{"id":35037,"date":"2023-11-05T00:07:00","date_gmt":"2023-11-04T23:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=35037"},"modified":"2023-11-06T07:53:34","modified_gmt":"2023-11-06T06:53:34","slug":"gastbeitragstrukturelle-angebotsengpaessehemmschuh-fuer-wachstum-und-energiewende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=35037","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag<\/b>Strukturelle Angebotsengp\u00e4sse<br><b>Hemmschuh f\u00fcr Wachstum und Energiewende<\/b>"},"content":{"rendered":"\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die globalen industriellen Wertsch\u00f6pfungsketten werden seit einigen Jahren durch externe Schocks gest\u00f6rt, die zu Versorgungsengp\u00e4ssen und h\u00f6heren Preisen f\u00fcr Rohstoffe, Zwischen- und Fertigprodukte f\u00fchren. Diese Ungleichgewichte haben sich in den letzten Monaten zwar allm\u00e4hlich abgeschw\u00e4cht, was auf die wirtschaftliche Abk\u00fchlung in vielen L\u00e4ndern und eine Stabilisierung der Transport- und Logistikdienstleistungen sowie der Lieferketten insgesamt zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<\/li>\n\n\n\n<li>Dennoch k\u00f6nnten Megatrends wie Dekarbonisierung, Digitalisierung und Demografie sowie Anzeichen einer Deglobalisierung in den 2020er Jahren und dar\u00fcber hinaus zu strukturellen Angebotsengp\u00e4ssen f\u00fchren. Diese d\u00fcrften dazu beitragen, dass das Potenzialwachstum in Deutschland in den kommenden Jahren n\u00e4her an der 0,5%-Marke als an der 1%-Marke und die Inflationsrate eher \u00fcber als unter dem 2%-Ziel liegen wird.<\/li>\n\n\n\n<li>Externe Schocks wie die Corona-Pandemie oder der Krieg in der Ukraine haben in den letzten Jahren zu Unterbrechungen der Lieferketten und zu Materialengp\u00e4ssen in historischem Ausma\u00df gef\u00fchrt. Die Schocks waren weltweit und in vielen Sektoren gleichzeitig zu sp\u00fcren und sind bis heute nicht vollst\u00e4ndig abgeklungen. W\u00e4hrend die negativen Auswirkungen dieser Schocks auf die Lieferketten allm\u00e4hlich nachlassen, k\u00f6nnten die Megatrends Dekarbonisierung (Klimaschutz), Digitalisierung und Demografie sowie Trends zur Deglobalisierung in den 2020er Jahren (und dar\u00fcber hinaus) zu strukturellen Angebotsengp\u00e4ssen f\u00fchren. Sie werden wahrscheinlich mit relativen Wachstumseinbu\u00dfen und h\u00f6heren Preisen einhergehen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Megatrends werden wahrscheinlich zu strukturellen Angebotsengp\u00e4ssen f\u00fchren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Dekarbonisierung: Um den Klimawandel einzud\u00e4mmen, verfolgen viele Industriel\u00e4nder das Ziel, bis zur Mitte dieses Jahrhunderts aus der Nutzung fossiler Brennstoffe auszusteigen. Diese Entwicklung soll durch verschiedene klima- und energiepolitische Instrumente erreicht werden. Dazu geh\u00f6ren die Bepreisung von CO2 (\u00fcber Steuern oder den Emissionshandel) oder das Ordnungsrecht (z.B. Verbote bestimmter Technologien, Gebote, Quoten). Eine solche Politik d\u00fcrfte \u2013 unter sonst gleichen Bedingungen \u2013 zu einer Verringerung des Energie-angebots und zu h\u00f6heren Preisen f\u00fcr fossile Energietr\u00e4ger f\u00fchren. Da private Haushalte und Unternehmen in vielen F\u00e4llen nicht kurzfristig von fossilen Energietr\u00e4gern auf CO2-\u00e4rmere oder CO2-freie Technologien umsteigen k\u00f6nnen, wer-den sie f\u00fcr eine \u00dcbergangszeit h\u00f6here Energiekosten tragen oder weniger Energie verbrauchen m\u00fcssen. Zugleich investieren nicht nur die Industriel\u00e4nder, sondern auch die Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder verst\u00e4rkt in den Ausbau der erneuerbaren Energien und anderer klimafreundlicher Technologien. In der Folge wird die weltweite Nachfrage nach metallischen und anderen Rohstoffen steigen, die f\u00fcr solche klimafreundlichen Technologien ben\u00f6tigt werden. Die h\u00f6here Nachfrage d\u00fcrfte dabei kurz- bis mittelfristig oft auf ein eher starres Angebot treffen, da die Erschlie\u00dfung neuer Minen Zeit braucht und viele ertragreiche Rohstoffvorkommen bereits erschlossen sind. Dar\u00fcber hinaus d\u00fcrften strengere ESG-Anforderungen (Arbeitsschutzma\u00dfnahmen, Energieverbrauch, Umwelt-schutz usw.) zu h\u00f6heren Kosten f\u00fchren. