{"id":34238,"date":"2023-08-22T00:51:00","date_gmt":"2023-08-21T23:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=34238"},"modified":"2023-08-22T06:00:47","modified_gmt":"2023-08-22T05:00:47","slug":"gastbeitragmultiple-ordnungskriseeuropas-betriebssystem-benoetigt-dringend-ein-update","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=34238","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag<\/b>Multiple Ordnungskrise<b>Europas \u201eBetriebssystem\u201c ben\u00f6tigt dringend ein Update<\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein Jahr vor den n\u00e4chsten Europawahlen \u2013 und mehr als ein Jahr nach Beginn des Ukraine-Krieges \u2013 steht Europas Wirtschaftsmodell mehr denn je unter Druck. Inmitten geopolitischer Neuordnung und globalem Subventions- und Technologiewettlauf muss die Europ\u00e4ische Union (EU) die wirtschaftlichen Folgen der j\u00fcngsten Krisenereignisse managen und zugleich ihr Gesch\u00e4ftsmodell an die Welt von morgen anpassen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Dabei wird Europas Position gleich durch mehrere Faktoren herausgefordert. So stellt der globale Trend zur <strong>Fragmentierung des Welthandels<\/strong> die auf Freihandel ausgerichtete europ\u00e4ische Wirtschaft vor gro\u00dfe Anpassungsprobleme. Nach einigen Dekaden fast stetig zunehmender Handelsintegration zeigt die Intensit\u00e4t des grenz\u00fcberschreitenden G\u00fcterhandels in den letzten zehn Jahren keinen positiven Trend mehr (vgl. Abb. 1). Parallel hat die Zahl protektionistischer Ma\u00dfnahmen, insbesondere in Form nicht-tarif\u00e4rer Handelsbeschr\u00e4nkungen, weltweit deutlich zugenommen. Die sich formierenden Handelsbl\u00f6cke dienen Wirtschaftsm\u00e4chten wie den USA und China nicht nur zur Sicherung heimischer Wertsch\u00f6pfung, sondern auch zur <strong>Erlangung<\/strong> <strong>strategischer Hegemonie<\/strong> entlang ihrer Lieferketten. Europa ist noch dabei, seinen Platz in dieser neuen handelspolitischen Tektonik zu suchen und droht zwischen den sich verh\u00e4rtenden Bl\u00f6cken zerrieben zu werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/rappvoep-1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-34243\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/rappvoep-1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/rappvoep-1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/rappvoep-1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/rappvoep-1.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das aus der Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik stammende <strong>Denken in Einflusssph\u00e4ren<\/strong> \u00fcbertr\u00e4gt sich in der Folge immer st\u00e4rker auf den \u00f6konomischen Bereich, klar sichtbar in einer Zunahme regionaler Freihandelsabkommen. Der Schwerpunkt verlagert sich dabei von Zollsenkungen zur regulatorischen Konvergenz. \u00dcber die Harmonisierung von Regelungen zu Produktzulassung und Umweltschutz sollen gemeinsame M\u00e4rkte geschaffen werden, die die Schlagkraft der Partner bei der internationalen Verbreitung von Standards erh\u00f6hen. \u00dcber den regulatorischen Bereich hinaus erfolgt Einflussnahme auch durch den Aufbau grenz\u00fcberschreitender Infrastrukturen, oft verbunden mit Kreditvertr\u00e4gen. Bestes Beispiel ist Chinas nahezu weltumspannend angelegte \u201eBelt-and-Road\u201c-Initiative. Die damit verbundenen Lock-in Effekte f\u00fcr die beteiligten Partner vertiefen zus\u00e4tzlich die Gr\u00e4ben zwischen den \u00f6konomischen Integrationsr\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu diesem strukturellen Trend gesellt sich in j\u00fcngster Zeit eine <strong>Ballung exogener Schockereignisse<\/strong> in Form von Naturkatastrophen, Missernten, der CoViD19-Pandemie und zuletzt des Ukraine-Krieges \u2013 letzterer mit negativen R\u00fcckkopplungen in das System der europ\u00e4ischen Energieversorgung. Das Zusammenwirken solcher externen Faktoren legt sowohl die Fragilit\u00e4t wie auch die Wohlfahrtseffekte globaler Lieferketten unmittelbar offen. Das verdeutlicht nicht