{"id":38323,"date":"2024-10-25T00:52:00","date_gmt":"2024-10-24T23:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38323"},"modified":"2024-10-28T12:48:26","modified_gmt":"2024-10-28T11:48:26","slug":"nobelpreis-2024-wie-institutionen-gebildet-werden-und-den-wohlstand-beeinflussen-zum-nobelpreis-fuer-daron-acemoglu-simon-johnson-und-james-a-robinson","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38323","title":{"rendered":"<b>Nobelpreis 2024 <\/b><br>Wie Institutionen gebildet werden und den Wohlstand beeinflussen <br><b>Zum Nobelpreis f\u00fcr Daron Acemoglu, Simon Johnson und James A. Robinson <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Preis der Schwedischen Reichsbank f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften zum Gedenken an Alfred Nobel wurde 2024 an drei Forscher vergeben: an <a>Daron Acemoglu, Jahrgang 1967, der gegenw\u00e4rtig am Massachusetts Institute of Technology (MIT) arbeitet; an Simon Johnson, Jahrgang 1963, ebenfalls MIT; und an James A. Robinson<\/a>, Jahrgang 1960, von der University of Chicago. Die Kurzbegr\u00fcndung lautet, dass die drei den Preis f\u00fcr ihre Studien erhalten, \u201ewie Institutionen gebildet werden und den Wohlstand beeinflussen\u201c<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Das wissenschaftliche Hintergrundpapier zur Preisbegr\u00fcndung gibt zu diesen beiden Punkten n\u00e4her Auskunft.<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Als preisw\u00fcrdig angesehen werden zum einen empirische Arbeiten, in denen gezeigt wir, dass inklusive Institutionen <em>positive<\/em> wirtschaftliche Auswirkungen und extraktive Institutionen <em>negative<\/em> wirtschaftliche Auswirkungen hervorrufen. Hier handelt es sich vor allem um zwei zentrale Aufs\u00e4tze.<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Zum anderen werden die Autoren ausgezeichnet f\u00fcr ihre Arbeiten zum institutionellen Wandel (inklusive des Ph\u00e4nomens institutionellen Stillstands und Beharrungsverm\u00f6gens), in denen sie ein neues Interpretationsmuster f\u00fcr die politische Logik gesellschaftlicher Institutionenbildung entwickeln. Hier handelt es sich um eine gr\u00f6\u00dfere Reihe von Aufs\u00e4tzen sowie \u2013 was ja im zeitgen\u00f6ssischen Wissenschaftsbetrieb immer ungew\u00f6hnlicher wird \u2013 um ein Buch.<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chsten beiden Abschnitte zeichnen exemplarisch die Kernideen der beiden als preisw\u00fcrdig ausgewiesenen Forschungsleistungen nach.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Die wirtschaftlichen Auswirkungen inklusiver versus extraktiver Institutionen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dass Institutionen wichtig sind, erschlie\u00dft sich dem gesunden Menschenverstand unmittelbar. Man muss sich nur in Erinnerung rufen, wie die deutsche Teilung in BRD und DDR in relativ kurzer Zeit zu sehr unterschiedlichen Wohlstandsniveaus gef\u00fchrt hat. Im Hinblick auf die Teilung zwischen Nord- und S\u00fcdkorea kann man anhand n\u00e4chtlicher Satellitenphotos die Auswirkungen unterschiedlicher institutioneller Arrangements sogar mit blo\u00dfem Auge erkennen.<a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts dieser Plausibilit\u00e4t dr\u00e4ngt sich die Frage auf, inwiefern hier \u00fcberhaupt ein <em>Forschungsproblem<\/em> vorliegt. Die Antwort liegt, wie so oft, in dem Befund, dass die Plausibilit\u00e4t nicht ganz so eindeutig ist, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag, so dass man zwischen offensichtlicher Korrelation und echter Kausalit\u00e4t sorgsam unterscheiden muss. Plausibel ist, dass gute Institutionen einer Bev\u00f6lkerung helfen, ihren Wohlstand zu steigern. Plausibel ist umgekehrt aber auch, dass reiche Gesellschaften sich gute Institutionen eher \u201aleisten\u2018 k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die innovative Forschungsleistung von Acemoglu, Johnson und Robinson (im Folgenden abgek\u00fcrzt als AJR) besteht also <em>nicht<\/em> darin, thematisch eine neue Frage aufzuwerfen. In Wirklichkeit besch\u00e4ftigt diese Frage nach den institutionellen Quellen wirtschaftlichen Wohlstands die \u00f6konomische Forschung bereits seit 250 Jahren, weil schon Adam Smith sie gestellt hat.