{"id":37297,"date":"2024-07-25T00:42:00","date_gmt":"2024-07-24T23:42:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=37297"},"modified":"2024-10-30T10:42:14","modified_gmt":"2024-10-30T09:42:14","slug":"gastbeitrag-steigende-staatsschulden-geht-das-gut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=37297","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b><br>Steigende Staatsschulden <br><b>Geht das gut? <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Die Staatsschulden sind weltweit massiv gestiegen und bei vielen L\u00e4ndern gibt es noch keine Anzeichen einer Wende. Denn die Finanzpolitik steht vor vielen Herausforderungen, und es fehlt zumeist der politische Wille, die wichtigen Ausgaben zu priorisieren und bei anderen Ausgaben die notwendigen schmerzhaften Einschnitte vorzunehmen. Viele setzen darauf, dass die Notenbanken eine Schuldenkrise verhindern werden. Allerdings w\u00e4re dies mit betr\u00e4chtlichen Nebenwirkungen wie einer h\u00f6heren Inflation verbunden.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Schuldenquoten seit Finanzkrise deutlich gestiegen &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In vielen L\u00e4ndern sind die Staatsschulden seit der Finanzkrise 2007 in die H\u00f6he geschnellt. In den USA sind sie in Relation zum Bruttoinlandsprodukt von 65% auf 122% <a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/dfa1e1b6-a831-4c8d-9cde-8a4613bcc6cb?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bm9yYmVydC5iZXJ0aG9sZEB1bmktd3VlcnpidXJnLmRlOjc=#FN0\">[1]<\/a> gestiegen, die Staatsschuldenquote hat sich also fast verdoppelt. In Frankreich, dessen Kreditw\u00fcrdigkeit die Ratingagentur S&amp;P j\u00fcngst herabgestuft hat, ist diese Quote von 65% auf 111% gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; und keine Wende in Sicht, &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den kommenden Jahren droht ein weiterer Anstieg. Denn die Konsolidierung des Staatshaushalts genie\u00dft nirgends Priorit\u00e4t. Im Gegenteil: Ohnehin hoch verschuldete Staaten wie Frankreich stellen die Weichen f\u00fcr weitere teure Ausgabeprogrammen oder Steuersenkungen. Keines der Lager im derzeitigen franz\u00f6sischen Wahlkampf verschwendet einen Gedanken auf die Reduzierung der Defizite.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; auch wegen h\u00f6herer Zinsen und geringerer Inflation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das fehlende Problembewusstsein der Politik erkl\u00e4rt sich wohl auch damit, dass die Zinsen lange Zeit au\u00dfergew\u00f6hnlich niedrig waren, sodass neue Schulden den Haushalt zun\u00e4chst nicht sp\u00fcrbar belastet haben. Zuletzt kam die hohe Inflation hinzu, die das nominale Bruttoinlandsprodukt schneller steigen lie\u00df und damit den Anstieg der Schuldenquoten gebremst hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Bremsfaktoren verlieren allerdings an Wirkung. Die Inflation ist deutlich gefallen, und die h\u00f6heren Zinsen schlagen mehr und mehr auf die Staatshaushalte durch. Die Folgen der angeschwollenen Schulden zeigen sich bei den Zinsausgaben der Staaten. So entsprechen die Zinsausgaben der US-Bundesregierung im laufenden Haushaltsjahr 2024 voraussichtlich 3,1% des Bruttoinlandsprodukts, womit diese Quote doppelt so hoch w\u00e4re wie in den ersten 20 Jahren des 21. Jahrhunderts. In den n\u00e4chsten Jahren wird diese Quote auf \u00fcber 4% steigen (Abb. 1).