{"id":33255,"date":"2023-04-05T00:17:00","date_gmt":"2023-04-04T23:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33255"},"modified":"2023-08-06T08:45:33","modified_gmt":"2023-08-06T07:45:33","slug":"godot-kam-doch-nochinflation-lohn-preis-spiralen-und-finanzmarktinstabilitaeten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33255","title":{"rendered":"Godot kam dann doch noch<br><b>Inflation, Lohn-Preis-Spiralen und Finanzmarktinstabilit\u00e4ten<\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u201eWer Preisniveaustabilit\u00e4t aufgibt, um Finanzmarktstabilit\u00e4t zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.\u201c<\/em> (Alte Volksweisheit)<\/p>\n\n\n\n<p>Totgesagte leben l\u00e4nger. Das gilt auch f\u00fcr die Inflation. Noch in den 70er Jahren war sie gef\u00fcrchtet. 20 Jahre sp\u00e4ter hatte sie ihren Schrecken verloren. Manche Notenbanken f\u00fcrchteten, dass ihnen die Arbeit ausgehe. Aber sie fanden einen Ausweg. Sie kultivierten die Angst vor Deflation. Die Finanz-, Euro- und Corona-Krisen kamen wie gerufen. Immer mangelte es (scheinbar) an Nachfrage. Schuldenfinanzierte Rettungspakete kamen in Mode. Die Notenbanken stiegen ein, sie zu finanzieren, \u201ewhatever it takes\u201c. Sie experimentierten mit der Geldpolitik. Quantitative Lockerungen dominierten. Der Preisstabilit\u00e4t tat das zun\u00e4chst keinen Abbruch. Die Inflation kam nicht. Ab Mitte 2021 war sie aber pl\u00f6tzlich da. Die Inflationsraten schossen nach oben. Der Ukraine-Krieg wirkte wie ein Brandbeschleuniger. Der Geist der Inflation war aus der Flasche. Seither sind die Notenbanken in der Bredouille. Die Inflation ist hartn\u00e4ckig hoch, die Finanzm\u00e4rkte sind wieder instabil, die Notenbanken in der Zwickm\u00fchle. Stabilisieren sie konsequent die Preise, kommen Banken und Staaten ins Trudeln. In der EWU steht auch der Euro wieder auf dem Spiel. St\u00fctzen sie Banken und Staaten, stabilisieren sie zwar die Finanzm\u00e4rkte, beg\u00fcnstigen aber eine Lohn-Preis-Spirale. Die Inflation verh\u00e4rtet sich. Was ist also zu tun, den Geist der Inflation wieder in die Flasche zur\u00fcck zu kriegen?<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>R\u00fcckkehr einer Totgeglaubten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Inflation war Anfang der 90er Jahre zum letzten Mal in den Schlagzeilen. Danach ging es mit ihr stetig abw\u00e4rts. Noch im Jahr 2020 war von Inflation nur noch wenig zu sehen. Sie schien endg\u00fcltig besiegt. Was zu dieser Entwicklung beigetragen hat, ist unter \u00d6konomen umstritten. Die Geldpolitiken der Notenbanken waren es nicht. Ein wichtiger Faktor war die Globalisierung. Die Arbeitsteilung internationalisierte sich. Der Wettbewerb wurde intensiver. Die Inflationsraten kamen unter Druck (Abb. 1). Das weltweite Angebot an G\u00fctern wurde elastischer (x<sub>ATo<\/sub>). Das elastische G\u00fcterangebot trug auch mit dazu bei,&nbsp; dass die extrem expansiven Geldpolitiken nach der Finanz-, Euro- und Corona-Krise nicht inflation\u00e4r wirkten (x<sub>NE1<\/sub>, x<sub>NE2<\/sub>). Das massive Geldangebot erh\u00f6hte zwar die Verm\u00f6gens- aber kaum die Konsumentenpreise. Es war f\u00fcr monetaristisch inspirierte \u00d6konomen wie das Warten auf Godot. Das hatte aber Mitte 2021 ein Ende. Die Angebotsschocks der Corona-Krise, wie die Lieferkettenprobleme, machten die Angebotskurve unelastischer (x<sub>AT1<\/sub>). Weniger Angebot traf auf eine unvermindert hohe Nachfrage. Staatliche Rettungspakete und monet\u00e4re Staatsfinanzierung waren wichtige Treiber. Dieser Ketchup-Effekt wurde durch den Ukraine-Krieg verst\u00e4rkt. Vor allem Energie wurde knapp, auch Lebensmittel wurden teurer. Staat und Notenbanken waren immer noch auf dem Gaspedal, das Angebot an G\u00fctern und Diensten wurde aber eingebremst.