<a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Ihre innovative Forschungsleistung besteht auch <em>nicht<\/em> darin, diese altehrw\u00fcrdige Frage mit einer inhaltlich neuen Antwort zu versehen. Bereits Adam Smith und viele klassische und neoklassische \u00d6konomen nach ihm waren sich sehr wohl dar\u00fcber im Klaren, dass Institutionen f\u00fcr den Wohlstand der Nationen eine extrem wichtige Rolle spielen. Die innovative Forschungsleistung von AJR besteht vielmehr <em>darin<\/em>, <em>wie<\/em> sie dieser Antwort eine <em>neue Grundlage<\/em> geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Grundlage ist <em>empirischer<\/em> Natur. Sie macht sich ein quasi-nat\u00fcrliches Experiment zunutze, um das Endogenit\u00e4tsproblem methodisch in den Griff zu bekommen, indem sie einen exogenen Schock untersuchen. Es geht um den Sachverhalt, dass der von Europa ausgehende Kolonialismus in den betroffenen Gebieten neue Institutionen eingef\u00fchrt hat, deren wirtschaftliche Auswirkungen sich relativ gut beobachten und messen lassen. In den Daten findet man zwei sehr unterschiedliche Schockwirkungen: In manchen F\u00e4llen waren die kolonial eingef\u00fchrten Institutionen inklusiver, in anderen eher extraktiver Art. Die Sp\u00e4tfolgen dieser unterschiedlichen Weichenstellungen wirken bis heute nach.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrem programmatisch betitelten Aufsatz \u201eThe Colonial Origins of Comparative Development: An Empirical Investigation\u201c<a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\">[7]<\/a> entwickeln AJR folgende Argumentation (siehe Abb. 1): In einigen Kolonien war das Sterberisiko f\u00fcr europ\u00e4ische Siedler aufgrund der Krankheitsbelastung hoch, in anderen niedrig. In die erste Kategorie fallen afrikanische Regionen wie der von Belgien besetzte Kongo oder das heutige Ghana, in die zweite Kategorie fallen die nordamerikanischen Regionen Kanada und die USA, aber auch Australien und Neuseeland.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser objektive Unterschied veranlasste die europ\u00e4ischen Kolonialm\u00e4chte dazu, ganz unterschiedliche Kolonialisierungsstrategien zu verfolgen. Im ersten Fall verzichtete man weitgehend auf eine intensive Besiedlung der milit\u00e4risch eroberten Gebiete und verlegte sich auf ein Modell zentraler Ressourcenausbeutung im Hinblick auf nat\u00fcrliche Rohstoffe und menschliche Arbeitskraft. Im zweiten Fall gr\u00fcndeten europ\u00e4ische Siedler neo-europ\u00e4ische Gesellschaften, in denen sie sich selbst mit Regeln versorgten, die eine dezentrale Bewirtschaftung der lokal vorhandenen Ressourcen beg\u00fcnstigten.