{"id":40017,"date":"2025-04-17T00:04:00","date_gmt":"2025-04-16T23:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40017"},"modified":"2025-04-17T05:45:21","modified_gmt":"2025-04-17T04:45:21","slug":"sola-perduta-abbandonata-in-landa-desolata-orror-oekonomische-imponderabilien-des-krieges-am-beispiel-des-falls-von-goma-im-januar-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40017","title":{"rendered":"Sola, perduta, abbandonata in landa desolata! Orror! <br><b>\u00d6konomische Imponderabilien des Krieges am Beispiel des Falls von Goma im Januar 2025 <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>In von Aufst\u00e4ndischen okkupierten Gebieten zeigen sich erhebliche \u00f6konomische Verwerfungen, die nicht nur die Versorgung mit G\u00fctern des t\u00e4glichen Bedarfs umfassen. Um einer humanit\u00e4r \u00e4u\u00dferst bedrohlichen Situation mittelfristig entgegenzuwirken, mu\u00df es gelingen, die Wirtschaft zu revitalisieren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Kongo hat eine lange Geschichte von Konflikten, politischen Unruhen und wirtschaftlichen Krisen, deren Ursachen bis in die belgische Kolonialzeit zur\u00fcckreichen. Das Gebiet der heutigen Demokratischen Republik Kongo (DRK) gelangte im Zuge der Kongokonferenz im Jahre 1885 als Etat ind\u00e9pendant du Congo in das Eigentum der Association internationale du Congo, deren einziger Gesellschafter der belgische K\u00f6nig Leopold II. war. Das r\u00fccksichtslose Vorgehen der Kolonialherren gegen die ortsans\u00e4ssige Bev\u00f6lkerung (Kongogr\u00e4uel), das insbesondere durch den Bericht von Roger Casement bekannt wurde, f\u00fchrte zu erheblichen internationalen Protesten, in deren Folge Leopold II. 1908 gezwungen wurde, seine Privatkolonie an den belgischen Staat zu verkaufen. Auf diese Weise entstand die Kolonie Belgisch-Kongo (Congo Belge). Dieser Kolonie wurden nach dem 1. Weltkrieg die fr\u00fcheren K\u00f6nigreiche Ruanda und Urundi als Mandatsgebiet zugeschlagen, die vorher in Form der Indirect Rule seit 1897 zum Kolonialbesitz des Deutschen Reichs geh\u00f6rten.<\/p>\n\n\n\n<p>Da f\u00fcr den Bergbau, die Landwirtschaft und f\u00fcr Infrastrukturprojekte im Belgisch-Kongo Arbeitskr\u00e4fte ben\u00f6tigt wurden, organisierte die belgische Kolonialverwaltung in den 1920er bis 1950er Jahren gezielt die Umsiedlung von Tutsi aus Ruanda in den \u00f6stlichen Kongo, insbesondere in die Regionen Nord-Kivu und S\u00fcd-Kivu, die direkt an Ruanda grenzen. Durch die Umsiedlung dieser Bev\u00f6lkerungsgruppen, die als \u201eBanyarwanda\u201c bezeichnet wurden, sollten nicht nur zus\u00e4tzliche Arbeitskr\u00e4fte dem Kongo zugef\u00fchrt, sondern zugleich die sozialen Spannungen in Ruanda abgebaut werden. Dieses gro\u00dfe Umsiedlungsprojekt f\u00fchrte zu erheblichen Konflikten mit den einheimischen kongolesischen Gruppen, insbesondere mit den Hutu und anderen Volksgruppen wie den Hunde und Nande.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund sind die regelm\u00e4\u00dfig im Osten des Kongos auftretenden bewaffneten Auseinandersetzungen zu interpretieren. Ein ma\u00dfgeblicher Akteur der Auseinandersetzungen in dieser Region ist die M23 (Mouvement du 23 mars), eine Rebellengruppe, die der Aufstandsbewegung L&#8217;Alliance du fleuve Congo (AFC) eng verbunden ist und sich als Reaktion auf das als defizit\u00e4r empfundene Friedensabkommen zwischen der Demokratischen Republik Kongo und der Rebellengruppe CNDP vom 23. M\u00e4rz 2009 gebildet hat. Die M23 vertritt angeblich die Interessen der im Osten der DRK lebenden Tutsi-Bev\u00f6lkerung und findet offenbar Unterst\u00fctzung durch das angrenzende Ruanda.