{"id":38406,"date":"2024-11-06T00:25:00","date_gmt":"2024-11-05T23:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38406"},"modified":"2024-11-27T08:11:36","modified_gmt":"2024-11-27T07:11:36","slug":"gastbeitrag-ist-der-homo-oeconomicus-out-was-von-den-einwaenden-der-caring-economics-zu-halten-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38406","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b><br>Ist der homo oeconomicus out? <br><b>Was von den Einw\u00e4nden der \u201eCaring Economics zu halten ist <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p>Vertreter der \u201eCaring Economics\u201c verk\u00fcndeten auf internationalen Foren wie dem Weltwirtschaftsforum Davos, auf Tagungen des Mind and Life Institutes unter Vorsitz des Dalai Lama oder auf den Global Solution Summits, der homo oeconomicus oder der k\u00fchl rechnende und vom Eigeninteresse geleitete Mensch als Leitbilder der \u00f6konomischen Wissenschaft seien \u201eout\u201c. Vielmehr habe der Mensch auch Mitgef\u00fchl und sei zu Empathie f\u00e4hig. \u201eIn\u201c seien nach ihrem \u201eneuen \u00f6konomischen Denken\u201c demnach die \u201eCaring Economics\u201c oder mehr \u201eMitgef\u00fchl in der Wirtschaft\u201c \u2013 so der Titel eines Buches, das von der Neurowissenschaftlerin Tania Singer und dem Chemiewissenschaftler und buddhistischen M\u00f6nch Matthieu Ricard herausgegeben und von diesen als \u201ebahnbrechender Forschungsbericht\u201c qualifiziert worden ist. Tania Singer hat den neuen Forschungszweig namens \u201eNeuroeconomics\u201c, der verhaltens\u00f6konomische Studien mit neurologischen und psychologischen verkn\u00fcpft, zusammen mit Dennis Snower im Rahmen eines vom Institute of New Economic Thinking finanzierten Projektes ins Leben gerufen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nichts Neues im Staate D\u00e4nemark<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Einsichten der Caring Economics, wonach Mitgef\u00fchl im menschlichen Zusammenleben bedeutsam ist, sind keinesfalls neu oder gar bahnbrechend. Vielmehr wandeln die genannten Personen als Epigonen auf den Pfaden von Adam Smith. Im Zentrum der Ordnungsidee von Adam Smith steht der Mensch, dem die Selbstliebe angeboren ist. Sie ist also eine unumst\u00f6\u00dfliche Tatsache oder ein Axiom, denn sie ist die nat\u00fcrliche Folge der Subjekt-Objekt-Trennung, durch die sich der Mensch als Individuum f\u00fchlt. Der siamesische Zwilling der Selbstliebe ist laut Smith das Mitgef\u00fchl. Es ist nicht selbstbezogen, sondern altruistisch motiviert. Das Gef\u00fchl der Selbstliebe wird zum Selbstinteresse, wenn es durch die Vernunft gefiltert wird und durch Schranken kontrolliert wird. Das Selbstinteresse ist Motiv f\u00fcr Leistungswillen und die Aktivit\u00e4t der Menschen:<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn das Selbstinteresse in Schach gehalten wird, dann ist es moralisch positiv zu beurteilen, weil es die Evolution vorantreibt. Selbstbezogene Aktivit\u00e4t ist unter den nachfolgend dargestellten Bedingungen automatisch auch im Sinne der Allgemeinheit. Lesen wir, was der renommierte Adam Smith Interpret Horst Claus Recktenwald zu den Schranken f\u00fcr das Selbstinteresse schreibt: \u201eZu den vier kontrollierenden Kr\u00e4ften oder Schranken geh\u00f6ren: a) Das Mitgef\u00fchl (fellow-feeling, sympathy) auch als Sinn f\u00fcr Gerechtigkeit, b) freiwillige Regeln der Ethik, c) positive Gesetze, deren Beachtung einen Staat (mit Zwangsgewalt) erfordert und d) Konkurrenz oder Rivalit\u00e4t. Die ethische Anlage des Mitf\u00fchlens, also die F\u00e4higkeit des Nachempfindens fremder Gef\u00fchle, und die menschliche Disposition, sich die \u201aZustimmung seiner Mitmenschen\u2018 zu sichern, wenn er \u201anach den Quellen der Freude sucht und Schmerz