{"id":34503,"date":"2023-09-03T00:21:00","date_gmt":"2023-09-02T23:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=34503"},"modified":"2025-02-14T13:23:29","modified_gmt":"2025-02-14T12:23:29","slug":"bidenomics-auf-trumps-spurenkeynesianismus-industriepolitik-und-protektionismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=34503","title":{"rendered":"Bidenomics: Auf Trump\u2019s Spuren<br><b>Keynesianismus, Industriepolitik und Protektionismus<\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Donald Trump setzte auf Industriepolitik, Keynesianismus und Protektionismus. Joe Biden setzt die Trump\u2018sche Politik fort, verbindlicher im Ton, oft aber noch h\u00e4rter in der Sache.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><em>\u201eBidens Politik ist Trumpismus mit menschlichem Antlitz\u201c<\/em> (Edward Luce)<\/p>\n\n\n\n<p>An die Pr\u00e4sidentschaft von Donald Trump erinnern sich viele L\u00e4nder in der Welt nur ungern, Gegner wie Verb\u00fcndete, \u00f6konomisch und (geo-)politisch. Mit seiner \u201e<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=23525\">Voodoo-\u00d6konomie<\/a>\u201c attackierte er den \u201eWashington Consensus\u201c. Offenen M\u00e4rkten f\u00fcr alle begegnete er mit Misstrauen. Er setzte auf \u201eAmerica First\u201c. Staatliche F\u00fchrung der M\u00e4rkte war sein Kerngesch\u00e4ft. Industrie- dominierte Wettbewerbspolitik, Protektionismus erodierte Freihandel, die staatliche Verschuldung war exzessiv. Donald Trump wollte die Rollen von \u201eWirtschaft\u201c und \u201ePolitik\u201c ver\u00e4ndern. Nicht mehr die M\u00e4rkte sollten, wie in den Hochzeiten der Globalisierung um die Jahrtausendwende, die Politik disziplinieren. Vielmehr setzte er auf den Primat der Politik. Er wollte die M\u00e4rkte zu z\u00e4hmen. Wo notwendig sollten sie auch in den Dienst der (Geo-)Politik gestellt werden. Das galt f\u00fcr Freund (EU) und Feind (China). Die (\u00f6konomische) Welt atmete auf, als Donald Trump abgew\u00e4hlt wurde. Sie hoffte, alles k\u00f6nne sich zum Besseren wenden. Die \u201ealte\u201c \u00f6konomische Ordnung k\u00f6nnte wieder hergestellt werden. Das erwies sich als Irrtum. Joe Biden ist im Ton zwar verbindlicher als Donald Trump, \u00f6konomisch aber noch interventionistischer. Er korrigierte den &#8222;Trumpismus&#8220; kaum sp\u00fcrbar zum Besseren. In vielen F\u00e4llen versch\u00e4rfte er ihn. Die Industriepolitik wurde intensiver, der Protektionismus umfassender, die Staatsverschuldung exzessiver. &#8222;Trumponomics&#8220; und &#8222;Bidenomics&#8220; sind zwei Seiten derselben Medaille.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Amerikanische Traumata<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die USA sind eines der reichsten L\u00e4nder der Welt. Gro\u00df geworden sind sie mit einer m\u00e4chtigen Industrie im Norden des Landes. Kohle, Eisen, Stahl, Autos waren lange die Treiber. Den USA gelang es, die wirtschaftliche Dynamik in eine neue Zeit zu verl\u00e4ngern. Die IT-Unternehmen im Westen des Landes brachten die USA an die Spitze der technologischen Entwicklung. Microsoft, Google, Apple, Amazon sind einige unternehmerische Wegmarken. Die Globalisierung war f\u00fcr die USA vorteilhaft. Sie brachte zukunftstr\u00e4chtige personenbezogene