{"id":36609,"date":"2024-04-13T00:04:00","date_gmt":"2024-04-12T23:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=36609"},"modified":"2024-04-26T06:03:08","modified_gmt":"2024-04-26T05:03:08","slug":"populismus-und-verschwoerungstheorien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=36609","title":{"rendered":"Populismus und Verschw\u00f6rungstheorien"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Menschen, die populistische Parteien oder Politiker w\u00e4hlen, neigen zu Verschw\u00f6rungstheorien, wie sich statistisch leicht zeigen l\u00e4sst. Der gesellschaftliche Wandel, welcher ab Ende der 1980er Jahre soziale, regionale und schichtspezifische Bindungen weitgehend aufl\u00f6ste, hat dem politischen Wettbewerb eine bis dahin nicht beachtete Nebenwirkung geraubt: die uns Menschen eigene Neigung zu Verschw\u00f6rungstheorien im Zaum zu halten. Das hat dazu gef\u00fchrt, dass populistische Politikanbieter heute einen Wettbewerbsvorteil daraus ziehen k\u00f6nnen, die Regeln unseres politischen Systems als Verschw\u00f6rung zu denunzieren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1 Wer w\u00e4hlt populistische Parteien oder Politiker?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es hat sich herumgesprochen, dass es nicht allein die \u00f6konomischen Verlierer und gesellschaftlich Abgeh\u00e4ngten sind, die populistische Partien oder Politiker w\u00e4hlen. Aber wer ist es dann? Gewiss kann man das nicht eindimensional beantworten. Aber ein Faktor f\u00e4llt immer wieder auf: die Neigung zum Glauben an Verschw\u00f6rungen. Das GESIS Institut f\u00fcr Sozialwissenschaften f\u00fchrt regelm\u00e4\u00dfig eine L\u00e4ngsschnitt-Wahlstudie (German Longitudinal Election Study; GLES) durch, in der \u00fcber 10.000 Personen nach ihren Wahlabsichten und nach einer gr\u00f6\u00dferen Zahl weiterer Merkmale befragt werden. Die letzte GLES wurde im Jahr 2023 durchgef\u00fchrt und j\u00fcngst ver\u00f6ffentlicht. Aus Datenschutzgr\u00fcnden sind nicht alle Antworten \u00f6ffentlich verf\u00fcgbar, aber bereits aus den \u00f6ffentlich verf\u00fcgbaren Daten lassen sich einige interessante Einsichten gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr unsere Zwecke sind zun\u00e4chst drei Fragen interessant:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\">\n<li>Was (welche Partei) w\u00fcrden Sie auf Ihrem Stimmzettel ankreuzen?<\/li>\n\n\n\n<li>Was halten Sie von\u2026 (Politiker X; -5 bis +5)?<\/li>\n\n\n\n<li>Wie beurteilen Sie Ihre derzeitige eigene wirtschaftliche Lage? (1=sehr gut; 5=sehr schlecht).<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Als zweites wird nach der Einstellung zu Verschw\u00f6rungen gefragt, und zwar mit folgenden Aussagen, die man auf einer Skala von 1 (lehne stark ab) bis 7 (stimme stark zu) beurteilen kann. Die Fragen sind:<\/p>\n\n\n\n<p>a) Die meisten Menschen machen sich keine Vorstellung davon, wie sehr unser Leben bestimmt wird von im Geheimen geschmiedeten Pl\u00e4nen.<\/p>\n\n\n\n<p>b) Es gibt bestimmte politische Zirkel, die geheime Pl\u00e4ne verfolgen und sehr viel Einfluss haben.<\/p>\n\n\n\n<p>c) Die meisten Menschen erkennen nicht, in welchem Ausma\u00df unser Leben durch Verschw\u00f6rungen bestimmt wird, die im Geheimen ausgeheckt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>d) Es gibt geheime Organisationen, die gro\u00dfen Einfluss auf politische Entscheidungen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr unsere weiteren Betrachtungen haben wir die Frage b verwendet, weil sie abfragt, ob man selbst an eine Verschw\u00f6rung im Hintergrund glaubt. Ganz \u00e4hnliche Ergebnisse wie unsere findet man aber auch mit den anderen Fragen. Um die Daten auszuwerten, haben wir zun\u00e4chst alle Personen, welche die Frage b mit 5, 6 oder 7 auf der Skala bewerteten, als