{"id":33965,"date":"2023-07-11T00:30:00","date_gmt":"2023-07-10T23:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965"},"modified":"2023-07-11T05:42:11","modified_gmt":"2023-07-11T04:42:11","slug":"c02-ausgleich-1ablasshandel-oder-effizientes-mittel-zum-klimaschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965","title":{"rendered":"<b>C02-Ausgleich (1)<\/b>Ablasshandel oder effizientes Mittel zum Klimaschutz?"},"content":{"rendered":"\n<p>F\u00fcr eine breite \u00d6ffentlichkeit sind Klimakompensationsgesch\u00e4fte seit jeher ein Instrument aus der moralischen Schmuddelecke. Mitgepr\u00e4gt wurde diese Skepsis wohl von der ablehnenden Haltung der aktivistischen Seite der Klimasch\u00fctzer, die mit ihrem \u00abSystem Change\u00bb gleich auch den Kapitalismus \u00fcberwinden wollen. F\u00fcr sie ist ein Instrument, das es Unternehmen erlaubt, sich aus der Verantwortung gleichsam freizukaufen, inh\u00e4rent unmoralisch. Nicht selten ist daher von Ablasshandel die Rede \u2013 eine naheliegende Begriffswahl, wenn ja die Emittenten \u00abKlimas\u00fcnder\u00bb sind. Auch aus gem\u00e4ssigten Kreisen sind aber immer wieder Zweifel zu h\u00f6ren, ob mit dem sogenannten Carbon-Offsetting Emissionsreduktionen tats\u00e4chlich erzielt oder nur \u00fcber buchhalterische Tricks ausgewiesen werden. Daraus folgend wird der Wert des Labels \u00abklimaneutral\u00bb infrage gestellt, mit dem sich eine zunehmende Zahl von Unternehmen schm\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Neue Nahrung erhielt diese Kritik, als der \u00abGuardian\u00bb, \u00abDie Zeit\u00bb und die Nichtregierungsorganisation \u00abSource Material\u00bb im Januar 2023 vorrechneten, dass 94% der Carbon-Credits, die die Zertifizierungsfirma Verra f\u00fcr den Regenwaldschutz anrechnete, sozusagen heisse Luft seien, n\u00e4mlich keine effektiven Reduktionsleistungen verk\u00f6rperten. Der Skandalwert dieser Nachricht schien den Medien hoch, entsprechend weit verbreitet wurde sie. In Wirklichkeit steckt dahinter aber kein Skandal und auch kein Betrug, sondern bloss offene Fragen bei der Anrechenbarkeit von Waldschutz f\u00fcr die Generierung von CO<sub>2<\/sub>-Gutschriften \u2013 mehr dazu weiter unten.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Konzept des Carbon-Offsetting<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Im Grunde \u2013 das sei hier vorweggenommen \u2013 sind Klimakompensationsgesch\u00e4fte eine kluge Idee, um Ressourcen dorthin zu kanalisieren, wo Senkungen des CO<sub>2<\/sub>-Ausstosses am g\u00fcnstigsten erzielbar sind. Dieses Anliegen, n\u00e4mlich die Effizienz, st\u00f6sst beim radikaleren Teil der Klimasch\u00fctzer auf wenig Anklang: Da man letztlich ja ohnehin jegliche CO<sub>2<\/sub>-Emission verhindern m\u00fcsse, sei es irrelevant, ob man zuerst die teuren oder die g\u00fcnstigen eliminiert, bzw. sei es sogar kontraproduktiv, die g\u00fcnstigeren vorzuziehen, da dies nur von der eigentlichen Aufgabe ablenke. Dieses Denken misst sich an einer ideologischen Utopie, die mit unserer Wirklichkeit wenig zu tun hat. <em>Gerade<\/em> wenn man das Problem Klimawandel ernst nimmt, m\u00fcsste man ein grosses Interesse an effizienten Ans\u00e4tzen haben, die so schnell wie m\u00f6glich weltweit maximale Wirkung erzielen, indem die gr\u00f6ssten, am einfachsten vermeidbaren Quellen am schnellsten abgeschaltet werden \u2013 unabh\u00e4ngig davon, wo diese sich befinden. Es ist also richtig, zuerst die tiefh\u00e4ngenden Fr\u00fcchte zu ernten. Mit fortschreitender technologischer Entwicklung werden dann \u2013 um in der Metapher zu bleiben \u2013 unsere