{"id":33293,"date":"2023-04-23T00:00:00","date_gmt":"2023-04-22T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33293"},"modified":"2025-11-24T16:51:21","modified_gmt":"2025-11-24T15:51:21","slug":"politikerberatung-7zur-rolle-von-oekonominnen-und-oekonomen-in-der-politikberatung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33293","title":{"rendered":"<b>Politik(er)beratung (7)<\/b>Zur Rolle von \u00d6konominnen und \u00d6konomen in der Politikberatung"},"content":{"rendered":"\n<p>\u00abWieso hat das niemand kommen sehen?\u00bb Das fragte Queen Elizabeth II ihre peinlich ber\u00fchrten Gastgeber, als ihr im November 2008 bei einem Besuch der renommierten London School of Economics die Auswirkungen der eben ausgebrochenen globalen Finanzkrise erl\u00e4utert wurden. Diese oft zitierte Frage fasst eine m\u00f6gliche Interpretation der Rolle der \u00d6konomie bei der Politikberatung zusammen: Als es darauf ankam, hatten die \u00d6konominnen und \u00d6konomen weder eine brauchbare Prognose zu bieten noch taugten ihre Modelle, um die Auswirkungen dieses Finanzmarkt-Erdbebens auf die Gesamtwirtschaft abzusch\u00e4tzen. Es gibt allerdings auch eine zweite, v\u00f6llig diametrale Interpretation des gleichen Ereignisses. Die \u00d6konomie hat die vorletzte globale Finanzkrise \u2013 die Grosse Depression der 1930er-Jahre \u2013 so gut analysiert, dass sie beim n\u00e4chsten Mal die Politik erfolgreich beraten konnte, welche wirtschaftspolitischen Massnahmen n\u00f6tig waren, um eine Wiederholung dieser Katastrophe zu verhindern. Tats\u00e4chlich verhinderte die Kombination ausserordentlicher geldpolitischer Massnahmen, Bankenunterst\u00fctzung und fiskalpolitischer Reaktionen wohl, dass 2008 eine zweite Grosse Depression ausbrach. Diese wirtschaftspolitische Reaktion beruhte zu einem guten Teil auf der wissenschaftlichen Analyse der Vers\u00e4umnisse in Beratung und Massnahmen in den 1930er-Jahren.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4zise quantitative Prognosen\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das einleitende Beispiel verdeutlicht, wie wichtig es ist, realistische Erwartungen dar\u00fcber zu haben, was die \u00d6konomie in der wirtschaftspolitischen Beratung leisten kann und was nicht. Viele Kritikerinnen halten unserer Wissenschaft vor, dass sie nicht imstande sei, pr\u00e4zise Prognosen zu machen. Aber dieser Anspruch, den auch Politiker oft an die \u00d6konomie stellen, ist zu ehrgeizig. Das wirtschaftliche Geschehen ist zu komplex, die Einflussfaktoren zu zahlreich und die Messbarkeit zu klein, als dass man verl\u00e4ssliche quantitative Prognosen erwarten darf. Das gilt sicher f\u00fcr makro\u00f6konomische Prognosen, das gilt aber eben auch f\u00fcr quantitative Prognosen der Auswirkungen von wirtschaftspolitischen Entscheiden. Gerade wer in der wirtschaftspolitischen Beratung t\u00e4tig ist, sollte sich meines Erachtens immer wieder mit Nachdruck widersetzen, wenn politische Entscheidungstr\u00e4ger pr\u00e4zise Prognosen wollen; das gelingt manchmal, aber nicht immer. Um ein positives Beispiel zu nennen: Bei einer wichtigen wirtschaftspolitischen Weichenstellung wurde in der Schweiz in j\u00fcngerer Vergangenheit erfolgreiches Erwartungsmanagement bez\u00fcglich quantitativer Prognosen betrieben. Als es zu Beginn der Finanzkrise im Herbst 2008 galt, wirtschaftspolitische Reaktionen auszuloten war es angesichts des aussergew\u00f6hnlichen Schocks vermittelbar, dass eine pr\u00e4zise Konjunkturprognose als Grundlage nicht zu haben war. Diese Erkenntnis verhalf einem sehr sinnvollen Vorgehen zum Durchbruch. F\u00fcr die finanzpolitischen Stabilisierungsmassnahmen wurde von Anfang an ein stufenweises Vorgehen gew\u00e4hlt, wobei die Ausl\u00f6sung der Stufen von den neusten Konjunkturdaten und damit von den laufend angepassten Konjunkturaussichten abhing. Bewusst wurde also nicht das ganze