vermeiden\u2018 will, bef\u00e4higen den Menschen, unparteiisch die Verdienste und Nachteile seines Handelns zu beurteilen. Als (angenommener oder wirklicher) neutraler Beobachter, bei Kant ist es das Gewissen, erkennt er das \u00dcberma\u00df oder den Mangel an Eigeninteresse, und er hilft so mit, das \u00fcber- oder unterentwickelte Selbstinteresse zu disziplinieren. Doch scheint diese individuelle Barriere zu schwach zu sein, um das Eigeninteresse so einzuschr\u00e4nken, dass es nicht zur Selbstsucht oder zum Desinteresse (Faulheit, Hass auf Arbeit) wird. Das zu erreichen ist nicht immer einfach, zumal die menschliche Eigenliebe eine st\u00e4rkere Leidenschaft ist als Mitgef\u00fchl oder gar Wohlwollen gegen\u00fcber den anderen. Ein weiterer Mechanismus zur Sicherung der Ordnung im Gemeinwesen gegen\u00fcber der \u201aArroganz der Eigenliebe\u2018 sind allgemeine Regeln der Ethik oder Ma\u00dfst\u00e4be akzeptierten Verhaltens, die \u201a\u2026aufgrund der Erfahrung gebildet werden, dass alles Handeln einer bestimmten Art oder auf eine bestimmte Weise gepr\u00e4gt, anerkannt oder abgelehnt wird\u2018. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen sich diese Regeln als Sitten oder Gebr\u00e4uche nach Ort und Zeit \u00e4ndern. Je kleiner die Gruppe ist, in der er lebt, umso st\u00e4rker werden diese Regeln beachtet\u201c (Recktenwald 1985, S. 114 ff.).<\/p>\n\n\n\n<p>Mitgef\u00fchl ist die F\u00e4higkeit des Menschen, sich \u00fcber das Wohlergehen des Mitmenschen zu freuen und pers\u00f6nliches Unbehagen \u00fcber das Leid des N\u00e4chsten zu versp\u00fcren. W\u00fcrden die Menschen im Paradies leben, w\u00e4re das Mitgef\u00fchl eine hinreichende Basis f\u00fcr harmonisches Zusammenleben. Da aber auf der Erde Knappheit herrscht, m\u00fcssen die Menschen um ihre Existenz k\u00e4mpfen. Als Korrektiv kann Mitgef\u00fchl nur dort wirksam sein, wo existenzielle Not \u00fcberwunden und eine pers\u00f6nliche Beziehung zwischen Menschen besteht. So gesehen ist ein effizientes Wirtschaftssystem das Fundament, auf dem sich ein mitf\u00fchlendes Gemeinwesen entwickeln kann. Aber auch in Staaten, in denen es keine elementare wirtschaftliche Not gibt, reicht das Korrektiv des Mitgef\u00fchls nicht immer aus, um einen fairen Existenzkampf zu gew\u00e4hrleisten \u2013 zumal in einer Welt unvollkommener Menschen, die nicht immer frei von niedrigen Beweggr\u00fcnden sind. Deshalb muss f\u00fcr weitere korrigierende Einfl\u00fcsse (ethische Normen, Gesetze und Wettbewerb) gesorgt sein.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">\u00d6konomisches Handeln kann auch altruistisch sein<\/h4>\n\n\n\n<p>Die \u201eCaring-\u00d6konomen\u201c begehen au\u00dferdem den Fehler, dass sie \u00f6konomisches Handeln mit eigenn\u00fctzigem Verhalten gleichsetzen und suggerieren, das Gegensatzpaar dazu sei \u201ealtruistisch\u201c. \u00d6konomisch kann aber auch handeln, wer anderen Gutes tut. Wer behauptet, der \u201ehomo oeconomicus\u201c sei ein falsches Konstrukt der \u00d6konomen, weil es die altruistische Seite des Menschen nicht abbilde, der irrt. Wenn durch Umverteilung eines Gutes an Person B der Nutzen der gebenden Person A steigt, dann l\u00e4sst sich dieser altruistische Vorgang ohne weiteres in eine neoklassische Nutzenfunktion einbauen. Die Modelle von Egon Sohmen (1976, S. 253 ff.) in der \u00f6konomischen Wohlfahrtstheorie zeigen, dass der \u201ehomo oeconomicus\u201c durchaus ein dehnbares Konzept ist, in das sich Altruismus integrieren l\u00e4sst. Die Vokabel \u201e\u00f6konomisch\u201c darf also nicht mit \u201eeigenn\u00fctzig\u201c, sondern muss vielmehr mit dem Wort \u201erational\u201c gleichgesetzt werden. Das korrekte Gegensatzpaar dazu ist \u201eirrational\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Soll der B\u00e4cker sein Brot verschenken?