{"id":36739,"date":"2024-04-25T05:24:21","date_gmt":"2024-04-25T04:24:21","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=36739"},"modified":"2024-08-04T09:47:20","modified_gmt":"2024-08-04T08:47:20","slug":"hohe-strompreise-und-keine-anzeichen-fuer-eine-besserung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=36739","title":{"rendered":"Hohe Strompreise <br><b>Und keine Anzeichen f\u00fcr eine Besserung! <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die Politik stellt immer wieder niedrige Strompreise in Aussicht, wenn die Erneuerbaren denn einst nur weit genug ausgebaut sind. Doch die aktuell hohen Strompreise k\u00f6nnten die Geduld der Verbraucher \u00fcberstrapazieren und die Akzeptanz f\u00fcr die Energiewende gef\u00e4hrden. Dies sollte die Politik nicht riskieren. Stattdessen sollte sie die Strompreisbelastung von Haushalten und Unternehmen kurzfristig senken und die Energiewende dadurch voranbringen, dass der Netzausbau und die Netzentgelte k\u00fcnftig aus staatlichen Mitteln finanziert werden, nicht mehr von den Verbrauchern, denn der Netzausbau ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Energiekrise ist vorbei, alles ist wieder gut. Diese Erz\u00e4hlung macht aktuell die Runde. Und es soll sogar noch besser kommen: Mit dem beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien soll Strom billiger werden. Dieses optimistische Szenario wird von der Politik in Aussicht gestellt, um die Akzeptanz f\u00fcr die Energiewende zu sichern. Das Szenario beruht auf der Tatsache, dass die variablen Kosten von mit Windkraft- und Photovoltaikanlagen erzeugtem Strom praktisch null sind und diese Anlagen daher konventionelle Kraftwerke aus dem Markt dr\u00e4ngen. Als Resultat sinkt der Strompreis an der Stromb\u00f6rse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit fallenden Strompreisen ist angesichts des Kohleausstiegs nicht zu rechnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser sogenannte Merit-Order-Effekt tritt jedoch nur dann ein, wenn der Wind ausreichend weht oder die Sonne stark scheint. Ist dies nicht der Fall, was im Winter oft vorkommt, k\u00f6nnen die Strompreise an der B\u00f6rse tempor\u00e4r stark steigen. Dieser Fall tritt mit der Abschaltung konventioneller Kraftwerke infolge des Atom- und Kohleausstiegs immer \u00f6fter ein: Wenn das Stromangebot sinkt, die Nachfrage nach Strom durch die zunehmende Elektromobilit\u00e4t und eine wachsende Zahl an W\u00e4rmepumpen aber steigt, ist nicht mit fallenden Preisen zu rechnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stark steigende Kosten des Stromsystems treiben die Strompreise<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt neben der wohl steigenden Nachfrage nach Strom aber einen weiteren, mindestens ebenso wesentlichen Grund, warum die Strompreise langfristig nicht fallen d\u00fcrften, selbst wenn die Erneuerbaren bis zum Jahr 2030 tats\u00e4chlich so stark ausgebaut werden, dass das Ziel eines Gr\u00fcnstromanteils von 80 Prozent am Bruttostromverbrauch erreicht werden sollte. Der Grund ist, dass das Angebot an gr\u00fcnem Strom \u00e4u\u00dferst selten mit der Nachfrage nach Strom im Einklang steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies f\u00fchrt dazu, dass sich in vielen Stunden des Jahres Versorgungsl\u00fccken ergeben, die durch komplement\u00e4re Technologien wie Batteriespeicher und Gaskraftwerke gedeckt werden m\u00fcssen, k\u00fcnftig wom\u00f6glich auch durch wasserstoffbetriebene Kraftwerke. Denn der massive Ausbau von Windkraft und Photovoltaik ist regelm\u00e4\u00dfig nur von beschr\u00e4nktem Nutzen: Des nachts w\u00fcrden selbst die f\u00fcr das Jahr 2030 angestrebten 215 Gigawatt an Photovoltaikkapazit\u00e4ten nicht das Geringste zur Deckung des Strombedarfs beitragen, da des nachts bekanntlich keine Sonne scheint.