{"id":32754,"date":"2023-02-11T00:02:00","date_gmt":"2023-02-10T23:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=32754"},"modified":"2023-02-11T10:14:31","modified_gmt":"2023-02-11T09:14:31","slug":"wer-braucht-den-digitalen-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=32754","title":{"rendered":"Wer braucht den digitalen Euro?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>1. Impulse der \u00dcberlegungen zu digitalen W\u00e4hrungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Technologische Entwicklungen haben schon immer auch Auswirkungen auf die Geld- und Finanzm\u00e4rkte gehabt. Dies erfolgt derzeit auch im Zuge der Digitalisierung der Wirtschaft. Insbesondere zwei Entwicklungen scheinen dabei die \u00dcberlegungen von Zentralbanken zur Einf\u00fchrung ihrer W\u00e4hrung in digitaler Form ausgel\u00f6st zu haben. Erstens haben die Anzahl und die Bedeutung kryptischer W\u00e4hrungen in den letzten 10 Jahren stark zugenommen. Auch wenn kryptischen W\u00e4hrungen zumeist mit Bitcoin und der Blockchain-Technologie verbunden werden, so ist die Anzahl der kryptischen W\u00e4hrungen, die ganz unterschiedliche Ausgestaltungsformen haben, inzwischen kaum noch \u00fcberschaubar. Anfang 2023 betrug die Anzahl verf\u00fcgbarer kryptischer W\u00e4hrungen knapp 9.000 (Statista 2023). Die Popularit\u00e4t kryptischer W\u00e4hrungen hat mit verschiedenen Vorteilen zu tun, die mit deren technologischer Ausgestaltung in Verbindung stehen. Hierzu z\u00e4hlen insbesondere dezentrale, d.h. an keine Finanzintermedi\u00e4re gebundene und gleichzeitig sichere Abwicklung sowie die Anonymit\u00e4t der Zahlungen. Anh\u00e4nger kryptischer W\u00e4hrungen heben hervor, dass damit Akzeptanz und Vertrauen geschaffen werden. Zweitens haben in j\u00fcngerer Vergangenheit Fintechs und gro\u00dfe Tech-Unternehmen innovative und kundenfreundliche eigene Zahlungssysteme entwickelt und den Einsatz eigenen privaten Geldes geplant. Solche Unternehmen versuchen, durch die Schaffung privaten Geldes Kunden an ihre internetbasierten Plattformen zu binden. Das Entstehen einer Vielzahl solcher Systeme k\u00f6nnte allerdings zu einer Fragmentierung des Geldes f\u00fchren. Dies haben k\u00fcrzlich Brunnermeier und Landau (2022) in einer Studie f\u00fcr das Europ\u00e4ische Parlament hervorgehoben.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die beschriebenen Entwicklungen legen bedeutende wirtschaftspolitische Fragen nahe. Insbesondere lie\u00dfe sich fragen, ob diese Entwicklungen zu einer Abkehr vom Bargeld und von nationalen W\u00e4hrungen f\u00fchren k\u00f6nnte und damit auch die bisherigen Strukturen des monet\u00e4ren Sektors mit dem zweistufigen Bankensystem beseitigen w\u00fcrden oder zumindest zur Entstehung eines parallelen Zahlungsverkehrs f\u00fchren w\u00fcrde. Mit st\u00e4rkerer Digitalisierung w\u00fcrde eine solche Entwicklung verst\u00e4rkt und die Bedeutung privater Zahlungsmittel erh\u00f6ht werden. Da ein solches System dem Einfluss der Geldpolitik der Zentralbanken entzogen ist, w\u00fcrde eine solche Entwicklung zu einer Verminderung der geldpolitischen Kontrolle bzw. des Einflusses der Zentralbanken auf den Geldmarkt f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese denkbaren Ver\u00e4nderungen haben bei einer Reihe von Zentralbanken zu grundlegenderen \u00dcberlegungen zum Zahlungsverkehr gef\u00fchrt. Um den Entwicklungen nicht tatenlos zuzusehen und die digitalen M\u00e4rkte nicht vollst\u00e4ndig sich selbst zu \u00fcberlassen, pr\u00fcfen seit einiger Zeit eine Vielzahl von Zentralbanken \u2013 so auch die Fed und die EZB \u2013 die eigene W\u00e4hrung auch als digitale W\u00e4hrung bzw. digitales Zentralbankgeld einzuf\u00fchren. Generell bezeichnet dieses das von einer Zentralbank emittierte digitale Geld, das im Gegensatz zum bisherigen digitalen Teil der Zentralbankgeldmenge mehr Nutzern zur Verf\u00fcgung gestellt wird. Manche sehen in der Einf\u00fchrung und Nutzung digitalen Zentralbankgeldes die nat\u00fcrliche Antwort auf die W\u00fcnsche der Privaten nach mehr Digitalisierung im Zahlungsverkehr, bei dem Bargeld immer weniger eine Rolle spielt und im Extremfall vollst\u00e4ndig verschwinden k\u00f6nnte (Hanl und Michaelis, 2019).