{"id":39952,"date":"2025-04-10T00:01:00","date_gmt":"2025-04-09T23:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39952"},"modified":"2026-01-04T16:38:14","modified_gmt":"2026-01-04T15:38:14","slug":"trumponomics-5-donald-trump-und-der-amerikanische-steuerzahler-trittbrettfahrer-de-industrialisierung-zolleinnahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39952","title":{"rendered":"<b>Trumponomics (5) <\/b><br>Donald Trump und der amerikanische Steuerzahler <br><b>Trittbrettfahrer, De-Industrialisierung, Zolleinnahmen <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u201eMan kann einige Menschen die ganze Zeit und alle Menschen eine Zeit lang zum Narren halten, aber man kann nicht alle Menschen f\u00fcr alle Zeit zum Narren halten.\u201c<\/em> (Abraham Lincoln)<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eTrump\u2019s economic theory makes Laffer curve look like Newton\u2019s law of gravity and Modern Monetary Theory look like Darwin\u2019s theory of evolution. They are far beyond wrong.\u201c (Lawrence H. Summers)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die USA sind einzigartig und stark. Daran zweifeln Amerikaner nicht. Es ist Donald Trump, der Zweifel s\u00e4t. Die amerikanische Supermacht werde seit Jahrzehnten \u00fcber den Tisch gezogen. Damit m\u00fcsse Schluss sein. Die Zeiten seien vorbei, in denen die Welt auf Kosten der USA lebte, \u00f6konomisch und milit\u00e4risch. Amerika biete globale \u00f6ffentliche G\u00fcter an. Finanziert w\u00fcrden sie mit US-Steuern. Alle anderen L\u00e4nder w\u00fcrden Trittbrett fahren. Das m\u00fcsse ein Ende haben. Damit nicht genug. Das Ausland erodiere die industrielle Steuerbasis der USA. Es spiele unfair. Das beschleunige den Prozess der De-Industrialisierung in den USA. Diese Entwicklung gelte es aufzuhalten, am besten mit h\u00f6heren Z\u00f6llen. Die von den USA angebotenen \u00f6ffentlichen G\u00fcter w\u00fcrden so kostenpflichtig, die Sch\u00e4den f\u00fcr die amerikanische Steuerbasis kompensiert, die Defizite in der Handelsbilanz verringert. Mit den Einnahmen aus Z\u00f6llen k\u00f6nnten inl\u00e4ndische Steuern gesenkt und staatliche Schulden abgebaut werden. Amerikanische Steuerzahler w\u00fcrden entlastet, ihr Wohlstand w\u00fcrde steigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Lebt das Ausland auf Kosten amerikanischer Steuerzahler?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unbestritten ist, die USA produzieren wichtige globale \u00f6ffentlicher G\u00fcter. Die Welthandelsordnung ist eines, der Dollar als Reservew\u00e4hrung ein anderes, der milit\u00e4rische Schutzschild, den die USA \u00fcber die NATO aufspannt, ein drittes. Die Welt nimmt diese Dienste gerne in Anspruch, daf\u00fcr zahlen will sie aber nicht. Die Welt f\u00e4hrt finanziell Trittbrett. Dieses Verhalten will Donald Trump korrigieren. Die wichtigste Baustelle sind die Ausgaben f\u00fcr Verteidigung. Er fordert mehr von den NATO-Verb\u00fcndeten mindestens 2 %, seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges noch mehr. Die USA sind nicht mehr bereit, nur eigene Steuern aufzuwenden, um den milit\u00e4rischen Schutzschirm als \u00f6ffentliches Gut kostenlos anzubieten. Neuerdings zirkulieren in der US-Administration aber auch \u00dcberlegungen, ausl\u00e4ndische Gl\u00e4ubiger zur Kasse zu bitten, wenn sie den Dollar als Reservew\u00e4hrung nutzen. Schlie\u00dflich ist die USA immer weniger bereit, f\u00fcr eine liberale Welthandelsordnung zu sorgen. Der Zollfuror des amerikanischen Pr\u00e4sidenten zeigt, was er von einer regelgebundenen Welthandelsordnung h\u00e4lt, nichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Diskussion um die