{"id":35603,"date":"2024-01-08T00:32:00","date_gmt":"2024-01-07T23:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=35603"},"modified":"2024-08-04T11:47:33","modified_gmt":"2024-08-04T10:47:33","slug":"der-brexit-und-das-vereinigte-koenigreichdrei-jahre-danach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=35603","title":{"rendered":"Der Brexit und das Vereinigte K\u00f6nigreich<br><b>Drei Jahre danach<\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Drei Jahre nach dem Ausscheiden des Vereinigten K\u00f6nigreichs aus dem EU-Binnenmarkt ist der Handel mit G\u00fctern und Finanzdienstleistungen mit der EU gesunken. <\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Am 31. Januar 2020 ist das Vereinigte K\u00f6nigreich (VK) aus der EU ausgetreten und hat damit den sogenannten <strong>Brexit<\/strong> vollzogen. Der endg\u00fcltige wirtschaftliche Austritt kam jedoch erst nach einer \u00dcbergangsfrist am 1. Januar 2021 zustande. Bis dahin war das VK weiterhin Mitglied des EU-Binnenmarktes, dessen Regelungen danach durch ein Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem VK ersetzt wurden, das ab dem 1. Januar 2021 zun\u00e4chst vorl\u00e4ufig und ab dem 1. Mai 2021 endg\u00fcltig in Kraft trat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bef\u00fcrworter des Brexits erwar(te)ten als Folge des EU-Austritts eine Reihe positiver (wirtschaftlicher) Effekte, die h\u00e4ufig unter dem Stichwort der \u201eBrexit-Dividende\u201c zusammengefasst werden. Dazu geh\u00f6ren insbesondere die Kontrolle der Migration (aus EU-L\u00e4ndern), der Wegfall von (Netto-)Zahlungen an die EU, die Unabh\u00e4ngigkeit von EU-Regulierungsvorgaben und die M\u00f6glichkeit, eine eigenst\u00e4ndige Handelspolitik gegen\u00fcber Drittl\u00e4ndern betreiben zu k\u00f6nnen. Kritiker hielten dem wiederum entgegen, dass der Verlust des Zugangs zum EU-Binnenmarkt schwerer wiegen w\u00fcrde als die vermeintlichen Vorteile. Daher kamen zahlreiche Studien zu dem Ergebnis, dass der Brexit zu einem deutlichen R\u00fcckgang des BIP f\u00fchren w\u00fcrde im Verh\u00e4ltnis zu einem Verbleib des VK in der EU. Obgleich die mit dem Brexit verbundenen strukturellen Ver\u00e4nderungen einen l\u00e4ngeren Zeitraum in Anspruch nehmen werden, sollen nachfolgend einige exemplarische \u00f6konomische Entwicklungen w\u00e4hrend der ersten drei Jahre nach dem Ausscheiden des VK aus dem EU-Binnenmarkt untersucht werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung des Waren- und Finanzdienstleistungshandels sowie auf einigen grundlegenden \u00dcberlegungen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Auf die Neuregelungen des Nordirland-Protokolls wird hingegen nicht eingegangen, da sie in erster Linie den Handel zwischen Gro\u00dfbritannien und Nordirland und damit den Handel innerhalb des VK betreffen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Der Warenhandel mit der EU<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Den neuen Rahmen f\u00fcr den Warenhandel bildet seit dem 1. Januar 2021 das Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem VK. Dieses Abkommen umfasst<a href=\"#_edn1\" id=\"_ednref1\">[1]<\/a>:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>ein Freihandelsabkommen,<\/li>\n\n\n\n<li>eine enge Partnerschaft f\u00fcr die Sicherheit der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sowie<\/li>\n\n\n\n<li>einen \u00fcbergreifenden Governance-Rahmen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Als zentralen Punkt sieht das hier relevante Freihandelsabkommen wiederum den Wegfall aller Z\u00f6lle sowie ein Kontingentsverbot f\u00fcr alle <strong>Waren<\/strong> vor, die den entsprechenden Ursprungsregeln gen\u00fcgen. Ursprungsregeln und damit verbundene&nbsp; administrative Kosten in Form von b\u00fcrokratischen Nachweisen und Grenzkontrollen (nichttarif\u00e4re Handelshemmnisse) sind dabei notwendig, weil innerhalb einer Freihandelszone \u2013 im Gegensatz zur Zollunion der EU \u2013 sichergestellt werden muss, dass es sich bei den (zoll-)pr\u00e4ferierten Produkten um Erzeugnisse des jeweiligen Partnerlandes handelt. Die Ursprungsregeln sind im vorliegenden Fall dann erf\u00fcllt, wenn Waren<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u201evollst\u00e4ndig aus Ursprungswaren (Vormaterial mit Ursprung) hergestellt werden oder<\/li>\n\n\n\n<li>ausreichend be- bzw. verarbeitet wurden \u2026 Dabei darf nur ein bestimmter Anteil an Vormaterialien aus Drittstaaten verwendet werden, beispielsweise muss ein [Zoll-]Tarifsprung (Verarbeitungsklausel) oder ein maximaler Anteil an Drittwaren [von in der Regel 50 Prozent] (Wertsch\u00f6pfungsklausel) erf\u00fcllt sein.