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.<\/strong> <strong>\u00dcberlegungen der EZB zum digitalen Euro<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Idee nach ist der digitale Euro eine Buchforderung an die EZB. Auch wenn technische Einzelheiten hierzu noch nicht bekannt sind, soll der digitale Euro der Idee nach von der EZB ausgegeben und in einer Pilotphase getestet und m\u00f6glicherweise 2026 eingef\u00fchrt werden. Relativ unwahrscheinlich ist der Fall, in dem jedem B\u00fcrger die M\u00f6glichkeit einger\u00e4umt wird, bei der EZB ein Konto zu er\u00f6ffnen. Dagegen w\u00e4re ein wahrscheinlicheres Szenario, dass der digitale Euro in Form einer digitalen Geldb\u00f6rse (\u201edigital wallet\u201c) und Kontoverwaltung \u00fcber private Unternehmen zur Verf\u00fcgung gestellt wird. In jedem Fall soll der digitale Euro jederzeit als Zahlungsmittel in Europa verwendet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer der Vorteile des digitalen Euro wird darin gesehen, dass die entsprechenden Betr\u00e4ge \u2013 anders als Kontoguthaben bei Gesch\u00e4ftsbanken \u2013 keine Verbindlichkeiten einer Gesch\u00e4ftsbank darstellen, sondern \u2013 wie Bargeld \u2013 Verbindlichkeiten der Zentralbank, also der EZB. Da er eine Verbindlichkeit der Zentralbank darstellt, unterliegt er auch nicht dem Insolvenzrisiko einer Gesch\u00e4ftsbank. Insofern hat der digitale Euro die gleiche Emittentenqualit\u00e4t wie Bargeld, ist aber sicherer gegen\u00fcber einem Diebstahl. Gleichzeitig ist er wie Bargeld einsetzbar, erlaubt aber bargeldloses Zahlen. Die EZB betont, dass diese Verwendung den \u00dcbergang in das digitale Zeitalter beschleunigen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der technologischen Seite sind verschiedene M\u00f6glichkeiten zur Einf\u00fchrung eines digitalen Euro vorstellbar. So kann man sich die Form von digitalen Konten bei der EZB (\u201eKonto f\u00fcr jedermann\u201c) und die Form von Tokens, die zwischen digitalen Medien \u00fcbertragbar sind, vorstellen. Wenn es zur Pilotphase f\u00fcr den digitalen Euro kommt, werden die Details deutlich werden. Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnte die digitale Geldb\u00f6rse von Privatpersonen und von Unternehmen gehalten werden. Gedacht ist an eine Obergrenze f\u00fcr den digitalen Euro von 3.000 \u20ac &#8211; 4.000 \u20ac pro Privatperson, was bei einer Bev\u00f6lkerung von 340 Mio. Menschen im Euroraum ein Gesamtvolumen von 1,0 bis 1,5 Billionen Euro und damit in etwa vergleichbar mit dem Bargeldumlauf bedeuten w\u00fcrde (Panetta 2022).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3.<\/strong> <strong>Die Nachfrage von Privatpersonen nach einem digitalen Euro<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Studien und Untersuchungen zu einer digitalen W\u00e4hrung besch\u00e4ftigen sich mit Fragen der technischen Ausgestaltung. Hier gibt es Alternativen, die sich aus verschiedenen bereits bestehenden Technologien ableiten lassen. Allenfalls ansatzweise und deutlich seltener gibt es \u00dcberlegungen dazu, wie gro\u00df die Nachfrage nach digitaler Zentralbankw\u00e4hrung ist. Nur dann lassen sich genauere Aussagen \u00fcber die Wirkungen des digitalen Euro herleiten. Dass es noch keine Untersuchungen zur Nachfrage nach digitaler Zentralbankw\u00e4hrung gibt, hat vor allem damit zu tun, dass bisher keine bedeutende Zentralbankw\u00e4hrung in digitaler Form eingef\u00fchrt wurde. Insofern m\u00fcsste man mit qualitativen Argumenten \u00fcberlegen, welchen Nutzen etwa in Europa ein digitaler Euro hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst ist kaum vorstellbar, dass der digitale Euro in der Einsch\u00e4tzung Geldnachfrager eine Alternative zu den meisten kryptischen W\u00e4hrungen wird, zumindest nicht, wenn es um Bitcoin