Leitern l\u00e4nger, sodass wir auch die h\u00f6herh\u00e4ngenden Fr\u00fcchte ernten \u2013 also die derzeit noch schwierig vermeidbaren Treibhausgasemissionen verhindern \u2013 k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Carbon-Offsets sind ein gutes Instrument zur Effizienzsteigerung beim Klimaschutz. Urspr\u00fcnglich wurden sie im Rahmen der staatlichen Selbstverpflichtungen des Kyoto-Protokolls entwickelt. Im Rahmen der \u00abClean Development Mechanism\u00bb (CDM) konnten Industriestaaten Reduktionsprojekte in weniger entwickelten L\u00e4ndern durchf\u00fchren und sich dadurch \u00abCertified Emissions Reductions\u00bb (CER) gutschreiben lassen. Das System litt in seinen ersten Jahren an einigen Kinderkrankheiten, was dazu gef\u00fchrt hat, dass man eine Erneuerung im Rahmen des Pariser Klimaabkommens nur halbherzig anstrebte. Gem\u00e4ss Artikel 6 des Abkommens sind zwischenstaatliche Kompensationen zwar weiterhin m\u00f6glich, aber sie wurden bisher nicht mit einheitlichem Regelwerk operationalisiert \u2013 nicht zuletzt, da die Erreichung der national festgelegten Reduktionsziele nicht mehr (wie im Kyoto-Protokoll) v\u00f6lkerrechtlich bindend ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem freiwilligen Markt hat sich seither aber viel getan. In den vergangenen Jahren haben sich diverse Standards etabliert, die \u2013 basierend auf den Anforderungen des regulierten Marktes \u2013 Emissionsreduktionen verifizieren. Zu den wichtigsten z\u00e4hlen der \u00abGold Standard\u00bb und der \u00abVerified Carbon Standard\u00bb (VCS). Ihnen gemein sind f\u00fcnf Mindestanforderungen, die die Emissionsminderungen erf\u00fcllen m\u00fcssen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Sie m\u00fcssen real sein. Das heisst, sie basieren nicht auf Versprechen, sondern auf tats\u00e4chlichen Resultaten.<\/li>\n\n\n\n<li>Sie m\u00fcssen zus\u00e4tzlich sein. Das heisst, das Projekt w\u00e4re ohne die Carbon-Credits nicht durchgef\u00fchrt worden, da es ihm z.B. an Rentabilit\u00e4t gemangelt h\u00e4tte.<\/li>\n\n\n\n<li>Sie m\u00fcssen messbar und verifizierbar sein.<\/li>\n\n\n\n<li>Sie m\u00fcssen permanent sein.<\/li>\n\n\n\n<li>Sie m\u00fcssen einmalig sein (Verhinderung von Doppelz\u00e4hlungen).<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Diese Standards sind \u2013 gerade wegen der Skepsis, die Klimakompensationsgesch\u00e4ften entgegenschl\u00e4gt \u2013 ziemlich genau ausgearbeitet und deren Einhaltung wird pr\u00e4zise \u00fcberpr\u00fcft. Das heisst nicht, dass keine Fehler oder gar Betrug vorkommen: Mit Klimaschutz wird heute viel Geld gemacht, und gewisse Umweltakteure sind nicht so heilig, wie sie sich geben, sondern reiten bewusst auf der Moralwelle und verdienen sich damit eine goldene Nase. Doch die Accountability von Carbon-Offsets ist beispielsweise viel gr\u00f6sser als jene von Entwicklungsprojekten diverser Hilfswerke, wo Fragen nach Wirksamkeit kaum gestellt werden, weil die gute Absicht schon als Raison d\u2019\u00eatre ausreicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Aussehen der Carbon-Offset-Projekte<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Bandbreite von Carbon-Offset-Projekten ist gross. Zertifikate f\u00fcr globale Projekte kosten derzeit etwa 10 bis 25 Fr. pro vermiedene Tonne (CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalent), Projekte in der Schweiz etwa 100 Fr. pro Tonne, und f\u00fcr Direct-Air-Capturing (DAC), also die direkte Entfernung von CO<sub>2<\/sub> aus der Luft mittels technischer Massnahmen, werden derzeit etwa 300 Fr. pro Tonne f\u00e4llig.