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ketchup-1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-33258\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ketchup-1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ketchup-1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ketchup-1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ketchup-1.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie es mit der Inflation weitergeht, h\u00e4ngt stark davon ab, was die wirtschaftlichen Akteure erwarten, wie sie sich entwickelt. Noch pr\u00e4gt die lange Phase niedriger Inflation die Erwartungen. H\u00e4lt dies an, ist die Gefahr einer dynamischen Inflation gering. Das \u00e4ndert sich, wenn die Wirtschaftssubjekte der Meinung sind, dass die Notenbanken die Inflation nicht in den Griff bekommen. Ob dies der Fall ist, h\u00e4ngt auch von zwei institutionellen Leitplanken ab: Effiziente nationale Schuldenbremsen und unabh\u00e4ngige Notenbanken. Ist das Versprechen der Politik glaubw\u00fcrdig, Schuldenbremsen einzuhalten, sch\u00e4tzen die wirtschaftlichen Akteure die Gefahr eher gering ein, dass die Politik versucht, die Schulden weg zu inflationieren. Die Inflationserwartungen sind eher gering. Daneben vermitteln glaubw\u00fcrdig unabh\u00e4ngige Notenbanken den Wirtschaftssubjekten auch das Gef\u00fchl, dass Preisstabilit\u00e4t ganz oben auf der Agenda steht. Beide Leitplanken sind allerdings besch\u00e4digt. Schuldenbremsen sind zumindest in der EU national und europaweit nicht mehr als Papiertiger. Viele Staaten sind hoch verschuldet. Besserung ist nicht in Sicht. Die Gefahr ist gro\u00df, dass Notenbanken ihre Geldpolitik auch an der Finanzlage der Staaten ausrichten m\u00fcssen. Ein weiteres Problem ist entstanden, weil die Banken viele Staatspapiere halten (m\u00fcssen). Werden sie als unsicher eingestuft, ger\u00e4t auch das Finanzsystem ins Wanken. Zur fiskalischen kommt eine finanzielle Dominanz der Geldpolitik. Beides kann mit dazu beitragen, stabile Inflationserwartungen zu entankern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Zur\u00fcck in die Flasche?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ist die Inflation aus der Flasche, ist es schwer sie wieder einzufangen. Besonders vertrackt ist die Situation, wenn sich die Inflationsdynamik in Gang gesetzt hat. Es ist kostspielig, sie wieder in die Flasche zur\u00fcck zu zwingen. Notwendig ist zweierlei: Die Nachfrage\u00fcberh\u00e4nge m\u00fcssen abgebaut, die Preiserwartungen stabilisiert werden. Es sind Angebots- und Nachfrageschocks, die Ungleichgewichte ausgel\u00f6st haben. Riesige schuldenfinanzierte Rettungspakete in Europa und den USA haben das trockene Holz f\u00fcr das Feuer der Inflation von der Nachfrageseite her geliefert. Die Notenbanken haben diese Entwicklung beschleunigt. Mit einer sehr expansiven Geldpolitik haben sie gro\u00dfe Teile der Staatschulden monetisiert. Verst\u00e4rkt wurde diese Entwicklung durch einen Ausgabenboom der \u201e\u00dcberersparnisse\u201c nach der Corona-Krise. Der Nachfragestau der Pandemie l\u00f6ste sich auf. Die Nachfrage\u00fcberh\u00e4nge wurden allerdings auch durch Ereignisse auf der Angebotsseite vergr\u00f6\u00dfert. Erst waren es die Probleme mit den weltweiten Lieferketten, die in Corona-Zeiten auftraten und bis heute nicht ganz behoben sind. Dann verursachte der Ukraine-Krieg explodierende Energiepreise. Wer die Inflation