{"id":39278,"date":"2025-02-14T07:32:00","date_gmt":"2025-02-14T06:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39278"},"modified":"2025-12-30T17:45:16","modified_gmt":"2025-12-30T16:45:16","slug":"wirtschaftspolitik-neu-ausrichten-11-unternehmer-unternehmen-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39278","title":{"rendered":"<b>Wirtschaftspolitik neu ausrichten (11) <\/b><br>Unternehmer unternehmen lassen"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u201eViele sehen den Unternehmer als einen Tiger, den man erschie\u00dfen sollte, andere als eine Kuh, die man melken kann, und nur wenige sehen ihn als das, was er wirklich ist, das willige Pferd, das den Karren zieht\u201c.<\/em> (Winston Churchill)<\/p>\n\n\n\n<p>Deutschland geht es nicht gut. Der wirtschaftliche Motor stottert. Das \u201eGesch\u00e4ftsmodell Deutschland\u201c erodiert. Die alten Erfolgsfaktoren zerbr\u00f6seln: G\u00fcnstige Vorprodukte (Energie), effiziente Produktion (Industrie) und weltweiter Absatz (Leistungsbilanz-\u00dcbersch\u00fcsse). De-Globalisierung, De-Industrialisierung und De-Unternehmertum setzen Deutschland zu. Ein schleichender Prozess der De-Globalisierung schottet die M\u00e4rkte \u2013 Beschaffung und Absatz \u2013 weltweit st\u00e4rker ab. Das trifft Deutschland als international stark verflochtene Volkswirtschaft stark. Die De-Industrialisierung setzt dem Herzst\u00fcck des deutschen Erfolges stark zu. Deutsche und europ\u00e4ische Politik verst\u00e4rken den Niedergang der Industrie. De-Unternehmertum l\u00e4hmt die dynamische Kraft, die Wohlstand schafft. Eine mangelnde gesellschaftliche Wertsch\u00e4tzung privaten Unternehmertums beschleunigt diesen Prozess. Die ganze wirtschaftliche Misere zeigt sich, dass Deutschland kaum mehr w\u00e4chst. Der R\u00fcckstand gegen\u00fcber den Konkurrenten nimmt zu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Wachstum ist hilfreich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wirtschaftliches Wachstum ist das Ergebnis millionenfacher individueller Entscheidungen von Haushalten und Unternehmen. Mit ihrem wirtschaftlichen Verhalten entscheiden sie \u00fcber die Treiber des wirtschaftlichen Wachstums, das Mengen- und Qualit\u00e4tswachstum der Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Wissen. Wenn sie etwa mehr sparen und weniger konsumieren, beg\u00fcnstigen sie wirtschaftliches Wachstum. Haushalte sind aber nicht nur wirtschaftliche Akteure, sie sind auch W\u00e4hler. Mit den politischen Entscheidungen der von ihnen gew\u00e4hlten Politikern bestimmen sie auch mit, welcher ordnungspolitische Rahmen gesetzt wird. Wenn sie sich etwa daf\u00fcr entscheiden, mehr umzuverteilen, mindern sie das Wachstum. Wachstumsziele vorzugeben, verst\u00f6\u00dft gegen individuelle Pr\u00e4ferenzen. Das gilt zumindest, wenn Haushalte und Unternehmen bei klarem Verstand sind. Eine Wachstumspolitik muss dann anders aussehen. Der Staat muss vor allem f\u00fcr einen ad\u00e4quaten Ordnungsrahmen sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>John Cochrane, ein Chicago-\u00d6konom bei Hoover, hat die \u00d6konomie mit einem Gem\u00fcsegarten verglichen: Wer ihn effizient nutzen will, sollte sich daran machen, wucherndes Unkraut zu j\u00e4ten und nicht haufenweise D\u00fcnger zu streuen. Expansive Nachfrage- und kreditfinanzierte Subventionspolitik sind nicht gefragt, sinnvoll ist Angebotspolitik. Ein effizienter Ordnungsrahmen verbessert die Angebotsbedingungen und erzeugt mehr wirtschaftliches Wachstum. Und das ist gut so. Mehr Wachstum macht es einer Gesellschaft einfacher, die Lasten aus negativen Schocks zu tragen. An solchen Schocks mangelt es gegenw\u00e4rtig und auch k\u00fcnftig nicht. Die nachhaltige Transformation ist einer, ein unterfinanzierter Sozialstaat ein anderer, mehr au\u00dfenpolitische Sicherheit