{"id":39384,"date":"2025-02-19T00:10:00","date_gmt":"2025-02-18T23:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384"},"modified":"2025-07-27T08:41:34","modified_gmt":"2025-07-27T07:41:34","slug":"trumponomics-3-der-zollpolitische-furor-des-donald-trump-wie-sollte-europa-darauf-reagieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384","title":{"rendered":"<b>Trumponomics (3) <\/b><br>Der zollpolitische Furor des Donald Trump <br><b>Wie sollte Europa darauf reagieren? <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u201eWenn dein Handelspartner Felsbrocken in seinen Hafen wirft, gibt es keinen Grund, Felsbrocken in deinen eigenen zu werfen. Das mag vielleicht fair erscheinen, ist aber in Wirklichkeit nur albern und sch\u00e4dlich f\u00fcr dich selbst.\u201c<\/em> (Joan Robinson)<\/p>\n\n\n\n<p>Der amerikanische \u201etariff man\u201c macht als Pr\u00e4sident das, was er vor der Wahl angek\u00fcndigt hat, erstaunlich f\u00fcr einen Politiker. Donald Trump droht mit Z\u00f6llen. Er legt sie marktschreierisch in Dekreten am Kongress vorbei fest und setzt Termine, wann sie in Kraft treten sollen. Es dauert nicht lange, dann setzt er sie, nach eher kosmetischen Zugest\u00e4ndnissen von Kanada und Mexiko tempor\u00e4r wieder aus. Kurz darauf kommt er mit neuen Varianten (\u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle) um die Ecke. Typisch Trump eben, sprunghaft, gro\u00dfm\u00e4ulig und ruppig. Vor seinem Zoll-Furor ist niemand sicher, der Handel mit den USA treibt, weder Freund noch Feind. Kanada und Mexiko, die beiden Vertragspartner in der USMCA werden ebenso abgestraft, wie der chinesische Erzrivale. Weltweit sind Handelspartner in heller Aufregung. Die EU ist in Sorge, Deutschland in Panik. Nur China l\u00e4sst sich (noch) nicht aus der Ruhe bringen. Es hat angek\u00fcndigt, den regelbasierten Weg zu gehen und die neuen Z\u00f6lle der USA vor die WTO zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Was bisher geschah!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es vergeht kaum ein Tag, an dem Donald Trump zollpolitisch nicht N\u00e4gel mit K\u00f6pfen macht. Der erste Schlag richtete sich gegen seine Vertragspartner in der USMCA. Er belegte alle G\u00fcter aus Kanada und Mexiko mit einem 25 %igen Zoll. Im gleichen Atemzug wurden chinesische Waren, auf die schon substantielle amerikanische Z\u00f6lle erhoben werden, mit weiteren 10 % Zoll belastet. Donald Trump setzte die Z\u00f6lle gegen die nordamerikanischen Partner tempor\u00e4r aus, als sich diese bereit erkl\u00e4rten, Grenzsicherungsma\u00dfnahmen gegen Migranten und Drogen zu ergreifen. Die neuen Z\u00f6lle auf chinesische Waren blieben allerdings. Der zweite zollpolitische Schlag war branchenspezifisch. Die USA erheben einen 25 %igen Zoll auf Stahl und Aluminium aus allen L\u00e4ndern weltweit. Damit sollen unfaire Handelspraktiken des Auslandes bek\u00e4mpft werden, nicht nur Z\u00f6lle, auch Subventionen und nicht-tarif\u00e4re Handelsschranken.<\/p>\n\n\n\n<p>Der dritte Schlag sind \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle. Mit solchen Z\u00f6llen will Donald Trump \u201efaire\u201c Handelsbedingungen herstellen. Erhebt ein Land h\u00f6here Importz\u00f6lle als die USA, gleichen die USA den Unterschied mit h\u00f6heren Z\u00f6llen auf importierte G\u00fcter aus. Damit soll ein \u201elevel playing field\u201c bei Z\u00f6llen hergestellt werden. Ob dies auch gelten soll, wenn die Z\u00f6lle in den USA \u00fcber denen des Auslandes liegen, ist unklar. Trump ist der Meinung, dass beim Ausgleich \u00fcber \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle nicht nur die H\u00f6he der Auslandsz\u00f6lle, sondern auch weitere \u201eunfaire\u201c Handelsbedingungen ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. Dazu z\u00e4hlt er Subventionen f\u00fcr die ausl\u00e4ndische Konkurrenz, Steuerverg\u00fcnstigungen aber auch unterbewertete ausl\u00e4ndische W\u00e4hrungen. Dabei ist ihm die europ\u00e4ische Regelung, Exporte von der Mehrwertsteuer zu befreien, ein Dorn im Auge. Hauptadressat solcher Z\u00f6lle ist Europa. Wann er sie verh\u00e4ngen will, ist noch unklar.