ad\u00e4quat bek\u00e4mpfen will, muss mit dazu beitragen, dass Staat und Notenbanken von expansiv auf kontraktiv umschalten, die weltweiten Stockungen auf der Angebotsseite verringert werden und Russland den v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriffskrieg beendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine effiziente Anti-Inflationspolitik muss an den Ursachen ansetzen. Nachfragebedingte Nachfrage\u00fcberh\u00e4nge m\u00fcssen durch eine geringere Nachfrage, angebotsbedingte Nachfrage\u00fcberh\u00e4nge durch ein gr\u00f6\u00dferes Angebot bek\u00e4mpft werden. Tats\u00e4chlich greift Stabilisierungspolitik aber meist auf der Nachfrageseite an. Das alte keynesianisch gepr\u00e4gte wirtschaftspolitische Assignment ist eindeutig. Den Notenbanken wird die Aufgabe zugewiesen, prim\u00e4r f\u00fcr Preisstabilit\u00e4t zu sorgen. Kein Wunder, dass in Zeiten der Inflation restriktive Geldpolitiken dominieren. Das macht Sinn, wenn die Nachfrage\u00fcberh\u00e4nge nachfragebedingt sind. Aber selbst in diesem Fall ist mit Komplikationen zu rechnen. Die Gefahr ist nicht von der Hand zu weisen, dass Notenbanken mit einer solchen Politik die Finanzm\u00e4rkte, in der EWU auch den Euro destabilisieren. Das gilt vor allem, wenn die Staatsschulden hoch, zu einem gro\u00dfen Teil monet\u00e4r finanziert sind und der Banken-Staaten-Nexus stark ist. Hilfe im Kampf gegen Inflation k\u00f6nnte allerdings auch von den Regierungen kommen. Mit einer restriktiven Fiskalpolitik k\u00f6nnten sie helfen, Nachfrage\u00fcberh\u00e4nge abzubauen. Das ist allerdings f\u00fcr sie nicht risikolos. Die Politik muss mit Verlusten an W\u00e4hlerstimmen rechnen, wenn sie Transfer- und Subventionsempf\u00e4nger belasten. Die h\u00e4tten aber bei einer restriktiven Fiskalpolitik, die an den hohen Sozialausgaben und der \u00fcppigen Unternehmensf\u00f6rderung ansetzt, am meisten zu leiden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/angebotsschock-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-33259\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/angebotsschock-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/angebotsschock-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/angebotsschock-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/angebotsschock.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Noch schwieriger wird die Lage allerdings, wenn die Nachfrage\u00fcberh\u00e4nge (C\u2018 \u2013 C) angebotsbedingt sind (x<sub>AT2<\/sub>). Eine restriktive Geldpolitik ist dann nicht mehr das erste Mittel der Wahl. Nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich auch in diesem Fall die Inflation mit einer restriktiven Geldpolitik runterpr\u00fcgeln (x<sub>NE3<\/sub>). Und in der Realit\u00e4t geschieht auch oft genau dies. Das ist aber eine Stabilisierungspolitik mit der Brechstange, es sei denn, Inflation ist immer und \u00fcberall ein monet\u00e4res Ph\u00e4nomen (Milton Friedman). Die angebotsbedingten Verluste an Output und Besch\u00e4ftigung bleiben erhalten (x<sub>1<\/sub> \u2013 x<sub>2<\/sub>). Die bessere L\u00f6sung best\u00fcnde darin, die negativen Angebotsschocks zur\u00fcck zu schocken (x<sub>AT2 <\/sub>-&gt; x<sub>AT1<\/sub>). Die \u201eStockungen\u201c auf der Angebotsseite m\u00fcssen abgebaut werden. Grunds\u00e4tzlich m\u00fcssen die M\u00e4rkte (Arbeit, Kapital, G\u00fcter, Dienste) f\u00fcr Wettbewerber barrierefreier werden. Alles was das Arbeitsvolumen erh\u00f6ht, das Angebot an Energie steigert, die Steuern und Abgaben senkt, die B\u00fcrokratie vermindert macht Sinn. Es z\u00e4hmt die Inflation, stabilisiert