nur die letzte Halbleiterkrise, sondern auch die Disruption bei Erdgas und Getreide, ausgel\u00f6st durch den Krieg in der Ukraine. Die j\u00fcngste H\u00e4ufung solcher Schockereignisse hat zu einer grundlegenden Ver\u00e4nderung des Risikobewusstseins der Entscheider in Politik und Wirtschaft beigetragen. Das Prinzip der Resilienz hat sich als Zielgr\u00f6\u00dfe im wirtschaftspolitischen Diskurs mittlerweile auf breiter Front durchgesetzt \u2013 fatalerweise in der Absicht, Interdependenzen zu reduzieren, statt besser zu managen. Das Denken in Rivalit\u00e4t, Resilienz oder gar strategischer Autarkie steht in einer f\u00fcr die Zukunft des Welthandels <strong>bedrohlichen Wechselwirkung<\/strong>. Der aktuelle Prozess der Fragmentierung der Weltwirtschaft droht so in eine harte Trennung in politisch-wirtschaftliche Machtbl\u00f6cke und Einflusssph\u00e4ren zu m\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die <strong>Folgen des Klimawandels<\/strong> entwickeln sich f\u00fcr Europa \u2013 als der sich am schnellsten erw\u00e4rmenden Erdregion \u2013 immer sp\u00fcrbarer zum Wohlstandsrisiko. Die wachsende Gefahr von Naturkatastrophen wie D\u00fcrren, Flutwellen oder Starkregenereignissen birgt ein erhebliches volkswirtschaftliches Schadenspotential. Viele der auf Tourismus angewiesenen Mittelmeerl\u00e4nder mussten dies im Sommer 2023, mit zahlreichen Gro\u00dfbr\u00e4nden, schmerzhaft erleben. Zu den Folgen des Klimawandels z\u00e4hlen insbesondere hitze- und d\u00fcrrebedingte Gesundheitssch\u00e4den und Todesf\u00e4lle bei Menschen, St\u00f6rungen von \u00d6kosystemen, anhaltende Wasserknappheit, erhebliche Ernteeinbu\u00dfen sowie \u00fcberschwemmungsbedingte Sch\u00e4den f\u00fcr Menschen, Wirtschaft und Infrastruktur. Der globale Charakter des Klimasystems und die <strong>zahlreichen Wechselwirkungen<\/strong> der Atmos-, Hydro-, Geo-, Bio- und Anthroposph\u00e4re verlangen einen systemisch-ganzheitlichen Ansatz f\u00fcr Ma\u00dfnahmen, um den Klimawandel zu bek\u00e4mpfen und sich an diesen anzupassen. Hierf\u00fcr muss Europa trotz der widrigen geopolitischen Gro\u00dfwetterlage die globale Zusammenarbeit forcieren, wozu internationale Allianzen mit kooperationsbereiten Partnerl\u00e4ndern (Klimaclubs) den Weg bereiten k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Indiz f\u00fcr <strong>zunehmende globale Konfrontation<\/strong> ist der immer dynamischer werdende Wettlauf bei Technologien, die f\u00fcr emissionsarme Energiesysteme essentiell sind, wie Batterien, Elektrolyseure und Permanentmagnete. Sp\u00e4testens seit dem Beschluss des \u201eUS-Inflation Reduction Acts\u201c ist klar geworden, dass die Versuchung, heimische Kapazit\u00e4ten mittels massiver staatlicher Subventionierung aufzubauen, auch liberale Volkswirtschaften voll erfasst hat. Die Spielregeln der internationalen (Handels-) Ordnung haben sich schon l\u00e4nger von einem kooperativen zu einem <strong>Spiel strategischer Rivalit\u00e4t<\/strong> ver\u00e4ndert. China und andere Schwellenl\u00e4nder haben seit geraumer Zeit technologiespezifische Wachstumsziele als ein strategisches Instrument zur Aufwertung ihrer Wertsch\u00f6pfungsketten entdeckt. Auch im Bereich der Forschungsaktivit\u00e4ten hat die Volksrepublik mittlerweile den Anschluss an die Weltspitze gefunden. Die Zeiten, in denen China technologischen Fortschritt vorrangig in der Rolle des Imitators \u00fcber Wissensimport vollzogen hat, sind in vielen Bereichen vor\u00fcber (vgl. Abb. 2).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/rappvoep2-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-34244\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/rappvoep2-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/rappvoep2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/rappvoep2-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/rappvoep2.