{"id":35262,"date":"2023-11-29T00:20:00","date_gmt":"2023-11-28T23:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=35262"},"modified":"2025-08-06T16:46:25","modified_gmt":"2025-08-06T15:46:25","slug":"boomer-in-der-kritiknachhaltigkeitsfaktor-bestandsrenten-und-progressive-entgeltpunkte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=35262","title":{"rendered":"Boomer in der Kritik<br><b>Nachhaltigkeitsfaktor, Bestandsrenten und &#8222;progressive&#8220; Entgeltpunkte<\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u201eIn die Irre geht die Mehrheit des Rats mit dem Vorschlag, Geld zwischen Rentnern umzuverteilen. \u2026 F\u00fcr die Sicherung gegen Armut ist das Steuersystem zust\u00e4ndig, zudem signalisieren niedrige Renten nicht stets Bed\u00fcrftigkeit. \u2026 Schlie\u00dflich steckt die Rentenpolitik in der Sackgasse, weil sie sich zu oft von Umverteilungsw\u00fcnschen leiten lie\u00df.\u201c<\/em> (Heike G\u00f6bel)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"987\" height=\"508\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kurzgefasst4-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-36515\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kurzgefasst4-1.png 987w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kurzgefasst4-1-300x154.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/kurzgefasst4-1-768x395.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Boomer haben einen schlechten Ruf. Immer auf der Jagd nach Konsum, unersch\u00fctterlich im Glauben an mehr Wachstum, verschwenderisch im Umgang mit Ressourcen, klimasch\u00e4dlich und umweltbelastend im t\u00e4glichen Verhalten sind nur einige Vorw\u00fcrfe. Diese Generation habe zwar nicht alles, aber vieles falsch gemacht. Kurz und gut: Sie lebe auf Kosten k\u00fcnftiger Generationen. Diese \u201eselbsts\u00fcchtige\u201c Generation gehe nun nach und nach in Rente. Die Kosten f\u00fcr andere Generationen w\u00fcrden offensichtlich. Das demographische Verhalten der Boomer treibe sie nach oben. Sie h\u00e4tten zu wenig Kinder in die Welt gesetzt. Und sie h\u00e4tten auch noch das Gl\u00fcck eines immer l\u00e4ngeren Lebens. Das tue den Systemen der Sozialen Sicherung nicht gut, vor allem wenn sie umlagefinanziert sind. Und das sind sie alle. Besonders die Gesetzliche Rentenversicherung werde leiden. Sie werde k\u00fcnftig von einer finanziellen Notlage in die n\u00e4chste taumeln. Das sieht auch der Sachverst\u00e4ndigenrat in seinem neusten Gutachten so (<a href=\"https:\/\/www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de\/fileadmin\/dateiablage\/gutachten\/jg202324\/JG202324_Gesamtausgabe.pdf\">hier<\/a>). Das lange Rentenkapital ist implizit eine harte Kritik am generativen Verhalten der Generation der Boomer. Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Haben die Boomer die demographischen Lasten verursacht, sollen sie sie auch tragen. Die Vorschl\u00e4ge zur Reform des Nachhaltigkeitsfaktors, die Anpassung der Bestandsrenten mit der Inflation, ein progressives Entgeltpunkte-System zielen in eine Richtung: Die demographische Last soll verursacherad\u00e4quat den (reicheren) Boomer angelasten werden, das Rentenniveau weiter sinken. Ganz so einfach ist die Sache allerdings nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Korrektur des Nachhaltigkeitsfaktors<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die umlagefinanzierte Gesetzliche Rentenversicherung steckt in Schwierigkeiten. Vor allem die demographische Entwicklung setzt ihr zu. Es ist nicht nur die geringe Fertilit\u00e4tsrate, auch die l\u00e4ngere Lebenserwartung schafft f\u00fcr alle umlagefinanzierten Systeme der