Dienstleistungen nach vorne. Kostenlos war das aber nicht. Offenere M\u00e4rkte setzten den alten industriellen Sektoren arg zu. Seit Anfang der 70er Jahre haben sie fast 1\/3 der Arbeitspl\u00e4tze verloren. Detroit war das Zeichen an der Wand. Diese Verluste an Arbeitspl\u00e4tzen im Industriesektor wurden durch Gewinne im Dienstleistungssektor zwar mehr als ausgeglichen. Allerdings traf der Strukturwandel die USA an zwei Stellen empfindlich. Zum einen bildete sich ein \u201eRostg\u00fcrtel\u201c. Die industriellen Arbeitspl\u00e4tze waren regional ungleich verteilt. Einzelne Regionen traf es wirtschaftlich hart. Dort war die Unzufriedenheit besonders gro\u00df. Zum anderen kamen die m\u00e4chtigen Gewerkschaften im Industriesektor ins Trudeln. Sie verloren an politischem Einfluss. Die \u201eDemokraten\u201c verloren einen Teil ihrer politischen Basis. Es waren die \u201eRepublikaner\u201c, die unter Donald Trump die populistische Dividende einfuhren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die USA knabbern noch an einem zweiten Trauma. Der \u201eamerikanische Traum\u201c vom Tellerw\u00e4scher zum Million\u00e4r hat Kratzer bekommen. Von weltweit offeneren M\u00e4rkten und technischem Fortschritt profitieren nicht alle gleich. Sie beg\u00fcnstigen Hochqualifizierte und benachteiligen Geringqualifizierte. Das wurde in den USA in allen politischen Lagern lange weithin akzeptiert. Der Glaube an eine hohe soziale Mobilit\u00e4t dominierte. Eine gro\u00dfe Mehrheit der Bev\u00f6lkerung setzte auf individuelle Chancengleichheit, nicht auf inter-personelle Umverteilung. Tats\u00e4chlich ist es aber mit dem sozialen Aufstieg nicht so weit her. Die hohe Ungleichheit der Einkommen spielte solange eine geringe Rolle, wie die amerikanische Mittelschicht glaubte, dass ihr die wirtschaftliche Entwicklung wenig anhaben k\u00f6nne. Das \u00e4nderte sich mit dem \u201echinesischen Schock\u201c. Der Eintritt von China in die Weltwirtschaft bedrohte nicht nur die Einkommen der Tiefl\u00f6hner. Er beschleunigte auch den inter-sektoralen Strukturwandel. Damit gerieten massenhaft Arbeitspl\u00e4tze im Industriesektor in Gefahr. Das war aber das Terrain der (wei\u00dfen, m\u00e4nnlichen) Mittelschicht. Der \u201eskilled based\u201c technologische Fortschritt verst\u00e4rkte diese Entwicklung. Donald Trump und Joe Biden interpretieren diese Entwicklung verschw\u00f6rungstheoretisch: Die weltweite Konkurrenz habe mit unlauteren Praktiken die Arbeitspl\u00e4tze gestohlen und die amerikanische Mittelschicht gesch\u00e4digt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der \u201echinesische Schock\u201c der 90er hat sich zu einem dritten Trauma der USA ausgewachsen, zu einer Obsession. Es geht nicht mehr nur um den Verlust \u201ealter\u201c Industrien durch \u201eunlautere\u201c (chinesische) Wettbewerber. Viel wichtiger scheint den USA nun der Sieg im wirtschaftlichen und politischen Wettkampf mit China. Chinesische Unternehmen haben sich zu Konkurrenten im High-Tech-Bereich entwickelt. China setzt seine wirtschaftliche St\u00e4rke ein, um geopolitische Ziele zu erreichen. Nichts anderes tun \u00fcbrigens auch die USA. Damit wird China zu einem sicherheitspolitischen Herausforderer. Den USA wird bewusst, wie der EU auch, wie \u00f6konomisch abh\u00e4ngig