\u201c<a href=\"#_edn2\" id=\"_ednref2\">[2]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Liegen die Pr\u00e4ferenzvoraussetzungen hingegen nicht vor, m\u00fcssen Z\u00f6lle entrichtet werden, die sich nach den jeweiligen Drittlandzolls\u00e4tzen der EU oder dem UK Global Tariff richten.<\/p>\n\n\n\n<p>Da sich das VK im Rahmen des Handels- und Kooperationsabkommens jedoch nicht dazu verpflichtet hat, die Lebensmittel- , Sicherheits-, Gesundheits- und sonstigen Standards der EU (auch in Zukunft) einzuhalten, erh\u00f6hen sich die administrativ verursachten Kosten in Form von Grenzformalit\u00e4ten und -kontroll-en bei der Einfuhr in die EU noch weiter, da die \u201eKonformit\u00e4t\u201c der importierten Waren aus dem VK (zus\u00e4tzlich) kontrolliert werden muss. Die Einfuhr und die Ausfuhr von Waren unterliegt demzufolge zahlreichen Kontrollen, \u00fcber die zus\u00e4tzlich auch die Umsatzsteuer und die Verbrauchsteuern abgewickelt werden.<a href=\"#_edn3\" id=\"_ednref3\">[3]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Betrachtet man vor diesem Hintergrund die Entwicklung des Warenhandels zwischen der EU bzw. Deutschland und dem VK, so zeigen die Abbildungen 1 und 2 unterschiedliche Entwicklungen. Die in Abbildung 1 dargestellten Anteile Deutschlands bzw. der Mitglieder der Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion<a href=\"#_edn4\" id=\"_ednref4\">[4]<\/a> (EWU)&nbsp; am gesamten Warenexport des VK legen den Schluss nahe, dass es zu einem erheblichen R\u00fcckgang der entsprechenden Handelsanteile nach dem Brexit (2020) bzw. nach dem Austritt aus dem Binnenmarkt (2021) gekommen ist. Die Handels<strong>anteile<\/strong> wurden dabei betrachtet, um \u00fcberlagernde Einfl\u00fcsse durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg \u2013 zumindest teilweise \u2013 herauszufiltern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35619\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets1.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets2-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35621\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets2-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets2-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets2.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz dazu ist der Anteil europ\u00e4ischer und deutscher Waren am gesamten Warenimport des VK zwar in den Jahren 2020 und 2021 zur\u00fcck gegangen, um danach aber wieder stetig bis etwa auf das Niveau von 2019 zu steigen. Ein m\u00f6glicher Grund f\u00fcr die unterschiedliche Entwicklung auf der Export- und der Importseite k\u00f6nnte darin bestehen, dass \u2013 wie zuvor erl\u00e4utert \u2013 bei den Exporten des VK in die EU zus\u00e4tzliche nichttarif\u00e4re Handelshemmnisse entstehen, weil neben allen Zollformalit\u00e4ten auch die Einhaltung der in der EU geltenden Normen, technischen Regelungen und Kennzeichnungen nachgewiesen werden muss und dadurch zus\u00e4tzliche den Handel belastende Kosten anfallen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Der (Finanz-)Dienstleistungshandel mit der EU<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem Austritt aus dem Binnenmarkt gelten die Niederlassungsfreiheit und der freie Dienstleistungsverkehr zwischen der EU und dem VK nicht mehr. Zwar erm\u00f6glicht das Handels- und Kooperationsabkommen einen grunds\u00e4tzlichen Marktzugang f\u00fcr Dienstleister, der allerdings \u201enur\u201c garantiert, dass ausl\u00e4ndische Dienstleister nicht schlechter gestellt werden d\u00fcrfen als inl\u00e4ndische. Dies entspricht den allgemeinen Regelungen der Welthandelsorganisation (WTO). \u201eJe nach Branche und Art der zu erbringenden Dienstleistung gibt es jedoch erhebliche Einschr\u00e4nkungen. Das gilt insbesondere f\u00fcr Dienstleistungen, die von Personen erbracht werden, die dazu aus der EU in das VK einreisen [m\u00fcssen].