<\/p>\n\n\n\n<p>Im ersten Fall wurde eine prim\u00e4r afrikanische Bev\u00f6lkerung mit neuen Institutionen fremdversorgt, die infolgedessen nicht an ihren Interessen, sondern an den Interessen der Kolonialherren orientiert waren. Im zweiten Fall betrieb eine europ\u00e4ische Siedlerpopulation institutionelle Selbstversorgung. Im ersten Fall lag es im Interesse der Kolonialisten, rechtsstaatliche Strukturen wie sichere Eigentumsrechte und eine unabh\u00e4ngige Gerichtsbarkeit nur schwach auszupr\u00e4gen. Im zweiten Fall hingegen hatten die europ\u00e4ischen Siedler ein starkes Eigeninteresse daran, in Europa bereits bew\u00e4hrte Traditionen der Rechtsstaatlichkeit in ihr neues Siedlungsgebiet mitzunehmen und f\u00fcr sich selbst zur Entfaltung zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im ersten Fall wurden <em>extraktive<\/em> Institutionen, im zweiten Fall <em>inklusive<\/em> Institutionen implementiert \u2013 mit radikal unterschiedlichen Folgewirkungen, die bis heute gewisserma\u00dfen nachhallen: Die L\u00e4nder, die nach dem ersten Typ kolonialisiert wurden und damit auf das Gleis extraktiver Institutionenbildung gesetzt wurden, sind vergleichsweise arm (geblieben). Demgegen\u00fcber sind jene L\u00e4nder, die nach dem zweiten Typ kolonialisiert wurden und damit auf das Gleis inklusiver Institutionenbildung gesetzt wurden, vergleichsweise reich (geworden).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pies1-1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-38335\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pies1-1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pies1-1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pies1-1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pies1-1-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pies1-1-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die in <em>methodischer<\/em> Hinsicht wichtige Einsicht von AJR bestand also darin, eine objektive Quelle exogener Variation der Institutionenbildung zu identifizieren und dann unterschiedlichen Institutionen in der Tat sehr unterschiedliche Beitr\u00e4ge zur Wohlstandsentwicklung zurechnen zu k\u00f6nnen. Erg\u00e4nzt wurde dies um eine <em>inhaltlich<\/em> wichtige Erkenntnis. Sie lautet (in deutscher \u00dcbersetzung): \u201eWir zeigen, dass weder die Entfernung vom \u00c4quator noch die Dummyvariable f\u00fcr Afrika signifikant sind, sofern der Effekt von Institutionen auf die Wirtschaftsleistung kontrolliert wird. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Afrika nicht aufgrund rein geographischer oder kultureller Faktoren \u00e4rmer ist als der Rest der Welt, sondern aufgrund schlechterer Institutionen.\u201c<a href=\"#_ftn8\" id=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Die polit-\u00f6konomische Logik institutionellen Wandels<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Unterscheidung zwischen guten und schlechten, funktionalen und dysfunktionalen, reichtumsf\u00f6rdernden und armutsf\u00f6rdernden \u2013 kurz: zwischen inklusiven und extraktiven Institutionen wirft als neues Forschungsproblem die Folgefrage auf, warum Gesellschaften sich nicht einfach dazu entschlie\u00dfen, sich vom Ballast extraktiver Institutionen zu befreien, also m\u00f6glichst schnell und konsequent zur Bildung inklusiver Institutionen \u00fcberzugehen. Warum sind schlechte Institutionen persistent? Was macht es schwierig, sich gute Institutionen zuzulegen?<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Folgefrage er\u00f6ffnet das Feld f\u00fcr weitere innovative Forschungsleistungen von AJR, die ebenfalls als nobelw\u00fcrdig (an-)erkannt wurden. Im Wesentlichen geht es darum, dass AJR einen Interpretationsrahmen bereitgestellt haben, der sich sehr gut dazu eignet, die polit-\u00f6konomische Logik institutionellen Wandels zu untersuchen. Die Nobel-Kommission betont in ihrer W\u00fcrdigung, dass dieser Interpretationsrahmen sich nicht nur innerhalb der Wirtschaftswissenschaften, sondern auch innerhalb der Politikwissenschaft als sehr einflussreich erwiesen und zahlreiche Forscher zu eigenen Arbeiten angeregt hat.