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einigen Projekten ist die Emissionsreduktion der alleinige Zweck. Sie bringen den beteiligten Unternehmen nichts. Dazu geh\u00f6ren etwa das Stopfen von Gaslecks, die Verbrennung von austretendem Methan (das einen 25-mal h\u00f6heren Treibhauseffekt als CO<sub>2<\/sub> hat, weshalb die Verbrennung zu CO<sub>2<\/sub> und Wasser die Klimawirkung senkt) oder eben der Betrieb von DAC-Werken.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei anderen Projekten (z.B. im Bereich der Energieeffizienz) dienen die Gelder dazu, sie \u00fcber eine Rentabilit\u00e4tsschwelle zu heben. Hier steuert die Carbon-Finance entsprechend einen eher geringen Teil des Projektertrags bei. In manchen F\u00e4llen w\u00e4re die Rentabilit\u00e4t sogar ohnehin gegeben, bloss fehlt es vor Ort an Wissen, Information und Motivation, das Projekt durchzuf\u00fchren oder nur schon das Reduktionspotenzial zu erkennen. Oder es fehlt ein effizienter Kapitalmarkt, der ein eigentlich rentables Projekt finanzieren w\u00fcrde. Konkretes Beispiel: Die Kakaofelder in Ghana sind meist Monokulturen. Zwischenbepflanzungen w\u00fcrden nicht nur die Bodenqualit\u00e4t (und damit die CO<sub>2<\/sub>-Speicherung) erh\u00f6hen, sondern mittelfristig auch den Ertrag. Doch sie bedingen zwei Jahre mit weitgehendem Ertragsverzicht, die sich ein lokaler Bauer ohne die Gelder aus den Carbon-Credits nicht vorfinanzieren k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Stromproduktion selbst ergeben sich hingegen interessanterweise immer weniger Projekte \u2013 und zwar schlicht und einfach, weil dort der Finanzierungsbedarf zunehmend entf\u00e4llt, da die Projekte aufgrund des Preiszerfalls f\u00fcr erneuerbare Energietr\u00e4ger ohnehin markttauglich werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Allgemein lassen sich die folgenden sechs Gebiete unterscheiden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Haushalte (z.B. elektrische Herde) und sauberes Wasser (um energieintensive Abkochung des Wassers zu ersparen)<\/li>\n\n\n\n<li>erneuerbare Energien<\/li>\n\n\n\n<li>Innovationen in der Industrie<\/li>\n\n\n\n<li>Wald und Landwirtschaft (Regenwaldschutz, Wiederaufforstung, Moorschutz, Futtermittel)<\/li>\n\n\n\n<li>technische CO<sub>2<\/sub>-R\u00fcckholung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Umstrittener Waldschutz<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Am meisten Carbon-Credits werden heute (mit etwa 40% des Gesamtvolumens) genau in jenem Bereich generiert, der Anfang Jahr unter Beschuss geriet: dem Regenwaldschutz. Ein Anbieter von Carbon-Credits kauft hier beispielsweise eine Rodungskonzession und l\u00e4sst dann den Wald stehen oder forstet ihn (bei Bedarf) sogar weiter auf. Die Krux hierbei: Um zu berechnen, welche Emissionsreduktion damit erzielt wird, ist der Vergleich mit einem Alternativszenario, das sich ohne Schutz ergeben h\u00e4tte, n\u00f6tig.<img decoding=\"async\" srcset=\"https:\/\/avenirsuisse.imgix.net\/production\/uploads\/2023\/06\/Rain-forest_klein_nathalia-segato-8fLSrccoox0-unsplash.jpg?auto=compress%2Cformat&amp;ch=Save-Data&amp;dpr=1&amp;fit=max&amp;w=808&amp;s=bb2d7e052ec905fe3290befbc65c9b9c 1x, https:\/\/avenirsuisse.imgix.net\/production\/uploads\/2023\/06\/Rain-forest_klein_nathalia-segato-8fLSrccoox0-unsplash.jpg?auto=compress%2Cformat&amp;ch=Save-Data&amp;dpr=2&amp;fit=max&amp;w=808&amp;s=78f88b3104ae58507b6f0e109e2da896 2x, https:\/\/avenirsuisse.imgix.net\/production\/uploads\/2023\/06\/Rain-forest_klein_nathalia-segato-8fLSrccoox0-unsplash.jpg?auto=compress%2Cformat&amp;ch=Save-Data&amp;dpr=3&amp;fit=max&amp;w=808&amp;s=ba7bd8b59f17b8218f28a9c81253d330 