{"id":34837,"date":"2023-10-17T17:00:00","date_gmt":"2023-10-17T16:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=34837"},"modified":"2023-10-20T09:08:57","modified_gmt":"2023-10-20T08:08:57","slug":"eine-instabile-waehrungsunion-fuehrt-zu-inflation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=34837","title":{"rendered":"Eine instabile W\u00e4hrungsunion f\u00fchrt zu Inflation"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die Divergenzen im Euroraum wachsen. Das f\u00fchrt zu Inflation.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Der zuk\u00fcnftige geldpolitische Kurs der EZB bleibt ungewiss. <a>Die EZB hat zwar mit deutlichen Zinserh\u00f6hungen der Inflation die Stirn gezeigt. Sie denkt aber trotz weiterhin hoher Inflation bereits \u00fcber eine Zinspause nach und reduziert die Staatsanleihen in ihrer Bilanz nur z\u00f6gerlich. <\/a>Ist das ein Anzeichen daf\u00fcr, dass der Euro instabil ist?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Europ\u00e4ische W\u00e4hrungsunion war noch nie ein optimaler W\u00e4hrungsraum, weil von Beginn an die Konjunkturzyklen in einzelnen Eurol\u00e4ndern unterschiedlich verliefen und Krisen unterschiedlich stark ausgepr\u00e4gt waren. Die EZB kann nur einen Leitzins bestimmen und hat deshalb unweigerlich f\u00fcr manche L\u00e4nder den Zins zu hoch und f\u00fcr andere zu tief gesetzt. Beispielsweise war das Zinsniveau vor der Eurokrise f\u00fcr Spanien und nach der Eurokrise f\u00fcr Deutschland zu tief, was jeweils zu anderen Zeiten \u00dcbertreibungen auf den Immobilienm\u00e4rkten beg\u00fcnstigt hat (siehe Abb. 1).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-34840\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif1-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif1-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Euroraum hat nicht wie Deutschland eine gemeinsame Finanz- und Sozialpolitik, die unterschiedliche Konjunkturen automatisch angleichen k\u00f6nnte (De Grauwe 2008). Ist beispielsweise Hessen in der Krise und Bayern im Boom, dann zahlen die Hessen weniger Steuern nach Berlin, die Bayern aber mehr. Hessen nimmt die Arbeitslosenversicherung und das Sozialsystem mehr in Anspruch, Bayern aber weniger. Einige Jahre sp\u00e4ter ist es dann andersherum. Auch einen umfangreichen L\u00e4nderfinanzausgleich, der in Deutschland die unterschiedliche Wirtschaftskraft der L\u00e4nder nivelliert, gibt es im Euroland in dieser Form nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4ren die Arbeitskr\u00e4fte mobil, dann w\u00fcrden \u2013 wie Robert Mundel (1961) herausgearbeitet hat \u2013 Arbeitnehmer schnell von einem Krisenland in boomende Regionen wandern. W\u00e4ren die L\u00f6hne flexibel, dann k\u00f6nnten sie in Krisenl\u00e4ndern fallen. Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit w\u00fcrde wieder steigen und die Krise \u00fcber mehr Exporte bew\u00e4ltigt. Doch flexible Arbeitsm\u00e4rkte gibt es im Euroraum nur im Baltikum. In Krisen werden die Rufe nach Finanzhilfen aus Br\u00fcssel lauter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif2-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-34842\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif2-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif2-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif2-1536x1126.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif2-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Hoffnung, dass sich mit dem Euro die Mitgliedsl\u00e4nder st\u00e4rker integrieren w\u00fcrden, weil diese dann mehr miteinander handeln w\u00fcrden, hat sich nicht erf\u00fcllt. Mit der Anzahl der Eurol\u00e4nder ist hingegen das Wohlstandsgef\u00e4lle gewachsen. Die Pro-Kopf-Einkommen reichen von \u00fcber 120.000 Euro in Luxemburg bis zu knapp 20.000 Euro in der Slowakei (2022). Die Wachstumsraten sind sehr unterschiedlich. W\u00e4hrend Estland 2022 um 1,3% schrumpfte, wuchs Irland um 12%. Die Staatsverschuldung als Anteil am Bruttoinlandsprodukt liegt in Estland bei knapp 20% und in Griechenland bei fast 180%.