Sozialen Sicherung demographische Probleme. Es ist Konsens, die niedrige Geburtenrate den Boomer zuzurechnen. Die Fakten sind eindeutig. Dass die Menschen immer l\u00e4nger leben, ist ihnen allerdings wohl kaum exklusiv \u201eanzulasten\u201c. Es sind wirtschaftliche und gesellschaftliche Faktoren, wie ein h\u00f6herer Wohlstand, eine ges\u00fcndere Lebensweise, weniger Umweltbelastungen, eine bessere Gesundheitsvorsorge und anderes mehr, die diese Entwicklung beg\u00fcnstigen. Neben der \u201edoppelten Alterung\u201c d\u00fcrfen aber auch die umverteilungspolitischen Lasten, die der Rentenversicherung von der Politik aufgeb\u00fcrdet wurden, nicht untersch\u00e4tzt werden. Die Rente mit 63 und die M\u00fctterrente sind nur die Spitze des Eisberges aus neuerer Zeit. Es ist nicht zu bestreiten, auch die Boomer waren an dieser Umverteilung interessiert. Allein daf\u00fcr verantwortlich sind sie allerdings nicht. Es besteht ein breiter gesellschaftlicher Konsens \u00fcber die versicherungsfremden Leistungen. Noch decken die Bundeszusch\u00fcsse sie weitgehend ab. Defizite in der GRV entstehen nicht. Das kann aber nicht so bleiben (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=29935\">hier<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Auf das demographische Problem hat die Politik schon mit einem h\u00f6heren Renteneintrittsalter von 67 Jahren und dem Nachhaltigkeitsfaktor geantwortet. Mit dem Nachhaltigkeitsfaktor werden 25 % der \u201edoppelten Alterung\u201c den Rentnern angelastet. Die Rente mit 67 verringert die Lasten, die aus einer l\u00e4ngeren Lebenserwartung erwachsen. Eine ad\u00e4quate Anpassung des Renteneintrittsalter an die \u201efernere\u201c Lebenserwartung w\u00fcrde diese Variante der \u201edoppelten Alterung\u201c finanzneutral l\u00f6sen. Der Sachverst\u00e4ndigenrat schl\u00e4gt vor, den Anteil der Rentner (Alpha) im Nachhaltigkeitsfaktor k\u00fcnftig zu verdoppeln. Das sei nur recht und billig. Schlie\u00dflich seien es die Boomer, die diese Entwicklung mit einer zu geringen Fertilit\u00e4tsrate verursacht h\u00e4tten. Das stimmt zwar. Die umlagefinanzierte Alterssicherung ist aber an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig. Von den beiden notwendigen Leistungen der Erwerbst\u00e4tigen, Beitr\u00e4ge und Kinder, verlangt sie nur die finanziellen Beitr\u00e4ge. Damit verursacht sie ein \u201edemographisches moral hazard\u201c der Erwerbst\u00e4tigen, auch der Boomer. Sie schw\u00e4cht die Anreize, eine ausreichende Zahl von Kindern in die Welt zu setzen. Kein Wunder, dass umlagefinanzierte Alterssicherungssysteme inh\u00e4rent instabil sind. Werden die demographischen Lasten nicht neu verteilt, bef\u00fcrchtet der Rat, dass nicht nur das Rentenniveau unter 43 % sinkt, auch die Armutsgef\u00e4hrdungsquote im Alter steigt weiter an. Das gelte es zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Anpassung der Bestandsrenten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der inter-generative Verteilungskampf zwischen Erwerbst\u00e4tigen und (Boomer)Rentnern ist nicht nur ein Kampf um das Alpha im Nachhaltigkeitsfaktor. Er zeigt sich auch im Vorschlag, Zugangs- und Bestandsrenten unterschiedlich anzupassen. Bisher werden sowohl Zugangs- als auch Bestandsrenten an die Lohnentwicklung gekoppelt. Der Vorschlag des Sachverst\u00e4ndigenrates sieht vor, die Wertentwicklung der Rentenanspr\u00fcche (Zugangsrenten) k\u00fcnftig zwar weiter an die nominelle Lohnentwicklung zu kn\u00fcpfen, die Renten (Bestandsrenten) aber nur noch mit der Inflationsrate anzupassen. Das w\u00fcrde zu empfindlichen Einkommenseinbu\u00dfen bei den Rentnern f\u00fchren. Es tr\u00e4fe die Boomer