3x, https:\/\/avenirsuisse.imgix.net\/production\/uploads\/2023\/06\/Rain-forest_klein_nathalia-segato-8fLSrccoox0-unsplash.jpg?auto=compress%2Cformat&amp;ch=Save-Data&amp;dpr=4&amp;fit=max&amp;w=808&amp;s=e3115de3de32ce92e2d2d9ba95623254 4x, https:\/\/avenirsuisse.imgix.net\/production\/uploads\/2023\/06\/Rain-forest_klein_nathalia-segato-8fLSrccoox0-unsplash.jpg?auto=compress%2Cformat&amp;ch=Save-Data&amp;dpr=5&amp;fit=max&amp;w=808&amp;s=27e9ba2d9add6375ae58b3c1929e52ae 5x\" src=\"https:\/\/avenirsuisse.imgix.net\/production\/uploads\/2023\/06\/Rain-forest_klein_nathalia-segato-8fLSrccoox0-unsplash.jpg?auto=compress%2Cformat&amp;ch=Save-Data&amp;dpr=1&amp;fit=max&amp;w=808&amp;s=bb2d7e052ec905fe3290befbc65c9b9c\" alt=\"\"><\/p>\n\n\n\n<p>Genau an diesem sogenannten Baseline-Szenario entbrannte der Streit. Die f\u00fcr die Zertifizierung der Carbon Credits relevante Baseline wird \u00fcblicherweise auf Basis der historischen Entwaldungsrate des betroffenen Gebietes und anhand spezifischer Informationen zu diesem Gebiet berechnet. Die offenbar deutlich geringere Baseline-Entwaldungsrate, auf die das Trio \u00abGuardian\u00bb, \u00abDie Zeit\u00bb und \u00abSource Material\u00bb seine eingangs erw\u00e4hnten Berechnungen st\u00fctzt, basiert dagegen auf einer \u00f6konometrischen Methode, der sogenannten \u00abSynthetic Control\u00bb. Man muss die Details der beiden Konzepte nicht kennen, um zu sehen, dass es sich hierbei um methodische Fragestellungen und nicht etwa um Betrug handelt. Um die Quintessenz einzudeutschen: Zweifel bestehen nicht dar\u00fcber, ob der Wald wirklich gesch\u00fctzt wird oder nicht, sondern wie hoch die Rodungsrate ohne Schutz w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich kann man die Frage stellen, ob der Schutz von W\u00e4ldern f\u00fcr Klimakompensationen ber\u00fccksichtigt werden sollte, wenn ja die Bemessung der Credits gezwungenermassen von einem Alternativszenario abh\u00e4ngig ist, das sich nicht nach- oder beweisen l\u00e4sst. Auf Grund methodischer Schwierigkeiten ganz darauf zu verzichten, w\u00fcrde dem Klima allerdings einen B\u00e4rendienst erweisen, denn der Schutz der tropischen Regenw\u00e4lder ist eine der wichtigsten und effizientesten Massnahmen zur Reduktion der CO<sub>2<\/sub>-Bilanz. 17 Prozent der gesamten anthropogenen Treibhausgasemissionen stammen aus dem Forstsektor. Statt also medienwirksam Zweifel an der Seriosit\u00e4t von Carbon-Offsets zu s\u00e4hen, w\u00e4ren weitere Anstrengungen angezeigt, die Berechnungsmethodik beim Thema Waldschutz zu verfeinern.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Dauerhaftigkeit von Waldschutz-Zertifikaten wird manchmal bezweifelt. Wird der Wald in 30 oder in 100 Jahren dann doch noch abgeholzt \u2013 und wer kann schon garantieren, dass das nicht passiert \u2013 sei f\u00fcr das Klima nichts gewonnen, wird argumentiert. Das ist einerseits nicht von der Hand zu weisen. Anderseits sind beim Klimaschutz die n\u00e4chsten Jahrzehnte entscheidend. In der zweiten H\u00e4lfte dieses Jahrhunderts d\u00fcrfte die menschliche Innovationskraft griffigere Methoden zur Beeinflussung der Treibhausgas-Konzentration in der Atmosph\u00e4re entwickelt haben. Was also mit einem Waldst\u00fcck in 100 Jahren passiert, ist daher vorerst tats\u00e4chlich nicht von grossem Belang.