sie von China geworden sind, etwa bei seltenen Erden und Halbleitern. Allerdings ist auch China auf amerikanische Importe angewiesen. Der wechselseitigen Abh\u00e4ngigkeit versuchen die USA immer \u00f6fter protektionistisch entgegenzuwirken. Die Idee, dass Freihandel zu wirtschaftlicher Integration f\u00fchre, scheint obsolet, gegenw\u00e4rtig. Wandel durch Handel ist Folklore. \u201eAlte\u201c multilaterale Glaubenss\u00e4tze gelten nicht mehr. Geopolitischer Wettbewerb gewinnt an Boden. Es formieren sich weltweit wieder wirtschaftliche und politische Bl\u00f6cke. Konfrontation dominiert Kooperation. \u00dcberall gibt es Versuche, die Abh\u00e4ngigkeiten von Gegnern (und Freunden) abzubauen, die heimische Industrie soll \u201esouver\u00e4ner\u201c werden. \u201eDe-Risiking\u201c, \u201eDe-Coupling\u201d und \u201eNearshoring\u201c sind die Worte der \u201eneuen\u201c Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Wirtschaftspolitik \u00e0 la Biden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Schock \u00fcber den Verlust von Amerikas industrieller Basis, dem Abbau industrieller Arbeitspl\u00e4tze, der Verlust industrieller Lieferketten und dem Niedergang ganzer Regionen sitzt tief. Das war bei Donald Trump so, das ist auch bei Joe Biden nicht anders. Die USA sollen re-industrialisiert, neue industrielle Arbeitspl\u00e4tze geschaffen und marode Regionen reanimiert werden. Eine exzessive Industriepolitik soll es richten. Angeschlagene Branchen werden am Leben erhalten, \u201ezukunftstr\u00e4chtige\u201c Bereiche gef\u00f6rdert. Mit dem \u201eInflation Reduction Act\u201c, dem wichtigsten Programm, das zun\u00e4chst fast 370 Mrd. Dollar verspricht, sollen in den n\u00e4chsten 10 Jahren verst\u00e4rkt Investitionen in die Infrastruktur, Halbleiter und Erneuerbare Energien gef\u00f6rdert werden. Viele Subventionen im Umwelt- und Energiebereich unterliegen allerdings keiner finanziellen Obergrenze. Es kann deshalb noch mehr werden, viel mehr. Die Programme enthalten auch geographische Elemente. 40 % des Investitionsvolumens des IRA soll in umweltbelastete, sozio-\u00f6konomisch und wirtschaftlich benachteiligte Regionen flie\u00dfen. Angegangen werden soll auch das Problem br\u00fcchiger industrieller Lieferketten. Der Staat soll f\u00fcr stabile Lieferketten sorgen. Internationale Lieferketten sollen national und lokal verk\u00fcrzt werden. Die Biden-Administration plant staatliches De-Risiking und De-Coupling. Unklar bleibt bisher, f\u00fcr welche G\u00fcter es gelten soll, nur f\u00fcr strategisch wichtige oder f\u00fcr mehr?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Biden-Administration h\u00e4lt nicht viel von offenen M\u00e4rkten. Das marktliberale Paradigma sei gescheitert. Amerika habe seine industrielle Basis verloren. Der &#8222;alte\u201c &#8222;Washington Konsens&#8220; sei Geschichte, ein \u201eneuer\u201c m\u00fcsse her. Im Mittelpunkt m\u00fcssten untere und mittlere Einkommensschichten stehen. Ein wichtiges Instrument sieht Joe Biden in massiven (keynesianischen) Ausgabenprogrammen. \u201eInflation Reduction Act\u201d, \u201cChips Act\u201d, \u201eInfrastructure Investment and Jobs Act\u201c und American Rescue Plan Act sind die wichtigsten. Dabei werden gewaltige Summen aufgerufen. Es geht nicht nur