{"id":35208,"date":"2023-11-21T00:24:00","date_gmt":"2023-11-20T23:24:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=35208"},"modified":"2023-11-21T07:11:27","modified_gmt":"2023-11-21T06:11:27","slug":"gastbeitragwie-kommen-die-usa-vom-schuldenberg-herunter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=35208","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag<\/b><br>Wie kommen die USA vom Schuldenberg herunter?"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Der massive Einsatz der Fiskalpolitik in der Weltfinanzkrise nach 2007 und in der Corona-Pandemie 2020\/21 hat die Staatsschulden nach oben getrieben, die Schuldenquoten sind auf die h\u00f6chsten Werte seit dem 2. Weltkrieg gestiegen. Wie kommt man von diesen Schuldenbergen wieder herunter? Die Geschichte zeigt, dass dies m\u00f6glich ist, wie wir anhand einiger prominenter Beispiele erl\u00e4utern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>US-Schuldenquote war schon einmal genauso hoch, &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a>Die US-Schuldenquote, also das Verh\u00e4ltnis der Staatsschulden zum BIP, liegt nur noch knapp unter 100% <a href=\"https:\/\/commerzbank.bluematrix.com\/links2\/html\/01835d3a-7a09-4dcc-bd8b-7f7faef4f69c#FN1\">[1]<\/a>. Kurz vor dem Beginn der Weltfinanzkrise 2007\/08 war Uncle Sam nur mit 35% des BIP verschuldet. Eine \u00e4hnliche Entwicklung ist in vielen anderen L\u00e4ndern zu beobachten. Diese Quoten sind sicherlich besorgniserregend hoch \u2013 beispiellos sind sie allerdings keineswegs.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; und die britische noch viel h\u00f6her<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Gro\u00dfbritannien lag die Schuldenquote unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg bei \u00fcber 250%. Auch im 19. Jahrhundert war die Quote schon einmal doppelt so hoch wie aktuell, n\u00e4mlich bei rund 200% wenige Jahre nach dem Sieg \u00fcber Napoleon (Abb. 1).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konsolidierung im 19. Jahrhundert: Britannien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a>Den Briten ist es aber beide Male gelungen, von diesem Schuldenberg wieder abzusteigen. Im 19. Jahrhundert war die Konsolidierung ein langdauernder Prozess. Die Schuldenquote fiel von ihrem Hoch 1823 relativ gleichm\u00e4\u00dfig bis 1913. In diesen 90 Jahren gelang es der britischen Regierung, die Quote auf unter 30% des BIP zu dr\u00fccken. <a href=\"https:\/\/commerzbank.bluematrix.com\/links2\/html\/01835d3a-7a09-4dcc-bd8b-7f7faef4f69c#FN2\">[2]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35211\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld1.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie gelang diese Konsolidierung der Staatsfinanzen? Die R\u00fcckzahlung der aufgeh\u00e4uften Schulden war jedenfalls nicht die wesentliche Ursache. So lag der Schuldenstand 1823 bei 883 Mio Pfund (nach heutigen Geldwert w\u00e4re das nominal 100x mehr) und 30 Jahre sp\u00e4ter immer noch bei rund 800 Mio Pfund. Dem britischen Schatzamt kam auch nicht die Inflation zur Hilfe, denn die Preise blieben im 19. Jahrhundert insgesamt stabil. Sowohl in nominaler als auch in realer Rechnung fielen die ausstehenden Schulden nur sehr langsam (Abb. 2).<\/p>\n\n\n\n<p>Somit war der Hauptgrund f\u00fcr die stetig fallende Schuldenquote das reale Wirtschaftswachstum. Die britische Wirtschaftsleitsung versechsfachte sich zwischen 1823 und 1913. Damit legte der Nenner der Staatschuldenquote trotz stabiler Preise deutlich zu und die Schuldenlast wurde stetig leichter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld2-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35212\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld2-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld2-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld2.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Amerika: Konsolidierung nach dem 2. Weltkrieg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a>Die USA standen nach dem 2. Weltkrieg vor einem \u00e4hnlichen Problem: Die Schuldenquote war zwischen dem Haushaltsjahr 1941 (das am 30.06.1941 endete und somit das f\u00fcr die USA letzte Friedensjahr war <a href=\"https:\/\/commerzbank.bluematrix.com\/links2\/html\/01835d3a-7a09-4dcc-bd8b-7f7faef4f69c#FN3\">[3]<\/a>) und 1946 von 41,5% des BIP auf 106% des BIP gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Amerikanern gelang eine unerwartet rasche R\u00fcckf\u00fchrung der Schuldenquote. Bereits zehn Jahre sp\u00e4ter, im Jahr 1956, lag die Quote nur noch bei knapp 51% \u2013 und dies, obwohl die USA mit dem Koreakrieg 1951-53 einen weiteren Konflikt finanzieren mussten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld3-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35213\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld3-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld3-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld3-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld3.