{"id":3894,"date":"2010-09-20T06:37:42","date_gmt":"2010-09-20T05:37:42","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894"},"modified":"2010-09-20T06:37:42","modified_gmt":"2010-09-20T05:37:42","slug":"theorie-trifft-praxisgeschaeftsmodell-deutschland-ein-auslaufmodell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894","title":{"rendered":"<br\/><small>Theorie trifft Praxis<\/small><br\/>Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland \u2013 Ein Auslaufmodell?<br\/>"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>1. Einleitende Bemerkungen<\/strong><\/p>\n<p>Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat Deutschland hart getroffen, sehr hart! Das Bruttoinlandsprodukt ist im letzten Jahr um 5% geschrumpft \u2013 der st\u00e4rkste Einbruch in der Geschichte der Bundesrepublik. In der bislang schlimmsten Rezession, das war 1975 im Zuge der \u00d6lkrise, sank die Wirtschaftsleistung um 0,9%, was im Vergleich zur Situation nach dem Lehman-Debakel fast noch moderat anmutet. Auch der Maschinen- und Anlagenbau, die Schl\u00fcsselbranche des Industriestandorts Deutschland, war von den Verwerfungen der letzten Monate massiv betroffen. So musste die Branche im letzten Jahr eine nie dagewesene Talfahrt in den Auftragseing\u00e4ngen hinnehmen. Auch die Kapazit\u00e4tsauslastung sank auf ein historisches Tief, im Sommer 2009 lag sie unterhalb der 70%-Marke. Der Produktionsr\u00fcckgang belief sich auf knapp 25%. Beim Branchenumsatz schlie\u00dflich war ein R\u00fcckgang um 48 Milliarden Euro auf rund 160 Milliarden Euro zu verzeichnen. F\u00fcr das Jahr 2010 ist bei der Produktionsprognose immerhin eine \u201eschwarze Null\u201c in Sicht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Auch wenn es angesichts dieser Schreckenszahlen zun\u00e4chst fast wie ein Paradoxon erscheinen mag: Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass der deutsche Maschinen- und Anlagenbau strukturell beste Perspektiven hat. Das \u201eGesch\u00e4ftsmodell Deutschland\u201c hat Zukunft, was nicht zuletzt die j\u00fcngste Kritik etwa aus Frankreich beweist. Denn kritisiert wird eine spezifische St\u00e4rke, n\u00e4mlich unsere Weltmarktorientierung, und damit ein Erfolgsmodell, das unser Nachbarland so nicht vorweisen kann. Aber auch hierzulande debattieren \u00d6konomen und jene, die sich daf\u00fcr halten, \u00fcber Fluch und Segen des Exports. Mancher Abgesang auf die Exportnation Deutschland wird dabei in erfreulich pr\u00e4ziser Tonlage intoniert \u2013 den mangelhaften \u00f6konomischen Sachverstand kann dann immerhin jeder raush\u00f6ren. Meine These ist: Wer in Deutschland Exportorientierung und Produktion zugunsten einer st\u00e4rkeren Binnenorientierung und Konsumst\u00e4rkung korrigieren will, der irrt und gef\u00e4hrdet unser Wohlstandsmodell (siehe auch <a href=\"http:\/\/www.murmann-verlag.de\/buch\/gesch%C3%A4ftsmodell-deutschland\" target=\"blank\">Wittenstein (2010)<\/a>).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>2. Starke Industrie und Weltmarktorientierung<\/strong><\/p>\n<p>Deutschland ist eine Exportnation. Kontinuierlich hat sich die Exportquote der deutschen Volkswirtschaft in den vergangenen Jahren erh\u00f6ht, mittlerweile betr\u00e4gt sie rund 45%. Im Exportsortiment wiederum sind Investitionsg\u00fcter stark vertreten. \u00dcberhaupt ist in Deutschland der Anteil der industriellen Produktion an der gesamten Wertsch\u00f6pfung bis zuletzt wieder deutlich angestiegen. In anderen, ehemals gro\u00dfen Industrienationen war die Situation dagegen eine ganz andere \u2013 das Wort der De-Industrialisierung mag dort zutreffen, bezogen auf Deutschland ist es grundfalsch. Und dennoch ist es noch nicht lange her, da wurde das industrielle R\u00fcckgrat des Standorts als Auslaufmodell diskreditiert. Den Dienstleistungen geh\u00f6re die Zukunft, hie\u00df es, und zwar so total, dass unsere Gesellschaft gleich zu einer solchen, zu einer Dienstleistungsgesellschaft, umetikettiert wurde. Immerhin, seit Herbst 2008 sind diese Dienstleistungsapologeten dann doch ziemlich leise geworden.