{"id":37853,"date":"2024-08-31T00:50:00","date_gmt":"2024-08-30T23:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=37853"},"modified":"2025-12-21T10:37:23","modified_gmt":"2025-12-21T09:37:23","slug":"zwei-unangenehme-einsichten-zum-krieg-in-der-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=37853","title":{"rendered":"Zwei unangenehme Einsichten zum Krieg in der Ukraine"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>1 Diplomatie versus Waffenlieferungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einer verbreiteten Vorstellung folgend gibt es ein intuitiv einleuchtendes Substitutionsverh\u00e4ltnis zwischen Diplomatie und Waffenlieferung im Ukraine-Krieg. Statt als \u201eFalke\u201c mit Hilfe von Waffenlieferungen kann man sich demnach als \u201eTaube\u201c mit Hilfe diplomatischer Bem\u00fchungen um eine Beendigung des Konflikts bem\u00fchen. Es wundert daher nicht, dass sich viele Politiker als \u201eTauben\u201c gefallen und damit verst\u00e4ndlicherweise viel Anklang finden. Das Problem ist nur, dass der Gegensatz zwischen Falken und Tauben im Umgang mit aggressiven Despoten nicht existiert. Das liegt daran, dass sich Diplomatie und milit\u00e4rischer Druck in diesen F\u00e4llen niemals substitutiv, sondern immer komplement\u00e4r zueinander verhalten. \u00dcbersetzt hei\u00dft dies: Diplomatie ohne Einsatz hinreichend starken Drohpotenzials ist so wirkungslos wie ein Windrad ohne Wind.<\/p>\n\n\n\n<p>Um dies in seiner ganzen Tragweite f\u00fcr die Ukraine zu verstehen, m\u00fcssen wir zun\u00e4chst folgendes wissen. Die gegenw\u00e4rtigen Verluste an Kriegsmaterial kann Russland durch Neuproduktion bei weitem nicht auffangen. Man greift daher auf altes Material zur\u00fcck, das man notd\u00fcrftig einsatzf\u00e4hig macht, und es fehlt dabei an allem, insbesondere an technologisch hochwertigen Bauteilen, die auch durch Lieferungen aus China und Iran nur sehr bedingt ersetzt werden k\u00f6nnen. Umgekehrt stehen den westlichen Staaten aufgrund ihrer \u00fcberw\u00e4ltigenden \u00f6konomischen, technologischen und milit\u00e4rischen \u00dcberlegenheit v\u00f6llig andere M\u00f6glichkeiten offen. Das Problem des Westens ist allein seine mangelnde Entschlossenheit und Einigkeit. W\u00fcrde er beides mobilisieren, h\u00e4tte die russische gegen\u00fcber der westlichen R\u00fcstungsproduktion bereits \u00fcber die kommenden zwei bis drei Jahre keine Chance. Putin und erst recht seine Kommandeure wissen das.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2 Die Grundlage<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sehen wir uns vor diesem Hintergrund Abbildung 1 an. Sie illustriert der Reihenfolge nach m\u00f6gliche Entscheidungen Putins sowie der westlichen Staaten (\u201eWesten\u201c). Entscheidet sich Putin im Punkt P1 f\u00fcr \u201eKrieg\u201c statt \u201eFrieden\u201c, entscheiden anschlie\u00dfend die westlichen Staaten in Punkt W zwischen einem hohen (\u201ehoch\u201c) und einem niedrigen (\u201eniedrig\u201c) Ma\u00df an Waffenlieferungen an die Ukraine. Dabei bedeutet \u201ehoch\u201c ganz im Sinne der obigen Ausf\u00fchrungen, dass Putin seine Pl\u00e4ne zur Unterwerfung der Ukraine aufgeben m\u00fcsste \u2013 zumindest au\u00dferhalb