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass die Vorkommen solcher Rohstoffe oder Industrieanlagen zur Weiterverarbeitung von Erzen oft regional konzentriert sind. China ist weltweit f\u00fchrend in der ersten Verarbeitungsstufe von Metallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Digitalisierung: Die Digitalisierung ist der zweite technologische Megatrend unserer Zeit. Die meisten L\u00e4nder der Welt wollen die Leistungsf\u00e4higkeit ihrer digitalen Infrastruktur ausbauen. Privathaushalte fragen mehr digitale Dienste nach, von Streaming \u00fcber digitales Arbeiten von zu Hause bis hin zu Smart Homes. Unternehmen nutzen Online-Konferenzen und entwickeln st\u00e4ndig neue digitale Technologien f\u00fcr private Endkunden oder kommerzielle Anwendungen. Dies erfordert fortlaufende Investitionen in die notwendige Hardware (Rechenzentren, Netzwerke, Router usw.). Die steigende Nachfrage nach mobilen Endger\u00e4ten geht einher mit einem erh\u00f6hten Bedarf an Batterierohstoffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Demografie: Die demografische Entwicklung wird in vielen L\u00e4ndern wahrscheinlich zu einem Mangel an Arbeitskr\u00e4ften f\u00fchren. Das Statistische Bundesamt hat in seiner 15. koordinierten Bev\u00f6lkerungsvorausberechnung von Ende 2022 er-rechnet, dass bis 2035 rd. 4 Mio. Menschen mehr in Deutschland leben werden, die 67 Jahre oder \u00e4lter sind. Gleichzeitig wird die Zahl der Menschen im erwerbsf\u00e4higen Alter bis dahin je nach Nettozuwanderung um 1,6 bis 4,8 Mio. schrumpfen. Das sinkende Erwerbspersonenpotenzial bedeutet eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr den Arbeitsmarkt, die nicht allein durch mehr Automatisierung, den Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz oder eine h\u00f6here Erwerbsbeteiligung zu bew\u00e4ltigen sein wird. Der Fachkr\u00e4ftemangel wird in vielen Branchen zunehmen. Auch andere EU-L\u00e4nder sehen sich mit einer schrumpfenden Erwerbsbev\u00f6lkerung konfrontiert. Zudem werden sich in China in den kommenden Jahren die demografischen Strukturen verschieben. Die Zahl der Menschen im erwerbsf\u00e4higen Alter nimmt dort bereits seit einigen Jahren ab. Die langj\u00e4hrige Ein-Kind-Politik Chinas wird noch einige Zeit ihre Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. UN-Prognosen zufolge k\u00f6nnte die Zahl der Menschen im Alter von 65 Jahren und mehr in China bis 2035 um mehr als 130 Mio. steigen (im Vergleich zu 2020). Gleichzeitig k\u00f6nnte die Zahl der Menschen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren um mehr als 50 Mio. sinken.<\/p>\n\n\n\n<p>Deglobalisierung: Das letzte Jahrzehnt war gepr\u00e4gt von geringen Fortschritten beim globalen Freihandel auf WTO-Ebene, von politischen Ans\u00e4tzen nach dem Motto \u201eMy Nation First\u201c, vom Brexit und von einer Zunahme bilateraler Handels-konflikte. Dies wirkte sich auf den Welthandel und damit auf die Globalisierung aus. W\u00e4hrend die durchschnittliche Wachstumsrate des Welthandels von 1990 bis 2011 mehr als doppelt so hoch war wie jene des globalen BIP (6,5% gegen-\u00fcber 2,9% laut IWF-Daten), liegt die durchschnittliche Wachstumsrate des Welt-handels seit 2012 bei 2,8% und damit nur knapp \u00fcber dem Wachstum des globalen BIP (+2,5%). F\u00fcr eine exportorientierte und offene Volkswirtschaft wie Deutschland sind Zeiten einer Deglobalisierung besonders herausfordernd.