<\/p>\n<p>Zur deutschen Re-Industrialisierung hat der Maschinen- und Anlagenbau ma\u00dfgeblich beigetragen. Allein in den Jahren 2003 bis 2008 konnte die Branche das Produktionsvolumen um 40% steigern und 120.000 qualifizierte Arbeitspl\u00e4tze schaffen \u2013 zus\u00e4tzliche und in Deutschland wohlgemerkt. Ende 2009 besch\u00e4ftigte der Maschinen- und Anlagenbau rund 920.000 Menschen und ist damit gr\u00f6\u00dfter industrieller Arbeitgeber. Wie die deutsche Volkswirtschaft insgesamt ist auch die Branche sehr exportstark, weltmarktorientiert trifft es vielleicht besser. Auf bemerkenswerte 75% bel\u00e4uft sich die Exportquote. Kurzum: Investitionsg\u00fcter \u201eMade in Germany\u201c sind weltweit das Ma\u00df der Dinge und stark nachgefragt \u2013 Technologie- und Marktf\u00fchrerschaft gehen dabei Hand in Hand.<\/p>\n<p>Warum nun sind Deutschland und auch der Maschinen- und Anlagenbau so heftig von der Krise getroffen worden? Es liegt nahe, dass eine Weltwirtschaftskrise \u2013 au\u00dfer in China brach die Nachfrage ja so gut wie \u00fcberall auf der Welt ein \u2013 weltmarktorientierte Volkswirtschaften und Branchen besonders hart trifft. Die Nachfrage nach Investitionsg\u00fctern leidet zudem besonders unter Krisen auf den Finanzm\u00e4rkten \u2013 insofern auch der Maschinen- und Anlagenbau. Letztlich sehen wir hier die Kehrseite der Medaille \u201eGlobalisierung\u201c; wer international und branchen\u00fcbergreifend stark vernetzt ist, kann besonders von der Globalisierung profitieren, ist aber eben auch besonders \u201est\u00f6ranf\u00e4llig\u201c, wenn weltweit Sand ins Getriebe kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>3. Eine Wende nach innen?<\/strong><\/p>\n<p>Aber soll der Maschinen- und Anlagenbau deshalb seine Weltmarktorientierung aufgeben? Definitiv nein. Denn die Branche kann nicht nur exportieren, sie muss es auch: Die M\u00e4rkte f\u00fcr die oftmals hoch spezialisierten Produkte sind relativ klein bei gleichzeitig hohen Kosten f\u00fcr Forschung, Entwicklung und Konstruktion, einer hohen Kapitalintensit\u00e4t der Fertigung und hohen Anspr\u00fcchen an die Qualifikation der Mitarbeiter. Ein gr\u00f6\u00dferes Absatzvolumen auf dem Weltmarkt erschlie\u00dft den Unternehmen Skaleneffekte und damit Kostensenkungspotenziale. Hinzu kommt die starke Betroffenheit der Investitionsg\u00fcterhersteller von der Zyklizit\u00e4t der Investitionsg\u00fcternachfrage: \u00dcber den Export in Regionen mit zeitlich versetzten Investitions- und Wachstumszyklen k\u00f6nnen sie sich global einen gewissen Ausgleich verschaffen und ihre lokale Produktion verstetigen. Den Export zu erschweren, hie\u00dfe aber nichts anderes als das Aus f\u00fcr eine Vielzahl von Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland \u2013 sei es durch Aufgabe des Gesch\u00e4fts, sei es durch einen massiven Exodus in andere L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Auch muss sehr sorgf\u00e4ltig unterschieden werden zwischen einerseits konjunkturellen Bewegungen und andererseits strukturellen Perspektiven. Und hier ist ohne \u00dcbertreibung festzustellen: Die Perspektiven der Branche sind hervorragend, die R\u00fcckkehr auf einen langfristigen Wachstumspfad ist sicher! Nicht nur ist das Netzwerk deutscher Produktionstechnologie aus Industrie und Wissenschaft von weltweit einmaliger Qualit\u00e4t. Auch verlangen die Herausforderungen unserer Zeit nach L\u00f6sungen des Maschinen- und Anlagenbaus. Dies betrifft den Klima- und Umweltschutz genauso wie die Elektromobilit\u00e4t oder das Erm\u00f6glichen eines nachhaltigen Wachstums durch Effizienztechnologien. Die Krise werden wir \u00fcberwinden, die fundamentalen Herausforderungen aber bleiben \u2013 rund um den Globus, f\u00fcr entwickelte und aufholende Volkswirtschaften gleicherma\u00dfen. Der Maschinen- und Anlagenbau kann und wird diese M\u00e4rkte bedienen und so zur Wohlstandssicherung in Deutschland ma\u00dfgeblich beitragen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich: Wer soll eine Wende nach innen eigentlich exekutieren? Die Europ\u00e4ische Union, einzelne