{"id":39185,"date":"2025-02-09T17:48:00","date_gmt":"2025-02-09T16:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39185"},"modified":"2026-03-14T18:11:53","modified_gmt":"2026-03-14T17:11:53","slug":"gastbeitrag-klima-klientelismus-die-unterdrueckung-der-kernfrage-die-durchsetzung-des-risikodiskurses-auf-kosten-des-abwaegungsdiskurses-grenzt-oekonomen-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39185","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b><br>Klima-Klientelismus: Die Unterdr\u00fcckung der Kernfrage <br><b>Die Durchsetzung des Risikodiskurses auf Kosten des Abw\u00e4gungsdiskurses grenzt \u00d6konomen aus. <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein Bruch innerhalb der Wissenschaft f\u00fchrte die Politik in die Irre. Die National Academy of Sciences in den USA hatte 1983 einen Report \u00fcber den Klimawandel ver\u00f6ffentlicht. F\u00fcnf Kapitel steuerten Naturwissenschaftler bei, zwei kamen von \u00d6konomen, darunter die sp\u00e4teren Nobelpreistr\u00e4ger Thomas Schelling und William Nordhaus. Die Publikation legte die Existenz zweier unterschiedlicher Denkschulen offen: Wo die Naturwissenschaftler die Risiken einer globalen Erw\u00e4rmung gem\u00e4\u00df ihrer Disziplin beschrieben, besch\u00e4ftigte die \u00d6konomen ein anderes Problem: Welcher Aufwand f\u00fcr Emissionseinsparungen w\u00e4re wirtschaftlich verkraftbar, und ab wann w\u00fcrden die Kosten die zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels \u00fcbersteigen? Diese Frage lag im Herzen der Debatte. Doch \u00f6konomische Abw\u00e4gungen gerieten schon bald in den Hintergrund, denn diejenigen, die sich mit ihnen auseinandersetzten, sahen sich mit harter Gegenwehr konfrontiert. Als \u00bbMunition f\u00fcr Klimaskeptiker\u00ab brandmarkten politische Kontrahenten wie die einflussreiche Wissenschaftshistorikerin Naomi Oreskes die Ausf\u00fchrungen der Volkswirte im NAS-Report 1983. In seinem dritten Sachstandsreport aus dem Jahr 2001 schob der IPCC die \u00d6konomie schlie\u00dflich ganz beiseite und fokussierte auf die Minderung von CO2-Emissionen: Sein Mandat sei \u00bbvon einer \u00fcberwiegend disziplin\u00e4ren Bewertung der wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen des Klimawandels zu einer interdisziplin\u00e4ren Bewertung der Optionen zur Emissionskontrolle\u00ab \u00fcbergegangen, hie\u00df es damals.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Hauptaugenmerk auf die Minderung des Kohlendioxidaussto\u00dfes zu legen befeuert staatlichen Dirigismus und spielt damit auch \u00fcberstaatlichen Institutionen wie dem UN-Klimasekretariat UNFCCC, der Mutterorganisation des Klimarats, in die H\u00e4nde. \u00bbWarum sind Mainstream-\u00d6konomen beim IPCC unbeliebt?\u00ab, fragte 2023 der Volkswirt Christian Gollier von der Toulouse School of Economics angesichts der Unterrepr\u00e4sentation seiner Zunft im UN-Klimabericht, und antwortete gleich darauf: \u00bbWeil sie darauf bestehen, Anreizinstrumente statt autorit\u00e4rerer Ma\u00dfnahmen zu nutzen, wie sie von den Vertretern anderer Disziplinen propagiert werden.