Programm auf eine vermeintlich pr\u00e4zise quantitative Prognose zu Beginn abgestellt. In dieser Situation war es m\u00f6glich, den Entscheidungstr\u00e4gern, die nat\u00fcrlich alle gerne eine genaue Prognose gehabt h\u00e4tten, die Unm\u00f6glichkeit einer solchen Aufgabe zu erl\u00e4utern. In weniger aussergew\u00f6hnlichen F\u00e4llen ist das aber leider oft wesentlich schwerer zu vermitteln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u2026 versus Machbares<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn aber quantitative Prognosen nicht gen\u00fcgend pr\u00e4zise machbar sind, welche Art von Analyse kann die \u00d6konomie dann \u00fcberhaupt sinnvoll f\u00fcr die wirtschaftspolitische Beratung beitragen? Im Wesentlichen sehe ich hier drei Analyseformen, die jeweils gleich an einem Beispiel verdeutlicht werden. Erstens \u2013 und oft untersch\u00e4tzt \u2013 k\u00f6nnen \u00d6konominnen und \u00d6konomen simple, messbare Fakten mit einigem Erkenntnisgewinn in die Diskussion einbringen. Politischen Exponenten, die bei der Einf\u00fchrung jeder neuen Technologie das Ende der Arbeit ausrufen, kann man etwa bespielweise relativ einfach den Wind aus den Segeln nehmen, wenn man darauf hinweist, dass die Besch\u00e4ftigung im letzten Jahrhundert in der Schweiz permanent angestiegen ist \u2013 trotz zahlreichen, immensen technologischen Fortschritten. Zweitens k\u00f6nnen \u00f6konomische Grundkonzepte helfen, die Effekte von wirtschaftspolitischen Massnahmen \u00fcberzeugend zu erl\u00e4utern. Ein einfaches Angebot\/Nachfragediagramm reicht aus, um verst\u00e4ndlich zu machen, dass ein deutlich \u00fcber dem Gleichgewichtslohn liegender Mindestlohn die Besch\u00e4ftigung reduzieren wird. Und drittens bietet die Wirtschaftsgeschichte sehr viel Material, um aus den Resultaten vergangener wirtschaftspolitischer Massnahmen zu lernen. Das einf\u00fchrende Beispiel zur Analyse der Wirtschaftspolitik w\u00e4hrend der Grossen Depression demonstriert den unmittelbaren Wert solcher ex post-Betrachtungen in der Beratung eindr\u00fccklich. \u00dcber die qualitativen Auswirkungen von wirtschaftspolitischen Massnahmen kann man von der \u00d6konomie also durchaus verl\u00e4ssliche Absch\u00e4tzungen erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie stark sollte die Politik ber\u00fccksichtigt werden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jede \u00d6konomin, die sich in irgendeiner Form in die wirtschaftspolitische Beratung begibt, wird mit dieser Frage konfrontiert. Soll sie unabh\u00e4ngig von der Realisierbarkeit die effizienteste L\u00f6sung propagieren oder soll sie sich auf die Analyse der politisch machbaren Varianten beschr\u00e4nken? Aus meiner Sicht sind beide Ans\u00e4tze sinnvoll und n\u00f6tig und welchen man w\u00e4hlt, h\u00e4ngt in erster Linie davon ab, in welcher institutionellen Rolle sich der \u00d6konom befindet. Ist er externer Beobachter, der sich als Akademiker zu wirtschaftspolitischen Fragen \u00e4ussert, so ist es hilfreich, ohne auf die Politik zu schielen zu sagen, mit welchem Ansatz die knappen Ressourcen am effizientesten eingesetzt werden. Solche Stellungnahmen sind als generelle Orientierungshilfen f\u00fcr die wirtschaftspolitische Debatte wichtig. Wenn sich die \u00d6konominnen und \u00d6konomen aber auf diese Art der Stellungnahme beschr\u00e4nken w\u00fcrden, w\u00e4re es zu einfach, ihre Empfehlungen als zu theoretisch abzutun. Sobald sie institutionell st\u00e4rker eingebunden sind, m\u00fcssen sie sich auch mit anderem als der First-Best-L\u00f6sung besch\u00e4ftigen. Es gilt dann, die als politisch realisierbar eingesch\u00e4tzten Varianten zu analysieren und unter diesen diejenige zu propagieren, die zu den geringsten Ineffizienzen f\u00fchren. In dieser Rolle des wissenschaftlichen Mitarbeiters oder der Chef\u00f6konomin einer Administration besteht die wichtigste Aufgabe