Mitgliedsstaaten oder die Bundesregierung? Und mit welcher Legitimation und welchen Instrumenten \u2013 mit Nachfrageprogrammen, Eingriffen in die Tarifautonomie oder Ausfuhrbeschr\u00e4nkungen? Wohl kaum. Im \u00dcbrigen schlie\u00dft die Existenz erfolgreich auf den Weltm\u00e4rkten agierender Investitionsg\u00fcterexporteure den Auf- und Ausbau st\u00e4rker binnenorientierter, konsumnaher und weniger schwankungssensibler Branchen nicht aus. Ein Korrektiv wird aber nur dann gelingen, wenn Strukturen gef\u00f6rdert und geschaffen werden, die auch im internationalen Kontext wettbewerbsf\u00e4hig sind. Im Klartext hei\u00dft das: Politische Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Binnensektoren m\u00fcssen an deren Innovations- und Investitonsf\u00e4higkeit ansetzen und nicht an der Kaufkraft der Konsumenten. Die st\u00e4rken wir im \u00dcbrigen auch: Denn gerade die im Export besonders erfolgreiche Metall- und Elektroindustrie war in den vergangenen Jahren regelm\u00e4\u00dfig ein Bereich mit zum Teil weit \u00fcberdurchschnittlichen Lohnsteigerungen. Metalll\u00f6hne sind Spitze.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>4. Schl\u00fcsse ziehen, aber die richtigen<\/strong><\/p>\n<p>Um nicht missverstanden zu werden: Nat\u00fcrlich hat die Krise gerade im Maschinen- und Anlagenbau sehr schmerzlich gezeigt, dass eine global vernetzte Wertsch\u00f6pfung hoch ansteckungsgef\u00e4hrdet ist. Auch wird der Anpassungsdruck f\u00fcr die Unternehmen generell zunehmen. Und Schocks wie die j\u00fcngste Finanz- und Wirtschaftskrise k\u00f6nnen in Zukunft durchaus h\u00e4ufiger vorkommen. Hier sehen wir den Preis, der zu bezahlen ist f\u00fcr die hohe Vernetzung und Dynamik, die von der Globalisierung ausgehen. Ein vollst\u00e4ndiges Immunisieren wird nicht gelingen, aber ein Vorsorgen ist m\u00f6glich und n\u00f6tig. Den weltweit zunehmenden Volatilit\u00e4ten und Anpassungslasten m\u00fcssen entsprechende Anpassungskapazit\u00e4ten entgegengesetzt werden \u2013 volkswirtschaftlich und auch auf unternehmerischer Ebene.<\/p>\n<p>Zukunft ist weithin unkartiertes Gel\u00e4nde. Wie genau und mit welchen L\u00f6sungen sich der globale Wettbewerb gewinnen l\u00e4sst, kann niemand mit Sicherheit vorhersagen. Doch Unternehmen sind genau in diesem Gel\u00e4nde Spezialisten; sie unternehmen Zukunft und sind bereit, das damit verbundene Risiko auf sich zu nehmen. Die F\u00e4higkeit zur Vernetzung und Anpassung hilft bei dieser Expedition. Unternehmen m\u00fcssen flexibel und schnell sein in einem sich st\u00e4ndig wandelnden Umfeld, und sie m\u00fcssen Partner und Kunden begeistern k\u00f6nnen. Beim vorneweg Marschieren bewegen sie sich aber in einem komplexen sozio-\u00f6konomischen Umfeld, sie h\u00e4ngen ab von Rahmenbedingungen. Die Bandbreite ist lang und reicht von der Steuer-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik \u00fcber die Umweltpolitik bis hin zur Familien- und Migrationspolitik.<\/p>\n<p>Und hier braucht es ein attraktives, ein intelligentes Setting, um eine zunehmend mobile Wertsch\u00f6pfung an den Standort zu binden und neue Chancen in Wohlstand f\u00fcr Deutschland umzum\u00fcnzen. Greifen wir exemplarisch die Innovationspolitik heraus. Forschung und Entwicklung geh\u00f6ren zu den wichtigsten Determinanten f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit einer Volkswirtschaft. Der Staat beeinflusst das Innovationsgeschehen in den Unternehmen keinesfalls nur durch seine origin\u00e4re Wissenschafts- und Forschungspolitik. Steuerpolitik zum Beispiel ist auch Innovationspolitik.