\u00ab Aber Naturwissenschaftler bestimmen den Diskurs: \u00bbDer Planet erw\u00e4rmt sich weiter, bis die Treibhausgasemissionen auf Netto-Null gesenkt werden\u00ab, schrieb der Klimatologe Ed Hawkins im M\u00e4rz 2022. \u00bbUm zu verhindern, dass sich die Klimafolgen verschlimmern, bleibt nur Netto-Null\u00ab, f\u00fcgte er hinzu. \u00bbJe schneller dieses Ziel erreicht wird, desto weniger schlimm die Folgen. Die Kosten der Unt\u00e4tigkeit sind h\u00f6her als die Kosten des Handelns.\u00ab Der Klima\u00f6konom Richard Tol widersprach:<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ein \u00d6konom Bl\u00f6dsinn \u00fcber die Wissenschaft des Klimawandels redet, wird er angespuckt. Wenn ein Physiker Bl\u00f6dsinn \u00fcber die \u00d6konomie der Klimapolitik redet, k\u00fcmmert es niemanden. Wenn die Emissionen bis 2030 auf null gesenkt werden, sind die Kosten des Handelns weitaus h\u00f6her als die Kosten des Nichthandelns. Wenn die Emissionen bis 2300 auf null gesenkt werden, sind die Kosten der Unt\u00e4tigkeit weitaus h\u00f6her als die Kosten des Handelns.<\/p>\n\n\n\n<p>Tol verwies auf den Kern der Klima\u00f6konomik, der von Naturwissenschaftlern gerne ausgeblendet wird: auf die notwendige Abw\u00e4gung von Klimaschutz- und Klimawandelkosten. Welches Ma\u00df an zus\u00e4tzlicher Erw\u00e4rmung sollte in Kauf genommen werden, um unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Ausgaben durch CO2-Einsparma\u00dfnahmen zu vermeiden? Ab welcher Temperatur m\u00fcssten wir mehr f\u00fcr die Reparatur der Sch\u00e4den bezahlen, als uns Pr\u00e4vention heute kosten w\u00fcrde?<\/p>\n\n\n\n<p>William Nordhaus von der Yale University&nbsp;\u2013 einer der Autoren jener NAS-Studie aus dem Jahr 1983&nbsp;\u2013 erhielt 2018 den Wirtschaftsnobelpreis f\u00fcr seine Kosten-Nutzen-Analysen zum Klima, die er seit Mitte der 1970er-Jahre betreibt. Der \u00d6konom hatte schon 1975 ein Konzept zum Kampf gegen die globale Erw\u00e4rmung entworfen, die Einf\u00fchrung eines Kohlendioxidpreises vorgeschlagen und sich an einem 2-Grad-Ziel orientiert, das 20&nbsp;Jahre sp\u00e4ter aufleben sollte. Nordhaus, zuvor noch Berater des Kabinetts von Pr\u00e4sident Jimmy Carter, \u00fcberschlug in einer Expertengruppe der Regierung Bush Senior Ende der 1980er-Jahre die Kosten einer rapiden Reduktion des CO2-Aussto\u00dfes. Eine Politik zur Stabilisierung der Emissionen k\u00f6nne die Wachstumsrate der Weltwirtschaft halbieren, warnte das Gremium. Die US-Regierung lud 1990 zu einer internationalen Konferenz nach Washington, wo ihre \u00f6konomisch motivierte Mahnung auf Gegenwehr stie\u00df. Bundesumweltminister Klaus T\u00f6pfer kritisierte die Vereinigten Staaten: \u00bbInformationsl\u00fccken sollten nicht als Entschuldigung f\u00fcr weltweite Unt\u00e4tigkeit benutzt werden.\u00ab Der sp\u00e4tere Physiknobelpreistr\u00e4ger Klaus Hasselmann gab allerdings zwei Jahre darauf im Interview zu verstehen, dass wegen \u00bbfehlenden Kenntnissen \u00fcber die Auswirkungen der Klimaver\u00e4nderung auf die Gesellschaft\u00ab nicht zu entscheiden sei, wer recht habe: Bush oder T\u00f6pfer&nbsp;\u2013 \u00bbdenn niemand hat nachgewiesen, ob wir damit leben k\u00f6nnen, dass sich das Klima \u00e4ndert, oder ob es besser ist, das Wirtschaftssystem jetzt zu \u00e4ndern\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Nordhaus\u2019 Kalkulationen konkretisierten sich: Zun\u00e4chst hatte er 3,5, sp\u00e4ter 3 Grad Celsius als optimale Erw\u00e4rmung berechnet: Ab dieser Marke \u00fcberstiegen die Kosten des Klimawandels die des Klimaschutzes. Andere Wissenschaftler kamen auf niedrigere Werte; manche von ihnen kritisierten Nordhaus&nbsp;\u2013 doch eine Debatte \u00fcber die Abw\u00e4gung von Klimawandel und Klimaschutz kam nicht auf. Die Weltgemeinschaft einigte sich im Pariser Abkommen sogar darauf, die Erw\u00e4rmung auf 1,5 bis 2 Grad zu begrenzen&nbsp;\u2013 sehr zum Erstaunen der \u00d6konomen. Es sei \u00bbunm\u00f6glich\u00ab, das 2-Grad-Ziel des Pariser Abkommens zu erreichen, selbst bei schnellstm\u00f6glicher Wende hin zu Netto-Null-Emissionen, wandte Nordhaus ein. Die Absicht entspreche \u00bbnicht den \u00f6konomischen Realit\u00e4ten\u00ab. Das Pariser Abkommen sei gesetzt worden, ohne dass man vorher gefragt h\u00e4tte, wie viel die Umsetzung kosten w\u00fcrde. \u00bbWir k\u00f6nnen unsere Wirtschaft nicht einfach herunterfahren\u00ab, warnte der Nobelpreistr\u00e4ger im Interview mit der NZZ.<\/p>\n\n\n\n<p>Um m\u00f6gliche Auswirkungen des Klimawandels vergleichbar zu machen, kalkulieren Volkswirte die \u00bbgesellschaftlichen Kosten von CO2\u00ab: Welchen Schaden verursacht eine zus\u00e4tzliche Tonne vom Menschen emittiertes Kohlendioxid? Zwischen 1982 und 2022 haben Wissenschaftler rund 6?000 Sch\u00e4tzungen vorgelegt. Wichtige Faktoren sind dabei etwa der Wandel von Landwirtschaft und Nahrungsangebot im Zuge des Klimawandels, die Transformation der Energieversorgung, die Klimatisierung von Geb\u00e4uden, die Folgen f\u00fcr Arbeitskraft und Gesundheit, die Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs oder die Ver\u00e4nderung des Tourismus sowie der Transportm\u00f6glichkeiten. F\u00fcr eine Erw\u00e4rmung von 2,5 Grad gegen\u00fcber dem 19.?Jahrhundert, auf die wir laut aktuellen Szenarien zusteuern (Kapitel 49), sagen die meisten Berechnungen keine \u00f6konomische Katastrophe voraus: Der Durchschnitt aller relevanten Studien ergebe wirtschaftliche Einbu\u00dfen von rund 1,8&nbsp;Prozent, berichtet Richard Tol, Autor eines Standardwerks zu dem Thema. Die Arbeiten weichen in ihren Ergebnissen zwar stark voneinander ab, doch der Gro\u00dfteil sch\u00e4tzt die \u00f6konomischen Verluste bei einer Erw\u00e4rmung von 2,5 Grad unter 2&nbsp;Prozent ein, was in etwa dem Wirtschaftswachstum eines Jahres entspricht, das in Summe bis 2100 verloren geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Klimawandel sei ein untergeordneter Faktor f\u00fcr die Entwicklung der Gesellschaft, res\u00fcmiert Brian O\u2019Neill vom Pacific Northwest National Laboratory in den USA, der 20&nbsp;Jahre in gehobener Position f\u00fcr den IPCC gearbeitet hat. Seine Auswirkungen k\u00f6nnten negativ sein, aber von anderen Treibern des Geschehens \u00fcberboten werden, etwa von der wirtschaftlichen Entwicklung, von technologischem Fortschritt, sozialem Wandel oder politischen Ver\u00e4nderungen, erkl\u00e4rt der Experte 2023 im Fachmagazin Nature Climate Change. Der positive Ausblick leugne dabei nicht den Schweregrad m\u00f6glicher Folgen des Klimawandels, betont der Umweltforscher: Die Erw\u00e4rmung verlangsame den Fortschritt&nbsp;\u2013 kehre ihn aber nicht um. O\u2019Neill fordert, die Gesamtperspektive zu ber\u00fccksichtigen: Wissenschaftliche Bewertungen m\u00fcssten unter Einbezug aller Faktoren zwischen dem Gesamtrisiko