Personen bezeichnet, welche zum Glauben an Verschw\u00f6rungen neigen. Im Anschluss haben wir dies mit der Frage nach der eigenen wirtschaftlichen Situation kombiniert und beides zusammen dann auf die Wahlabsicht f\u00fcr eine bestimmte Partei bezogen. Ein Ergebnis f\u00fcr die Wahlabsicht f\u00fcr die GR\u00dcNEN findet sich in der blauen Linie in Abbildung 1 und liest sich wie folgt: Eine befragte Person, welche ihre eigene wirtschaftliche Situation mit sehr gut (1) bewertet und zum Glauben an Verschw\u00f6rungen neigt, w\u00e4hlt die GR\u00dcNEN mit einer Wahrscheinlichkeit, die knapp 14 Prozent kleiner ist als eine entsprechende Person, die nicht zum Glauben an Verschw\u00f6rungen neigt. Eine Person, die ihre eigene wirtschaftliche Situation sehr schlecht (5) bewertet und zum Glauben an Verschw\u00f6rungen neigt, w\u00e4hlt die GR\u00dcNEN immer noch mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit als eine, die nicht zum Glauben an Verschw\u00f6rungen neigt; aber die Wahrscheinlichkeit ist hier nur noch 7,3 Prozent kleiner.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"a\"><\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-36612\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis1.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Es scheint also so zu sein, dass Personen, die zu Glauben an Verschw\u00f6rungen neigen, die GR\u00dcNEN eher meiden. Es scheint weiterhin so zu sein, dass diese Abneigung am gr\u00f6\u00dften bei jenen Personen ist, die ihre wirtschaftliche Situation sehr gut einsch\u00e4tzen. Wie sieht es bei anderen Parteien aus? Bei SPD und FDP ist der Befund sehr \u00e4hnlich, allerdings weniger ausgepr\u00e4gt, wie Abbildung 2 zeigt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis2-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-36614\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis2-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis2-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis2.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei der CDU und der den LINKEN findet sich schlie\u00dflich \u00fcberhaupt kein Zusammenhang. Das erkennt man in Abbildung 3 daran, dass die senkrechten blauen Linien \u00fcber den Ziffern 1 bis 5 die rote Nulllinie schneiden. Zwischen der oberen und unteren Markierung liegt das \u201eKonfidenzintervall\u201c von 95 Prozent, und dazwischen liegt die rote Nulllinie. Demnach gibt es h\u00f6chstwahrscheinlich keinen Zusammenhang.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis3-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-36615\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis3-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis3-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis3-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis3.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Sehen wir uns vor diesem Hintergrund nun das Ergebnis f\u00fcr die AFD an. Wer seine wirtschaftliche Situation sehr gut (1) einsch\u00e4tzt und zum Glauben an Verschw\u00f6rungen neigt, w\u00e4hlt mit knapp zehn Prozent h\u00f6herer Wahrscheinlichkeit die AFD als eine vergleichbare Person, die nicht zum Glauben an Verschw\u00f6rungen neigt. Wer nicht allein zum Glauben an Verschw\u00f6rungen neigt, sondern zudem seine eigene wirtschaftliche Situation als besonders schlecht (5) einstuft, w\u00e4hlt sogar mit mehr als 20 Prozent h\u00f6herer Wahrscheinlichkeit die AFD. Das ist viel, und man erkennt an den Konfidenzintervallen, dass es statistisch hochsignifikant ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kombination aus Unzufriedenheit mit der eigenen Lage und der Neigung zum Glauben an Verschw\u00f6rungen ist demnach ein treibender Faktor f\u00fcr die Wahl der AFD. Etwas freier interpretiert, k\u00f6nnte man sagen: Wer mit