{"id":37252,"date":"2024-07-03T00:42:00","date_gmt":"2024-07-02T23:42:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=37252"},"modified":"2024-07-03T05:34:03","modified_gmt":"2024-07-03T04:34:03","slug":"gastbeitrag-ezb-neue-strategie-mit-zuendstoff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=37252","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b><br>EZB \u2013 Neue Strategie mit Z\u00fcndstoff"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die EZB will offenbar im August beginnen, ihre geldpolitische Strategie zu \u00fcberpr\u00fcfen. Mit Forderungen nach einem zus\u00e4tzlichen &#8222;gr\u00fcnen Mandat&#8220; und einem Wachstumsmandat liefe sie Gefahr, mit Aufgaben \u00fcberfrachtet zu werden. Wir analysieren, wor\u00fcber die EZB diskutieren und welche \u00c4nderungen sie am Ende beschlie\u00dfen k\u00f6nnte.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die EZB \u00fcberpr\u00fcft in mehrj\u00e4hrigen Abst\u00e4nden ihre geldpolitische Strategie, mit der sie ihren gesetzlichen Auftrag der Preisstabilit\u00e4t erreichten m\u00f6chte. Zum letzten Mal geschah dies 2021. Zeitungsberichten zufolge will die EZB mit den Arbeiten zur n\u00e4chsten Strategie\u00fcberpr\u00fcfung diesen August beginnen und die Ergebnisse in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2025 vorstellen. Noch liegen keine konkreten Vorschl\u00e4ge auf dem Tisch. Allerdings lassen Kommentare von EZB-Ratsmitgliedern erste Schl\u00fcsse zu, worum es gehen k\u00f6nnte. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Inflation: Punktziel oder 2%-Ziel mit Toleranzband &#8230;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Mit der Geldpolitik den Zielwert der Inflation exakt zu treffen, ist so gut wie unm\u00f6glich. Tats\u00e4chlich ist es den Notenbankern in den 25 Jahren des Bestehens der EZB in nur 17 von 306 Monaten gelungen, das 2%-Inflationsziel punktgenau zu erreichen (Abbildung 1).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ezbwag-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-37254\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ezbwag-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ezbwag-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ezbwag-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ezbwag.png 1196w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Deshalb wird laut EZB-Ratsmitglied&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/www.banque-france.fr\/en\/governors-interventions\/central-banks-exit-garden-eden\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Villeroy de Galhau<\/a><\/strong>&nbsp;Teil der Strategie\u00fcberpr\u00fcfung sein, ob bei dem 2%-Inflationsziel nicht eine &#8222;ad\u00e4quate Flexibilit\u00e4t&#8220; sinnvoll sein k\u00f6nnte: &#8222;Ein symmetrisches mittelfristiges Ziel von 2% bedeutet nicht, dass stets 2,0% erreicht werden m\u00fcssen.&#8220; Auch EZB-Ratsmitglied Pierre Wunsch warb in seiner&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/www.nbb.be\/doc\/ts\/enterprise\/speeches\/speech_gov_frankfurtschoolfinancemanagement.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gastvorlesung an der Frankfurt School of Finance<\/a><\/strong>&nbsp;daf\u00fcr, eine &#8222;gewisse Flexibilit\u00e4t bei der Auslegung des Inflationsziels von 2,0% zu tolerieren&#8220; \u2013 insbesondere in Phasen, in denen &#8222;die wirtschaftlichen Bedingungen g\u00fcnstig und die Risiken gr\u00f6\u00dferer Abweichungen einged\u00e4mmt sind&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a>Auch wir haben uns bereits mehrfach f\u00fcr ein Toleranzband ausgesprochen (siehe etwa Economic Insight&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/ab31a18f-136a-4776-96db-262ea665a750?id=bWFyY28ud2FnbmVyQGNvbW1lcnpiYW5rLmNvbTo3Og==\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&#8222;EZB \u2013 Die Krux mit der Strategie&#8220;<\/a><\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/8418a2d5-4ef3-4f04-8d2e-4acbba6668eb?id=bWFyY28ud2FnbmVyQGNvbW1lcnpiYW5rLmNvbTo3Og==\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&#8222;Mehr Toleranz f\u00fcr die EZB!