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Lage ist etwas differenzierter als Donald Trump suggeriert. Er schaut allein auf die Handelsbilanz. Es ist unbestritten, die amerikanische Handelsbilanz ist defizit\u00e4r, auch gegen\u00fcber der EU. Das gilt aber nicht f\u00fcr die Dienstleistungsbilanz. Es trifft auch nicht f\u00fcr die Prim\u00e4rbilanz zu. Alles in allem: Die Leistungsbilanz der USA ist nur leicht defizit\u00e4r gegen\u00fcber der EU. Die Diskussion um \u201ereziproke\u201c Z\u00f6lle zeigt noch etwas anderes. Die Z\u00f6lle in der EU sind tendenziell h\u00f6her als in den USA. Hier hat Donald Trump einen Punkt. Bei 3,6 % der G\u00fcter sind die Z\u00f6lle in der EU um mehr als 10 % h\u00f6her als in den USA, nur bei 1 % handelbarer G\u00fcter sind sie in den USA h\u00f6her (<a href=\"https:\/\/www.imd.org\/ibyimd\/geopolitics\/gauging-business-exposure-to-trumps-emerging-reciprocal-tariff-plans\/\">hier<\/a>). Ein wichtiger Treiber dieser Unterschiede ist der (deutsche) Automobilsektor.&nbsp; Er wird st\u00e4rker als andere Sektoren zollpolitisch abgeschirmt. Allerdings: Bei 84 % der G\u00fcter unterscheiden sich die Z\u00f6lle in der EU und den USA nicht. Macht Donald Trump tats\u00e4chlich Ernst mit \u201ereziproken\u201c Z\u00f6llen w\u00fcrde das vor allem den deutschen Automobilsektor treffen (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39344\">hier<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/evenettua-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-39388\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/evenettua-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/evenettua-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/evenettua-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/evenettua-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/evenettua-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Warum der zollpolitische Furor?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der zollpolitische Rundumschlag von Donald Trump ist auch \u00f6konomisch motiviert. Er leidet unter dem amerikanischen Trauma der De-Industrialisierung. Mit der Globalisierung beschleunigte sich der strukturelle Wandel. Es entstand ein industrieller \u201eRostg\u00fcrtel\u201c mit erheblichen Wohlfahrtsverlusten. Und der amerikanische Traum \u201evom Tellerw\u00e4scher zum Million\u00e4r\u201c bekam Kratzer. Die unteren Einkommensschichten bis hinauf in die untere Mittelschicht mussten Federn lassen. An beidem seien unfaire Praktiken der Handelspartner schuld, allen voran der chinesischen und europ\u00e4ischen. Diese gelte es zu korrigieren. Z\u00f6lle seien das beste Mittel. Donald Trump setzt aber auch auf Z\u00f6lle, weil er sich davon substanzielle staatliche Einnahmen verspricht. Damit k\u00f6nnte er sein Versprechen einl\u00f6sen, Steuern zu senken, ohne die staatliche Verschuldung in die H\u00f6he zu treiben. Die Zeche zahlen die Konsumenten.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich hat er aber die ersten Z\u00f6lle nicht aus \u00f6konomischen, handelspolitischen Gr\u00fcnden eingesetzt. Er wollte politische Ziele erreichen. Mit der Drohung alle importierten G\u00fcter aus Kanada und Mexiko mit 25 % Zoll zu belasten, wollte er einerseits die irregul\u00e4re Migration vor allem aus Mexiko zu stoppen und andererseits den Import von Drogen (Fentanyl) aus beiden L\u00e4ndern einen Riegel vorschieben. Nachdem beide Regierungen entsprechende Ma\u00dfnahmen versprochen haben, hat er die angek\u00fcndigten Z\u00f6lle erst einmal ausgesetzt. Z\u00f6lle haben bei Trump aber auch eine geopolitische Dimension. Mit China ist den USA ein neuer Rivale \u2013 \u00f6konomisch und politisch \u2013 entstanden. Ihm gelte