{"id":38795,"date":"2024-11-29T00:35:00","date_gmt":"2024-11-28T23:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38795"},"modified":"2024-11-30T16:10:57","modified_gmt":"2024-11-30T15:10:57","slug":"wie-alles-begann-und-warum-es-bleibt-energiewende-und-energiekrise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38795","title":{"rendered":"Wie alles begann und warum es bleibt <br><b>Energiewende und Energiekrise <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p>Deutschland hatte einmal eines der besten Energiesysteme der Welt. Eines, das mit extremer Zuverl\u00e4ssigkeit die Versorgung sicherstellte, so gut wie keine Netzschwankungen aufwies und Strom zu moderaten Preisen bereitstellte. Nun gut, das war einmal und heute muss es nat\u00fcrlich anders sein, angesichts des Klimawandels. Aber muss es <em>so<\/em> anders sein, wie es tats\u00e4chlich ist? Wie kann es geschehen, dass wir alle grundlastf\u00e4higen Kraftwerke vom Netz nehmen oder nehmen wollen und uns ausschlie\u00dflich auf volatil einspeisende Erneuerbare verlassen sollen? Wie kann es sein, dass wir Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit opfern, um einen Sektor ein zweites Mal zu regulieren, der durch den europ\u00e4ischen Emissionshandel bereits reguliert ist? Was ist die Geschichte dazu?<\/p>\n\n\n\n<p>Alles nahm seinen Anfang mit der Anti-Atomkraft-Bewegung in den 70er und 80er Jahren. Diese Bewegung war in Deutschland st\u00e4rker und machtvoller als in jedem andern Land dieser Erde. Wie man inzwischen wei\u00df, spielte die mediale Berichterstattung dabei eine entscheidende Rolle. Die Atomenergie war weltweit unter Druck geraten, als es auf Three Mile Island im Jahre 1979 zu einer teilweisen Kernschmelze kam. 1986 kam der bisher schwerste Reaktor Unfall in Tschernobyl dazu und entfachte endg\u00fcltig eine \u00e4u\u00dferst kritische Diskussion \u00fcber die Gefahren der Atomreaktoren. In Deutschland wurde diese Diskussion medial sehr einseitig gef\u00fchrt. Bef\u00fcrworter der Atomenergie kamen kaum noch zu Wort und wurden pauschal als Mitglieder der &#8222;Atomlobby&#8220; diskreditiert. Ein selbstreferenzieller Begriff: Wer f\u00fcr Atomenergie war, geh\u00f6rte der Atomlobby an und die Atomlobby bestand aus den Leuten, die f\u00fcr die Nutzung der Atomenergie waren. Aus dem Protest gegen die Atomkraft entstand eine Bewegung und aus dieser Bewegung entstand eine neue Partei: Die Gr\u00fcnen. Genaugenommen entstand sie durch das Zusammentreffen von Umweltbewegung, Anti-Atomkraft-Bewegung und der neuen sozialen Bewegung der 70er Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der heutigen Situation ist entscheidend, dass der Ausstieg aus der Kernenergie gewisserma\u00dfen der Gr\u00fcndungsgedanke der Gr\u00fcnen war. Es kann \u00fcberhaupt kein Zweifel daran bestehen, dass der Atomausstieg unabl\u00f6sbar mit den Wurzeln und dem Selbstverst\u00e4ndnis dieser Partei verbunden ist. Gleichg\u00fcltig, wie wandelbar und anpassungsf\u00e4hig die Partei sich gezeigt hat und noch zeigen wird, dieser Punkt ist nicht verhandelbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Anders als in den 70er und 80er Jahren sind die Risiken und die Probleme der Atomkraft (Stichwort Endlager) schon lange nicht mehr im Zentrum der politischen und \u00f6ffentlichen Aufmerksamkeit. Dort befindet sich der Klimawandel. Auch wenn nach wie vor behauptet wird, dass man immer noch mehr auf die Gefahr einer globalen Erw\u00e4rmung hinweisen m\u00fcsse, d\u00fcrfte unstrittig sein, dass kein anderes Umweltproblem so tief ins Bewusstsein breiter Bev\u00f6lkerungsteile gedrungen ist wie der Klimawandel. F\u00fcr diejenigen, die partout aus der Atomenergie austeigen wollen, entsteht dadurch ein Dilemma. Atomenergie ist weitgehend klimaneutral, unter Klimaschutzbedingungen also eine &#8222;gute&#8220; Energie. Wenn man sie trotzdem weghaben m\u00f6chte, ben\u00f6tigt manh einen Ersatz \u2013 und der darf nicht aus fossilen Energietr\u00e4gern bestehen, denn das ist \u201eschlechte\u201c Energie. Der einzige Weg aus diesem Dilemma, besteht darin, Atomenergie durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Diesen Weg sind die Gr\u00fcnen gegangen \u2013 und zwar konsequent. Das war und ist nicht einfach, denn erneuerbarer Strom ist nicht grundlastf\u00e4hig. Das w\u00e4re er nur dann, wenn er gespeichert werden k\u00f6nnte, was technisch schwierig und \u00f6konomisch nicht darstellbar ist. Deshalb kommt zu den beiden Bekenntnissen &#8222;Atomkraft und fossile Energietr\u00e4ger sind schlecht &#8220; und &#8222;Erneuerbare sind die einzig denkbare Alternative&#8220; ein drittes hinzu: &#8222;Grundlast braucht man nicht.