<a href=\"#_ftn9\" id=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Im Folgenden werden drei Ideen skizziert, deren Aufeinanderfolge zeigt, wie sich innerhalb des Interpretationsrahmens von ARJ ihre positiven Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze dynamisch entwickelt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Idee bezieht sich auf das Ph\u00e4nomen einer feindlichen Einstellung gegen\u00fcber technischen Innovationen und den daraus resultierenden Versuchen, solche Innovationen zu verhindern oder zumindest zu verz\u00f6gern. Hier setzen sich AJR kritisch mit der Hypothese auseinander, dass es die absehbaren wirtschaftlichen Verlierer sind, die gegen neue Produkte und Verfahren zu Felde ziehen. AJR vertreten eine Gegenthese. Aus ihrer Sicht sind es nicht die wirtschaftlichen, sondern die politischen Verlierer, die Widerstand leisten, also nicht jene, die f\u00fcr sich selbst Wohlstandseinbu\u00dfen bef\u00fcrchten, sondern jene, die ihre politische Machtposition gef\u00e4hrdet sehen. AJR geben hierf\u00fcr folgende Begr\u00fcndung:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn die Akteure wirtschaftliche Verlierer sind, aber keine politische Macht haben, k\u00f6nnen sie den technologischen Fortschritt nicht behindern. Wenn sie politische Macht haben und diese behalten (d.h. keine politischen Verlierer sind), dann haben sie keinen Anreiz, den Fortschritt zu blockieren. [Erg\u00e4nzung durch IP: Sie k\u00f6nnen ja schlie\u00dflich den gesellschaftlichen Zusatz-Reichtum zu ihren Gunsten umverteilen.] Es sind also nur jene Akteure, die politische Macht haben und f\u00fcrchten, sie zu verlieren, die ein Interesse (und die M\u00f6glichkeit) haben, Innovationen tats\u00e4chlich zu blockieren. Unsere Analyse legt nahe, dass wir uns mehr mit der Funktionsweise politischer Institutionen und den Determinanten der Verteilung politischer Macht befassen sollten, wenn wir technologische R\u00fcckst\u00e4ndigkeit verstehen wollen.\u201c<a href=\"#_ftn10\" id=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite Idee besteht darin, ein dynamisches Spiel zu modellieren, in dem sich die breite Bev\u00f6lkerung einer kleinen Elite gegen\u00fcber sieht, die politische Herrschaft aus\u00fcbt. Mit einem solchen Spiel \u2013 genauer: mit zahlreichen Varianten eines solchen Spiels \u2013 gehen AJR der Frage nach, was die Regierung dazu bewegen k\u00f6nnte, ihre Herrschaft zu teilen und der Bev\u00f6lkerung politische Mitsprache- oder sogar Mitentscheidungsrechte einzur\u00e4umen, also politische Inklusion zu betreiben.<a href=\"#_ftn11\" id=\"_ftnref11\">[11]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Hier wird das Spektrum m\u00f6glicher Interaktionsergebnisse durch zwei Extrempole begrenzt. Einerseits kann ein Revolutionsversuch der Bev\u00f6lkerung milit\u00e4risch niedergeschlagen werden. Andererseits kann ein Revolutionsversuch erfolgreich sein, was allerdings erfahrungsgem\u00e4\u00df in den meisten F\u00e4llen bedeutet, dass die umgest\u00fcrzte Diktatur nicht durch Demokratie, sondern durch eine neue Diktatur milit\u00e4rischer Machthaber ersetzt wird. Interessant sind also die F\u00e4lle innerhalb dieses Spektrums, die tats\u00e4chlich zur Einrichtung einer Demokratie f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier haben AJR folgende M\u00f6glichkeit im Blick: Eine diktatorische Regierung wird sich auf Demokratie einlassen, also auf politische Machteinbu\u00dfen, wenn sie daf\u00fcr wirtschaftlich kompensiert wird. Im Prinzip w\u00e4re es leicht m\u00f6glich, sie zu kompensieren, weil der \u00dcbergang von extraktiven zu inklusiven Institutionen wirtschaftliche Wohlstandszuw\u00e4chse erzeugt, die man als Win-Win-Potential so aussch\u00f6pfen k\u00f6nnte, dass im Vergleich zum Status quo nicht nur die Bev\u00f6lkerung, sondern auch die Elite bessergestellt wird. Allerdings gibt es zwei Glaubw\u00fcrdigkeitsprobleme, die gleichzeitig auftauchen und einen solchen \u201adeal\u2018 unterminieren.