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz2-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-37305\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz2-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz2-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz2-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz2-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Reiche L\u00e4nder gehen nicht pleite&#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a>Trotz des starken Anstiegs der Schuldenquoten vieler L\u00e4nder und des sich abzeichnenden weiteren Aufw\u00e4rtstrends erscheint eine Schuldenkrise auf den ersten Blick zumindest im Kreise der fortgeschrittenen L\u00e4nder als wenig wahrscheinlich. Denn die Staaten dieser L\u00e4nder verschulden sich \u2013 im Gegensatz zu den regelm\u00e4\u00dfig von Schuldenkrisen heimgesuchten Entwicklungsl\u00e4ndern \u2013 normalerweise in eigener W\u00e4hrung. Sollte es aufgrund der hohen Defizite\/Schulden Schwierigkeiten bei der Platzierung neuer Staatsanleihen am Markt geben, w\u00fcrde die eigene Notenbank einspringen und die Bonds n\u00f6tigenfalls kaufen.<a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/dfa1e1b6-a831-4c8d-9cde-8a4613bcc6cb?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bm9yYmVydC5iZXJ0aG9sZEB1bmktd3VlcnpidXJnLmRlOjc=#FN1\">[2]<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; sagt die Erfahrung mit Japan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele f\u00fchren hier Japan als Paradebeispiel an. Schlie\u00dflich belaufen sich dessen Staatsschulden inzwischen auf weit mehr als das Doppelte des Bruttoinlandsproduktes. Dabei hat die Bank of Japan in den vergangenen zehn Jahren etwa die H\u00e4lfte der ausstehenden Staatsanleihen aufgekauft. Das Volumen der vom Markt gehaltenen Staatsanleihen ist dadurch in Relation zum Bruttoinlandsprodukt sogar gefallen (Abb. 2).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz3-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-37306\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz3-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz3-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz3-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz3-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz3-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Aber ist diese Erfahrung auf andere L\u00e4nder \u00fcbertragbar?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Japan ist unter den reichen L\u00e4ndern allerdings eine absolute Ausnahme, wenn man sich die makro\u00f6konomische Entwicklung des Landes anschaut. Denn seit 2000 \u2013 also grob ab dem Zeitpunkt, an dem die BoJ mit umfangreichen Anleihek\u00e4ufen begann \u2013 lag die Inflationsrate im Durchschnitt bei 0,3%. Im selben Zeitraum lag die Inflation in den USA bei durchschnittlich 2,6%, in der Eurozone bei 2,1%. Viel spricht daf\u00fcr, dass Japan ein Sonderfall ist. Die dort gemachten Erfahrungen lassen sich daher nicht ohne weiteres auf andere L\u00e4nder \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Lender of last resort&#8220;: so war das nicht gedacht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a>Die von den Notenbanken den Staaten ausgestellte R\u00fcckversicherung ist daf\u00fcr gedacht, eine akute Krise bei der Staatsfinanzierung zu bek\u00e4mpfen (vgl hierzu die Erfahrungen Gro\u00dfbritanniens 2022, siehe <a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/dfa1e1b6-a831-4c8d-9cde-8a4613bcc6cb?