{"id":38779,"date":"2024-11-27T00:32:00","date_gmt":"2024-11-26T23:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38779"},"modified":"2025-04-26T16:55:41","modified_gmt":"2025-04-26T15:55:41","slug":"trumps-zoelle-wer-verliert-wirklich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38779","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b><br>Trumps Z\u00f6lle <br><b>Wer verliert wirklich? <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><em>Donald Trump droht mit neuen, besorgniserregenden Zollerh\u00f6hungen auf Importe in die USA. Wir beschreiben die wichtigsten direkten und indirekten Wirkungskan\u00e4le und berechnen, was Trumps Pl\u00e4ne f\u00fcr die Vereinigten Staaten und den Euroraum bedeuten w\u00fcrden. Der Euroraum d\u00fcrfte langfristig weniger Schaden nehmen als die USA selbst \u2013 auch deshalb, weil die Z\u00f6lle vor allem in den USA die Inflation anheizen. Wirklich bedrohlich f\u00fcr die Wirtschaft im Euroraum w\u00e4re eine weltweite Spirale der Deglobalisierung.<\/em><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Trump droht mit historisch hohen Z\u00f6llen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Donald Trump hat angedroht, die Importz\u00f6lle der USA auf Importe aus China auf 60% zu erh\u00f6hen und die Z\u00f6lle auf Importe aus allen anderen L\u00e4ndern auf 10% anzuheben. Dies w\u00e4re noch einmal eine deutliche Versch\u00e4rfung seiner Handelspolitik gegen\u00fcber seiner ersten Amtszeit. Schon damals war der durchschnittliche Zollsatz der USA von unter 2% auf etwa 3% gestiegen. Nun w\u00fcrde er sich auf etwa 15% vervielfachen und das Niveau aus den 1930er Jahren erreichen (Titelchart). Die h\u00f6heren US-Z\u00f6lle w\u00fcrden offensichtlich den Zugang f\u00fcr europ\u00e4ische Warenexporte zum US-Markt erschweren, deren Volumen immerhin 2,9% des Bruttoinlandsproduktes der EU ausmacht (Abb. 1).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-38786\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll1-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll1-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Kurzfristig belasten die Z\u00f6lle die europ\u00e4ische Wirtschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der politischen Diskussion stehen zumeist zwei Effekte im Mittelpunkt, die die europ\u00e4ische Wirtschaft belasten w\u00fcrden. So werden ausl\u00e4ndische G\u00fcter auf dem US-Markt teurer, weshalb US-Konsumenten ihre Nachfrage von importierten auf heimisch produzierte US-G\u00fcter verschieben. Die europ\u00e4ischen Exporte in die USA w\u00fcrden also fallen. Zudem w\u00fcrde sich der Wettbewerb auch auf anderen M\u00e4rkten versch\u00e4rfen: Insbesondere chinesische Unternehmen w\u00fcrden f\u00fcr ihre nun in den USA nicht mehr absetzbaren Produkte andere Absatzm\u00e4rkte suchen. Sie w\u00fcrden verst\u00e4rkt \u2013 und mit niedrigeren Preisen \u2013 auf andere M\u00e4rkte dr\u00e4ngen und damit den Wettbewerb f\u00fcr deutsche Produkte auch au\u00dferhalb des US-Marktes intensivieren. Beide Effekte zusammen w\u00fcrden die Konjunktur in Europa zun\u00e4chst bremsen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mittelfristig gleichen andere Effekte das aber aus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings gibt es einige Effekte, die in der Diskussion \u00fcber die drohenden US-Z\u00f6lle ausgeblendet werden und f\u00fcr sich genommen positiv auf die EU-Wirtschaft wirken:<\/p>\n\n\n\n<p>1) <strong>China trifft es st\u00e4rker als die EU.