{"id":38956,"date":"2025-01-02T00:12:00","date_gmt":"2025-01-01T23:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38956"},"modified":"2025-01-02T07:39:09","modified_gmt":"2025-01-02T06:39:09","slug":"tourismphobia-aus-ordnungsoekonomischer-sicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38956","title":{"rendered":"Tourismphobia aus ordnungs\u00f6konomischer Sicht"},"content":{"rendered":"\n<p>In der Europ\u00e4ischen Union ist der Tourismussektor einer der wichtigsten Wirtschaftszweige mit einem Beitrag von 10 % zum BIP und von durchschnittlich 12 % zur Besch\u00e4ftigung, wobei regelm\u00e4\u00dfig in den s\u00fcdlichen Mitgliedstaaten der EU der wirtschaftliche Beitrag des Tourismus gr\u00f6\u00dfer ausf\u00e4llt als in Nord- und Mitteleuropa. Historisch gesehen hat sich der Tourismus von einer elit\u00e4ren Aktivit\u00e4t (Stichwort: \u201eGrand Tour\u201c) zu einem globalen Massenph\u00e4nomen entwickelt. In einigen Reisezielen ist der Tourismus so \u00fcberbordend geworden, dass dieses Ph\u00e4nomen als Overtourismus (\u201eOvertourism\u201c) bezeichnet wird. Dabei beschreibt der Begriff Overtourismus das Ph\u00e4nomen eines Wachstums von Tourismusangebot und -nachfrage in einem Umfang, da\u00df es zu erheblichen Verwerfungen im \u00f6konomischen, \u00f6kologischen, kulturellen und sozialen Bereich der Tourismusdestinationen kommt (Mihalic 2020; Peeters et al. 2018; Santos-Rojo et al. 2023).<\/p>\n\n\n\n<p>Die wissenschaftliche Literatur identifiziert eine Vielzahl von Ursachen f\u00fcr die Entstehung dieses Ph\u00e4nomens, die der Einfachheit halber in wirtschaftliche Triebkr\u00e4fte, technologische Entwicklungen und dem Marketing und Branding von Reisezielen kategorisiert werden k\u00f6nnen (z. B. Gowreesunkar &amp; Thanh 2022; Pham et al. 2024). Zu den wirtschaftlichen Triebkr\u00e4ften des Overtourismus z\u00e4hlen neben der Globalisierung und der damit verbundenen Reisem\u00f6glichkeiten der zunehmende Wohlstand breiter Bev\u00f6lkerungsschichten und die wachsende Mittelschicht, insbesondere in den Schwellenl\u00e4ndern. Zu den technologischen Entwicklungen geh\u00f6ren neben Online-Buchungssystemen, mobilen Reise-Apps und sozialen Medien vor allem Ver\u00e4nderungen im Flugverkehr, die preiswerte Flugreisen erm\u00f6glichen (z. B. Pencarelli 2020). Dar\u00fcber hinaus scheinen sich Reichweite und Qualit\u00e4t des Destinationsmarketings erheblich verbessert zu haben, was zum Teil darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, dass dank der verbesserten Technologie gr\u00f6\u00dfere potenzielle Kundengruppen angesprochen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Auswirkungen des Overtourismus lassen sich in wirtschaftliche, \u00f6kologische und soziale Effekte differenzieren (Ver\u00edssimo et al. 2020): So kann Overtourismus zu einer Reihe von wirtschaftlichen Verwerfungen f\u00fchren, wie z.B. zu steigenden Lebenshaltungskosten und der Verdr\u00e4ngung von lokalen Unternehmen. Dar\u00fcber hinaus zeigen empirische Studien, dass die Grundst\u00fccks- und Hauspreise steigen (Cardoso &amp; Silva, 2018). Auch kann der Overtourismus sich in saisonbedingten Problemen wie dem Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen und niedrigeren Einkommen in der Neben- oder Nebensaison akzentuieren (Cheer et al., 2019). Indem vom Tourismus nur bestimmte lokale bestimmte Sektoren oder Gruppen materiell profitieren, ver\u00e4ndert er die Einkommensverteilung. Oft verursacht Overtourismus Umweltprobleme f\u00fcr die betroffene Region: Neben der Gef\u00e4hrdung lokaler Tier- und Pflanzenarten und geologischer St\u00e4tten kann es zu einer verst\u00e4rkten Luftverschmutzung sowie zu \u00dcberf\u00fcllungsexternalit\u00e4ten auf den Verkehrswegen und in den \u00f6ffentlichen R\u00e4umen kommen (Jacobsen et al., 2019). Zudem kann sich die \u00f6ffentliche Sicherheit verschlechtern; auch kann die Sauberkeit in den Destinationen beeintr\u00e4chtigt werden (Pinke-Sziva et al. 2019). Schlie\u00dflich kann Overtourismus soziale Konflikte zwischen verschiedenen regionalen Interessengruppen hervorrufen und zu einer Marginalisierung bestimmter lokaler Gruppen f\u00fchren (z. B. Routledge, 2001). Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen sich die Einwohner aus den historischen Zentren zur\u00fcckziehen (z. B. Cardoso &amp; Silva, 2018). Die Widerstandsf\u00e4higkeit der Gemeinschaft und die Lebensqualit\u00e4t k\u00f6nnen ebenfalls sinken (z. B. Cheer et al., 2019; Ku\u0161?er &amp; Mihali?, 2019). Die Einheimischen werden von Touristen oft einem Kulturschock ausgesetzt (z. B. Namberger et al., 2019).<\/p>\n\n\n\n<p>In Abh\u00e4ngigkeit davon, wie es den betroffenen Kommunen gelingt, das Ph\u00e4nomen Overtourismus durch geeignete Ma\u00dfnahmen zu kanalisieren und vertr\u00e4glich zu gestalten, kann es zu Abwehrreaktionen der lokalen Bev\u00f6lkerung kommen. Dies wird h\u00e4ufig als Tourismphobia bezeichnet. Mit Milano (2018, S. 1) kann Tourismphobia als Gef\u00fchl der Ablehnung gegen\u00fcber dem Tourismus definiert werden, das sich in Form von Angriffen auf Restaurants, Gesch\u00e4ften und Yachten, Angriffen auf Touristenbusse, besch\u00e4digten Fahrr\u00e4dern in touristischen Gebieten und anderen Vandalismusakten Bahn bricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit stellt sich die Frage, wie aus ordnungs\u00f6konomischer Sicht auf das Ph\u00e4nomen Tourismphobia reagiert werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum einen k\u00f6nnte man auf die Option aggressives Abwarten setzen. Es zeigt sich, da\u00df viele Reisedestinationen, die vor nicht allzu langer Zeit erheblichen Zulauf hatten, mittlerweile deutlich zur\u00fcckhaltender frequentiert werden. Als Beispiele m\u00f6gen Acapulco, Benidorm an der Costa Blanca, Blackpool, Bali, Sri Lanka, die franz\u00f6sische Riviera und die Gold Coast in Australien gelten. Der in diesen Destinationen aufgetretene Massentourismus hat sich aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden wieder zur\u00fcckentwickelt. Aggressives Abwarten m\u00fc\u00dfte mit Ma\u00dfnahmen flankiert werden, mit denen die \u00f6ffentliche Sicherheit wiederhergestellt und Sachbesch\u00e4digungen und auch weitergehende Ma\u00dfnahmen unterbunden werden. Es ist davon auszugehen, da\u00df nach einer bestimmten Zeit der Overtourismus in der betreffenden Region wieder verschwindet. Gleichwohl werden sich danach andere Verh\u00e4ltnisse eingestellt haben, wie dies davor der Fall war.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum anderen b\u00f6te sich eine aktive Gestaltung des Ph\u00e4nomens Overtourismus an. Aus ordnungs\u00f6konomischer Sicht sollte sich diese Option eines Instrumentariums bedienen, das den Ordnungsrahmen entsprechend gestaltet und auf die Steuerungswirkung des Preismechanismus setzt. Aus \u00f6konomischer Sicht f\u00fchrt ein zunehmender Tourismus zu einer Ver\u00e4nderung der Einkommensverteilung der lokalen Bev\u00f6lkerung und zu negativen technologischen Externalit\u00e4ten. Geht man von rational agierenden Individuen aus, deren Handlungen Resultate von Kosten-Nutzen-Kalk\u00fclen sind, so werden sich diese Individuen dann gegen Overtourismus \u2013 in welcher Form auch immer \u2013 zur Wehr setzen, wenn sie aus subjektiver Perspektive durch diese Entwicklung mit h\u00f6heren Kosten als Nutzen \u2013 verstanden in einem umfassenden Sinn \u2013 konfrontiert werden. So wird der Hotelbetreiber, der sich \u00fcber eine Auslastung von 100 Prozent in der Hochsaison freut, durchaus bereit sein, etwas gestiegene Preise f\u00fcr die Lebenshaltung und verstopfte Stra\u00dfen in Kauf zu nehmen. Anders verh\u00e4lt es sich sicherlich bei einem Rentner: Dieser wird mit h\u00f6heren Preisen und mit den negativen technologischen Externalit\u00e4ten konfrontiert, ohne da\u00df diesen ein beachtenswerter, aus dem gestiegenen Tourismus resultierender Nutzenzuwachs gegen\u00fcbersteht. Gleiches d\u00fcrfte f\u00fcr eine Kassiererin im Lebensmitteleinzelhandel der Fall sein. Um diese Gruppen zu befrieden, w\u00e4re also aus ordnungs\u00f6konomischer Sicht ein Instrumentarium zu w\u00e4hlen, da\u00df ihren einschl\u00e4gigen Nutzen erh\u00f6ht oder aber ihre Kosten absenkt. Ein derartiges Instrumentarium k\u00f6nnte darin bestehen, Eintrittsgelder f\u00fcr den touristischen Aufenthalt in der Kommune zu erheben. Damit lie\u00dfe sich zum einen der Tourismus auf ein ertr\u00e4gliches Ma\u00df einhegen und zum anderen k\u00f6nnten durch die dadurch erzielten Einnahmen entweder lokale Steuern abgesenkt oder aber \u00f6ffentliche G\u00fcter produziert werden, die das Kosten-Nutzen-Kalk\u00fcl der benachteiligten Personengruppen ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Cardoso, C., &amp; Silva, M. (2018). Residents&#8216; perceptions and attitudes towards future tourism development: A challenge for tourism planners. Worldwide Hospitality and Tourism Themes, 10(6), 688\u2013697. DOI: 10.1108\/ WHATT-07-2018-0048.