{"id":3980,"date":"2010-08-17T00:01:42","date_gmt":"2010-08-16T23:01:42","guid":{"rendered":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3980"},"modified":"2010-08-17T06:25:03","modified_gmt":"2010-08-17T05:25:03","slug":"wer-wird-denn-gleich-in-die-luft-gehenduisburg-ist-eine-katastrophe-aber-kein-skandal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3980","title":{"rendered":"Wer wird denn gleich in die Luft gehen?<br\/><small>Duisburg ist eine Katastrophe, aber kein Skandal<\/small>"},"content":{"rendered":"<p>Den \u00e4lteren unter uns ist noch die HB Zigarettenwerbung bekannt, bei der sich ein recht nerv\u00f6ser und h\u00e4ufig ungeschickter Mann von einer allt\u00e4glichen Katastrophe in die n\u00e4chste bewegte, um dann regelm\u00e4\u00dfig vor Wut in die Luft zu gehen. Das sogenannte HB-M\u00e4nnchen beruhigte sich durch Rauchen einer Zigarette und dann ging alles wie von selbst.<\/p>\n<p>Der Ratschlag, eine Zigarette zu rauchen, ist gewiss nicht gut, der Rat nach einer Katastrophe wie der Duisburger erst einmal ruhig nachzudenken und die Probleme n\u00fcchtern zu analysieren, ist jedoch ausgezeichnet. Wir sind von dieser Ruhe nach dem Sturm weit entfernt. So wie der Raucher seiner Sucht, geben wir vielmehr unserer Lust an Skandal und Personalisierung leichtfertig nach.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zwar wird auch bei ruhiger Aufarbeitung des furchtbaren Geschehens im Gegensatz zu landl\u00e4ufigen Werbeversprechen danach keineswegs \u201ealles wie von selbst\u201c gehen. Nachhaltige, von einzelnen Personen und deren Engagement unabh\u00e4ngige Verbesserungen werden aber wenigstens m\u00f6glich und sogar wahrscheinlich, wenn wir uns um allgemeine Entscheidungsprozesse und deren Qualit\u00e4tsverbesserung vorrangig k\u00fcmmern. Dazu m\u00fcssen wir alle endlich aufh\u00f6ren, das Kernproblem in pers\u00f6nlicher Verantwortung erblicken zu wollen. Versuchen wir die Angelegenheit also einmal n\u00fcchtern und ohne voreilige Skandalisierung zu betrachten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>1. Aus gegebenem Anlass<\/strong><\/p>\n<p>Wenn eine Stadt wie Duisburg (unberechtigterweise auch \u201eD\u00fcsterburg\u201c genannt) danach strebt, positive Schlagzeilen zu erzeugen, dann ist das an sich nicht verfehlt. Die Durchf\u00fchrung der \u201eLove Parade\u201c bot eine entsprechende Chance. Es ist gewiss auch nachvollziehbar, dass in der Vorbereitung der \u201eLove Parade\u201c an Mitarbeiter appelliert wurde, Hindernisse zu \u00fcberwinden und die Veranstaltung m\u00f6glich zu machen. Diejenigen, die darauf dr\u00e4ngten voranzuschreiten, sehen heute wie verantwortungslose Zyniker aus, spielten aber nur eine der in einem solchen Prozess notwendigen Rollen. Das sollten wir anerkennen.<\/p>\n<p>In der Vorbereitung von Gro\u00dfereignissen gibt es immer Hindernisse, Gegeneinw\u00e4nde und vor allem auch uneliminierbare Rest-Risiken. Die Forderung, nur dann zu handeln, wenn alle Risiken ausgeschlossen werden k\u00f6nnen, ist unsinnig, weil dann \u00fcberhaupt nicht mehr gehandelt werden k\u00f6nnte. Neben den \u201eBedenkentr\u00e4gern&#8220; muss es also immer auch \u201eHoffnungstr\u00e4ger\u201c geben. Es kommt zugleich darauf an, daf\u00fcr zu sorgen, dass die Risiken angemessen ber\u00fccksichtigt wurden, bevor eine positive Durchf\u00fchrungsentscheidung f\u00fcr eine risikobehaftete Aktion getroffen wird. Sie ist nur dann zu treffen, wenn erwartet werden darf, dass die Risiken bis auf einen akzeptablen Rest beherrschbar sind.