<\/strong> Da die Importe aus China voraussichtlich mit einem h\u00f6heren Zoll versehen werden als Importe aus Europa, verbessert sich auf dem amerikanischen Markt die Wettbewerbsf\u00e4higkeit europ\u00e4ischer Produkte gegen\u00fcber chinesischen Produkten. Dieser Wettbewerb hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen, da China technologisch aufgeholt hat und zunehmend technologisch hochwertige Maschinen und Elektronik exportiert.<\/p>\n\n\n\n<p>2) <strong>Der US-Dollar wertet auf.<\/strong> Aufgrund der Z\u00f6lle fragen die USA weniger G\u00fcter auf dem Weltmarkt nach. Folglich tauschen amerikanische Importeure weniger US-Dollar in Fremdw\u00e4hrungen um, womit das Angebot an US-Devisen geringer wird und der US-Dollar gegen\u00fcber Fremdw\u00e4hrungen aufwertet. Der st\u00e4rkere Dollar macht Importe aus der EU f\u00fcr Amerikaner erschwinglicher und gleicht damit die negative Wirkung der Z\u00f6lle teilweise aus.<\/p>\n\n\n\n<p>3) <strong>US-Produkte verlieren an Wettbewerbsf\u00e4higkeit.<\/strong> Da US-Unternehmen auf importierte Vorprodukte Z\u00f6lle bezahlen m\u00fcssen, werden ihre Endprodukte teurer. Insbesondere auf den M\u00e4rkten au\u00dferhalb der USA macht dies G\u00fcter &#8222;made in USA&#8220; in Relation zu europ\u00e4ischen teurer. Das w\u00e4re auf allen M\u00e4rkten der Welt ein (relativer) Vorteil europ\u00e4ischer Produkte gegen\u00fcber amerikanischen. Dieser Effekt w\u00fcrde noch dadurch verst\u00e4rkt werden, dass die gr\u00f6\u00dfere inl\u00e4ndische Nachfrage nach US-Produkten auch den Bedarf an Arbeitskr\u00e4ften erh\u00f6hen und damit die Lohnkosten st\u00e4rker steigen lassen d\u00fcrfte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Insgesamt h\u00e4tten die Z\u00f6lle nur geringe Effekte f\u00fcr den Euroraum&#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Simulationen mit zwei Modellen [<a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/c9988f7f-b804-4aa3-91a7-e9d774ec668b?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bm9yYmVydC5iZXJ0aG9sZEB1bmktd3VlcnpidXJnLmRlOjc=#fn_1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">1<\/a>] zeigen, dass diese drei Effekte in ein bis zwei Jahren nach der Zollerh\u00f6hung die negativen Auswirkungen der Z\u00f6lle auf die Konjunktur des Euroraums weitgehend neutralisieren (Abb. 2). Daran w\u00fcrde sich auch nichts \u00e4ndern, wenn die EU und die anderen Handelspartner der USA Gleiches mit Gleichem vergelten w\u00fcrden, also China ebenfalls einen Zollsatz von 60% und die anderen L\u00e4nder einen Zollsatz von 10% auf Importe aus den USA erheben w\u00fcrden. Denn die Warenimporte aus den USA spielen eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig geringe Rolle f\u00fcr Europa und Gegenz\u00f6lle von Drittl\u00e4ndern gegen\u00fcber den USA verbessern noch einmal die Wettbewerbsf\u00e4higkeit europ\u00e4ischer Unternehmen gegen\u00fcber amerikanischen Konkurrenten auf dem Weltmarkt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll2-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-38787\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll2-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll2-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll2-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll2-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; aber hohe Sch\u00e4den f\u00fcr die US-Wirtschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a>F\u00fcr manchen \u00fcberraschend mag auch die Aussage der Modelle sein, dass die US-Wirtschaft mittelfristig sogar st\u00e4rker unter den h\u00f6heren US-Z\u00f6llen leiden wird als die Wirtschaft in der EU [<a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/c9988f7f-b804-4aa3-91a7-e9d774ec668b?