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Einerseits hat eine diktatorische Regierung immense Schwierigkeiten, in der Bev\u00f6lkerung das Vertrauen aufzubauen, dass sie inklusive Institutionen \u2013 einschlie\u00dflich sicherer Eigentumsrechte \u2013 wirklich dauerhaft und nicht nur vor\u00fcbergehend einf\u00fchrt, so dass sie der Versuchung widersteht, den entstehenden Reichtum einfach zu konfiszieren. Ein denkbares Mittel zum Vertrauensaufbau ist die Gew\u00e4hrung politischer Mitwirkungsrechte.<\/li>\n\n\n\n<li>Andererseits hat die Bev\u00f6lkerung immense Schwierigkeiten, in der Regierung das Vertrauen aufzubauen, dass sie die Gew\u00e4hrung politischer Mitwirkungsrechte nicht dazu gebraucht \u2013 aus Sicht der regierenden Elite: missbraucht \u2013, um die wirtschaftliche Kompensation wieder einzukassieren, mit der die Elite f\u00fcr die Einf\u00fchrung inklusiver Institutionen gratifiziert werden sollte.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Man sieht: Hier bei\u00dft sich die Katze leicht in den Schwanz. Der Sache nach hat man es mit einer Struktur ineinander verkeilter Glaubw\u00fcrdigkeitsprobleme vom Typ \u201aeinseitiges Gefangenendilemma\u2018 zu tun.<a href=\"#_ftn12\" id=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Dies veranlasst Acemoglu zu der Einsch\u00e4tzung, dass das f\u00fcr wirtschaftliche Transaktionen geltende Coase-Theorem f\u00fcr politische Transaktionen leicht versagt.<a href=\"#_ftn13\" id=\"_ftnref13\">[13]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Damit ist Folgendes gemeint: Bestehen sichere Eigentumsrechte und lassen sich diese zu geringen Transaktionskosten austauschen, entsteht ein sozialer Prozess wechselseitig vorteilhafter Besserstellung, den man auf wirtschaftlichen M\u00e4rkten oft beobachten kann. Bestehen hingegen unsichere Eigentumsrechte und lassen sich diese nur zu extrem hohen Transaktionskosten austauschen, dann l\u00e4sst sich ein prinzipiell vorhandenes Win-Win-Potential nicht aneignen. Aus genau diesem Grund \u2013 aufgrund eines nicht l\u00f6sbaren Commitment-Problems \u2013 kommt ein politischer Tausch wechselseitiger Vorteilsgew\u00e4hrung oft nicht zustande.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder umgekehrt formuliert: Ein Regimewechsel von der Diktatur zur Demokratie entsteht in diesem Interpretationsrahmen nur in dem Ma\u00dfe, wie es der Bev\u00f6lkerung gelingt, mittels einer (glaubw\u00fcrdigen!) Revolutionsdrohung der regierenden Elite politische Zugest\u00e4ndnisse abzuringen. Die Drohung stellt die Regierung dann gewisserma\u00dfen vor die Wahl zwischen Skylla und Charybdis, und dann kann es sein, dass eine Elite lieber konzessionsweise auf politische Privilegien verzichtet, als Gefahr zu laufen, aus dem Land gejagt oder umgebracht zu werden.<a href=\"#_ftn14\" id=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die dritte Idee entwickelt diese Modellierung weiter, indem die Bev\u00f6lkerung nicht l\u00e4nger als monolithischer Block betrachtet wird, sondern als Zivilgesellschaft, die aus diversen Gruppen besteht, die sich zu kollektivem Handeln bef\u00e4higen. Hier stehen sich dann Staat und Zivilgesellschaft im Modus antagonistischer Kooperation gegen\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p>Zugrunde liegt folgende \u00dcberlegung:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Theorie f\u00fchrt zu drei unterschiedlichen Gleichgewichten, die jeweils von den Anfangsbedingungen abh\u00e4ngen. Der erste Typus, ein schwacher Staat, entsteht, wenn die Gesellschaft im Verh\u00e4ltnis zur Elite stark ist. Der zweite Typus, ein despotischer Staat, entsteht dort, wo die Elite relativ \u00fcberm\u00e4chtig ist. Der dritte Typus, ein inklusiver Staat, entsteht, wenn die Elite und die Gesellschaft sich in einer Machtbalance befinden.