{"id":39715,"date":"2025-03-26T00:23:00","date_gmt":"2025-03-25T23:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39715"},"modified":"2025-07-15T11:03:47","modified_gmt":"2025-07-15T10:03:47","slug":"trumponomics-4-handel-dollar-schutzschirm-hat-donald-trump-einen-plan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39715","title":{"rendered":"<b>Trumponomics (4) <\/b><br>Handel, Dollar, Sicherheit <br><b>Hat Donald Trump einen Plan? <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u201eJa; mach nur einen Plan, sei nur ein gro\u00dfes Licht! Und mach dann noch\u2019nen zweiten Plan, gehen tun sie beide nicht.\u201c (Berthold Brecht)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Die nerv\u00f6se Unrast, die heute verwirft, was gestern galt, schafft ein gro\u00dfes Ma\u00df von Unsicherheit und verhindert viele Investitionen\u201c.<\/em> (Walter Eucken)<\/p>\n\n\n\n<p>Am 20. Januar 2025 wurden die Trump-Festspiele wieder er\u00f6ffnet. Die erste Pr\u00e4sidentschaft (Trump I) endete mit dem Angriff auf das Kapitol in einem staatspolitischen Eklat. Seitdem vergeht kaum ein Tag, an dem Donald Trump die \u00d6ffentlichkeit nicht mit Dekreten \u00fcbersch\u00fcttet. Das \u00f6konomische Hauptst\u00fcck handelt von Z\u00f6llen, das sicherheitspolitische von der Ukraine. \u00dcberall handelt er gegen geltende Regeln, st\u00f6\u00dft Freund und Feind vor den Kopf, produziert st\u00e4ndig Chaos, manchmal auch Entsetzen. Jeden Tag trifft er eine neue Entscheidung. Was er heute lautstark verk\u00fcndet, ist aber oft schon morgen nicht mehr g\u00fcltig. Z\u00f6lle werden heute angek\u00fcndigt, manche werden exekutiert, andere morgen erst einmal wieder auf Eis gelegt. Die milit\u00e4rische Hilfe f\u00fcr die Ukraine wird heute verweigert, morgen aber wieder gew\u00e4hrt. Was treibt Donald Trump an? Hat er einen Plan? Kann dieser Plan funktionieren? Was bedeutet sein Treiben f\u00fcr Europa?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Donald Trump ein Meister der Dekrete<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Donald Trump verk\u00fcndet es landauf, landab: Die USA w\u00fcrden vom Ausland \u00fcber den Tisch gezogen. Die Schlimmsten seien die Europ\u00e4er. Die EU sei gegr\u00fcndet worden, um die USA zu verarschen. Das sei ein unhaltbarer Zustand. Er werde ihn beenden. \u00d6konomisch arbeitet er sich schon lange an den amerikanischen Defiziten in der Handelsbilanz ab. Amerikanische Kaufkraft w\u00fcrde nicht im Lande bleiben, sondern ins Ausland abflie\u00dfen. Schlecht sei aber auch, dass amerikanische Handelsbilanzdefizite die De-Industrialisierung in den USA beschleunigen w\u00fcrden. Gut bezahlte Arbeitspl\u00e4tze gingen verloren, Industriearbeiter w\u00fcrden verarmen, einst bl\u00fchende Regionen w\u00fcrden zu einem &#8222;rust belt&#8220;. Das alles gesch\u00e4he, weil das Ausland, unfair spiele. Die Z\u00f6lle seien h\u00f6her, Subventionen w\u00fcrden \u00fcppiger flie\u00dfen, die W\u00e4hrungen w\u00fcrden manipuliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die neuste Volte ist die These der Trumpisten, das Ausland nutze den Dollar als Reservew\u00e4hrung und schade den USA, weil deshalb der amerikanische Dollar st\u00e4rker aufwerte. Eine Aufwertung schade aber der heimischen Wirtschaft. Die inl\u00e4ndischen G\u00fcter w\u00fcrden teurer, amerikanische Exporteure w\u00fcrden weniger wettbewerbsf\u00e4hig, die Handelsbilanz der USA gerate ins Defizit, der Prozess der De-Industrialisierung w\u00fcrde beschleunigt. Diese