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bm9yYmVydC5iZXJ0aG9sZEB1bmktd3VlcnpidXJnLmRlOjc=#FN2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2<\/a>]. Dabei ist die Erkl\u00e4rung offensichtlich: F\u00fcr die US-Wirtschaft wird die internationale Arbeitsteilung mit der gesamten Welt erschwert, w\u00e4hrend dies f\u00fcr die Wirtschaft in der EU nur f\u00fcr den Handel mit den USA gilt. Folglich gehen in den USA die durch den Au\u00dfenhandel erzielten positiven Produktivit\u00e4tseffekte in gr\u00f6\u00dferem Umfang verloren als in der EU. So treffen die Z\u00f6lle ausgerechnet jene US-Unternehmen am st\u00e4rksten, die am effizientesten sind und bisher auf dem Weltmarkt bestehen konnten. Im Gegensatz dazu werden durch die Einfuhrz\u00f6lle auch jene heimischen Unternehmen gesch\u00fctzt, die bisher Probleme hatten, im Wettbewerb mit ausl\u00e4ndischer Konkurrenz zu bestehen. Wenn etwa die Stahlindustrie in den USA in der Vergangenheit nicht mehr konkurrenzf\u00e4hig war, ist es gesamtwirtschaftlich nicht sinnvoll, diese Industrie wieder aufzubauen. Arbeitskr\u00e4fte und Ressourcen werden auf diese Weise langfristig von einer produktiven Industrie (mit &#8222;komparativem Vorteil&#8220; auf dem Weltmarkt) in eine f\u00fcr US-Verh\u00e4ltnisse unproduktive Industrie (ohne &#8222;komparativen Vorteil&#8220; auf dem Weltmarkt) abgezogen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Z\u00f6lle k\u00f6nnten die Inflation in den USA erh\u00f6hen &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der st\u00e4rkere negative Effekt der Z\u00f6lle auf die US-Wirtschaft ist teilweise auch dadurch bedingt, dass sich die Fed in diesem Szenario mit einer st\u00e4rkeren Inflation konfrontiert und deshalb voraussichtlich eine restriktivere Geldpolitik verfolgen wird (Abb. 3). Denn in Bezug auf die Inflation in den USA zeigen alle Effekte in die gleiche Richtung: Die Preise d\u00fcrften noch schneller steigen. In den ersten Jahren liegt der Grund hierf\u00fcr darin, dass nicht alle Importe kurzfristig ersetzt werden k\u00f6nnen. Das gilt insbesondere f\u00fcr Rohstoffe und f\u00fcr spezialisierte Vorprodukte im Maschinenbau, in abgeschw\u00e4chter Form gilt das aber auch f\u00fcr ein breites Spektrum an Konsumprodukten. Viele Produkte werden auch weiterhin importiert werden, wobei die Z\u00f6lle die Preise f\u00fcr Konsumenten und Unternehmen in die H\u00f6he treiben werden. Selbst wenn die US-Wirtschaft im Laufe der Zeit Produkte selbst herstellen kann, werden diese teurer als Importe. Denn wenn US-Firmen g\u00fcnstiger produzieren k\u00f6nnten als der Weltmarkt, w\u00fcrden die entsprechenden Produkte derzeit nicht importiert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll3-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-38788\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll3-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll3-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll3-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll3-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/trumpzoll3-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; und in Europa sogar etwas verringern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hingegen d\u00fcrfte die Inflation im Euroraum eher gebremst werden und der EZB sogar eine etwas lockerere Geldpolitik erlauben. Der Grund hierf\u00fcr ist das zus\u00e4tzliche Angebot an Waren, die wegen der US-Z\u00f6lle nicht mehr in den USA abgesetzt werden, deshalb zus\u00e4tzlich auf den europ\u00e4ischen Markt dr\u00e4ngen und damit