{"id":37017,"date":"2024-06-12T00:37:00","date_gmt":"2024-06-11T23:37:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=37017"},"modified":"2024-06-13T07:19:35","modified_gmt":"2024-06-13T06:19:35","slug":"das-buch-von-der-d-mark-zum-euro-erinnerungen-des-chefoekonomen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=37017","title":{"rendered":"<b>Das Buch <\/b><br>Von der D-Mark zum Euro <br><b>Erinnerungen des Chef\u00f6konomen <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Otmar Issing war acht Jahre Chef\u00f6konom der Deutschen Bundesbank und&nbsp; f\u00fcr die gleiche Zeitspanne der erste Chef\u00f6konom der Europ\u00e4ischen Zentralbank. In seinem Buch \u201eVon der D-Mark zum Euro \u2013 Erinnerungen des Chef\u00f6konomen\u201c gibt er tiefe Einblicke in die Hintergr\u00fcnde geldpolitischer Entscheidungen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Unter diesem Titel habe ich ein Buch zu meinen Erfahrungen als Chef\u00f6konom der Bundesbank und der EZB geschrieben. Eingebettet sind die Ausf\u00fchrungen in meinen Lebensweg im Nachkriegsdeutschland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.Stabilit\u00e4tsanker Bundesbank und D-Mark<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1973 nahm ich einen Ruf an die Universit\u00e4t W\u00fcrzburg an. Die Bezeichnung meines Instituts&nbsp; \u201eGeld und internationale Wirtschaftsbeziehungen\u201c entsprach meinen wissenschaftlichen Interessen in Forschung und Lehre. Schon bald kn\u00fcpfte ich Kontakte zu zahlreichen Wissenschaftlern und Institutionen im In- und Ausland. In den Folgejahren wurde ich neben vielen anderen Gremien unter anderem in den Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium und schlie\u00dflich in den Sachverst\u00e4ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen. Kurzum, mein Wunsch, Universit\u00e4tsprofessor zu werden hatte sich mehr als erf\u00fcllt. F\u00fcr mich war es undenkbar, ich k\u00f6nnte mir eines Tages eine andere T\u00e4tigkeit suchen und die Universit\u00e4t verlassen. Da erreichte mich ein Anruf des damaligen Pr\u00e4sidenten der Deutschen Bundesbank, Karl Otto P\u00f6hl, der mich zu einem Gespr\u00e4ch einlud. Dieser Kontakt f\u00fchrte am Ende zur Berufung in das Direktorium der Bundesbank. Dort \u00fcbernahm ich im Oktober 1990 die Verantwortung f\u00fcr die Dezernate Volkswirtschaft und Statistik. Die M\u00f6glichkeit, mit der Geldpolitik jetzt Vorstellungen und \u00dcberzeugungen umzusetzen, die ich bisher wissenschaftlich bearbeitet hatte, war einfach unwiderstehlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit wurde ich an herausgehobener Stelle Mitglied einer in Deutschland au\u00dferordentlich hoch geachteten Institution.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits im M\u00e4rz 1948 war die Bank deutscher L\u00e4nder als neue Notenbank gegr\u00fcndet worden. Diese wurde dann durch das Gesetz von 1957 durch die Deutsche Bundesbank abgel\u00f6st. Die W\u00e4hrungsreform von 1948 markiert einen tiefen Einschnitt in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Westdeutschlands. Den Vorg\u00e4ngerinnen der DM-W\u00e4hrung war nur eine relativ kurze Existenz beschieden. Die Mark-W\u00e4hrung wurde im Zuge der Reichsgr\u00fcndung als einheitliches Geld in einem vorher heillos zersplitterten W\u00e4hrungsgebiet eingef\u00fchrt. Ihr Ende als Goldw\u00e4hrung kam mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914. Sie ging dann 1923 in der Hyperinflation unter und wurde 1924 durch die Reichsmark abgel\u00f6st. Wegen der \u201egestoppten\u201c Preise \u00e4u\u00dferte sich die Finanzierung der R\u00fcstung und des Krieges in einem riesigen Geld\u00fcberhang, der dann durch die W\u00e4hrungsumstellung 1948 weitgehend beseitigt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum ersten Mal in einer