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kein Zitat von Adam Smith ist auf so vehementen Widerspruch seitens der Caring-\u00d6konomen gestossen wie das folgende: \u201eNicht vom Wohlwollen des Metzgeres, Brauers und B\u00e4ckers erwarten wir das, was wir zum Essen brauchen, sondern davon, dass sie ihre eigenen Interessen wahrnehmen.\u201c Die Kritiker scheinen sich nicht daran zu st\u00f6ren, dass in der Realit\u00e4t diese Berufsgruppen ihre Produkte verkaufen statt verschenken. Man fragt sich also, wie realit\u00e4tsnah ihre angeblich bahnbrechende Erkenntnis ist. Die \u201eCaring-\u00d6konomen\u201c sind auf dem Holzweg, wenn sie bedauern, dass am Markt G\u00fcter verkauft statt verschenkt werden und wenn sie dem Markt deshalb ethische Unterlegenheit oder einen Mangel vorwerfen. Wer so argumentiert, \u00fcbersieht, dass man zwischen Einkommensentstehung und Verwendung der Markterl\u00f6se differenzieren muss. Der Marktmechanismus hat effiziente Ergebnisse zu liefern. Wie die Erl\u00f6se, nachdem sie entstanden sind, anschlie\u00dfend verwendet oder verteilt werden, bestimmt dann die zum Markt komplement\u00e4re Ethik. Wenn im Urteil von \u201eCaring-\u00d6konomen\u201c zu wenig Ressourcen f\u00fcr soziale Zwecke abgezweigt werden, dann ist das aber kein \u00f6konomisches, sondern vielmehr ein gesellschaftliches Problem. Die M\u00e4ngel liegen dann bei der Ethik oder Erziehung, nicht beim Markt. Sie sind bei der Einkommensverwendung zu verorten, nicht bei der Einkommensentstehung.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass am Markt in der Regel keine G\u00fcter verschenkt werden, liegt an der dort herrschenden Anonymit\u00e4t oder Distanz zwischen Menschen. Wenn engerer Kontakt zwischen den Marktpartnern besteht und die Distanz zwischen Menschen aufgehoben ist, dann z\u00e4hlt nicht mehr ausschlie\u00dflich das Selbstinteresse und es ist dann auch in der Wirtschaft altruistisches Verhalten m\u00f6glich. Adam Smith hat niemals geleugnet, dass der B\u00e4cker auch mal ein Brot verschenkt, wenn ihm danach ist oder dass der H\u00e4ndler einem Bekannten einen Sonderbonus einr\u00e4umt. Aber sowohl Adam Smith als auch sein B\u00e4cker h\u00e4tten sich wohl vehement gegen den moralischen Imperativ der \u201eCaring-\u00d6konomen\u201c, das Brot zu verschenken, statt es zu verkaufen, gewehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Tausch am Markt, der wegen der Anonymit\u00e4t die Regel ist, haftet nichts Unmoralisches an, wie Sozialromantiker glauben machen wollen. Im Gegenteil. Die Kritiker von Smith h\u00e4tten u.a. bei Herbert Giersch nachlesen k\u00f6nnen, dass die Marktwirtschaft auch deshalb effizient sein muss, damit m\u00f6glichst viele Ressourcen f\u00fcr humanit\u00e4re Zwecke geschaffen werden und sich Mitgef\u00fchl entfalten kann. Menschlichkeit ist \u201e so knapp und im Privatleben so wertvoll, dass wir sie im Bereich der Wirtschaft, wo sie eher schadet, nicht verschwenden sollten. In der Tat: Je spitzer der Bleistift, mit dem hier gerechnet wird, umso mehr bleibt \u00fcbrig, f\u00fcr das, was \u2013 jetzt oder sp\u00e4ter \u2013 die Familie, die Sekte, die Kirche, die Caritas, die Dritte Welt, allgemein: die N\u00e4chsten und Fernstenliebe verlangen\u201c (Giersch 1986, S. 15). In der Wirtschaft ist also Effizienz angesagt, damit es im Zusammenleben der Menschen m\u00f6glichst sozial und human zugehen kann. Innere Ressourcen oder ideelle Werte stehen keinesfalls grenzenlos zur Verf\u00fcgung, wie manche Utopisten meinen. Auch Mitgef\u00fchl muss erst erwirtschaftet werden. So stellt sich f\u00fcr einen hungernden Bettler die Option, die milden Gaben wieder zu verschenken, erst gar nicht, w\u00e4hrend sich reichere L\u00e4nder eine F\u00fclle sozialer Wohltaten leisten k\u00f6nnen. Die vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten von NGOs und \u201eSocial Entrepreneurs\u201c zeigen dies deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kritik der \u201eCaring-\u00d6konomen\u201c am Eigeninteresse der Menschen ist fehl am Platze. Denn es wird \u00fcbersehen, dass das durch vier Schranken disziplinierte Eigeninteresse der Motor des technischen Fortschritts ist, also in dynamischer Sicht die Produktionsm\u00f6glichkeiten einer Volkswirtschaft und somit auch die Verteilungsspielr\u00e4ume erh\u00f6ht. Wo Wettbewerb herrscht, ist also das nat\u00fcrliche Eigeninteresse des Einzelnen f\u00fcr alle Mitglieder eines Gemeinwesens von Vorteil \u2013 auch f\u00fcr die Minder-Begabten. Der franz\u00f6sische \u00d6konom Fr\u00e9deric Bastiat hat es treffend formuliert: \u201eEigeninteresse und Wettbewerb mag man einzeln betrachtet bekritteln. In ihrem Zusammenspiel begr\u00fcnden sie aber erst die Harmonie einer Gesellschaft\u201c. Sozialromantische Weltverbesserer m\u00f6gen es zwar als ethischen Sch\u00f6nheitsfehler des Marktes empfinden, dass sie ihr Essen und Trinken in der Regel dem Eigeninteresse und nicht dem Wohlwollen des Metzgers, Brauers und B\u00e4ckers verdanken. Dabei \u00fcbersehen sie aber, dass die Leistungsf\u00e4higkeit des marktwirtschaftlichen Systems gerade auf diesem vermeintlichen Sch\u00f6nheitsfehler beruht. Es w\u00e4re der Bek\u00e4mpfung von Armut und der Schaffung von Wohlstand abtr\u00e4glich, wenn im Erwerbsleben die N\u00e4chstenliebe das Eigeninteresse von seinem Platz verdr\u00e4ngen w\u00fcrde. Wenn alle Marktteilnehmer die von ihnen angebotenen Leistungen verschenken, statt verkaufen w\u00fcrden, k\u00f6nnte n\u00e4mlich kein Unternehmen \u00fcberleben, die Konsumenten m\u00fcssten verhungern und die Arbeitskr\u00e4fte w\u00fcrden verelenden, wenn sie aus Mitleid mit verarmten Unternehmern keinen Lohn mehr annehmen und aus Mitleid mit den verhungerten Konsumenten ihre Ersparnisse verschenken sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Schenken als ethisch h\u00f6herwertig einstuft als Tauschen und wer dies zu einem moralischen Imperativ erkl\u00e4rt, der hat nicht unbedingt die Moral auf seiner Seite. Denn er teilt einseitig dem einen Arbeitsleid, Konsumverzicht, Kosten und Risiko zu, dem anderen die Fr\u00fcchte der Entbehrung. Es zeugt sogar von fehlender und doppelb\u00f6diger Moral, wenn er sich selbst die Rolle dieses anderen zuteilt und dem einen, der dieser einseitigen Verteilung nichts abgewinnen kann, Hartherzigkeit und Egoismus vorwirft. Wer \u00fcber gerechte G\u00fcterverteilungen philosophiert, der sollte auch die weniger funkelnde R\u00fcckseite der Gerechtigkeitsmedaille in sein Urteil einbeziehen. Und wer dies tut, der kann dem Tausch am Markt \u2013 also der Verkn\u00fcpfung von Geben und Nehmen \u2013 wohl kaum ethische Minderwertigkeit vorwerfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Freilich k\u00f6nnen die Autoren auch dem biblischen Spruch \u201eGeben ist seliger als Nehmen\u201c etwas abgewinnen. Kein ernst zu nehmender \u00d6konom pl\u00e4diert f\u00fcr eine Ordnung, in der menschliches Mitgef\u00fchl und Wohlt\u00e4tigkeit keine Rolle spielen. In der nat\u00fcrlich gewachsenen Gruppe wie der Familie, der Nachbarschaft, dem Freundeskreis, dem Sportverein und dem Wohlfahrtsverband l\u00e4sst der Mensch sein Herz regieren und ein klein wenig nat\u00fcrlich auch seinen Verstand. Denn zu viel Hilfe f\u00fchrt in die Abh\u00e4ngigkeit und Lethargie. Der Mensch ist seiner Doppel-Natur nach ein soziales Wesen, das menschliche Kontakte braucht. Diese Binsenweisheit hat freilich nicht erst die Verhaltens\u00f6konomie und die Neurowissenschaft entdeckt. Sie war in der Gedankenwelt von Adam Smith bereits fest verankert. Allerdings baute Smith auf Freiwilligkeit, w\u00e4hrend