oder \u00e4hnlich konstruierte kryptische W\u00e4hrungen geht. Dies l\u00e4sst sich anhand der Geldfunktionen erl\u00e4utern. Nimmt man z.B. Bitcoin als Vergleich, so haben die starken Kursschwankungen verhindert, dass Bitcoin auf breiter Front die Geldfunktionen von Zahlungsmittel und Recheneinheit \u00fcbernommen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Transaktionen, bei den Bitcoin als Zahlungsmittel eingesetzt wird, scheinen nicht selten Motive der Anonymit\u00e4t im Vordergrund zu stehen, die besonders f\u00fcr illegale Transaktionen bedeutend ist. Diese Anonymit\u00e4t wird der digitale Euro nicht bieten. Es ist zu vermuten ist, dass der digitale Euro weniger anonym sein wird als Bargeld, da mit dem digitalen Euro eine \u00f6ffentliche Institution verbunden ist und die Er\u00f6ffnung eines entsprechenden \u201edigital wallet&#8220; nicht v\u00f6llig anonym m\u00f6glich sein wird. Weiterhin ist zu bedenken, dass das Argument der Anonymit\u00e4t nicht mit Betr\u00e4gen in Verbindung gebracht wird, die im Zusammenhang mit dem digitalen Euro in der Diskussion sind. Dennoch steht au\u00dfer Frage, dass der digitale Euro die Geldfunktionen der Recheneinheit und des Zahlungsmittels \u00fcbernehmen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Betrachtet man die Geldfunktion der Wertaufbewahrung, so kann man Bitcoin allenfalls hiermit verbinden, wobei es sich aufgrund der Kursvolatilit\u00e4t um ein hochspekulatives Asset handelt. Zusammen mit der fehlenden Funktion der Recheneinheit und des Zahlungsmittels kann man ohnehin argumentieren, dass Bitcoin keine W\u00e4hrung, sondern ein kryptisches Asset ist. Der digitale Euro soll bewusst nicht f\u00fcr Anlagezwecke dienen. Dem steht unabh\u00e4ngig von der geringeren Kursvolatilit\u00e4t die Obergrenze von 3.000 \u20ac bis 4.000 \u20ac im Wege. Die EZB hat sich hier bereits deutlich positioniert und betont, dass der digitale Euro mit wirkungsvollen Instrumenten ausgestaltet werden kann, damit er nicht als Anlageform, sondern nur als Zahlungsmittel verwendet wird (Panetta 2022).<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn nicht erwartet werden kann, dass der digitale Euro ein Ersatz f\u00fcr Bitcoin und \u00e4hnliche kryptische W\u00e4hrungen darstellt, so w\u00e4re zu fragen, welcher zus\u00e4tzliche Nutzen der digitale Euro gegen\u00fcber den bisher bestehenden Systemen f\u00fcr Privatpersonen bieten k\u00f6nnte. Die EZB verbindet mit dem digitalen Euro die Absicht, ein Produkt f\u00fcr Zahlungen zu schaffen, das leicht zu verstehen und damit auch leicht zu verwenden ist (Panetta 2022). Dann k\u00f6nnten auch Innovationen von Fintechs und gro\u00dfer Tech-Unternehmen, mit denen die Entstehung privaten Geldes verbunden wird, an Bedeutung verlieren. Allerdings besteht auch heute bereits die M\u00f6glichkeit, mit Online-Banking und Kartenzahlung \u00fcberall in Europa und im Internet zu bezahlen. Insofern m\u00fcsste der digitale Euro noch schneller und preiswerter genutzt werden k\u00f6nnen. Dies w\u00e4re z.B. der Fall, wenn \u00dcberweisungen ins Ausland noch einfacher und unmittelbar abgewickelt werden k\u00f6nnten. Da die bisherigen Zahlungssysteme schon sehr nahe an diese Form herankommen, ist die Verwendung des digitalen Euro eher unwahrscheinlich. Sollte die Zahlung mit dem digitalen Euro aber tats\u00e4chlich Vorteile gegen\u00fcber den bisher bestehenden Zahlungssystemen bieten, w\u00fcrde die EZB dann zu einer Art Superbank und w\u00fcrde in direkten Wettbewerb mit den Gesch\u00e4ftsbanken treten, was ordnungspolitisch nicht unproblematisch erscheint.