Generation, die den Verlust des Geldes zwei Mal erleben musste, erfuhren die Deutschen wieder die Vorteile einer stabilen W\u00e4hrung. Auch wenn die DM mit einer durchschnittlichen j\u00e4hrlichen Inflationsrate von 2,8% in den 50 Jahren ihrer Existenz einen nicht unerheblichen Wertverlust zu verzeichnen hatte, galt sie zu Recht (zusammen mit dem Schweizer Franken) als stabilste W\u00e4hrung in der Welt. Die Bundesbank hatte sich als H\u00fcterin der W\u00e4hrung, als Garant stabilen Geldes erwiesen und damit ihr hohes Ansehen, und zwar nicht nur in Deutschland erworben. Der ehemalige Pr\u00e4sident der Europ\u00e4ischen Kommission soll einmal gesagt haben: Nicht alle Deutschen glauben an Gott, aber alle glauben an die Bundesbank.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Aufgabe war es jetzt, die Stabilit\u00e4tspolitik fortzuf\u00fchren. Die deutsche Wiedervereinigung l\u00f6ste einen m\u00e4chtigen Schock aus: Die Inflation stieg, die Leistungsbilanz wechselte von einem hohen \u00dcberschuss in ein hohes Defizit, die staatlichen Finanzen liefen aus dem Ruder. Die Bundesbank erh\u00f6hte auf meinen Vorschlag hin die Zinsen auf ein Rekordniveau, um einen m\u00f6glichen circulus vitiosus zu durchbrechen. Die deutsche Wirtschaft geriet in eine schwere Rezession. Nicht zuletzt unter dem Druck der hohen kurzfristigen Zinsen in Deutschland geriet das W\u00e4hrungsgef\u00fcge in Europa in eine tiefe Krise. Am Ende ist es der Bundesbank gelungen, das Vertrauen in die Stabilit\u00e4t der D-Mark zu sichern. Dieser Erfolg war umso wichtiger, als sich die f\u00fcr sp\u00e4testens Anfang 1999 beschlossene Einf\u00fchrung des Euro auf eine stabile deutsche W\u00e4hrung st\u00fctzen musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Laufe der n\u00e4chsten Jahre ging die Inflation stetig in Richtung des Zielwertes von 2% zur\u00fcck. Die Bundesbank hatte sich wieder einmal erfolgreich als H\u00fcterin der W\u00e4hrung behauptet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Von der Bundesbank zur EZB<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Beginn der Europ\u00e4ischen Wirtschafts- und W\u00e4hrungsunion im Januar 1999 nahte das Ende der D-Mark, fast genau 50 Jahre nach ihrer Geburt. W\u00e4hrend ich mich bereits darauf einstellte, meine Mitarbeiter auf den damit verbundenen krassen Bedeutungsverlust der Bundesbank vorzubereiten, versuchte Pr\u00e4sident Tietmeyer mich davon zu \u00fcberzeugen, ich sei der einzige Kandidat aus Deutschland f\u00fcr das Direktorium der k\u00fcnftigen Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB), an dem man bei der Benennung des Chef\u00f6konomen nicht vorbeikomme. Dies war schlie\u00dflich die entscheidende Position, wenn es galt, den Kurs der Geldpolitik f\u00fcr den Euroraum zu bestimmen. Sein Bem\u00fchen, Bundeskanzler Kohl und Finanzminister Waigel von seinem Vorschlag zu \u00fcberzeugen, stie\u00df zun\u00e4chst auf wenig Gegenliebe. Wie mir Tietmeyer erl\u00e4uterte, l\u00f6ste ein neuer \u201eAnlauf\u201cdie Frage des Bundeskanzlers aus: Wie k\u00f6nnen wir diesen Professor vorschlagen, hat der jemals etwas Gutes \u00fcber den Euro gesagt? Er habe geantwortet: Wahrscheinlich nicht. Falls er aber annimmt, wovon ich noch nicht \u00fcberzeugt bin, wird er die beste Wahl sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 2.Mai 1998 fand das entscheidende Treffen der Staats- und Regierungschefs statt, auf dem die Entscheidung \u00fcber das erste Direktorium der EZB&nbsp; getroffen werden musste. Einstimmigkeit war die Voraussetzung. \u00dcber die Ernennung des Pr\u00e4sidenten gab es ein unw\u00fcrdiges Gezerre aller anderen mit dem franz\u00f6sischen Staatspr\u00e4sidenten &nbsp;Chirac bis schlie\u00dflich Wim Duisenberg bestimmt wurde. Die Amtszeit der Mitglieder des Direktoriums betr\u00e4gt grunds\u00e4tzlich acht Jahre, Wiederernennung ist ausgeschlossen. Da sonst alle Mitglieder auf einmal nach acht Jahren ausgeschieden w\u00e4ren, wurde f\u00fcr den Start ein abgestuftes Verfahren vorgesehen: Pr\u00e4sident acht, Vizepr\u00e4sident vier und die \u00fcbrigen Direktoriumsmitglieder f\u00fcnf, sechs, sieben und acht Jahre. Ich erhielt einen Vertrag \u00fcber die l\u00e4ngstm\u00f6gliche Amtszeit, die mir von Beginn an eine besondere Stellung einr\u00e4umte, zumal der Pr\u00e4sident schon nach 4 Jahren ausschied.