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Eine Begleiterscheinung der globalen Fokussierung auf gr\u00fcne Zukunftstechnologien ist ein Rennen um <strong>kritische Mineralrohstoffe<\/strong> wie Lithium, Kobalt und Seltene Erden, die f\u00fcr die Klimawende gegenw\u00e4rtig unverzichtbar sind. Diese Rohstoffe haben fast alle gemeinsam, dass sich Abbau und Verh\u00fcttung global in wenigen L\u00e4ndern, allen voran in China, konzentrieren, und mit hohen Umwelt- und Beschaffungsrisiken verbunden sind. Der f\u00fcr die Zukunft erwartete Nachfrageanstieg hat zu einer sprunghaften Expansion von Erkundungs- und Investitionsaktivit\u00e4ten im Bereich dieser Rohstoffe gef\u00fchrt. Parallel dazu hat China zuletzt, durch Exportkontrollen bei Germanium und Gallium, bereits k\u00fcnftig m\u00f6gliche Eingriffe in die freie Handelbarkeit \u201ekritischer\u201c Rohstoffe signalisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der <strong>exponentielle Trend zur k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI)<\/strong> beeinflusst bereits heute zahlreiche Wirtschaftssektoren und zunehmend auch die Geopolitik. F\u00fcr Europa wird KI zum Game Changer, allerdings nicht nur im positiven Sinne. KI kann zwar einerseits dazu beitragen, den Klimawandel zu bek\u00e4mpfen, das Gesundheitswesen an den demografischen Wandel anzupassen und die Resilienz von Lieferketten durch Echtzeit-\u00dcberwachung und effizienteres Warehousing zu verbessern. Allerdings werden europ\u00e4ische Unternehmen aufgrund ihres relativen Wettbewerbsnachteils gegen\u00fcber amerikanischen und chinesischen Akteuren und aufgrund der Menge an Daten, Rechenressourcen und Talenten, die f\u00fcr die Entwicklung dieser Systeme erforderlich sind, vermutlich nicht in naher Zukunft f\u00fchrende KI-Systeme entwickeln k\u00f6nnen. Speziell auf dem neuen, sehr erfolgversprechenden Feld \u201egenerativer KI\u201c (wie ChatGPT) scheint Europa bereits den Anschluss zur Weltspitze zu verlieren. Die Europ\u00e4ische Kommission hat mit dem \u201eEU AI Act\u201c eine risikobasierte Regulierung von KI auf den Weg gebracht, die durch hohe Befolgungskosten und letztlich nicht zielf\u00fchrende Detailvorschriften die Marktf\u00fchrung bei KI wohl unfreiwillig an andere L\u00e4nder abgeben wird. Folglich k\u00f6nnte ein gro\u00dfer Teil der Wertsch\u00f6pfung dieser strategischen Zukunftstechnologie k\u00fcnftig au\u00dferhalb Europas stattfinden. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die <strong>Gef\u00e4hrdung europ\u00e4ischer Infrastruktur<\/strong> durch gezielte Attacken, sei es in Form von physischen Anschl\u00e4gen oder mittels Cyberangriffen, ist ein zentrales sicherheitspolitisches Risiko f\u00fcr Europa. Hohe Verwundbarkeit besteht im Hinblick auf die IT-Infrastruktur, und hier insbesondere hinsichtlich des Schutzes von Seekabeln und Satelliten als Lebensadern des globalen Datenverkehrs. Bisherige Initiativen der EU in diesem Bereich sind noch unzureichend, da sie keine EU-weit koordinierte Risikobewertung und nur wenig zus\u00e4tzliche Finanzmittel f\u00fcr Schutzma\u00dfnahmen vorsehen. Im aktuellen geopolitischen Klima stellt Europas Abh\u00e4ngigkeit von nicht-europ\u00e4ischen datenf\u00fchrenden Tiefseekabeln wohl das gr\u00f6\u00dfte akute sicherheitspolitische Risiko dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bew\u00e4ltigung all dieser Herausforderungen wird f\u00fcr Europa durch zahlreiche <strong>hausgemachte Strukturprobleme<\/strong> erschwert. So sind die letzten Jahre durch eine Zunahme an politischer Konfrontation zwischen den EU-Mitgliedstaaten gekennzeichnet. Das betrifft nicht nur regulatorische Detailfragen oder die strategische Ausrichtung der EU, sondern ber\u00fchrt mittlerweile auch die Grundwerte der Europ\u00e4ischen Union. Zwei Mitgliedstaaten \u2013 Polen und Ungarn \u2013 stehen im Zentrum der Kontroverse und behindern die Konsensfindung der EU. Die Konflikte ber\u00fchren mittlerweile die Grundfesten der EU, sowohl hinsichtlich der Verteilung der Entscheidungskompetenzen zwischen Br\u00fcssel und der nationalen Ebene als auch der Natur der Grundrechte der EU-Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein durch EU-weite und nationale Regulierung verursachtes Strukturproblem ist auch die allgemein <strong>hohe B\u00fcrokratiebelastung<\/strong>. Das beginnt beim Prozess der Unternehmensgr\u00fcndung. Im globalen Vergleich ist der Gr\u00fcndungsprozess insbesondere in den gro\u00dfen L\u00e4ndern langwierig und mit einem hohen Dokumentationsaufwand verbunden. Ein unn\u00f6tig hoher administrativer Aufwand f\u00fcr Gr\u00fcnder bedeutet nicht nur Ressourcenverschwendung, sondern gef\u00e4hrdet auch Europas Position im globalen Technologiewettbewerb.