{"id":38830,"date":"2024-12-25T00:48:00","date_gmt":"2024-12-24T23:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830"},"modified":"2024-12-25T08:10:22","modified_gmt":"2024-12-25T07:10:22","slug":"gastbeitrag-der-ordnungspolitische-unterschied-kooperation-statt-weisung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b><br>Der ordnungspolitische Unterschied <br><b>Kooperation statt Weisung <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Der Unterschied zwischen Staat und privat, zwischen B\u00fcrokratie und Markt ist nicht trivial, sondern essentiell. In den Diskussionen und Perspektiven auf aktuelle \u00f6konomische und gesellschaftliche Probleme sowie staatliches Handeln darf das st\u00e4rker und grunds\u00e4tzlicher ber\u00fccksichtigt werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden Sph\u00e4ren \u2013 Markt und Gesellschaft als spontane Ordnungen des Austauschs von unten sowie Staat respektive B\u00fcrokratie als hierarchische Organisationen des Anordnens von oben \u2013 unterscheiden sich grundlegend. Das liegt in der Natur der Ph\u00e4nomene. Ein Beispiel: Das bedingungslose Grundeinkommen wird als Errungenschaft gepriesen, weil es (vermeintlich) voraussetzungslos eine materielle Existenz garantiert. Verwandt ist damit die Forderung, man m\u00fcsse von seiner Arbeit leben k\u00f6nnen. Betrachten wir die fundamentalen Unterschiede zwischen Tausch und Anordnung ohne diese zu bewerten:<\/p>\n\n\n\n<p>Wer tauschen m\u00f6chte, muss seinem Mitmenschen etwas bieten, das dessen Leben verbessert. Wer tauscht, dient seinen Mitmenschen. Wer etwas bedingungslos bekommt, der ist einseitiger Empf\u00e4nger einer Leistung, die jemand anderes erbracht und im Falle staatlicher Transfers von einem Dritten dem Empf\u00e4nger zugesprochen wird. Ein Rechtsanspruch auf diese Leistung verdeckt zun\u00e4chst, dass die Leistung erst erwirtschaftet werden muss und der Transfer einen freiwilligen Tausch verdr\u00e4ngt, z.B. arbeiten im Servicebereich eines Restaurants gegen Bezahlung. Die Anreize f\u00fcr Leistungserbringer und Transferempf\u00e4nger sowie f\u00fcr B\u00fcrokraten und Politiker sollen hier nicht thematisiert werden. Erw\u00e4hnen m\u00f6chte ich stattdessen zweierlei:<\/p>\n\n\n\n<p>Erstens Opportunit\u00e4tskosten i.w.S., das ist der entgangene Nutzen einer nicht realisierten Alternative. Dem potenziellen Arbeitgeber des nicht arbeitenden Transferempf\u00e4ngers entgeht beim bedingungslosen Grundeinkommen ein Angestellter, noch dazu durch die Verknappung des Arbeitsangebots eine preiswerte Anstellungsalternative. Au\u00dferdem fehlt ihm absehbar etwas Kapital aufgrund steigender L\u00f6hne, Steuern und Abgaben sowie B\u00fcrokratiekosten. Dem potenziellen Arbeitnehmer entgeht eine berufliche T\u00e4tigkeit, ein m\u00f6glicher Weiterbildungs- und Karriereschritt im Gastronomiebereich und der soziale Kontakt im beruflichen Alltag. Dem Kunden entgeht die Serviceleistung.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens die Aufl\u00f6sung des Rechnungszusammenhangs, das sind die Paare Leistung und Kosten sowie Einnahmen und Ausgaben, weil Steuern nicht mit einer direkten, vorab bestimmten Leistung verbunden sind und Transfers einseitig aus Gesetzen und Vorschriften resultieren, leistungslos. Den B\u00fcrgern wird die Illusion des \u201eFree Lunch\u201c vermittelt, die durch Anspruchsdenken verfestigt werden kann. Die Forderung einer bedingungslosen Leistung wird an eine h\u00f6here, unsichtbare Stelle gerichtet, den Staat als irdischen Gott&nbsp;(Ludwig Siep). Menschen k\u00f6nnen ihre Forderung \u00fcberdenken, sobald es konkret wird und sie mehr als nur den offensichtlichen ersten Effekt betrachten. Ein Beispiel: In einer Diskussion forderte eine Frau, der B\u00e4cker m\u00fcsse f\u00fcr seine Backwaren so viel Geld bekommen, dass er genug zum Leben habe. Das m\u00fcsse mit Mindestpreisen angeordnet werden. Auf die Frage, warum die Frau nicht mit gutem Beispiel vorangehe und f\u00fcr ihre Brote