\u201c<a href=\"#_ftn15\" id=\"_ftnref15\">[15]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Eine solche Modellierung lenkt den Blick auf eine Korridorl\u00f6sung, die Abstand zu zwei degenerativen Extremf\u00e4llen h\u00e4lt (siehe Abb. 2).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pies2-1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-38337\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pies2-1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pies2-1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pies2-1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pies2-1-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/pies2-1-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Das paradigmatische Beispiel f\u00fcr den ersten Typus, einen schwachen Staat, ist Montenegro (nach 1840 Region III).<\/li>\n\n\n\n<li>Das paradigmatische Beispiel f\u00fcr den zweiten Typus, einen despotischen Staat, ist Preu\u00dfen nach 1640 (Region I).<\/li>\n\n\n\n<li>Das paradigmatische Beispiel f\u00fcr den dritten Typus, einen inklusiven Staat, ist die Schweiz nach 1648 (Region II).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Eine besondere Pointe dieses Ansatzes zur positiven Erkl\u00e4rung der weltweiten Vielfalt staatlicher Strukturen besteht darin, dass in dieser Modellwelt bereits ganz kleine Unterschiede in den Anfangsbedingungen ausreichen, um im Zeitlauf starke Unterschiede in der Auspr\u00e4gung staatlicher Inklusivit\u00e4t hervorzubringen, so dass man sich davor h\u00fcten sollte, bestimmten Regionen, Kulturen oder Ethnien prinzipiell abzusprechen, demokratief\u00e4hig zu sein oder wirtschaftlich prosperieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Normativ gewendet lautet die Hauptbotschaft dieser polit-\u00f6konomischen Forschungsrichtung: Wer Armut wirksam bek\u00e4mpfen will, sollte die Bildung inklusiver Institutionen f\u00f6rdern. Aber freilich ist das leichter gesagt als getan.<\/p>\n\n\n\n<p>Literatur<\/p>\n\n\n\n<p>Acemoglu, Daron (2003): Why Not a Political Coase Theorem? Social Conflict, Commitment and Politics, in: Journal of Comparative Economics 31, S. 620-652.<\/p>\n\n\n\n<p>Acemoglu, Daron (2006): Modeling Inefficient Institutions, in: R. Blundell, W.K. Newey, and T. Persson (Hrsg.), Advances in Economics and Econometrics Theory and Applications, Ninth World Congress, S. 341-380.<\/p>\n\n\n\n<p>Acemoglu, Daron, Simon Johnson, and James A. Robinson (2001): The Colonial Origins of Comparative Development: An Empirical Investigation, in: American Economic Review 91, S. 1369-1401.<\/p>\n\n\n\n<p>Acemoglu, Daron, Simon Johnson, and James A. Robinson (2002): Reversal of Fortune: Geography and Institutions in the Making of the Modern World Income Distribution, in: Quarterly Journal of Economics 117, S. 1231-1294.<\/p>\n\n\n\n<p>Acemoglu, Daron, Simon Johnson, and James A. Robinson (2005): Institutions as Fundamental Causes of Long-Run Growth, in: Aghion, P. and S. Durlauf (Hrsg.), Handbook of Economic Growth, Vol. 1A, Amsterdam: Elsevier, North-Holland.<\/p>\n\n\n\n<p>Acemoglu, Daron and James A. Robinson (2000a): Why Did the West Extend the Franchise? Democracy, Inequality, and Growth in Historical Perspective, in: Quarterly Journal of Economics 115, S. 1167-1199.<\/p>\n\n\n\n<p>Acemoglu, Daron and James A. Robinson (2000b): Political Losers as a Barrier to Economic Development, in: American Economic Review 90, S. 126-130.