globalen \u00f6ffentlichen G\u00fcter hat eine Schlagseite. Das Verhalten der USA war nicht uneigenn\u00fctzig. Die Weltwirtschaftsordnung zeigt es deutlich. Zwar haben die USA die Architektur dieser Ordnung entworfen und sie auch aufgebaut. Wegen ihrer starken Stellung im Welthandel profitierten sie aber auch am meisten von dieser Ordnung. Es fiel nicht ins Gewicht, dass es kleinere Trittbrettfahrer gab. Das wurde anders als sich die wirtschaftlichen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse \u00e4nderten. Aus den USA wurde ein \u201eschrumpfender Gigant\u201c (Jagdish Bhagwati). Ihr Interesse an einer liberalen Weltwirtschaftsordnung ging zur\u00fcck. Nicht anders war es mit dem milit\u00e4rischen Schutzschirm. Urspr\u00fcnglich sollte er den Westen vor der Sowjetunion sch\u00fctzen. Das war im priorit\u00e4ren Interesse der Amerikaner. Geopolitische Ver\u00e4nderungen ver\u00e4nderten die Schwerpunkte der US-Milit\u00e4rpolitik. Die Schutzfunktion der USA wurde \u00fcberdehnt, die USA setzten andere regionale Schwerpunkte, die milit\u00e4rische Arbeitsteilung in der NATO wurde eine andere. Die Europ\u00e4er m\u00fcssen f\u00fcr sich selbst sorgen. Sie m\u00fcssen sich auf weniger amerikanische Steuermittel einstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wirtschaftlich wichtiges \u00f6ffentliches Gut produzieren die USA mit dem Dollar als Transaktions- und Reservew\u00e4hrung. Die Trump\u2019sche These ist: Eine Mehrheit der Welt nutze den Dollar, ohne daf\u00fcr ad\u00e4quat zu bezahlen. Die hohe Dollarnachfrage f\u00fchre zu einem strukturell \u00fcberbewerteten Dollar. Das sei eine Quelle anhaltender Handelsbilanz-Defizite. Schlimmer noch, der \u00fcberbewertete Dollar beschleunige die De-Industrialisierung, so Donald Trump. Eine ergiebige Wohlstandsquelle und Steuersubstrat w\u00fcrden ausgetrocknet. Diese Entwicklung m\u00fcsse gestoppt werden. Die ausl\u00e4ndische Nutzung des Dollar solle kostenpflichtig werden. Aber auch hier gilt: Das ist nicht die ganze Wahrheit. Der Dollar verursacht nicht nur Kosten, die USA profitieren auch von seiner einzigartigen Stellung als Reservew\u00e4hrung. Er erleichtert es den USA, Haushalts- und Handelsbilanz-Defizite zinsg\u00fcnstiger zu finanzieren, verschafft ihnen an den Kapitalm\u00e4rkten enorme Macht und erm\u00f6glicht es, den Dollar als scharfe Waffe bei US-Finanzsanktionen einzusetzen. Alles in allem: Das Argument, die USA produzierten \u00f6ffentliche G\u00fcter, die alle Welt nutze, aber nicht ad\u00e4quat bezahle, steht auf t\u00f6nernen F\u00fc\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Erodiert das Ausland die industrielle Steuerbasis der USA?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der industrielle Sektor in den USA ist im Niedergang. Die Produktion schrumpft, die Besch\u00e4ftigung geht zur\u00fcck, industriell gepr\u00e4gte St\u00e4dte und Regionen verarmen, Menschen wandern massenhaft ab. Am meisten verliert die industrielle Mittelschicht. Ihre gut bezahlten Arbeitspl\u00e4tze gehen in gro\u00dfer Zahl verloren. Damit leiden auch St\u00e4dte und Kommunen. Sie verlieren Steuereinnahmen, ihr finanzieller Handlungsspielraum wird stark eingeschr\u00e4nkt. In den USA ist die Meinung weit verbreitet, diese Entwicklung gehe auf das Konto des Auslandes. Vor allem China gilt in den USA als ein S\u00fcndenbock f\u00fcr die De-Industrialisierung. Ihr massives Auftreten auf den Weltm\u00e4rkten h\u00e4tte die Entwicklung beschleunigt, wenn nicht gar ausgel\u00f6st. Vor allem Donald Trump spinnt diesen Faden fort. Er beschuldigt das Ausland, unfair zu spielen, ihre Unternehmen einen k\u00fcnstlichen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen und amerikanische Unternehmen systematisch aus dem Markt zu dr\u00e4ngen. Dabei setze das Ausland auf Z\u00f6lle, Subventionen, Manipulation der Wechselkurse, aber auch auf diskriminierende (Mehrwert)Steuerregelungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den ersten Blick spielt Donald Trump ein Zusammenhang in die Karten. Die Empirie zeigt, die Salden in der Handelsbilanz sind positiv mit der Gr\u00f6\u00dfe des industriellen Sektors korreliert. L\u00e4nder mit einem gro\u00dfen Industriesektor haben oft \u00dcbersch\u00fcsse (Deutschland, China, Japan), L\u00e4nder mit einem kleinen industriellen Sektor dagegen meist Defizite in der Handelsbilanz (Frankreich, Gro\u00dfbritannien, USA). Nach Donald Trump ist die De-Industrialisierung in den USA urs\u00e4chlich f\u00fcr das Defizit in der amerikanischen Handelsbilanz. Da f\u00fcr ihn ein Defizit in der Handelsbilanz des Teufels ist, geht es darum, die De-Industrialisierung zu stoppen oder sogar umzukehren. Daf\u00fcr sei es notwendig, die ausl\u00e4ndischen Verzerrungen auf dem Markt f\u00fcr Industrieprodukte zu eliminieren. Donald Trump glaubt, dazu sei eine protektionistische Zollpolitik am besten geeignet. Das versucht er gerade. Z\u00f6lle von 10 % auf alle in die USA importierten Waren, eine Differenzierung der Z\u00f6lle nach der H\u00f6he der bilateralen Handelsbilanz\u00fcbersch\u00fcsse der L\u00e4nder (20 % f\u00fcr die EU) und Spezialz\u00f6lle f\u00fcr bestimmte G\u00fcter, wie Autos, Aluminium und Stahl (25 %).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"805\" height=\"590\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Steuertrump1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-39955\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Steuertrump1.png 805w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Steuertrump1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Steuertrump1-768x563.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich wird seine Zollpolitik grandios scheitern. Sie wird keines der angestrebten Ziele &#8211; Re-Industrialisierung, Hilfe f\u00fcr die Mittelschicht &#8211; erreichen. Die meisten Arbeitnehmer arbeiten in den USA im Dienstleistungssektor, nur noch 8 % in der Industrie. H\u00f6here Z\u00f6lle machen die breite Mittelschicht, die nicht mehr in der Industrie arbeitet, \u00e4rmer. Sie leidet unter steigenden G\u00fcterpreisen durch h\u00f6here Z\u00f6lle, erh\u00e4lt aber keinen staatlichen Schutz durch Z\u00f6lle. Donald Trump hat die \u201eGesetze des Strukturwandels\u201c nicht verstanden. Der Prozess der De-Industrialisierung wird weniger von Z\u00f6llen als vielmehr von der Entwicklung der Produktivit\u00e4t (Automatisierung) und der steigenden Nachfrage nach Dienstleistungen getrieben. Weder Subventionen (Industriepolitik) noch Z\u00f6lle (Handelspolitik) k\u00f6nnen diese Entwicklung aufhalten. Es ist ein Kampf gegen Windm\u00fchlenfl\u00fcgel. Der Industriesektor wird dasselbe Schicksal erleiden wie zuvor der Agrarsektor. Eine Zollpolitik zum Schutz der Industrie l\u00e4uft ins Leere. Der Staat sollte nicht Arbeitspl\u00e4tze sch\u00fctzen. Er sollte den Arbeitnehmern helfen, die ihren Arbeitsplatz in der Industrie verlieren. Ein solcher wirksamer sozialer Schutzschirm fehlt in den USA.