&#8220;<\/a><\/strong>). Beim Toleranzband sieht eine Notenbank das bisherige Punktziel weiter als optimal an, toleriert aber aus einer Reihe von Gr\u00fcnden moderate Abweichungen vom Zielwert. Die EZB w\u00e4re damit im \u00dcbrigen nicht die erste Zentralbank; die kanadische, die schwedische und die neuseel\u00e4ndische Zentralbank verfolgen bereits diese Strategie.<strong><a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/03086cf3-38e1-4962-91ad-3a66ada780ed?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bWFyY28ud2FnbmVyQGNvbW1lcnpiYW5rLmNvbTo3#unten1\">[1]<\/a><\/strong>&nbsp;Konkret k\u00f6nnten wir uns eine Toleranz von +\/- \u00bc Prozentpunkt um den Zielwert von 2% vorstellen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>&#8230; oder gar 3%?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Abgesehen davon k\u00f6nnte eine Diskussion \u00fcber eine Anhebung des Inflationsziels, etwa auf 3%, angesto\u00dfen werden. Der fr\u00fchere EZB-Vizepr\u00e4sident V\u00edtor Const\u00e2ncio regte in einem&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/www.boersen-zeitung.de\/konjunktur-politik\/die-zentralbanken-sollten-ernsthaft-erwagen-ihr-inflationsziel-auf-3-anzuheben\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Interview<\/a><\/strong>&nbsp;mit der B\u00f6rsenzeitung im Herbst letzten Jahres an, die Zentralbanken sollten nach dem \u00dcberwinden der aktuellen Inflationswelle &#8222;ernsthaft erw\u00e4gen, ihr Ziel auf 3% anzuheben&#8220;. Auch wenn diese Debatte regelm\u00e4\u00dfig auf den Plan tritt, glauben wir letztlich nicht, dass die EZB diesen Schritt gehen w\u00fcrde. Die Gefahr, dadurch massiv an Glaubw\u00fcrdigkeit einzub\u00fc\u00dfen, d\u00fcrfte zu gro\u00df sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Macron fordert ein Wachstumsmandat<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich mehr Handlungsspielraum k\u00e4me sicherlich denjenigen entgegen, die das Wirtschaftswachstum der W\u00e4hrungsunion unterst\u00fctzen wollen \u2013 gerne mit Hilfe der Geldpolitik. In seiner&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/www.elysee.fr\/de\/emmanuel-macron\/2024\/04\/24\/europa-rede\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Europa-Rede<\/a><\/strong>&nbsp;an der Sorbonne-Universit\u00e4t im April 2024 forderte Frankreichs Staatspr\u00e4sident Emmanuel Macron eine Debatte dar\u00fcber, wie in die Zielsetzungen der EZB ein Wachstumsziel integriert werden k\u00f6nne. Offenbar schwebt ihm hier ein Modell \u00e0 la Federal Reserve vor, die ein duales Mandat verfolgt: Neben Preisstabilit\u00e4t besteht es aus der Erreichung einer nachhaltigen Vollbesch\u00e4ftigung.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach unserem Daf\u00fcrhalten erwachsen daraus unmittelbare Zielkonflikte. Dies deutete sich zur Jahreswende an, als etliche Notenbanker immer mehr die Wachstumssorgen f\u00fcr den Euroraum betonten und daraus die Notwendigkeit f\u00fcr Zinssenkungen ableiteten. Insofern sprechen wir uns gegen eine Mandatserweiterung aus und orientieren uns an&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/www.bis.org\/publ\/work1060.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ricardo Reiss<\/a><\/strong>, Professor f\u00fcr \u00d6konomie an der London School of Economics, der neben der Notenbankunabh\u00e4ngigkeit ein eng gestecktes Mandat als essenziell f\u00fcr das Ziel der Preisstabilit\u00e4t h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a>Tats\u00e4chlich sind die H\u00fcrden f\u00fcr eine \u00c4nderung der EU-Vertr\u00e4ge recht hoch, die notwendig w\u00e4ren, um das Mandat der EZB zu ver\u00e4ndern. Insofern rechnen wir nicht mit einem dualen Mandat. Aber selbst wenn Artikel 127 Absatz (1) des AEUV<strong><a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/03086cf3-38e1-4962-91ad-3a66ada780ed?