{"id":3612,"date":"2010-07-20T00:01:27","date_gmt":"2010-07-19T23:01:27","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3612"},"modified":"2010-07-19T15:29:54","modified_gmt":"2010-07-19T14:29:54","slug":"die-moral-der-finanzkrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3612","title":{"rendered":"Die Moral der Finanzkrise"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Was als private Finanzkrise begann und sich zun\u00e4chst in eine Rezession verwandelte, zeigt nun sein wahres Gesicht einer Dauerkrise der \u00f6ffentlichen Finanzen. Die Krise der Politik ist die eigentliche Gefahr, die Finanzkrise, wirkt hier nur versch\u00e4rfend.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gro\u00dfe Koalition der beiden sozialdemokratischen Parteien hat das Strukturproblem vor allem der westlichen Demokratien erkannt. Sie hat sich durch die weitgehend unbeachtete Verfassungsreform, die auf mittlere Frist ausgeglichene Haushalte fordert, in der letzten Legislaturperiode ein Denkmal verantwortlichen politischen Handelns gesetzt. Hoffen wir, dass unsere Verfassungstreue ausreicht, um ein entsprechendes Verhalten in Zukunft herbeizuf\u00fchren. Wenn wir als B\u00fcrger verfassungstreu sind und das Verfassungsgericht nicht mit \u00fcberpositivem Naturrecht herumhantierend ein Schlupfloch \u00f6ffnet, wird die Bundesrepublik sich langfristig vermutlich auf einem sehr guten Wege befinden. Insoweit ist ein gewisser Optimismus angebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Bew\u00e4ltigung der aktuellen Krise, hilft uns die auf lange Frist angelegte Regel\u00e4nderung noch nichts. Wir alle tappen im Nebel der Unsicherheit \u00fcber die richtigen Strategien der Krisenbew\u00e4ltigung. Soll man mehr Schulden machen, wie die einen meinen oder weniger, wie die meisten B\u00fcrger und viele andere \u00d6konomen glauben? Soll man Griechenland helfen oder nicht? Sollen Arbeitspl\u00e4tze gesichert werden oder der Wandel beschleunigt? Was sind die richtigen kurzfristigen Ma\u00dfnahmen, um uns unseren langfristigen Zielen n\u00e4her zu bringen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir ehrlich sind, wissen wir, dass wir eigentlich nichts gesichert wissen. In dieser Situation ist es nicht unplausibel, sich auf den sogenannten\u00c2\u00a0 moralischen Kompass zu besinnen. Aber leider hilft der auch nicht wirklich weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Mit moralischem Orientierungswissen aus der Krise?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer mehr Moral und mehr moralisches Engagement fordert, darf stets mit breiter Zustimmung rechnen. Darauf spekulieren unsere zustimmungs- und unterst\u00fctzungsinteressierten Medienvertreter und Politiker. Also rufen sie mit uns in der Krise nach mehr Moral.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir alle treten f\u00fcr das Gemeinwohl ein. Sobald man aber nach einer spezifischen Vorstellung von Gemeinwohl, die realisiert werden soll, fragt, h\u00f6rt die Einigkeit auf. Das sogenannte moralische Orientierungswissen, das vorgeblich wegeisend wirken soll, wenn man sonst wenig wei\u00df, ist wenig wert, wenn die moralischen Kompassnadeln in ganz verschiedene Richtungen zeigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solange die Dinge sich gut entwickeln, akzeptieren wir eher z\u00f6gerlich die Pluralit\u00e4t. Kommt es zu gr\u00f6\u00dferen Krisen, sinkt die Akzeptanz der Vielfalt. Politisch und medial bildet die Finanzkrise einen Anlass, die vom moralischen Pluralismus gespaltenen gesellschaftlichen Reihen zu schlie\u00dfen. \u201eSeid moralisch, seid verantwortlich!