darum, die marode amerikanische Infrastruktur zu verbessern. Auch die Einkommensverteilung soll gleichm\u00e4\u00dfiger werden. Die Strategie verwundert. Erst einmal soll die Volkswirtschaft an ihre Kapazit\u00e4tsgrenze oder dar\u00fcber hinaus gebracht werden. In einer (mehr als) ausgelasteten \u00d6konomie werden h\u00e4nderingend Arbeitskr\u00e4fte aller Art gesucht. H\u00f6here Nominall\u00f6hne auch f\u00fcr untere und mittlere Einkommensschichten lassen sich durchsetzen. Das gelingt umso besser, je st\u00e4rker die Arbeitnehmer gewerkschaftlich organisiert sind. Joe Biden ermutigt dazu und setzt Anreize. Wenn alles gut l\u00e4uft, hebt eine sehr expansive Nachfragepolitik alle Boote, die kleinen, mittleren und gro\u00dfen. Das erinnert an den \u201etrickle down\u201c-Ansatz von Ronald Reagan. Nur sollten dort verbesserte Angebotsbedingungen die Entwicklung ausl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeiten des \u201eNixon goes to China\u201c sind lange vorbei, die amerikanische Unterst\u00fctzung f\u00fcr China bei der Aufnahme in die WTO auch. China wird immer mehr zum Albtraum f\u00fcr die USA. Der \u201echinesische\u201c Schock der 90er ruinierte die industrielle Basis der USA. Das ist politischer Konsens in den USA. Nur, China ist heute immer weniger die verl\u00e4ngerte Werkbank der USA. Es fordert die USA immer \u00f6fter auch im High-Tech-Bereich heraus. Und es verf\u00fcgt \u00fcber Ressourcen, die, wie etwa seltene Erden, f\u00fcr neue Technologien gebraucht werden, kurzfristig aber nicht ersetzbar sind. China bestreitet \u00f6konomisch und politisch die Vormachtstellung der USA. Donald Trump hatte mit einer protektionistischen Handelspolitik versucht, China \u00f6konomisch in die Schranken zu weisen. Allerdings: Die Z\u00f6lle auf Solarpanels, Waschmaschinen, Stahl und Aluminium waren eher symbolisch. Joe Biden scheint nun aber handelspolitisch N\u00e4gel mit K\u00f6pfen machen zu wollen. Die Trump\u2018schen Z\u00f6lle auf Industrieg\u00fcter aus China wurden nicht abgebaut. Handelspolitisch hat er mit Exportkontrollen f\u00fcr sensible G\u00fcter, wie Halbleiter und andere High-Tech-Produkte, nachgelegt. Es geht ihm, wie Donald Trump, darum, den USA-Vorsprung in grundlegenden Technologien zu behalten. Das IRA-Projekt zeigt auch, wie verschr\u00e4nkt protektionistische Handelspolitik und interventionistische Industriepolitik sind. Wer etwa bei \u201egr\u00fcnen\u201c Produkten, wie Elektroautos, finanziell gef\u00f6rdert werden will, muss bestimmte \u201elocal content\u201c-Regeln f\u00fcr Elektroauto-Batterien einhalten. Das richtet sich gegen China, trifft aber auch die EU. Joe Biden versucht, \u201eAu\u00dfen(handels)politik f\u00fcr die Mittelschicht\u201c zu betreiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Bidenomics: Ein Irrweg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die USA leiden unter einer geschrumpften industriellen Basis, einer wirtschaftlich lahmenden Mittelschicht und einem aufstrebenden chinesischen Konkurrenten. Dagegen will Joe Biden mit einer \u201eneuen\u201c Wirtschaftspolitik angehen, einem Cocktail aus Keynesianismus, Industriepolitik und Protektionismus. Industriepolitik ist immer ein riskantes Spiel. Es ist eine staatliche Anma\u00dfung von Wissen, \u201ezukunftstr\u00e4chtige\u201c