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Januar 2025 eskalierte der seit geraumer Zeit andauernde Konflikt zwischen der M23 und den regul\u00e4ren kongolesischen Streitkr\u00e4ften, die durch Private Military Companies (Agemira und Romanii care au activat in legiunea franceza) unterst\u00fctzt wurden. Im Zuge einer Offensive gelang es der M23, am 26. Januar die Stadt Goma, die Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu und ein wichtiges Handels- und Verwaltungszentrum im Osten der DRK mit etwa 2 Millionen Einwohnern, einzunehmen. Mittlerweile (April 2025) besetzt die M23 weite Teile der rohstoffreichen Provinzen Nord-Kivu und S\u00fcd-Kivu. Dieses milit\u00e4rische Vorgehen f\u00fchrte zu einer erheblichen Fluchtbewegung. So wird vermutet, da\u00df es im gesamten Kongo gegenw\u00e4rtig etwa 7,8 Mio. Binnenfl\u00fcchtlinge gibt und in der Region Nord-Kivu, die ma\u00dfgeblich durch die milit\u00e4rische Intervention von M23 betroffen ist, allein etwa 1 Mio.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erneute Eskalation im Januar 2025 und die Einnahme der Stadt Goma verdeutlichen nicht nur die tief verwurzelten Probleme des Landes, sondern erlauben auch eine Wesensschau der durch den Krieg ausgel\u00f6sten \u00f6konomischen Verwerfungen, die im nachfolgenden skizziert werden sollen. Diese Ph\u00e4nomenologie kann Ansatzpunkte f\u00fcr den Ausbau gesellschaftlicher Resilienz in Krisensituationen liefern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gefechte im Zusammenhang mit der Einnahme der Stadt Goma f\u00fchrten zu zahlreichen Todesopfern, unmittelbar zum Zusammenbruch der Versorgung mit Lebensmitteln, Energie und Wasser. Folge davon waren umfassende hygienische Probleme, zumal auch eine Bestattung der get\u00f6teten Personen nicht zeitnah erfolgte.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl es den Rebellen gelang, die ma\u00dfgebliche Versorgungsindustrie wieder in Gang zu setzen, ergeben sich zahlreiche \u00f6konomische Folgeprobleme, die eine Regenerierung der Wirtschaft und eine Beseitigung der Notlage verhindern:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Finanzembargo und der Zusammenbruch des Bankensystems: Die Zentralregierung in Kinshasa und die internationale Staatengemeinschaft (UN, EU, USA) sanktionieren Banken, die mit M23 zusammenarbeiten. Da es sich bei den meisten Banken um landesweite Institute handelt, reagieren diese im Rebellengebiet mit einer Einstellung des Gesch\u00e4ftsbetriebs, um entsprechenden Sanktionen aus dem Weg zu gehen. Als Folge davon entsteht ein Bargeldmangel. Da bargeldlose Zahlungen davon ebenso betroffen sind und andere Zahlungssurrogate kaum zug\u00e4nglich sind und zudem ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung weder \u00fcber ein Bankkonto noch \u00fcber eine Kreditkarte verf\u00fcgt, k\u00f6nnen Unternehmen und Privatpersonen nur sehr eingeschr\u00e4nkt finanzielle Transaktionen durchf\u00fchren.<\/li>\n\n\n\n<li>Doppelte steuerliche Belastung: Da auch die Rebellen auf finanzielle Ressourcen angewiesen sind, besteuern sie die ortsans\u00e4ssigen Unternehmen und Privatpersonen. Gleichzeitig bleibt jedoch die Steuerpflicht gegen\u00fcber dem Zentralstaat erhalten, der sich vor allem bei landesweit operierenden Gesellschaften an deren Betriebsverm\u00f6gen schadlos halten kann und der freilich auch kein Interesse daran hat, im Rebellengebiet operierende Unternehmen von den anfallenden Steuern freizustellen.