{"id":33930,"date":"2023-07-13T00:36:00","date_gmt":"2023-07-12T23:36:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930"},"modified":"2023-07-13T05:15:47","modified_gmt":"2023-07-13T04:15:47","slug":"inflation-und-unkoordinierte-lohnpolitiken-destabilisieren-den-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930","title":{"rendered":"Inflation und unkoordinierte Lohnpolitiken destabilisieren den Euro"},"content":{"rendered":"\n<p>Nachdem die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) lange argumentiert hatte, dass die Inflation niedrig bleiben bzw. nur vor\u00fcbergehend sein werde, stieg diese im Jahr 2022 im Euroraum auf 10,5% (HVPI) an. Zwar ist sie inzwischen auf 6,1% (Mai 2023) zur\u00fcckgegangen, die offizielle Inflationsprognose der EZB liegt jedoch f\u00fcr 2023 immer noch bei 5,4%, und f\u00fcr 2024 bei 3,0%. Die EZB sieht sich dauerhaft von ihrem selbstgesteckten Ziel von (mittelfristig) 2,0% entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das liegt auch daran, dass die Gewerkschaften in allen Euro-L\u00e4ndern auf betr\u00e4chtliche Lohnerh\u00f6hungen dr\u00e4ngen, nachdem die Menschen wegen der Inflation schmerzhafte Kaufkraftverluste hinnehmen mussten. Da dies die Kosten der Unternehmen treibt und deshalb neue Preiserh\u00f6hungen n\u00f6tig macht, drohen Lohn-Preis-Spiralen den Wertverlust des Euros zu verstetigen. Und nicht nur das! Die Risiken, die von den Lohnpolitiken f\u00fcr den Euro ausgehen, gehen dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die EZB hat \u00fcber zwei Kan\u00e4le auf die hohen Lohnforderungen der Gewerkschaften reagiert. Einerseits haben EZB-Vertreter die Gewerkschaften zu Zur\u00fcckhaltung aufgerufen, um die Lohn-Preis-Spirale zu bremsen. Im Mai warnte der niederl\u00e4ndische Notenbankpr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.dutchnews.nl\/2023\/05\/unions-should-moderate-wage-demands-central-bank-chief-says\/\">Klaas Knot<\/a> in den Niederlanden die Gewerkschaften, dass zu hohe Lohnforderungen die Inflation treiben und so die EZB zu weiteren Zinserh\u00f6hungen zwingen w\u00fcrden. Andererseits hat die EZB den Leitzins immer weiter erh\u00f6ht (zuletzt auf 4,0%). Das bremst das Wachstum, f\u00fchrt zu Entlassungen, schw\u00e4cht die Verhandlungsmacht der Gewerkschaften und senkt so den Lohn- und Inflationsdruck.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch das Problem liegt jedoch tiefer, da der Euroraum nach Mundell (1961) kein optimaler W\u00e4hrungsraum ist, in dem die Konjunkturzyklen gleich verlaufen und deshalb eine Geldpolitik f\u00fcr alle Mitgliedsl\u00e4nder passend ist. Die Wirtschaftsstrukturen und die wirtschaftspolitischen Pr\u00e4ferenzen sind in den Eurol\u00e4ndern sehr unterschiedlich. Einer Geldpolitik f\u00fcr 20 Eurol\u00e4nder stehen 20 unterschiedliche Finanz-, Sozial- und Lohnpolitiken gegen\u00fcber, sodass die Wirtschaftsentwicklung sehr heterogen ist. Im Jahr 2022 lagen die realen Wachstumsraten der Eurol\u00e4nder zwischen -1,3% in Estland und 12,0% in Irland. Die Inflationsraten (HVPI) reichten von 5,9% in Frankreich bis zu 19,5% in Estland. Das erschwert es der EZB, den richtigen Zins zu setzen. Zielt sie auf die durchschnittliche Inflationsrate aller Eurol\u00e4nder, dann ist der Leitzins f\u00fcr einige L\u00e4nder zu hoch und f\u00fcr andere zu tief.<\/p>\n\n\n\n<p>Die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung innerhalb des Euroraums war bereits ein wichtiger Grund f\u00fcr die europ\u00e4ische Finanz- und Schuldenkrise (Eurokrise). Nach der Jahrtausendwende lief die Konjunktur in Deutschland schlecht, w\u00e4hrend es in einigen s\u00fcdlichen Eurol\u00e4ndern und Irland \u2013 auch dank des Eurobeitritts \u2013 kr\u00e4ftig aufw\u00e4rts ging. Da die EZB \u2013 auch mit Blick auf Deutschland \u2013 den Zins vergleichsweise tief setzte, befeuerte sie Konsum, Staatsausgaben und Immobilienk\u00e4ufe in Griechenland, Irland, Spanien und Portugal. Die \u00dcbertreibungen m\u00fcndeten ab 2008 in eine tiefe Krise, die sich auch auf Italien ausweitete. Der Euro drohte auseinanderzubrechen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/eurolohn1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-33933\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/eurolohn1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/eurolohn1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/eurolohn1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/eurolohn1.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nun verursachen die sehr unterschiedliche Inflationsraten, die unterschiedliche Lohnabschl\u00fcsse nach sich ziehen (siehe Abb. 1), neuen Stress. Die Lohnerh\u00f6hungen in den Eurol\u00e4ndern lagen 2022 zwischen 1,5% in \u00d6sterreich und 8,7% in Litauen. Bei unwiderruflich fixierten Wechselkursen ergeben sich daraus betr\u00e4chtliche Ver\u00e4nderungen der Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Steigen L\u00f6hne und Preise in einigen L\u00e4ndern deutlich st\u00e4rker als in anderen L\u00e4ndern, verlieren diese stark an Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Neue Leistungsbilanzungleichgewichte k\u00f6nnten der N\u00e4hrboden f\u00fcr eine neue Krise sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Euro war einst auch mit dem Ziel eingef\u00fchrt worden, starke wechselkursbedingte Schwankungen der Wettbewerbsf\u00e4higkeit innerhalb des Binnenmarktes f\u00fcr den freien Verkehr von G\u00fctern, Dienstleistungen, Arbeit und Kapital zu vermeiden. Die Studie der Europ\u00e4ischen Kommission (1990), die einst den Weg f\u00fcr die gemeinsame europ\u00e4ische W\u00e4hrung bahnte, trug den Titel \u201e<em>One market, one money<\/em>.