These wird neuerdings auch vom Vorsitzenden des CEA, Stephen Miran, vertreten (<a href=\"https:\/\/www.hudsonbaycapital.com\/documents\/FG\/hudsonbay\/research\/638199_A_Users_Guide_to_Restructuring_the_Global_Trading_System.pdf\">hier<\/a>). Er folgert daraus, das amerikanische Handelsbilanzdefizit lie\u00dfe sich verringern, wenn weniger Kapital aus dem Ausland in die USA flie\u00dfen w\u00fcrde. Eine \u201eGeb\u00fchr\u201c f\u00fcr die Nutzung des Dollars als Reservew\u00e4hrung w\u00fcrde die Kapitalstr\u00f6me in die USA verringern, den Dollar abwerten und die Defizite in der Handelsbilanz abbauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und noch etwas gef\u00e4llt Donald Trump nicht. Das Ausland lebe sicherheitspolitisch unter dem amerikanischen Schutzschuld, ohne daf\u00fcr ad\u00e4quat zu bezahlen. Am wildesten treibe es Europa. Es erf\u00fclle \u2013 zumeist \u2013 die in der NATO vereinbarte 2 %-Marke f\u00fcr Verteidigungsausgaben nicht, obwohl sie es immer wieder verspr\u00e4chen. Europa fahre verteidigungspolitisch Trittbrett. Das m\u00fcsse sich \u00e4ndern. Sicherheitspolitisch reichten die amerikanischen Ressourcen immer weniger, um sich um alles in der Welt zu k\u00fcmmern. Die USA m\u00fcsse Priorit\u00e4ten setzen. Die verteidigungspolitische Arbeitsteilung m\u00fcsse so aussehen, dass sich die USA um den chinesischen Erzkonkurrenten k\u00fcmmere. Die Europ\u00e4er sollten sich milit\u00e4risch um ihren Vorgarten k\u00fcmmern und Russland im Zaum halten. Gegenw\u00e4rtig sei die Unterst\u00fctzung der Ukraine vor allem die Aufgabe der Europ\u00e4er.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Hat Donald Trump einen Plan?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Trump-Auff\u00fchrungen werden unterschiedlich interpretiert. Die einen sind der Meinung, Donald Trump habe keinen Plan. Andere vermuten hinter seinem Verhalten eine ausgekl\u00fcgelte Strategie. Zur ersten Gruppe z\u00e4hlt Joe Stiglitz, ein amerikanischer Nobelpreistr\u00e4ger. Er ist der Meinung, Donald Trump habe nicht nur keine Strategie, er habe auch keine Ahnung, was \u00f6konomische Fragen angeht. Richard Baldwin, ein angesehener Handels\u00f6konom in Lausanne, vermutet hinter dem Trump\u2019schen Verhalten, Inkompetenz, B\u00f6sartigkeit und Geltungssucht (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=9gdOc-Wa92I\">hier<\/a>). Der Drang, in der \u00d6ffentlichkeit gut dazustehen, ein ausgepr\u00e4gtes Ego und eine Echokammer, die ihn von relevanten Informationen abschirmt, w\u00fcrden sein Verhalten bestimmen. \u00d6konomische Rationalit\u00e4t k\u00e4me bei seinen sprunghaften Entscheidungen entschieden zu kurz.<\/p>\n\n\n\n<p>Donald Trump handelt nicht planlos. Er ist \u00fcberzeugt, das Ausland behandle die USA schlecht, handels-, w\u00e4hrungs- und verteidigungspolitisch. Das m\u00fcsse ein Ende haben. Die Defizite in der Handelsbilanz seien ein guter Indikator, dass die USA \u00fcbervorteilt werden. Mit einer strikten Zollpolitik will er die amerikanische Handelsbilanz ausgleichen. Z\u00f6lle sind Steuern auf Importe und Subventionen f\u00fcr Exporte. Sie sollen Importe verringern und Exporte erh\u00f6hen. Die Trump\u2019sche Zollpolitik ist verworren, inkoh\u00e4rt und sprunghaft. Das Arsenal an Z\u00f6llen, auf die Trump setzt, ist gro\u00df. Z\u00f6lle auf Fertigprodukte sind eine Variante, wie etwa 30 % auf alle G\u00fcter. \u201eReziproke\u201c Z\u00f6lle sind eine andere Spielart. Sie sollen am 2. April in Kraft treten. Wie sie ausgestaltet