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Klimaneutralit\u00e4t<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Und was ist nun vom Label \u00abklimaneutral\u00bb zu halten? Die Bezeichnung ist durchaus kein Etikettenschwindel \u2013 vorausgesetzt, die f\u00fcnf oben genannten Bedingungen sind erf\u00fcllt. Wenn eine Firma die gesamten von ihr verursachten Treibhausgasemissionen durch eine Senkung der Emissionen an anderer Stelle im gleichen Umfang kompensiert, wenn also die Existenz des Unternehmens ebenso viele Emissionen verhindert, wie es verursacht, dann ist es faktisch klimaneutral. Bestehen Zweifel an der Wirksamkeit der Zertifikate, kann das Unternehmen die doppelte Menge kaufen, oder sie nur von Anbietern erwerben, die die h\u00f6chsten Zertifizierungsstandards verfolgen, oder auf Waldschutz-Zertifikate verzichten \u2013 oder alles zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Heuchlerisch wird es erst \u2013 wenn auch weiterhin nur aus moralischer und nicht aus mathematischer Sicht \u2013 wenn es sich dabei z.B. um einen Mineral\u00f6lhersteller oder sogar um einen Erd\u00f6lf\u00f6rderer handelt. Ein Gesch\u00e4ftsmodell, das auf der Extraktion fossiler Ressourcen beruht, kann \u2013 Kompensation hin oder her \u2013 schlecht als klimaneutral bezeichnet werden. Klimaneutralit\u00e4t w\u00e4re nur gegeben, wenn ein solches Unternehmen CO<sub>2<\/sub> im gleichen Umfang der Atmosph\u00e4re entziehen w\u00fcrde. Das aber kostet derzeit noch deutlich mehr als mit dem fossilen Energietr\u00e4ger verdient w\u00fcrde. Und: W\u00fcrde es in solch grossem Umfang Direct-Air-Capturing betreiben, also Kohlenstoff aus der Luft holen, w\u00e4re ja wiederum kein Bedarf daf\u00fcr vorhanden, diesen Kohlenstoff der Erdkruste zu entziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als letztes Argument gegen das Offsetting wird zuweilen angebracht: Wenn das alle tun w\u00fcrden \u2013 und niemand mehr selbst reduzierte \u2013 br\u00e4che das Gesch\u00e4ftsmodell in sich zusammen. Zum einen stimmt das Argument \u00f6konomisch nicht: Mit zunehmender Nachfrage nach Offsets und beschr\u00e4nktem Angebot w\u00fcrde deren Preis steigen, und mit steigendem Preis stiege der Anreiz, die Treibhausgasemissionen innerhalb der eigenen Wertsch\u00f6pfungskette (Insetting) zu verringern. Zum anderen wird das Insetting schon heute umfassend betrieben. Der weitaus gr\u00f6sste Teil der Unternehmen, die Offsetting anwenden, betreibt auch Insetting. Ersteres substituiert Zweiteres also nicht, sondern komplementiert es. Nicht umsonst lautet ein bekannter Slogan zur Klimaneutralit\u00e4t: \u00abDo your best (Insetting) und offsett the rest!\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht zuletzt gibt das Carbon-Offsetting dem CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss einen Preis. Zur Einf\u00fchrung eines solchen haben sich die meisten Regierungen dieser Welt immer noch nicht f\u00e4hig oder willens gezeigt. Dabei w\u00e4re das eigentlich die First-Best-L\u00f6sung: Ein weltweiter, einheitlicher Preis f\u00fcr Treibhausgasemissionen \u2013 mit R\u00fcckverteilung pro Kopf an die Weltbev\u00f6lkerung. Das Konzept des Offsetting w\u00e4re gar nicht n\u00f6tig, wenn es weltweite, umfassende Bepreisung von Treibhausgasmissionen in Form einer Lenkungsabgabe g\u00e4be, die uns in Richtung netto-null f\u00fchren w\u00fcrde. Die freiwillige Carbon-Offsetting ist dazu nur eine Second-Best-L\u00f6sung. Aber es ist \u2013 allen Unkenrufen zu Trotz und bei allem Verbesserungspotenzial, das ihm zugegebenermassen noch innewohnt \u2013 eine gute Second-Best-L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Der Beitrag erschien am 26. Juni 2023 auf <a href=\"https:\/\/www.avenir-suisse.ch\/ablasshandel-oder-effizientes-mittel-zum-klimaschutz\/\">Avenir Suisse<\/a>.