\u201c Jetzt verursachen unkoordinierte Finanz-, Sozial-, Lohnpolitiken wieder \u00e4hnliche Schwankungen in der Wettbewerbsf\u00e4higkeit wie vor Euroeinf\u00fchrung die schwankenden Wechselkurse. Das macht sowohl den Binnenmarkt als auch den Euro instabiler.<\/p>\n\n\n\n<p>Die EZB hat zwar seit Ausbruch der Eurokrise, mit unkonventionellen geldpolitischen Instrumenten wie l\u00e4ngerfristigen Krediten und dem Ankauf von Verm\u00f6genswerten (insbesondere von Staatsanleihen) wirtschaftlich schwachen und hoch verschuldeten Eurol\u00e4ndern unter die Arme gegriffen und so den gemeinsamen W\u00e4hrungsraum zusammengehalten. Wenn sie diese Aufgabe fortf\u00fchren will, w\u00e4re dazu auf Dauer eine lockere Geldpolitik notwendig, die wohl auch dauerhaft hohe Inflation nach sich ziehen w\u00fcrde. Wenn die EZB diese Rolle nicht \u00fcbernehmen will, dann bedarf es eines Transfersystems innerhalb der Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion, \u00e4hnlich dem L\u00e4nderfinanzausgleich Deutschlands.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/eurolohn2-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-33934\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/eurolohn2-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/eurolohn2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/eurolohn2-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/eurolohn2.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der in der Corona-Krise entstandene Aufbau- und Resilienzplan \u201eNextGenerationEU\u201c im Umfang von 807 Milliarden Euro ist ein erster Schritt in diese Richtung. So gingen von den bisher verteilten Zuwendungen und bisher gew\u00e4hrten Kredite der Aufbau- und Resilienzfazilit\u00e4t gut 50% an Italien und Spanien (siehe Abb. 2), obwohl diese nur gut 20% des Bruttoinlandsprodukts der EU27 ausmachen. Zwar ist die Aufbau- und Resilienzfazilit\u00e4t nur f\u00fcr die Jahre 2021 bis 2026 geplant, doch k\u00f6nnte der Plan in der Zukunft verstetigt werden. Der Weg in die Transferunion w\u00e4re frei. Da die Finanzierung aber dann wohl nur gesichert w\u00e4re, wenn die EZB weiterhin Anleihen der EU kaufen w\u00fcrde, w\u00e4re die Gefahr eines weiteren Wertverlusts des Euros hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>Literatur:<\/p>\n\n\n\n<p>European Commission (1990): One Market, One Money. An Evaluation of the Potential Benefits and Costs of Forming an Economic and Monetary Union. <em>European Economy<\/em> 44.<\/p>\n\n\n\n<p>Mundell, Robert (1961): The Theory of Optimum Currency Areas. <em>American Economic Review<\/em> 51, 4, 657-665.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) lange argumentiert hatte, dass die Inflation niedrig bleiben bzw. nur vor\u00fcbergehend sein werde, stieg diese im Jahr 2022 im Euroraum &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eInflation und unkoordinierte Lohnpolitiken destabilisieren den Euro\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":47,"featured_media":33936,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12,434],"tags":[147,141,320,2624],"class_list":["post-33930","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-monetares","category-waehrungspolitisches","tag-euro","tag-inflation","tag-lohnpolitik","tag-schnabl"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Inflation und unkoordinierte Lohnpolitiken destabilisieren den Euro - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Inflation und unkoordinierte Lohnpolitiken destabilisieren den Euro - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Nachdem die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) lange argumentiert hatte, dass die Inflation niedrig bleiben bzw. nur vor\u00fcbergehend sein werde, stieg diese im Jahr 2022 im Euroraum &hellip; \u201eInflation und unkoordinierte Lohnpolitiken destabilisieren den Euro\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2023-07-12T23:36:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-07-13T04:15:47+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zigarre.