{"id":39210,"date":"2025-02-02T08:31:09","date_gmt":"2025-02-02T07:31:09","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39210"},"modified":"2025-02-02T10:46:52","modified_gmt":"2025-02-02T09:46:52","slug":"gastbeitrag-trumps-zoelle-wen-triffts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39210","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b>Trumps Z\u00f6lle \u2013 Wen triffts?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Trump nutzt Z\u00f6lle zun\u00e4chst als Hebel bei der Einwanderung, &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Donald Trump k\u00f6nnen mit der Erhebung von Z\u00f6llen verschieden Zwecke verfolgt werden. Erstens sollen damit &#8222;unfaire Handelspraktiken&#8220; (vulgo Handelsbilanzdefizite) bek\u00e4mpft werden. Zweitens geht es um die Generierung von Einnahmen, um beispielsweise Steuersenkungen zu finanzieren. Und drittens sind Z\u00f6lle ein Mittel in praktisch allen anderen Auseinandersetzungen, um die Gegenseite zu Zugest\u00e4ndnissen zu zwingen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den ersten Tagen seiner Pr\u00e4sidentschaft stand das dritte Motiv im Zentrum. So drohte Trump mit Z\u00f6llen, um die illegale Einwanderung in die USA zu bek\u00e4mpfen. Schlie\u00dflich ist die Grenzsicherung f\u00fcr viele seiner W\u00e4hler Thema Nr. 1. Ins Visier r\u00fcckten dabei mehrere L\u00e4nder:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Am letzten Wochenende weigerte sich die Regierung <strong>Kolumbiens<\/strong> zun\u00e4chst, Abschiebefl\u00fcgen aus den USA eine Landeerlaubnis zu erteilen. Trump drohte daraufhin einen sofortigen Zoll von 25% an, der sich in einer Woche auf 50% erh\u00f6hen w\u00fcrde. Da die USA der wichtigste Exportmarkt Kolumbiens sind, hat dessen Regierung nach Angaben des Wei\u00dfen Hauses daraufhin engelenkt, sodass Donald Trump von der Umsetzung der angedrohten Strafma\u00dfnahmen absah.<\/li>\n\n\n\n<li>Pressemeldungen zufolge verdichten sich die Anzeichen, dass Trump bereits an diesem Wochenende gegen <strong>Kanada<\/strong> und <strong>Mexiko<\/strong> vorgehen k\u00f6nnte. Trump hatte kurz nach seiner Amtseinf\u00fchrung einen Zollsatz von 25% auf Importe aus Mexiko und Kanada in Aussicht gestellt und als m\u00f6glichen Termin den 1. Februar genannt. Er begr\u00fcndete dies damit, dass diese L\u00e4nder den Strom von Migranten und Drogen wie Fentanyl in die USA nicht ausreichend bek\u00e4mpfen w\u00fcrden. Der ebenfalls angedrohte zus\u00e4tzliche 10%-ige Zollsatz auf Importe aus <strong>China<\/strong> wurde damit gerechtfertigt, dass China Vorprodukte f\u00fcr Fentanyl nach Mexiko liefert.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; aber bald wohl auch als Mittel gegen das Handelsdefizit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend diese angedrohten Ma\u00dfnahmen also nicht-\u00f6konomische Ziele verfolgten, d\u00fcrfte bald der Kampf gegen das hohe Handelsdefizit in das Zentrum r\u00fccken (Abb. 1). Dass Trump sich hier bisher zur\u00fcckgehalten hat, liegt wom\u00f6glich auch daran, dass einige der f\u00fcr die Verh\u00e4ngung von Z\u00f6llen in Frage kommenden gesetzlichem Grundlagen vorherige Untersuchungen erfordern. Entsprechend hat Trump die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden beauftragt, bis zum 1. April Berichte zu unfairen Handelspraktiken anderer Staaten, zu W\u00e4hrungsmanipulation, diskriminierenden ausl\u00e4ndischen Steuern sowie zu den Praktiken des Technologietransfers vorlegen. Au\u00dferdem sollen sie Ma\u00dfnahmen vorschlagen, um das betr\u00e4chtliche Handelsdefizit der USA zu reduzieren. Auf Basis der im April vorliegenden Analysen hat Trump dann vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten, einzelne L\u00e4nder, Branchen oder ganze L\u00e4ndergruppen ins Visier zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-39222\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump1-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump1-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was zeichnet sich ab?