{"id":40270,"date":"2025-05-28T00:58:00","date_gmt":"2025-05-27T23:58:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40270"},"modified":"2025-05-28T15:26:40","modified_gmt":"2025-05-28T14:26:40","slug":"sag-nicht-nur-dass-du-einen-abschluss-hast-sag-woher-du-ihn-hast-der-zustand-der-akademischen-weiter-bildung-nach-bologna","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40270","title":{"rendered":"Sag nicht nur, dass du einen Abschluss hast \u2013 sag woher du ihn hast <br><b>Der Zustand der akademischen (Weiter-) Bildung nach Bologna <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p>Es gab einmal eine Zeit, in der war die akademische Ausbildung in Deutschland recht \u00fcbersichtlich und klar strukturiert. Es gab Universit\u00e4ten \u2013 f\u00fcr die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses \u2013 und es gab Fachhochschulen, die Akademiker f\u00fcr die Praxis ausbildeten. Beide Arten von Hochschulen unterstanden staatlicher Aufsicht, die von den Kultusministerien der L\u00e4nder auf der Grundlage von Landeshochschulgesetzen praktiziert wurde. Das hatte Vor- und Nachteile. Der gr\u00f6\u00dfte Nachteil aus Sicht der Hochschulen war zweifellos, dass die Zusammenarbeit mit den Ministerien oft sehr b\u00fcrokratisch, langsam und unflexibel war. Eine Pr\u00fcfungsordnung zu \u00e4ndern konnte schon Mal ein paar Jahre dauern. Negativ war au\u00dferdem, dass das System keinen Wettbewerb zwischen den Universit\u00e4ten im Hinblick auf die Lehre entfachen konnte. Au\u00dferdem stand akademische Weiterbildung nicht auf der To Do Liste der Universit\u00e4ten und nur weniger Fachhochschulen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite war ein Ergebnis der staatlichen Regulierung, dass es klare Standards gab, vor allem was die Qualit\u00e4t des Personals und der Lehre anging. Jede Berufung musste durch das Ministerium genehmigt werden, jede Studienordnung sowieso. Das hatte den Effekt, dass die Qualit\u00e4t der Ausbildung relativ homogen war. Nat\u00fcrlich gab es Universit\u00e4ten, an denen einen Abschluss zu erreichen besonders erstrebenswert erschien, weil er mit einer etwas h\u00f6heren Reputation versehen war. Beispielsweise waren die Ingenieur Studieng\u00e4nge an der RWTH Aachen oder der TU Darmstadt besonders angesehen. Aber im Gro\u00dfen und Ganzen war es nicht ganz so wichtig, wo man sein Diplom erwarb. Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hatte man mit jedem Abschluss.<\/p>\n\n\n\n<p>Das kann man aus der Sicht der Studierenden durchaus als einen Vorteil des &#8222;alten&#8220; Systems betrachten, denn es erleichterte die Orientierung und verlieh Sicherheit. Mit einem akademischen Abschluss wusste man, was man hatte. Das Gleiche galt f\u00fcr die Personaler in den Unternehmen. Man wusste, was man bekam, wenn man jemanden mit einem Universit\u00e4ts- oder Fachhochschulabschluss einstellte. Der Staat fungierte als ein qualit\u00e4tssichernder Monopolist f\u00fcr akademische Lehre und beseitigte damit m\u00f6gliche Informationsasymmetrien. Das betraf nicht nur die rein fachliche Ausbildung, sondern auch die sogenannten Schl\u00fcsselqualifikationen. Wer ein akademisches Studium erfolgreich abgeschlossen hatte, erbrachte damit den Nachweis, dass er oder sie belastbar war, eine hohe Auffassungsgabe besa\u00df, analytisch denken und strukturiert nach Probleml\u00f6sungen suchen konnte. Alles Qualifikationen, die in F\u00fchrungspositionen von sehr hohem Wert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>So weit, so gut. Aber dann trafen sich 29 europ\u00e4ische Bildungsminister 1999 in Bologna und alles \u00e4nderte sich. Das Ziel der Bildungspolitiker war ambitioniert und passte in die damalige Zeit. Man wollte einen einheitlichen europ\u00e4ischen Hochschulraum schaffen, in dem sich Studierende und Lehrende problemlos \u00fcber die L\u00e4ndergrenzen hinweg zwischen den Hochschulen bewegen konnten. Es sollte keine Rolle mehr spielen, wo man studiert. Alle Pr\u00fcfungsleistungen sollten vergleichbar und wechselseitig anrechenbar sein. Die Eckpfeiler des Bologna Prozesses, der das herstellen sollte, waren ein zweistufiges Ausbildungssystem mit den Abschl\u00fcssen Bachelor und Master, das ECTS System, in dem erfolgreich absolvierte Pr\u00fcfungen mit Punkten belohnt werden, sowie eine fortlaufende Qualit\u00e4tssicherung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Folgen f\u00fcr das deutsche Hochschulwesen waren massiv. Die