den Output und die Besch\u00e4ftigung und hilft aus den hohen Staatsschulden herauszuwachsen. Eine solche Angebotspolitik hat allerdings den Nachteil, dass sie erst mit Zeitverzug wirkt. Die Politik m\u00fcsste die erwarteten Wohlfahrtsverluste einer l\u00e4ngeren Phase der Inflation mit den m\u00f6glichen Verlusten einer schneller wirkenden Stabilisierungskrise abw\u00e4gen. Grunds\u00e4tzlich spricht vieles daf\u00fcr, die Inflation m\u00f6glichst schnell im Keim zu ersticken, dem Feuer der Inflation rasch den Sauerstoff zu entziehen, bevor sich ein Fl\u00e4chenbrand bildet (<a href=\"https:\/\/de.aymobrunetti.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/20220903_das-Magazin_Die-Rueckkehr_einer_Totgeglaubten.pdf\">Aymo Brunetti<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Lohn-Preis-Spirale<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine effiziente Stabilisierungspolitik kann auch an Lohn-Preis-Spiralen scheitern. Preise und L\u00f6hne entwickeln sich dynamisch, wenn Arbeitnehmer und Gewerkschaften nicht mehr an die angek\u00fcndigten Inflationsziele der Notenbanken glauben und L\u00f6hne durchsetzen, die sich an den erwarteten h\u00f6heren Preisen und nicht an der Arbeitsproduktivit\u00e4t orientieren. Die h\u00f6heren Arbeitskosten werden in den Preisen der Unternehmen weitergegeben und sind Anlass f\u00fcr weitere Lohnerh\u00f6hungen der Gewerkschaften. Die Gefahr einer Fehlentwicklung w\u00e4chst, wenn Notenbanken neben der Preisniveaustabilit\u00e4t auch andere Ziele verfolgen. Die Aussage des fr\u00fcheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt: \u201eMir scheint, dass das deutsche Volk \u2013 zugespitzt \u2013 5 Prozent Preisanstieg eher vertragen kann als 5 Prozent Arbeitslosigkeit.\u201c zeugt von einem solchen Zielkonflikt von Preisniveaustabilit\u00e4t und Besch\u00e4ftigung. Trotz aller gegenteiligen Empirie die Phillips-Kurve ist nicht tot. Andere Zielkonflikte sind gegenw\u00e4rtig allerdings wohl wichtiger. Die Notenbanken sind in zwei weitere Zielkonflikte gerutscht: Die fiskalische Stabilit\u00e4t der Staaten und die finanzielle Stabilit\u00e4t der Banken konkurrieren mit der Preisniveaustabilit\u00e4t, zumindest kurzfristig. Die EZB hat noch ein spezielles Problem. Sie muss sich auch um die Stabilit\u00e4t der EWU und damit die eigene Existenz k\u00fcmmern, Preisniveaustabilit\u00e4t hin, Preisniveaustabilit\u00e4t her. Eine rigoros restriktive Geldpolitik ist f\u00fcr die EZB existenzgef\u00e4hrdend.<\/p>\n\n\n\n<p>Unglaubw\u00fcrdige Inflationsziele der Notenbanken bringen Gewerkschaften in ein Dilemma. Fahren sie eine moderate, produktivit\u00e4tsorientierte Lohnpolitik, laufen sie Gefahr, dass die Reall\u00f6hne weiter sinken. Diese Gefahr ist bei niedrigen Zuw\u00e4chsen der Arbeitsproduktivit\u00e4t real. Die \u201ewilden Streiks\u201c Ende der 60er Jahre stecken den Gewerkschaften noch in den Knochen. Entscheiden sie sich dagegen f\u00fcr eine aggressive Lohnpolitik, die sich an den erwarteten h\u00f6heren Inflationsraten orientiert, erh\u00f6hen sie die Risiken unternehmerischer Pleiten ganzer Branchen und betrieblicher Standortverlagerungen ins Ausland. Es ist schwierig diesem Dilemma zu entkommen. Einige fordern Preiskontrollen, um Inflation erst gar nicht entstehen zu lassen. Die Erfahrung zeigt, die \u201eDeckelei\u201c verschiebt das Problem nur und hat erhebliche Risiken und Nebenwirkungen. Andere setzen auf Konzertierte Aktionen. Eine effiziente L\u00f6sung ist das aber auch nicht. Tarifpartner und Staat einigen sich zu Lasten Dritter, der Steuerzahler heute und oft auch morgen. Ein anderer Vorschlag