die \u201eCaring-\u00d6konomen\u201c den moralischen Zeigefinger erheben und damit einen kollektiven Zwang beschw\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Langfristig herrscht ein Gleichgewicht von Geben und Nehmen<\/h4>\n\n\n\n<p>Die \u201eCaring-\u00d6konomen\u201c \u00fcbersehen ferner, dass Geschenke oder Hilfen meist zweiseitig sind oder erwidert werden, wenn man einen langfristigen Zeithorizont zugrunde legt. Denn man trifft sich immer zweimal im Leben. Wer anderen Gutes tut, der kann damit rechnen, dass sich der Altruismus irgendwann wieder \u201eauszahlt\u201c und dass man in Notsituationen selbst mit Hilfe rechnen kann. Auf lange Sicht ist also nicht die Geschenkwirtschaft evident, die die \u201eCaring-\u00d6konomen\u201c verherrlichen, sondern das gegenseitige Geben und Nehmen, der Tausch und das \u00c4quivalenzprinzip. Und es ist m\u00fc\u00dfig, dar\u00fcber zu philosophieren, ob Wohltaten nun altruistisch oder letztlich doch selbstzwecklich motiviert sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>So richtig die Erkenntnis der \u201eCaring-\u00d6konomen\u201c ist, wonach der Mensch auch zu Mitgef\u00fchl und Altruismus f\u00e4hig ist, so wenig handelt es sich dabei um den Stein der Weisen oder das Ei des Kolumbus, sondern um eine Trivialit\u00e4t, die jeder in seinem engeren menschlichen Umfeld beobachten kann. Schon vor mehr als 250 Jahren, als deutlich h\u00e4rtere Zeiten geherrscht haben, hat sich Adam Smith u.a. im ersten Kapitel seiner \u201eTheorie der ethischen Gef\u00fchle\u201c ausf\u00fchrlich zum Mitgef\u00fchl ge\u00e4u\u00dfert. Und so richtig die Einsicht der \u201eCaring-\u00d6konomen\u201c ist, so richtig ist es auch, dass am Markt G\u00fcter verkauft statt verschenkt werden. Es ist den Kritikern keinesfalls gelungen, Adam Smith`s These, dass wir unsere Nahrung dem Eigeninteresse statt dem Wohlwollen von Produzenten verdanken, zu widerlegen, auch wenn sie solche unwahren Behauptungen auf internationalen Kongressen vortragen.<\/p>\n\n\n\n<p>LITERATURVERZEICHNIS<\/p>\n\n\n\n<p>Bastiat, F.(1880). Der Staat. In: K. Braun-Wiesbaden (Hg.). Friederich Bastiat. Eine Auswahl aus seinen Werken. S. 1-16<\/p>\n\n\n\n<p>Giersch, H. (1986). Die Ethik der Wirtschaftsfreiheit, in: R. Vaubel und H. D. Barbier (Hg), Handbuch der Marktwirtschaft. Pfullingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Recktenwald, H. C. (1985). Ethik, Wirtschaft und Staat. Darmstadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Singer, T. und M. Ricard (2019). Die Macht der F\u00fcrsorge. F\u00fcr eine gemeinsame Zukunft. Wissenschaft und Buddhismus im Dialog mit dem Dalai Lama. M\u00fcnchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Singer, T. und M. Ricard (2015). Mitgef\u00fchl in der Wirtschaft. Ein bahnbrechender Forschungsbericht. M\u00fcnchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Singer, T. und M. Ricard (2015).Caring Economics. Conversations on Altruism and Compassion, Between Scientists, Economists, and the Dalai Lama. Picador.<\/p>\n\n\n\n<p>Smith, A. (2018). Der Wohlstand der Nationen: Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen. \u00dcbersetzt von H. C. Recktenwald. M\u00fcnchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Smith, A. und W. Eckstein(1977). Theorie der ethischen Gef\u00fchle. Hamburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Sohmen, E. (1976). Allokationstheorie und Wirtschaftspolitik. T\u00fcbingen.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u201eCaring-\u00d6konomen\u201c reklamieren die Entdeckung von Mitgef\u00fchl und Altruismus f\u00fcr sich, obwohl Grundlegendes dar\u00fcber bereits vor \u00fcber 250 Jahren bei Adam Smith in der Theorie der ethischen Gef\u00fchle abgehandelt worden ist. 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