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Investition und der Betrieb dieser komplement\u00e4ren Technologien f\u00fchren zu sogenannten Systemkosten, die mit dem den Ausbau der Erneuerbaren massiv steigen werden, ebenso wie die Kosten des daf\u00fcr unerl\u00e4sslichen Ausbaus der Stromnetze. Diese steigenden Systemkosten werden regelm\u00e4\u00dfig ignoriert, wenn den Verbrauchern mit dem Hinweis auf die vermeintlich niedrigen Stromgestehungskosten der Erneuerbaren fallende Strompreise in Aussicht gestellt werden. Doch die Gestehungskosten stellen nach einer aktuellen Studie von Grimm, Oechsle und Z\u00f6ttl (2024) keine belastbare Grundlage f\u00fcr die Einsch\u00e4tzung zuk\u00fcnftiger Stromkosten dar, die Systemkosten d\u00fcrfen dabei nicht vergessen werden \u2014 eine unter Energieexperten hinl\u00e4nglich bekannte, in der Politik hingegen gerne \u00fcbersehene Erkenntnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Abgesehen davon sind Preise und Kosten zwei verschiedene Dinge, die selten \u00fcbereinstimmen. Auch B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ohne wirtschaftswissenschaftliches Studium wissen dies. Das von der Politik mit dem Hinweis auf vermeintlich sinkende Stromgestehungskosten suggerierte Sinken des k\u00fcnftigen Strompreises ist daher bei der \u00fcberw\u00e4ltigen Mehrheit der Bev\u00f6lkerung auf gesunde Skepsis gesto\u00dfen, wie die Panel-Erhebungen des RWI \u2013 Leibniz-Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung im Rahmen des von der E.ON Stiftung gef\u00f6rderten Projektes \u201eSozial\u00f6kologisches Panel \u2013 Fortf\u00fchrung und Weiterentwicklung\u201c regelm\u00e4\u00dfig zeigen (E\u00dfer, Frondel, Sommer 2023).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein forcierter Kohleausstieg bis 2030 w\u00fcrde den Strompreisanstieg forcieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn nun der Kohleausstieg auch noch forciert und auf das Jahr 2030 vorgezogen w\u00fcrde, ist auf absehbare Zeit erst recht nicht mit sinkenden Strompreisen zu rechnen, denn die in der sogenannten Kraftwerksstrategie als Ersatz vorgesehenen neuen Erdgaskraftwerke werden bis 2030 wohl kaum gebaut sein, sodass das Stromangebot weiter sinken w\u00fcrde. Mit der Kraftwerksstrategie gibt es hierzu bislang lediglich einen Plan, aber noch keine gesetzliche Grundlage.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch der darin vorgesehene Bau von 10 Gigawatt an neuen Erdgaskraftwerken w\u00fcrde die Strompreise wohl kaum verringern, denn die Stromerzeugung mit Erdgas ist wegen h\u00f6herer Brennstoffkosten teurer als mit Kohle \u2014 besonders dann, wenn daf\u00fcr teures, unter hohem Energieaufwand verfl\u00fcssigtes Erdgas (LNG) eingesetzt werden muss, das per Tanker importiert wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Gipfel der Ineffizienz: Mit Wasserstoff betriebene Gaskraftwerke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch weitaus teurer wird die Stromproduktion in Gaskraftwerken, wenn einst gr\u00fcner Wasserstoff statt Erdgas dazu verwendet werden soll, so wie dies die Kraftwerksstrategie ab dem Jahr 2035 vorsieht. Selbst wenn gr\u00fcner Wasserstoff bis dahin in ausreichenden Mengen zur Verf\u00fcgung stehen sollte, ist die Stromerzeugung damit mehr als doppelt so teuer als der gr\u00fcne Strom, der zur Wasserstoffherstellung verwendet wird, denn bei der Umwandlung gr\u00fcnen Stroms in Wasserstoff geht \u00fcber die H\u00e4lfte an Energie verloren. Daher gilt es solche Ineffizienzen m\u00f6glichst zu vermeiden, indem der gr\u00fcne Strom unmittelbar verwendet wird, anstatt damit \u00fcber den Umweg Wasserstoff erneut gr\u00fcnen Strom zu erzeugen. Die Kraftwerksstrategie sieht indessen genau diese Ineffizienz als einen zentralen Baustein der k\u00fcnftigen Stromerzeugung vor. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Steigende Preise f\u00fcr Emissionszertifikate bedeuten steigende Strompreise<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den nationalen Ausstiegen aus Kern- und Kohlekraft, die f\u00fcr Deutschland zweifellos hohe Wohlstandsverluste bedeuten, werden die k\u00fcnftigen Strompreise in erheblicher Weise von der europ\u00e4ischen Klimaschutzpolitik bestimmt: Wegen der versch\u00e4rften EU-Klimaschutzziele d\u00fcrften tendenziell steigende Preise f\u00fcr Emissionszertifikate im EU-Emissionshandel die Strompreise kaum sinken lassen, denn diese Zertifikate verteuern \u2014 klimapolitisch erw\u00fcnscht \u2014 die Stromerzeugung auf Basis fossiler Brennstoffe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abgaben und Steuern machen den gr\u00f6\u00dften Anteil beim Strompreis privater Haushalte aus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neben diesen den Strom weiter verteuernden Faktoren sorgen zahlreiche Abgaben und Steuern f\u00fcr hohe Endkundenpreise: Inklusive Netzentgelte machen staatliche Komponenten wie die Stromsteuer \u00fcber die H\u00e4lfte des Preises f\u00fcr private Haushalte aus. Und mit dem f\u00fcr die Energiewende unabdingbaren Netzausbau, dessen Kosten der Netzentwicklungsplan auf weit mehr als 300 Mrd. Euro taxiert, werden sich die j\u00fcngst stark gestiegenen Netzentgelte weiter erh\u00f6hen; bereits heute sind sie die mit Abstand gr\u00f6\u00dfte staatlich bedingte Komponente des Strompreises (Abbildung 1).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/strompreise-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-36741\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/strompreise-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/strompreise-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/strompreise-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/strompreise.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Es liegt in der Hand der Politik, den Endkundenpreis zu senken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Politik hat es somit selbst in der Hand: M\u00f6chte sie die Strompreisbelastung von Haushalten und Unternehmen kurzfristig senken und die Energiewende voranbringen, sollten der Netzausbau und die Netzentgelte k\u00fcnftig aus staatlichen Mitteln finanziert werden, nicht mehr von den Verbrauchern, denn der Netzausbau ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Anstatt so f\u00fcr kurzfristige Entlastung zu sorgen, begn\u00fcgt sich die Politik jedoch mit dem Versprechen auf niedrige Strompreise in der Zukunft, wenn die Erneuerbaren einst weit genug ausgebaut sind. Das k\u00f6nnte die Geduld der Verbraucher \u00fcberstrapazieren und die Akzeptanz f\u00fcr die Energiewende gef\u00e4hrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Referenzen:<\/p>\n\n\n\n<p>Grimm, Veronika, Oechsle, Leon, Z\u00f6ttl, Gregor (2024) Stromgestehungskosten von Erneuerbaren sind kein guter Indikator f\u00fcr zuk\u00fcnftige Stromkosten. <a href=\"https:\/\/www.utn.de\/files\/2024\/04\/Grimm-Policy-Brief-CD-FINAL.pdf\">https:\/\/www.utn.de\/files\/2024\/04\/Grimm-Policy-Brief-CD-FINAL.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a>E\u00dfer, J., M. Frondel, S. Sommer (2023)<\/a> Alternative Finanzierung der erneuerbaren Energien: Experimentelle Evidenz f\u00fcr Deutschland. List Forum f\u00fcr Finanz- und Wirtschaftspolitik 48(1), 77-99.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Politik stellt immer wieder niedrige Strompreise in Aussicht, wenn die Erneuerbaren denn einst nur weit genug ausgebaut sind. Doch die aktuell hohen Strompreise k\u00f6nnten die Geduld der Verbraucher \u00fcberstrapazieren und die Akzeptanz f\u00fcr die Energiewende gef\u00e4hrden. Dies sollte die Politik nicht riskieren. 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