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bm9yYmVydC5iZXJ0aG9sZEB1bmktd3VlcnpidXJnLmRlOjc=#KA1\">Kasten<\/a>). Dies funktioniert aber nur als \u00dcberbr\u00fcckung, bis der Staat seinen Haushalt wieder unter Kontrolle gebracht und Glaubw\u00fcrdigkeit bei den Investoren am Anleihenmarkt zur\u00fcckgewonnen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Voraussetzung f\u00fcr eine langfristige Tragf\u00e4higkeit der Staatsschulden ist, dass die Schulden nicht dauerhaft rascher wachsen als die Wirtschaftsleistung. Schlie\u00dflich ist das Bruttoinlandsprodukt die Steuerbasis des betreffenden Staates, und Zins- und Tilgungszahlungen m\u00fcssen langfristig durch diese Steuern zu decken sein. Ein dauerhaft \u00fcberproportionaler Anstieg der Schulden wird immer mehr andere Ausgaben im Budget verdr\u00e4ngen und irgendwann Zweifel daran wecken, ob der Staat dem Schuldendienst langfristig Priorit\u00e4t gegen\u00fcber Sozialleistungen oder Verteidigungsausgaben einr\u00e4umt. Dann werden die Marktzinsen massiv steigen, was den zunehmenden Risikoaufschlag auf die Anleihen des betreffenden Staates widerspiegelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Will die Notenbank eine permanent steigende Schuldenquote, auch weit \u00fcber das japanische Ausma\u00df hinaus, erm\u00f6glichen, m\u00fcsste sie ihre Bilanz in Relation zum BIP immer weiter erh\u00f6hen. Dadurch w\u00fcrde sie immer mehr Geld in Umlauf bringen. Die Bereitschaft der Unternehmen und Haushalte zur Liquidit\u00e4tshaltung ist nicht unbegrenzt, sondern w\u00e4chst langfristig mehr oder weniger proportional zur Gesamtwirtschaft. Die Haushalte w\u00fcrden versuchen, die Kassenhaltung durch K\u00e4ufe von Waren und Dienstleistungen zu vermindern (was Inflation ausl\u00f6sen w\u00fcrde). Zudem w\u00e4re mit Kapitalflucht ins Ausland zu rechnen, was \u00fcber eine W\u00e4hrungsabwertung weitere inflation\u00e4re Impulse ausl\u00f6sen w\u00fcrde. Aus Sicht der Notenbank k\u00e4men die Ziele Preisniveaustabilit\u00e4t und Staatsfinanzierung in Konflikt. Im Extremfall kann dies zu einer v\u00f6lligen Entwertung der W\u00e4hrung f\u00fchren. Wahrscheinlicher ist aber, dass steigende Inflation \u2013 und wir sprechen hier nicht von 2% oder 3%, sondern deutlich h\u00f6heren Werten \u2013 zu einer politischen Reaktion f\u00fchren w\u00fcrde. Schlie\u00dflich hat sich gerade in der Coronakrise gezeigt, wie stark Otto Normalverbraucher unter der Inflation leidet. Dies sieht man auch in den USA, wo die Wirtschaftslage trotz jahrelanger Vollbesch\u00e4ftigung derzeit sehr negativ eingesch\u00e4tzt wird, was in erster Linie wohl auf die starke Inflation der letzten Jahre zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Durchgreifende Haushaltskonsolidierung bleibt vorerst aus, &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der klassische Weg zu einer Sanierung der \u00f6ffentlichen Finanzen w\u00e4ren Ausgabenk\u00fcrzungen und\/oder Steuererh\u00f6hungen. Eine solche Konsolidierung der Staatshaushalte ist allerdings vorerst nicht abzusehen. Vielmehr zeichnen sich sogar h\u00f6here Ausgaben ab: Die zunehmende Alterung der westlichen Gesellschaften treiben die Ausgaben f\u00fcr das Renten- und das Gesundheitssystem nach oben, und viele L\u00e4nder wollen nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine ihre R\u00fcstungsausgaben erh\u00f6hen. Zudem wollen die Regierungen die Klimawende genauso finanziell unterst\u00fctzen wie die Ansiedlung neuer Industrien. Gleichzeitig fehlt der politische Wille, an anderen Stellen hierf\u00fcr die Ausgaben ausreichend zu k\u00fcrzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; aber eine wirkliche Alternative gibt es nicht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wirkliche Alternativen zu solch einer Priorisierung der Ausgaben und damit einer Konsolidierung der Staatsfinanzen gibt es allerdings kaum. So wird h\u00e4ufig argumentiert, dass durch die h\u00f6heren Staatsausgaben und die dabei get\u00e4tigten Investitionen das Wirtschaftswachstum angeschoben wird. Dadurch w\u00fcrden die Staatseinnahmen steigen sowie der Nenner der Schuldenquote rasch wachsen und damit die Schuldenquote wieder sinken. Allerdings spricht die demographische Entwicklung gegen eine deutliche Wachstumszunahme (es fehlen schlicht die Arbeitskr\u00e4fte). Es bleibt eine deutliche Steigerung der Produktivit\u00e4t. Dies wiederum setzt umfangreiche Deregulierungen voraus, die aber ebenfalls als unpopul\u00e4r gelten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch eine h\u00f6here Inflation hilft nur auf den ersten Blick einem Schuldner, indem sie seine Verbindlichkeiten entwertet. Allerdings werden die Investoren dann f\u00fcr neue Kredite entsprechend h\u00f6here Zinsen verlangen. Da h\u00f6here Inflationsraten meist mit st\u00e4rkeren Schwankungen einhergehen, k\u00e4me wom\u00f6glich eine h\u00f6here Risikopr\u00e4mie hinzu. Daher w\u00e4re eine h\u00f6here Inflation bestenfalls eine kurzfristige L\u00f6sung, oder sie m\u00fcsste st\u00e4ndig weiter zunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Option w\u00e4re eine Verst\u00e4rkung der finanziellen Repression. Hierunter versteht man Ma\u00dfnahmen, die die Zinslast des Staates verringern. So wurden in der Vergangenheit durch Zinsdeckel Anlegern reale Verluste quasi verordnet. Dies half L\u00e4ndern wie den USA bei der Verringerung der Schuldenlast nach dem Zweiten Weltkrieg. Heute werden zudem beispielsweise Investoren in Staatsanleihen getrieben, weil sie diese aus regulatorischen Gr\u00fcnden halten m\u00fcssen oder weil diese Papiere durch vorteilhafte Risikogewichtungen beg\u00fcnstigt werden. Bei den heute weitgehend freien Kapitalm\u00e4rkten der westlichen Staaten d\u00fcrften solche Ma\u00dfnahmen allerdings kaum ausreichen, um den Anstieg der Schuldenquoten zu stoppen oder diese gar nach unten zu dr\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>It&#8217;s politics, stupid!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den n\u00e4chsten Jahren rechnen wir mit einer gegen\u00fcber der Zeit vor der Pandemie h\u00f6heren Inflation. Gleichzeitig d\u00fcrften die Regierungen \u00fcber finanzielle Repression versuchen, die Zinslasten zu verringern. Dies mag kurzfristig den Anstieg der Schulden bremsen. Letztendlich wird aber eine Schuldenkrise langfristig nur zu verhindern sein, wenn es den politischen Willen gibt, schmerzhafte Kurskorrekturen vorzunehmen. Danach sieht es in vielen L\u00e4ndern bisher nicht aus. Offensichtlich muss sich die Lage also noch versch\u00e4rfen, bis es wieder besser wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Immerhin haben einzelne Staaten in der Vergangenheit verschiedentlich gezeigt, dass sie den n\u00f6tigen Willen aufbringen k\u00f6nnen. Dazu muss das Problembewusstsein aber ausgepr\u00e4gt und der n\u00f6tige \u00f6ffentliche Druck vorhanden sein. Dies war Anfang der 1990er Jahre in den USA der Fall; die Defizite geh\u00f6rten damals zu den wichtigsten politischen Themen. Die Clinton-Administration setzte dann Steuererh\u00f6hungen durch und bremste das Ausgabenwachstum. Die Konsolidierung der Staatshaushalte war dann, beg\u00fcnstigt durch die hohen Steuereinnahmen im New-Economy-Boom, so erfolgreich, dass man schon das Verschwinden der Treasuries bef\u00fcrchtete. Etwas j\u00fcngeren Datums sind die Konsolidierungserfolge in L\u00e4ndern wie Deutschland und der Schweiz. Diese haben sich eine wirksame Schuldenbremse verordnet (auch wenn der dahinter stehende Konsens in Deutschland deutliche Risse bekommen hat).<\/p>\n\n\n\n<p>Die aktuelle politische Lage l\u00e4sst den Willen zur Konsolidierung allerdings noch nicht erkennen. Damit d\u00fcrften die Defizite hoch bleiben und die Schuldenquoten mittelfristig weiter steigen. Man wird versuchen, die unumg\u00e4ngliche Kurskorrektur nach hinten zu verschieben. Einige L\u00e4nder werden austesten, wie weit sie gehen k\u00f6nnen, ehe die Schuldenquote einen kritischen Punkt erreicht. <a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/dfa1e1b6-a831-4c8d-9cde-8a4613bcc6cb?