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mineralien und Metalle f\u00fcr saubere Energie: Die Nachfrage wird wahrscheinlich schneller wachsen als das Angebot<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Folgenden werden einige Metalle n\u00e4her betrachtet, bei denen mit Angebots-engp\u00e4ssen zu rechnen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Kupfer: Die Energiewende und die Transformation des Verkehrssektors sowie die Digitalisierung werden die Nachfrage nach Kupfer in den kommenden Jahren ankurbeln. Die Internationale Energieagentur (IEA) gibt an, dass f\u00fcr ein Elektroauto mehr als doppelt so viel Kupfer ben\u00f6tigt wird wie f\u00fcr ein konventionelles Fahrzeug. Auch Windturbinen oder Fotovoltaik ben\u00f6tigen pro Megawatt-stunde installierter Leistung ein Vielfaches an Kupfer im Vergleich zu Kohle- oder Gaskraftwerken. Die IEA rechnet damit, dass sich die L\u00fccke zwischen der weltweiten Kupfernachfrage und der erwarteten Produktion aus bestehenden und geplanten neuen Bergbauprojekten ab der zweiten H\u00e4lfte der 2020er Jahre vergr\u00f6\u00dfern wird. Bis 2030 k\u00f6nnte die L\u00fccke 5 Mio. Tonnen betragen (d.h. ein knappes Viertel der heutigen weltweiten Prim\u00e4rproduktion). Die weltweite Verarbeitung von Kupfererzen (Raffination) ist regional stark konzentriert. Hier dominiert China mit einem Anteil von 42% vor Chile mit 8%.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"919\" height=\"475\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/heyangebot1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35041\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/heyangebot1.png 919w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/heyangebot1-300x155.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/heyangebot1-768x397.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Kobalt: Mit dem Trend zur Elektromobilit\u00e4t in den gro\u00dfen Automobilm\u00e4rkten oder allgemeiner mit dem zunehmenden Einsatz von Batterien als Stromspeicher wird die Nachfrage nach Kobalt in den kommenden Jahren deutlich stei-gen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die k\u00fcnftige Nachfrage die Kobaltproduktion in den n\u00e4chsten Jahren \u00fcbersteigen wird. Nach Angaben der IEA wird es in der zweiten H\u00e4lfte der 2020er Jahre selbst bei einem weniger ehrgeizigen Klimaschutzpfad zu einem Defizit bei der Kobaltversorgung kommen. Dieses wird umso gr\u00f6\u00dfer sein, je mehr Batterien f\u00fcr Elektroautos, Unterhaltungselektronik oder als station\u00e4re Stromspeicher ben\u00f6tigt werden. Das Marktangebot von Kobalt ist durch eine besonders hohe Konzentration auf der Angebotsseite gekennzeichnet. Nicht nur die Minenproduktion (fast 70% entfallen auf die DR Kongo) wird von nur einem Land dominiert, sondern auch die Raffination. Hier ist China mit einem Anteil von etwa 65% f\u00fchrend, gefolgt von Finnland (etwa 10%) und Belgien (5%). China ist der gr\u00f6\u00dfte Hersteller von Batterien f\u00fcr Elektro-autos und auch von Elektroautos selbst. Nach Angaben des USGS verbraucht China etwa 80% des Kobalts f\u00fcr die Batterieproduktion.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"777\" height=\"474\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/heyangebot2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35042\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/heyangebot2.png 777w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/heyangebot2-300x183.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/heyangebot2-768x469.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nickel: In den kommenden Jahren d\u00fcrfte die Produktion von rostfreiem Stahl mengenm\u00e4\u00dfig der wichtigste Treiber der Nickelnachfrage bleiben. Ein Gro\u00dfteil der neuen Kapazit\u00e4ten in Indonesien ist hierauf ausgerichtet. Dennoch wird die Verwendung von Nickel f\u00fcr die Batterieproduktion (insbesondere in der Elektromobilit\u00e4t) in den kommenden Jahren wahrscheinlich viel schneller zunehmen. Nach Angaben von Fitch Ratings ben\u00f6tigt ein Elektroauto etwa 30-mal so viel Nickel wie ein Auto mit Verbrennungsmotor. F\u00fcr die kommenden Jahre rechnen die IEA und Fitch trotz steigender Nachfrage nicht mit einer physischen Unter-versorgung mit Nickel weltweit. M\u00f6gliche Nickelknappheiten k\u00f6nnten vielmehr die gew\u00fcnschten Nickelprodukte und -qualit\u00e4ten betreffen. Die regionale Konzentration