darin, \u00f6konomische Kosten und Nutzen aufzuzeigen und ggf. effizientere Varianten vorzuschlagen. Die Kunst ist dabei, zu signalisieren, dass man die politischen Realit\u00e4ten kennt aber dennoch immer klar den \u00f6konomischen Blickwinkel der Effizienz einzunehmen. Der Mehrwert der \u00d6konomen in einer \u00f6ffentlichen Verwaltung ist es nicht, politische Berater zu werden (das k\u00f6nnen andere besser), sondern ohne politisch naiv zu wirken, die \u00f6konomisch effizienteste der realisierbaren Alternativen zu propagieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die zentrale Rolle der Kommunikation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wohl die wichtigste Voraussetzung f\u00fcr eine effektive wirtschaftspolitische Beratung auf jeder Ebene ist es, sich klar und verst\u00e4ndlich auszudr\u00fccken. Die beste \u00f6konomische Analyse ist f\u00fcr die Wirtschaftspolitik wertlos, wenn Politiker sie nicht verstehen. Ein guter Teil der Arbeit der beratenden \u00d6konomin besteht deshalb in der \u00dcbersetzung akademischer Erkenntnisse in eine verst\u00e4ndliche Sprache. Und hier besteht die Herausforderung darin, dass hochspezialisierte akademische \u00d6konomen alles zu Aussagen vereinfachen m\u00fcssen, die Studierende im ersten Semester verstehen k\u00f6nnten. Und das gelingt nur, wenn man mit einfachen Grundmodellen und vielen Beispielen arbeitet; so wie es gute \u00f6konomische Einf\u00fchrungslehrb\u00fccher tun. Es ist meines Erachtens kein Zufall, dass von den letzten neun Chef\u00f6konominnen und Chef\u00f6konomen der US-Regierung (Vorsitzende des Council of Economic Advisors of the President) sage und schreibe sechs Einf\u00fchrungslehrb\u00fccher in die Volkswirtschaftslehre verfasst haben. Obwohl es sich dabei meist um hochdekorierte akademische Forschende handelte, war ihnen der grosse Wert der verst\u00e4ndlichen Erl\u00e4uterung \u00f6konomischer Grundlagen offensichtlich so klar, dass sie den Zeitaufwand, solche Lehrb\u00fccher zu schreiben, nicht scheuten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein anschauliches Beispiel f\u00fcr den Mehrwert einer (zul\u00e4ssigen) Vereinfachung aus der Schweizer Wirtschaftspolitik war meines Erachtens der sogenannte Wachstumsbericht, der im vergangenen Jahrzehnt als Grundlage f\u00fcr die Wachstumspolitik des Bundes vorgelegt worden war. Ein Blick in die \u00f6konomische Literatur macht klar, dass die Wachstumstheorie ein ausserordentlich technisches Gebiet der \u00d6konomie darstellt. Auch nur schon die Grundmodelle als Basis f\u00fcr die Erl\u00e4uterung der Wachstumspolitik zu nehmen, w\u00e4re f\u00fcr Nicht-Spezialisten nicht verdaubar gewesen. Relativ einfach verst\u00e4ndlich ist aber, dass Wachstum aus genau zwei Quellen stammen kann, n\u00e4mlich aus zus\u00e4tzlichen Arbeitsstunden einerseits und aus zus\u00e4tzlicher Produktion pro Arbeitsstunde (= Produktivit\u00e4t) andererseits. Mit dieser einfachen Unterteilung l\u00e4sst sich der entscheidende Punkt ableiten, dass die Schweiz \u2013 im Gegensatz etwa zu den meisten EU-L\u00e4ndern \u2013 ihr Arbeitspotential bereits sehr gut aussch\u00f6pft und zus\u00e4tzliches nachhaltiges Wachstum deshalb vom Produktivit\u00e4tswachstum kommen muss. Dieser Ansatz bildete die Grundstory des ganzen Wachstumsberichtes und erwies sich in Diskussionen mit politischen Entscheidungstr\u00e4gern als gut vermittelbares Grundkonzept.