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Tagen machten insbesondere folgende Zollpl\u00e4ne Schlagzeilen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der neuen Finanzminister Bessent favorisiert wohl einen allgemeinen Zoll, der zu Beginn 2,5% betr\u00e4gt und monatlich um 2,5 Prozentpunkte angehoben wird, bis ein Maximalsatz von z.B. 20% erreicht ist. Ein solcher allgemeiner Zoll w\u00fcrde Ausweichreaktionen begrenzen \u2013 beispielsweise die Umleitung chinesischer Exporte, die f\u00fcr die USA bestimmt sind, \u00fcber Vietnam \u2013 und auch dem von Trump immer wieder angef\u00fchrten Einnahmemotiv Rechnung tragen.<\/li>\n\n\n\n<li>Trump selbst fand 2,5% viel zu niedrig und brachte Z\u00f6lle auf ausgew\u00e4hlte Produkte ins Gespr\u00e4ch. \u201eWir werden uns Pharmazeutika \u2013 Medikamente \u2013 ansehen, wir werden uns Chips und Halbleiter ansehen, und wir werden uns Stahl und einige andere Branchen ansehen\u201c, sagte er. Au\u00dferdem forderte er, dass Z\u00f6lle auf im Ausland hergestelltes Kupfer und Aluminium erhoben werden sollen.<\/li>\n\n\n\n<li>Auch ohne direktes Zutun der Regierung nimmt der Kongress bereits China ins Visier. So haben einige Kongressabgeordnete bereits eine Gesetzesvorlage in den Senat und in das Repr\u00e4sentantenhaus (dort mit Unterst\u00fctzung von Demokraten) eingebracht, die China den Status der &#8222;Permanent Normal Trade Relations&#8220; entziehen soll. Gem\u00e4\u00df der Vorlage soll ein Zoll von 100% auf als strategische eingestufte Waren aus China erhoben werden und ein Mindestzoll von 35% auf die \u00fcbrigen. Ein robustes Vorgehen gegen China hat \u00fcberparteiliche R\u00fcckendeckung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Hinsichtlich des Vorgehens gegen die EU gibt es bislang wenig konkrete Informationen. Trump thematisiert aber immer wieder das hohe US-Defizit im bilateralen Handel. In Davos sagt er k\u00fcrzlich, dass die EU die USA &#8222;sehr, sehr unfair und sehr schlecht behandeln&#8220; w\u00fcrde. Immer wieder hat er Deutschland und dort besonders die deutsche Autobranche ins Visier genommen. Damit bleiben Z\u00f6lle gegen die EU m\u00f6glich. Das gilt umso mehr, als die EU selbst zum Protektionismus neigt, statt pragmatisch einen Deal mit Trump zu suchen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>USA verabschieden sich vom Freihandel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Trotz der Zollerh\u00f6hungen in der ersten Amtszeit Trumps und vereinzelter weiterer Erh\u00f6hungen durch Biden sind die USA insgesamt immer noch eine Wirtschaft mit niedrigen Z\u00f6llen. Der Effektivzoll \u2013 also die Zolleinnahmen in % des gesamten Importwertes \u2013 liegt aktuell bei 2,3%. Zwei Drittel der Waren kommen noch zollfrei ins Land. Sollte Trump seine Zollpl\u00e4ne umsetzen, w\u00e4re das nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte System eines relativ freien Handels pass\u00e9. Ein allgemeiner Zoll von 25% w\u00fcrde die USA zur\u00fcck ins 19. Jahrhundert bringen. Donald Trump betrachtet nicht umsonst Pr\u00e4sident McKinley als gro\u00dfes Vorbild. Unter dessen F\u00fchrung von 1897 bis 1901 erreichten die US-Z\u00f6lle ihren Hochpunkt (Abb. 2).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump2-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-39223\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump2-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump2-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump2-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump2-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Neue&#8220; Handelspolitik &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dabei verfolgt Trump offensichtlich eine Schock-Strategie. Durch den Einsatz \u00fcberw\u00e4ltigender Macht und spektakul\u00e4rer Aktionen soll der Gegner gel\u00e4hmt und sein Kampfeswillen gebrochen werden. Dies soll wie im Konflikt mit Kolumbien schnelle Erfolge bringen. Diese sind aus Trumps Sicht auch notwendig, da ihm nur begrenzte Zeit zur Verf\u00fcgung steht. So kann er derzeit ausnutzen, dass die innenpolitische Opposition noch unsortiert ist und sich die Handelspartner noch nicht auf die neue Administration eingestellt haben. Zudem k\u00f6nnten seine Handlungsm\u00f6glichkeiten in zwei Jahren beschr\u00e4nkt werden, wenn die Republikaner bei den Zwischenwahlen zum Kongress 2026 ihre knappe Mehrheit in einer der beiden Kammern verlieren w\u00fcrden, wof\u00fcr spricht, dass die Partei des Pr\u00e4sidenten bei den Zwischenwahlen h\u00e4ufig Sitze im Kongress verliert. Zudem endet in vier Jahren die zweite Amtszeit Trumps ohne M\u00f6glichkeit einer Wiederwahl.