\u201c ist aber keine sinnvolle Forderung. Wenn alle ihrem eigenen moralischen Kompass folgen, wird jeder in eine andere Richtung gehen wollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gesellschaftlich sind wir daran interessiert, dass es viele unterschiedliche Sichtweisen gibt. Nur so k\u00f6nnen wir sicherstellen, nicht alle Eier in einem Korb zu haben. Das hilft dem einzelnen aber hinsichtlich seiner eigenen (moralischen) \u00dcberzeugungsbildung nicht weiter. Die Finanzkrise ist insoweit durchaus lehrreich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Moralisches Versagen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Generell werden die Bereitschaft zum Engagement und zum Glauben an eine gute Sache von den Anh\u00e4ngern der verschiedensten \u201eguten Sachen\u201c als Tugend herausgestellt. Vor allem im politischen und im religi\u00f6sen Bereich richtet diese Art von \u201eMoral\u201c gro\u00dfen Schaden an. Aber Leichtgl\u00e4ubigkeit und blindes Engagement f\u00fcr die Erkenntnisse einer halb-verstandenen Wissenschaft sind ebenso \u00fcbel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das zentrale Versagen des Bankmangements beruhte nicht auf Gier und selbstinteressiertem Verhalten. Es bestand darin, bestimmte Tugenden der Selbstkritik und kritischen Urteilsbildung nicht mehr hinreichend zu pflegen. Die beiden gro\u00dfen Untugenden des blinden Engagements und des blinden Glaubens haben im Finanzsektor zu blindem Vertrauen auf die wissenschaftliche Fundierung bestimmter Theorien und Modelle gef\u00fchrt. Risiken auf der Basis statistisch gepr\u00fcfter Verfahren abzusichern und nicht der omin\u00f6sen Intuition von erfahrenen Experten in diesen Dingen zu vertrauen, war im Finanzbereich gewiss ein Fortschritt. Das \u00fcberm\u00e4\u00dfige Vertrauen in diese Methoden, das zum Teil quasi-religi\u00f6se Z\u00fcge angenommen hat, indem man der hohen Kunst der \u201eFinanzmathematik\u201c ohne kritische R\u00fcckfragen und die von den Theoretikern durchaus geforderten Einschr\u00e4nkungen folgte, war fatal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In gewisser Weise wusste man zwar &#8212; beziehungsweise konnte man wissen &#8211;, dass die Risiken wom\u00f6glich weit gr\u00f6\u00dfer sein konnten, als die Modelle und die M\u00e4rkte es unterstellten. Man beruhigte sich aber mit dem \u00fcberinterpretierten Wissen der Experten und der These, dass die M\u00e4rkte im allgemeinen effizient sind. Die These, dass M\u00e4rkte immer richtig liegen, ist jedoch keineswegs \u00fcberzeugend. Was sich antizipieren l\u00e4sst, das wird wom\u00f6glich von M\u00e4rkten optimal oder doch besser als von einzelnen Individuen ber\u00fccksichtigt. Die ganz andere Auffassung, dass sich \u201ealles\u201c antizipieren lasse, wird durch nichts gest\u00fctzt. Wir leben nicht in einer kleinen Welt, in der wir \u00fcber alle m\u00f6glichen Weltzust\u00e4nde und deren Folgen vern\u00fcnftige Wahrscheinlichkeitsverteilungen besitzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Ungewissheit erlegt uns moralische Pflichten auf. Die Normen rationaler Praxis unter Ungewissheitsbedingungen werden zwar typischerweise nicht als moralische Normen bezeichnet. Sie sind aber vermutlich die wichtigsten moralischen Normen \u00fcberhaupt. \u201eMehr kritische Rationalit\u00e4t praktizieren!\u201c w\u00e4re eine sinnvolle Moralforderung. Das ist jedoch im Nachgang der Finanzkrise gerade nicht gefordert worden. Man hat vielmehr in naiver Weise so getan, als h\u00e4tte man selbstverst\u00e4ndlich wissen k\u00f6nnen, welche Gefahren drohten und vor allem auch wann.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Voraussicht der Krise<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist auf halbwegs komplexen M\u00e4rkten klar, dass es zu Krisen kommen wird, aber unklar, zu welchem Zeitpunkt. Bestimmte Personen sagen immer voraus, dass die B\u00f6rsenkurse fallen, andere, dass sie steigen werden. Bestimmte Personen sehen voraus, dass Kredite gef\u00e4hrdet sind, w\u00e4hrend andere argumentieren, dass bestimmte Kredite zu den g\u00e4ngigen Risikopr\u00e4mien ein gutes Gesch\u00e4ft darstellen. Irgendwann wird jemand, der t\u00e4glich die Krise voraussagt, Recht behalten. Wenn es ihm dann gelingt, seine anderweitigen vorherigen Erkl\u00e4rungen vergessen zu machen, steht er als gro\u00dfer Held da. Genauso kann jemand in die umgekehrte Richtung gehen und den gro\u00dfen Aufschwung vorhersagen. Auch er wird ab und zu Recht behalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die