werden, wer sie zahlen muss, wie lange sie gelten sollen, das alles ist unklar. &nbsp;Z\u00f6lle auf bestimmte Produkte, wie 25 % auf Stahl und Aluminium, sind eine dritte Variante. Das trifft alles, das diese Ressourcen enth\u00e4lt. Stahl und Aluminium ist in sehr vielen Endprodukten. Eine vierte, besondere Auspr\u00e4gung sind Z\u00f6lle auf Zwischenprodukte. Trump will alle Varianten nutzen, um die Handelsbilanz auszugleichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch w\u00e4hrungspolitisch bleibt Donald Trump seiner Linie treu: Wenn das Ausland eine Dienstleistung der USA in Anspruch nehme, m\u00fcsse es auch daf\u00fcr bezahlen. Trittbrettfahren soll nicht mehr m\u00f6glich sein. Tats\u00e4chlich nimmt die Welt die Dienste des Dollars als Reservew\u00e4hrung stark in Anspruch. Der Dollar dominiert internationale Transaktionen. Andere W\u00e4hrungen, wie der Euro oder der Renminbi, sind keine wirkliche Konkurrenz. Er ist Num\u00e9raire im Devisenhandel. Den Gro\u00dfteil der Devisenreserven halten die Notenbanken in Dollar. Die internationalen Nutzer des Dollar haben Vorteile, ohne daf\u00fcr zu zahlen. Den USA entstehen Nachteile. Die Nachfrage nach Dollar steigt. Er wertet auf. Die De-industrialisierung wird beschleunigt. Daf\u00fcr, so die Trumpisten, sollen die Nutzer der Reservew\u00e4hrung zahlen. Sie vergessen allerdings zu erw\u00e4hnen, dass es der Dollar als Reservew\u00e4hrung den USA erleichtert, die Haushalts- und Handelsbilanz-Defizite kosteng\u00fcnstiger zu finanzieren, an den Kapitalm\u00e4rkten enorme Macht zu sichern und den Dollar als Waffe in Form von Wirtschaftssanktionen einzusetzen. Die USA sind in einem Dilemma: Mit Blick auf die Industrie ist der Dollar zu stark \u2013 aber mit Blick auf den Kapitalmarkt darf er nicht zu schwach werden (<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/ist-das-donald-trumps-grosser-wirtschaftsplan-110361321.html\">Gerald Braunberger<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Donald Trump nahestehende \u00d6konomen entwickelten einen subtileren w\u00e4hrungspolitischen Plan (Mar-a-Lago Accord), wie man den Dollar gezielt abwerten k\u00f6nne. Die Grundidee: Wen ausl\u00e4ndische Gl\u00e4ubiger den Dollar nutzen, sollen sie daf\u00fcr bezahlen. Sie m\u00fcssen eine Geb\u00fchr entrichten. So sollten etwa ausl\u00e4ndische Halter von US-Staatsanleihen angehalten werden, ihre Best\u00e4nde in solche mit langer Laufzeit (100 Jahre) und niedriger oder keiner Verzinsung umwandeln. Weniger Anleihen w\u00fcrden j\u00e4hrlich f\u00e4llig, die Gl\u00e4ubiger h\u00e4tten weniger Mittel, die sie reinvestieren k\u00f6nnen. Der Dollar w\u00fcrde geschw\u00e4cht. Gel\u00e4nge der Coup, lie\u00dfe sich Haushalts- und Handelsbilanz-Defizit leichter und sicherer finanzieren. Da kein ausl\u00e4ndischer Gl\u00e4ubiger eine solche Transaktion freiwillig durchf\u00fchrt, sollen Z\u00f6lle auf Importe oder ein angedrohter Entzug von milit\u00e4rischem Schutz den Druck auf das Ausland erh\u00f6hen. Wer die Geb\u00fchren f\u00fcr die Nutzung des Dollar zahlt, erh\u00e4lt einen Rabatt bei den Z\u00f6llen oder wird milit\u00e4risch von den USA gesch\u00fctzt, andere nicht. So weit der Plan. Ob er funktioniert, ist eine andere Frage. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was Donald Trump verteidigungspolitisch konkret plant, l\u00e4\u00dft er bisweilen noch im strategischen Nebel. Klar ist allerdings, milit\u00e4rischer Schutz durch die USA wird k\u00fcnftig eine kostenpflichtige Dienstleistung. Wer von den USA milit\u00e4rischen Schutz will, bekommt ihn, muss allerdings daf\u00fcr bezahlen; wer nicht oder nicht ausreichend zahlt, erh\u00e4lt auch keinen oder weniger Schutz. Das trifft vor allem die Europ\u00e4er, die bisher Trittbrett fuhren. Sehr deutlich wird diese Haltung bei der amerikanischen Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr die Ukraine. Trump will sie nur weiter unterst\u00fctzen, wenn sie daf\u00fcr bezahlt. Die Trump\u2019sche Forderung, wonach amerikanische Unternehmen den ersten Zugriff auf die H\u00e4lfte der ukrainischen Rohstoffe haben, zeigt wohin verteidigungspolitisch die Reise gehen soll. Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine will er nur geben, wenn die Europ\u00e4er mit einer Friedenstruppe, also \u201eboots on the ground\u201c, Gewehr bei Fu\u00df stehen. Auf die NATO kommen schwere Zeiten zu. Es geht nicht mehr nur um die 2 %, es geht um (viel) mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>K\u00f6nnen die Pl\u00e4ne funktionieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Donald Trump handelt nicht planlos. Den medialen L\u00e4rm, den er verbreitet, die erratischen Schwankungen, die er produziert, den strategischen Nebel (\u201eflooding the zone\u201c), den er erzeugt, f\u00fchren in die Irre. Er hat einen Plan. Es spricht allerdings vieles daf\u00fcr, dass er scheitern wird. Handelspolitisch h\u00e4ngt Donald Trump einem merkantilistischen Irrtum nach. Er interpretiert Defizite in der Handelsbilanz falsch. Sie sind kein Indikator, dass die USA \u00fcbervorteilt werden (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39126\">hier<\/a>). Und Donald Trump ist besessen von Z\u00f6llen. Das ist grober Unfug. Z\u00f6lle sind in jeder Hinsicht ein untaugliches Instrument der Handelspolitik. Grunds\u00e4tzlich \u201egewinnt die Makro\u00f6konomie immer\u201c (Richard Baldwin). Die Aufwertung des Dollar neutralisiert die Wirkungen der Z\u00f6lle auf die Handelsbilanz. Kommt es zur Vergeltung des Auslandes, gilt das umso mehr <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384\">(hier<\/a>). Z\u00f6lle schaden allen, auch der amerikanischen Wirtschaft. Sie unterbrechen internationale Lieferketten. Die Vorteile des internationalen Handels erodieren. Besonders sch\u00e4dlich sind Z\u00f6lle auf Zwischenprodukte. Die steigenden Kosten der importierten Zwischenprodukte treffen die Produktionsprozesse amerikanischer Unternehmen unmittelbar. Donald Trump versch\u00e4rft die negativen Wirkungen von Z\u00f6llen, weil er Unsicherheit s\u00e4t, welche Z\u00f6lle kommen, ob sie kommen, wann sie kommen, wie hoch sie sind und ob sie wieder zur\u00fcckgenommen werden. Wie sollen unter diesen Bedingungen, Unternehmen sich entscheiden zu investieren?<\/p>\n\n\n\n<p>Eine protektionistische Handelspolitik ist auch w\u00e4hrungspolitisch f\u00fcr die USA heikel. W\u00fcrde sie umgesetzt, gef\u00e4hrdete sie die Stellung des Dollar als internationale Reservew\u00e4hrung. Gel\u00e4nge es Trump mit einer restriktiven Zollpolitik das Handelsbilanz-Defizit zu verringern, w\u00e4re der Erfolg allerdings fl\u00fcchtig. Die im Ausland umlaufende Menge an Dollar w\u00fcrde sinken. Das Angebot an weltweit nutzbarer Liquidit\u00e4t ginge zur\u00fcck (Triffin-Dilemma). Der \u201eorigin\u00e4re\u201c Aufwertungseffekt h\u00f6herer Z\u00f6lle w\u00fcrde verst\u00e4rkt, das amerikanische Handelsbilanz-Defizit stiege wieder an. F\u00fcr die amerikanische Handelsbilanz w\u00e4re wenig gewonnen. Negativ w\u00fcrde f\u00fcr die USA