des Abbaus (Indonesien) und der Verarbeitung (China und Indonesien) stellt ebenfalls ein erhebliches Risiko f\u00fcr die Nickelversorgung dar. F\u00fcr Deutschland ergibt sich aus der gro\u00dfen Bedeutung der Importe aus Russland ein Risiko f\u00fcr die Nickelversorgung, da die Lieferbeziehungen durch die gegen-seitigen Sanktionen infolge des Krieges in der Ukraine gest\u00f6rt werden k\u00f6nnten. Wenn die Batterieproduktion in Deutschland und Europa ausgebaut werden soll, muss die Versorgung mit Nickel gew\u00e4hrleistet sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Lithium: Die Nachfrage nach Lithium wird in den kommenden Jahren vor allem durch den Trend zur Elektromobilit\u00e4t getrieben werden. Die IEA geht sogar da-von aus, dass die Nachfrage nach Lithium unter allen wichtigen Rohstoffen f\u00fcr \u201esaubere Energietechnologien\u201c bis 2040 am schnellsten wachsen wird. Selbst bei einem moderaten Anstieg der Elektromobilit\u00e4t w\u00fcrde die Lithiumnachfrage bis 2040 um den Faktor 13 gegen\u00fcber 2020 steigen. Ab der zweiten H\u00e4lfte der 2020er Jahre k\u00f6nnte es jedoch zu einer Angebotsl\u00fccke kommen, wenn die Nachfrage nach Elektroautos rasch ansteigen sollte. Letztlich w\u00fcrde der Markthochlauf durch die mangelnde Verf\u00fcgbarkeit von Lithium gebremst. Ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage w\u00fcrde auch zu Preisrisiken f\u00fcr Lithium und Lithium-Ionen-Batterien f\u00fchren. Derzeit stellt die hohe Konzentration der Lithiumproduktion und -verarbeitung (letztere haupts\u00e4chlich in China) ein Risiko dar.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"849\" height=\"474\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/heyangebot3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35043\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/heyangebot3.png 849w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/heyangebot3-300x167.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/heyangebot3-768x429.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Arbeitskr\u00e4fte- und Qualifikationsdefizite: Kurz- und mittelfristig keine umfassenden L\u00f6sungen in Sicht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Strukturelle Angebotsengp\u00e4sse sind nicht nur auf den G\u00fcterm\u00e4rkten zu erwarten, sondern werden auch den Arbeitsmarkt betreffen. Der Fachkr\u00e4ftemangel in Deutschland ist seit vielen Jahren ein limitierender Faktor f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung. Er ist in vielen Branchen sp\u00fcrbar. Er spiegelt sich in der Zahl der offenen Stellen in Deutschland wider, die im September 2023 bei knapp \u00fcber 730.000 (saisonbereinigt) lag (Bundesagentur f\u00fcr Arbeit, BA). Das ist zwar ein R\u00fcckgang um 108.000 gegen\u00fcber September 2022 \u2013 bedingt durch die schw\u00e4chere wirtschaftliche Entwicklung. Im langfristigen Vergleich ist es aber immer noch eine hohe Zahl. W\u00e4hrend die BA nur offiziell gemeldete offene Stellen ausweist, beruhen die Daten des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf repr\u00e4sentativen Befragungen von Betrieben. Das bedeutet, dass auch offene Stellen, die nicht bei der BA gemeldet werden, hier enthalten sind. Nach Angaben des IAB lag die Zahl der offenen Stellen in Deutschland im 2. Quartal 2023 bei knapp 1,74 Mio., \u2013 ein R\u00fcckgang gegen\u00fcber dem H\u00f6chststand von 1,98 Mio. im 4. Quartal 2023.<\/p>\n\n\n\n<p>Die demografische Entwicklung in Deutschland wird in den kommenden Jahren auch bei relativ hoher Nettozuwanderung zu einem sinkenden Erwerbspersonen-potenzial f\u00fchren. Der demografische Faktor wird daher den Fachkr\u00e4ftemangel versch\u00e4rfen. Zuwanderung ist notwendig, um die demografischen Belastungen des Arbeitsmarktes in den kommenden Jahren abzufedern. Allerdings betrifft der Fachkr\u00e4ftemangel h\u00e4ufig Berufsbilder mit speziellen Qualifikationen. Ein systematischer \u00dcberschuss im Ausland ist nicht zu erwarten. Zudem konkurriert Deutschland mit anderen L\u00e4ndern um globale