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst mussten sich alle sechs Mitglieder des Direktoriums nach der Beantwortung schriftlicher Verfahren einer Anh\u00f6rung im Europ\u00e4ischen Parlament unterziehen. Das gab mir die M\u00f6glichkeit, meine Position zum Projekt einer Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsunion zu erkl\u00e4ren. Der Authentizit\u00e4t wegen zitiere ich dazu aus dem Eingangsstatement, das ich als Kandidat f\u00fcr das Direktorium der EZB am 7. Mai 1998 bei der Anh\u00f6rung vor dem Europ\u00e4ischen Parlament abgegeben habe.&nbsp; \u00dcber den pers\u00f6nlichen Aspekt hinaus beleuchten diese Ausf\u00fchrungen auch den Hintergrund des europ\u00e4ischen Integrationsprozesses.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eIch m\u00f6chte [\u2026] diese Eingangsbemerkungen nutzen, um meine grunds\u00e4tzlichen Auffassungen zur Bedeutung der Wirtschafts- und W\u00e4hrungsunion darzulegen. Vorausschicken m\u00f6chte ich, dass die Wirtschafts- und W\u00e4hrungsunion f\u00fcr mich keineswegs nur ein technokratisches Vorhaben ist.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mein erster Eindruck einer W\u00e4hrungsunion stammt aus einer Zeit, in der ich von Wirtschaft nichts verstanden und mich f\u00fcr Wirtschaft noch gar nicht interessiert habe. Es ist ein Bild des Kaufmannes, der in Rom aufbrach, nach Colonia Claudia Agrippinensis, dem heutigen K\u00f6ln, reiste und auf dem ganzen langen Weg mit einer M\u00fcnze, n\u00e4mlich dem Denar, bezahlte. \u00dcbrigens \u2013 wenn er gewollt h\u00e4tte, h\u00e4tte er auch das jenseits des Kanals tun k\u00f6nnen. Die Pax Romana hat den politischen Zusammenhalt gewahrt, die Knappheit des Geldes die Stabilit\u00e4t der W\u00e4hrung. Welches Schicksal hat Europa in den Jahrhunderten danach genommen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Jemand, der wie ich 1936 geboren ist, der durch die Tr\u00fcmmer seiner v\u00f6llig zerst\u00f6rten Heimatstadt zur Schule gegangen ist, durfte dann erleben, wie sich die Grenzen in Europa ge\u00f6ffnet haben, wie das freie Reisen zumindest im westlichen Teil Europas zur Selbstverst\u00e4ndlichkeit wurde. Er konnte die Vielfalt der europ\u00e4ischen Kultur an den Originalorten erleben, und er konnte Freunde in L\u00e4ndern gewinnen, in denen nach den B\u00fcchern der Schulzeit angeblich der Feind wohnte.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Diese Erfahrung hat mein Geschichtsbild gepr\u00e4gt. So war es eigentlich ganz logisch, dass ich mich mit dem Studium der Wirtschaftswissenschaften sehr bald auch mit Fragen der europ\u00e4ischen Integration besch\u00e4ftigt habe. Der Abbau aller Handelsschranken, die Freiz\u00fcgigkeit der Personen, kurzum, die vier gro\u00dfen wirtschaftlichen Freiheiten waren das gro\u00dfe Ziel, das sich dann mit dem einheitlichen Markt verwirklicht hat. Ich will nicht verhehlen, dass ich in Sachen W\u00e4hrungsunion zur\u00fcckhaltender war, zwar nie gegen\u00fcber dem gro\u00dfen Ziel, das immer der Endpunkt, die Vollendung der Integration war, wohl aber in Sorge vor dem gro\u00dfen Sprung. In Sorge deswegen, weil ich wei\u00df oder zu wissen glaube, was W\u00e4hrungsunion bedeutet, welche Konsequenzen sie f\u00fcr viele Bereiche von Wirtschaft und Politik jenseits des Monet\u00e4ren hat. Diese