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Will Donald Trump die Haushalts-Defizite auf Kosten des Auslandes l\u00f6sen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Ausland f\u00fcr amerikanische Leistungen ad\u00e4quat zahlen zu lassen, ist das eine. Den \u201ezerst\u00f6rerischen\u201c Einfluss des Auslandes auf die De-Industrialisierung und den Wohlstand der Mittelschicht zu verringern ist das andere. Hohe Zolleinnahmen zu erzielen, um die Steuern zu senken und das Haushaltsdefizit zu verringern, ist ein drittes. Alle diese drei Ziele will Donald Trump mit einem einzigen Instrument, der Zollpolitik, effizient erreichen. \u00d6konomen wissen, das ist ein Ding der Unm\u00f6glichkeit (Tinbergen-Theorem). Amerikanische Leistungen kostenpflichtig(er) zu machen, mag vielleicht noch gelingen. Die De-Industrialisierung zu stoppen und die amerikanische Mittelschicht besser zu stellen, da muss die Zollpolitik scheitern. Aber vielleicht gelingt des Donald Trump ja, mit der Handelspolitik h\u00f6here Zolleinnahmen zu schaffen. Er spricht gro\u00dfsprecherisch von bis zu 1 Billion Dollar j\u00e4hrlich. Viel Hoffnung auf einen solchen Geldsegen kann man ihm allerdings nicht machen. Ein kurzer Blick auf die Zahlen zeigt, gegenw\u00e4rtig sind die Zolleinnahmen in den USA nur eine relativ kleine Einnahmequelle. Nur 1,8 % der Einnahmen der US-Regierung gingen 2023 auf das Konto von Z\u00f6llen und Geb\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"805\" height=\"590\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Steuertrump2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-39956\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Steuertrump2.png 805w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Steuertrump2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Steuertrump2-768x563.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie hoch die Einnahmen aus Z\u00f6llen ausfallen, h\u00e4ngt von vielem ab. Die H\u00f6he der Z\u00f6lle spielt eine gro\u00dfe Rolle, die Preiselastizit\u00e4t der Importe eine andere. Nach einer Daumenregel verringern (einfache) Zollerh\u00f6hungen die Importe um etwa ein Drittel (Paul Krugman). Es existiert so etwas wie eine Laffer-Kurve f\u00fcr Z\u00f6lle. Die ver\u00e4ndert sich, wenn h\u00f6here Ziele gezielt auf G\u00fcter mit hoher Importelastizit\u00e4t erhoben werden. Es f\u00e4llt dann leichter, die Z\u00f6lle auf ausl\u00e4ndische Anbieter abzuw\u00e4lzen. Sie m\u00fcssen die Preise senken, wenn sie im Markt bleiben wollen. Das geht auf die Gewinnmarge. Reagiert allerdings das Ausland mit Vergeltung, sinkt die Preiselastizit\u00e4t. Die Z\u00f6lle sind dann nur noch schwer auf ausl\u00e4ndische Anbieter abzuw\u00e4lzen. Diese schlagen die h\u00f6heren Z\u00f6lle auf die Preise der Importg\u00fcter. Inl\u00e4ndische Konsumenten k\u00f6nnen nur schwer ausweichen. Die inl\u00e4ndischen Zolleinnahmen k\u00f6nnen zwar auch dann noch steigen. Allerdings tragen die inl\u00e4ndischen Konsumenten fast die gesamten Lasten aus h\u00f6heren Z\u00f6llen (95 %). Empirische Untersuchungen best\u00e4tigen dies.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"805\" height=\"590\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Steuertrump3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-39957\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Steuertrump3.png 805w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Steuertrump3-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/Steuertrump3-768x563.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Einnahmen aus Z\u00f6llen sind das eine. Allerdings werden sie Steuern kaum in gr\u00f6\u00dferem Umfang ersetzen k\u00f6nnen. Der Traum von Donald Trump, die Steuern zu senken und die Haushalts-Defizite zu verringern, wird sich nicht erf\u00fcllen. Das staatliche Defizit muss \u00fcber geringere Ausgaben und\/oder h\u00f6here Steuern abgebaut werden. Dann klappt es auch mit dem Handelsbilanz-Defizit. Wohlfahrtswirkungen der Z\u00f6lle sind das andere. Allokativ macht es wenig Sinn, Steuern durch Z\u00f6lle zu ersetzen. Z\u00f6lle