seiner Lage sehr unzufrieden ist und dazu neigt, seine (gef\u00fchlt) schlechte Lage auf eine Verschw\u00f6rung zur\u00fcckzuf\u00fchren, hat gegen\u00fcber jemandem, der keine Verschw\u00f6rung sieht und im \u00dcbrigen mit seiner wirtschaftlichen Lage zufrieden ist, eine um nicht weniger als 36 Prozent h\u00f6here Wahrscheinlichkeit, die ADF anstelle der GR\u00dcNEN zu w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis4-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-36616\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis4-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis4-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis4-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis4.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>2 Wer glaubt an Verschw\u00f6rungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch mit Blick auf die Zustimmung zu populistischen Politikern besteht ein enger Zusammenhang zur Neigung, an Verschw\u00f6rungen zu glauben. Um dies zu zeigen, haben wir die Frage \u201eWas halten Sie von \u2026(Politiker X)\u201c, die auf einer Skala von -5 bis +5 beantwortet wurde, ins Verh\u00e4ltnis zu der Wahrscheinlichkeit gesetzt, eine Person zu sein, die zum Glauben an Verschw\u00f6rungen neigt. Das Ergebnis findet sich in Abbildung 5.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis5-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-36617\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis5-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis5-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis5-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gesis5.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei allen Politikern, deren Konfidenzintervall (die senkrechte blaue Linie) die rote Nulllinie schneidet, gibt es wiederum keinen Zusammenhang. Das gilt f\u00fcr alle von links nach rechts auf der horizontalen Achse abgetragenen Politiker von Klingbeil bis Bartsch. F\u00fcr Lindner, Habeck und Lauterbach liegt das Konfidenzintervall allerdings vollst\u00e4ndig unter der Nulllinie. Das bedeutet, dass jemand, der diese Politiker gut bewertet, mit einer weniger als durchschnittlichen Wahrscheinlichkeit zum Glauben an Verschw\u00f6rungen neigt. Am Beispiel von Karl Lauterbach k\u00f6nnen wir das einmal n\u00e4her bestimmen. Der Mittelwert auf seiner senkrechten blauen Linie liegt bei \u2013 0,015. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, zum Glauben an Verschw\u00f6rungen zu neigen, mit jeder einzelnen Verbesserung der Bewertung von Karl Lauterbach auf der Skala von -5 bis +5 um 1,5 Prozentpunkte sinkt. Konkret hei\u00dft das: Jemand, der Karl Lauterbach mit +5 bewertet, ist gegen\u00fcber jemandem, der ihn mit -5 bewertet, eine Person, welche mit einer (10&#215;1,5=) 15 Prozent geringeren Wahrscheinlichkeit zum Glauben an Verschw\u00f6rungen neigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vergleichen das nun mit den Ergebnissen f\u00fcr Alice Weidel. Dann finden wir, dass eine Person, welche Alice Weidel mit +5 bewertet, gegen\u00fcber einer, die sie mit -5 bewertet, eine Person ist, welche mit einer um (10&#215;1,8=) 18 Prozent h\u00f6heren Wahrscheinlichkeit dazu neigt, an Verschw\u00f6rungen zu glauben. In abgeschw\u00e4chter Form gilt alles das ebenfalls f\u00fcr Sahra Wagenknecht, und in noch einmal abgeschw\u00e4chter Form gilt es auch f\u00fcr Hubert Aiwanger.