<\/li>\n\n\n\n<li>Wirtschafts- und Handelsembargo: Der Zentralstaat und die internationale Staatengemeinschaft sanktionieren nicht nur Banken, die im Rebellengebiet ihrer Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit nachgehen, sondern s\u00e4mtliche anderen Unternehmen m\u00fcssen ebenfalls mit entsprechenden \u2013 u.a. strafrechtlichen \u2013 Sanktionen rechnen. Dies f\u00fchrt dazu, da\u00df viele Unternehmen im Rebellengebiet \u2013 insbesondere diejenigen, die sich landesweit bet\u00e4tigen \u2013 ihren Betrieb vor Ort einstellen.<\/li>\n\n\n\n<li>Umfassende Freisetzung von Arbeitskr\u00e4ften: Die doppelte Besteuerung, die Sanktionierungen sowie die erheblich eingeschr\u00e4nkten M\u00f6glichkeiten, finanzielle Transaktionen durchzuf\u00fchren, resultieren darin, da\u00df viele Unternehmen ihre Arbeitskr\u00e4fte freisetzen. \u00c4hnliches passiert bei NGOs, die ebenfalls gezwungen sind, ihre Mitarbeiter auszustellen.<\/li>\n\n\n\n<li>Versorgung mit Lebensmitteln: Trotz der oben beschriebenen Verwerfungen gibt es mittlerweile wieder ein gutes Angebot an Lebensmitteln, die offenbar \u00fcber Ruanda eingef\u00fchrt werden. Da aber zum einen aufgrund der Arbeitsfreisetzung die Zahlungsf\u00e4higkeit breiter Bev\u00f6lkerungsgruppen rapide zur\u00fcckgeht und zum anderen finanzielle Transaktionen nur eingeschr\u00e4nkt durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, entstehen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung erhebliche Probleme, sich zu versorgen.<\/li>\n\n\n\n<li>Eingeschr\u00e4nkte Gesundheitsversorgung: Die oben beschriebenen Erscheinungen schr\u00e4nken die M\u00f6glichkeiten, Kranke und Verletzte zu versorgen, erheblich ein. Dringend notwendige medizinische Versorgungen etwa kriegsbedingter Verletzungen \u2013 sogar lebensbedrohlichen Ausma\u00dfes \u2013 werden h\u00e4ufig nur gegen Vorauskasse durchgef\u00fchrt. Da aufgrund des Arbeitsplatzverlustes und des Zusammenbruchs des Bankensystems viele Betroffene nicht in der Lage sind, dies zu leisten, resultieren aus der Leistungsvorenthaltung teilweise letale Konsequenzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Anstieg von Kriminalit\u00e4t und Pl\u00fcnderungen: Der Verlust des Arbeitseinkommens und die eingeschr\u00e4nkten M\u00f6glichkeiten, finanzielle Transaktionen durchzuf\u00fchren, setzen massive Anreize, sich die ben\u00f6tigten G\u00fcter und Dienstleistungen mit Gewalt zu beschaffen. Eine ausufernde Kriminalit\u00e4t und Pl\u00fcnderungen in gro\u00dfem Ma\u00dfstab sind die Folge.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund stellt sich aus ordnungs\u00f6konomischer Sicht die Frage, was die \u00f6rtlichen Machthaber tun k\u00f6nnten, um diese Mi\u00dfst\u00e4nde zu beseitigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Entscheidender Ansatzpunkt f\u00fcr die wirtschaftliche Misere sind die Belastungen der Unternehmen in Form der doppelten Besteuerung und die Bedrohung mit Sanktionen durch die Zentralregierung und die internationale Staatengemeinschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine politische L\u00f6sung best\u00fcnde in der Option, Verhandlungen mit der Zentralregierung in Kinshasa zu f\u00fchren, um diese H\u00fcrden aus dem Weg zu r\u00e4umen. Hierf\u00fcr gibt es entsprechende Pl\u00e4ne: So sind f\u00fcr den 9. April 2025 Verhandlungen zwischen M23 und der kongolesischen Regierung in Doha anberaumt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sollte es bei den Verhandlungen zu keiner befriedigenden L\u00f6sung kommen, k\u00f6nnten die Rebellen auf einen regionalbegrenzten ordnungs\u00f6konomischen L\u00f6sungsansatz