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bWFyY28ud2FnbmVyQGNvbW1lcnpiYW5rLmNvbTo3#unten2\">[2]<\/a><\/strong>&nbsp;unangetastet bliebe und das Mandat der EZB nicht explizit erweitert w\u00fcrde, steht doch zu bef\u00fcrchten, dass diese Mentalit\u00e4t Einzug in den EZB-Turm h\u00e4lt. Es w\u00e4re nur menschlich, wenn die von ihren L\u00e4ndern entsandten Vertreter im EZB-Rat nicht auch in gewisser Weise die Interessen ihrer L\u00e4nder vertreten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Szenario-Analysen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfes Anliegen in der vergangenen Strategie\u00fcberpr\u00fcfung und ebenso ein pers\u00f6nliches Anliegen von Pr\u00e4sidentin Lagarde war eine Verbesserung der Kommunikation der EZB. EZB-Direktorin Schnabel warb in ihrer Rede&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/key\/date\/2024\/html\/ecb.sp240417_1~c4cbe733df.en.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&#8222;The Future of inflation (forecast) targeting&#8220;<\/a><\/strong>&nbsp;daf\u00fcr, das Konzept der EZB zu \u00fcberdenken, ihre Geldpolitik an einer zentralen Inflationsprognose auszurichten. Zwar seien zentrale Prognosen leicht zu kommunizieren, aber sie vermittelten ein falsches Gef\u00fchl von Pr\u00e4zision. Tats\u00e4chlich liegt es in der Natur der Sache, dass Prognosen stets eine gewisse Unsicherheit in sich bergen. &#8222;Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen,&#8220; lautet ein beliebtes Bonmot, das unter anderem Winston Churchill zugeschrieben wird. Hinzu kommt laut Schnabel, dass den Prognosen bestimmte Annahmen wie ein stabiler geldpolitischer Transmissionsprozess zugrunde liegen. In der Realit\u00e4t trifft dies allerdings nicht zu und die Geldpolitik wirkt nicht immer gleich. Schnabel schl\u00e4gt daher vor, systematisch alternative (und potenziell gleicherma\u00dfen realistische) Szenarien zu ver\u00f6ffentlichen und die Unsicherheit um die Projektionen konkret anzusprechen. Der Niederl\u00e4nder Knot bef\u00fcrwortete diesen Vorschlag erst k\u00fcrzlich in seiner&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/www.dnb.nl\/en\/general-news\/speech-2024\/play-defensively-but-be-ready-to-strike-back-a-gradual-easing-of-monetary-policy\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rede<\/a><\/strong>&nbsp;in Mailand.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>&#8230; und &#8222;Dot Plot&#8220; \u00e0 la Federal Reserve<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><a><\/a>Zu einer besseren Kommunikation k\u00f6nnte laut Schnabel auch die Ver\u00f6ffentlichung eines sogenannten Dot Plots beitragen. W\u00e4hrend mit den oben erw\u00e4hnten Szenario-Analysen der Prognoseunsicherheit der EZB-Experten Rechnung getragen werden k\u00f6nnte, zielt ein Dot Plot auf die Einsch\u00e4tzung der EZB-Ratsmitglieder selbst ab. Demnach k\u00f6nnten die Ansichten der Notenbanker \u00fcber die von ihnen erwartete k\u00fcnftige Entwicklung der kurzfristigen Zinss\u00e4tze transparenter gemacht werden, \u00e4hnlich dem vom Federal Reserve System verwendeten &#8222;Dot Plot&#8220;.<strong><a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/03086cf3-38e1-4962-91ad-3a66ada780ed?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bWFyY28ud2FnbmVyQGNvbW1lcnpiYW5rLmNvbTo3#unten3\">[3]<\/a><\/strong>&nbsp;Der Vorteil eines EZB-Dot Plots liegt f\u00fcr&nbsp;<strong><a href=\"http:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/key\/date\/2024\/html\/ecb.sp240417_1~c4cbe733df.en.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schnabel<\/a><\/strong>&nbsp;insbesondere darin, dass &#8222;Die Verteilung dieser Pfade [&#8230;] dazu beitragen [k\u00f6nnte], die Risiken aufzuzeigen, die die Mitglieder des Ausschusses mit dem vom Stab erstellten Basisszenario verbinden. Je enger die Verteilung ist, desto st\u00e4rker ist die implizite Zustimmung der politischen Entscheidungstr\u00e4ger und umgekehrt.