hart. Die (Nominal)L\u00f6hne entwickeln sich mit dem Wachstum der Arbeitsproduktivit\u00e4t, der Inflationsrate und manchmal auch einer Umverteilungskomponente. Orientieren sich allerdings die Rentenzuw\u00e4chse nur an der Inflationsrate fallen sie geringer aus als bei einer Anpassung \u00fcber die (Nominal)L\u00f6hne. Die Rentner erhalten nur noch einen Kaufkraftausgleich, w\u00fcrden aber vom Produktivit\u00e4tsfortschritt abgekoppelt. Damit folgen die Bestandsrenten nicht mehr der Entwicklung des allgemeinen Lebensstandards. Sie w\u00fcrden zwar nominell weiter steigen, real w\u00fcrden sie aber stagnieren. Eine Teilhabe der Rentner am wirtschaftlichen Wachstum w\u00e4re nicht mehr m\u00f6glich, das Sicherungsniveau der Rentner (Rentenniveau) w\u00fcrde weiter sinken, die Gefahr steigender Altersarmut zunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das tr\u00e4fe die Bestandsrenten aller k\u00fcnftigen Generationen, zuerst aber vor allem die (Boomer)Rentner. Ob die Anpassung der Bestandsrenten allein an die Inflation demographisch verursacherad\u00e4quat w\u00e4re, ist umstritten. Danach w\u00e4ren stagnierende Renten der Preis, den Boomer f\u00fcr ihr generatives (\u201eFehl\u201c)Verhalten zahlen m\u00fcssten. Die differenzierte Anpassung von Zugangs- und Bestandsrenten geht demographisch zwar in die richtige Richtung, ist individuell aber sehr undifferenziert. Es w\u00e4re wie Akupunktur mit der Gabel. Die unterschiedliche Behandlung von Zugangs- und Bestandsrenten ist aber auch distributiv problematisch. Je l\u00e4nger die Renten bezogen werden, desto schlechter ist die relative Position der Bestands- zu den Zugangsrentnern. Das Gef\u00fchl der &#8222;\u00e4lteren&#8220; Boomer nimmt zu, benachteiligt zu werden. Ihr Widerstand gegen eine solche L\u00f6sung w\u00e4chst. Und noch etwas ist distributiv ein Sprengsatz. \u201e\u00c4rmere\u201c Rentner leiden bei einer Anpassung mit den Inflationsraten st\u00e4rker als \u201ereichere\u201c. Inflation trifft \u201e\u00c4rmere\u201c st\u00e4rker als \u201eReichere\u201c. Das gilt auch f\u00fcr Rentner. Bei einer Lohnanpassung werden sie teilweise kompensiert, weil sich das h\u00f6here Wachstum der Produktivit\u00e4t der \u201ereicheren\u201c Erwerbst\u00e4tigen in h\u00f6heren durchschnittlichen L\u00f6hnen und damit Anpassungss\u00e4tzen f\u00fcr alle Renten niederschlagen. Diese Kompensation entf\u00e4llt f\u00fcr die Bestandsrentner bei einer Inflationsanpassung. Das Armutsrisiko der Boomer im Alter steigt. Auch deshalb haben sich einige L\u00e4nder f\u00fcr eine Mischung aus Lohn- und Inflationsanpassung der Bestandsrenten entschieden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>System \u201eprogressiver\u201c Entgeltpunkte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein h\u00f6heres Alpha im Nachhaltigkeitsfaktor und neue Regeln f\u00fcr Bestandsrenten w\u00fcrde die Boomer teuer zu stehen kommen. Sollten diese Vorschl\u00e4ge umgesetzt werden, m\u00fcssten sie einen gr\u00f6\u00dferen Teil der demographischen Lasten tragen, die Erwerbst\u00e4tigen einen geringeren. Das Rentenniveau w\u00fcrde noch st\u00e4rker sinken, die Beitragss\u00e4tze weniger stark steigen. Das ist der inter-generative Aspekt der Hiobs-Botschaften f\u00fcr die Boomer. Mit dem Vorschlag eines Systems \u201eprogressiver\u201c Entgeltpunkte schl\u00e4gt der Sachverst\u00e4ndigenrat aber auch vor, die demographischen Lasten zwischen den Boomer anders zu verteilen. Die \u201ereicheren\u201c Rentner sollen mehr demographische Lasten schultern, die \u201e\u00e4rmeren\u201c Rentner sollen weniger tragen. Das ist das intra-generative (inter-personelle) Element der neuen