das Doppelte bezahle, stutzte sie und fing sichtbar an nachzudenken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Tausch als Ordnungselement<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der bedeutende \u00d6konom Frank Knight<a href=\"#_edn1\" id=\"_ednref1\">[i]<\/a> bemerkte einmal \u00fcber \u00f6konomische Prinzipien, dass diese schlichtweg allgemeinere Folgen des einen Prinzips von Freiheit, Individuum und Sozialem seien, der freien Zusammenkunft. Knight meinte damit den Tausch als Grundlage jeder sozialen Ordnung. Und man k\u00f6nne nicht oft genug betonen: Tausch sei freiwillig und beidseitig vorteilhaft. Wenn beide Seiten nicht von der Interaktion profitieren w\u00fcrden, w\u00e4re es kein Tausch, weil sie ihn nicht freiwillig eingegangen und ihm zugestimmt h\u00e4tten. Der Tausch lasse die Arbeitsteilung wachsen. Der Tausch gebe Orientierung f\u00fcr Produktionspl\u00e4ne und befriedige Verbraucherw\u00fcnsche. Gegenstand von Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaft sei letztendlich die Tauschbeziehung frei w\u00e4hlender Individuen, die ihren Tausch innerhalb von Institutionen vollziehen. Wer heute Akademiker fragen w\u00fcrden, was damit gemeint ist, welche Antwort w\u00fcrde man wohl bekommen?<\/p>\n\n\n\n<p>Heute scheint aus dem Blick geraten zu sein, dass der Tausch \u00f6konomisch und sozial etwas zutiefst Wertvolles darstellt. Viele Menschen fordern in der vielfach abstrakten politischen Sph\u00e4re die Tauschfreiheit anderer einzuschr\u00e4nken, teils massiv. Der Staat soll mit seinen Beh\u00f6rden t\u00e4tig werden und mindestens einen Tauschpartner anweisen, sich anders zu verhalten \u2013 \u00f6kologischer, sozialer, preiswerter, genderorientierter, Sonderkonditionen einr\u00e4umend f\u00fcr Mieter und Angestellte. Beh\u00f6rden ordnen an, etwas zu lassen und etwas zu tun. Das d\u00fcrfte in Sicherheitsbelangen n\u00fctzlich und richtig sein, etwa bei der Statik von Geb\u00e4uden und beim Brandschutz. In einer Zeit, die weitaus komplexer ist als noch vor 50 und 100 Jahren, l\u00e4sst sich argumentieren, dass es mehr Aufgaben gibt, die von staatlichen Einrichtungen gekl\u00e4rt und geregelt werden. Unabh\u00e4ngig wie man zur Regulierung und deren Ausma\u00df steht, lohnt es sich die Unterschiede zwischen Tausch und Anordnung grunds\u00e4tzlich zu vergegenw\u00e4rtigen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Komplexe Ordnung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Markt und Gesellschaft lassen sich als spontane Ordnungen begreifen. Das bedeutet: 1. Es gibt weder ein Ziel noch einen Plan, den die Menschen verfolgen, sondern viele Ziele und viel Pl\u00e4ne. 2. Es gibt keinen F\u00fchrer, keine organisierte Hierarchie mit Zust\u00e4ndigkeiten und Weisungsbefugnissen, sondern vielmehr eine dezentrale oder non-zentrale Ordnung (Robert Nef), emergent entstanden durch sicht- und unsichtbare H\u00e4nde. 3. Es existieren vielgestaltige, un\u00fcbersehbare komplexe Prozesse von Versuch und Irrtum, in denen Wissen erzeugt und verworfen wird. Die Summe ist mehr als die Teile. Die Koordination \u00fcbernehmen in einer Marktwirtschaft Preise. Und sie sagen uns mit Friedrich August von Hayek, was wir zu tun haben, w\u00e4hrend wir vielfach etwas anderes geplant hatten.<a href=\"#_edn2\" id=\"_ednref2\">[ii]<\/a> Wer Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaften auf einen Begriff und eine Herausforderung reduzieren m\u00f6chte, der darf das Koordinationsproblem in den Mittelpunkt stellen. Sp\u00e4ter mehr dazu.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Tausch ist das Wesen der wirtschaftlichen Sph\u00e4re und Teil der gesellschaftlichen Sph\u00e4re, z.B. mit privatem, entgeltlosem Engagement in der Nachbarschaft, in Vereinen, Interessengemeinschaften sowie zus\u00e4tzlich zur investierten Zeit auch monet\u00e4r durch Spenden. Der amerikanische Publizist Henry Hazlitt schlug folgerichtig den Begriff \u201eCooperatism\u201c vor, auch anstelle von Kapitalismus und Liberalismus.