und dem spezifischen klimabedingten Risiko unterscheiden. Die meisten Szenarien des IPCC stellen eine Zukunft mit weniger Armut und weniger Konflikten in Aussicht, \u00bbin der die Menschheit besser ausgebildet, besser ern\u00e4hrt, langlebiger und ges\u00fcnder ist\u00ab, schreibt O\u2019Neill. Ein Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung um 10 bis 20&nbsp;Jahre in diesem Jahrhundert werde erwartet&nbsp;\u2013 selbst in den L\u00e4ndern, in denen sie aktuell am k\u00fcrzesten ausf\u00e4llt. Der Klimawandel berge jedoch auch schwer absch\u00e4tzbare Risiken, wie etwa ein beschleunigtes Abschmelzen der Polkappen, betont Richard Tol. Der Vorstellung, die Erw\u00e4rmung treibe die Menschheit zwangsl\u00e4ufig ins Verderben, widerspricht er dennoch: \u00bbDie schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels sind Symptome von Unterentwicklung und Missmanagement\u00ab, gibt Tol zu verstehen. \u00bbDas bedeutet, dass wir uns immer fragen sollten, wie wir das Schicksal der zuk\u00fcnftigen Menschen am ehesten verbessern k\u00f6nnen. Geht es um die Reduzierung der Treibhausgasemissionen oder um die wirtschaftliche Entwicklung?\u00ab Die Klima\u00f6konomie verweist auf den Einfluss von Anpassungsma\u00dfnahmen: Wenn 50&nbsp;Prozent der gesellschaftlichen Kosten von CO2-Emissionen auf hitzebedingte Sterblichkeit zur\u00fcckzuf\u00fchren sein werden, wie es derzeitige Berechnungen nahelegen, fragt der Klimaforscher Ken Caldeira 2023, \u00bbsollten wir dann nicht mehr tun, um armen Menschen in hei\u00dfen Umgebungen zu helfen, widerstandsf\u00e4higer gegen Hitzewellen zu werden?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Wirtschaftsnobelpreistr\u00e4ger Thomas Schelling hat 1992 in einem Gedankenexperiment die Unsicherheit der Prognosen veranschaulicht: Angenommen, wir k\u00f6nnten mit perfekter Sicherheit die Ver\u00e4nderung von Temperatur und Niederschlag f\u00fcr jeden Ort der Welt prognostizieren, und die Aufgabe f\u00fcr \u00d6konomen lautete dann, davon ausgehend die wirtschaftliche Entwicklung vorherzusagen&nbsp;\u2013 wie w\u00e4ren die Projektionen im Jahr 1900 wohl f\u00fcr das Jahr 2000 ausgefallen? Die Volkswirte h\u00e4tten sich damals angesichts der erwarteten Zunahme von Niederschlag vielleicht Sorgen \u00fcber die Gesundheitsversorgung oder die Probleme matschiger Stra\u00dfen f\u00fcr Kutschen-Transporte gemacht. Doch sie konnten nicht ahnen, dass Antibiotika, Impfungen und Hygiene die Medizin revolutionieren und Pferde als Transportmittel ausgedient haben w\u00fcrden&nbsp;\u2013 die durchschnittliche Lebenserwartung verdoppelte sich in den kommenden 100&nbsp;Jahren. Wer 1900 die reale Entwicklung vorausgesagt h\u00e4tte, w\u00e4re dagegen kaum ernst genommen worden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinweis: <\/strong>Der Beitrag ist das 37. Kapitel des Buches von <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/wissen-wollten-bisher-fragen-wagten\/dp\/3864894611\/ref=sr_1_1\">Axel Bojanowski: \u201eWas Sie schon immer \u00fcbers Klima wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten\u201c<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ein \u00d6konom Bl\u00f6dsinn \u00fcber die Wissenschaft des Klimawandels redet, wird er angespuckt. 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