staatliche Aufsicht und Qualit\u00e4tssicherung auf L\u00e4nderebene waren mit den Vorgaben aus Bologna nicht mehr zu vereinbaren. An ihre Stelle trat die Akkreditierung von Universit\u00e4ten und Studieng\u00e4ngen durch unabh\u00e4ngige Akkreditierungsr\u00e4te, deren Aufgabe darin besteht, die Qualit\u00e4t der akademischen Lehre sicher zu stellen. Durchgef\u00fchrt werden die entsprechenden Begutachtungen von Agenturen, die sich im Wettbewerb befinden. Es zeigte sich schnell, dass Akkreditierungsverfahren f\u00fcr die Hochschulen ein aufwendiges Gesch\u00e4ft sind, das erhebliche Ressourcen bindet. Das lie\u00df die sogenannte Systemakkreditierung sehr attraktiv erscheinen. Dabei werden nicht die Studieng\u00e4nge akkreditiert, sondern das Qualit\u00e4tssicherungssystem der Hochschule. Nach erfolgreicher Systemakkreditierung kann die Universit\u00e4t oder Fachhochschule die Studieng\u00e4nge in eigener Regie akkreditieren. Allerdings m\u00fcssen auch daf\u00fcr Personalressourcen in erheblichem Umfang dauerhaft vorgehalten werden. Da die Finanzierung der Hochschulen nach wie vor durch die L\u00e4nder erfolgt und diese keine Veranlassung sahen, den Hochschulen zus\u00e4tzliche Mittel f\u00fcr die nun zus\u00e4tzlich zu leistende Arbeit bereitzustellen, reduziert die Qualit\u00e4tssicherung die Ressourcen die f\u00fcr Lehre und Forschung zur Verf\u00fcgung stehen, was mit einer Verschlechterung der Lehrqualit\u00e4t einhergeht. Im Ergebnis verschlechtert die Qualit\u00e4tssicherung die Qualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Die wichtigsten Ver\u00e4nderungen in der akademischen Bildungslandschaft fanden jedoch nicht innerhalb der Hochschulen statt. Sie besteht einerseits in der \u00d6ffnung des akademischen Ausbildungssystems und andererseits in der Inflationierung der Bachelor- und Masterabschl\u00fcsse. Seit Bologna ist es nicht mehr den staatlichen Universit\u00e4ten und Hochschulen vorbehalten die akademische Ausbildung zu betreiben. Im Prinzip kann jedes Unternehmen, das sich dem Akkreditierungsprozess unterzieht, Studieng\u00e4nge kreieren und Abschl\u00fcsse anbieten, die den gleichen Namen tragen, wie die, die an den staatlichen Hochschulen und Universit\u00e4ten erworben werden. Ein Unterschied ist an dem verliehenen Titel nicht zu erkennen. Diese \u00d6ffnung hat zu der Inflationierung der \u201eakademischen\u201c Abschl\u00fcsse gef\u00fchrt. Das geht so weit, dass selbst die Absolventen der guten alten IHK Ausbildung inzwischen einen \u201eMaster Professional\u201c oder einen \u201eBachelor Professional\u201c verliehen bekommen. Der unbedarfte Betrachter muss den Eindruck gewinnen, dass die Bachelor und Master, die an Universit\u00e4ten verliehen werden, dann ja wohl \u201eAmateur Abschl\u00fcsse\u201c sein m\u00fcssen, denn die Profis kommen offensichtlich von der IHK.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen die \u00d6ffnung der akademischen Ausbildung auch f\u00fcr private Anbieter ist im Prinzip nichts zu sagen. In den USA sind es die privaten Unis, die die beste Ausbildung und die oft genug mit Nobelpreisen belohnte Forschung leisten. Aber diese Art von Eliteuniversit\u00e4ten hat sich in Deutschland nicht herausgebildet. Bei uns m\u00fcssen die Eliteunis durch einen staatlich initiierten Wettbewerb unter den staatlichen Universit\u00e4ten geschaffen werden. Im Ergebnis f\u00fchrt dieser Wettbewerb zu einer Konzentration der knappen staatlichen Mittel bei den gro\u00dfen Universit\u00e4ten, die die kritische Masse an hochqualifizierten M\u00e4nnern und Frauen aufbringen, die notwendig ist, um Spitzenforschung zu betreiben. Diese Konzentration muss nicht schlecht sein, vielleicht ist sie sogar notwendig um international noch mithalten zu k\u00f6nnen. Die positiven Effekte f\u00fcr die <em>akademische Lehre<\/em> halten sich aber in engen Grenzen. Die wird in immer st\u00e4rkerem Ma\u00dfe von privaten Institutionen betreiben, in denen Forschung per se nicht stattfindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 130.000 Studierenden ist die \u201eInternational University\u201c (IU) inzwischen die gr\u00f6\u00dfte Hochschule Deutschlands. Sie ist aus einer privaten Fachhochschule hervorgegangen und geh\u00f6rt einem Hedgefonds. Die IU verfolgt ausschlie\u00dflich ein Gewinninteresse und Gewinne erzielt man nicht mit Grundlagenforschung, sondern nur mit zahlenden Studierenden. Die IU ist damit nicht alleine. Es gibt weitere Anbieter, die zwar nicht so gro\u00df sind wie die IU, aber oft mehr Studierende vorweisen k\u00f6nnen, als einige der gr\u00f6\u00dften staatlichen Universit\u00e4ten. Wie ist diese Entwicklung zu beurteilen?