Branchen, Unternehmen und Technologien zu selektieren. Tats\u00e4chlich sind Politiker nicht die besseren Unternehmer. Die Gefahr einer Subventionspolitik mit der Gie\u00dfkanne ist gro\u00df. Es werden nicht nur \u201ezukunftstr\u00e4chtige\u201c Unternehmen die Hand aufhalten. Viele Subventionen werden auch in andere, nicht f\u00f6rderw\u00fcrdige Branchen flie\u00dfen, die ihre Zukunft schon hinter sich haben. Effizienzverschlingendes \u201erent-seeking\u201c ist unvermeidlich. Es droht strukturelle Sklerose. Alles in allem: Der inter-sektorale Strukturwandel l\u00e4sst sich mit Subventionen weder effizient steuern noch aufhalten. Die Politik irrt auch, wenn sie glaubt, sie k\u00f6nnte effiziente staatliche Lieferketten aufbauen. Damit verzichtet eine Volkswirtschaft auf die Vorteile internationaler Diversifizierung. Der Korruption lokaler Produzenten, die \u201etoo big zu fail\u201c sind, wird T\u00fcr und Tor ge\u00f6ffnet. Es spricht vieles daf\u00fcr, dass das Wachstum der Produktivit\u00e4t geringer ausf\u00e4llt. Nationale und lokale Lieferketten bringen nicht mehr Sicherheit, sie f\u00fchren zu einem Verlust an Wohlstand (<a href=\"https:\/\/www.piie.com\/commentary\/op-eds\/true-costs-subsidies-war-china\">Alan S. Posen<\/a>). Es ist Aufgabe privater Unternehmen, f\u00fcr optimale Lieferketten zu sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Strategie der Biden-Administration, gezielte Einkommenspolitik \u00fcber die Nominall\u00f6hne zu treiben, ist verwegen. Sie ist nicht zielgenau und bringt real wenig. Eine sehr expansive Nachfragepolitik ist verteilungspolitisch wie Akupunktur mit der Gabel. Die eigentlich Bed\u00fcrftigen werden nicht oder nur zuf\u00e4llig erreicht. Es d\u00fcrfte auch nicht gelingen, die Einkommensverteilung gleichm\u00e4\u00dfiger zu gestalten. Nutznie\u00dfer politisch erzeugter Nachfrage\u00fcberh\u00e4nge auf den Arbeitsm\u00e4rkten sind vor allem hoch qualifizierte Arbeitnehmer. Sie sind besonders knapp. Das eigentliche Problem d\u00fcrfte allerdings darin bestehen, dass nominelle noch keine realen Einkommenszuw\u00e4chse sind. Mit den Nominall\u00f6hnen steigen auch die Preise. Die Zuw\u00e4chse der Reall\u00f6hne bleiben bescheiden. Sie wachsen mit den Arbeitsproduktivit\u00e4ten. Wer also die Einkommen unten und in der Mitte sp\u00fcrbar erh\u00f6hen will, muss daf\u00fcr sorgen, dass gering und mittel qualifizierte Arbeitnehmer produktiver werden. Eine staatliche Umverteilungspolitik \u00fcber die Preise (L\u00f6hne) ist wenig erfolgversprechend. Die expansive Nachfragepolitik hat aber auch noch einen anderen schwerwiegenden Nachteil. Die Ausgabenprogramme lassen die staatliche Verschuldung explodieren. Das macht es nicht nur der FED schwer, Inflation zu bek\u00e4mpfen. Es belastet auch k\u00fcnftige Generationen. Die ersten Rating-Agenturen haben auch schon die Kreditw\u00fcrdigkeit der USA herabgestuft.