\u201c<a href=\"#_edn5\" id=\"_ednref5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Bereich der Finanzdienstleistungen galten hingegen Sonderregelungen. Mit dem Austritt aus dem EU-Binnenmarkt haben die in der Londoner City angesiedelten Finanzdienstleister ihren \u2013 an das Passporting, den sogenannten \u201eEurop\u00e4ischen Pass\u201c, gekn\u00fcpften \u2013 uneingeschr\u00e4nkten Marktzugang zur EU verloren. Das Passporting geht davon aus, dass die in einem EU-Land zugelassenen Banken und sonstigen Finanzdienstleister die gleichen (Regulierungs-)Standards erf\u00fcllen und daher behandelt werden k\u00f6nnen, als wenn sie lokal zugelassen w\u00e4ren. Dieses Ursprungslandprinzip f\u00fcr Finanzdienstleistungen erm\u00f6glicht es den entsprechenden Instituten, ihre Dienstleistungen \u00fcber EU-Binnengrenzen hinweg anzubieten, ohne zus\u00e4tzliche Regulierungsauflagen etwa bei der Gr\u00fcndung von Zweigstellen in einem anderen Mitgliedsland erf\u00fcllen zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Statt des Passportings kann die EU Finanzdienstleistern mit Sitz im VK einen begrenzten und zeitlich befristeten Marktzugang \u00fcber \u00c4quivalenzvereinbarungen er\u00f6ffnen. Diese Vereinbarungen basieren auf der Feststellung, dass die Rechtsvorschriften des Herkunftslandes (hier: VK) als \u201egleichwertig\u201c mit den entsprechenden EU-Standards anerkannt wurden. Bislang wurde allerdings nur f\u00fcr den eng begrenzten Bereich der Verrechnung von Derivatgesch\u00e4ften (Clearing) eine \u00c4quivalenzvereinbarung zun\u00e4chst bis Juni 2025 vereinbart. Und das auch nur, weil in der EU entsprechende Dienstleistungen (noch) nicht im notwendigen Ma\u00dfe erbracht werden k\u00f6nnen und die EU-Kommission dadurch verursachte St\u00f6rungen vermeiden will.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund zeigt Abbildung 3 eindrucksvoll, wie die Anteile Deutschlands und der EU an den gesamten Finanzdienstleistungsexporten des VK nach der Brexit-Entscheidung 2016 stetig gesunken sind. Eine solche Entwicklung l\u00e4sst sich auch f\u00fcr die in Abbildung 4 dargestellten Importanteile der EU beobachten. Lediglich der Importanteil Deutschlands hat sich w\u00e4hrend des hier betrachteten Zeitraums nicht gravierend ver\u00e4ndert. Insbesondere in der Entwicklung der Anteile an den Finanzdienstleistungsexporten spiegelt sich somit wider, dass im VK ans\u00e4ssige Finanzdienstleister wegen des Wegfalls des Passportings Niederlassungen auf dem Kontinent oder in Irland errichtet haben, um weiterhin den ungehinderten Zugang zum EU-Markt zu behalten. Nutznie\u00dfer davon waren etwa Paris, Dublin, Amsterdam und Frankfurt. Es ist aber auch zu beobachten, dass einige Gesch\u00e4ftsbereiche von London in andere Finanzmetropolen der Welt \u2013 wie etwa New York beim Derivatehandel \u2013 verlagert wurden. Der internationale Finanzdienstleistungshandel zwischen dem VK und der EU wurde folglich (teilweise) durch Standortverlagerungen substituiert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets3-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35622\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets3-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets3-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets3-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets3.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets4-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35623\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets4-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets4-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets4-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets4.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>3. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des VK<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit Hilfe des Brexits wollen seine Bef\u00fcrworter \u2013 auf \u00f6konomischer Ebene \u2013 die Wirtschaft des VK innovativer und erfolgreicher gestalten. Dazu sollen insbesondere zwei Instrumente beitragen: Der Abschluss neuer Freihandelsabkommen mit Drittl\u00e4ndern sowie die Einrichtung von Freih\u00e4fen. Dar\u00fcber hinaus spielt die Deregulierung der Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Das VK soll sich auf diese Weise zu einem \u201eSingapur an der Themse\u201c \u2013 also einem hochgradig deregulierten Land \u2013 entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Neue Freihandelsabkommen sollen dabei einen m\u00f6glichen R\u00fcckgang des Handels mit der EU kompensieren oder sogar \u00fcberkompensieren. Man hofft folglich, dass handelsschaffende Effekte gegen\u00fcber Drittl\u00e4ndern handelsumlenkende Effekte gegen\u00fcber der EU und deren Pr\u00e4ferenzpartnern mindestens ausgleichen. &nbsp;Eine unabh\u00e4ngige Handelspolitik des VK gegen\u00fcber Drittl\u00e4ndern soll grunds\u00e4tzlich dazu beitragen, die Vorteile der weltwirtschaftlichen Arbeitsteilung besser zu nutzen. Im Gegensatz zu den Handelsabkommen der EU mit Drittl\u00e4ndern soll dabei insbesondere auch der Agrarsektor st\u00e4rker einbezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die tats\u00e4chliche Entwicklung<a href=\"#_edn6\" id=\"_ednref6\">[6]<\/a> seit dem Austritt aus dem EU-Binnenmarkt zeigt allerdings, dass es sich bei der weit \u00fcberwiegenden Zahl der neu abgeschlossenen Freihandels- oder Kooperationsabkommen des VK um sogenannte Rollover-Abkommen handelt. Hierbei werden bisher geltende Abkommen der EU mit Drittstaaten auf bilateraler Ebene mit dem VK abgeschlossen \u2013 bei (weitgehend) unver\u00e4nderten Inhalten. Vollst\u00e4ndig neue Abkommen werden gegenw\u00e4rtig \u201enur\u201c mit Australien, Neuseeland, Kanada, Israel, Indien, dem Golfkooperationsrat und einigen L\u00e4ndern S\u00fcdamerikas verhandelt. Hinzukommen soll ein Beitritt zum Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership (CPTPP), dem derzeit Australien, Brunei, Chile, Japan, Kanada Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam angeh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Abbildung 5 zeigt, ist der (bisherige) Anteil dieser L\u00e4nder am Warenhandel des VK jedoch recht niedrig, so dass sich auch bei einer liberalisierungsbedingten Zunahme des Handels die positiven Effekte in engen Grenzen bewegen d\u00fcrften. Ferner bestehen weitgehende \u00dcberschneidungen zwischen denjenigen L\u00e4ndern, mit denen individuelle Abkommen verhandelt werden, und den Mitgliedern des CPTPP. Handelspolitisch wesentlich erfolgversprechender erscheint hingegen ein Freihandelsabkommen mit den USA. Hierzu wurden allerdings bisher keine konkreten Verhandlungen aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets5-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35624\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets5-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets5-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets5-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets5.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Als weitere Ma\u00dfnahme wurden am 21. M\u00e4rz 2021 acht Standorte f\u00fcr Freih\u00e4fen im VK bekanntgegeben.<a href=\"#_edn7\" id=\"_ednref7\">[7]<\/a> Sie wurden im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens ermittelt und sollen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>nationale Zentren f\u00fcr globalen Handel und Investitionen,<\/li>\n\n\n\n<li>eine Brutst\u00e4tte f\u00fcr Innovationen und<\/li>\n\n\n\n<li>durch die Schaffung von hoch-qualifizierten Arbeitspl\u00e4tzen ein Instrument der Regionalpolitik bilden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Bei den Freih\u00e4fen handelt es sich um Sonderwirtschaftszonen, in denen weniger strenge Regulierungsvorschriften und Steuererleichterungen sowie ein (weitgehend) zollfreier Ex- und Import von Waren dazu f\u00fchren sollen, Unternehmen anzulocken und die oben aufgef\u00fchrten Ziele zu realisieren. Doch es gibt auch kritische Stimmen.