zu Buche schlagen, dass sie ihre eigene Reservew\u00e4hrung sabotierten. Die &#8222;seigniorage&#8220; aus dem Dollar als Reservew\u00e4hrung w\u00fcrde sinken. F\u00fcr die USA w\u00fcrde es auch schwieriger, andere L\u00e4nder finanziell wirksam zu sanktionieren. Vor allem aber w\u00fcrde es f\u00fcr die USA teurer, die eigenen Haushalts- und Leistungsbilanzdefizite zu finanzieren. Die USA k\u00e4men wohl nicht umhin, das f\u00fcr das Leistungsbilanz-Defizit urs\u00e4chliche Haushalts-Defizit anzugehen (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38993\">hier<\/a>). Das ist allerdings politisch unpopul\u00e4r, auch in den USA. Darum dr\u00fcckt sich Donald Trump noch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee, ausl\u00e4ndische Nutzer des Dollar zur Kasse zu bitten, ist eine Schnapsidee. Sie scheitert schon daran, dass die USA die Geb\u00fchren daf\u00fcr nicht durchsetzen k\u00f6nnen. Die Zollpolitik ist keine Hilfe, sie wird scheitern. Damit f\u00e4llt sie als Druckmittel aus, um die Nutzer der Reservew\u00e4hrung zur Zahlung zu bewegen. Vor allem aber, die Vorteile der internationalen Nutzung des Dollar sind f\u00fcr die USA so gro\u00df, dass sie schwerlich darauf verzichten werden. Einiges deutet darauf hin, dass die US-Regierung die Ideen von Stephen Miran nicht ernsthaft verfolgt. Mit einem digitalen Dollar will sie neuerdings der Erosion des Dollar als Reservew\u00e4hrung entgegenwirken. Er soll als privater Dollar-Stablecoin auf den Markt kommen, durch US-Staatsanleihen abgesichert und von gro\u00dfen Tech-Unternehmen, wie etwa Meta, in Umlauf gebracht und bewirtschaftet werden. Damit schl\u00e4gt Donald Trump zwei Fliegen mit einer Klappe: Er wirkt der Erosion des Dollar als Reservew\u00e4hrung entgegen und erleichtert die Finanzierung der riesigen Haushals- und Leistungsbilanzdefizite. Eine gezielte Abwertung des Dollar (Mar-a-Lago Accord) erreicht er allerdings nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der amerikanische Plan, vor allem die europ\u00e4ischen NATO-Mitglieder st\u00e4rker zur Kasse zu bitten, ist nicht neu. Schon Barack Obama hat ihn ge\u00e4u\u00dfert, Donald Trump I hat ihn vehement gefordert, Joe Biden hat ihn wiederholt, Donald Trump II scheint nun N\u00e4gel mit K\u00f6pfen machen zu wollen. Lange haben die Europ\u00e4er die amerikanischen Pr\u00e4sidenten nicht ernst genommen. Das scheint sich jetzt zu \u00e4ndern. Die Forderung, die Verteidigungsausgaben effektiv auf 2 % des BIP anzuheben, ist der Preis f\u00fcr den milit\u00e4rischen Schutz der Amerikaner. Donald Trump spricht nicht mehr \u00fcber 2, sondern \u00fcber 3, 4 oder gar 5 %. Von der Anhebung der Verteidigungsausgaben profitieren die USA direkt und indirekt. Direkt, weil amerikanische Truppen st\u00e4rker durch europ\u00e4ische Streitkr\u00e4fte ersetzt werden. Indirekt, weil die verst\u00e4rkten Waffenk\u00e4ufe der Europ\u00e4er vor allem in den USA get\u00e4tigt werden. Der h\u00f6here Preis f\u00fcr die milit\u00e4rische Dienstleistung der USA tr\u00e4gt dazu bei, dass die Europ\u00e4er einen eigenen Schutz, mit mehr Truppen und europ\u00e4ischem Material, aufbauen wollen. Machen die Europ\u00e4er tats\u00e4chlich ernst, erodiert das sicherheitspolitische Druckmittel der USA. Europa wird handels- und w\u00e4hrungspolitisch weniger erpressbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Donald Trump ist (handelspolitisch) neben der Spur. Seine Philosophie im Umgang mit dem Ausland ist einfach: 1) Die USA wollen &#8222;fair&#8220; behandelt