<\/p>\n<p>Man macht es sich allerdings zu einfach, wenn man es bei dem einfachen Vorsatz bzw. Appell, Risiken angemessen zu ber\u00fccksichtigen, bewenden lie\u00dfe. Die Hauptfrage ist die nach geordneten Verfahren, die unabh\u00e4ngig von den guten Vors\u00e4tzen der Beteiligten aufgrund systematischer Rollenverteilung f\u00fcr alle Risiken einen Anwalt vorsehen. Die angemessene Ber\u00fccksichtigung der Risiken muss von diesen Personen eingefordert und auch in einem Prozess der gemeinsamen Entscheidungsfindung durchgesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Da es im Ablauf einer Veranstaltungsplanung der Gr\u00f6\u00dfenordnung der \u201eLove Parade\u201c immer Zweifel an der Sicherheit geben muss, muss von den Anw\u00e4lten der jeweiligen Gesichtspunkte und Sicherheitsinteressen auch eine gewisse Loyalit\u00e4t gefordert werden. Ist der Appell an die Loyalit\u00e4t zu erfolgreich, werden wir unannehmbar gro\u00dfen Gefahren ausgesetzt. Ist die Loyalit\u00e4t der Mitwirkenden zu gering, dann werden vielf\u00e4ltige an sich n\u00fctzliche Vorhaben verhindert.<\/p>\n<p>Die rechte Balance ist wesentlich und an der hat es vermutlich in Duisburg gefehlt. Es kommt aber nicht darauf an, hierf\u00fcr \u201eeinen Schuldigen benennen  zu k\u00f6nnen, sondern darauf herauszufinden, was an Prozessen wie dem der Duisburger Veranstaltungsplanung und -durchf\u00fchrung allgemein zu ver\u00e4ndern ist, um eine angemessene Balance sicherzustellen.<\/p>\n<p>Zur Diskussion der Frage, wie man die Wahrung der rechten Balance \u201everfahrensm\u00e4\u00dfig\u201c absichern kann, bietet Duisburg vor allem Anlass. Das ist aber nicht die Frage, die wir im Augenblick in der \u00d6ffentlichkeit diskutieren. Es herrscht vielmehr das \u00fcbliche Verantwortungsgeschrei, das sich gern selbst als Ausdruck kritischen Denkens missversteht, es aber leichtfertig an jedem Willen zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit unser aller Fehlbarkeit fehlen l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>2. Die \u00f6ffentliche Behandlung des Problems<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Duisburger Katastrophe dauerte es nicht lange, bis die Medien begannen, geradezu ultimativ die \u00dcbernahme von Verantwortung durch einzelne Personen einzufordern. Den beteiligten Personen ist es aber angesichts der rechtlichen Folgen nahezu unm\u00f6glich, moralische Verantwortung in der \u00d6ffentlichkeit zu \u00fcbernehmen, ohne die eigenen langfristigen Interessen in nahezu selbstzerst\u00f6rerischer Weise zu gef\u00e4hrden. Daher sind solche Forderungen so offenkundig abwegig, dass man denjenigen, die sie erheben Zynismus oder Gedankenlosigkeit unterstellen muss. Au\u00dfer unsere Sensations- und Skandallust anzuregen, bewirken sie nichts positives, sondern nur negatives.<\/p>\n<p>Verantwortliche Medienarbeit und Pressearbeit best\u00fcnde gerade nicht darin, die Emp\u00f6rung zu inszenieren, das Ungl\u00fcck zu personalisieren und nach einzelnen \u201eT\u00e4tern\u201c zu fahnden. Die umgehende Suche nach pers\u00f6nlicher Schuld und Verantwortung steht einem ernsthaften Bem\u00fchen um eine Katastrophenpr\u00e4vention entgegen. Denn sie verhindert es, dass die Beteiligten Hintergr\u00fcnde der Vorg\u00e4nge offen legen und so zur Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Ursachen und deren m\u00f6gliche Verhinderung in der Zukunft beitragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>3. Nie wieder?