<a href=\"#_edn8\" id=\"_ednref8\">[8]<\/a> Dabei wird zum Beispiel hervorgehoben, dass dem Vorteil einzelner Unternehmen die (hohen) Kosten des Staates f\u00fcr die finanziellen Anreize gegen\u00fcberstehen. Ferner wird bef\u00fcrchtet, dass Unternehmen nur ihren Standort verlagern k\u00f6nnten, ohne dass positive Netto-Effekte zustande kommen. Ebenso k\u00f6nnten geplante Investitionen vorgezogen werden und finanzielle Mitnahmeeffekte entstehen. Auch die Vorstellung, dass in den Freih\u00e4fen nicht nur gehandelt sondern auch verarbeitet (produziert) wird, erscheint wenig realistisch. Daf\u00fcr m\u00fcsste n\u00e4mlich der (regul\u00e4re) Zoll auf importierte Vorprodukte deutlich h\u00f6her sein als der Zoll auf das Endprodukt. Unter dieser Voraussetzung w\u00fcrde es sich lohnen, die Komponenten zollfrei in einen Freihafen zu importieren und von dort das Endprodukt in den heimischen Markt zu verkaufen. Eine solche Zollstruktur gilt nach Untersuchungen des UK Trade Policy Observatory aber nur f\u00fcr etwa ein Prozent der britischen Importe von Vorprodukten.<a href=\"#_edn9\" id=\"_ednref9\">[9]<\/a> Da sich die Freih\u00e4fen gegenw\u00e4rtig jedoch noch im Aufbau befinden, wird sich ihre gesamtwirtschaftliche Bedeutung erst in der Zukunft ergeben.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Betrachtet man vor diesem Hintergrund zusammenfassend die Entwicklung des realen BIP des VK und vergleicht sie mit derjenigen Deutschlands, so zeigt Abbildung 6, dass es dem VK im Gegensatz zu Deutschland nach der Finanzkrise und dem nachfolgenden realwirtschaftlichen Abschwung 2009 nicht gelungen ist, wieder auf den urspr\u00fcnglichen Wachstumspfad (gestrichelte Linie) zur\u00fcckzukehren. Ob dies jedoch seit 2016 (auch) auf die Brexitentscheidung und die damit lange Zeit verbundene Unsicherheit zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, kann mit Hilfe der hier vorgenommenen Analyse nicht gekl\u00e4rt werden. Man kann allerdings erkennen, dass sich die Entwicklung des realen BIP nach dem Austritt aus der EU nicht gravierend von derjenigen Deutschlands unterscheidet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets6-1024x751-1-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35644\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets6-1024x751-1-1.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets6-1024x751-1-1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets6-1024x751-1-1-768x563.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese Einsch\u00e4tzung gilt ferner auch f\u00fcr die in Abbildung 7 dargestellte Inflationsentwicklung im VK und Deutschland, obgleich diese durch die Brexit-bedingten Ver\u00e4nderungen nur in geringem Ma\u00dfe unmittelbar beeinflusst wurde. Abwertungsbedingte Preissteigerungen bei importierten Produkten k\u00f6nnen \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 nur unmittelbar nach dem Referendum 2016 eine Rolle gespielt haben, denn nur im ersten Jahr nach der Brexit-Entscheidung kam es \u2013 wie Abbildung 8 veranschaulicht \u2013 zu einer deutlichen Abwertung des Britischen Pfundes (GBP). Dabei l\u00e4sst sich ein erster Abwertungssprung nach dem Referendum selbst beobachten und ein zweiter nach der offiziellen Austrittsmitteilung des VK am 29. M\u00e4rz 2017. Danach schwankte der Wechselkurs jedoch bis heute um einen l\u00e4ngerfristigen Trend in H\u00f6he von etwa 1,15 Euro f\u00fcr ein GBP.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets7-1024x751-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35642\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets7-1024x751-1.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets7-1024x751-1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets7-1024x751-1-768x563.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets8-1024x751-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-35643\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets8-1024x751-1.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets8-1024x751-1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/brexsmeets8-1024x751-1-768x563.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>4. Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fasst man die vorstehenden \u00dcberlegungen kurz zusammen, dann ergeben sich folgende Ergebnisse:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Warenhandel zwischen der EU bzw. Deutschland und dem VK ist \u2013 gemessen an den Export- bzw. Importanteilen \u2013 nach dem Brexit gesunken. Dabei ist der britische Export \u2013 m\u00f6glicherweise aufgrund h\u00f6herer nichttarif\u00e4rer Handelshemmnisse von Seiten der EU \u2013 st\u00e4rker betroffen als der britische Import.