{"id":38174,"date":"2024-10-13T06:39:11","date_gmt":"2024-10-13T05:39:11","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38174"},"modified":"2024-10-14T05:17:11","modified_gmt":"2024-10-14T04:17:11","slug":"gastbeitrag-was-steckt-hinter-der-deglobalisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38174","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b><br>Was steckt hinter der Deglobalisierung?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><em>Der Welthandel w\u00e4chst seit gut f\u00fcnfzehn Jahren langsamer als die Weltwirtschaft. Wir zeigen, dass dieses h\u00e4ufig als Deglobalisierung bezeichnete Ph\u00e4nomen haupts\u00e4chlich auf die wirtschaftliche Entwicklung Chinas zur\u00fcckgeht. Auch eine Verschiebung der globalen Handelskorridore geht teilweise auf geopolitische Spannungen mit China zur\u00fcck. Interessant ist, dass die Unternehmen in vielen L\u00e4ndern ihre Lieferketten bisher nicht unabh\u00e4ngiger von China gemacht haben und Lieferketten nicht renationalisieren.<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wird die Globalisierung r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Globalisierung scheint sich umzukehren. Zwar ist der Welthandel in den letzten Jahren trotz Coronakrise preisbereinigt um mehr als 1% pro Jahr gestiegen. Allerdings ist in dieser Zeit das Bruttoinlandsprodukt der Welt deutlich schneller gewachsen. Entgegen des jahrzehntelangen Trends nimmt daher der Welthandel als Anteil der globalen Wirtschaftskraft seit gut f\u00fcnfzehn Jahren wieder ab (Titelchart). So sank dieser Anteil von seinem H\u00f6hepunkt von 26% im Jahr 2007 auf 23% im Jahr 2023. Diese h\u00e4ufig als Deglobalisierung bezeichnete Entwicklung ist gerade f\u00fcr Deutschland besorgniserregend, da hierzulande ein F\u00fcnftel aller Arbeitspl\u00e4tze direkt oder indirekt am Export von G\u00fctern h\u00e4ngt und etwa ein Drittel der Wohlstandsgewinne der letzten Jahrzehnte auf den Au\u00dfenhandel zur\u00fcckzuf\u00fchren sein d\u00fcrfte. Wir untersuchen, welche Faktoren zu diesem Trend beitragen, wie sich die globalen Handelsfl\u00fcsse verschieben und wie sich die weltweiten Lieferketten seit der Pandemie ver\u00e4ndert haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>China spielt eine ma\u00dfgebliche Rolle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein wesentlicher Grund f\u00fcr die abnehmende Globalisierung liegt in der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas. China hatte seit den fr\u00fcher 2000ern ein rasantes Wirtschaftswachstum, das vor allem durch die Exportwirtschaft befeuert wurde. Seit 2007 f\u00e4llt jedoch der Au\u00dfenhandel in Relation zum chinesischen Bruttoinlandsprodukt Chinas (Abb. 1):<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"1\">\n<li>China st\u00e4rkt seinen Binnenmarkt. Aufgrund des fortschreitenden Wohlstandes der Bev\u00f6lkerung und der politischen Bestrebung nach wirtschaftlicher Unabh\u00e4ngigkeit w\u00e4chst die heimische Nachfrage nach Dienstleistungen deutlich schneller als die ausl\u00e4ndische Nachfrage nach Waren. Der Staat erh\u00f6ht Gesundheits- und Bildungsausgaben, die Privatwirtschaft investiert in die Forschung und Privatpersonen geben mehr Geld f\u00fcr heimische Dienstleistungen aus. Dadurch zieht der Dienstleistungssektor mehr Ressourcen wie Arbeitskr\u00e4fte an, die nicht f\u00fcr die Produktion von Waren und damit von Exportg\u00fctern zur Verf\u00fcgung stehen. Daher w\u00e4chst der Au\u00dfenhandel Chinas langsamer als sein Bruttoinlandsprodukt.<\/li>\n\n\n\n<li>Die chinesische Produktion ersetzt zunehmend ausl\u00e4ndische Zwischen- und Kapitalg\u00fcter durch Waren aus heimischer Herstellung. Im Jahr 2005 bestanden die aus China ausgef\u00fchrten Waren zu etwa einem Viertel aus ausl\u00e4ndischer Wertsch\u00f6pfung. Dieser Anteil ist innerhalb von f\u00fcnfzehn Jahren auf 16% gefallen. Auf der einen Seite f\u00fchrt das zu geringeren Importen. Auf der anderen Seite bindet die heimische Produktion von Zwischeng\u00fctern ebenfalls Ressourcen, die nicht mehr f\u00fcr die Produktion von Endprodukten f\u00fcr den Export zur Verf\u00fcgung stehen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-38188\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc1-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc1-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Ohne China