Talente. Sprachbarrieren (Deutsch als weniger internationale Sprache im Vergleich zu Englisch) und b\u00fcrokratische H\u00fcrden bei der Zuwanderung von Hochqualifizierten zeigen, dass der Zuzug von Menschen mit den gew\u00fcnschten Qualifikationen nach Deutschland alles andere als ein Selbstl\u00e4ufer ist. Eher unqualifizierte Zuwanderer nach Deutschland (ein-schlie\u00dflich Fl\u00fcchtlinge) m\u00fcssen in der Regel Sprachkurse und andere Bildungsma\u00dfnahmen absolvieren, bevor sie in den Arbeitsmarkt integriert werden k\u00f6nnen. Dies dauert oft mehrere Jahre und ist mit Kosten verbunden. Damit die Zuwanderung besser zur Linderung von Arbeitsmarktengp\u00e4ssen beitragen kann, m\u00fcsste sie gezielter gesteuert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gefahr der Verzerrung des Status quo, aber negative Auswirkungen auf Wachstum und Inflation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die letzten Jahre waren gepr\u00e4gt von Unterbrechungen der Lieferketten in historischem Ausma\u00df. Diese Pr\u00e4gung birgt die Gefahr, dass die Beurteilung der k\u00fcnftigen Entwicklung durch einen Status-quo-Bias verzerrt wird. So kann es sein, dass wir die Gefahr von strukturellen Angebotsengp\u00e4ssen \u00fcbersch\u00e4tzen, weil wir die Lenkungswirkung von Preissignalen oder die Innovationskraft der Menschen untersch\u00e4tzen oder der \u201ePolitik\u201c nicht genug zutrauen, die Rahmenbedingungen z.B. f\u00fcr eine sichere Rohstoffversorgung schnell genug zu verbessern. Dabei k\u00f6nnen gerade Krisenzeiten der N\u00e4hrboden f\u00fcr Innovationen sein. Als der Club of Rome vor gut 50 Jahren die \u201eGrenzen des Wachstums\u201c proklamierte, pr\u00e4gte ein solcher Status-quo-Bias den Blick auf die Zukunft. Letztlich wurde der technische Fortschritt, der die Grenzen des Wachstums verschob, damals falsch eingesch\u00e4tzt. Dem Status-quo-Bias steht jedoch ein gewisser Verf\u00fcgbarkeits-Bias gegen\u00fcber, der sich auf m\u00f6gliche zuk\u00fcnftige Knappheiten bezieht, die wir heute nicht erkennen (k\u00f6nnen).<\/p>\n\n\n\n<p>Alles in allem bleibt der technische Fortschritt die gr\u00f6\u00dfte Hoffnung f\u00fcr die kommenden Jahre, um ein klimafreundliches und sozial ausgewogenes Wirtschaftswachstum zu erm\u00f6glichen. Angesichts der in diesem Bericht beschriebenen (potenziellen) strukturellen Angebotsengp\u00e4sse m\u00fcsste sich der technische Fortschritt allerdings auf breiter Front beschleunigen und wahrscheinlich viel st\u00e4rker als bisher von der Politik gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der vielen Unbekannten ist es schwierig, die Auswirkungen der strukturellen Angebotsengp\u00e4sse auf das Trendwachstum und die Inflation zu quantifizieren. Unserer Ansicht nach d\u00fcrften sie jedoch dazu beitragen, dass das Potenzialwachstum in Deutschland in den kommenden Jahren n\u00e4her an der 0,5%- als an der 1%-Marke und die Inflation eher \u00fcber als unter dem 2%-Ziel liegen wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Dies ist eine Kurzfassung unseres <a href=\"https:\/\/www.dbresearch.com\/PROD\/RPS_DE-PROD\/PROD0000000000529845\/Strukturelle_Angebotsengp%C3%A4sse%3A_Hemmschuh_f%C3%BCr_Wachs.PDF?undefined&amp;realload=GPUg0wWQEgaZaR0~5dwrEGClLhPEpD4ydrv~Fi~Mz7KrywC7NXI2QKghqwgSFzVZ\">Deutschland-Monitor: Strukturelle Angebotsengp\u00e4sse: Hemmschuh f\u00fcr Wachstum und Energiewende<\/a>, ver\u00f6ffentlicht am &nbsp;&nbsp;18. September 2023.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Megatrends werden wahrscheinlich zu strukturellen Angebotsengp\u00e4ssen f\u00fchren<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":330,"featured_media":35047,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1219],"tags":[3352,3952,3012,4560],"class_list":["post-35037","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-strukturelles-alles","tag-heymann","tag-megatrends","tag-seltene-erden","tag-strukturelle-angebotsengpaesse"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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