<\/p>\n\n\n\n<p>Die entscheidende Frage ist, wie eigentlich die Qualit\u00e4t einer akademischen Ausbildung hergestellt und gesichert werden kann. An den Universit\u00e4ten und Hochschulen geschieht dies letztlich durch die Einheit von Lehre und Forschung. Forschung ist eine internationale Veranstaltung und an den Universit\u00e4ten k\u00f6nnen nur Menschen Karriere machen, die sich im Forschungswettbewerb bew\u00e4hrt haben. Um einen Lehrstuhl zu besetzen, muss man erfolgreiche, international sichtbare Forschungsarbeit nachweisen und man befindet sich dabei in einem intensiven und harten Wettbewerb. Sowohl um den knappen Platz in den internationalen Forschungsjournalen, als auch sp\u00e4ter um die kleine Zahl verf\u00fcgbarer Lehrst\u00fchle. Dieser Wettbewerb, der ausschlie\u00dflich in der Forschung ausgetragen wird, sichert letztlich die akademische Qualit\u00e4t auch der Lehre. Dahinter steht die \u00dcberzeugung, dass gute akademische Lehre nur m\u00f6glich ist, wenn sich die Lehrenden auch an der Forschungsfront auskennen. Deshalb beinhaltet die akademische Ausbildung auch F\u00e4cher, in denen wissenschaftliche Instrumente und Methoden unterrichtet werden. Vor allem dabei kommt es ganz nebenbei zur Herausbildung der so wichtigen Schl\u00fcsselqualifikationen. Man lernt abstrakt zu denken, systematisch und zielgerichtet an Probleml\u00f6sungen heranzugehen und Situationen zu strukturieren um sie besser zu verstehen. Es ist die Anbindung an die Forschung, die die Essenz einer akademischen Ausbildung ausmacht und ihre Qualit\u00e4t sichert. Genau diese Anbindung besteht auch an den Hochschulen, die f\u00fcr die Praxis ausbilden. Auch sie sind der Forschung, der angewandten Forschung verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist die Akademia selbst, die akademische Welt, in der geforscht und gelehrt wird, die die Qualit\u00e4t der Ausbildung sichert. Nicht die Akkreditierung und auch nicht die internen Qualit\u00e4tssicherungsma\u00dfnahmen. Wenn eine Fakult\u00e4t es nicht schafft, bei der Besetzung von Lehrst\u00fchlen erfolgreich forschende Menschen zu gewinnen, hilft der Lehre auch kein noch so ausgekl\u00fcgelter Qualit\u00e4tssicherungszirkel.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit stellt sich die Frage, wie an Instituten, die explizit nicht forschen, gute akademische Lehre zustande kommen soll. Reicht daf\u00fcr die Akkreditierung? Kann sie die regulierende Kraft des Wettbewerbs in der Akademia ersetzen? Nach allen Erfahrungen, die man bisher mit Akkreditierungsverfahren gesammelt hat, d\u00fcrfte das ausgeschlossen sein. Solche Verfahren k\u00f6nnen absolute Mindeststandards sicher \u2013 mehr nicht. Die Anspr\u00fcche, die mit diesen Mindeststandards verbunden sein k\u00f6nnen, m\u00fcssen sehr niedrig sein, sonst k\u00f6nnten sie von Instituten, die auf eine Anbindung an die Akademia verzichten, niemals erf\u00fcllt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Was bedeutet das f\u00fcr den Zustand der akademischen (Weiter-) Bildung in Deutschland? Wir finden eine sehr diverse Landschaft vor, in der sehr unterschiedliche Institutionen vom Namen her gleiche Abschl\u00fcssen offerieren. Was hinter einem konkreten Bachelor oder Master steckt, ist jedoch immer schwerer zu erkennen. Welche Qualit\u00e4t eine Ausbildung tats\u00e4chlich hat, ist eigentlich nur noch dann relativ sicher, wenn sie von einer staatlichen Universit\u00e4t oder Hochschule geleistet wird. Denn f\u00fcr diese Institutionen gilt nach wie vor, dass sie den Regularien der Landeshochschulgesetze unterliegen, dass sie sich innerhalb der Akademia bewegen und dort einem scharfen Wettbewerb ausgesetzt sind. Das gibt denen, die dort studieren, die Sicherheit, dass sie gut ausgebildet werden und denen, die solche Absolventen einstellen, die Gewissheit, wirklich akademisch ausgebildete Mitarbeiter zu gewinnen, die die Schl\u00fcsselqualifikationen mitbringen, die heute so wichtig sind.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1999 haben die europ\u00e4ischen Bildungsminister den Bologna Prozess angeschoben, der die Hochschullandschaft in Europa seitdem besch\u00e4ftigt. Was waren die Folgen dieses Vorsto\u00dfes? Sind die Dinge besser geworden? 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