<a href=\"#_edn3\" id=\"_ednref3\">[iii]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Simple B\u00fcrokratie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Staat und Beh\u00f6rden lassen sich als b\u00fcrokratische Organisationen begreifen. Das bedeutet: Es gibt eine klare Aufgabe und eine Organisation zur Bew\u00e4ltigung dieser Aufgabe. Diese Organisation folgt einem erdachten, teils wohl\u00fcberlegten Plan. Gegebene Ressourcen werden verteilt, bekannte Aufgaben bearbeitet. Einen tiefen Einblick in das Wesen der B\u00fcrokratie bietet Ludwig von Mises mit seinem kleinen, lesenswerten Buch \u201eB\u00fcrokratie\u201c, geschrieben schon 1944. B\u00fcrokratie, in der \u00fcbersteigerten Form als B\u00fcrokratismus, ist die Herrschaft des B\u00fcros, der Verwaltung.<\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb einer festen Hierarchie nehmen B\u00fcrokraten festgelegte Kompetenzen wahr. Idealerweise geschieht dies sachkundig, rational und rechtsgebunden, so dass die Vorschriften dem menschlichen Zusammenleben dienen und Vorschriften nicht \u00fcber den Menschen und \u00fcber L\u00f6sungen gestellt werden. Zugleich bedingt die Hierarchie, dass die Regeln und Ma\u00dfnahmen die Ausf\u00fchrung des Willens der obersten Beh\u00f6rde nach sich ziehen: \u201eB\u00fcrokratisch hei\u00dft die Art der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, die sich an genaue Regeln und Vorschriften halten muss, welche wiederum von der Autorit\u00e4t einer \u00fcbergeordneten Person festgelegt werden.\u201c konstatiert Mises und f\u00e4hrt fort: \u201eDie Aufgabe des B\u00fcrokraten liegt in der Ausf\u00fchrung dessen, was diese Regeln und Vorschriften ihm auftragen. Seine Freiheit, nach eigener, bester \u00dcberzeugung zu handeln, wird durch sie bedeutend eingeschr\u00e4nkt.\u201c<a href=\"#_edn4\" id=\"_ednref4\">[iv]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einfachheit scheitert an Komplexit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem ist nicht die B\u00fcrokratie an sich, sondern ihre Ausdehnung und ihre Existenz in Lebensbereiche, in denen sie nichts zu suchen hat. Das sind die Grenzen der Wirksamkeit des Staates, die Wilhelm von Humboldt skizzierte. Die B\u00fcrokratie neigt dazu, sich auszuweiten und zu verfestigen (Wagnersches Gesetz der zunehmenden Staatst\u00e4tigkeit). Mit dem \u00d6konomen und Sozialphilosophen Anthony de Jasay ist der Zweck des Staates sogar der Staat selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Aspekt der Vermischung von b\u00fcrokratischer Organisation und spontaner Ordnung l\u00e4sst sich mit dem Ausspruch von Romancier Faith Baldwin illustrieren: \u201eDie Zeit ist eine Schneiderin, die auf \u00c4nderungen spezialisiert ist.\u201c Was ist in diesem Zusammenhang damit gemeint? Beh\u00f6rden sind f\u00fcr die Bearbeitung klar abgegrenzter und \u00fcberschaubarer Probleme konzipiert. Diese k\u00f6nnen kompliziert sein, aber nicht komplex und dynamisch. Spontane Ordnungen wie Wirtschaft und Gesellschaft sind komplex und dynamisch, d.h. nicht-linear, interdependent, mit vielen Feedbackschleifen. Das Wissen, dass zur L\u00f6sung von Problemen ben\u00f6tigt wird ist nicht einfach vorhanden und abrufbar, sondern entsteht erst in einem vielgestaltigen Prozess, der irrtumsanf\u00e4llig ist, mit Versuch, Scheitern und neuem Versuch einhergeht. Wer w\u00fcrde diesen Prozess zur beabsichtigten Existenzgrundlage von Beh\u00f6rden und dem Staat machen?<\/p>\n\n\n\n<p>In Krisenzeiten tritt Versagen deutlicher hervor als in Zeiten von Wachstum und guter Stimmung.