Sorge ist sehr viel geringer geworden angesichts der gro\u00dfen Konvergenzfortschritte, die die 11 Mitgliedsstaaten in den letzten Jahren gemacht haben. Ich h\u00e4tte es offen gestanden nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten, dass Europa \u2013 das Europa der Elf, von dem wir hier sprechen \u2013 vor Beginn der W\u00e4hrungsunion praktisch Preisstabilit\u00e4t erreicht und dass Deutschland mit seiner Inflationsrate sich bestenfalls im Mittelfeld befindet! Eurostat hat vor wenigen Tagen die Inflationsrate f\u00fcr den M\u00e4rz bekanntgegeben: 1,2 %. Das ist Preisstabilit\u00e4t!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Sorge ist aber nicht v\u00f6llig beseitigt, denn nicht auf allen Feldern der Wirtschaft kann Europa \u00e4hnliche Konvergenzfortschritte verzeichnen. Hier stehen noch gro\u00dfe Aufgaben vor uns. Der Internationale W\u00e4hrungsfonds, der dem Vorhaben W\u00e4hrungsunion ja nun geradezu euphorisch gegen\u00fcbersteht, hat beispielsweise in seinem World Economic Outlook vom Herbst letzten Jahres auf den Reformbedarf verwiesen, die Reformen, die erf\u00fcllt werden m\u00fcssen, damit der Euro das gro\u00dfe Potential, das in ihm liegt, auch aussch\u00f6pfen kann. Dazu bedarf es vor allem entsprechender Ma\u00dfnahmen, damit die abschreckend hohe Arbeitslosigkeit in Europa abgebaut werden kann.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Einf\u00fchrung des Euro wird das Gesicht Europas pr\u00e4gen. Die Einf\u00fchrung des Euro ist das bedeutendste Ereignis in der internationalen Geld- und Finanzwelt seit dem Ende des 2. Weltkrieges. Von der D-Mark zum Euro<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Euro wird die ihm zugedachte Rolle nur spielen k\u00f6nnen, wenn er eine stabile W\u00e4hrung wird. Um dies zu erreichen, gibt der Maastrichter Vertrag der Europ\u00e4ischen Zentralbank einen klaren Vorrang f\u00fcr das Ziel der Preisstabilit\u00e4t und stattet die f\u00fcr die Entscheidung Verantwortlichen mit Unabh\u00e4ngigkeit aus, damit sie die daf\u00fcr notwendigen Entscheidungen treffen k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Eine W\u00e4hrung lebt vom Vertrauen der Bev\u00f6lkerung in die Stabilit\u00e4t des Geldes! Vertrauen in die Stabilit\u00e4t, in die Glaubw\u00fcrdigkeit der Politik wirkt sich aus in niedrigen Zinsen, h\u00f6heren Investitionen und mehr Besch\u00e4ftigung. Das ist der Beitrag der Geldpolitik. Dieses Vertrauen mu\u00df hart erarbeitet werden, und wir k\u00f6nnen im Vorfeld der W\u00e4hrungsunion nun registrieren, dass der Euro von den Finanzm\u00e4rkten bereits einen bemerkenswerten Vertrauensvorschu\u00df erh\u00e4lt. Dieses Kapital gilt es zu nutzen. Ich bin der festen \u00dcberzeugung, dass zur Festigung bzw. zum Aufbau der Glaubw\u00fcrdigkeit der Europ\u00e4ischen Zentralbank Transparenz ihrer Politik und Offenlegung der Gr\u00fcnde f\u00fcr ihre Entscheidungen geh\u00f6rt. Die Europ\u00e4ische Zentralbank schuldet der europ\u00e4ischen \u00d6ffentlichkeit Rechenschaft \u00fcber die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Entscheidungen, \u00fcber ihre Strategie, \u00fcber die laufenden geldpolitischen Ma\u00dfnahmen, und wo k\u00f6nnte der entsprechende Dialog mit der Europ\u00e4ischen \u00d6ffentlichkeit besser gef\u00fchrt werden als mit dem Europ\u00e4ischen Parlament, den Vertretern der europ\u00e4ischen L\u00e4nder und V\u00f6lker?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zur Anh\u00f6rung meiner Kollegen, unterzog mich der zust\u00e4ndige Ausschuss in den n\u00e4chsten zwei Stunden teilweise einer Art Verh\u00f6r. Wie ich sp\u00e4ter erfahren habe, wollten Abgeordnete aus dem linken Lager den in ihren Augen \u201estabilit\u00e4tsbesessenen\u201c Bundesbanker unbedingt von der EZB fernhalten. Offenbar fanden sie f\u00fcr ihre feindliche Haltung keine Rechtfertigung. Die Abstimmung endete mit dem Ergebnis: 56 ja, keine Gegenstimmen, 3 Enthaltungen. Dazu hat sicher ganz wesentlich der \u00f6ffentliche Charakter der Anh\u00f6rung beigetragen, es waren zahlreiche Journalisten anwesend.