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres kostenseitiges Hemmnis stellen die im weltweiten Vergleich <strong>hohen Energiekosten<\/strong> in Europa dar, die 2022 in Folge des russischen \u00dcberfalls der Ukraine geradezu explodierten. Trotz massiver Kriseninterventionen der EU ist derzeit nicht erkennbar, dass diese dauerhaft auf ihr Vorkrisenniveau zur\u00fcckkehren. Denn die Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Energietr\u00e4gern kann auch bei st\u00e4rksten Anstrengungen nicht kurzfristig beendet werden. Hohe Kosten f\u00fcr importierte Energietr\u00e4ger belasten nicht nur unmittelbar die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Industriestandortes Europa, sondern schw\u00e4chen auch die f\u00fcr die Finanzierung von Zukunftsinvestitionen dringend notwendige heimische Kapitalakkumulation. Die Anzeichen einer wom\u00f6glich irreversiblen Deindustrialisierung verdichten sich, Investitionen flie\u00dfen ab und Standortentscheidungen werden zunehmend gegen Deutschland und Europa getroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die erwartete <strong>demografische Entwicklung<\/strong> hat f\u00fcr Europa schwerwiegende wirtschaftliche, soziale und politische Konsequenzen. Ein R\u00fcckgang der Zahl an Personen im erwerbsf\u00e4higen Alter belastet unmittelbar die Produktionskapazit\u00e4ten und damit die volkswirtschaftlichen Wachstumspotentiale. Aber auch mittelbar kann sich ein solcher Trend negativ auf die Einkommensentwicklung auswirken, etwa \u00fcber den Zusammenhang zur Innovationsaktivit\u00e4t sowie die steigenden Kosten staatlicher Versorgungssysteme (vor allem Renten und Gesundheit).<\/p>\n\n\n\n<p>Aus all dem folgt: Europa muss sein Zielsystem neu kalibrieren und eine <strong>konsequente Strategie zur St\u00e4rkung der eigenen Handlungsf\u00e4higkeit<\/strong> entwickeln. Oberstes Ziel sollte es sein, Europas Werte und Wohlstand fest in der sich formierenden neuen Weltordnung zu verankern. Eine darauf ausgerichtete Strategie muss die Risiken in den wirtschaftlichen und politischen Beziehungen identifizieren, in ihren Wechselwirkungen erfassen und kontinuierlich \u00fcberwachen. Darauf aufbauend sollte die EU ein ganzheitliches Risikomanagement etablieren. Das erfordert intern die Bereitschaft zur Ressourcenb\u00fcndelung und -kooperation. Dabei geht es jedoch nicht um Risikoreduktion durch Abschottung. Denn Wohlstandssicherung setzt f\u00fcr Europa voraus, auch zuk\u00fcnftig an den Fr\u00fcchten der internationalen Arbeitsteilung wie Spezialisierung und Ressourcenzugang teilhaben zu k\u00f6nnen. Die damit verbundenen externen Risiken sollten jedoch gesenkt werden. Das erfordert wirtschaftlich wie regulatorisch die vertiefte Kooperation mit verl\u00e4sslichen Partnern, um unter dem Dach gemeinsamer Handels- und Wettbewerbsregeln den Zugang zu Innovation und Zukunftsressourcen zu sichern. Zugleich sollte die EU auch von einer Politik der generellen Entkopplung von China absehen. Stattdessen sollte das Ma\u00df an Kooperation n\u00fcchtern und themenabh\u00e4ngig anhand der Risiko-Ertrags-Perspektive austariert werden, dem Prinzip eines zielgerichteten \u201eDe-Risking\u201c folgend.