dort die Preise dr\u00fccken. Vergeltungsz\u00f6lle w\u00fcrden diesen negativen Effekt auf die Preisentwicklung d\u00e4mpfen, da sich Importe aus den USA verteuern w\u00fcrden. Nach den Modellsimulationen w\u00e4re die Inflation in diesem Szenario aber immer noch niedriger als ohne die Zoll\u00e4nderungen, wobei der Effekt mit 0,1 Prozentpunkten aber kaum noch zu sp\u00fcren w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kommt es soweit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Trump hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er einen Handelskonflikt mit China nicht scheut. Auf einen Gro\u00dfteil der Einfuhren aus China hatte er schon in seiner ersten Amtszeit Z\u00f6lle von bis zu 25% eingef\u00fchrt. Auch europ\u00e4ischen Stahl und Aluminium belegte er mit Z\u00f6llen. Auf der anderen Seite lie\u00df sich Pr\u00e4sident Trump auch auf &#8222;Deals&#8220; ein, die die Handelsbarrieren mit China (&#8222;Phase One&#8220;) und mit Europa (etwa auf Autos) nicht weiter erh\u00f6hten. Wir gehen davon aus, dass Trump zun\u00e4chst die Z\u00f6lle gegen\u00fcber Europa als Verhandlungsmasse verwenden wird, weshalb die Europ\u00e4ische Kommission wohl neben einem Konflikt-Szenario auch ein Angebot an die USA vorbereitet. Denkbar w\u00e4re als Angebot von Seiten der EU ein Versprechen, mehr Erdgas aus den USA zu importieren oder sogar ein Freihandelsabkommen f\u00fcr bestimmte Sektoren zu schlie\u00dfen. [<a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/c9988f7f-b804-4aa3-91a7-e9d774ec668b?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bm9yYmVydC5iZXJ0aG9sZEB1bmktd3VlcnpidXJnLmRlOjc=#fn_3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">3<\/a>] Auf der anderen Seite k\u00f6nnte die Europ\u00e4ische Kommission (wie in der Vergangenheit) damit drohen, die Steuern auf Dienstleistungen zu erh\u00f6hen, die amerikanische Anbieter in der EU erbringen. Das k\u00f6nnte etwa die gro\u00dfen Tech-Firmen betreffen. In der Tat exportieren die USA mit knapp 400 Milliarden Euro eine gro\u00dfe Summe an Dienstleistungen in die EU (Abb. 1).<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn die oben wiedergegebenen Ergebnisse der Simulation f\u00fcr die EU mittelfristig keine negativen Effekte zeigen, ergeben solche Verhandlungen durchaus Sinn. Schlie\u00dflich beruhen die Ergebnisse auf der Annahme, dass andere L\u00e4nder (wie Japan, S\u00fcdkorea oder das Vereinigte K\u00f6nigreich) auch durch Z\u00f6lle getroffen werden. Wenn diese L\u00e4nder ein Abkommen mit den USA erzielen, die EU aber nicht, dann k\u00f6nnten die Sch\u00e4den f\u00fcr die EU st\u00e4rker ausfallen als simuliert. Denn dann w\u00fcrde sich die Wettbewerbsf\u00e4higkeit deutscher Produkte auf dem US-Markt nicht nur gegen\u00fcber US-Produkten, sondern gegen\u00fcber den Produkten aus vielen anderen L\u00e4ndern verschlechtern. Es k\u00f6nnte sogar zu einem Wettrennen kommen, welches Land als Erstes ein Abkommen mit Trump schlie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schreckensszenario Deglobalisierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die eigentliche Gefahr der sich abzeichnenden Handelspolitik einer Trump-Administration ist ohnehin, dass sie der Startschuss f\u00fcr eine weltweite zunehmende Behinderung des internationalen Handels sein k\u00f6nnte. Auch wenn die USA die gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt sind, w\u00fcrde es wesentlich schwerer wiegen, wenn alle L\u00e4nder der Welt gegen\u00fcber allen anderen L\u00e4ndern Handelsbarrieren errichten oder erh\u00f6hen w\u00fcrden. Dann w\u00fcrde die Realwirtschaft in der EU und gerade das in die globalen Lieferketten stark eingebundene Deutschland deutlich mehr leiden. Etwa ein Drittel des Wohlstandes in Deutschland ist auf die Einbindung in den Welthandel zur\u00fcckzuf\u00fchren \u2013 davon w\u00e4re ein betr\u00e4chtlicher Anteil in Gefahr [<a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/c9988f7f-b804-4aa3-91a7-e9d774ec668b?