ein dritter. Alle diese Schocks verursachen Kosten: Kosten des Klimawandels, Kosten der des demographischen Wandels, Kosten der Verteidigungsf\u00e4higkeit. Alle diese Kosten lassen sich leichter tragen, wenn eine Volkswirtschaft kr\u00e4ftig ist und weiter w\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Produktivit\u00e4t und Wachstum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Deutschland wird schon l\u00e4nger beim Wachstum von seinen Konkurrenten abgeh\u00e4ngt. Es ist gegenw\u00e4rtig unter den gr\u00f6\u00dferen L\u00e4ndern das Schlusslicht. Dabei f\u00e4llt auf, dass Deutschland bei der Entwicklung des Wachstums der (Arbeits-)Produktivit\u00e4t immer weniger mithalten kann. Das ist aber quantitativ der wichtigste Faktor des Wachstums. Der Beitrag des Arbeitsvolumens zum Wachstum ist hierzulande eher gering. Die Demographie tr\u00e4gt mit dazu bei, dass das auch so bleiben wird. Die Entwicklung der Produktivit\u00e4t ist die entscheidende Gr\u00f6\u00dfe. Getrieben wird sie in erster Linie vom technischen Fortschritt. Der kommt allerdings nur voran, wenn ihm neues Wissen immer wieder neuen Treibstoff liefert. Neues Wissen hat aber den Charakter eines \u00f6ffentlichen Gutes. Es wird vom Markt in zu geringem Ma\u00dfe produziert. Der Staat ist gefordert, diese Externalit\u00e4ten zu internalisieren. Er muss mithelfen, dass ad\u00e4quat in Humankapital aber auch in Forschung und Entwicklung investiert wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Trueffel1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-39281\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Trueffel1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Trueffel1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Trueffel1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Trueffel1-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Trueffel1-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Es ist eines, f\u00fcr neues Wissen zu sorgen. Das ist schwer genug und bedarf oft staatlicher Hilfe. Etwas anderes ist es, dieses Wissen auch marktf\u00e4hig zu machen. Dazu braucht es private Unternehmen. Sie sind der Transmissionsriemen, neues Wissen in neue Produkte, neue Produktionsverfahren, neue Organisationsformen und neue M\u00e4rkte umsetzen. Dieser Prozess der Transformation ist riskant. Die meisten scheitern. Private Unternehmen sind bereit, \u00f6konomische Risiken auf eigene Rechnung zu \u00fcbernehmen. Haben sie Erfolg, winken ihnen Gewinne, oft auch hohe. Geht es allerdings schief, droht ihnen im schlimmsten Fall die Pleite. Unternehmen sind die \u201eTr\u00fcffelschweine\u201c der Marktwirtschaft. Sie suchen herauszufinden, was zukunftstr\u00e4chtig ist. Dabei zerst\u00f6ren sie \u00fcberkommenes Altes und schaffen zukunftstr\u00e4chtiges Neues (\u201esch\u00f6pferische Zerst\u00f6rung\u201c). Sie machen Produktionsfaktoren produktiver, steigern das Wachstum und erh\u00f6hen den Wohlstand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Industriepolitik und Subventionen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine moderne Wachstumspolitik st\u00e4rkt die Anreize f\u00fcr \u201eprofit seeking\u201c. Tats\u00e4chlich ist die Politik aber immer in Gefahr, \u201erent seeking\u201c zu beg\u00fcnstigen. Sie wei\u00df, eine wachsende Produktivit\u00e4t ist der wichtigste Treiber wirtschaftlichen Wachstums. Wenn es der Politik gel\u00e4nge, die zukunftstr\u00e4chtigen Technologien, Unternehmen und Branchen zu finden, k\u00f6nnte sie den schwierigen, riskanten und zeitaufwendigen Weg \u00fcber die F\u00f6rderung von Bildung und Forschung und Entwicklung abk\u00fcrzen. Die Versuchung ist deshalb gro\u00df, Industriepolitik zu betreiben. Das ist aber in der Regel ein kostspieliger Irrweg. Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer. Er ma\u00dft sich ein Wissen an, das er nicht haben kann. Die Risiken tragen die Steuerzahler. Und er ger\u00e4t in die Falle des \u201erent seeking\u201c. Moritz Schularick, der Pr\u00e4sident des Instituts f\u00fcr Weltwirtschaft in Kiel, hat es treffend formuliert: \u201eDer Staat ist zwar nicht gut darin, die Gewinner von morgen zu finden, aber ganz sicher finden die Verlierer von gestern den Staat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberhaupt hat sich bei den Interessenverb\u00e4nden der Unternehmen eine Mentalit\u00e4t des schnellen Rufes nach Staat und Subventionen breitgemacht (Nicola Leibinger-Kamm\u00fcller). Das gilt vor allem dort, wo (managergef\u00fchrte) (Gro\u00df)Unternehmen das Sagen haben. Deren Interessenvertreter fordern immer \u00f6fter und unverbl\u00fcmter Subventionen. Damit wollen sie f\u00fcr unsinnige staatliche Eingriffe abgegolten werden. Exemplarisch ist die aggressive Forderung nach einem staatlich subventionierten Industriestrompreis. Es ist unbestritten, die Politik macht den Unternehmen das Leben schwer. Eine ideologiegetriebene Energiepolitik, ein b\u00fcrokratisches Lieferkettengesetz, mehr \u201ecorporate social responsibility\u201c aber auch finanziell gedopte ausl\u00e4ndische Konkurrenten z\u00e4hlen dazu. Diese Subventionsmentalit\u00e4t hat sich bei den (eigent\u00fcmergef\u00fchrten) (Familien)Unternehmen des Mittelstandes (bislang) nicht durchgesetzt. Obwohl auch sie unter haneb\u00fcchenen staatlichen Eingriffen leiden und die (unsinnigen) Subventionen an die \u201eGro\u00dfen\u201c auch noch mitfinanzieren m\u00fcssen, schlagen sie einen anderen Weg ein. Sie setzen nicht auf Subventionen, sie fordern bessere ordnungspolitische Rahmenbedingungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Wachstumspolitik f\u00fcr Unternehmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie sollte ein Ordnungsrahmen aussehen, der unternehmerische Aktivit\u00e4ten in die richtige Richtung lenkt, weg von \u201erent seeking\u201c, hin zu \u201eprofit seeking\u201c? Der LKW-Ansatz gibt eine Antwort (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=71\">hier<\/a>). Vielf\u00e4ltige Hindernisse <strong>lassen<\/strong> Unternehmer nicht unternehmen. Sie verhindern, dass Unternehmer unternehmen <strong>k\u00f6nnen<\/strong>. Und sie tragen mit dazu bei, dass Unternehmer nicht unternehmen <strong>wollen<\/strong>. Unternehmer unternehmen <strong>lassen<\/strong>, macht dreierlei erforderlich: Mehr privatisieren, weniger deregulieren und st\u00e4rker entb\u00fcrokratisieren. Der Staat sollte sich auf seine Kernbereiche konzentrieren: Innere und \u00e4u\u00dfere Sicherheit, Bildung, Forschung, Infrastruktur, Garantie eines Existenzminimums. Vieles andere kann f\u00fcr den Markt ge\u00f6ffnet, also privatisiert, werden. Bei einer Staatsquote von fast 50 % ist das einiges. Und der Staat muss die Fesseln der Regulierung l\u00f6sen (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38803\">hier<\/a>). Wie Gulliver ist die \u00d6konomie mit vielen kleinen Stricken gefesselt. Es gilt, alle M\u00e4rkte zu entfesseln, vor allem aber die Dienstleistungs-, Arbeitsm\u00e4rkte und immer noch die Agrarm\u00e4rkte. Dort besteht gegenw\u00e4rtig der gr\u00f6\u00dfte Bedarf an De-Regulierung. Ein Problem ist, dass inzwischen viele der Regulierungen aus Europa kommen. Dort m\u00fcssen sie gelockert werden. Der Staat muss schlie\u00dflich die gegenw\u00e4rtig schwerste Last f\u00fcr Unternehmen, die \u00dcberb\u00fcrokratisierung, verringern. Eine B\u00fcrokratie-Notbremse, institutionelle Reformen wie die \u201eOne in, two out\u201c-Regelung und umfassende Bereinigungen der Gesetze sind erst der Anfang (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39157\">hier<\/a>). Auch hier gilt: Der Weg der Entb\u00fcrokratisierung f\u00fchrt oft nur \u00fcber Br\u00fcssel.