werden, auch von den Europ\u00e4ern. 2) Wer von den USA etwas will, muss daf\u00fcr einen ad\u00e4quaten Preis bezahlen. Handelspolitisch will er verhindern, dass die USA \u00fcber den Tisch gezogen werden. W\u00e4hrungspolitisch will er ausl\u00e4ndische Nutzer des Dollar als Reservew\u00e4hrung zur Kasse bitten. Verteidigungspolitisch will er den milit\u00e4rischen Schutz durch die USA kostenpflichtig(er) machen. Es spricht allerdings wenig daf\u00fcr, dass seine Pl\u00e4ne aufgehen. Handelspolitisch ist Donald Trump von der fixen (merkantilistischen) Idee besessen, die amerikanischen Handelsbilanzdefizite abzubauen. Sein zollpolitischer Wahn w\u00fcrde alle, auch die USA selbst, teuer zu stehen kommen. Auch der angedachte w\u00e4hrungspolitische Weg f\u00fchrt in die Irre. Eine Geb\u00fchr f\u00fcr die ausl\u00e4ndische Nutzung des Dollar w\u00e4re f\u00fcr die USA ein Schuss ins eigene Knie. Sie w\u00fcrden sich selbst sch\u00e4digen, wenn sie sich entschieden, die \u201eeinzigartigen\u201c Vorteile einer dominanten weltweiten Reservew\u00e4hrung zu sabotierten. Eine globale Finanzkrise w\u00e4re unvermeidlich. Das verteidigungspolitische Trittbrettfahrer-Verhalten vor allem der Europ\u00e4er zu verringern, hat dagegen was. Vielleicht zwingt es die EU endlich, milit\u00e4risch st\u00e4rker auf eigenen Beinen zu stehen. Baut Europa einen eigenen Schutzschirm auf, ist es sicherheitspolitisch weniger von den USA abh\u00e4ngig. Das gelingt zwar nicht von heute auf morgen. Die USA werden noch gebraucht. Je weniger allerdings Europa von den USA milit\u00e4risch abh\u00e4ngig ist, desto weniger ist es \u00f6konomisch von Typen wie Donald Trump erpressbar. Nur: Billig wird das nicht!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zu Trumponomics:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384\">Der zollpolitische Furor des Donald Trump. Wie sollte Europa darauf reagieren?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39126\">Die seltsame \u00d6konomie des Donald Trump. Angebotspolitik, Z\u00f6lle und Abschiebungen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38993\">Donald Trump bek\u00e4mpft das falsche Defizit. Handel, Z\u00f6lle, Verschuldung<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Handelspolitisch will Donald Trump verhindern, dass die USA \u00fcber den Tisch gezogen werden. W\u00e4hrungspolitisch will er ausl\u00e4ndische Nutzer des Dollar als Reservew\u00e4hrung zur Kasse bitten. Verteidigungspolitisch will er den milit\u00e4rischen Schutz anderer durch die USA kostendeckender gestalten. Das klingt nach einem &#8222;gro\u00dfen Plan&#8220;.<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":39720,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2170,2359,434],"tags":[556,209,280,2333,1187],"class_list":["post-39715","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-handelspolitisches","category-militaerisches","category-waehrungspolitisches","tag-berthold","tag-dollar","tag-schutzschirm","tag-trump","tag-zolle"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Trumponomics (4) Handel, Dollar, Sicherheit Hat Donald Trump einen Plan?  - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39715\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Trumponomics (4) Handel, Dollar, Sicherheit Hat Donald Trump einen Plan?  - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Handelspolitisch will Donald Trump verhindern, dass die USA \u00fcber den Tisch gezogen werden. 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