&nbsp;Der Vorwurf des Marktversagen steht permanent im Raum und Bestandteil von Lehrb\u00fcchern. Das geht mit dem Anspruch einher, der Staat k\u00f6nnen durch sein Eingreifen Marktversagen heilen. Weitaus weniger ist vom Staatsversagen die Rede, zumindest nicht in denselben Lehrb\u00fcchern, wenn auch heute geradezu ubiquit\u00e4r in Publizistik und in massenhaften \u00c4u\u00dferungen von B\u00fcrgern, auch in sozialen Medien. Permanentes menschliches Versagen beim Tausch, w\u00e4hrend Menschen in Beh\u00f6rden nicht versagen? Der selbstverantwortliche, selbst entscheidende B\u00fcrger kommt immer weniger vor. Es dominiert das Bild des betreuungsnotwendigen Verbrauchers. Sch\u00fctzenswert. Gef\u00e4hrdet. Unselbst\u00e4ndig. Was ist mit den B\u00fcrokraten und den Entscheidern in der Politik?<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend es in der Marktwirtschaft eine Abstimmung mit den F\u00fc\u00dfen gibt, f\u00fcr und gegen ein Produkt, ist das bei Beh\u00f6rden mangels Wettbewerb nicht m\u00f6glich, bei Parteien nur bedingt und abh\u00e4ngig von substanziellen Alternativen. Politisches Handeln bleibt weitgehend feedbacklos. Die B\u00fcrger k\u00f6nnen in einer repr\u00e4sentativen Demokratie den Entscheidern kaum wirksames Feedback geben. Alle vier Jahre bei Wahlen seine Stimme abgeben, das entkoppelt den Zusammenhang von vielen einzelnen Entscheidungen. Auch Handeln und Haften sind politisch entkoppelt. Feedbacklose Systeme funktionieren nicht selbstkorrigierend, sind anpassungstr\u00e4ge, folgen vielfach nicht sachlich gebotenen L\u00f6sungen. Der \u00d6konom Fritz S\u00f6llner zeigt das in seinen \u00f6konomischen Krisenanalysen \u201eKrise als Mittel zur Macht\u201c anschaulich f\u00fcr die Gro\u00dfe Rezession infolge der Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise sowie f\u00fcr Eurokrise, Fl\u00fcchtlinge, Klima, Corona und Geldentwertung. Im Unterschied dazu ist eine Marktwirtschaft per se und permanent Feedback gepr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcberlegene Komplexit\u00e4tsbew\u00e4ltigung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der amerikanischen \u00d6konom Peter Boettke hat die Formel der 3 p mal 3 i entwickelt.<a href=\"#_edn5\" id=\"_ednref5\">[v]<\/a> Die drei p, das sind prices, property, profit\/loss, sorgen f\u00fcr die drei i, das sind information, incentives, innovation. Ohne die 3 p gibt es keine 3 i. Keine Marktpreise auf dem Immobiliensektor, keine oder zu wenige Wohnungen. Inflation sowie \u00fcberm\u00e4\u00dfige Steuern und Abgaben zehren das Eigentum auf, dessen Verwendung nicht nur beim Vermieten vielfach beschr\u00e4nkt wird. Die Sozialisierung der Verluste erzeugt Zombieunternehmen. Die aktuelle Standortdebatte l\u00e4sst sich mit den 3 p und 3 i bereichern. Wie ist es um die Innovationskraft und Produktivit\u00e4t in Deutschland bestellt? Wie soll der Staat, d.h. eine oder mehrere Beh\u00f6rden, Innovationen hervorbringen und marktreif bereitstellen? Anschlussfrage: Welche entsprechende Formel kennzeichnet den Staat?<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wissensproblem spielt eine zentrale Rolle. Friedrich August von Hayek hatte in seiner Nobelpreisrede 1974 seine \u00d6konomen-Kollegen vor der Anma\u00dfung von Wissen gewarnt. Zwischen 1937 und 1948 war den Anh\u00e4ngern der \u00d6sterreichischen Schule der \u00d6konomik klar geworden wie grunds\u00e4tzlich sich ihre Auffassungen unterscheiden, heute w\u00fcrde man sagen von denen der Neoklassiker und Keynesianer. So gleicht z.B. der Wettbewerb f\u00fcr \u00d6sterreicher einem vielf\u00e4ltigen tastenden Versuch, der in Form eines Entwicklungs- und Entdeckungsverfahrens erst durch die Entscheidungen der&nbsp;Marktteilnehmer jene Informationen erzeugt, die wiederum Informationen und Impulse f\u00fcr den fortw\u00e4hrenden Wettbewerbsprozess liefern. Das Ergebnis ist kaum jemals ein&nbsp;vollst\u00e4ndiges, sondern allenfalls ein tempor\u00e4res Gleichgewicht, das st\u00e4ndig im Fluss ist, wie es Israel Kirzner formulierte. Der Beitrag von Ludwig von Mises bestand u.a. in der Betrachtung des Unternehmers als Entrepreneur. Das d\u00fcrfte heute zumindest massenmedial allenfalls noch bei gehypten Startups anklingen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Experten, Wissensmangel und Anma\u00dfung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Wissensproblem ist wiederum unaufl\u00f6sbar mit Experten und Expertenversagen verkn\u00fcpft. Roger Koppl, \u00d6konom an der Syracuse University in New York, hat das Experten-Versagen in einem anspruchsvollen Buch aufgearbeitet. Es ist unter dem Titel \u201c<a href=\"https:\/\/www.cambridge.org\/core\/books\/expert-failure\/88F5DA07067CFD63B023614E1591E8F3\">Expert Failure<\/a>\u201d 2018 erschienen. Er versteht unter Experten Menschen, die f\u00fcr ihre Meinung bezahlt werden.