&#8220; Zusammen ergeben sie ein gr\u00fcnes Narrativ, das bis heute den Kern der gr\u00fcnen Klimapolitik ausmacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Narrative f\u00fchren zu \u00dcberzeugungen und viele Menschen, die zu einer \u00dcberzeugung gelangt sind, hinterfragen diese nicht mehr. Mehr noch, sie benutzen ihre \u00dcberzeugung um damit rationale Argumentationen zu ersetzen. Das gr\u00fcne Narrativ liefert doch eine richtige Antwort auf die Herausforderung des Klimawandels! Warum noch \u00fcberpr\u00fcfen, ob der Einsatz erneuerbarer Energie <em>tats\u00e4chlich<\/em> dazu f\u00fchrt, dass die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen zur\u00fcckgehen? Warum an der gr\u00fcnen Strategie zweifeln, wenn sie doch die einzige Alternative ist? So kommt es, dass sich das Narrativ verselbst\u00e4ndigt und aus diskussionsw\u00fcrdigen Mitteln Ziele werden, die unbedingt und mit aller Radikalit\u00e4t verfolgt werden. So ist der Ausbau der erneuerbaren Energien f\u00fcr die Anh\u00e4nger der Gr\u00fcnen l\u00e4ngst zu einem Selbstzweck geworden und alle Hinweise darauf, dass unter den Bedingungen eines europ\u00e4ischen Emissionshandels die Wind- und Solarenergie in Deutschland folgenlos f\u00fcr die europ\u00e4ischen Emissionen wird, prallen wirkungslos ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hat fatale Folgen. Wenn man an dem gr\u00fcnen Narrativ festhalten will, dann muss man einen Weg finden, um gegen die anzugehen, die das nicht zu widerlegende Argument ins Feld f\u00fchren, dass es darauf ankommt, kosteneffiziente Klimapolitik zu betreiben, weil nur so mit den zur Verf\u00fcgung stehenden Ressourcen ein Maximum an Klimaschutz m\u00f6glich ist. W\u00fcrde das realisiert, m\u00fcsste die F\u00f6rderung der Erneuerbaren in Deutschland komplett eingestellt werden. Der einzige Weg, das zu umgehen besteht in der Behauptung, dass <em>s\u00e4mtliche <\/em>CO<sub>2<\/sub>-Emissionen so schnell wie m\u00f6glich einzustellen sind. Wenn das notwendig ist, ist es irrelevant zu verlangen, dass man dort einsparen soll, wo die Kosten am geringsten sind, denn es muss ja <em>\u00fcberall alles<\/em> eingespart werden. Erst dadurch wird das gr\u00fcne Narrativ eine runde Sache, mit der man problemlos jede Diskussion besteht. Genau das macht dieses Narrativ so erfolgreich.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bei allen erfolgreichen Narrativen steckt in ihm ein St\u00fcck Wahrheit, aus dem aber komplett falsche und kontraproduktive Schlussfolgerungen gezogen werden. Nat\u00fcrlich ist die Atomenergie nicht ohne Risiken und Probleme. Allerdings sind die Risiken beherrschbar und die Probleme l\u00f6sbar. Nat\u00fcrlich sind fossile Brennstoffe wegen der CO<sub>2<\/sub>-Emission ein Problem, dennoch bedeutet das nicht, dass man sie m\u00f6glichst schnell und m\u00f6glichst komplett aus dem Verkehr ziehen muss. Und nat\u00fcrlich braucht man eine Grundlast, jedenfalls dann, wenn man industrielle Produktion im Land behalten will. Das gr\u00fcne Narrativ ist eben tats\u00e4chlich alles andere als alternativlos. Aber leider sind die viel besseren Alternativen mit dem Makel belastet, dass sie viel schwieriger zu erkl\u00e4ren sind, als das gr\u00fcne Narrativ. Und komplizierte Erkl\u00e4rungen haben es in der politischen Auseinandersetzung sehr schwer \u2013 nicht nur in den USA. Und so kam es, dass das gr\u00fcne Narrativ, das aus der Gr\u00fcndungsgeschichte der Gr\u00fcnen entstanden ist, nur schwer angreifbar war. Das hatte zur Folge, dass sich politisch erfolgreiche Alternativen nicht entwickeln konnten. Vielmehr haben sich die anderen Parteien das gr\u00fcne Narrativ zu eigen gemacht. Die Klimapolitik von Frau Merkel wurde davon genauso bestimmt, wie die der Ampel unter Olaf Scholz.