setzen. Dieser k\u00f6nnte wie folgt aussehen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Stabilisierung des Finanzsystems: Zum einen m\u00fc\u00dfte versucht werden, die Funktionsweise des Finanzsystems wiederherzustellen. Hierzu k\u00f6nnte ein lokales Finanzsystem etabliert oder es k\u00f6nnten alternative Zahlungsformen, wie regional g\u00fcltige W\u00e4hrungsscheine oder Warengeldsysteme, eingef\u00fchrt werden. Zudem k\u00f6nnte versucht werden, verst\u00e4rkt mobile Zahlungsdienste oder digitale Zahlungsmethoden zu nutzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Vertrauensbildung bei Unternehmen und Privatpersonen: Die \u00f6rtlichen Machthaber m\u00fc\u00dften einen stabilen Rechtsrahmen f\u00fcr wirtschaftliche Aktivit\u00e4ten schaffen, um Unternehmen und Banken Rechtssicherheit zu gew\u00e4hrleisten, und diesen auch wirksam durchsetzen. Damit verbunden w\u00e4re auch die Notwendigkeit, die Kriminalit\u00e4t effektiv zu bek\u00e4mpfen.<\/li>\n\n\n\n<li>Neutralisierung des Wirtschafts- und Handelsembargos sowie der doppelten steuerlichen Belastung: Die Machthaber k\u00f6nnten mit entsprechenden Ma\u00dfnahmen sicherstellen, da\u00df im betroffenen Gebiet t\u00e4tige Unternehmen nicht doppelt steuerlich belastet werden und diese keine Sanktionen der Zentralregierung oder der internationalen Staatengemeinschaft aufgrund des Unterlaufens des Wirtschafts- und Handelsembargos bef\u00fcrchten m\u00fcssen. Dies erfordert zweierlei: Die lokalen Machthaber m\u00fc\u00dften den dort t\u00e4tigen Unternehmen glaubhaft machen k\u00f6nnen, da\u00df sie dauerhaft das Aufstandsgebiet kontrollieren werden. Zudem k\u00f6nnten die lokalen Machthaber gezielt Rahmenbedingungen schaffen, die es landesweit oder international t\u00e4tigen Unternehmen erm\u00f6glichen, ihre Gesch\u00e4fte im Aufstandsgebiet unbehelligt weiterzuf\u00fchren oder gar aufzubauen \u2013 beispielsweise durch Scheinunternehmen, Tarnorganisationen oder undurchsichtige Eigentumsverh\u00e4ltnisse, die eine Nachverfolgung durch die Zentralregierung oder die internationale Staatengemeinschaft erheblich erschweren.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Gelingt es den lokalen Machthabern, f\u00fcr Unternehmen ein stabiles rechtliches Umfeld zu schaffen, sind wesentliche Ans\u00e4tze f\u00fcr eine Revitalisierung der Wirtschaft mit entsprechenden Folgen f\u00fcr den Arbeitsmarkt gesetzt. Freilich wirken sich die Ma\u00dfnahmen eher mittelfristig aus, so da\u00df kurzfristig nach wie vor humanit\u00e4re Hilfe erforderlich ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Behalal, Z. (2025), The war for Congo\u2019s wealth: How organized crime fuels the M23 crisis in eastern DRC, Zugriff am 4. April 2025 unter: https:\/\/globalinitiative.net\/analysis\/m23-organized-crime-rwanda-congo-drc-goma-conflict\/<\/p>\n\n\n\n<p>Cinamula, P., &amp; Kabumba, J (2025), Rwanda-backed M23 rebels tighten their grip on second major city in eastern Congo, AP News 18. Feb. 2025, Zugriff am 4. April 2025 unter: <a href=\"https:\/\/apnews.com\/article\/congo-rebels-rwanda-m23-bukavu-9082c196b1a05e2b0b8992af770227df\">https:\/\/apnews.com\/article\/congo-rebels-rwanda-m23-bukavu-9082c196b1a05e2b0b8992af770227df<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Fluck, S. (2025), Gewalt in Kongo-Kinshasa. Warum der Konflikt mit der M23 im Ostkongo eskaliert, Zugriff am 5. April 2025 unter: https:\/\/www.srf.ch\/news\/international\/gewalt-in-kongo-kinshasa-warum-der-konflikt-mit-der-m23-im-ostkongo-eskaliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Guerin, O. (2025a), Rebels leave families devastated in wake of DR Congo advance, BBC news 18. Februar 2025, Zugriff am 4. April 2025 unter: https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/c5y98jjwx4no.