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir, ebenso wie unsere Politiker und Medienvertreter in der \u00d6ffentlichkeit fordern, \u201eso etwas\u201c d\u00fcrfe \u201enie wieder passieren\u201c, dann klingt das so, als g\u00e4be es jemanden, der m\u00f6glicherweise insoweit anderer Auffassung sein k\u00f6nnte. Aber wenn man von ein paar pathologischen F\u00e4llen absieht, sind sich alle im Ziel der Katastrophenpr\u00e4vention einig. Gestritten werden muss dar\u00fcber, welche Ma\u00dfnahmen die Wahrscheinlichkeit, dass sich solche Katastrophen wieder ereignen, verringern k\u00f6nnen. Sicher ist, dass Appelle in der \u00d6ffentlichkeit, man m\u00f6ge doch in Zukunft \u201everantwortlicher\u201c handeln, nichts bewirken werden. Auch strafrechtliche Vergeltung tr\u00e4gt allenfalls zur Steigerung der Risikoaversion einzelner Personen bei, ohne den generell kompetenten Umgang mit Risiken zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Will man die Suche nach Mitteln und Wegen der Katastrophenpr\u00e4vention erleichtern, so muss man vor allem lernen, aus den Katastrophen zu lernen. Ein angemessener Umgang mit Katastrophen sollte vor allem von der Hypothese ausgehen, dass alle die an der Organisation des Ereignisses, das zur Katastrophe f\u00fchrte, mitgewirkt haben, grunds\u00e4tzlich guten Willens waren. Das sollten wir auch in der \u00d6ffentlichkeit unterstellen. Nur so k\u00f6nnen wir die Beteiligten ermutigen, m\u00f6glichst offen \u00fcber die Hintergr\u00fcnde und Prozesse zu berichten, die zu dem Ungl\u00fcck f\u00fchrten. Denn es ist die Untersuchung der generellen Abl\u00e4ufe und nicht das Augenmerk auf Personen, das zur Pr\u00e4vention beitragen kann. Gute Prozesse sind solche, die auch dann gut funktionieren, wenn ihre Funktionstr\u00e4ger es einmal nicht tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>4. Nicht in die Luft gehen, von der Flugsicherheit lernen<\/strong><\/p>\n<p>Im Luftverkehr hat es in den letzten Jahrzehnten erstaunliche Fortschritte gegeben. Die Flugzeuge wurden immer gr\u00f6\u00dfer und immer schneller, die Reisen mit ihnen immer einfacher und preiswerter. Vor allem aber ist es geradezu unglaublich, wie sehr sich die Sicherheit des Fliegens verbessert hat. Bei der riesigen Zahl von Fl\u00fcgen, von Starts und Landungen muss es auch eine gro\u00dfe Zahl von menschlichen Fehlern, Fehleinsch\u00e4tzungen, Sorglosigkeiten und dergleichen gegeben haben. Wenn es dennoch gelungen ist, das Fliegen so sicher werden zu lassen, wie das heute der Fall ist, dann m\u00fcssen diejenigen, die die entsprechenden Prozesse definiert und implementiert haben, etwas Wesentliches dar\u00fcber herausgefunden haben, wie man Prozesse sicherer macht.<\/p>\n<p>Eine direkte \u00dcbertragung von Prinzipien der Flugtechnik auf andere Lebensbereiche scheidet gewiss aus. Aber man kann sehr wohl viel dar\u00fcber lernen, wie man aus Fehlern lernt, wenn man die Geschichte der Verbesserung der Flugsicherheit betrachtet. Ein vorbildliches Beispiel hierf\u00fcr liefert die An\u00e4sthesiologie, die ebenfalls in den letzen Jahrzehnten unglaubliche Fortschritte gemacht hat und sich dabei von Flugingenieuren und den Strategien der Verbesserung der Flugsicherung inspirieren liess.<\/p>\n<p>Der Schl\u00fcssel zum Erfolg besteht hier im Verzicht auf pers\u00f6nliche Verantwortungszuschreibung: Die am Luftverkehr Beteiligten sind angehalten, auftretende Probleme einschlie\u00dflich von Problemen, die auf eigene Fehler zur\u00fcckgehen, innerhalb einer kurzen Frist zu melden. Derjenige, der umgehend meldet, hat keinerlei direkte Sanktionen zu bef\u00fcrchten. Von extremen Ausnahmen abgesehen wird man ihm ohne weitere Kritik danken f\u00fcr die Informationen und diese dann f\u00fcr eine weitere Verbesserung der Abl\u00e4ufe und Sicherungssysteme heranziehen.