<\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmer in Stand zu setzen, unternehmen zu <strong>k\u00f6nnen<\/strong>, w\u00e4re leichter m\u00f6glich, wenn es gel\u00e4nge, die Eigenkapitalbasis zu verbessern, die Bildung von Humankapital zu forcieren und die Risikokapitalm\u00e4rkte zu st\u00e4rken. Steuern sind zu reformieren (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38649\">hier<\/a>). Die Unternehmenssteuern m\u00fcssen auf ein international wettbewerbsf\u00e4higes Ma\u00df verringert, die degressive Abschreibung verbessert und Verlustvor- und -r\u00fccktr\u00e4ge erleichtert werden. Die Infrastruktur ist zu modernisieren. Das gilt f\u00fcr die Verkehrsinfrastruktur, die digitale Infrastruktur und die Energienetze. Der Schwund an Fachkr\u00e4ften mu\u00df gebremst werden. Arbeitskr\u00e4ftepotenzial besser auszusch\u00f6pfen, Bildung, Weiterbildung, Kinderbetreuung sind zu verbessern, flexiblere Arbeitszeitmodelle zu entwickeln, anreizkompatiblere soziale Sicherung zu installieren, ausl\u00e4ndische Fachkr\u00e4fte zielgenauer anzuwerben. Aber auch effizientere Risikokapitalm\u00e4rkte sind notwendig. Das macht es m\u00f6glich, dass sich alte Unternehmen, vor allem aber \u201estart ups\u201c leichter entwickeln k\u00f6nnen. Die wirtschaftliche Dynamik kommt nicht von den \u201ealten\u201c, sie kommt von den \u201ejungen\u201c Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Trueffel2-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-39282\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Trueffel2-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Trueffel2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Trueffel2-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Trueffel2-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Trueffel2-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Unternehmer w\u00fcrden eher unternehmen <strong>wollen<\/strong>, wenn die wirtschaftlichen Risiken geringer w\u00e4ren, die politische Unsicherheit niedriger ausfiele, der Wettbewerb weniger verzerrt w\u00e4re und das unternehmerfeindliche Bild in der \u00d6ffentlichkeit freundlicher w\u00fcrde. Eine ideologiegetriebene Energie- und Klimapolitik ist zu unterlassen. Sie muss vom Kopf auf die F\u00fc\u00dfe gestellt werden (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39114\">hier<\/a>). Das verringert wirtschaftliche Risiken. Eine stetige, verl\u00e4ssliche Politik senkt die politische Unsicherheit. Deutschland muss eine konzertierte Aktion der EU gegen die protektionistische Handelspolitik der USA unterst\u00fctzen. Parallel muss die EU m\u00f6glichst viele Freihandelsabkommen abschlie\u00dfen. Eine \u00dcberfrachtung der Abkommen mit Nachhaltigkeits-Forderungen ist zu vermeiden. Zu guter Letzt: Eine andere gesellschaftliche Einstellung zum Unternehmertum muss her. Unternehmern sollte nicht feindselig begegnet werden. Es muss gesellschaftlich selbstverst\u00e4ndlich werden, Gewinne sind nichts Unanst\u00e4ndiges. Erziehung, Bildung und Ausbildung sind gefragt. Das ist aber ein Bohren dicker Bretter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie stark ein Land wirtschaftlich w\u00e4chst, dar\u00fcber entscheiden in erster Linie die B\u00fcrger als Wirtschaftssubjekte und W\u00e4hler. Eine Wachstumspolitik ist sinnvoll, wenn es ihr gelingt, einen ad\u00e4quaten Ordnungsrahmen zu installieren. Wirtschaftliches Wachstum macht vieles leichter. Die Kosten exogener Schocks &#8211; Demographie, Klima, Verteidigung &#8211; lassen sich leichter tragen. Der wichtigste Wachstumstreiber ist die (Arbeits)Produktivit\u00e4t. Neues Wissen ist eine notwendige Bedingung. Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung beg\u00fcnstigen das Entstehen von Neuem. Die hinreichende Bedingung ist, das Wissen muss marktf\u00e4hig sein. Unternehmer sind wichtige Akteure in diesem Prozess der innovativen Transformation. Nur wenn er erfolgreich ist, wird neues Wissen produktivit\u00e4tswirksam. Die Politik sollte daf\u00fcr sorgen, Unternehmer unternehmen zu lassen, helfen, dass sie unternehmen k\u00f6nnen und aktiv werden, damit sie auch unternehmen wollen. Wer mehr wirtschaftliches Wachstum will, sollte die Anreize f\u00fcr \u201eprofit seeking\u201c st\u00e4rken, die f\u00fcr \u201erent seeking\u201c schw\u00e4chen. Nachhaltige Strukturreformen und solide Haushalte sind sinnvoll, anma\u00dfende Industriepolitiken und kostspielige Subventionen sind es nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Serie \u201eWirtschaftspolitik neu ausrichten\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Tobias Just (IREBS): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39270\">Belastungen f\u00fcr den Wohnungsbau reduzieren<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Holger Sch\u00e4fer (IW): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39244\">Aktivierenden Sozialstaat wieder beleben<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Jan Schnellenbach (BTU): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39230\">Finanzpolitik stabilit\u00e4tsorientiert gestalten<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Klaus F. Zimmermann (RFW, FU, GLO): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39168\">Migrationspolitik aus der Sackgasse f\u00fchren<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Markus Brocksiek (BdSt): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39157\">B\u00fcrokratieabbau forcieren \u2013 Staatseffizienz erh\u00f6hen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Manuel Frondel (RWI): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39114\">Kehrtwende in der Energiepolitik schaffen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bernd Raffelh\u00fcschen (ALU): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39058\">Rentenversicherung generationengerecht reformieren<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Christoph A. Schaltegger (IWP): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39078\">Mehr Schweiz wagen<\/a> (Podcast)<\/p>\n\n\n\n<p>Astrid Rosenschon (IfW): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38998\">Subventionen radikal k\u00fcrzen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Michael Heise (HQ Trust): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38976\">Wachstumskr\u00e4fte und Arbeitsvolumen steigern<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU) und J\u00f6rn Quitzau (Bergos): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38971\">Wirtschaftspolitik neu ausrichten<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>&#8212;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcast zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39262\">Deutschland w\u00e4chst nicht mehr. Was ist zu tun, was zu lassen? <\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Prof. (em.) Dr. <strong>Norbert Berthold<\/strong> (JUM) im Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. <a href=\"https:\/\/www.iwh-halle.de\/ueber-das-iwh\/team\/detail\/oliver-holtemoeller\"><strong>Oliver Holtem\u00f6ller<\/strong> <\/a>(IWH)<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaftliches Wachstum macht vieles leichter. Die Kosten des demographischen Wandels, des Klimawandels und der Verteidigungsf\u00e4higkeit etwa lassen sich leichter tragen. Der wichtigste Wachstumstreiber ist die (Arbeits)Produktivit\u00e4t. Neues Wissen ist eine notwendige Voraussetzung. Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung beg\u00fcnstigen das Entstehen von Neuem. Die hinreichende Bedingung ist allerdings, dass das Wissen marktf\u00e4hig ist. 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