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Typischerweise werden zweierlei Bedenken ge\u00e4u\u00dfert: Erstens wird bef\u00fcrchtet, dass dies die fragile Unabh\u00e4ngigkeit der Notenbanker von ihren Regierungen gef\u00e4hrden k\u00f6nnte, sollten letztlich doch die Dots mit einzelnen EZB-Ratsmitgliedern assoziiert werden k\u00f6nnen. Fraglich ist allerdings, ob dieses Argument \u00fcberhaupt tr\u00e4gt, da ohnehin davon auszugehen ist, dass die Notenbank-Vertreter nicht g\u00e4nzlich frei von den politischen Interessen ihrer Heimatl\u00e4nder sind. So deutet eine Untersuchung der Mannheimer ZEW-Wissenschaftler&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/document\/doi\/10.1515\/ev-2021-0014\/html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Heinemann und Kemper (2021)<\/a><\/strong>&nbsp;darauf hin, dass Notenbank-Vertreter aus hoch verschuldeten L\u00e4ndern eher taubenhaft agieren und vice versa. Zweitens wird bef\u00fcrchtet, dass der Dot Plot f\u00fcr bare M\u00fcnze genommen und die abgebildeten Einsch\u00e4tzungen als bindende Zielwerte missverstanden werden k\u00f6nnten. Wir w\u00fcrden an dieser Stelle Beobachtern nicht diese Naivit\u00e4t unterstellen, zumal die Fed stets diesen Umstand betont. Vielmehr w\u00e4re nach unserem Daf\u00fcrhalten ein Dot Plot eine Bereicherung, der die Einsch\u00e4tzungen der EZB-Ratsmitglieder \u2013 die sie in Interviews und Kommentaren qualitativ darlegen \u2013 gewisserma\u00dfen &#8222;auf den Punkt&#8220; bringen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>&#8222;Gr\u00fcne Geldpolitik&#8220;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Kampf gegen den Klimawandel liegt der EZB am Herzen.&nbsp;Zur letzten Strategie\u00fcberpr\u00fcfung hat die EZB einen&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/pr\/date\/2021\/html\/ecb.pr210708_1~f104919225.en.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&#8222;Climate Change Action Plan&#8220;<\/a><\/strong>&nbsp;vorgelegt und darin zum Ausdruck gebracht. So sollen etwa die Klimaauswirkungen (besser) in den Modellen und Statistiken ber\u00fccksichtigt werden. Au\u00dferdem sollen die Auswirkungen des Klimawandels in den geldpolitischen Operationen ber\u00fccksichtigt werden, etwa was die Risikobewertung oder die Sicherheiten angeht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die EZB wird mit ziemlicher Sicherheit weitere M\u00f6glichkeiten ausloten, wie sie sich an der gr\u00fcnen Transformation weiter beteiligen kann. Insbesondere die EZB-Direktoren Elderson (Niederlande) und Cipollone (Italien) treiben das Thema voran und betonen in ihren Reden immer wieder die Gefahren der Klimarisiken&nbsp;f\u00fcr die Wirtschaft, Inflation und Geldpolitik. Au\u00dferdem hat Emmanuel Macron in seiner Europa-Rede daf\u00fcr geworben, das Mandat der EZB nebst einem Wachstumsziel auch um ein Klimaziel zu erweitern.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkrete Vorschl\u00e4ge, wie die EZB das Klimaziel noch umfassender in die Strategie integrieren k\u00f6nnte, machen noch nicht die Runde. Zumindest eine aktuelle&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/pub\/pdf\/scpwps\/ecb.wp2943~1bf261835d.en.pdf?f17d598bf49fc2c54084ecdea242597d\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Studie<\/a><\/strong>&nbsp;von EZB-Forschern zeigt das Potenzial von Kapitalpuffern f\u00fcr Banken, um klimabedingte Verluste abzufedern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was wir uns w\u00fcnschen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die EZB sollte ihre Strategie mit Bedacht \u00fcberpr\u00fcfen, insbesondere hinsichtlich der Betonung des Wirtschaftswachstums und der Klimaaufgaben. Selbst gut gemeinte Vorhaben werden nicht von allen gleich interpretiert und k\u00f6nnen leicht das Vertrauen in die Notenbank belasten.