der Nuklearoption, auf die wir sp\u00e4ter noch zur\u00fcckkommen. \u201eNiedrig\u201c bedeutet, dass es dazu nicht hinreicht, wobei \u201eniedrig\u201c den Grenzfall einschlie\u00dft, \u00fcberhaupt keine Waffen zu liefern, so wie es zum Beispiel das B\u00fcndnis Sahra Wagenknecht und die AfD fordern und wie es die Bundesrepublik Deutschland und andere westliche Staaten zwischen 2014 und 2022 getan haben und manche immer noch immer tun. Je nach der Entscheidung des Westens findet sich Putin in Punkt P2a oder in Punkt P2b wieder, wo er schlie\u00dflich zwischen \u201eVerhandlung\u201c und \u201eKrieg\u201c entscheiden muss. Tats\u00e4chlich ist die urspr\u00fcngliche Entscheidung f\u00fcr \u201eKrieg\u201c in Punkt P1 bereits 2014, sp\u00e4testens aber am 22. Februar 2022 gefallen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/apolteukraine-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-37855\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/apolteukraine-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/apolteukraine-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/apolteukraine-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/apolteukraine-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/apolteukraine-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Ende gibt es sechs m\u00f6gliche Ergebnisse, die wir aus der \u2013 wie auch immer wirren \u2013 Sicht Putins bewerten. Wenn er von vornherein \u201eFrieden\u201c w\u00e4hlt, hat er nichts gewonnen und nichts verloren. Das bewerten wir mit einer null. Wenn er \u201eKrieg\u201c w\u00e4hlt und diesen gewinnt, bewerten wir das mit 1. Alle anderen Ergebnisse sind mit Verlusten f\u00fcr ihn verbunden, die wir mit -a, -b&nbsp;und &nbsp;-c bewerten, wobei gilt, dass 0 &lt; a &lt;b &lt;c.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Moment nehmen wir an, dass Putin die Option \u201enuklearer Krieg\u201c nicht w\u00e4hlen wird, weil sie ein Weltuntergangsszenario und damit auch sein eigenes physische Ende einleiten w\u00fcrde. Wenn das stimmte, dann w\u00fcrde das Fragezeichen hinter der Option \u201enuklearer Krieg\u201c eine Ziffer repr\u00e4sentieren, die noch kleiner ist als -c. Leider k\u00f6nnen wir uns dessen nicht sicher sein, und das ist der Grund, warum wir auf die Nuklearoption sp\u00e4ter noch zur\u00fcckkommen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Reagiert der Westen mit \u201ehoch\u201c, w\u00e4hrend Putin in P2a wiederum Krieg w\u00e4hlt, dann ist sein Ergebnis mit &nbsp;-c das schlechteste denkbare Ergebnis au\u00dferhalb der Nuklearoption, weil er den Krieg am Ende verlieren wird. Putin w\u00e4re f\u00fcr diesen Fall auch aus seiner Sicht der Welt heraus besser beraten, sp\u00e4testens im Punkt P2a die Option \u201eVerhandlung\u201c zu w\u00e4hlen, denn dann w\u00e4re sein Ergebnis -b, was immer noch besser ist als -c.