sind dezentrale Lohn- und Tarifpolitiken. In \u201ebetrieblichen B\u00fcndnissen f\u00fcr Arbeit\u201c (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=26711\">hier<\/a>) orientieren sich die Tarifpartner st\u00e4rker an den betrieblichen wirtschaftlichen M\u00f6glichkeiten. Die gr\u00f6\u00dften lohnpolitischen \u00dcbertreibungen unterbleiben. Allerdings wird der Grundsatz \u201egleicher Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit\u201c aufgegeben. Vor allem aber werden die Kartellbr\u00fcder der Arbeitgeberverb\u00e4nde und Gewerkschaften mauern. Ein solcher Weg gef\u00e4hrdet ihre Organisationsmacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Instabile Finanzm\u00e4rkte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Zusammenbruch der SVB in den USA und das Ende der CS zeigen, die Finanzm\u00e4rkte sind alles andere als stabil. Es scheint als h\u00e4tte die Branche aus der Finanzkrise wenig gelernt. Vor allem aber haben die Regulierungen, die installiert wurden, um das Problem des \u201eto big to fail\u201c in den Griff zu bekommen, den Praxistest nicht bestanden. Nicht solide finanzierten Banken bekommen restriktive Geldpolitiken offensichtlich nicht. Die Kursverluste von (Staats)Anleihen, Immobilien und anderen Verm\u00f6genswerten, die in solchen Phasen unvermeidlich sind, bringen sie ins Wanken. Das sind die Kollateralsch\u00e4den einer unkonventionellen Notenbankpolitik. Genau das hatten die Finanzakteure nach der Finanzkrise gefordert. Solche Sch\u00e4den schr\u00e4nken die Unabh\u00e4ngigkeit der Notenbanken ein. Sie m\u00fcssen nicht nur stets darauf achten, Preisniveaustabilit\u00e4t zu garantieren. Eine restriktive Geldpolitik darf auch die Finanzm\u00e4rkte nicht destabilisieren. Kurzfristig besteht ein Zielkonflikt zwischen Preisniveau- und Finanzmarktstabilit\u00e4t. Die Notenbankpolitik wird finanziell dominiert. Es existiert aber auch eine fiskalische Dominanz. Die hohe Staatsverschuldung schr\u00e4nkt den geldpolitischen Handlungsspielraum der Notenbanken ein. Steigende Zinsen verursachen Kursverluste der Staatspapiere. Damit kommen die Banken, die diese Papiere halten, finanziell in Schwierigkeiten. Das war in der Euro-Krise zu sehen. Kommt dieser Prozess in Gang, steht auch die Existenz der EWU auf dem Spiel. Notenbanken sind nicht unabh\u00e4ngig. Sie werden finanziell von Finanzakteuren und fiskalisch von Staaten dominiert. Die Geldpolitik lebt im Zielkonflikt von Preisniveau- und Finanzmarktstabilit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gefahr ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Notenbanken den Zielkonflikt zwischen Preisniveau- und Finanzmarktstabilit\u00e4t zu Lasten der Preisniveaustabilit\u00e4t l\u00f6sen. Das w\u00e4re keine gute Entwicklung. Die Politik der gro\u00dfen Zinsschritte w\u00fcrde unterbrochen. Eine L\u00f6sung ist das aber nicht. Die Finanzm\u00e4rkte w\u00fcrden allenfalls kurzfristig entlastet. Wenn es dumm l\u00e4uft, ist nicht einmal das der Fall. Die Pause in der Zinspolitik k\u00f6nnte von den wirtschaftlichen Akteuren als Signal gedeutet werden, dass die Notenbanken die Finanzstabilit\u00e4t bedroht sehen. Der Druck auf den Finanzsektor w\u00fcrde nicht abnehmen, er w\u00fcrde steigen. Vor allem aber: Mit der weniger restriktiven Zinspolitik w\u00fcrden die Inflationserwartungen des privaten Sektors einen weiteren Schub erhalten. Eine Lohn-Preis-Spirale w\u00e4re unvermeidlich. Die Inflation w\u00fcrde an Dynamik gewinnen. Was tun? An Vorschl\u00e4gen mangelt es nicht. H\u00f6here Eigenkapitalquoten der Banken und schuldengebremste Staatsausgaben verringern zwar den Zielkonflikt l\u00e4ngerfristig, kurzfristig helfen sie allerdings kaum. Den Notenbanken bleibt keine andere Wahl als ihre Politik der h\u00f6heren Zinsen fortzusetzen und als \u201elender of last resort\u201c bereitzustehen. Es f\u00fchrt kein Weg an h\u00f6heren Zinsen vorbei. Die Notenbanken sollten die kurzfristigen Zinsen stetig erh\u00f6hen. Mit dem sukzessiven Verkauf ihrer Staatsanleihen sollte sie auch die Langfristzinsen anpassen. Beides hat d\u00e4mpfende Wirkungen auf die Inflation.