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; soll US-Industrie wieder gro\u00df zu machen, &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit seiner Handelspolitik will Trump das verarbeitende Gewerbe wieder zum Wachstumstreiber der Wirtschaft zu machen. Denn dieses gilt als Motor der Innovation und soll damit indirekt auch die gesamte Wirtschaft voranbringen. Zudem hat eine Renaissance der Industrie durchaus strategische Hintergr\u00fcnde: Vor dem Hintergrund drohender Konflikte mit China und Russland hat der Aufbau einer starken industriellen Basis auch abschreckende Wirkung. Denn diese k\u00f6nnte man im Notfall rasch auf Verteidigungsproduktion umstellen, was nicht so einfach m\u00f6glich ist, wenn die Produktionsbasis nicht mehr ausreichend vorhanden ist. Und schlie\u00dflich hat die Sehnsucht nach einer starken Industrie auch nostalgische Gr\u00fcnde. Denn in der Vergangenheit sorgte dieser Sektor f\u00fcr gutbezahlte Jobs auch f\u00fcr Amerikaner ohne h\u00f6heren Bildungsabschluss und war damit ein Motor des amerikanischen Traums.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Schutz von Zollmauern soll diese &#8222;goldene Zeit&#8220; wieder auferstehen. Die durch eine unvorhersehbare Zollpolitik ausgel\u00f6ste Investitionsunsicherheit im Ausland ist dabei durchaus gewollt. Schlie\u00dflich soll sie ausl\u00e4ndische Unternehmen dazu bringen, Produktionsst\u00e4tten in den USA aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; hat aber wenig Aussicht auf Erfolg, &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der relative Bedeutungsverlust der Industrie ist allerdings keine Besonderheit der USA, und er ist auch nicht erst im Gange, seitdem China den Weltmarkt mit angeblich unfairen Mitteln aufrollt. So ist der Anteil des verarbeitenden Gewerbes an der Wirtschaftsleistung der USA von 29% im Jahr 1950 recht gleichm\u00e4\u00dfig auf zuletzt noch 10% gefallen. Der Besch\u00e4ftigungsanteil der Industrie hatte seinen Gipfel im Zweiten Weltkrieg bei knapp 40% und betr\u00e4gt jetzt nur noch auf 8%. Selbst wenn es gel\u00e4nge, durch eine verst\u00e4rkte Inlandsproduktion die Handelsbilanz auszugleichen, w\u00fcrde der Wertsch\u00f6pfungsanteil der Industrie nur auf etwa 13-14% steigen, also in etwa auf den Wert von Anfang des 21. Jahrhunderts (Abb. 3).<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings w\u00fcrde dies wohl kaum die Wirtschaftsleistung erh\u00f6hen, sondern auf Kosten anderer Sektoren gehen. Schlie\u00dflich produziert die US-Wirtschaft bereits jetzt nahezu an der Kapazit\u00e4tsgrenze, die Arbeitslosenquote ist mit 4,1% sehr niedrig. Um die Industrieproduktion deutlich zu erh\u00f6hen, m\u00fcssten Arbeitskr\u00e4ften aus den anderen Sektoren in die Industrie wechseln, insbesondere wenn die geplante massenweise Ausweisung illegaler Einwanderer den Arbeitskr\u00e4ftepool ohnehin verringern w\u00fcrde. Damit w\u00fcrden hohe Zollmauern wohl in erster Linie nicht das reale Bruttoinlandsprodukt erh\u00f6hen, sondern die Inflation in den USA anschieben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump3-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-39224\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump3-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump3-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump3-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump3-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoelletrump3-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; und es droht gro\u00dfer Flurschaden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit seiner Schockstrategie d\u00fcrfte Trump zudem den USA l\u00e4ngerfristig zu schaden. Sollte Trump tats\u00e4chlich trotz des Freihandelsabkommens USMCA kurzfristig Importe aus Kanada und Mexiko mit Z\u00f6llen belegen, werden sich viele Partner fragen, was Vertr\u00e4ge mit den Amerikanern noch wert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig schafft man Anreize f\u00fcr andere L\u00e4nder, den Handel untereinander auszubauen als Ausgleich f\u00fcr wegbrechende M\u00e4rkte in den USA. In diese Richtung zielt etwas das Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten in S\u00fcdamerika. Tats\u00e4chlich hat nach Angaben der Weltbank in 72% der Staaten der internationale Handel als Prozentsatz des BIP zwischen 2016 und 2023 zugelegt. In den USA hat dagegen der Au\u00dfenhandel an Bedeutung verloren. L\u00e4ngerfristig drohen den USA eine Randlage im internationalen Handel, die Produktivit\u00e4t und Wachstum bremst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was kann Europa tun?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die US-Regierung ist offenbar entschlossen, ihre Ziele mit rabiaten Methoden zu verfolgen. Die Frage ist, wie die EU am besten auf die neue Handelspolitik der USA reagieren sollte. Ein Ansatzpunkt k\u00f6nnte der offenbar transaktionsorientierte Ansatz von Donald Trump sein: Wenn man ihm etwas anbietet, k\u00f6nnte er von allzu drastischen Zollerh\u00f6hungen absehen. Wir sehen vor allem folgende M\u00f6glichkeiten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kurzfristig k\u00f6nnte sich die EU verpflichten, mehr verfl\u00fcssigtes Erdgas (LNG) aus den USA zu importieren. Damit k\u00f6nnten vor allem die nach wie vor hohen Lieferungen aus Russland ersetzt werden, was ohnehin im Sinne einer besseren Durchsetzung von Sanktionen gegen Russland w\u00e4re. Nach Angaben von Eurostat hat die EU in den 12 Monaten bis November 2024 knapp 16 Mrd m\u00b3 LNG aus Russland importiert (diese Importe sind seit 2022 relativ konstant auf diesem recht hohen Niveau). Aus den USA wurden im selben Zeitraum 34 Mrd m\u00b3 eingef\u00fchrt.<\/li>\n\n\n\n<li>Die EU k\u00f6nnte verschiedene Z\u00f6lle senken. So ist der Import von Pkw aus den USA mit einem Zollsatz von 10% belastet, umgekehrt verlangen die USA bislang nur einen Zoll von 2,5% auf solche Fahrzeuge. Hier k\u00f6nnte man die von Trump geforderten gleichen Wettbewerbsbedingungen schaffen.<\/li>\n\n\n\n<li>Schlie\u00dflich sind allein aus europ\u00e4ischem Eigeninteresse h\u00f6here Verteidigungsausgaben notwendig. Damit k\u00e4me man entsprechenden Forderungen Trumps entgegen. Zudem k\u00f6nnten h\u00f6here Importe von R\u00fcstungsg\u00fctern aus den USA zugesagt werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Allerdings w\u00fcrden all diese Ma\u00dfnahmen das hohe Defizit der USA im Warenhandel mit der EU (aktuell rund 230 Mrd Dollar im Jahr) nur m\u00e4\u00dfig reduzieren. Wichtiger w\u00e4re ein Ankurbeln der Binnennachfrage in der EU, wodurch auch Importnachfrage steigen w\u00fcrde. Bei den aktuellen Wachstumsdifferenzen zwischen den USA und der EU ist sonst keine signifikante Verringerung des bilateralen Defizits zu erwarten. Immerhin k\u00f6nnte die EU mit den oben erw\u00e4hnten Zugest\u00e4ndnissen Zeit gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39126\">Die seltsame \u00d6konomie des Donald Trump Angebotspolitik, Z\u00f6lle und Remigration<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38993\">Donald Trump bek\u00e4mpft das falsche Defizit. Handel, Z\u00f6lle, Verschuldung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Vincent Stamer (CBK, 2024): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38779\">Trumps Z\u00f6lle. Wer verliert wirklich?<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn die USA am Wochenende tats\u00e4chlich Z\u00f6lle gegen Kanada und Mexiko verh\u00e4ngen, sollen diese politische Konzessionen dieser L\u00e4nder erzwingen. Bald k\u00f6nnten aber auch aus handelspolitischen Motiven Z\u00f6lle erhoben werden. 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