<\/p>\n\n\n\n<p>Guerin, O. (2025b), &#8218;They killed all these young people&#8216; &#8211; BBC investigates alleged massacre in rebel-held Congolese city, BBC news 14. M\u00e4rz 2025, Zugriff am 4. April 2025 unter: <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/cgj5gl25756o\">https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/cgj5gl25756o<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Maseko, N. (2025), &#8218;I risked drowning to flee conscription by Congolese rebels&#8216;, BBC news 3. M\u00e4rz 2025, Zugriff am 4. April 2025 unter: <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/c93k9476694o\">https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/c93k9476694o<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>o. V. (2025a), Rwanda tightens its grip over eastern Congo. The Congolese government has lost control of the region, The Economist, 20. Feb. 2025, Zugriff am 4. April 2025 unter: <a href=\"https:\/\/www.economist.com\/middle-east-and-africa\/2025\/02\/20\/rwanda-tightens-its-grip-over-eastern-congo\">https:\/\/www.economist.com\/middle-east-and-africa\/2025\/02\/20\/rwanda-tightens-its-grip-over-eastern-congo<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>o. V. (2025b), The fall of Goma heralds more bloodshed in eastern Congo, The Economist, 30. Jan. 2025, Zugriff am 4. April 2025 unter: <a href=\"https:\/\/www.economist.com\/middle-east-and-africa\/2025\/01\/30\/the-fall-of-goma-heralds-more-bloodshed-in-eastern-congo\">https:\/\/www.economist.com\/middle-east-and-africa\/2025\/01\/30\/the-fall-of-goma-heralds-more-bloodshed-in-eastern-congo<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>o. V. (2025c), M23 rebels withdraw from strategic DRC town ahead of landmark Doha peace talks, Africanews 4.4.2025, Zugriff am 5. April 2025 unter: https:\/\/www.msn.com\/en-xl\/africa\/top-stories\/m23-rebels-withdraw-from-strategic-drc-town-ahead-of-landmark-doha-peace-talks\/ar-AA1CiZdo.<\/p>\n\n\n\n<p>Reuters (2025), Congo doubles salaries for beleaguered army amid rebel advance, Zugriff am 4. April 2025 unter: <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/africa\/congo-doubles-salaries-beleaguered-army-amid-rebel-advance-2025-03-28\/\">https:\/\/www.reuters.com\/world\/africa\/congo-doubles-salaries-beleaguered-army-amid-rebel-advance-2025-03-28\/<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Winter, J., &amp; Ross, W. (2025), DR Congo offers $5m bounties for rebel leaders, BBC news 9. M\u00e4rz 2025, Zugriff am 4. April 2025 unter: <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/clyzkv7yl43o\">https:\/\/www.bbc.com\/news\/articles\/clyzkv7yl43o<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wrong, M. (2025), How Far Will Rwanda Go in Congo? Amid Western Inaction, Kigali Is Carving Up Its Neighbor and Reigniting a Regional War, Foreign Affairs vom 3. M\u00e4rz 2025, Zugriff am 4. April 2025 unter: <a href=\"https:\/\/www.foreignaffairs.com\/democratic-republic-congo\/how-far-will-rwanda-go-congo\">https:\/\/www.foreignaffairs.com\/democratic-republic-congo\/how-far-will-rwanda-go-congo<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In von Aufst\u00e4ndischen okkupierten Gebieten zeigen sich erhebliche \u00f6konomische Verwerfungen, die nicht nur die Versorgung mit G\u00fctern des t\u00e4glichen Bedarfs umfassen. 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