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es d\u00fcrfte nicht einfach werden, den Geist der Inflation wieder zur\u00fcck in die Flasche zu zw\u00e4ngen. Die expansiven monet\u00e4ren und fiskalischen Schocks seit der Finanzkrise lasten schwer. Sie hatten lange Zeit wenig Chancen, sich inflation\u00e4r zu entfalten. Vor allem der wettbewerbliche Druck der Globalisierung schob ihnen einen Riegel vor. Sp\u00e4testens mit den Lieferkettenproblemen zu Corona-Zeiten wurde offensichtlich, die Globalisierung schw\u00e4chelt. Das weltweite G\u00fcterangebot wurde unelastischer. Der Angebotsschock des Ukraine-Krieges verst\u00e4rkte diese Entwicklung. Die monet\u00e4ren und fiskalischen Pulverf\u00e4sser explodierten. Die Inflation war aus der Flasche. Was man auch tut, um sie wieder in den Griff zu bekommen, es wird teuer. Die Notenbanken sind zuerst am Zug. L\u00e4sst man sie mit der Aufgabe allein, ist eine Stabilisierungskrise unvermeidlich, eine Finanzmarktkrise m\u00f6glich, immer vorausgesetzt die Notenbanken treten massiv auf die monet\u00e4re Bremse. Die Kosten der Stabilisierung fallen geringer aus,&nbsp; wenn die Regierungen im Kampf gegen die Inflation mit anpacken. Sie m\u00fcssen darauf verzichten, fiskalisch weiter \u00fcber die Verh\u00e4ltnisse zu leben. Staatliche (Konsum)Ausgaben m\u00fcssen eingehegt, die (Neu)Verschuldung muss eingebremst werden. Die Politik kann aber noch mehr tun, um die Kosten der Stabilisierung in Grenzen zu halten. Sie sollte Anreize schaffen, das gesamtwirtschaftliche Angebot zu erh\u00f6hen. Eine effiziente Angebotspolitik (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=28173\">hier<\/a>) verringert die Nachfrage\u00fcbersch\u00fcsse. Die Volkswirtschaften k\u00f6nnen aus der Inflation herauswachsen. Das geschieht allerdings nicht von heute auf morgen. Aber der Weg in die inflation\u00e4re Misere war ja auch lang.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcasts zum Thema: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33281\">Inflation: Wie kommt der Geist zur\u00fcck in die Flasche?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gespr\u00e4ch zwischen Prof. Dr.&nbsp;<strong>Aymo Brunetti<\/strong>&nbsp;(Universit\u00e4t Bern), Prof. Dr.&nbsp;<strong>Norbert Berthold<\/strong>&nbsp;(JMU) und Dr.&nbsp;<strong>J\u00f6rn Quitzau<\/strong>&nbsp;(Berenberg)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=31418\">Inflation, Lohn-Preis-Spirale und Konzertierte Aktion <\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Prof. Dr. Norbert Berthold&nbsp;<\/em><\/strong>(Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg) im Gespr\u00e4ch mit&nbsp;<strong><em>Prof. Volker Wieland, Ph.D.<\/em>&nbsp;<\/strong>(IMFS, Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt am Main)<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWer Preisniveaustabilit\u00e4t aufgibt, um Finanzmarktstabilit\u00e4t zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.\u201c (Alte Volksweisheit) Totgesagte leben l\u00e4nger. Das gilt auch f\u00fcr die Inflation. 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