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1163\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"776\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Gunther Schnabl\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Gunther Schnabl\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"5\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930\"},\"author\":{\"name\":\"Gunther Schnabl\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/da7d116dbd3e72aa925469c8e58e9fd7\"},\"headline\":\"Inflation und unkoordinierte Lohnpolitiken destabilisieren den Euro\",\"datePublished\":\"2023-07-12T23:36:00+00:00\",\"dateModified\":\"2023-07-13T04:15:47+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930\"},\"wordCount\":878,\"commentCount\":2,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zigarre.png\",\"keywords\":[\"Euro\",\"Inflation\",\"Lohnpolitik\",\"Schnabl\"],\"articleSection\":[\"Monet\u00e4res\",\"W\u00e4hrungspolitisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930\",\"name\":\"Inflation und unkoordinierte Lohnpolitiken destabilisieren den Euro - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zigarre.png\",\"datePublished\":\"2023-07-12T23:36:00+00:00\",\"dateModified\":\"2023-07-13T04:15:47+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/da7d116dbd3e72aa925469c8e58e9fd7\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zigarre.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zigarre.png\",\"width\":1163,\"height\":776},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Inflation und unkoordinierte Lohnpolitiken destabilisieren den Euro\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/da7d116dbd3e72aa925469c8e58e9fd7\",\"name\":\"Gunther Schnabl\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schnabl1234.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schnabl1234.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schnabl1234.jpg\",\"caption\":\"Gunther Schnabl\"},\"description\":\"Flossbach von Storch Research Institute\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=47\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Inflation und unkoordinierte Lohnpolitiken destabilisieren den Euro - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Inflation und unkoordinierte Lohnpolitiken destabilisieren den Euro - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Nachdem die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) lange argumentiert hatte, dass die Inflation niedrig bleiben bzw. nur vor\u00fcbergehend sein werde, stieg diese im Jahr 2022 im Euroraum &hellip; \u201eInflation und unkoordinierte Lohnpolitiken destabilisieren den Euro\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2023-07-12T23:36:00+00:00","article_modified_time":"2023-07-13T04:15:47+00:00","og_image":[{"width":1163,"height":776,"url":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zigarre.png","type":"image\/png"}],"author":"Gunther Schnabl","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Gunther Schnabl","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"5\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930"},"author":{"name":"Gunther Schnabl","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/da7d116dbd3e72aa925469c8e58e9fd7"},"headline":"Inflation und unkoordinierte Lohnpolitiken destabilisieren den Euro","datePublished":"2023-07-12T23:36:00+00:00","dateModified":"2023-07-13T04:15:47+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930"},"wordCount":878,"commentCount":2,"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zigarre.png","keywords":["Euro","Inflation","Lohnpolitik","Schnabl"],"articleSection":["Monet\u00e4res","W\u00e4hrungspolitisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930","name":"Inflation und unkoordinierte Lohnpolitiken destabilisieren den Euro - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zigarre.png","datePublished":"2023-07-12T23:36:00+00:00","dateModified":"2023-07-13T04:15:47+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/da7d116dbd3e72aa925469c8e58e9fd7"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#primaryimage","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zigarre.png","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zigarre.png","width":1163,"height":776},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33930#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Inflation und unkoordinierte Lohnpolitiken destabilisieren den Euro"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/da7d116dbd3e72aa925469c8e58e9fd7","name":"Gunther Schnabl","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schnabl1234.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schnabl1234.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schnabl1234.jpg","caption":"Gunther Schnabl"},"description":"Flossbach von Storch Research Institute","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=47"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33930","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/47"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33930"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33930\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33935,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33930\/revisions\/33935"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/33936"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33930"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33930"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33930"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}