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterschiedlich sind auch die Sichtweisen auf die Wirtschaftspolitik. Die s\u00fcdlichen Eurol\u00e4nder w\u00fcnschen sich zentralbankfinanzierte Staatsausgaben. Viele Deutsche h\u00e4ngen der stabilen Deutschen Mark nach. Finanzminister Christian Lindner pl\u00e4diert f\u00fcr solide Staatsfinanzen in Europa, was den S\u00fcdl\u00e4ndern missf\u00e4llt. W\u00e4hrend die EZB nach dem Modell der Deutschen Bundesbank in den europ\u00e4ischen Vertr\u00e4gen verankert wurde, haben die s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4nder den Umbau nach dem Muster der Banca d\u2019Italia vorangetrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inflation im Euroraum liegt deshalb mit (vorl\u00e4ufig) 4,3% im September weit \u00fcber dem Zwei-Prozent-Ziel der EZB. Und die Unterschiede sind stark gewachsen. Die Inflationsraten reichten von -0,3% in den Niederlanden bis zu 8,9% in der Slowakei (siehe Abb. 2). In den einzelnen Eurol\u00e4ndern sind nicht nur die Harmonisierten Verbraucherpreisindizes unterschiedlich. Die nationalen Regierungen haben zuletzt auch Lebensmittel und Energie unterschiedlich stark subventioniert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif3-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-34843\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif3-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif3-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif3-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif3-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif3-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Euro sollte einst wechselkursbedingte Schwankungen der Wettbewerbsf\u00e4higkeit im europ\u00e4ischen Binnenmarkt beseitigen. Doch nun driften die realen Wechselkurse immer weiter auseinander, wie Abb. 3 zeigt. Starke reale Aufwertungen der W\u00e4hrungen der s\u00fcdlichen Eurol\u00e4nder, Irlands und der baltischen L\u00e4nder haben von 2003 bis 2007 zu gro\u00dfen Leistungsbilanzdefiziten und schlie\u00dflich in die Eurokrise gef\u00fchrt. Seither haben diese L\u00e4nder zwar ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit verbessert, doch das Problem besteht bei anderen L\u00e4ndern fort.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen ziehen die sehr unterschiedlichen Inflationsraten unterschiedliche Dynamiken bei den Lohnverhandlungen nach sich. Wo die Inflation h\u00f6her ist, neigen die Gewerkschaften zu h\u00f6heren Lohnforderungen, was das Auseinanderdriften der realen Wechselkurse noch weiter verstetigen d\u00fcrfte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif41-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-34944\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif41-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif41-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif41-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pfeif41.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir haben f\u00fcr den Euroraum einen Divergenzindikator erarbeitet. Dieser misst die Standardabweichung der Inflationsraten, der Pro-Kopf-Einkommen, der realen Wachstumsraten und der Schuldenst\u00e4nde als Anteil am Bruttoinlandsprodukt der einzelnen Eurol\u00e4nder. Zudem messen wir die Standardabweichung der Schwankungen der realen preisniveau-basierten Wechselkurse und der Handelsbilanzdefizite gegen\u00fcber Deutschland. Die Standardabweichungen der einzelnen Indikatoren haben wir skaliert und f\u00fcr jedes Jahr einen Mittelwert errechnet. Der so erstellte Indikator (siehe Abb. 4) zeigt klar nach oben, was