<\/p>\n\n\n\n<p>Acemoglu, Daron and James A. Robinson (2001): A Theory of Political Transitions, in: American Economic Review 91, S. 938-963.<\/p>\n\n\n\n<p>Acemoglu, Daron and James A. Robinson (2006a): Economic Origins of Dictatorship and Democracy, New York, NY: Cambridge University Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Acemoglu, Daron and James A. Robinson (2006b): Economic Backwardness in Political Perspective, in: American Political Science Review 100, S. 115-131.<\/p>\n\n\n\n<p>Acemoglu, Daron and James A. Robinson (2008): Persistence of Power, Elites, and Institutions, in: American Economic Review 98, S. 267-293.<\/p>\n\n\n\n<p>Acemoglu, Daron and James A. Robinson (2012): Why Nations Fail: The Origins of Power, Prosperity, and Poverty, New York: Crown Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Acemoglu, Daron, und James A. Robinson (2019): The narrow corridor: How nations struggle for liberty. New York: Penguin.<\/p>\n\n\n\n<p>Acemoglu, Daron and James A. Robinson (2023): Weak, Despotic, or Inclusive? How State Type Emerges from State versus Civil Society Competition, in: American Political Science Review 117(2), S. 407-420.<\/p>\n\n\n\n<p>Greif, Avner (2000): The fundamental problem of exchange: a research agenda in historical institutional analysis, in: European Review of Economic History 4(3), S. 251-284.<\/p>\n\n\n\n<p>NASA (2014): The Koreas at Night, im Internet unter: <a href=\"https:\/\/earthobservatory.nasa.gov\/images\/83182\/the-koreas-at-night\">https:\/\/earthobservatory.nasa.gov\/images\/83182\/the-koreas-at-night<\/a> (letzter Zugriff am 17.10.2024).<\/p>\n\n\n\n<p>Nobel (2024a): The Sveriges Riksbank Prize in Economic Sciences in Memory of Alfred Nobel 2024, im Internet unter: <a href=\"https:\/\/www.nobelprize.org\/prizes\/economic-sciences\/2024\/summary\/\">https:\/\/www.nobelprize.org\/prizes\/economic-sciences\/2024\/summary\/<\/a> (letzter Zugriff am 17.10.2024).<\/p>\n\n\n\n<p>Nobel (2024b): The Prize in Economic Sciences 2024. Popular Science Background: They provided an explanation for why some countries are rich and others poor, hrsg. von der Royal Swedish Academy of Sciences, im Internet unter: <a href=\"https:\/\/www.nobelprize.org\/uploads\/2024\/10\/popular-economicsciencesprize2024.pdf\">https:\/\/www.nobelprize.org\/uploads\/2024\/10\/popular-economicsciencesprize2024.pdf<\/a> (letzter Zugriff am 17.10.2024).<\/p>\n\n\n\n<p>Nobel (2024c): Scientific Background to the Sveriges Riksbank Prize in Economic Sciences in Memory of Alfred Nobel 2024, hrsg. vom Committee for the Prize in Economic Sciences in Memory of Alfred Nobel, im Internet unter: <a href=\"https:\/\/www.nobelprize.org\/uploads\/2024\/10\/advanced-economicsciencesprize2024.pdf\">https:\/\/www.nobelprize.org\/uploads\/2024\/10\/advanced-economicsciencesprize2024.pdf<\/a> (letzter Zugriff am 17.10.2024).<\/p>\n\n\n\n<p>North, Douglass C. und Barry R. Weingast (1989): Constitutions and commitment: the evolution of institutions governing public choice in seventeenth-century England, in: The Journal of Economic History 49(4), S. 803-832.<\/p>\n\n\n\n<p>Smith, Adam (1776, 2007): An Inquiry into Nature and Causes of the Wealth of Nations, edited by S\u00e1lvio Marcelo Soares, MetaLibri Digital Library, im Internet unter: <a href=\"https:\/\/www.ibiblio.org\/ml\/libri\/s\/SmithA_WealthNations_p.pdf\">https:\/\/www.ibiblio.org\/ml\/libri\/s\/SmithA_WealthNations_p.pdf<\/a> (letzter Zugriff am 17.10.2024).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> Nobel (2024a).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. Nobel (2024c). Im Netz verf\u00fcgbar ist auch eine popul\u00e4rwissenschaftliche Begr\u00fcndung, die ausgesprochen verst\u00e4ndlich formuliert sowie zudem sehr gut illustriert ist und mithin als wirklich lesenswert zur Lekt\u00fcre empfohlen werden kann. Vgl. Nobel (2024b).