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bm9yYmVydC5iZXJ0aG9sZEB1bmktd3VlcnpidXJnLmRlOjc=#fn_4\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">4<\/a>]. Die Verbraucherpreise d\u00fcrften dann zudem nicht mehr gedr\u00fcckt, sondern sehr stark angeschoben werden, da sich die Importe nicht mehr verbilligen, sondern verteuern w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212;<\/p>\n\n\n\n<p>[1] Wir verwenden zwei Modelle: Das Handelsmodell des Kiel Instituts f\u00fcr Weltwirtschaft mit 160 L\u00e4ndern und 65 Sektoren (Siehe Studie <a href=\"https:\/\/www.ifw-kiel.de\/de\/publikationen\/aktuelles\/us-wahlen-zusammenbruch-der-wto-koennte-eu-wirtschaft-4-mal-haerter-treffen-als-us-zoelle\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">US-Wahlen: Zusammenbruch der WTO k\u00f6nnte EU-Wirtschaft 4-mal h\u00e4rter treffen als US-Z\u00f6lle | Kiel Institut<\/a>) und ein umfangreiches makro\u00f6konomisches Modell mit zus\u00e4tzlich modellierter Geldpolitik und Wechselkursen des Peterson Institute for International Economics (Siehe Studie <a href=\"https:\/\/www.piie.com\/sites\/default\/files\/2024-09\/wp24-20.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Working Paper 24-20: The International Economic Implicatons of a Second Trump Presidency<\/a>).<br>[2] Dies bedeutet nicht, dass die US-Wirtschaft bei einer Verh\u00e4ngung dieser Z\u00f6lle unbedingt langsamer wachsen w\u00fcrde als die Wirtschaft im Euroraum, sondern stellt nur den Effekt der Z\u00f6lle dar. So wird bei diesen Simulationen auch nicht ber\u00fccksichtigt, dass eine Trump-Administration unter Umst\u00e4nden Steuersenkungen und andere Ma\u00dfnahmen auf der Angebotsseite ergreifen k\u00f6nnten, die f\u00fcr sich genommen das Wachstum wahrscheinlich anschieben w\u00fcrden.<br>[3] Ein Freihandelsabkommen, das lediglich einen Sektor umfasst, w\u00e4re streng genommen nicht vereinbar mit dem WTO-Recht. Ein entsprechendes Angebot w\u00e4re damit ein Zeichen f\u00fcr den erodierenden Einfluss der WTO. (<a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/c9988f7f-b804-4aa3-91a7-e9d774ec668b?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bm9yYmVydC5iZXJ0aG9sZEB1bmktd3VlcnpidXJnLmRlOjc=#text_2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">zur\u00fcck<\/a> zum Text)<br>[4] Der Wert f\u00fcr Deutschland folgt aus theoretischen Handels\u00f6konomie-Modellen mit vielen Sektoren und Zwischeng\u00fctern. (Siehe Handbuch <a href=\"https:\/\/economics.mit.edu\/sites\/default\/files\/publications\/CRC_Handbook.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Trade Theory with Numbers: Quantifying the Consequences of Globalization<\/a>)<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donald Trump droht mit neuen, besorgniserregenden Zollerh\u00f6hungen auf Importe in die USA. Wir beschreiben die wichtigsten direkten und indirekten Wirkungskan\u00e4le und berechnen, was Trumps Pl\u00e4ne f\u00fcr die Vereinigten Staaten und den Euroraum bedeuten w\u00fcrden. Der Euroraum d\u00fcrfte langfristig weniger Schaden nehmen als die USA selbst \u2013 auch deshalb, weil die Z\u00f6lle vor allem in den USA die Inflation anheizen. 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