&nbsp;Die im Buch entwickelte&nbsp;\u00f6konomische Theorie der Experten&nbsp;f\u00fcgt die Ko-Evolution der Arbeitsteilung und Wissensteilung zusammen. Entscheidend ist, dass beide nicht geplant werden. Beide sind spontane Ordnungen. Wissen&nbsp;ist nicht hierarchisch, einheitlich, explizit und nachlesbar, sondern&nbsp;entsteht \u00fcberwiegend bei praktischem Handeln, ist oft implizit und schwer greifbar, zudem gespeichert in unseren Normen, Gewohnheiten, Praktiken und Traditionen. Offenkundig ist der Unterschied zwischen Markt und Staat, zwischen Gesellschaft und Beh\u00f6rden nicht trivial.<\/p>\n\n\n\n<p>Experten sind mit einem Anspruch auf Gehorsam verbunden. Der Experte wei\u00df es besser, am besten. Das ist indes eine seltene Ausnahme. Expertenversagen birgt aufgrund der Zentralisierung und Reichweite gravierende Risiken f\u00fcr Millionen Menschen in Wirtschaft und Gesellschaft. Expertenversagen ist zugleich Staatsversagen. Eine pluralistische Gesellschaft wird mit Eindeutigkeit und Weisungen unterminiert, Marktwirtschaft und Demokratie werden eingeschn\u00fcrt durch einen Anordnungsstaat und die autoritative Beschr\u00e4nkung auf das Wissen weniger statt der Koordination des Wissens vieler. Die Marktwirtschaft korrigiert sich selbst durch relative Preisanpassungen. Wer korrigiert die Experten, Politiker, Beh\u00f6rden des Gewaltmonopols? Angesichts der dynamischen Komplexit\u00e4t sind nicht einzelne Expertenmeinungen gefordert, sondern vielmehr systemische Analysen, die u.a. R\u00fcckkopplungsgeflechte ber\u00fccksichtigen, und korrigierbare politische Entscheidungen mit rasch zur\u00fccknehmbaren Gesetzen und Verordnungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geben Sie Handlungsfreiheit, Sire!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Anordnung ist Teil einer geplanten, \u00fcberschaubaren Organisation. Dazu geh\u00f6rt die Erwartung, jemand m\u00fcsse endlich das Richtige anordnen und dann werde es genauso geschehen. Die Sph\u00e4re der Anordnung ist die der Sicherheit, des gesicherten Einkommens, der \u00fcberschaubaren Arbeitsabl\u00e4ufe, der begrenzten Verantwortung, mitunter folgenschwerer organisierter Verantwortungslosigkeit. Tausch, Unternehmertum, Neues wagen, Versuch, Irrtum, Scheitern und besser machen, M\u00f6glichkeiten entdecken und gezielt Nutzen stiften, Risiken kalkuliert eingehen und auf seine F\u00e4higkeiten vertrauen sind nicht herausragende Merkmale des Anordnungsapparates. Mit Lord Acton liegen die Wurzeln von Institutionen und Recht nicht im Einfallsreichtum der Staatsm\u00e4nner, sondern so weit wie m\u00f6glich in der Ansicht der B\u00fcrger.<\/p>\n\n\n\n<p>Was heute viele Menschen beklagen, wenn sie \u00fcber Missst\u00e4nde der Politik und B\u00fcrokratie und deren Folgen f\u00fcr Wirtschaft und Gesellschaft sprechen, sind lediglich die Symptome eines tieferliegenden Defizits. Tats\u00e4chlich leiden die B\u00fcrger und Unternehmen unter dem unfreiwilligen Verlust ihrer Handlungs- und Kooperationsfreiheit.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref1\" id=\"_edn1\">[i]<\/a> F\u00fcr eine Einf\u00fchrung in sein politik\u00f6konomisches Denken siehe Razeen Sally: The Political Economy of Frank Knight: Classical Liberalism from Chicago, in Constitutional Political Economy 8 (1997), 123-138.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\" id=\"_edn2\">[ii]<\/a> Diese tiefsch\u00fcrgende Einsicht hat Friedrich A. von Hayek gewonnen: Der Strom der G\u00fcter und Leistungen\u201c, in: ders.: Die Anma\u00dfung von Wissen, hrsg. von Wolfgang Kerber, T\u00fcbingen 1996, 130-147.