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Ergebnis erleben wir, dass bis heute die gr\u00fcnen Bekenntnisse als \u00dcberzeugungen oder Glaubenss\u00e4tze die Grenzen der diskursf\u00e4higen Teile der Klimapolitik markieren. Die Klimaziele in Frage stellen? Undenkbar! An der Strategie, alles auf erneuerbare Energien umzustellen, zweifeln? Unm\u00f6glich! Wollen Sie etwa Atomkraft? Wie weit das geht, kann man gut an der Diskussion um die Grundlast beobachten. Auf den verschiedentlich ge\u00e4u\u00dferten Hinweis \u201eOhne Grundlast keine Industrie\u201c wird ernsthaft entgegnet, dass die Industrie ja dann produzieren k\u00f6nne, wenn gerade genug erneuerbarer Strom vorhanden ist. Und \u00fcberhaupt, wir k\u00f6nnen ja \u201eetwas Digitales\u201c machen und auf die \u201er\u00fcckw\u00e4rtsgewandte deutsche Industrie verzichten\u201c, wie Professor Fratzscher vom DIW empfiehlt. Solche und \u00e4hnliche Ratschl\u00e4ge sind gesellschaftlich \u00fcberlebensf\u00e4hig, weil das gr\u00fcne Narrativ sie sch\u00fctzt. Diese Schutzfunktion entsteht vor allem dadurch, dass das Narrativ die Fragen, die an solche Politikempfehlungen eigentlich zu richten w\u00e4ren, erfolgreich blockiert. W\u00e4re es nicht wichtig, Klimapolitik so zu betreiben, dass sie <em>nicht<\/em> zu kaum reparablen \u00f6konomischen Kollateralsch\u00e4den f\u00fchrt? Diese Frage ist nicht zul\u00e4ssig, denn wenn man die Klimapolitik <em>nicht<\/em> so gestaltet, wie es das gr\u00fcne Narrativ verlangt, wird es keine Wirtschaft mehr geben, die es zu sch\u00fctzen gilt! Alles klar?!<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Gemengelage findet im Februar eine Bundestagswahl statt, bei der es auch um die Frage nach der richtigen Klimapolitik gehen k\u00f6nnte. Allerdings m\u00fcssten dazu echte Alternativen zur Wahl stehen. Wenn man mal davon absieht, dass es eine Partei gibt, die Klimapolitik als unn\u00f6tig abtut, existieren jedoch keine ausformulierten und durchdachten Alternativen in den Angeboten der Parteien. Das gr\u00fcne Narrativ hat nach wie vor eine Monopolstellung in den K\u00f6pfen der Politiker. Der Grund daf\u00fcr ist, dass es auch in den K\u00f6pfen der Journalisten und der W\u00e4hler tief verankert worden ist und es zu lange einem politischen Selbstmord geglichen h\u00e4tte, dieses Narrativ in Frage zu stellen. Dabei existieren Alternativen zur \u00fcberkommenen, r\u00fcckw\u00e4rtsgewandten gr\u00fcnen Klimapolitik. Man k\u00f6nnte die Klimapolitik an die EU auslagern und in Form eines umfassenden Emissionshandels in Europa kosteneffizient umsetzen. Daraufhin k\u00f6nnte man die deutsche Energiewende absagen und sich darauf konzentrieren, ein Energiesystem zu errichten, dass uns sicher und verl\u00e4sslich mit bezahlbarem Strom versorgt. \u00dcber Klimapolitik m\u00fcsste man dabei nicht nachdenken, denn die CO<sub>2<\/sub>-Reduktion w\u00e4re durch den Emissionshandel gesichert. Im Ergebnis w\u00fcrde wahrscheinlich ein System entstehen, in dem Atomstrom wieder vorkommt, erneuerbare Energien in geringem Umfang auch und CCS eine wichtige Rolle spielt. Aber solch eine Alternative setzt einen konsequenten Bruch mit dem gr\u00fcnen Narrativ voraus. Dazu wird es nicht kommen und deshalb wird uns das gr\u00fcne Narrativ wohl auch nach der Wahl weiter regieren.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland hatte einmal eines der besten Energiesysteme der Welt. Eines, das mit extremer Zuverl\u00e4ssigkeit die Versorgung sicherstellte, so gut wie keine Netzschwankungen aufwies und Strom zu moderaten Preisen bereitstellte. Nun gut, das war einmal und heute muss es nat\u00fcrlich anders sein, angesichts des Klimawandels. Aber muss es so anders sein, wie es tats\u00e4chlich ist? Wie kann es geschehen, dass wir alle grundlastf\u00e4higen Kraftwerke vom Netz nehmen oder nehmen wollen und uns ausschlie\u00dflich auf volatil einspeisende Erneuerbare verlassen sollen? 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