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Essenzielle Stossrichtungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den vergangenen mehr als zwanzig Jahren konnte ich in verschiedenen Rollen Erfahrungen in der wirtschaftspolitischen Beratung in der Schweiz sammeln. Auf dieser Basis m\u00f6chte ich hier die aus meiner Sicht besonders relevanten Stossrichtungen f\u00fcr eine erfolgversprechende \u00f6konomische Beratungst\u00e4tigkeit nennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erstens und vor allem sind \u00d6konominnen und \u00d6konomen in der Politikberatung Botschafter f\u00fcr den Preismechanismus. Dass in einer Marktwirtschaft die Preise und nicht detaillierte Vorgaben am effizientesten lenken ist f\u00fcr viele Nicht-\u00d6konominnen \u2013 und damit f\u00fcr die meisten Politiker \u2013 nicht offensichtlich. Wir \u00d6konomen haben Adam Smiths unsichtbare Hand derart verinnerlicht, dass wir oft vergessen, dass diese geniale Einsicht nicht intuitiv offensichtlich ist. Politikerinnen und Politiker, die ein Problem l\u00f6sen m\u00f6chten, ziehen meist instinktiv organisatorische und juristisch \u00fcberpr\u00fcfbare Vorgaben vor. Es ist eine zentrale Aufgabe beratender \u00d6konomen, immer wieder m\u00f6glichst \u00fcberzeugend auf Alternativen hinzuweisen, wie Ziele wesentlich effizienter \u00fcber unverzerrte relative Preise und Marktprozesse zu erreichen sind, statt \u00fcber detaillierte Planung.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens und damit zusammenh\u00e4ngend ist es meines Erachtens eine wichtige Aufgabe des beratenden \u00d6konomen, nachdr\u00fccklich auf die Option \u00abNichts tun\u00bb hinzuweisen. Politikerinnen und Politiker neigen stark dazu, bei jedem auftauchenden \u00f6konomischen Problem in wirtschaftspolitische Aktivit\u00e4t zu verfallen. Das heisst, sie m\u00f6chten verst\u00e4ndlicherweise dabei gesehen werden, aktiv Massnahmen zu ergreifen. Besteht aber kein offensichtliches Marktversagen, ist es am effizientesten, wenn man auf zus\u00e4tzliche, meist verzerrende und Unsicherheit verbreitende Interventionen verzichtet. Ein Wirtschaftsminister, der nicht dauernd durch neue Aktivit\u00e4ten auff\u00e4llt macht seinen Job meist besonders gut. Da ihm dies in der Regel aber Kritik eintr\u00e4gt, ist es die Aufgabe von \u00d6konominnen und \u00d6konomen, ihm daf\u00fcr Argumente zu liefern und das effiziente Nichtstun \u00f6ffentlich zu verteidigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und drittens sind die beratenden \u00d6konominnen daf\u00fcr zust\u00e4ndig, dass die gesamten \u00f6konomischen Auswirkungen von Massnahmen ber\u00fccksichtigt werden und nicht nur die offensichtlichen. Sehr oft konzentrieren sich politische Analysen verst\u00e4ndlicherweise auf die besonders einflussreichen und gut organisierten Gruppen. Insbesondere die Effekte auf schlecht Organisierte (z.B. Konsumierende) oder gar nicht Organisierte (z.B. n\u00e4chste Generationen) sollten durch \u00f6konomische Analysen zwingend transparent gemacht werden. Die \u00d6konomen sind idealerweise die Vertreter der Gesamtwirtschaft in der Politik.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die spezifische Situation der Schweiz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die direkte Demokratie f\u00fchrt im Vergleich mit anderen Staatsformen zu speziellen Einflusskan\u00e4len f\u00fcr Schweizer \u00d6konominnen und \u00d6konomen. Wegen der Vielzahl an Abstimmungen spielt die Information der \u00d6ffentlichkeit zu Sachfragen eine deutlich gr\u00f6ssere Rolle als in rein repr\u00e4sentativen Systemen. Mediale \u00c4usserungen von akademischen \u00d6konomen zu wirtschaftspolitischen Themen haben deshalb hierzulande potenziell einen besonders grossen und deutlich direkteren Einfluss als in Systemen, in denen die Bev\u00f6lkerung einmal alle vier Jahre eine breite Plattform w\u00e4hlt. Auch da dies auf allen f\u00f6deralen Ebenen gilt, lohnt es sich auch f\u00fcr verwaltungsexterne \u00d6konominnen in der Schweiz besonders, ihre Ansichten zu wirtschaftspolitisch relevanten Themen \u00f6ffentlich darzulegen. Innerhalb der Verwaltung besteht die spezifische Herausforderung f\u00fcr \u00d6konomen darin, ihren Argumenten innerhalb von Koalitionsregierungen gen\u00fcgend Beachtung zu verschaffen. Eine besonders gute und intensive Zusammenarbeit zwischen