demographischen Lastenverteilung unter den Boomer. Der Rat schl\u00e4gt vor, den \u201ereicheren\u201c Rentnern einen Teil ihrer Entgeltpunkte wegzunehmen und sie den \u201e\u00e4rmeren\u201c Rentnern gutzuschreiben. Wer mehr eingezahlt hat, soll Anspr\u00fcche zugunsten derer verlieren, die weniger geleistet haben (Heike G\u00f6bel). Der Wert gleicher Beitr\u00e4ge in die Rentenkasse w\u00e4re k\u00fcnftig unterschiedlich viel wert. Das Ziel eines solchen Systems \u201eprogressiver\u201c Entgeltpunkte ist inter-personelle Verteilungspolitik in der GRV. Mit der Umverteilung individueller Entgeltpunkte soll Altersarmut verringert werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kritik an der Umverteilung in der GRV ist nicht neu. Sie trifft auch f\u00fcr das System \u201eprogressiver\u201c Entgeltpunkte zu. Es ist nicht zielad\u00e4quat. Die Streueffekte sind erheblich. Umverteilt wird mit der Gie\u00dfkanne. Auf individuelle Bed\u00fcrftigkeit wird nicht gepr\u00fcft. Damit profitieren nicht nur arme Rentner von der Umverteilung. Problematisch ist auch, dass die Beitr\u00e4ge der \u201ereicheren\u201c Beitragszahler weniger als Versicherungspr\u00e4mie und st\u00e4rker als Steuer wahrgenommen werden. Die Anreize auf das Arbeitsangebot sind negativ, die GRV wird weniger akzeptiert, die Tendenzen zur \u201eAbwanderung\u201c aus der GRV werden verst\u00e4rkt. Es spricht vieles daf\u00fcr, Altersarmut nicht \u00fcber eine Umverteilung in der GRV zu bek\u00e4mpfen. Der bessere Ort ist das Steuer-Transfer-System. Vielleicht erhoffen sich die Verfechter eines Systems \u201eprogressiver\u201c Entgeltpunkte aber auch eine \u201egerechtere\u201c Verteilung der demographischen Lasten. Das ist dann denkbar, wenn \u201ereichere\u201c Rentner weniger Kinder als \u201e\u00e4rmere\u201c haben. Die Empirie deutete lange Zeit darauf hin, dass es so etwas wie ein \u00f6konomisch-demographisches Paradoxon gebe. H\u00f6here Einkommen und h\u00f6here Bildung gingen Hand in Hand mit einer geringeren Fertilit\u00e4t. Neuste Untersuchungen deuten nun aber auf etwas anderes hin (<a href=\"https:\/\/www.mpg.de\/12041447\/steigende-geburtenraten-mit-hoeheren-einkommen\">hier<\/a>). Mit dem individuellen Einkommen steigt auch die Zahl der Kinder. Das Instrument \u201eprogressiver\u201c Entgeltpunkte w\u00e4re nicht nur distributiv ineffizient, es w\u00e4re auch demographisch kontraproduktiv.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Demographie und Demokratie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die umlagefinanzierte Alterssicherung schiebt einen Berg impliziter Schulden vor sich her. Der demographische Wandel tr\u00e4gt mit dazu bei, dass der GRV keine rosige Zukunft prognostiziert wird. Einen gro\u00dfen Teil des Schlamassels haben die Boomer verursacht. Die geringe Fertilit\u00e4t geht auf ihre Kappe. Das institutionelle Design der GRV hat es allerdings erleichtert, die eigene Rente auch auf den Kindern anderer Leute aufzubauen. Demographischem Trittbrettfahrer-Verhalten wurde T\u00fcr und Tor ge\u00f6ffnet. Das alles spricht daf\u00fcr, die Boomer zur Kasse zu bitten. Wer gestern weniger Kinder gro\u00df gezogen hat, erh\u00e4lt heute und morgen weniger Rente. Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Die Boomer haben nicht nur demographische Lasten produziert. Durch ihr generatives Verhalten haben sie auch einen signifikanten Beitrag zu h\u00f6herem Wohlstand geleistet. Gary S. Becker, der amerikanische Nobelpreistr\u00e4ger, hat auf den negativen Zusammenhang von Quantit\u00e4t und Qualit\u00e4t der Kinder hingewiesen (<a href=\"https:\/\/www.nber.org\/system\/files\/working_papers\/w0123\/w0123.pdf\">hier<\/a>). Die Boomer haben zwar weniger Kinder in die Welt gesetzt. Sie haben aber mehr in die Ausbildung der Kinder und verst\u00e4rkt in Realkapital und technischen Fortschritt investiert. Das Ergebnis waren h\u00f6here Produktivit\u00e4ten und ein h\u00f6herer Wohlstand f\u00fcr (fast) alle. Das generative Verhalten der Boomer ist f\u00fcr die GRV ambivalent. Weniger Kinder machen es zwar schwerer, das relative Sicherungsniveau der Rentner (Rentenniveau) aufrechtzuerhalten. Es wird weiter sinken. Die geringere Fertilit\u00e4t der Boomer hat aber den Lebensstandard aller erh\u00f6ht, auch der Rentner (Rentenh\u00f6he). W\u00e4chst die Produktivit\u00e4t weiter, werden Arbeitseinkommen und Renten auch k\u00fcnftig steigen. Das demographische Verursacher-Prinzip, das nur auf die Zahl der Kinder schaut, greift zu kurz. H\u00e4tten wir eine kapitalfundierte Alterssicherung w\u00e4re die rentenpolitische Ambivalenz des demographischen Wandels (geringere Fertilit\u00e4t und h\u00f6here Lebenserwartung) nebens\u00e4chlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rolle der Boomer im demographischen Wandel ist also ambivalent. Ihr generatives Verhalten ist ein Risiko f\u00fcr die umlagefinanzierte Alterssicherung aber auch eine Chance auf einen h\u00f6heren Wohlstand f\u00fcr alle, Erwerbst\u00e4tige und Rentner. \u00dcber die Gr\u00f6\u00dfenordnungen besteht Unklarheit. Allerdings: Der demographische Schlamassel f\u00fcr die umlagefinanzierte GRV ist angerichtet. Er muss beseitigt werden, m\u00f6glichst schnell. Erwerbst\u00e4tige und Rentner m\u00fcssen die Lasten schultern. Eine Reform gegen die Interessen der Boomer ist allerdings nicht m\u00f6glich. Sie haben im politischen Prozess eine starke Position. Die Politik hat wenige Anreize, rentenpolitische Entscheidungen gegen die Boomer zu treffen. Der Medianw\u00e4hler ist schon heute \u00e4lter als 55 Jahre. Und er wird jeden Tag \u00e4lter. Tats\u00e4chlich ist der Einfluss der Boomer im demokratischen Wahlprozess sogar noch st\u00e4rker. \u00c4ltere gehen eher zur Wahl als J\u00fcngere. Chancenlos sind kompromissf\u00e4hige rentenpolitische Reformen der GRV allerdings dennoch nicht. Auch die Boomer haben Kinder und Enkel, wenn auch immer weniger. Deren Interessen sind ihnen nicht gleichg\u00fcltig. Und sie m\u00fcssen die J\u00fcngeren bei der Stange halten. Schlie\u00dflich finanzieren diese ihre Renten. K\u00fcndigen die J\u00fcngeren den \u201eGenerationenvertrag\u201c auf, ist die Rente der Boomer das Papier nicht wert, auf dem sie steht. Sie k\u00f6nnten aus der umlagefinanzierten GRV &#8222;abwandern&#8220;. Allerdings sind die M\u00f6glichkeiten begrenzt. Das Land massenhaft zu verlassen, ist eine nicht sehr realistische Alternative. Bleiben sie aber hier, sind die M\u00f6glichkeiten des &#8222;exit&#8220; aus der GRV beschr\u00e4nkt, zumindest solange die meisten Erwerbst\u00e4tigen zwangsweise Mitglied in der GRV sind (Veronika Grimm). Alles in allem: Den Generationen bleibt gar nichts anderes \u00fcbrig als sich auf einen Kompromiss zu einigen. Das fiele ihnen umso leichter, wenn inter-generative (Verteilungs-)Regeln nur mit qualifizierten Mehrheiten ge\u00e4ndert werden k\u00f6nnten. Binden (rentenpolitische) Entscheidungen die Generationen f\u00fcr viele Jahrzehnte, verhalten sich die Akteure oft quasi-altruistisch (Berthold\/K\u00fclp, 1984). Bei Verfassungsentscheidungen \u00fcber Verteilungsfragen besteht die Tendenz, in den individuellen \u00dcberlegungen auch die Verteilungsfolgen f\u00fcr andere in einer f\u00fcr diese g\u00fcnstigen Weise zu ber\u00fccksichtigen. Nachhaltige Reformen in der GRV w\u00fcrden eher