<\/p>\n<p>Man zielt darauf ab, die Systeme vor allen Dingen auch gegen \u00fcber der Fehlbarkeit menschlicher Akteure abzusichern. Das kann man aber nur, wenn die Folgen dieser Fehlbarkeit kennt. Von den Fehlern erf\u00e4hrt man aber nur dann umfassend, wenn man die Akteure generell f\u00fcr die Verantwortung f\u00fcr ihre Fehler, soweit wie das m\u00f6glich ist, freistellt.<\/p>\n<p>Entsprechendes k\u00f6nnten wir im politischen Raum nur realisieren, wenn es uns gel\u00e4nge, rechtliche Verantwortungszuschreibungen und auch strafrechtliche Ermittlungen von den Prozessen der Qualit\u00e4tssicherung insbesondere des b\u00fcrokratischen und polizeilichen Handelns zu trennen. Umfassende Zusicherung von Anonymit\u00e4t, die Trennung von strafrechtlicher Ermittlungen zur personalen Verantwortlichkeit von Ermittlungen der Prozessschw\u00e4chen w\u00e4ren anzustreben. Das ist nur m\u00f6glich, wenn wir die Richtung der \u00f6ffentlichen Diskussion \u00fcber solche Fragen \u00e4ndern. Die Katastrophe in Duisburg sollten wir vielleicht zum Anlass nehmen, uns insoweit zu besinnen.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den \u00e4lteren unter uns ist noch die HB Zigarettenwerbung bekannt, bei der sich ein recht nerv\u00f6ser und h\u00e4ufig ungeschickter Mann von einer allt\u00e4glichen Katastrophe in &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3980\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eWer wird denn gleich in die Luft gehen?<br \/><small>Duisburg ist eine Katastrophe, aber kein Skandal<\/small>\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n<p><!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":28,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,1,30],"tags":[304,302,303,274,171],"class_list":["post-3980","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alles","category-allgmeines","category-ethisches","tag-katastrophe","tag-risiko","tag-sicherheit","tag-sicherungssystem","tag-verantwortung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Wer wird denn gleich in die Luft gehen?Duisburg ist eine Katastrophe, aber kein Skandal - Wirtschaftliche Freiheit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3980\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Wer wird denn gleich in die Luft gehen?Duisburg ist eine Katastrophe, aber kein Skandal - Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Den \u00e4lteren unter uns ist noch die HB Zigarettenwerbung bekannt, bei der sich ein recht nerv\u00f6ser und h\u00e4ufig ungeschickter Mann von einer allt\u00e4glichen Katastrophe in &hellip; \u201eWer wird denn gleich in die Luft gehen?Duisburg ist eine Katastrophe, aber kein Skandal\u201c weiterlesen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3980\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2010-08-16T23:01:42+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2010-08-17T05:25:03+00:00\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Hartmut Kliemt\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Hartmut Kliemt\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3980#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=3980\"},\"author\":{\"name\":\"Hartmut Kliemt\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/0079c30c206c15c3422b97e512f9e4dd\"},\"headline\":\"Wer wird denn gleich in die Luft gehen? 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