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr eine breite \u00d6ffentlichkeit sind Klimakompensationsgesch\u00e4fte seit jeher ein Instrument aus der moralischen Schmuddelecke. Mitgepr\u00e4gt wurde diese Skepsis wohl von der ablehnenden Haltung der aktivistischen &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<b>C02-Ausgleich (1)<\/b>Ablasshandel oder effizientes Mittel zum Klimaschutz?\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":413,"featured_media":33967,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[4488,4487,3355,4207,4489],"class_list":["post-33965","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-klimatisches","tag-c02-kompensation","tag-carbon-offsetting","tag-klimaneutralitaet","tag-ruehli","tag-waldschutz"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>C02-Ausgleich (1)Ablasshandel oder effizientes Mittel zum Klimaschutz? - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"C02-Ausgleich (1)Ablasshandel oder effizientes Mittel zum Klimaschutz? - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"F\u00fcr eine breite \u00d6ffentlichkeit sind Klimakompensationsgesch\u00e4fte seit jeher ein Instrument aus der moralischen Schmuddelecke. Mitgepr\u00e4gt wurde diese Skepsis wohl von der ablehnenden Haltung der aktivistischen &hellip; \u201eC02-Ausgleich (1)Ablasshandel oder effizientes Mittel zum Klimaschutz?\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2023-07-10T23:30:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-07-11T04:42:11+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/regenwald-1024x682.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1024\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"682\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Lukas R\u00fchli\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Lukas R\u00fchli\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"11\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965\"},\"author\":{\"name\":\"Lukas R\u00fchli\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/c7a0f1a14b8771ba040fcfd9b4bc6b3b\"},\"headline\":\"C02-Ausgleich (1)Ablasshandel oder effizientes Mittel zum Klimaschutz?\",\"datePublished\":\"2023-07-10T23:30:00+00:00\",\"dateModified\":\"2023-07-11T04:42:11+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965\"},\"wordCount\":1934,\"commentCount\":0,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/regenwald.png\",\"keywords\":[\"C02-Kompensation\",\"Carbon Offsetting\",\"Klimaneutralit\u00e4t\",\"R\u00fchli\",\"Waldschutz\"],\"articleSection\":[\"Klimatisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965\",\"name\":\"C02-Ausgleich (1)Ablasshandel oder effizientes Mittel zum Klimaschutz? - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/regenwald.png\",\"datePublished\":\"2023-07-10T23:30:00+00:00\",\"dateModified\":\"2023-07-11T04:42:11+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/c7a0f1a14b8771ba040fcfd9b4bc6b3b\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/regenwald.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/regenwald.png\",\"width\":1140,\"height\":759},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"C02-Ausgleich (1)Ablasshandel oder effizientes Mittel zum Klimaschutz?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/c7a0f1a14b8771ba040fcfd9b4bc6b3b\",\"name\":\"Lukas R\u00fchli\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ruehli.png\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ruehli.