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Maastricht Vertrag war mit der Ernennung der Mitglieder des Direktoriums die EZB zum 1.Juni 1998 gegr\u00fcndet. Dank der Unterst\u00fctzung durch den Pr\u00e4sidenten erhielt ich die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Generaldirektionen Economics and Research. Wim Duisenberg schenkte mir sein absolutes Vertrauen und lie\u00df mir alle Freiheit in meinen Vorbereitungen f\u00fcr den Start in die W\u00e4hrungsunion, f\u00fcr die nur sieben Monate zur Verf\u00fcgung standen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sollte die EZB die Geldpolitik f\u00fcr ein W\u00e4hrungsgebiet mit 11 teils \u00e4u\u00dferst heterogenen Mitgliedsl\u00e4ndern gestalten? Verl\u00e4ssliche Daten w\u00fcrden selbst lange nach Beginn nicht zur Verf\u00fcgung stehen. Wie w\u00fcrden die Finanzm\u00e4rkte, Investoren und Sparer auf den Verlust der vertrauten nationalen W\u00e4hrungen reagieren? Fragen \u00fcber Fragen. Mit hervorragenden Mitarbeitern aus ganz Europa entwickelte ich die sogenannte Zwei-S\u00e4ulen-Strategie. Informationen aus dem monet\u00e4r-finanziellen Bereich und der \u00f6konomischen Analyse einschlie\u00dflich der Projektion \u00fcber die Inflationsentwicklung bildeten die Grundlage f\u00fcr die geldpolitischen Entscheidungen. Diese wurden dann im EZB Rat getroffen, dem die sechs Mitglieder des Direktoriums, an ihrer Spitze der Pr\u00e4sident, und die 11 Pr\u00e4sidenten der nationalen Notenbanken der Mitgliedsl\u00e4nder angeh\u00f6rten \u2013 ein offenbar sehr komplexes Gremium. Die geldpolitische Strategie bew\u00e4hrte sich in der Folgezeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die EZB hat das Versprechen der Politik f\u00fcr einen stabilen Euro eingel\u00f6st. Bis heute liegt die durchschnittliche j\u00e4hrliche Inflationsrate unter der f\u00fcr die D-Mark im Verlauf ihrer 50 Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Positive Bilanz meiner achtj\u00e4hrigen Amtszeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ungeachtet eines tiefen Falls des Wechselkurses in den ersten Jahren von 1,18 $ beim Start auf 0,83 verliefen die ersten acht Jahre W\u00e4hrungspolitik in vergleichsweise ruhigem Fahrwasser. Die EZB hatte sich als glaubw\u00fcrdige, ihrem Mandat \u2013Vorrang f\u00fcr die Preisstabilit\u00e4t \u2013 verpflichtete Notenbank etabliert. Der nicht geahndete Versto\u00df Deutschlands und Frankreichs 2003\/4 gegen die Defizitregeln&nbsp; des Stabilit\u00e4ts- und Wachstumspakts war das erste, wenig beachtete Warnzeichen f\u00fcr die mangelnde europ\u00e4ische Kontrolle der Finanzpolitik der Mitgliedstaaten, ein bis heute fundamentaler Schwachpunkt eines Wirtschaftsraums mit einer W\u00e4hrung, einer Notenbank, aber inzwischen 20 weitgehend souver\u00e4nen Mitgliedstaaten. Das deutliche Auseinanderlaufen der nationalen Lohnst\u00fcckkosten schon bald nach Beginn war ebenfalls der Vorbote k\u00fcnftiger Spannungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Issing, Otmar, Der Euro&nbsp; Geburt-Erfolg-Zukunft, M\u00fcnchen 2008 (\u00dcbersetzungen ins Englische und Chinesische).<\/p>\n\n\n\n<p>Issing, Otmar, <a href=\"https:\/\/www.vahlen.de\/issing-d-mark-euro\/product\/37137036\">Von der D-Mark zum Euro, Erinnerungen des Chef\u00f6konomen<\/a>, M\u00fcnchen 2024.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Otmar Issing war acht Jahre Chef\u00f6konom der Deutschen Bundesbank und  f\u00fcr die gleiche Zeitspanne der erste Chef\u00f6konom der Europ\u00e4ischen Zentralbank. 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