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Der Nenner macht&#8217;s, &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nur in den ersten Jahren nach dem Krieg wurden Schulden in geringf\u00fcgigem Ausma\u00df zur\u00fcckgezahlt. Ab 1948 wies der Haushalt wieder ein Defizit auf, d.h. es wurden neue Schulden gemacht. Allerdings war der Anstieg in den zwanzig Jahren bis 1966 mit knapp 1% pro Jahr sehr gering. Dahinter stand eine im Vergleich mit heute solide wirtschaftende US-Bundesregierung, die Defizite im Vierteljahrhundert nach dem 2. Weltkrieg lagen bei durchschnittlich 0,5% des BIP.<\/p>\n\n\n\n<p>Dagegen nahm der Nenner der Schuldenquote, das BIP, stark zu. Und dies war zum gr\u00f6\u00dferen Teil auf das kr\u00e4ftige reale Wachstum von fast 4% p.a. zur\u00fcckzuf\u00fchren (Abb. 4). Die Inflationsrate (hier: der Deflator des BIP) lag bei etwa 2,5%. Zwar spielte somit die Inflation eine gr\u00f6\u00dfere Rolle als im Falle der britischen Konsolidierung im 19. Jahrhundert, aber nicht die ihr oft zugeschriebene Hauptrolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schuldenquote sank noch bis 1974, als sie ihren Tiefpunkt bei 23,2% erreichte. Die Phase von 1966 bis 1974 war aber von hoher Inflation gepr\u00e4gt, der Deflator lag bei durchschnittlich 5%. Die Schulden nahmen gleichzeitig wieder kr\u00e4ftig zu, um ebenfalls 5% pro Jahr. Darin schlagen sich hohe Staatsausgaben und die Wirkung der Rezession von 1970 nieder (Abb. 4). Die Phase der hohen Inflationsraten in diesem Konsolidierungszeitraum ging daher nur noch mit einem moderaten R\u00fcckgang der Schuldenquote, die 1966 bei 34% stand, einher.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld4-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35214\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld4-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld4-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld4-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld4.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; und niedrige Zinsen helfen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem hohen Wachstum wurde die Konsolidierung der Staatsfinanzen auch dadurch unterst\u00fctzt, dass die US-Regierung die Ausgaben f\u00fcr den Zinsdienst etliche Jahre durch allerlei Regulierungen und mithilfe der Fed niedrig hielt (finanzielle Repression). Die Gl\u00e4ubiger des Staates mussten sich daher mit einer recht geringen Rendite zufriedengeben. Die realisierte reale Verzinsung lag zwischen 1945 und 1965 nur leicht \u00fcber null. So rentierte eine langfristige US-Staatsanleihe 1945 mit durchschnittlich 2,4%. Die Inflationsrate in den zehn Jahren danach lag aber im Jahresdurchschnitt bei 4,1%. Somit lag die realisierte reale Rendite dieser Anleihe bei minus 1,7% (Abb. 5).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld5-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35215\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld5-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld5-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld5-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld5.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein v\u00f6llig anderes Bild bot sich in den zwanzig Jahren nach 1975. Die sprunghaft gestiegene Inflation trieb die Renditen nach oben, und Anleger verlangten dar\u00fcber hinaus eine betr\u00e4chtliche Risikopr\u00e4mie, um gegen einen etwaigen weiteren Anstieg der Inflation gewappnet zu sein. Die realisierte reale Rendite war au\u00dfergew\u00f6hnlich hoch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; und Konsolidierung gelingt auch bei fallender Inflation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Staatsschulden werden nahezu niemals getilgt, auch nicht nach Phasen krisenbedingter und schuldenfinanzierter Sonderausgaben wie Kriegen, Pandemien oder Rezessionen. Um die Last der einmal aufgenommenen Schulden leichter tragen zu k\u00f6nnen, kommt es daher auf den Nenner der Schuldenquote an. Um das nominale BIP zu steigern, ist Inflation kaum ein Allheilmittel. Wie sich in den 1970er Jahren zeigte, treibt eine massiv h\u00f6here Inflation die Zinsen nach oben, was eine Konsolidierung eher erschwert. Allerdings l\u00e4sst sich der Staatshaushalt auch bei fallender Inflation sanieren. Ein Beispiel hierf\u00fcr findet sich in den 1990er Jahren, als es gelang, die US-Schuldenquote von 48% des BIP im Jahr 1993 auf rund 31% im Haushaltsjahr 2001 zu dr\u00fccken. Dabei half das deutlich beschleunigte reale Wachstum der Wirtschaft, w\u00e4hrend die Inflation im Trend sogar fiel (Abb. 5).