<\/li>\n\n\n\n<li>Durch den Verlust des Passportings ohne (umfassende) kompensierende \u00c4quivalenzvereinbarungen sind die Anteile des Finanzdienstleistungshandels insbesondere auf der Exportseite gegen\u00fcber der EU und Deutschland deutlich gesunken.<\/li>\n\n\n\n<li>Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des VK unterscheidet sich seit dem Brexit nicht gravierend von derjenigen in Deutschland. Ob sich das BIP des VK ohne die Brexit-Entscheidung seit 2016 (deutlich) anders entwickelt h\u00e4tte, l\u00e4sst sich mit Hilfe der hier vorgenommenen Analyse allerdings nicht beantworten. Welche l\u00e4ngerfristigen Wirkungen vom Brexit ausgehen werden, wird man hingegen erst im Laufe der n\u00e4chsten Jahre feststellen k\u00f6nnen. Dabei m\u00fcssen dann aber insbesondere auch die Wirkungen der eingeschr\u00e4nkten Migration auf das Produktionspotenzial ber\u00fccksichtigt werden. Bei allen \u00dcberlegungen wird jedoch stets das Problem der fehlenden kontrafaktischen Situation verbleiben, n\u00e4mlich: Wie h\u00e4tte die wirtschaftliche Entwicklung des VK ohne die Brexitentscheidung ausgesehen?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a id=\"_edn1\" href=\"#_ednref1\">[1]<\/a> https:\/\/commission.europa.eu\/strategy-and-policy\/relations-non-eu-countries\/relations-united-kingdom\/eu-uk-trade-and-cooperation-agreement_de#Free_Trade_Agreement<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\" id=\"_edn2\">[2]<\/a> https:\/\/www.ihk-muenchen.de\/de\/Service\/Internationalisierung\/BREXIT\/Brexit-und-Zoll\/<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\" id=\"_edn3\">[3]<\/a> https:\/\/wm.baden-wuerttemberg.de\/de\/wirtschaft\/wirtschaftsstandort\/brexit<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\" id=\"_edn4\">[4]<\/a> Die Mitgliedsl\u00e4nder der EWU wurden hier zugrunde gelegt, weil die Zeitreihe der EU seit 2020 nicht mehr fortgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\" id=\"_edn5\">[5]<\/a> https:\/\/wm.baden-wuerttemberg.de\/de\/wirtschaft\/wirtschaftsstandort\/brexit<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref6\" id=\"_edn6\">[6]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.gtai.de\/de\/trade\/vereinigtes-koenigreich\/zoll\/neue-freihandelsabkommen-fuer-das-vereinigte-koenigreich-262388\">https:\/\/www.gtai.de\/de\/trade\/vereinigtes-koenigreich\/zoll\/neue-freihandelsabkommen-fuer-das-vereinigte-koenigreich-262388<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref7\" id=\"_edn7\">[7]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.gov.uk\/government\/publications\/uk-freeports-programme-annual-report-2022\/uk-freeports-programme-annual-report-2022\">https:\/\/www.gov.uk\/government\/publications\/uk-freeports-programme-annual-report-2022\/uk-freeports-programme-annual-report-2022<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref8\" id=\"_edn8\">[8]<\/a> <a href=\"https:\/\/ukandeu.ac.uk\/research-papers\/freeports\/\">https:\/\/ukandeu.ac.uk\/research-papers\/freeports\/<\/a>&nbsp; und&nbsp; https:\/\/blogs.sussex.ac.uk\/uktpo\/publications\/exporting-from-uk-freeports-duty-drawback-origin-and-subsidies\/<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref9\" id=\"_edn9\">[9]<\/a> https:\/\/blogs.sussex.ac.uk\/uktpo\/2020\/07\/28\/tariff-inversion-in-uk-freeports-offer-little-opportunity-for-duty-savings\/<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Jahre nach dem Ausscheiden des Vereinigten K\u00f6nigreichs aus dem EU-Binnenmarkt ist der Handel mit G\u00fctern und Finanzdienstleistungen mit der EU gesunken.<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":89,"featured_media":37599,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2165,8],"tags":[2095,1748,3025],"class_list":["post-35603","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-britisches","category-europaisches","tag-brexit","tag-smeets","tag-vereinigtes-koenigreich"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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