es, Steine in den Weg zu legen. Es m\u00fcsse verhindert werden, dass die USA die Produktion von kritischen G\u00fctern an die chinesische Konkurrenz verliere. Eine harte protektionistische Zollpolitik k\u00f6nne dabei helfen. Die angedrohten Z\u00f6lle gegen Kanada und Mexiko k\u00f6nnen auch als Hinweis an China verstanden werden. Donald Trump signalisiert, dass er chinesische Handelsumlenkungen \u00fcber die beiden Vertragspartner im USMCA in die USA unterbinden werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Es klingt (nur) auf den ersten Blick komisch, aber die Zollpolitik von Donald Trump liegt auf der handelspolitischen Linie der USA der letzten Jahrzehnte. Als Hegemon stellten die USA in ihrer weltwirtschaftlichen Bl\u00fctezeit die (liberale) Welthandelsordnung \u201ekostenlos\u201c bereit. Alle profitierten von den Vorteilen des Freihandels, am meisten die USA selbst. Trittbrettfahrer st\u00f6rten wenig. Das \u00e4nderte sich. Die USA ist ein \u201eschrumpfender Gigant\u201c (Jagdish Bhagwati) (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=22184\">hier<\/a>). Der Anteil am weltweiten BIP sank, der Anteil an der Industrieproduktion ging zur\u00fcck. Andere L\u00e4nder, allen voran China, profitierten stark vom Multilateralismus. Sie wurden ernsthafte Konkurrenten. Die Anreize der USA gingen zur\u00fcck, die Welthandelsordnung weiter unentgeltlich zur Verf\u00fcgung zu stellen. Nun stellt keiner mehr das \u00f6ffentliche Gut &#8222;liberale Welthandelsordnung&#8220; her. Alle handeln handelspolitisch auf eigene Rechnung. Auch die USA unter Donald Trump.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Was sollte Europa handelspolitisch tun?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Handelskrieg ist \u00fcberfl\u00fcssig wie ein Kropf. Er ist weder gerecht(fertigt) (Zollunterschiede sind nicht so gro\u00df) noch effizient (alle verlieren). Die erste Strategie ist Vergeltung: \u201eWie Du mir, so ich Dir\u201c. Eine glaubw\u00fcrdige Drohung w\u00fcrde Verhandlungsdruck aufbauen und k\u00f6nnte handelspolitisch das Schlimmste verhindern. Faktisch sitzen die Europ\u00e4er aber am k\u00fcrzeren Hebel. Sie sind international st\u00e4rker verflochten als die USA, sie haben mehr zu verlieren. Allerdings sind die USA handelspolitisch nicht \u201eunbesiegbar\u201c. Z\u00f6lle auf amerikanische Dienstleistungen, eine steigende Inflation in den USA (Amerikaner entscheiden mit ihren Portemonnaies) und die Abh\u00e4ngigkeit der USA von kritischen Rohstoffen machen sie verwundbar. Die EU k\u00f6nnte allerdings nur die erste der drei Karten spielen. Der Konflikt k\u00f6nnte sich hochschaukeln. Das ist die eigentliche Gefahr der Strategie der Vergeltung. Am Ende verlieren beide, vor allem die europ\u00e4ischen und amerikanischen Konsumenten.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine zweite Strategie ist, Deals auszuloten. Ein m\u00f6glicher Deal w\u00e4re: Die Europ\u00e4er kaufen mehr amerikanische Produkte, die USA verzichten auf h\u00f6here Z\u00f6lle. Die klimabeseelten Europ\u00e4er brauchen mehr LNG und mehr (\u201egr\u00fcnen\u201c) Wasserstoff. Beides k\u00f6nnten die USA g\u00fcnstiger liefern als wir es produzieren k\u00f6nnen. Der schwelende Konflikt mit Russland zwingt Europa, endlich verteidigungsf\u00e4hig zu werden. Daf\u00fcr braucht es Waffen. Eine h\u00f6here Nachfrage nach (modernen) US-R\u00fcstungsg\u00fctern w\u00e4re eine Option. Schlie\u00dflich k\u00f6nnten die Europ\u00e4er den USA entgegenkommen und ihre Agrarm\u00e4rkte \u00f6ffnen. Amerikanische Agrarprodukte h\u00e4tten auch in Europa eine Chance. Gegen solche Deals sprechen allerdings unterschiedliche Interessen in Europa. Frankreich will keinen amerikanischen Wasserstoff importieren. Es will ihn lieber selbst mit Atomstrom produzieren und verkaufen. Eine \u00d6ffnung des europ\u00e4ischen Agrarmarktes trifft auf den Widerstand streikerprobter Landwirte, vor allem und gerade auch in Frankreich (Gelbwesten).