{"id":40272,"date":"2025-05-18T00:26:00","date_gmt":"2025-05-17T23:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40272"},"modified":"2025-10-15T06:49:46","modified_gmt":"2025-10-15T05:49:46","slug":"der-fall-der-wto-sind-liberale-welthandelsordnungen-inhaerent-instabil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40272","title":{"rendered":"Der Fall der WTO <br><b>Sind liberale Welthandelsordnungen inh\u00e4rent instabil? <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u201eDie WTO ist zu gro\u00df, zu komplex und zu m\u00fcde.\u201c <\/em>(Gabriel Felbermayr)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Weltm\u00e4rkte sind in Unordnung. Das liegt weniger an Marktversagen. Es ist die Politik, die ihnen zusetzt. Die Zeiten haben sich ge\u00e4ndert, die Handelspolitik agiert protektionistischer, die liberale Welthandelsordnung wird zerst\u00f6rt. Regelbasierte Institutionen, wie die WTO, zerfallen. Handelspolitisch am schlimmsten w\u00fctet Donald Trump. Er betreibt seit seinem 2. Amtsantritt eine chaotische Zollpolitik. Von einer regel-basierten Handelspolitik h\u00e4lt er wenig. Er setzt lieber auf macht-basierte handelspolitische \u201eDeals\u201c. Dabei glaubt er, die wirtschaftliche und politische Macht der USA besser ausspielen zu k\u00f6nnen. Die Weltordnungspolitik verwahrlost, die wirtschaftliche Unsicherheit nimmt zu. Doch ist Trump tats\u00e4chlich derjenige, der die globale Welthandelsordnung t\u00f6tet? Oder ist er der Totengr\u00e4ber, der beerdigt, was ohnehin nicht mehr lebendig ist? Sind Institutionen, wie die liberale WTO, inh\u00e4rent instabil?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Markt und Aufstieg der WTO<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>M\u00e4rkte \u00f6ffnen sich nicht von allein. Politische Entscheidungen sind notwendig, Hemmnisse und Schranken abzubauen. Die Zeiten waren in den 90er Jahren g\u00fcnstig. Der Systemwettbewerb schien entschieden: Die Marktwirtschaft hatte gewonnen, die Staatswirtschaft verloren. Der Zeitgeist stand auf Markt. Alle glaubten zu gewinnen. F\u00fcr Verteilungsk\u00e4mpfe blieb (international) wenig Zeit. Manche l\u00e4uteten schon das Ende der Geschichte ein (Francis Fukuyama). Die Politik bremste nicht l\u00e4nger, sie schien gewillt, die M\u00e4rkte zu \u00f6ffnen. Sie verringerte die politischen Transaktionskosten. Ein Prozess sinkender Z\u00f6lle kam in Gang. Der technische Fortschritt kam der Politik zu Hilfe. Die technischen Transaktionskosten \u2013 Informations-, Kommunikations- und Transportkosten \u2013 sanken. Die Welthandelsordnung wurde liberaler. Das handelspolitische Arrangement, die WTO, passte sich dem ver\u00e4nderten Zeitgeist an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Staat und Niedergang der WTO<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Zeitgeist hat sich gedreht. Er steht wieder auf mehr Staat. Dazu hat auch die Schattenseiten der Globalisierung beigetragen. Weltweit offenere M\u00e4rkte beschleunigen den sektoralen, regionalen und qualifikatorischen Strukturwandel. Nicht alle gewinnen, manche verlieren auch. Der industrielle Sektor schrumpft, Regionen geraten in Not, einfache Arbeit wird weniger nachgefragt, auch Teile der Mittelschicht verlieren. Das verst\u00e4rkt den Widerstand gegen weltweit offenere M\u00e4rkte. Ein Pfund, mit dem Donald Trump in den USA politisch wuchert. Mit der Globalisierung steigt auch die Nachfrage nach nationaler Sicherheit. Offenere M\u00e4rkte verst\u00e4rken internationale Verflechtungen, internationale Lieferketten entstehen. Die Abh\u00e4ngigkeiten vom Ausland werden gr\u00f6\u00dfer. Offene M\u00e4rkte sto\u00dfen