B\u00f6rsen mit ihren M\u00f6glichkeiten, Verkaufs- und Kaufoptionen zu platzieren, scheinen die besten Anhaltspunkte \u00fcber den Stand des Wissens zu bieten, indem sie die Vermutungen aller Marktteilnehmer zusammenf\u00fchren. Insoweit haben insbesondere die Anh\u00e4nger der sogenannten Shareholder Value Ans\u00e4tze auch moralisch respektable Gr\u00fcnde daf\u00fcr gehabt, sich an der Marktkapitalisierung der Unternehmen als wesentlicher Gr\u00f6\u00dfe zu orientieren. Der Pflicht, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln und die eigenen Erfolge und Misserfolge an allgemeinen Ma\u00dfst\u00e4ben kritisch zu messen, wurde damit zun\u00e4chst auf eine plausible Weise Gen\u00fcge getan. Denn, wenn man davon \u00fcberzeugt ist, dass in jedem Augenblick Kapitalm\u00e4rkte \u00fcber die B\u00f6rsen Unternehmen optimal (im Sinne der geringsten Irrtumswahrscheinlichkeit relativ zum gegebenen Kenntnisstand aller Akteure) bewerteten, dann sollten sich anscheinend auch die Vorst\u00e4nde von gro\u00dfen Unternehmen an diesen Bewertungen orientieren. Sofern sie daran glauben, dass die M\u00e4rkte auch mit Bezug auf ihr eigenes Unternehmen in der Tendenz mehr wissen als sie selber, handeln sie zun\u00e4chst richtig, wenn sie den Wert der Aktien zur Bewertung ihres eigenen Handelns heranziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denkt man den Gedanken allerdings bis zu seinem logischen Ende, dann m\u00fcssten sich Manager b\u00f6rsenorientierter Unternehmen vollst\u00e4ndig an der t\u00e4glichen Bewertung durch die B\u00f6rse orientieren. Das ist absurd, weil es die Fehlbarkeit auch der Vernunft von M\u00e4rkten nicht in Rechnung stellt. Eine Unternehmensf\u00fchrung kann sich zwar nicht der Bewertung durch den Markt entziehen, sie muss aber die eigenen Bewertungen zuk\u00fcnftiger Strategien nicht v\u00f6llig der Marktbewertung unterstellen. Es ist nicht irrational, nach eigenen Hypothesen und Kriterien vorzugehen, sofern man bereit ist, sie zu testen und aus den eigenen Fehlern zu lernen. So setzten sich ja auch in der Wissenschaft Neuerungen gegen die Anfangswahrscheinlichkeit und die abweichenden \u00dcberzeugungen der Wissenschaftlergemeinschaft durch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine plausible Moral verlangt vom Manger Risiken im Bewusstsein der Beschr\u00e4nktheit des eigenen Wissens umsichtig einzugehen. Sie verlangt, die eigenen \u00dcberzeugungen stetig zu pr\u00fcfen und sich nicht blind auf Theorien und das Wissen anderer zu verlassen. An diesen Grundeinstellungen haben es viele Mitglieder der Finanzwelt fehlen lassen. Dabei hatten sie zun\u00e4chst gro\u00dfen Erfolg. Sie und viele andere \u2013 einschlie\u00dflich der \u00f6ffentlichen H\u00e4nde \u2013 verdienten lange sehr gut. Dennoch war das Handeln nach der hier vertretenen Auffassung auch moralisch falsch, insoweit es nicht sorgf\u00e4ltig nach den Irrtumsm\u00f6glichkeiten suchte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist aber ebenso falsch zu schlie\u00dfen, dass es weise ist, sich von M\u00e4rkten zu verabschieden bzw. diese vollst\u00e4ndig zu g\u00e4ngeln und durchzuregulieren, nur weil sie Herdenverhalten und Blasen erm\u00f6glichen. Am Ende wird der Preis f\u00fcr die g\u00e4nzliche Vermeidung von Herden-Risiken so hoch sein, dass das Pendel in die Gegenrichtung und erneut \u00fcber das Ziel hinaus schwingen wird. Viel besser als der von Beginn aussichtslose Versuch der Krisenvermeidung ist es, das System insgesamt robust zu machen, so dass es Krisen besser verdauen kann. Es ist merkw\u00fcrdig, dass jene, die Blasen und Herdenverhalten beklagen, in der Meinungsbildung zur Finanzkrise gar nicht schell genug mit der Herde rennen k\u00f6nnen. Etwas mehr kritische Distanz und Vernunft w\u00e4re auch hier nicht schlecht.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was als private Finanzkrise begann und sich zun\u00e4chst in eine Rezession verwandelte, zeigt nun sein wahres Gesicht einer Dauerkrise der \u00f6ffentlichen Finanzen. 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