<\/p>\n\n\n\n<p>Eine dritte, radikale Strategie ist, europ\u00e4ische Handelsschranken \u2013 Z\u00f6lle, Barrieren, Subventionen &#8211; unilateral abzubauen oder zumindest die Z\u00f6lle auf das niedrigere amerikanische Niveau herunter zu schleusen. Die \u00f6konomische Theorie ist eindeutig: Offenere eigene M\u00e4rkte erh\u00f6hen den inl\u00e4ndischen Wohlstand, unabh\u00e4ngig davon, was das Ausland macht. Schon Fred\u00e9ric Bastiat, ein franz\u00f6sischer \u00d6konom und Politiker des 19. Jahrhunderts, hat darauf hingewiesen, dass es keinen Sinn mache, seine eigenen Hochseeh\u00e4fen mit Felsbrocken zu blockieren, weil andere L\u00e4nder nur Felsk\u00fcsten h\u00e4tten. Baute Europa seine Schranken ab, k\u00e4me Donald Trump unter Druck, seine Zollpolitik zu \u00fcberdenken. Eine solche Politik produziert allerdings nicht nur Gewinner in Europa, die inl\u00e4ndischen Konsumenten. Es gibt auch Verlierer, bisher gesch\u00fctzte inl\u00e4ndische Branchen, die unter ausl\u00e4ndischen Wettbewerbsdruck kommen. Die Agrarlobbyisten in Berlin, Paris und anderswo in europ\u00e4ischen L\u00e4ndern mit starker Landwirtschaft haben schon mal verlauten lassen, was sie von einer solchen Politik halten, nichts.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Wie wird Europa handelspolitisch unabh\u00e4ngiger?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie man es auch dreht und wendet, Europa muss handelspolitisch unabh\u00e4ngiger von den USA werden. Ein erster Schritt w\u00e4re es, seine internationalen Handelsbeziehungen auf eine breitere Basis zu stellen. Ist Europa handelspolitisch st\u00e4rker diversifiziert, ist es von den zollpolitischen Launen eines Donald Trump weniger abh\u00e4ngig. Mehr Freihandelsabkommen mit Staaten \u00fcberall in der Welt sind ein wichtiger Schritt. Dabei sollte man sich allerdings nicht so dumm anstellen wie bei TTIP, dem gescheiterten Freihandelsabkommen mit den USA. Es ist ein grober Fehler, die Verhandlungen mit moralischen, sozialen und umweltpolitischen Nachhaltigkeitsforderungen zu \u00fcberfrachten. Es sollte in erster Linie um Freihandel, weniger um Gerechtigkeit, Kinderarbeit, Menschenrechte und Klimawandel gehen. Sonst k\u00f6nnten Chlorh\u00fchnchen wieder gackern und Verhandlungen \u00fcber Freihandelsabkommen scheitern. Die Konzentration auf die \u00d6konomie w\u00fcrde es leichter machen, sich mit anderen gro\u00dfen Staaten, wie China und Indien, handelspolitisch zu verst\u00e4ndigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein anderer Schritt w\u00e4re, Effizienzreserven zu heben. Das w\u00fcrde helfen, Verluste an internationaler Wettbewerbsf\u00e4higkeit, die Europa durch h\u00f6here amerikanische Z\u00f6lle erleidet, zumindest teilweise zu kompensieren. Das k\u00f6nnte gelingen, wenn die Mitgliedsl\u00e4nder ihre nationalen Standorte st\u00e4rken. Notwendig ist eine konsequente Angebotspolitik. Eine europ\u00e4ische Industriepolitik ist kein Ersatz. Europa wird attraktiver f\u00fcr ausl\u00e4ndisches Kapital. Die Defizite in der Kapitalbilanz gehen zur\u00fcck, die \u00dcbersch\u00fcsse in der Leistungsbilanz sinken. Donald Trump k\u00f6nnte zufrieden sein. Mario Draghi hat k\u00fcrzlich auf Effizienzverluste hingewiesen, weil Europa erfolgreich Z\u00f6lle auf sich selbst erhebt. Hohe interne Barrieren und regulatorische H\u00fcrden wirken wie Z\u00f6lle. Sie sind sch\u00e4dlicher als alles, was die USA zollpolitisch in Europa anrichten k\u00f6nnten. Es gelte, endlich den europ\u00e4ischen Binnenmarkt zu vervollst\u00e4ndigen. Dann k\u00f6nnte Europa der zwanghafte Zoll-Furor eines Donald Trump (fast) egal sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Erhebliche Effizienzreserven in Europa zu heben und den Handel weltweit st\u00e4rker zu diversifizieren, macht Europa handelspolitisch zwar unabh\u00e4ngiger von Donald Trump und hilft Europa, amerikanische Zolllasten leichter zu