vor allem bei \u201ekritischen\u201c G\u00fctern, wie etwa Infrastruktur, Rohstoffe, Energie, Milit\u00e4rg\u00fcter, Medikamente, auf st\u00e4rkeren Widerstand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Systemwettbewerb und WTO<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Optimismus, marktwirtschaftliche Ordnungen w\u00fcrden sich \u00fcberall durchsetzen, wurde entt\u00e4uscht. Der Staatskapitalismus erlebt in gro\u00dfen L\u00e4ndern, wie China und Russland, eine Renaissance. Der weltweite Systemwettbewerb ist nicht pass\u00e9. Damit geht es nicht mehr nur darum, handelspolitisch an einem Strick zu ziehen, damit alle L\u00e4nder wohlhabender werden. Die relative Machtposition spielt wieder eine Rolle. L\u00e4nder behindern den wirtschaftlichen Aufstieg von Konkurrenten. Der verbissene Kampf der USA gegen China ist das beste Beispiel. Damit wird es aber sehr schwierig, dass L\u00e4nder handelspolitisch kooperieren. Der WTO fehlen die Instrumente, um L\u00e4nder mit unterschiedlichen Systemen zur Kooperation zu zwingen. Die ehemalige Chef\u00f6konomin der Weltbank, Pinelopi Goldberg, weist allerdings darauf hin, dass f\u00fcr die L\u00e4nder weiter Anreize zur handelspolitischen Kooperation bestehen. Ob sie mit dieser Meinung mal nicht zu optimistisch ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Hegemon und WTO<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Globale Ordnungen scheinen ohne einen Hegemonen, der sie initiiert, pflegt und stabilisiert, schwer denkbar. Die Pax Romana, die Pax Britanica und die Pax Americana deuten darauf hin. Eine starke Macht stellte das \u00f6ffentliche Gut \u201eWelt(handels)ordnung\u201c her. Es akzeptierte die Trittbrettfahrer, die die Ordnung nutzten, ohne ad\u00e4quat daf\u00fcr zu bezahlen. Die Ertr\u00e4ge aus der globalen Ordnung waren f\u00fcr den Hegemonen gro\u00df genug, dass es sich f\u00fcr ihn lohnte, einen Gro\u00dfteil der Kosten zu tragen. Dieses Kalk\u00fcl galt auch f\u00fcr die Welthandelsordnung der Nachkriegszeit. Die USA waren der Hegemon, der Rest fuhr Trittbrett. Mit der schrumpfenden weltwirtschaftlichen Bedeutung der USA \u2013 sinkende Handelsanteile, geringere Industrieanteile \u2013 rechnete sich das Kalk\u00fcl der USA nicht mehr. Die USA wurden zum \u201eschrumpfenden Giganten\u201c (Jagdish Bhagwati), die Welthandelsordnung zerfiel, die WTO wurde zum handelspolitischen Zombie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Inh\u00e4rent instabile WTO?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einiges spricht daf\u00fcr, dass liberale Welthandelsordnungen ein Opfer ihres eigenen Erfolges werden. Weltweit offene M\u00e4rkte erodieren die Stellung des Hegemonen, der die Ordnung anbietet. L\u00e4nder, die Trittbrett fahren, holen wirtschaftlich auf. Die Weltmarktanteile des Hegemonen sinken. Newcomer machen ihm die wirtschaftliche und politische F\u00fchrungsrolle streitig. Die Anreize des Hegemonen sinken, das \u00f6ffentliche Gut \u201eWelthandelsordnung\u201c anzubieten. Die alte Ordnung zerf\u00e4llt. Sie ist inh\u00e4rent instabil. Eine neue Ordnung existiert aber (noch) nicht. Es ist schwer, das Vakuum auszuf\u00fcllen, das die alte Ordnung hinterl\u00e4sst. Eine neue Ordnung w\u00e4re m\u00f6glich, wenn ein neuer Hegemon den alten abl\u00f6st. Diese Konstellation ist gegenw\u00e4rtig allerdings nicht in Sicht. Eine neue Ordnung entsteht nur, wenn L\u00e4nder weltweit kooperieren. Der Wettbewerb um relative Machtpositionen erschwert allerdings kooperative L\u00f6sungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Welthandelspolitisches Interregnum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Chancen