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachfrage nach dem digitalen Euro k\u00f6nnte man u. U. auch aus dem Zusatznutzen ableiten, dass mit dem digitalen Euro eine Forderung an eine Zentralbank besteht, die nicht insolvent werden kann. Ob dies allerdings die einzelne Privatperson zur Nachfrage nach dem digitalen Euro veranlasst, ist fraglich. Immerhin gibt es f\u00fcr den einzelnen aufgrund der Einlagensicherung kein nennenswertes. Dies w\u00fcrde allenfalls bestehen, wenn das gesamte Bankensystem zusammenbrechen w\u00fcrde und auch die Einlagensicherung nicht mehr garantiert w\u00e4re. Die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines solchen Falles ist allerdings extrem gering und eine Vorsorge hierf\u00fcr kann nicht mit dem digitalen Euro mit dem geplanten H\u00f6chstbetrage erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die voranstehenden \u00dcberlegungen legen nahe, dass nicht mit einer gro\u00dfen Nachfrage von Privatpersonen nach einem digitalen Euro zu rechnen ist. Darauf deuten auch zwei Studien hin, die im Rahmen der Versuchsphase mit dem schwedischen digitalen Euro erfolgten. Sie sch\u00e4tzen, dass 1,7% bzw. 4,5% der Einlagen in digitales Zentralbankgeld umgewandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4.<\/strong> <strong>Nachfrage von Unternehmen au\u00dferhalb des Bankensektors nach dem digitalen Euro<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der digitale Euro zielt prim\u00e4r nicht auf Unternehmen ab. Da Details der Ausgestaltung noch nicht bekannt sind, ist es zumindest nicht auszuschlie\u00dfen, dass f\u00fcr bestimmte Unternehmen der direkte Zugang zu Zentralbankgeld erm\u00f6glicht wird. Damit der digitale Euro f\u00fcr Unternehmen interessant wird, m\u00fcssten die Obergrenzen der Betr\u00e4ge im \u201edigital wallet\u201c deutlich h\u00f6her liegen als bei Privatpersonen. Ohne eine solche Anhebung kann der digitale Euro keine Relevanz f\u00fcr Unternehmen erlangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn der digitale Euro schnellere und kosteng\u00fcnstigere internationale \u00dcberweisungen erlaubt, w\u00e4re eine entsprechende Nachfrage von Unternehmensseite zu erwarten. Dies w\u00fcrde dann zu einer Verlagerung von Einlagen dieser Unternehmen bei Gesch\u00e4ftsbanken hin zur EZB bedeuten. Dies h\u00e4tte Auswirkungen auf die Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten der Gesch\u00e4ftsbanken. Dies w\u00fcrde dann allerdings im Widerspruch stehen zu der ge\u00e4u\u00dferten Absicht, mit den privaten Finanzintermedi\u00e4re zusammenzuarbeiten und die Dienstleistungen und Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten nicht zu begrenzen (Panetta 2022).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Gesch\u00e4ftsbanken und digitaler Euro<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist davon auszugehen, dass der digitale Euro zu einer Verlagerung von Einlagen bei Gesch\u00e4ftsbanken hin zu Einlagen bei der EZB f\u00fchrt. Der Umfang wird von der H\u00f6he der Nachfrage nach digitalen Euro abh\u00e4ngen. Die EZB wird \u00e4hnlich wie in der Kooperation mit den Gesch\u00e4ftsbanken bei der Einf\u00fchrung des Euro auch bei der Einf\u00fchrung des digitalen Euro eng mit den Gesch\u00e4ftsbanken zusammenarbeiten. Dennoch werden diese bei Einf\u00fchrung des digitalen Euro mit einer Verminderung ihrer Einlagen rechnen m\u00fcssen. Nur im Extremfall, in dem ihre Konteninhaber ausschlie\u00dflich Bargeld durch den digitalen Euro ersetzen, w\u00fcrde ein solcher Effekt nicht zustandekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es zu einer Verlagerung von Einlagen weg von den Gesch\u00e4ftsbanken kommt, so wird der Geldangebotsmultiplikator kleiner. Dadurch muss allerdings die die Kreditvergabem\u00f6glichkeiten von Gesch\u00e4ftsbanken nicht notwendigerweise eingeschr\u00e4nkt werden (Mancini-Griffoli et al., 2018). Vielmehr h\u00e4ngt die Wirkung von der Reaktion der EZB auf eine signifikante Einlagenreduktion bei den Gesch\u00e4ftsbanken ab. Denkbar w\u00e4re, dass die Kreditvergabe der EZB an die Gesch\u00e4ftsbanken erh\u00f6ht wird. Allerdings k\u00f6nnte dies deren Refinanzierung teurer machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6.