tragen. Allerdings: Der gro\u00dfe amerikanische Markt ist f\u00fcr Europa (noch lange) nicht zu ersetzen. Europa wird auch k\u00fcnftig mit der protektionistischen Handelspolitik des \u201eschrumpfenden Giganten\u201c leben m\u00fcssen. Europa zieht gegen die USA handelspolitisch immer den K\u00fcrzeren, solange milit\u00e4rische Sicherheit in Europa ohne die USA nicht m\u00f6glich ist. Es bleibt wirtschaftlich durch die USA erpressbar (Moritz Schularick). Aber: Vielleicht \u00e4ndert sich die Lage schneller als gedacht. Sollten sich die USA milit\u00e4risch aus Europa zur\u00fcckziehen, kann Europa verteidigungspolitisch nicht mehr Trittbrett fahren. Es muss milit\u00e4risch auf eigenen Beinen stehen. Damit ist es wirtschaftlich schwerer durch die USA erpressbar. Europa hat es in der Hand, ob die amerikanischen Donald Trumps weiter handelspolitisch Angst und Schrecken verbreiten. Nur: Billig wird das nicht. Die &#8222;Friedensdividende&#8220; muss zur\u00fcckgezahlt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hat Freihandel fertig? Tats\u00e4chlich ist das regelbasierte Welthandelssystem auf dem R\u00fcckzug, ein machtbasiertes gewinnt an Boden. Verwunderlich ist das nicht. Die USA, der \u201eschrumpfende Gigant\u201c, hat schon l\u00e4nger wenig Anreize, das \u00f6ffentliche Gut \u201eliberale Welthandelsordnung\u201c weiter bereit zu stellen. F\u00fcr sie hat der Kampf gegen den chinesischen Rivalen absolute Priorit\u00e4t, wirtschaftlich und milit\u00e4risch. Sie will ihn mit protektionistischen Mittel f\u00fchren. Die Strategie \u201eWandel durch Handel\u201c hat nicht funktioniert. Auch die EU ger\u00e4t immer mehr ins Fadenkreuz zollpolitischer Attacken der USA. Allerdings: Europa ist zollpolitisch kein Waisenknabe. Die Z\u00f6lle sind in Europa im Schnitt h\u00f6her als in den USA, in einigen Branchen signifikant. Europa w\u00fcrde kein Zacken aus der Krone fallen (J\u00f6rg Kr\u00e4mer), Donald Trump bei den Z\u00f6llen entgegenzukommen. Das macht auch deshalb Sinn, weil Europa einen Handelskrieg gegen die USA nicht gewinnen kann, zumindest so lange nicht, wie es auf den milit\u00e4rischen Schutzschirm der USA angewiesen ist. Es bleibt wirtschaftlich erpressbar. Europa sollte sich nicht in zollpolitischen Scharm\u00fctzeln verzetteln. Sinnvoller w\u00e4re es, den Binnenmarkt voranzubringen, mehr auf Freihandelszonen zu setzen und endlich verteidigungsf\u00e4hig zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zu Trumponomics:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39126\">Die seltsame \u00d6konomie des Donald Trump. Angebotspolitik, Z\u00f6lle und Abschiebungen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38993\">Donald Trump bek\u00e4mpft das falsche Defizit. Handel, Z\u00f6lle, Verschuldung<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das regelbasierte Welthandelssystem ist auf dem R\u00fcckzug, ein machtbasiertes gewinnt an Boden. Die USA, der \u201eschrumpfende Gigant\u201c, hat wenig Anreize, das \u00f6ffentliche Gut \u201eliberale Welthandelsordnung\u201c weiter bereit zu stellen. Priorit\u00e4t hat der Kampf gegen den chinesischen Rivalen. Trump will ihn protektionistisch f\u00fchren. Auch die EU ger\u00e4t zunehmend ins Fadenkreuz zollpolitischer Attacken der USA. Allerdings: Europa ist zollpolitisch kein Waisenknabe. Die Z\u00f6lle sind in Europa im Schnitt h\u00f6her als in den USA, in einigen Branchen signifikant. Europa w\u00fcrde kein Zacken aus der Krone fallen, Donald Trump bei den Z\u00f6llen entgegenzukommen. Europa kann einen Handelskrieg gegen die USA nicht gewinnen, so lange es auf den milit\u00e4rischen Schutzschirm der USA angewiesen ist. Es bleibt wirtschaftlich erpressbar. Europa sollte sich nicht in zollpolitischen Scharm\u00fctzeln verzetteln. Sinnvoller w\u00e4re es, den Binnenmarkt voranzubringen, mehr auf Freihandelszonen zu setzen und endlich verteidigungsf\u00e4hig zu werden.