f\u00fcr eine neue, liberale Welthandelsordnung stehen schlecht. Der Zeitgeist steht nicht mehr auf Markt, ein neuer Hegemon ist nicht in Sicht. Eine Pax Sinica wird es nicht geben. China wird trotz aller wirtschaftlichen Erfolge kein Hegemon. Der Einfluss auf den Weltm\u00e4rkten ist zu gering. Das wird sich auch nicht \u00e4ndern. Der technische Fortschritt ist rasant, er diffundiert schnell. Alle Marktmacht ist k\u00fcnftig noch kurzlebiger. M\u00e4rkte werden bestreitbarer. Das ist anders als in Zeiten sektoraler industrieller Dominanz. Wie geht es weiter? Unternehmen werden sich st\u00e4rker diversifizieren, um Risiken zu verringern. Das kostet (Versicherungspr\u00e4mie). L\u00e4nder werden sich in Freihandelsabkommen fl\u00fcchten. Der Konflikt zwischen Handelsschaffung und Handelsablenkung bricht verst\u00e4rkt auf. Viel spricht f\u00fcr plurilaterale \u00dcbereink\u00fcnfte. Eine \u201eKoalition der Willigen\u201c wird sich auf eine regel-basierte Handelspolitik einigen (WTO 2.0). Wer mitmachen will, ist willkommen, andere bleiben au\u00dfen vor. Sicher ist: Ein Zur\u00fcck in die Handelspolitik der Neunziger ist illusorisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die liberale Welthandelsordnung war eine gl\u00fcckliche F\u00fcgung. Der Zeitgeist war eine kurze Zeit marktwirtschaftlich. M\u00e4rkte wurden ge\u00f6ffnet, national und international. Die WTO ist die institutionelle Antwort der Globalisierung. Diese Zeit ist vorbei. Der Zeitgeist ist wieder staatswirtschaftlich. Die alte Ordnung zerf\u00e4llt. Handelskonflikte nehmen zu. Ein Kampf aller gegen alle entbrennt. Die Frontlinien sind un\u00fcbersichtlich. Donald Trump hat den handelspolitischen Schwelbrand nicht gelegt. Er ist aber ein Brandbeschleuniger (Simon Evenett). Es ist unklar, wie das Vakuum, das die alte Ordnung hinterl\u00e4sst, gef\u00fcllt wird. Ein neuer Hegemon ist nicht in Sicht. In einer solchen Welt sind die Anreize f\u00fcr kooperative L\u00f6sungen gering, multilaterale Vertr\u00e4ge wenig realistisch. Am ehesten kommt es zu plurilaterale Vereinbarungen von handelspolitisch Gleichgesinnten. Die Welt zerf\u00e4llt in Bl\u00f6cke. Das sind keine sch\u00f6nen Aussichten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcasts zum Thema<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40261\">Niedergang der Welthandelsorganisation. Ist Donald Trump ein Brandbeschleuniger?<\/a> Prof. Dr. <strong>Norbert Berthold <\/strong>(JMU) im Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. <strong>Rolf Langhammer<\/strong> (IfW)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40067\">Donald Trump l\u00e4uft handelspolitisch Amok. Wann hat der Spuk ein Ende?<\/a> Prof. Dr. Norbert Berthold (JMU) im Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. Michael Frenkel (WHI)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Henning Klodt (IfW, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39702\">Donald Trump. T\u00f6ter oder Totengr\u00e4ber der globalen Weltordnung?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39805\">Der amerikanische Don Quijote. Z\u00f6lle, \u00d6lflecken, Interventionsspiralen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41013\">Handelskriege sind leicht zu gewinnen?<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Weltm\u00e4rkte sind in Unordnung. Das liegt weniger an Marktversagen. Es ist die Politik, die ihnen zusetzt. Die Zeiten haben sich ge\u00e4ndert, die Handelspolitik agiert protektionistischer, die liberale Welthandelsordnung wird zerst\u00f6rt. Regelbasierte Institutionen, wie die WTO, zerfallen. 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