<\/p>\n\n\n\n<p>Der entscheidende Aspekt ist nun, dass Putin im Punkt P1 nicht wei\u00df, wie sich der Westen im Punkt W entscheiden wird. Seine wie immer geartete Einsch\u00e4tzung l\u00e4sst sich mit der Wahrscheinlichkeit &nbsp;beschreiben, mit der er glaubt, dass der Westen die Option \u201ehoch\u201c w\u00e4hlt. Ob seine Einsch\u00e4tzung richtig ist oder nicht, spielt f\u00fcr unsere \u00dcberlegungen keine Rolle. Wichtig ist nur: Mit der von ihm eingesch\u00e4tzten Wahrscheinlichkeit &nbsp;w\u00e4hlt der Westen die Option \u201ehoch\u201c und mit der 1 &#8211; PR Wahrscheinlichkeit &nbsp;w\u00e4hlt er die Option \u201eniedrig\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Daraus ergibt sich nun ein \u201eErwartungswert\u201c des Ergebnisses f\u00fcr Putin f\u00fcr den Fall, dass er in P1 \u201eKrieg\u201c w\u00e4hlt, und zwar wie folgt: Wenn der Westen am Punkt W die Option \u201ehoch\u201c w\u00e4hlt, wird Putin die Option \u201eVerhandlung\u201c vorziehen, weil er damit ein Ergebnis von -b&nbsp;statt des noch schlechteren -c&nbsp;erzielt. Dieses Szenario tritt mit der Wahrscheinlichkeit PR&nbsp;ein. Mit dieser Wahrscheinlichkeit muss Putin das Ergebnis -b&nbsp;gewichten, und das ergibt -b mal PR. W\u00e4hlt der Westen dagegen die Option \u201eniedrig\u201c, w\u00fcrde Putin die Option \u201eKrieg\u201c der Option \u201eVerhandlung\u201c vorziehen, weil er mit \u201eKrieg\u201c mit 1 das beste Ergebnis hat, w\u00e4hrend er mit \u201eVerhandlung\u201c nur -a&nbsp;h\u00e4tte. Dieses Szenario tritt mit der Wahrscheinlichkeit 1-PR&nbsp;ein. Mit dieser Wahrscheinlichkeit muss Putin das Ergebnis 1&nbsp;gewichten, und das ergibt wiederum 1-PR. Durch Addition der beiden Szenarien ergibt sich der Erwartungswert: <\/p>\n\n\n\n<p>-b mal PR + 1-PR.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hlt Putin in Punkt P1 statt \u201eKrieg\u201c die Option \u201eFrieden\u201c, hat er gem\u00e4\u00df Abbildung 1 ganz sicher ein Ergebnis von null. Also ist es f\u00fcr ihn dann und nur dann am besten, die Option \u201eKrieg\u201c zu w\u00e4hlen, wenn: <\/p>\n\n\n\n<p>-b mal PR + 1 &#8211; PR &gt; 0<\/p>\n\n\n\n<p>Nach &nbsp;PR aufgel\u00f6st, ergibt das:<\/p>\n\n\n\n<p>PR &lt; 1\/(1+b).<\/p>\n\n\n\n<p>Das besagt: Putin wird am Punkt P1 die Option \u201eKrieg\u201c w\u00e4hlen, wenn er die Wahrscheinlichkeit, dass der Westen darauf mit einer hohen Unterst\u00fctzung der Ukraine reagiert, hinreichend klein einsch\u00e4tzt (also kleiner als 1\/(1+b). Wie viel das in der Realit\u00e4t ist, spielt f\u00fcr uns keine Rolle. Denn das, worauf es ankommt, bleibt immer gleich und lautet: Putin w\u00e4hlt umso eher die Option \u201eKrieg\u201c, je kleiner er die Wahrscheinlichkeit einsch\u00e4tzt, dass der Westen die Ukraine mit einem hohen Ma\u00df an Waffenlieferungen unterst\u00fctzen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Um dieses Ergebnis noch etwas zu verallgemeinern, stellen wir uns die Illustration in Abbildung 1 in immer neuen Durchg\u00e4ngen vor, in denen das Erreichen von Punkt P2b einer Endlosschleife folgend identisch ist mit dem abermaligen Erreichen von Punkt P1.