<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":39387,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2170],"tags":[556,324,2333,1187],"class_list":["post-39384","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-handelspolitisches","tag-berthold","tag-europa","tag-trump","tag-zolle"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Trumponomics (3) Der zollpolitische Furor des Donald Trump Wie sollte Europa darauf reagieren?  - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Trumponomics (3) Der zollpolitische Furor des Donald Trump Wie sollte Europa darauf reagieren?  - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Das regelbasierte Welthandelssystem ist auf dem R\u00fcckzug, ein machtbasiertes gewinnt an Boden. Die USA, der \u201eschrumpfende Gigant\u201c, hat wenig Anreize, das \u00f6ffentliche Gut \u201eliberale Welthandelsordnung\u201c weiter bereit zu stellen. Priorit\u00e4t hat der Kampf gegen den chinesischen Rivalen. Trump will ihn protektionistisch f\u00fchren. Auch die EU ger\u00e4t zunehmend ins Fadenkreuz zollpolitischer Attacken der USA. Allerdings: Europa ist zollpolitisch kein Waisenknabe. Die Z\u00f6lle sind in Europa im Schnitt h\u00f6her als in den USA, in einigen Branchen signifikant. Europa w\u00fcrde kein Zacken aus der Krone fallen, Donald Trump bei den Z\u00f6llen entgegenzukommen. Europa kann einen Handelskrieg gegen die USA nicht gewinnen, so lange es auf den milit\u00e4rischen Schutzschirm der USA angewiesen ist. Es bleibt wirtschaftlich erpressbar. Europa sollte sich nicht in zollpolitischen Scharm\u00fctzeln verzetteln. Sinnvoller w\u00e4re es, den Binnenmarkt voranzubringen, mehr auf Freihandelszonen zu setzen und endlich verteidigungsf\u00e4hig zu werden.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-02-18T23:10:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-07-27T07:41:34+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/maga-2-1024x682.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1024\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"682\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Norbert Berthold\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Norbert Berthold\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"1\u00a0Minute\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384\"},\"author\":{\"name\":\"Norbert Berthold\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\"},\"headline\":\"Trumponomics (3) Der zollpolitische Furor des Donald Trump Wie sollte Europa darauf reagieren?\",\"datePublished\":\"2025-02-18T23:10:00+00:00\",\"dateModified\":\"2025-07-27T07:41:34+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384\"},\"wordCount\":2284,\"commentCount\":0,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/maga-2.png\",\"keywords\":[\"Berthold\",\"Europa\",\"Trump\",\"Z\u00f6lle\"],\"articleSection\":[\"Handelspolitisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384\",\"name\":\"Trumponomics (3) Der zollpolitische Furor des Donald Trump Wie sollte Europa darauf reagieren? - Wirtschaftliche Freiheit\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/maga-2.png\",\"datePublished\":\"2025-02-18T23:10:00+00:00\",\"dateModified\":\"2025-07-27T07:41:34+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/maga-2.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/maga-2.png\",\"width\":1949,\"height\":1299},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Trumponomics (3) Der zollpolitische Furor des Donald Trump Wie sollte Europa darauf reagieren?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554\",\"name\":\"Norbert Berthold\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg\",\"caption\":\"Norbert Berthold\"},\"description\":\"Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=7\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Trumponomics (3) Der zollpolitische Furor des Donald Trump Wie sollte Europa darauf reagieren?  - Wirtschaftliche Freiheit","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Trumponomics (3) Der zollpolitische Furor des Donald Trump Wie sollte Europa darauf reagieren?  - Wirtschaftliche Freiheit","og_description":"Das regelbasierte Welthandelssystem ist auf dem R\u00fcckzug, ein machtbasiertes gewinnt an Boden. Die USA, der \u201eschrumpfende Gigant\u201c, hat wenig Anreize, das \u00f6ffentliche Gut \u201eliberale Welthandelsordnung\u201c weiter bereit zu stellen. Priorit\u00e4t hat der Kampf gegen den chinesischen Rivalen. Trump will ihn protektionistisch f\u00fchren. Auch die EU ger\u00e4t zunehmend ins Fadenkreuz zollpolitischer Attacken der USA. Allerdings: Europa ist zollpolitisch kein Waisenknabe. Die Z\u00f6lle sind in Europa im Schnitt h\u00f6her als in den USA, in einigen Branchen signifikant. Europa w\u00fcrde kein Zacken aus der Krone fallen, Donald Trump bei den Z\u00f6llen entgegenzukommen. Europa kann einen Handelskrieg gegen die USA nicht gewinnen, so lange es auf den milit\u00e4rischen Schutzschirm der USA angewiesen ist. Es bleibt wirtschaftlich erpressbar. Europa sollte sich nicht in zollpolitischen Scharm\u00fctzeln verzetteln. Sinnvoller w\u00e4re es, den Binnenmarkt voranzubringen, mehr auf Freihandelszonen zu setzen und endlich verteidigungsf\u00e4hig zu werden.","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2025-02-18T23:10:00+00:00","article_modified_time":"2025-07-27T07:41:34+00:00","og_image":[{"width":1024,"height":682,"url":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/maga-2-1024x682.png","type":"image\/png"}],"author":"Norbert Berthold","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Norbert Berthold","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"1\u00a0Minute"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384"},"author":{"name":"Norbert Berthold","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554"},"headline":"Trumponomics (3) Der zollpolitische Furor des Donald Trump Wie sollte Europa darauf reagieren?","datePublished":"2025-02-18T23:10:00+00:00","dateModified":"2025-07-27T07:41:34+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384"},"wordCount":2284,"commentCount":0,"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/maga-2.png","keywords":["Berthold","Europa","Trump","Z\u00f6lle"],"articleSection":["Handelspolitisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384","name":"Trumponomics (3) Der zollpolitische Furor des Donald Trump Wie sollte Europa darauf reagieren? - Wirtschaftliche Freiheit","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/maga-2.png","datePublished":"2025-02-18T23:10:00+00:00","dateModified":"2025-07-27T07:41:34+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#primaryimage","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/maga-2.png","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/maga-2.png","width":1949,"height":1299},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Trumponomics (3) Der zollpolitische Furor des Donald Trump Wie sollte Europa darauf reagieren?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/bcf0039b0b5485b761fb6e35ed8ea554","name":"Norbert Berthold","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/norbert_berthold.jpg","caption":"Norbert Berthold"},"description":"Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=7"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39384","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39384"}],"version-history":[{"count":32,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39384\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":40954,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39384\/revisions\/40954"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/39387"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39384"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39384"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39384"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}