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bm9yYmVydC5iZXJ0aG9sZEB1bmktd3VlcnpidXJnLmRlOjc=#FN2\">[3]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz5-720x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-37318\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz5-720x1024.png 720w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz5-211x300.png 211w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz5-768x1092.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz5-1081x1536.png 1081w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/weidebalz5-1441x2048.png 1441w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>[1] Zur besseren Vergleichbarkeit verwenden wir hier die vom IWF ver\u00f6ffentlichten gesamtstaatlichen Schuldenquoten. F\u00fcr die USA konzentrieren sich die M\u00e4rkte normalerweise auf die von der \u00d6ffentlichkeit (einschlie\u00dflich der Fed) gehaltenen Schulden der US-Bundesregierung. Diese Quote belief sich Ende 2023 auf 97% des BIP.<br>[2] Die Staatsschuldenkrise in der Eurozone 2012 war auch darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass sich die M\u00e4rkte anfangs nicht sicher waren, ob die EZB Griechenland als &#8222;Lender of Last Resort&#8220; zur Seite springt. Griechenland hatte in diesem Sinne keine &#8222;eigene&#8220; Notenbank und erlitt gleichsam eine Emerging Market-Krise. Nachdem EZB-Chef Draghi die Zweifel mit der Garantie ausreichender Ma\u00dfnahmen ausger\u00e4umt hatte, war die Schuldenkrise zu Ende.<br>[3] Wo dieser kritische Punkt liegt, l\u00e4sst sich nicht mit ausreichender Sicherheit sagen. In der Literatur wird die Bedingung genannt, dass der Barwert der k\u00fcnftig zu erwartenden Budget\u00fcbersch\u00fcsse mindestens so hoch sein muss wie der aktuelle Schuldenstand. Die M\u00e4rkte m\u00fcssen also davon ausgehen, dass der Staat die Schulden irgendwann zur\u00fcckzahlen kann. Dieses theoretisch schl\u00fcssige Konzept st\u00f6\u00dft bei der praktischen Anwendung allerdings auf Schwierigkeiten. Das Ergebnis ist stark beeinflusst vom Diskontfaktor bei der Ermittlung des Barwerts. Und Budget\u00fcbersch\u00fcsse der ferneren Zukunft h\u00e4ngen stark von den Annahmen hinsichtlich Wachstum und Inflation der betreffenden Wirtschaft ab. Wir sehen daher davon ab, eine Sch\u00e4tzung zu geben. <\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Staatsschulden sind weltweit massiv gestiegen und bei vielen L\u00e4ndern gibt es noch keine Anzeichen einer Wende. Denn die Finanzpolitik steht vor vielen Herausforderungen, und es fehlt zumeist der politische Wille, die wichtigen Ausgaben zu priorisieren und bei anderen Ausgaben die notwendigen schmerzhaften Einschnitte vorzunehmen. Viele setzen darauf, dass die Notenbanken eine Schuldenkrise verhindern werden. Allerdings w\u00e4re dies mit betr\u00e4chtlichen Nebenwirkungen wie einer h\u00f6heren Inflation verbunden.<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":376,"featured_media":37428,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[3362,253,3361],"class_list":["post-37297","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-fiskalisches","tag-balz","tag-staatsschulden","tag-weidensteiner"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Gastbeitrag Steigende Staatsschulden Geht das gut?  - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=37297\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Gastbeitrag Steigende Staatsschulden Geht das gut?  - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Staatsschulden sind weltweit massiv gestiegen und bei vielen L\u00e4ndern gibt es noch keine Anzeichen einer Wende. 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