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld6-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35216\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld6-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld6-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld6-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/schuld6.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Lehren f\u00fcr die kommenden Jahre<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Welche Lehren lassen sich f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung des aktuellen Schuldenbergs ziehen?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die beste Konsolidierungshilfe w\u00e4re ein <strong>hohes (reales) Wachstum<\/strong>. Der Nenner der Schuldenquote w\u00fcrde ohne die negativen Wirkungen einer beschleunigten Inflation deutlich steigen. Alle g\u00e4ngigen Projektionen zeigen aber, dass die US-Wirtschaft langfristig um allenfalls 1<sup>3<\/sup>\/<sub>4<\/sub>% pro Jahr wachsen kann, vermutlich eher um 1<sup>1<\/sup>\/<sub>2<\/sub>%. Eine rasche R\u00fcckf\u00fchrung der Schuldenquote wie nach dem 2. Weltkrieg ist demnach nicht zu erwarten.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Regierung k\u00f6nnte daher gezwungen sein, auf <strong>finanzielle Repression<\/strong> zur\u00fcckzugreifen, um zumindest die Zinslast ertr\u00e4glicher zu gestalten. Das ist unter den heutigen Umst\u00e4nden eines globalisierten Finanzmarktes jedoch schwieriger umzusetzen als in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg.<\/li>\n\n\n\n<li>Es bleibt eine <strong>deutliche Verringerung der Defizite<\/strong>. Dagegen spricht der starke Ausgabedruck durch die Alterung der Gesellschaft, der durch vermutlich wieder deutlich steigende Verteidigungsausgaben noch versch\u00e4rft werden k\u00f6nnte. Auf Basis der aktuellen Gesetzeslage sind anhaltende Defizite in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 6-7% des BIP zu erwarten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Alles in allem spricht dieses Umfeld dagegen, dass die USA vom aufget\u00fcrmten Schuldenberg absteigen k\u00f6nnen. Historische Beispiele und das aktuelle Beispiel Japan (mit einer Staatsverschuldung \u00fcber 200% des BIP) zeigen, dass der Schuldenberg noch viel h\u00f6her werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212;<\/p>\n\n\n\n<p>[1] Die Daten zu dem US-Staatsschulden beziehen sich in unserer Analyse immer auf die von der \u00d6ffentlichkeit gehaltenen Schulden der US-Bundesregierung. &#8222;\u00d6ffentlichkeit&#8220; schlie\u00dft in der Statistik die Fed, eine staatliche Institution, mit ein. Die Schulden, welche die Regierung bei der eigenen Rentenversicherung \u2013 also bei sich selbst \u2013 hat bleiben au\u00dfen vor. Bezieht man diese &#8222;intra-gouvernmentale Schulden&#8220; mit ein, steigt die Staatsschuld um 7 Billionen Dollar auf 33 Billionen Dollar. <br>[2] F\u00fcr die ausstehenden Staatsschulden gibt es in Britannien bis weit zur\u00fcck in die Historie verl\u00e4ssliche Daten. Die Sch\u00e4tzungen f\u00fcr die Wirtschaftsleistung (wir st\u00fctzen uns auf die von der BoE zusammengestellten Zahlen: &#8222;A Millenium of Macroeconomic Data&#8220;), die den Nenner der Staatsschuldenquote bilden, sind mit gewisser Vorsicht zu genie\u00dfen. Die gro\u00dfen Trends sind hier aber unstrittig.<br>[3] Vor 1976 begann das Haushaltsjahr am 1. Juli und endete am 30. Juni des folgenden Jahres. Seitdem startet das Haushaltsjahr am 1. Oktober und endet am 30. September; das Haushaltsjahr 2024 begann also am 01.10.2023.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der massive Einsatz der Fiskalpolitik in der Weltfinanzkrise nach 2007 und in der Corona-Pandemie 2020\/21 hat die Staatsschulden nach oben getrieben, die Schuldenquoten sind auf &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=35208\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<b>Gastbeitrag<\/b><br \/>Wie kommen die USA vom Schuldenberg herunter?\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":359,"featured_media":35225,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[253,102,3361],"class_list":["post-35208","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-fiskalisches","tag-staatsschulden","tag-usa","tag-weidensteiner"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>GastbeitragWie kommen die USA vom Schuldenberg herunter? 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