w\u00e4chst der Welthandel langsam weiter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus den oben genannten Gr\u00fcnden sinkt die Au\u00dfenhandelsquote Chinas seit 2007. Dies schl\u00e4gt aufgrund der Gr\u00f6\u00dfe der chinesischen Volkswirtschaft auf globale Gr\u00f6\u00dfen durch. Deshalb zeichnet sich beim Anteil des globalen G\u00fcterhandels an der Weltwirtschaft keine Deglobalisierung mehr ab, wenn man China ausklammert (Abb. 2). Stattdessen entwickelt sich der Anteil ohne China seit einigen Jahren unter Schwankungen seitw\u00e4rts. Ohne den China-Effekt l\u00e4sst sich daher eher von einer Stabilisierung der Globalisierung sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bisher haben wir uns auf den Handel mit physischen Waren konzentriert. Ein anderes Bild zeigt der h\u00e4ufig \u00fcbersehene Handel mit Dienstleistungen, der in Relation zum globalen Bruttoinlandsprodukt seit den 90er Jahren steigt. Zu typischerweise gehandelten Dienstleistungen geh\u00f6ren solche aus den Bereichen IT und Kommunikation, Transport und Finanz- und Versicherungswesen. Rechnet man die Reisedienstleistungen heraus, die durch die Pandemie stark eingebrochen sind, steigen die gehandelten Dienstleistungen fast ungebremst. Innerhalb der letzten 25 Jahre hat sich sogar der Anteil der gehandelten Dienstleistungen an der globalen Volkswirtschaft von 3% auf 6% verdoppelt (Abb. 2).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc2-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-38189\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc2-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc2-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc2-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc2-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Geopolitische Konflikte verschieben Handelskorridore<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unterhalb der globalen Ebene zeichnen sich unterschiedliche Entwicklungen auf den Handelskorridoren ab. Aufgrund des Handelskrieges zwischen den USA und China, den Donald Trump ma\u00dfgeblich w\u00e4hrend seiner Pr\u00e4sidentschaft begonnen hat, importierten die L\u00e4nder Nordamerikas im vergangenen Jahr 20% weniger Waren aus China als vier Jahre zuvor (Abb. 3). Da sich dieser Handelskrieg noch nicht auf andere Handelspartner Chinas und der USA ausgeweitet hat, hat sich der betroffene Handel zwischen China und den USA in andere Regionen verschoben. So importierten die Vereinigten Staaten mehr aus dem Rest der Welt und Europa. Auf der anderen Seite exportiert China mehr nach Europa und den Rest der Welt. Diese Verschiebung der Handelsstr\u00f6me ist allerdings nur deshalb m\u00f6glich, weil auf anderen Handelskorridoren noch keine Handelskonflikte ausgebrochen sind und die Z\u00f6lle nicht in die H\u00f6he getrieben wurden. Daher ist der Einbruch des Handels zwischen den USA und China auch eine Warnung vor den Konsequenzen von Handelskriegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der europ\u00e4ische Au\u00dfenhandel hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschoben. W\u00e4hrend der transatlantische Warenaustausch floriert, hat Europa seit 2019 preisbereinigt 13% weniger nach China exportiert. Das liegt einerseits daran, dass die chinesische Produktion sich weiterentwickelt hat und das Land zunehmend komplexere G\u00fcter wie Maschinen selbst produziert, welche in der Vergangenheit beispielsweise aus Deutschland importiert wurden. Andererseits produzieren auch deutsche Unternehmen mehr in China f\u00fcr den heimischen Markt, anstatt die Waren in Deutschland herzustellen und zu exportieren. Mit dieser Produktionsverlagerung k\u00f6nnten Unternehmen drohenden Handelsbarrieren zuvorkommen wollen, die wegen steigender politischer Spannungen zwischen dem Westen und China wahrscheinlicher werden. Diese Beobachtungen hatten wir bereits in einer vergangenen <a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/report\/394aba03-66c1-4e2f-850f-00a2fb134563\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Woche im Fokus<\/a> thematisiert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc3-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-38190\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc3-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc3-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc3-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc3-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc3-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Lieferketten