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Gem\u00e4\u00df Nobel (2024; S. 2) handelt es sich um Acemoglu, Johnson und Robinson (2001) sowie (2002).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Gem\u00e4\u00df Nobel (2024; S. 3) handelt es sich um Acemoglu (2003) und (2006), um Acemoglu, Johnson und Robinson (2005) sowie ferner um Acemoglu und Robinson <a>(2000a)<\/a>, (2001), (2006b) und (2008). Zudem w\u00fcrdigt Nobel (2024c; S. 4 und S. 35 ff.) ausdr\u00fccklich das Buch von Acemoglu und Robinson (2006a).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. z.B. das eindrucksvolle Photo bei NASA (2014).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. Smith (1776, 2007).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. Acemoglu, Johnson und Robinson (2001).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\" id=\"_ftn8\">[8]<\/a> Acemoglu, Johnson und Robinson (2001; S. 1372; \u00dcbersetzung IP).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\" id=\"_ftn9\">[9]<\/a> Vgl. Nobel (2024; S. 39 et passim).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\" id=\"_ftn10\">[10]<\/a> Acemoglu, Johnson und Robinson (2000b; S. 126 f.; \u00dcbersetzung IP).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\" id=\"_ftn11\">[11]<\/a> <a>Vgl. z.B. Acemoglu, Johnson und Robinson (2005).<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\" id=\"_ftn12\">[12]<\/a> Vgl. Greif (2000).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\" id=\"_ftn13\">[13]<\/a> Vgl. Acemoglu (2003).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref14\" id=\"_ftn14\">[14]<\/a> Eine von anderen Autoren pr\u00e4ferierte M\u00f6glichkeit \u2013 aber mehr oder weniger immer noch innerhalb des Interpretationsrahmens von AJR \u2013 besteht darin, dass es zu Demokratisierung auch dann kommen kann, wenn es aufgrund eines besonders gl\u00fccklichen historischen Interessen-Konstellation gelingt, mittels einer Verfassung verl\u00e4ssliche Bindungen aufzubauen, die dem wechselseitigen Versprechen ex ante Glaubw\u00fcrdigkeit verleihen, sich ex post wechselseitig nicht auszubeuten. F\u00fcr eine solche Konzeptualisierung vgl. z.B. North und Weingast (1989), die den Weg Englands zur konstitutionellen Monarchie und zu inklusiven Institutionen darauf zur\u00fcckf\u00fchren, dass das englische Parlament 1688 dem au\u00dferordentlich schwachen Wilhelm von Oranien die Bedingungen diktieren konnte, unter denen er K\u00f6nig werden durfte. Diese Bedingungen konstitu(tionalis)ierten sichere Eigentumsrechte, den Schutz vor Konfiskation durch den K\u00f6nig, die Bindung von Steuer(erh\u00f6hunge)n an die Zustimmung des Parlaments usw. \u2013 aber auch eine Selbstbegrenzung parlamentarischer Befugnisse gegen\u00fcber dem K\u00f6nig.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref15\" id=\"_ftn15\">[15]<\/a> Acemoglu und Robinson (2023; S. 407; \u00dcbersetzung IP). F\u00fcr ausf\u00fchrliche popul\u00e4rwissenschaftliche Darstellungen vgl. Acemoglu und Robinson (2012) und (2019).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinweis: <\/strong>Der Beitrag erscheint in modifizierter Form in Heft 12 (2024) der Fachzeitschrift <a href=\"https:\/\/rsw.beck.de\/zeitschriften\/wist\">WiSt<\/a>.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Beitrag erl\u00e4utert die Forschungsbeitr\u00e4ge, f\u00fcr die Daron Acemoglu, Simon Johnson und James A. Robinson im Jahr 2024 mit dem Nobel-Ged\u00e4chtnispreis f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet wurden. 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