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\" id=\"_edn3\">[iii]<\/a> Henry Hazlitt: The Foundations of Morality, Erstauflage 1964, Wiederabdruck der 3. Auflage von 1998 New York 2010.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\" id=\"_edn4\">[iv]<\/a> Ludwig von Mises: Bureaucracy, Yale University Press, New Haven 1944, deutsche \u00dcbersetzung unter dem Titel B\u00fcrokratie, Academia Verlag 2. Auflage Sankt Augustin 2004, 59.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\" id=\"_edn5\">[v]<\/a> Peter Boettke im Podcast Econtalk am 27.12.2010: <a href=\"https:\/\/www.econtalk.org\/boettke-on-mises\/\">https:\/\/www.econtalk.org\/boettke-on-mises\/<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Unterschied zwischen Staat und privat, zwischen B\u00fcrokratie und Markt ist nicht trivial, sondern essentiell. In den Diskussionen und Perspektiven auf aktuelle \u00f6konomische und gesellschaftliche Probleme sowie staatliches Handeln darf das st\u00e4rker und grunds\u00e4tzlicher ber\u00fccksichtigt werden.<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":50,"featured_media":38833,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[2000,340,525,3348],"class_list":["post-38830","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ordnungspolitisches","tag-aktienmarkt","tag-buerokratie","tag-kooperation","tag-von-prollius"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Gastbeitrag Der ordnungspolitische Unterschied Kooperation statt Weisung  - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Gastbeitrag Der ordnungspolitische Unterschied Kooperation statt Weisung  - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Unterschied zwischen Staat und privat, zwischen B\u00fcrokratie und Markt ist nicht trivial, sondern essentiell. In den Diskussionen und Perspektiven auf aktuelle \u00f6konomische und gesellschaftliche Probleme sowie staatliches Handeln darf das st\u00e4rker und grunds\u00e4tzlicher ber\u00fccksichtigt werden.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2024-12-24T23:48:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2024-12-25T07:10:22+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/prollius.jpeg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1280\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"731\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Michael von Prollius\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Michael von Prollius\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"13\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830\"},\"author\":{\"name\":\"Michael von Prollius\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/6897b60bf6c7a848c15347c3490f66dc\"},\"headline\":\"Gastbeitrag Der ordnungspolitische Unterschied Kooperation statt Weisung\",\"datePublished\":\"2024-12-24T23:48:00+00:00\",\"dateModified\":\"2024-12-25T07:10:22+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830\"},\"wordCount\":2452,\"commentCount\":0,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/prollius.jpeg\",\"keywords\":[\"Aktienmarkt\",\"B\u00fcrokratie\",\"Kooperation\",\"von Prollius\"],\"articleSection\":[\"Ordnungspolitisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830\",\"name\":\"Gastbeitrag Der ordnungspolitische Unterschied Kooperation statt Weisung - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/prollius.jpeg\",\"datePublished\":\"2024-12-24T23:48:00+00:00\",\"dateModified\":\"2024-12-25T07:10:22+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/6897b60bf6c7a848c15347c3490f66dc\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/prollius.jpeg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/prollius.jpeg\",\"width\":1280,\"height\":731},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Gastbeitrag Der ordnungspolitische Unterschied Kooperation statt Weisung\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/6897b60bf6c7a848c15347c3490f66dc\",\"name\":\"Michael von Prollius\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vonp.png\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vonp.