auf eine wachsende Heterogenit\u00e4t und damit wachsende Spannungen im Euroraum hindeutet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie wird die Europ\u00e4ische Zentralbank auf m\u00f6gliche neue Spannungen reagieren? Der Indikator verl\u00e4uft im Trend \u00e4hnlich wie das Volumen der EZB-Bilanz. Das k\u00f6nnte dadurch begr\u00fcndet sein, dass die EZB in der Vergangenheit mit umfangreichen Anleihek\u00e4ufen und Hilfskrediten die Eurozone stabilisiert hat, wie EZB-Pr\u00e4sident Mario Draghi im Juli 2012 mit seinem Ausspruch \u201e<em>Whatever it takes<\/em>\u201c auch angek\u00fcndigt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Eurokrise hat die EZB nicht nur zur Stabilisierung des Euroraums die Zinsen auf lange Zeit gesenkt und in gro\u00dfem Umfang Staatsanleihen gekauft. Die EZB hat sich auch mit ihrer unkonventionellen Geldpolitik an besonders instabilen Eurol\u00e4ndern wie Griechenland, Italien und Spanien ausgerichtet. Sie hat direkte Notfallliquidit\u00e4tshilfen unter anderem an Griechenland und Portugal gew\u00e4hrt. Die sehr zinsg\u00fcnstigen l\u00e4ngerfristigen Refinanzierungsgesch\u00e4fte hat sie \u00fcberproportional an Banken in s\u00fcdlichen Eurostaaten wie Spanien vergeben. Das Zahlungssystem Target2 hat sich als Kreditsystem f\u00fcr die s\u00fcdlichen Krisenl\u00e4nder gemausert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun strafft die EZB die Geldpolitik, obwohl die Risiken in den hochverschuldeten L\u00e4ndern nicht beseitigt sind. Es deutet sich deshalb bereits an, dass eine neue Krise im Euroraum der Startschuss f\u00fcr erneute Zinssenkungen und eine erneute Ausweitung der EZB-Bilanz sein k\u00f6nnte. Mit dem sogenannten Transmissionsschutzinstrument hat die EZB bereits die M\u00f6glichkeit geschaffen, bevorzugt die Staatsanleihen von hochverschuldeten Krisenl\u00e4ndern zu kaufen. Der Druck auf die EZB w\u00e4re dann aber wohl gro\u00df, wieder die Staatsanleihen aller Eurol\u00e4nder zu kaufen. Das w\u00fcrde den Inflationsdruck im Euroraum nochmals erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es w\u00fcrde es so kommen, wie der \u00d6konom Wilhelm R\u00f6pke (1966) prognostiziert hat. Eine W\u00e4hrungsunion in Europa sei wie ein Schiffskonvoi, dessen Tempo sich immer nach dem langsamsten Schiff richte. Aufgrund der ungerechten Verteilungseffekte, die ein erneuter Anstieg der Inflation innerhalb und zwischen den Eurol\u00e4ndern haben d\u00fcrfte, d\u00fcrfte die politische Instabilit\u00e4t im Euroraum dann jedoch weiter wachsen. Das w\u00e4re dem Ziel einer politischen Union mit einer gemeinsamen Finanz- und Sozialpolitik alles andere als zutr\u00e4glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Literatur<\/p>\n\n\n\n<p>De Grauwe, Paul 2018: Economics of Monetary Union, Oxford, Ch. 1, 2, 3 and 4.<\/p>\n\n\n\n<p>Mundell, Robert 1961: A Theory of Optimal Currency Areas. <em>American Economic Review<\/em> 51, 4, 657\u2013665.<\/p>\n\n\n\n<p>ECB (2012): \u201eVerbatim of the remarks made by Mario Draghi\u201c, Global Investment Conference, 26 July 2012. <a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/key\/date\/2012\/html\/sp120726.en.html\">https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/key\/date\/2012\/html\/sp120726.en.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>ECB (2022): \u201eMonetary Policy Decisions\u201c, Press Release, 21 July 2022.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/pr\/date\/2022\/html\/ecb.mp220721~53e5bdd317.en.html\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>R\u00f6pke, Wilhelm. 1966: \u201eEuropean Economic Integration and its Problems,\u201c <em>Modern Age Quartely Review,<\/em> Summer: 231\u201344.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Divergenzen im Euroraum wachsen. 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