<\/p>\n\n\n\n<p>Handelspolitischer Protektionismus hat eine lange Tradition in den USA. Donald Trump war regelrecht vernarrt in die Idee einiger umstrittenen \u00d6konomen, ein neuer Protektionismus (\u201eAmerica first\u201c) sei f\u00fcr die USA eine echte Alternative zu weltweit offenen M\u00e4rkten. Joe Biden steht in dieser Tradition. Beide liegen falsch. Der Preis einer restriktiven Handelspolitik ist hoch, zu hoch. Die USA verzichten auf Vorteile der internationalen Arbeitsteilung. Vor allem die Konsumenten verlieren. Die Preise steigen, die Auswahl an G\u00fctern sinkt. Darunter leiden Konsumenten mit niedrigem Einkommen besonders. Eine protektionistische Handelspolitik tut auch dem Wachstum nicht gut. Weltweit optimierte Lieferketten werden gekappt. Internationale Subventionswettl\u00e4ufe gewinnen an Fahrt. Die Gefahr von Handelskriegen nimmt zu. Eine neue Welthandelsordnung wird blockiert. Multipolare Entwicklungen erodieren multilaterale Vereinbarungen. Damit nicht genug. Die internationale Migration wird beschr\u00e4nkt, die Direktinvestitionen werden reglementiert, der Fluss an Informationen und Technologie wird d\u00fcnner. Das durchschnittliche globale Produkivit\u00e4tswachstum lahmt, die weltweite Ungleichheit steigt, die Armut nimmt wieder zu, auf den Klimawandel reagieren die L\u00e4nder verz\u00f6gert. Es stehen weniger Mittel f\u00fcr die Verteidigung, die Anpassung an den Klimawandel und den Umgang mit einer alternden Bev\u00f6lkerung zur Verf\u00fcgung (Alan S. Posen). Kurz und schlecht: Alle verlieren. Protektionismus \u00e0 la Biden ist \u00f6konomischer Selbstmord auf Raten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die USA ist nach wie vor die weltweit f\u00fchrende Wirtschaftsmacht. Trotzdem ist sie (\u00f6konomisch) traumatisiert. Sie tut sich schon l\u00e4nger schwer damit, dass die industrielle Basis erodiert, die Mittelschicht leidet und China die USA herausfordert. Daran hat sich schon Donald Trump abgearbeitet. Er setzte auf Industriepolitik, Keynesianismus und Protektionismus. Erfolgreich waren die \u201eTrumponomics\u201c nicht. Die Hoffnung auf eine Umkehr war mit der Abwahl von Donald Trump gro\u00df. Sie hat sich nicht erf\u00fcllt. Joe Biden setzt die Trump\u2018sche Politik fort, zwar verbindlicher im Ton, oft aber noch h\u00e4rter in der Sache. Er erweiterte die planwirtschaftliche Industriepolitik, beschleunigte die inflationstreibende Ausgabenpolitik und intensivierte die protektionistische Handelspolitik. Auch die \u201eBidenomics\u201c werden scheitern. Die wuchernde Industriepolitik, die finanziell (noch) aus dem Vollen sch\u00f6pft, schl\u00e4gt fehl, weil Politiker schlechte Unternehmer und private Unternehmer (auch) gute Lobbyisten sind. Eine exzessive staatliche Ausgabenpolitik kuriert nur an den Symptomen einer wirtschaftlich lahmenden Mittelschicht, treibt die Inflation und belastet k\u00fcnftige Generationen. Mit einer Politik des \u201eAmerica first\u201c verzichten die USA auf Vorteile der internationalen Arbeitsteilung und sto\u00dfen die Handelspartner weltweit vor den Kopf. Das wird den USA auch politisch auf die F\u00fc\u00dfe fallen. Die bessere Alternative w\u00e4re eine Politik f\u00fcr den Strukturwandel, keine interventionistische und subventionierende Strukturpolitik, eine Politik f\u00fcr mehr Chancengleichheit, keine verteilungspolitische Akupunktur mit der lohnpolitischen Gabel, und eine Politik f\u00fcr mehr Freihandel, kein \u201eAmerica first\u201c.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donald Trump setzte auf Industriepolitik, Keynesianismus und Protektionismus. 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