m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Boomer stehen in der Kritik. Ihnen wird vorgeworfen, ihre Altersrente auch auf den Kindern anderer Leute aufzubauen. Da ist was dran. Systeme umlagefinanzierter Alterssicherungen sind anf\u00e4llig f\u00fcr demographischen Wandel. Und der ist in vollem Gang. H\u00f6here Frauenl\u00f6hne und eine steigende Erwerbst\u00e4tigkeit der Frauen haben mit dazu beigetragen, das generative Verhalten der Boomer zu ver\u00e4ndern. Die Fertilit\u00e4t ging zur\u00fcck. Das institutionelle Arrangement der GRV trug dazu bei, die Geburtenrate weiter zu verringern. Die Anreize sind so gesetzt, dass es sich lohnt, demographisch Trittbrett zu fahren. Die Boomer sind f\u00fcr viele die Ausl\u00f6ser der Krise der umlagefinanzierten Alterssicherung. Tats\u00e4chlich haben sie aber mit ihrem Verhalten, auch dem generativen, mit f\u00fcr einen h\u00f6heren materiellen Wohlstand (fast) aller gesorgt. Die wirtschaftliche Basis wurde gest\u00e4rkt, h\u00f6here Renten wurden erst m\u00f6glich. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer kapitalfundierte Alterssicherung w\u00e4re die rentenpolitische Ambivalenz der Demographie nebens\u00e4chlich. Bei einem umlagefinanzierten System ist sie es nicht. Es muss politisch nach L\u00f6sungen gesucht werden, demographische Lasten inter-generativ &#8222;gerecht&#8220; zu verteilen. Damit spielt die rentenpolitische Ambivalenz des generativen Verhaltens der Boomer eine wichtige Rolle. F\u00fchlen sie sich im inter-generativen Verteilungskonflikt benachteiligt, werden sie ihre &#8222;quasi&#8220; Veto-Position im demokratischen Reformprozess ausspielen. <\/p>\n\n\n\n<p>Zu reformieren gibt es in der GRV vieles. Inter-personelle verteilungspolitische Lasten sollten in das Steuer-Transfer-System ausgelagert, die demographischen Lasten einer h\u00f6heren Lebenserwartung mit einer dynamischen Altersgrenze verringert und die Auswirkungen einer geringeren Fertilit\u00e4t \u00fcber einen um die rentenpolitische Ambivalenz des generativen Verhaltens nachjustierten Nachhaltigkeitsfaktor inter-generativ \u201egerechter\u201c verteilt werden. Wird die Alterssicherung st\u00e4rker kapitalfundiert, lassen sich die (demographischen) Lasten leichter tragen (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20180\">hier<\/a>). Das alles muss im Konsens der Generationen geschehen. Die Chancen, dass es gelingt, sind &#8211; trotz aller Schwierigkeiten &#8211; so schlecht nicht. (Verteilungspolitische) Irrwege \u00e0 la SVR sollte man aber meiden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold und Bernhard K\u00fclp (1984), Regelgebundene Rentenanpassung als Mittel zur langfristigen Sanierung der Gesetzlichen Rentenversicherung. Berlin<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcast zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=35162\">Rentenreform \u00e0 la Sachverst\u00e4ndigenrat: Verteilungspolitische Vorschl\u00e4ge f\u00fchren in die Irre<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Dr. <strong>Norbert Berthold<\/strong> (JMU W\u00fcrzburg) im Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. <strong>Bernd Raffelh\u00fcschen<\/strong> (ALU Freiburg)<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIn die Irre geht die Mehrheit des Rats mit dem Vorschlag, Geld zwischen Rentnern umzuverteilen. \u2026 F\u00fcr die Sicherung gegen Armut ist das Steuersystem zust\u00e4ndig, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=35262\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eBoomer in der Kritik<br \/><b>Nachhaltigkeitsfaktor, Bestandsrenten und &#8222;progressive&#8220; 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