<\/p>\n\n\n\n<p>Cheer, J. M., Milano, C., &amp; Novelli, M. (2019). Tourism and community resilience in the anthropocene: Accentuating temporal overtourism. Journal of Sustainable Tourism, 27(4), 554\u2013572. DOI: 10.1080\/09669582.2019.1578363.<\/p>\n\n\n\n<p>Gowreesunkar, V. G. &amp; Thanh, T. V. (2022). Between Overtourism and Under Tourism: Impacts, Implications, and Probable Solutions, in: S\u00e9raphin, H.; Gladkikh, T.; Thanh, T.V. (Edit.) (2022). Overtourism. Causes, Implications and Solution (pp. 45-68). Cham, Switzerland: Palgrave Macmillan (Springer Nature Switzerland AG) https:\/\/doi.org\/10.1007\/978-3-030-42458-9<\/p>\n\n\n\n<p>Jacobsen, J. K. S., Iversen, N. M., &amp; Hem, L. E. (2019). Hotspot crowding and over-tourism: Antecedents of destination attractiveness. Annals of Tourism Research, 76, 53\u201366. DOI: 10.1016\/j.annals.2019.02.011.<\/p>\n\n\n\n<p>Ku\u0161?er, K., &amp; Mihali?, T. (2019). Residents&#8216; attitudes towards overtourism from the perspective of tourism impacts and cooperation: The case of Ljubljana. Sustainability, 11(6), 1823.<\/p>\n\n\n\n<p>Mihalic, T. (2020). Conceptualising overtourism: A sustainability approach. Annals of Tourism Research, 84, 103025.<\/p>\n\n\n\n<p>Milano, C. (2018). Overtourism and Tourismphobia: Global Trends and Local Contexts. Journal of Sustainable Tourism, 26(4), 518\u2013532. DOI: 10.1080\/09669582.2017.1407984.<\/p>\n\n\n\n<p>Namberger, P., Jackisch, S., Schmude, J., &amp; Karl, M. (2019). Overcrowding, overtourism and local level disturbance: How much can Munich handle? Tourism Planning and Development. DOI: 10.1080\/21568316.2019.1595706.<\/p>\n\n\n\n<p>Peeters, P., Grossling, S., Klijs, J., Milano, C., Novelli, M., Dijkmans, C. et al. (2018). Research for TRAN Committee \u2013 Overtourism: Impact and possible policy responses. European Parliament.<\/p>\n\n\n\n<p>Pencarelli, T. (2020). The digital revolution in the travel and tourism industry. Information Technology &amp; Tourism, 22(3), 455\u2013476.<\/p>\n\n\n\n<p>Pham, K., Andereck, K.L., Vogt, C.A. (2024). Overtourism: A Potential Outcome in Contemporary Tourism\u2014Causes, Solutions, and Management Challenges. In: Chhabra, D., Atal, N., Maheshwari, A. (eds) Sustainable Development and Resilience of Tourism. Springer, Cham. https:\/\/doi.org\/10.1007\/978-3-031-63145-0_10<\/p>\n\n\n\n<p>Pinke-Sziva, I., Smith, M., Olt, G., &amp; Berezvai, Z. (2019). Overtourism and the night-time economy: A case study of Budapest. International Journal of Tourism Cities, 5(1), 1\u201316. DOI: 10.1108\/IJTC-04-2018-0028.<\/p>\n\n\n\n<p>Routledge, P. (2001). Selling the rain&#8216;, resisting the sale: Resistant identities and the confl ict over tourism in Goa. Social and Cultural Geography, 2(2), 221\u2013241. DOI: 10.1080\/14649360120047823.<\/p>\n\n\n\n<p>Santos-Rojo, C., Llopis-Amor\u00f3s, M., &amp; Garc\u00eda-Garc\u00eda, J. M. (2023). Overtourism and sustainability: A bibliometric study (2018\u20132021). Technological Forecasting and Social Change, 188, 122285.<\/p>\n\n\n\n<p>Ver\u00edssimo, M., Moraes, M., Breda, Z., Guizi, A., &amp; Costa, C. (2020). Overtourism and tourismphobia: A systematic literature review. Tourism: An International Interdisciplinary Journal, 68(2), 156-169.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tourismphobia als Unmutsbekundung der lokalen Bev\u00f6lkerung gegen Touristen in unterschiedlicher Aggressionsform ist oftmals Begleiterscheinung von Overtourismus und l\u00e4\u00dft sich durch kommunale Eintrittsgelder kanalisieren.<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":32,"featured_media":38959,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3672],"tags":[1747,4732],"class_list":["post-38956","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-touristisches","tag-daumann","tag-tourismphobia"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - 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