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass in relevanten Bereichen des Innovationssystems von Marktversagen auszugehen ist, was eine Innovationsf\u00f6rderung auch im Wirtschaftssektor rechtfertigen kann. Hier jedoch kennt Deutschland nur das Instrument einer direkten Forschungsf\u00f6rderung, vor allem die sogenannte Projektf\u00f6rderung, die ihre Berechtigung hat, aber stark selektiv wirkt. Zwei Drittel der OECD-Staaten und 15 EU-Mitgliedsstaaten setzen deshalb auch auf eine steuerliche Forschungsf\u00f6rderung. Dieses indirekte Instrument der Forschungsf\u00f6rderung \u00fcberl\u00e4sst es der freien unternehmerischen Entscheidung, welche Innovationsaktivit\u00e4ten vorangetrieben werden. Sie ist breitenwirksam und weitgehend allokationsneutral. Zum erw\u00e4hnten intelligenten Setting geh\u00f6rt die steuerliche Forschungsf\u00f6rderung. Sie einzuf\u00fchren ist \u00fcberf\u00e4llig, zus\u00e4tzlich zur wertsch\u00f6pfungsorientierten Projektf\u00f6rderung und vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung wohlgemerkt.<\/p>\n<p>Und vergessen wir nicht: Die Weichen, die heute gestellt werden, reichen weit \u00fcber den Tag hinaus. Deshalb w\u00e4re Stillstand in Bildung, die zur Innovationspolitik geh\u00f6rt, gerade jetzt ein R\u00fcckschritt. Andere Volkswirtschaften investieren massiv und holen auf. Und Deutschland? Mit unseren Bildungsausgaben, laut OECD 4,8% des Bruttoinlandsprodukts, liegen wir im internationalen Vergleich sogar unter dem Durchschnitt. Die Bildungsrepublik Deutschland ist zu Recht der politische Anspruch, die Bildungsnotstandsrepublik vielerorts aber noch immer die traurige Realit\u00e4t. Der Politik muss endlich klar werden, dass Investitionen in mehr Qualit\u00e4t in der Bildung eine proaktive Innovationspolitik w\u00e4ren. Aber immer noch reden wir hier \u00fcberwiegend im Konjunktiv. Die Bildungspolitik muss im Pflichtenheft von Bund und L\u00e4ndern nach ganz oben r\u00fccken \u2013 als Imperativ!<\/p>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Der Unternehmerstandpunkt von Dr. Manfred Wittenstein ist in der Fachzeitschrift <a href=\"http:\/\/vahlen.becksche.de\/zneu\/vahlen\/zeitschriften.asp?SessionKey=&amp;zeitschrift=WiSt&amp;ebene=4&amp;jahr_ausgewaehlt=2010\" target=\"blank\">WiSt (08\/2010)<\/a> erschienen.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Einleitende Bemerkungen Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat Deutschland hart getroffen, sehr hart! Das Bruttoinlandsprodukt ist im letzten Jahr um 5% geschrumpft \u2013 der st\u00e4rkste &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e<br \/><small>Theorie trifft Praxis<\/small><br \/>Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland \u2013 Ein Auslaufmodell?<br \/>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":26,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,33,21,23],"tags":[288,291,290,224,289],"class_list":["post-3894","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alles","category-makrooekonomisches","category-unternehmerisches","category-wettbewerbliches","tag-auftragseingang","tag-binnenmarkt","tag-exporte","tag-investitionsgueter","tag-kapazitaetsauslastung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Theorie trifft PraxisGesch\u00e4ftsmodell Deutschland \u2013 Ein Auslaufmodell? - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Theorie trifft PraxisGesch\u00e4ftsmodell Deutschland \u2013 Ein Auslaufmodell? - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"1. Einleitende Bemerkungen Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat Deutschland hart getroffen, sehr hart! Das Bruttoinlandsprodukt ist im letzten Jahr um 5% geschrumpft \u2013 der st\u00e4rkste &hellip; \u201eTheorie trifft PraxisGesch\u00e4ftsmodell Deutschland \u2013 Ein Auslaufmodell?\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2010-09-20T05:37:42+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Manfred Wittenstein\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Manfred Wittenstein\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894\"},\"author\":{\"name\":\"Manfred Wittenstein\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/19c8806f456425ba283bf57a252c2ff6\"},\"headline\":\"Theorie trifft Praxis Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland \u2013 Ein Auslaufmodell?