den \u00d6konominnen und \u00d6konomen der verschiedenen Ministerien ist eine zentrale Voraussetzung daf\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt ist es meines Erachtens zentral, dass \u00f6konomische Argumente aktiv in die politische Debatte eingebracht werden; gerade das Jahrhundertereignis im globalen Finanzsektor d\u00fcrfte die \u00f6konomische Politikberatung in den letzten Jahren eher gest\u00e4rkt haben. Zwar konnten wir \u00d6konomen den wenig realistischen Erwartungen der Queen an pr\u00e4zise Prognosen derartiger Krisen nicht entsprechen. Aber die relativ erfolgreichen, von der sorgf\u00e4ltigen Analyse vergangener Krisen gepr\u00e4gten wirtschaftspolitischen Reaktionen, haben die Vorz\u00fcge qualifizierter \u00f6konomischer Politikberatung aufgezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Der Beitrag erschien in leicht ver\u00e4nderter Form am 14. Juni 2017 unter dem Titel \u201eWieso die Politik mehr \u00d6konomen braucht\u201c in der NZZ.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Aymo Brunetti ist Professor f\u00fcr Volkswirtschaftslehre an der Universit\u00e4t Bern. Bis 2012 leitete er die Direktion f\u00fcr Wirtschaftspolitik im Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco). Er war Vorsitzender der Expertengruppe zur Weiterentwicklung der Finanzmarktstrategie (\u00abBrunetti-Kommission\u00bb) und leitet den Beirat \u00abZukunft Finanzplatz Schweiz\u00bb. Der Beitrag basiert auf einem Keynote-Referat an der Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft f\u00fcr Volkswirtschaft und Statistik in Lausanne.<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/finanzkrisen-der-blinde-fleck-der-wirtschaftsgeschichte-ld.107722\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge der Serie \u201cPolitik(er)beratung\u201d<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Christoph M. Schmidt: <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=31112\">Vertrauen verlangt Verantwortung. Ukraine-Krieg und \u00d6konomen-Streit<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Klaus F. Zimmermann:&nbsp;<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=31206\">Wissenschaftliche Politikberatung als Herausforderung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Achim Wambach:&nbsp;<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30417\">Notizen zur wirtschaftspolitischen Beratung durch die Wissenschaft<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Friedrich Schneider:&nbsp;<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30285\">Politikberatung in \u00d6sterreich im Unterschied zu Deutschland.&nbsp;<\/a>Einige pers\u00f6nliche Anmerkungen<\/p>\n\n\n\n<p>Gert G. Wagner:&nbsp;<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30234\">Mehr Forschungsbasierung der (Bundes)Politik (?)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Roland Vaubel:&nbsp;<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=32\">Realistische Politikberatung<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abWieso hat das niemand kommen sehen?\u00bb Das fragte Queen Elizabeth II ihre peinlich ber\u00fchrten Gastgeber, als ihr im November 2008 bei einem Besuch der renommierten &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33293\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<b>Politik(er)beratung (7)<\/b>Zur Rolle von \u00d6konominnen und \u00d6konomen in der Politikberatung\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":435,"featured_media":33299,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4062,31,40],"tags":[4432,1424,243],"class_list":["post-33293","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-beratendes","category-politisches","category-wissenschaftstheoretisches","tag-brunetti","tag-politikberatung","tag-schweiz"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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