<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Dann h\u00e4tte Putin fortlaufend die Beobachtung zwischen \u201ehoch\u201c und \u201eniedrig\u201c aus den vergangenen Durchl\u00e4ufen durch Punkt W im Blick und z\u00f6ge daraus Schl\u00fcsse auf die k\u00fcnftige Entscheidung des Westens f\u00fcr den Fall, dass er sich im \u201ealten\u201c Punkt P2b und zugleich im \u201eneuen\u201c Punkt P1 erneut f\u00fcr die Option \u201eKrieg\u201c entscheidet. In diesem sehr realistischen Szenario wird Putin kontinuierlich seine Wahl zwischen \u201eKrieg\u201c und \u201eVerhandlung\u201c \u00fcberpr\u00fcfen. Aus Abbildung 1 folgt aber noch etwas: Sobald Putin realisiert, dass er den Krieg wegen hoher Waffenlieferungen verlieren wird, ist es f\u00fcr ihn umso besser, je fr\u00fcher er die Option \u201eVerhandlung\u201c w\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3 Erste Einsicht: Wie man den Krieg verl\u00e4ngert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Alles das k\u00f6nnen wir zu unserer ersten unangenehmen Einsicht zusammenfassen: Je geringer unsere milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung und je unsicherer sie f\u00fcr die Zukunft ist, desto l\u00e4nger wird dieser Krieg und desto mehr Menschenleben und Zerst\u00f6rung werden wir zu beklagen haben. Das ist der Preis, den die Ukrainer f\u00fcr Olaf Scholz\u2018 \u201eumsichtige\u201c Politik jeden Tag zahlen. Von dieser ersten unangenehmen Einsicht gibt es nur eine einzige Ausnahme: dass die Unterst\u00fctzung n\u00e4mlich so klein wird, dass der ukrainische Widerstand bald kollabiert und Russland die Ukraine unterwirft. Denn dann w\u00e4re es besser, den Menschen wenigstens den Krieg zu ersparen. Umgekehrt gilt: Je mehr Waffen wir zu liefern bereit sind, je uneingeschr\u00e4nkter wir sie \u2013 im Rahmen des V\u00f6lkerrechts \u2013 der Ukraine zur Verf\u00fcgung stellen und je glaubw\u00fcrdiger wir Putin versichern, dass wir alles das im Zweifel \u00fcber Jahre hinweg werden durchhalten k\u00f6nnen und wollen, desto weniger wird von all dem eingesetzt werden m\u00fcssen, desto k\u00fcrzer wird der Krieg und desto weniger Verlust an Menschenleben, Infrastruktur, Wohnh\u00e4usern und so weiter werden wir beklagen m\u00fcssen. Dies verdeutlicht, dass die Tauben im Ergebnis nicht das sind, was sie scheinen, worin sich eine der vielen Varianten davon manifestiert, dass nichts allein schon deshalb gut ist, weil es gut gemeint ist. Denn bei n\u00e4herer Betrachtung erweist sich der vermeintliche Gegensatz zwischen Tauben und Falken als Irrtum.<\/p>\n\n\n\n<p>Putin selbst unterliegt zwar vielen Irrt\u00fcmern, <em>diesem<\/em> Irrtum aber nicht. Das erkennt man daran, dass er bereits lange vor seinem 2022er \u00dcberfall systematisch daran gearbeitet hat, die Einigkeit und Entschlossenheit des Westens zu untergraben. Deshalb versucht er, die westlichen L\u00e4nder untereinander ebenso zu spalten wie die Bev\u00f6lkerung innerhalb der L\u00e4nder. Deshalb beobachten wir seit langem die Cyberangriffe, die Desinformation, die Bots und die bezahlten Journalisten. Deshalb auch verbreitet Putin die intuitive, aber falsche Vorstellung von der Substitutionsbeziehung von Diplomatie und Waffenlieferungen ebenso wie die L\u00fcge von der Bedrohung der russischen Sicherheitsinteressen, die vor dem 22. Februar 2022 von vielen Journalisten und Politikern geglaubt und von nicht ganz wenigen bereitwillig weiterverbreitet wurde. Genau deshalb sehen wir uns schlie\u00dflich Putins fortlaufenden Drohungen ausgesetzt. Alles das dient n\u00e4mlich nur dem einem Zweck, die westlichen L\u00e4nder davon abzuhalten, in vereinter Entschlossenheit ihre \u00f6konomische, technologische und milit\u00e4rische \u00dcberlegenheit der Ukraine vorbehaltlos zur Verf\u00fcgung zu stellen. Denn Putin wei\u00df, dass dies das Ende seines Projekts der Unterwerfung der Ukraine w\u00e4re. So, und nur so, sind daher auch seine wiederholten Drohungen mit dem Einsatz von Atomwaffen zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4 Zweite Einsicht: Die atomare Bedrohung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4re das alles nur wahr, sofern Putin die Nuklearoption nicht h\u00e4tte? Tats\u00e4chlich ist ihm alles zuzutrauen, leider auch der Einsatz von Atomwaffen und auch um den Preis eines Weltuntergangsszenarios. Deshalb ist es bittere Wahrheit, dass wir ein solches mit den Mitteln, die uns zur Verf\u00fcgung stehen, niemals ganz ausschlie\u00dfen k\u00f6nnen. Das Einzige, womit wir Putin von der Nuklearoption abhalten k\u00f6nnen, folgt der zynischen Regel: Wer zuerst schie\u00dft, stirbt eine halbe Stunde sp\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor deren Hintergrund kann man Putins Drohung wieder mit Hilfe von Abbildung 1 beurteilen. Dann finden wir: Wenn sich hinter dem Fragezeichen neben der Option \u201enuklearer Krieg\u201c eine Ziffer verbirgt, die gr\u00f6\u00dfer ist als -b, dann ist eine im Zeitpunkt P2a ausgesprochene Drohung im strikten Sinne glaubw\u00fcrdig. Denn dies kennzeichnet den m\u00f6glichen Fall, dass Putin das Weltuntergangsszenario inklusive seines eigenen Endes immer noch lieber w\u00e4re als der Verlust der Ukraine.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider ist Putin irre genug, damit man ihm so etwas zutraut \u2013 umso mehr, als er nicht mehr jung und ihm das Schicksal noch so vieler anderer Menschen v\u00f6llig egal ist. Aus Sahra Wagenknechts h\u00e4ufigen Warnungen vor der Provokation der russischen Atommacht folgt vor diesem Hintergrund \u00fcbrigens, dass ausgerechnet sie Putin f\u00fcr einen Irren halten muss. Unabh\u00e4ngig davon gilt: Sofern er nicht irre genug ist, bleibt seine Drohung leer und damit unbedeutend \u2013 aber leider nur dann.<\/p>\n\n\n\n<p>Letzteres k\u00f6nnte in der Tat ein Grund dazu sein, ihn lieber nicht vor die Wahl zwischen Weltuntergang und Anerkennung einer freien Ukraine zu stellen. Dann aber sollte man ihm die Ukraine besser gleich \u00fcberlassen, denn damit w\u00fcrde man den Menschen zumindest das Leid eines weiteren Krieges ersparen. So denkt Sahra Wagenknecht und mit ihr viele andere. Bevor wir ihnen aber folgen, m\u00fcssen wir zun\u00e4chst pr\u00fcfen, was in einem solchen Fall als n\u00e4chstes geschieht. Dann finden wir: Mit derselben atomaren Drohung wie heute k\u00f6nnte Putin sich wom\u00f6glich als n\u00e4chstes Moldau einverleiben und dann das Baltikum; und wenn das alles funktioniert hat, warum nicht Polen, Ungarn oder noch mehr? Sein Instrument w\u00e4re immer das gleiche: Er muss uns nur davon \u00fcberzeugen, irre genug zu sein, um lieber den Weltuntergangsknopf zu dr\u00fccken als auf seine Forderungen zu verzichten.