\",\"datePublished\":\"2010-09-20T05:37:42+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894\"},\"wordCount\":1630,\"commentCount\":1,\"keywords\":[\"Auftragseingang\",\"Binnenmarkt\",\"Exporte\",\"Investitionsg\u00fcter\",\"Kapazit\u00e4tsauslastung\"],\"articleSection\":[\"Alle Kategorien\",\"Makro\u00f6konomisches\",\"Unternehmerisches\",\"Wettbewerbliches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894\",\"name\":\"Theorie trifft Praxis Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland \u2013 Ein Auslaufmodell? - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"datePublished\":\"2010-09-20T05:37:42+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/19c8806f456425ba283bf57a252c2ff6\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Theorie trifft PraxisGesch\u00e4ftsmodell Deutschland \u2013 Ein Auslaufmodell?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/19c8806f456425ba283bf57a252c2ff6\",\"name\":\"Manfred Wittenstein\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/manfred_wittenstein.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/manfred_wittenstein.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/manfred_wittenstein.jpg\",\"caption\":\"Manfred Wittenstein\"},\"description\":\"WITTENSTEIN AG\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=26\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Theorie trifft PraxisGesch\u00e4ftsmodell Deutschland \u2013 Ein Auslaufmodell? - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Theorie trifft PraxisGesch\u00e4ftsmodell Deutschland \u2013 Ein Auslaufmodell? - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"1. Einleitende Bemerkungen Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat Deutschland hart getroffen, sehr hart! Das Bruttoinlandsprodukt ist im letzten Jahr um 5% geschrumpft \u2013 der st\u00e4rkste &hellip; \u201eTheorie trifft PraxisGesch\u00e4ftsmodell Deutschland \u2013 Ein Auslaufmodell?\u201c weiterlesen","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2010-09-20T05:37:42+00:00","author":"Manfred Wittenstein","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Manfred Wittenstein","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894"},"author":{"name":"Manfred Wittenstein","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/19c8806f456425ba283bf57a252c2ff6"},"headline":"Theorie trifft Praxis Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland \u2013 Ein Auslaufmodell?","datePublished":"2010-09-20T05:37:42+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894"},"wordCount":1630,"commentCount":1,"keywords":["Auftragseingang","Binnenmarkt","Exporte","Investitionsg\u00fcter","Kapazit\u00e4tsauslastung"],"articleSection":["Alle Kategorien","Makro\u00f6konomisches","Unternehmerisches","Wettbewerbliches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894","name":"Theorie trifft Praxis Gesch\u00e4ftsmodell Deutschland \u2013 Ein Auslaufmodell? - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"datePublished":"2010-09-20T05:37:42+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/19c8806f456425ba283bf57a252c2ff6"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3894#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Theorie trifft PraxisGesch\u00e4ftsmodell Deutschland \u2013 Ein Auslaufmodell?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/19c8806f456425ba283bf57a252c2ff6","name":"Manfred Wittenstein","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/manfred_wittenstein.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/manfred_wittenstein.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/manfred_wittenstein.jpg","caption":"Manfred Wittenstein"},"description":"WITTENSTEIN AG","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=26"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3894","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/26"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3894"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3894\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4289,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3894\/revisions\/4289"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3894"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3894"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3894"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}