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ruehli.png\",\"caption\":\"Lukas R\u00fchli\"},\"description\":\"Avenir Suisse\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=413\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"C02-Ausgleich (1)Ablasshandel oder effizientes Mittel zum Klimaschutz? - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"C02-Ausgleich (1)Ablasshandel oder effizientes Mittel zum Klimaschutz? - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"F\u00fcr eine breite \u00d6ffentlichkeit sind Klimakompensationsgesch\u00e4fte seit jeher ein Instrument aus der moralischen Schmuddelecke. Mitgepr\u00e4gt wurde diese Skepsis wohl von der ablehnenden Haltung der aktivistischen &hellip; \u201eC02-Ausgleich (1)Ablasshandel oder effizientes Mittel zum Klimaschutz?\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2023-07-10T23:30:00+00:00","article_modified_time":"2023-07-11T04:42:11+00:00","og_image":[{"width":1024,"height":682,"url":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/regenwald-1024x682.png","type":"image\/png"}],"author":"Lukas R\u00fchli","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Lukas R\u00fchli","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"11\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965"},"author":{"name":"Lukas R\u00fchli","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/c7a0f1a14b8771ba040fcfd9b4bc6b3b"},"headline":"C02-Ausgleich (1)Ablasshandel oder effizientes Mittel zum Klimaschutz?","datePublished":"2023-07-10T23:30:00+00:00","dateModified":"2023-07-11T04:42:11+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965"},"wordCount":1934,"commentCount":0,"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/regenwald.png","keywords":["C02-Kompensation","Carbon Offsetting","Klimaneutralit\u00e4t","R\u00fchli","Waldschutz"],"articleSection":["Klimatisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965","name":"C02-Ausgleich (1)Ablasshandel oder effizientes Mittel zum Klimaschutz? - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/regenwald.png","datePublished":"2023-07-10T23:30:00+00:00","dateModified":"2023-07-11T04:42:11+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/c7a0f1a14b8771ba040fcfd9b4bc6b3b"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#primaryimage","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/regenwald.png","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/regenwald.png","width":1140,"height":759},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33965#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"C02-Ausgleich (1)Ablasshandel oder effizientes Mittel zum Klimaschutz?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/c7a0f1a14b8771ba040fcfd9b4bc6b3b","name":"Lukas R\u00fchli","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ruehli.png","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ruehli.png","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ruehli.png","caption":"Lukas R\u00fchli"},"description":"Avenir Suisse","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=413"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33965","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/413"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33965"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33965\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33983,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33965\/revisions\/33983"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/33967"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33965"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33965"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33965"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}