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorausschauende Risikoabsch\u00e4tzung und Diversifizierung zur Krisenpr\u00e4vention nach au\u00dfen und der Abbau interner Strukturprobleme sind politikfeld\u00fcbergreifend die Schl\u00fcssel f\u00fcr eine erfolgreiche Zeitenwende auf europ\u00e4ischer Ebene. Das setzt zum einen die Bereitschaft der Mitgliedstaaten voraus, in strategischen Fragen an einem Strang zu ziehen. Zum anderen bedarf es zuk\u00fcnftig mehr denn je eines funktionierenden Binnenmarkts als Instrument der Entwicklung und Selektion von Zukunftsl\u00f6sungen \u201eMade in Europe\u201c durch wettbewerbliche Erkundung. Auch daf\u00fcr m\u00fcssen in einem sich technologisch radikal ver\u00e4ndernden Umfeld die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das beginnt beim Aufbau einer neuen Energieinfrastruktur und endet bei Abstimmungen zu KI-Regeln. Deutschland kommt als Schl\u00fcsselakteur in den industriellen Wertsch\u00f6pfungsketten dabei eine besondere Verantwortung zu. In strategischen Fragen sollte die Bundesregierung Kompromiss-f\u00e4higkeit zeigen und Alleing\u00e4nge vermeiden. Zugleich sollte sie ihr Gewicht daf\u00fcr in die Waagschale werfen, dass auch k\u00fcnftig ein regelbasierter Binnenhandel die Produktivkr\u00e4fte europaweit lenkt und kein Subventionswettlauf zwischen den Mitgliedstaaten einsetzt. Nur mit einem schrankenlosen Binnenmarkt, der Nachfrage schafft und dezentral Innovation hervorbringt, werden Deutschland und die EU zu attraktiven Partnern f\u00fcr die L\u00f6sung der gro\u00dfen globalen Herausforderungen unserer Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Resilienz und Souver\u00e4nit\u00e4t gr\u00fcnden auf strategischer Weitsicht und Handlungsf\u00e4higkeit. Diesbez\u00fcglich zeigt Europa ein gro\u00dfes Defizit, insbesondere gegen\u00fcber den USA und China. Zwei Elefanten im Raum wirken vor diesem Hintergrund wie eine Bedrohung: die kommende Wahl in den USA k\u00f6nnte das sicherheitspolitische Dilemma, eine milit\u00e4rische Zuspitzung um Taiwan die wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeit Europas offenbaren. Somit dr\u00e4ngt die Zeit f\u00fcr Europa! Das gilt ebenso f\u00fcr die Gefahren des Klimawandels wie f\u00fcr die exponentielle Entwicklung k\u00fcnstlicher Intelligenz. In disruptiven Zeiten wie diesen kommt es wieder auf die gro\u00dfen \u201eAssets\u201c an: Die F\u00e4higkeit, sich zu verteidigen und Sicherheit zu garantieren, Technologien f\u00fchrend zu entwickeln, Unternehmertum und Innovationsgeist zu entwickeln und schlie\u00dflich die Werte \u2013 und damit die Interessen! \u2013 einer offenen und liberalen Demokratie selbstbewusst zu vertreten. Daraus folgt sehr klar: Europas derzeitiges Betriebssystem ben\u00f6tigt dringend ein Update! Die europ\u00e4ische Politik, aber auch Unternehmer und Investoren sind gefordert, den notwendigen Wandel anzugehen \u2013 ohne Naivit\u00e4t und leere Rhetorik, aber mit strategischem Weitblick, Entschlossenheit und der gebotenen Dringlichkeit. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Dieser Artikel basiert in Teilen auf einer gemeinsamen Studie des <a href=\"https:\/\/www.feri-institut.de\/\">FERI Cognitive Finance Institute<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/www.cep.eu\/de.html\">cep (Centrum f\u00fcr europ\u00e4ische Politik)<\/a> mit dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/www.feri-institut.de\/content-center\/2307240719\">Quo vadis, Europa? Am Scheideweg: Globale Herausforderungen, interne Defizite und dringende Handlungsoptionen<\/a>\u201c (<em>Anselm K\u00fcsters, G\u00f6tz Reichert, Henning V\u00f6pel, Andr\u00e9 Wolf)<\/em>.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Jahr vor den n\u00e4chsten Europawahlen \u2013 und mehr als ein Jahr nach Beginn des Ukraine-Krieges \u2013 steht Europas Wirtschaftsmodell mehr denn je unter Druck. &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=34238\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<b>Gastbeitrag<\/b>Multiple Ordnungskrise<b>Europas \u201eBetriebssystem\u201c ben\u00f6tigt dringend ein Update<\/b>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":444,"featured_media":34249,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[324,4503,2842,4502],"class_list":["post-34238","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-europaisches","tag-europa","tag-ordnungskrise","tag-rapp","tag-voelpel"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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