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3 Was lernen wir daraus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man sich eine ung\u00fcnstige gesellschaftliche Entwicklung erkl\u00e4ren will, dann muss man die oft komplexen Umst\u00e4nde analysieren, unter denen diese Entwicklung stattgefunden hat. Meist findet man so etwas wie soziale Dilemma-Strukturen, Versagen von Koordinationsmechanismen oder Kommunikationsfehler. Nur selten gibt es identifizierbare Personen oder Gruppen, welche die ung\u00fcnstige Entwicklung \u2013 noch dazu bewusst, mutwillig oder gar in b\u00f6ser Absicht \u2013 herbeigef\u00fchrt hatten. Dennoch haben wir Menschen eine gewisse Neigung, letzteres als Erkl\u00e4rung zu bevorzugen. Wenn Energiepreise steigen, dann sieht man lieber deren Profiteure im Hintergrund am Werk, und wenn sich das Klima wandelt, dann sucht man nach denen, die hieran tats\u00e4chlich oder vermeintlich in erster Linie Schuld tragen. Kurz: Wir neigen zur Personalisierung von gesellschaftlichen Problemen und dazu, unpers\u00f6nliche und abstrakte Erkl\u00e4rungen zu verwerfen, obwohl hier meist der Schl\u00fcssel zum Problem liegt. F\u00fcr diese Neigung gibt es evolutorische Gr\u00fcnde, die wir hier nicht weiterverfolgen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Wissen darum erfordert es eine gewisse Disziplin, sich von der Neigung zu personalisierten Erkl\u00e4rungen und Verschw\u00f6rungstheorien fernzuhalten, und deshalb l\u00e4sst eine Neigung zum Glauben an Verschw\u00f6rungen relativ tief blicken. Offensichtlich ist es aber gerade in der Folge des Siegeszugs der Demokratie nach 1989 vermehrt zur Gr\u00fcndung von Parteien gekommen, welche unsere Neigung zu Verschw\u00f6rungstheorien zu ihrem politischen Wettbewerbsvorteil nutzen. Wieso erkl\u00e4rt sich das?<\/p>\n\n\n\n<p>Wir hatten geglaubt, dass mit den schwindenden sozialen, regionalen und schichtspezifischen Bindungen an bestimmte Parteien und mit dem Informationsangebot des Internet eine rationalere Debattenkultur und damit auch st\u00e4rker wohl\u00fcberlegte Wahlentscheidungen entstehen w\u00fcrden. Wir h\u00e4tten uns kaum gr\u00fcndlicher irren k\u00f6nnen, und wir taten dies, weil wir die menschliche Neigung zu personalisierten Erkl\u00e4rungen und Verschw\u00f6rungstheorien dabei nicht ber\u00fccksichtigt hatten. Vor deren Hintergrund hatten die alten Bindungen n\u00e4mlich eine segensreiche Wirkung. Die Parteien hatten nicht allein inhaltliche Politikangebote gemacht, sondern auch jene W\u00e4hler, die besonders zu personalisierten Verschw\u00f6rungstheorien neigten, immer wieder zur\u00fcck auf den Boden unseres politischen und \u00f6konomischen Regelsystems geholt. Es war eine Art Deal: \u201eWir vertreten eure Interessen im Rahmen des bestehenden politischen und \u00f6konomischen Regelsystems; und im Gegenzug seht ihr davon ab, dieses Regelsystem als ein Instrument dunkler Verschw\u00f6rungen darzustellen und akzeptiert es stattdessen \u2013 und wenn es mitunter auch z\u00e4hneknirschend ist\u201c. Das stabilisierte das Regelsystem und funktionierte im bayerischen Bierzelt ebenso gut wie im SPD-Ortsverband einer Ruhrgebietsstadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet die weitgehende Aufl\u00f6sung sozialer, regionaler und schichtspezifischer Bindungen, mit welcher wir uns ein freieres und rationaleres politisches Denken versprochen hatten, den traditionellen Politikanbietern diese F\u00e4higkeit geraubt hat. War die Stabilisierung des politischen Regelsystems unter den damaligen Bedingungen ein zuverl\u00e4ssiges Nebenprodukt des politischen Wettbewerbs, so kann man heute einen Wettbewerbsvorteil daraus ziehen, dieses Regelsystem als Instrument einer Verschw\u00f6rung politischer Mitbewerber zu denunzieren. Deshalb sind die populistischen Politikanbieter, die genau das nutzen, nicht harmlos, wie manche glauben. Das ist vielleicht eine bittere Einsicht, aber eine, der wir uns stellen m\u00fcssen.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Menschen, die populistische Parteien oder Politiker w\u00e4hlen, neigen zu Verschw\u00f6rungstheorien, wie sich statistisch leicht zeigen l\u00e4sst. 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