<\/strong> <strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie bei anderen Zentralbanken, so erfolgte der Impuls zu den \u00dcberlegungen der EZB zur Einf\u00fchrung digitalen Zentralbankgelds durch die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft. Diese hat in den letzten 10 Jahren zu Innovationen im Zahlungsverkehr au\u00dferhalb des traditionellen zweistufigen Bankgensystems gef\u00fchrt, die der Kontrolle von Zentralbanken und so auch der EZB entzogen sind. Kryptische W\u00e4hrungen und Innovationen im digitalen Zahlungsverkehr von Fintech und gro\u00dfer Tech-Unternehmen haben zur Bef\u00fcrchtung bei Zentralbanken beigetagen, dass ihr Einfluss auf den Geldmarkt abnimmt. Die EZB sieht au\u00dferdem die Finanzmarktstabilit\u00e4t durch eine Fragmentierung des Geldes gef\u00e4hrdet. Vor diesem Hintergrund hat die EZB bereits intensive Studien zur Einf\u00fchrung des digitalen Euro vorgenommen, aber eine grunds\u00e4tzliche Entscheidung zur Einf\u00fchrung des digitalen Euro steht noch aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob der digitale Euro auf eine signifikante Nachfrage st\u00f6\u00dft und, wenn ja, wie gro\u00df diese ist, kann derzeit nicht zuverl\u00e4ssig gesch\u00e4tzt werden. Die konkrete Ausgestaltung des digitalen Euro wird hierauf Einfluss haben. Die H\u00f6chstbetr\u00e4ge f\u00fcr das vorgesehene \u201edigital wallet\u201c sind gering, so dass der digitale Euro ohnehin nur aus Transaktionszwecken gehalten werden kann. Genau dies beabsichtigt auch die EZB. F\u00fcr Anlagezwecke will sie den digitalen Euro bewusst nicht konzipieren. Er soll so konzipiert werden, dass das Wertaufbewahrungsmotiv nicht auf den digitalen Euro Anwendung finden wird. Doch bei der H\u00f6he der vorgesehen Betr\u00e4ge ist noch abzuwarten, ob die privaten Haushalte wirklich einen Zusatznutzen im digitalen Euro gegen\u00fcber den Einlagen bei Gesch\u00e4ftsbanen sehen. Vor dem Hintergrund des existierenden Einlagenschutzes und der bereits bisher geltenden Einfachheit des Online-Banking und der Kartenzahlung k\u00f6nnte durchaus vorstellbar sein, dass der digitale Euro f\u00fcr einzelne B\u00fcrger keine Vorteile bieten k\u00f6nnte. Sollte dies dennoch der Fall sein und es zu einer Umstrukturierung von Bankeinagen zu Einlagen in digitalem Euro kommen, so w\u00e4ren die Folgen f\u00fcr die Gesch\u00e4ftsbanken zu beachten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Brunnermeier, Markus K., und Landau, Jean-Pierre, The digital euro: policy implications and perspectives, Policy Department for Economic, Scientific and Quality of Life Policies, Directorate-General for Internal Policies, 2022.<\/p>\n\n\n\n<p>Hanl, Andreas, und Michaelis, Jochen, Digitales Zentralbankgeld als neues Instrument der Geldpolitik, Wirtschaftsdienst Vol. 99 (5) (2019), S. 340-347.<\/p>\n\n\n\n<p>Mancini-Griffoli, T., Martinez, M.S.M., Peria, I.A., Ari, A., Kiff, J., Popescu, A., und Rocchon, C., Casting Light on Central Bank Digital Currency, IMF Staff Discussion Note, Nr. 18\/08, 2018.<\/p>\n\n\n\n<p>Panetta, Fabio, Der digitale Euro und die Entwicklung des Finanzsystems, Einleitende Bemerkungen vor dem Ausschuss f\u00fcr Wirtschaft und W\u00e4hrung des Europ\u00e4ischen Parlaments, 15. Juni 2022.<\/p>\n\n\n\n<p>Statista, Anzahl verf\u00fcgbarer Kryptow\u00e4hrungen weltweit in ausgew\u00e4hlten Monaten von Juni 2013 bis Januar 2023.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Uwe Vollmer (Uni Leipzig, 2019): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=25458\">Geldpolitik 4.0 &#8211; Brauchen wir digitales Zentralbankgeld?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>J\u00f6rg Kr\u00e4mer (Commerzbank, 2021): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=28532\">Die versteckten Risiken des digitalen Euro<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcasts zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30756\">Zur Zukunft des Geldes \u2013 Der digitale Euro<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gespr\u00e4ch zwischen Dr. J\u00fcrgen Schaaf (Europ\u00e4ische Zentralbank) und Dr. J\u00f6rn Quitzau (Berenberg)<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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