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vonp.png\",\"caption\":\"Michael von Prollius\"},\"description\":\"Berlin\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=50\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Gastbeitrag Der ordnungspolitische Unterschied Kooperation statt Weisung  - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Gastbeitrag Der ordnungspolitische Unterschied Kooperation statt Weisung  - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Der Unterschied zwischen Staat und privat, zwischen B\u00fcrokratie und Markt ist nicht trivial, sondern essentiell. In den Diskussionen und Perspektiven auf aktuelle \u00f6konomische und gesellschaftliche Probleme sowie staatliches Handeln darf das st\u00e4rker und grunds\u00e4tzlicher ber\u00fccksichtigt werden.","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2024-12-24T23:48:00+00:00","article_modified_time":"2024-12-25T07:10:22+00:00","og_image":[{"width":1280,"height":731,"url":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/prollius.jpeg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Michael von Prollius","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Michael von Prollius","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"13\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830"},"author":{"name":"Michael von Prollius","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/6897b60bf6c7a848c15347c3490f66dc"},"headline":"Gastbeitrag Der ordnungspolitische Unterschied Kooperation statt Weisung","datePublished":"2024-12-24T23:48:00+00:00","dateModified":"2024-12-25T07:10:22+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830"},"wordCount":2452,"commentCount":0,"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/prollius.jpeg","keywords":["Aktienmarkt","B\u00fcrokratie","Kooperation","von Prollius"],"articleSection":["Ordnungspolitisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830","name":"Gastbeitrag Der ordnungspolitische Unterschied Kooperation statt Weisung - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/prollius.jpeg","datePublished":"2024-12-24T23:48:00+00:00","dateModified":"2024-12-25T07:10:22+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/6897b60bf6c7a848c15347c3490f66dc"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#primaryimage","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/prollius.jpeg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/prollius.jpeg","width":1280,"height":731},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38830#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Gastbeitrag Der ordnungspolitische Unterschied Kooperation statt Weisung"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/6897b60bf6c7a848c15347c3490f66dc","name":"Michael von Prollius","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vonp.png","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vonp.png","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/vonp.png","caption":"Michael von Prollius"},"description":"Berlin","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=50"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38830","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/50"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38830"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38830\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":38845,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38830\/revisions\/38845"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/38833"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38830"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38830"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38830"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}