verzerren st\u00e4rker als Steuern. Das gilt vor allem dann, wenn allokativ weniger verzerrende Steuern gew\u00e4hlt werden. Relativ g\u00fcnstig schneiden Mehrwertsteuern ab. Bei Einkommensteuern sollten die Bemessungsgrundlagen breit, die Steuers\u00e4tze niedrig sein. Auch unter distributiven Aspekten sind Z\u00f6lle den Steuern unterlegen. Z\u00f6lle wirken regressiv. H\u00f6here Preise f\u00fcr importierte G\u00fcter treffen geringere Einkommen st\u00e4rker. Verteilungsziele k\u00f6nnen mit Z\u00f6llen weniger gut angesteuert werden. (Einkommen)Steuern sind \u00fcberlegen. Z\u00f6lle haben aber auch noch andere Nachteile. Wie Donald Trump zeigt, k\u00f6nnen sie am Parlament vorbei eingef\u00fchrt und diskretion\u00e4r ver\u00e4ndert werden. Die Gefahr der Vetternwirtschaft ist erheblich. Die Exekutive entscheidet: Wer zahlt Z\u00f6lle, wer ist davon ausgenommen, was wird verzollt, wie hoch sind die Z\u00f6lle, wie lange werden sie erhoben?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was will Donald Trump? Er ist davon \u00fcberzeugt, dass die Welt die USA \u00fcber den Tisch ziehe. Das will er korrigieren: 1) Er will nicht, dass das Ausland das Geld der amerikanischen Steuerzahler ausgibt (globale \u00f6ffentliche G\u00fcter). 2) Er will verhindern, dass das Ausland die industrielle Steuerbasis der USA mit unfairen Mitteln erodiert (De-Industrialisierung) und die amerikanische Mittelschicht weiter abh\u00e4ngt. 3) Er will amerikanische Probleme (Schuldenberg, Haushalts-Defizite) mit ausl\u00e4ndischem Geld (Zolleinnahmen) l\u00f6sen. Im amerikanischen Handelsbilanz-Defizit zeige sich wie in einem Brennglas, dass das Ausland falschspiele, tarif\u00e4r und nicht-tarif\u00e4r. Dort gelte es anzusetzen. Z\u00f6lle seien daf\u00fcr am besten geeignet. Damit werde er die mutwillig herbeigef\u00fchrten Wettbewerbsverzerrungen im internationalen Handel korrigieren, den Prozess der De-Industrialisierung umkehren und das Ausland dazu zu bringen, das Trittbrettfahrer-Verhalten aufzugeben, wirtschaftlich und milit\u00e4risch. Bauernschlau, wie er ist, verspricht er sich als Beifang, dass das Ausland einen Beitrag leiste, das amerikanische Haushalts-Defizit abzubauen. Dieser Plan wird nicht aufgehen. Amerika wird nach dieser Charade schlechter dastehen als zuvor. Der weltweite Flurschaden wird allerdings erheblich sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zu Trumponomics:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39715\">Handel, Dollar, Sicherheit. Hat Donald Trump einen Plan?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384\">Der zollpolitische Furor des Donald Trump. Wie sollte Europa darauf reagieren?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39126\">Die seltsame \u00d6konomie des Donald Trump. Angebotspolitik, Z\u00f6lle und Abschiebungen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38993\">Donald Trump bek\u00e4mpft das falsche Defizit. Handel, Z\u00f6lle, Verschuldung<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was will Donald Trump? Er ist davon \u00fcberzeugt, dass die Welt die USA \u00fcber den Tisch ziehe. Das will er korrigieren: 1) Er will nicht, dass das Ausland das Geld der amerikanischen Steuerzahler ausgibt (globale \u00f6ffentliche G\u00fcter). 2) Er will verhindern, dass das Ausland die industrielle Steuerbasis der USA mit unfairen Mitteln erodiert (De-Industrialisierung). 3) Er will amerikanische Probleme (Staatsschulden) mit ausl\u00e4ndischem Geld (Zolleinnahmen) l\u00f6sen. Im amerikanischen Handelsbilanz-Defizit zeige sich wie in einem Brennglas, dass das Ausland falschspiele. Dort gelte es anzusetzen. 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