<\/p>\n\n\n\n<p>So uneingeschr\u00e4nkt gilt dies aber nur unter einer Bedingung: Das Weltuntergangszenario muss ihm nicht nur weniger schlimm erscheinen als ein Verzicht auf die Ukraine, sondern im n\u00e4chsten Schritt auch weniger als ein Verzicht auf Moldau, dann auch weniger als der Verzicht auf das Baltikum und so weiter. An jeder Stelle gilt: Sobald ihm der Verlust seines jeweiligen Kriegsziels weniger schlimm erscheint als das Weltuntergangsszenario, verliert seine atomare Drohung ihre Glaubw\u00fcrdigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber welcher Verlust ist f\u00fcr ihn weniger schlimm? Jener der Ukraine? Der Moldaus? Der des Baltikums? Der Polens? Wir wissen es nicht, und das ist ein Vorteil f\u00fcr ihn. Denn es kostet ihn nichts, uns in jedem Einzelfall mit der atomaren Drohung zu konfrontieren. Welche davon jeweils glaubw\u00fcrdig ist, wissen wir nicht. Wir wissen nur: Sobald wir ihm glauben, geraten wir auf eine absch\u00fcssige Ebene. Denn wenn wir an irgendeiner Stelle die zun\u00e4chst sicher erscheinende Option des Nachgebens w\u00e4hlen, lernt Putin etwas \u00fcber uns: dass wir ihm im Zweifel n\u00e4mlich nachgeben. Das ist ein Anreiz zu weiteren Erpressungsversuchen, denn es kostet ihn ja nichts. Sp\u00e4testens, wenn unsere eigene Existenz bedroht ist, gelangen wir aber \u2013 wie bereits die Ukraine \u2013 an den Punkt, ab dem wir nicht mehr nachgeben k\u00f6nnen; und dann werden uns wir der Einsicht stellen m\u00fcssen, dass wir zwar gro\u00dfe Teile des freien Europas bereits verloren, aber nichts an Sicherheit gewonnen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher lautet unsere zweite unangenehme Einsicht: Wenn wir Putins atomarer Drohung nachgeben, sind wir vor seinen Atomwaffen ebenso wenig sicher, als wenn wir ihr nicht nachgeben. Die Wahrheit ist: Solange wir uns Putins Willen nicht vollst\u00e4ndig unterordnen, sind wir niemals davor sicher, weil er uns bei jedem weiteren Konflikt erneut damit drohen kann. Viele Gegner konsequenter Waffenlieferungen bef\u00fcrchten, dass wir mit ihnen auf eine schiefe Ebene gel\u00e4ngen, entlang derer wir immer tiefer in die Logik von Aufr\u00fcstung und Gewalt rutschten. Richtig ist im Gegenteil: Wir befinden uns l\u00e4ngst auf einer schiefen Ebene, mit immer mehr Gewalt, Zerst\u00f6rung, systematischem Terror und immer drastischeren Drohungen \u2013 aber nicht, weil wir inzwischen Waffen liefern, sondern weil wir die Ukraine eigentlich schon 2008, ganz sicher aber \u2013 in besch\u00e4mender Weise \u2013 seit 2014 im Stich gelassen hatten, und weil wir sie selbst seit 2022 nur z\u00f6gerlich mit Waffen unterst\u00fctzen, oft begleitet von abenteuerlichen Diskussionen, \u00fcber die sich keiner mehr freut als Wladimir Putin. Wieviel Leid und Zerst\u00f6rung den Menschen in der Ukraine h\u00e4tte erspart bleiben k\u00f6nnen, wenn wir ihm rechtzeitig Einhalt geboten h\u00e4tten, muss man jeden Tag mit neuem Entsetzen beobachten.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> Noch einmal f\u00fcr Spieltheoretiker: Alle Ergebnisse in der Abbildung beziehen sich nur auf einen einmaligen Durchlauf.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere erste unangenehme Einsicht lautet: Je weniger Waffen der Westen liefert, desto l\u00e4nger und zerst\u00f6rerischer wird der Krieg in der Ukraine und desto mehr Menschenleben wird er fordern. 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