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr sinnvoll erachten wir die Einf\u00fchrung eines Toleranzbandes um das Inflationsziel von 2%, da es verschiedenen Unsicherheiten (Messungenauigkeiten, Verz\u00f6gerungen im geldpolitischen Prozess etc.) Rechnung tr\u00e4gt. Ebenso bef\u00fcrworten wir den Dot Plot, der allerdings nicht zu komplex gestaltet werden darf. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrden wir f\u00fcr die neue geldpolitische Strategie w\u00fcnschen, dass die EZB in ihrer Analyse der Geldmenge wieder mehr Bedeutung beimisst, wof\u00fcr wir bereits mehrfach geworben haben (siehe Economic Insight&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/49cf519b-d104-4fde-8d21-6cedc1b8410f?id=bWFyY28ud2FnbmVyQGNvbW1lcnpiYW5rLmNvbTo3Og==\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&#8222;Das Comeback der Geldmenge&#8220;<\/a><\/strong>). Beispielsweise beschleunigte sich kurz nach Ausbruch von Corona Anfang 2020 das Wachstum der Geldmenge M3, was half, den anschlie\u00dfenden Anstieg der Inflation zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\"><strong>[1]&nbsp;Die&nbsp;<\/strong><a href=\"https:\/\/www.bankofcanada.ca\/core-functions\/monetary-policy\/inflation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bank of Canada<\/a><strong>&nbsp;ist bestrebt, die Inflation bei 2% zu halten \u2013 in der Mitte eines Zielbereichs von 1 bis 3 Prozent.<br>Die schwedische&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.riksbank.se\/en-gb\/monetary-policy\/the-inflation-target\/#:~:text=The%20Riksbank%27s%20target%20is%20for,with%20a%20fixed%20interest%20rate).\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Riksbank<\/a>&nbsp;verfolgt ein Inflationsziel von 2%. Da es aber nicht m\u00f6glich ist, &#8222;die Inflation st\u00e4ndig bei 2% zu halten &#8230; verfolgt [die Bank] ein flexibles Inflationsziel. Voraussetzung ist, dass Haushalte und Unternehmen darauf vertrauen k\u00f6nnen, dass Abweichungen vom Ziel nicht zu lange andauern&#8230;&#8220;<br>Die&nbsp;<\/strong><a href=\"https:\/\/www.rbnz.govt.nz\/monetary-policy\/about-monetary-policy\/inflation\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Reserve Bank of New Zealand<\/a><strong>&nbsp;hat zum Ziel, &#8222;die Inflation mittelfristig zwischen 1% und 3% zu halten, mit einem Fokus darauf, die Inflation in der N\u00e4he des mittleren Wertes von 2% zu halten.&#8220;<br>[2]&nbsp;&#8222;Das vorrangige Ziel des Europ\u00e4ischen Systems der Zentralbanken (im Folgenden: &#8222;ESZB&#8220;) ist es, die Preisstabilit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten. Soweit dies ohne Beeintr\u00e4chtigung des Zieles der Preisstabilit\u00e4t m\u00f6glich ist, unterst\u00fctzt das ESZB die allgemeine Wirtschaftspolitik in der Union, um zur Verwirklichung der in Artikel 3 des Vertrags \u00fcber die Europ\u00e4ische Union festgelegten Ziele der Union [&#8222;Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer V\u00f6lker&#8220;] beizutragen.&#8220;<br>[3]&nbsp;Die Federal Reserve ver\u00f6ffentlicht seit 2012 Projektionen der Board-Mitglieder zum Wirtschaftswachstum, zur Arbeitslosigkeit, Inflation sowie dem Leitzins \u2013 und zwar \u00fcber einen Prognosehorizont von drei Jahren sowie in der langen Frist. W\u00e4hrend die Erwartungen zur Realwirtschaft und Inflation anhand von Histogrammen dargestellt werden, werden die Zinserwartungen der einzelnen Board-Mitglieder \u2013 anonymisiert \u2013 als einzelne Punkte in einer Grafik abgebildet (Dot Plot).<\/strong><\/h6>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die EZB will offenbar im August beginnen, ihre geldpolitische Strategie zu \u00fcberpr\u00fcfen. Mit Forderungen nach einem zus\u00e4tzlichen &#8222;gr\u00fcnen Mandat&#8220; und einem Wachstumsmandat liefe sie Gefahr, mit Aufgaben \u00fcberfrachtet zu werden. 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