expandieren sogar und China-Abh\u00e4ngigkeit steigt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fallende Exporte Europas nach China sollten eigentlich einhergehen mit geringeren Einfuhren aus China. Aber offensichtlich ist das Gegenteil der Fall: Von 2019 bis 2023 haben die europ\u00e4ischen Volkswirtschaften 11% mehr aus China importiert (Chart 3). Und nicht nur das: Auch die Abh\u00e4ngigkeit von chinesischen Vorleistungen scheint in diesem Zeitraum zugenommen zu haben. So ist das Verh\u00e4ltnis von Vorleistungsg\u00fctern, die Deutschland aus China importiert, gemessen an der Produktionsmenge Deutschlands von 4% im Jahr 2019 auf knapp 6% im Jahr 2023 gestiegen (Abb. 4). Dies ist in fast allen Volkswirtschaften der Welt zu beobachten \u2013 besonders in Afrika. In Asien machen chinesische Vorleistungen mittlerweile sogar 12% des Produktionswertes aus. Nur die Vereinigten Staaten haben ihre Lieferketten unabh\u00e4ngiger von China gemacht. 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[<a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/b260d5a3-0342-4889-9d96-1b6f954cdeed?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bm9yYmVydC5iZXJ0aG9sZEB1bmktd3VlcnpidXJnLmRlOjc=#fn_2\">2<\/a>]<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc4-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-38191\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc4-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc4-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc4-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc4-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vinc4-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Europa hat viel zu verlieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Globalisierung hat zweifellos an Schwung verloren. Ohne die wirtschaftliche Entwicklung in China bleibt der Anteil des Welthandels an der globalen Wirtschaftskraft in etwa konstant. F\u00fcr einen erneuten Anstieg der Globalisierung wie in den zwei Jahrzehnten bis 2005 gibt es dar\u00fcberhinaus keine Anzeichen. Dies bedeutet, dass auch die positiven Auswirkungen der Globalisierung \u2013 wie eine d\u00e4mpfende Wirkung auf die Inlandspreise \u2013 bereits weggefallen sind. Wenn Handelshemmnisse jedoch noch weiter errichtet werden, k\u00f6nnten diese sogar preistreibend wirken. Eine zweite Pr\u00e4sidentschaft unter Donald Trump oder eine Aggression Chinas gegen Taiwan k\u00f6nnten genau solche Handelsbarrieren erzwingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem bedeutet wachsender Welthandel nicht zwangsl\u00e4ufig mehr Exporte der EU in die Welt. Das zeigen insbesondere die schwachen Exporte Deutschlands in den letzten Jahren. W\u00e4hrend sich Chinas Rolle vom Abnehmer deutscher Produkte zum Wettbewerber entwickelt, erodiert Europas Wettbewerbsf\u00e4higkeit aufgrund hoher Arbeitskosten und anderer unzureichender Standortfaktoren. Gleichzeitig sind europ\u00e4ische Industrien st\u00e4rker von chinesischen Vorleistungsg\u00fctern abh\u00e4ngig als noch vor f\u00fcnf Jahren. Die EU sollte daher weiterhin Freihandelsabkommen mit Schwellenl\u00e4ndern wie den Mercosur-Staaten Lateinamerikas, Indien und Afrika anstreben und den Handel st\u00e4rker diversifizieren.<\/p>\n\n\n\n<p>[1]Eine Abh\u00e4ngigkeit der amerikanischen Produktion von China durch Rohstofflieferung ist hier allerdings nicht einbezogen. Da China insbesondere bei Lithium und diversen seltenen Erden Weltmarktf\u00fchrer ist, k\u00f6nnen f\u00fcr die USA auch dennoch Abh\u00e4ngigkeiten entstehen. <br><br>[2] Die Importe von Zwischeng\u00fctern beinhalten intra-EU Handel. Eine hohe internationale Verzweigung von Lieferketten ist daher f\u00fcr Europa und Deutschland nicht \u00fcberraschend.<\/p>\n\n\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Welthandel w\u00e4chst seit gut f\u00fcnfzehn Jahren langsamer als die Weltwirtschaft. Wir zeigen, dass dieses h\u00e4ufig als Deglobalisierung bezeichnete Ph\u00e4nomen haupts\u00e4chlich auf die wirtschaftliche Entwicklung Chinas zur\u00fcckgeht. Auch eine Verschiebung der globalen Handelskorridore geht teilwise auf geopolitische Spannungen mit China zur\u00fcck. 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