{"id":40337,"date":"2025-06-10T00:01:00","date_gmt":"2025-06-09T23:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40337"},"modified":"2025-06-10T05:34:04","modified_gmt":"2025-06-10T04:34:04","slug":"das-nachhaltigkeitsdilemma-der-unternehmung-zum-ehrlichen-umgang-mit-kurzfristigen-trade-offs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40337","title":{"rendered":"Das Nachhaltigkeitsdilemma der Unternehmung <br><b>Zum ehrlichen Umgang mit (kurzfristigen) Trade-offs <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Nachhaltigkeit gilt heute als unternehmerischer Imperativ \u2013 \u00f6kologisch geboten, politisch gefordert und zugleich Treiber des Unternehmenserfolgs. In der Praxis d\u00fcrften hingegen viele Betriebe mit Zielkonflikten konfrontiert sein. Diese entstehen durch Investitionsbetr\u00e4ge, technologische Grenzen und strategische Unsicherheit. Dieser Beitrag beleuchtet den Trade-off zwischen \u00f6kologischer Nachhaltigkeit und \u00f6konomischem Erfolg. Dabei wird deutlich: Nachhaltiges Wirtschaften ist kein Selbstl\u00e4ufer, sondern mit realen Opportunit\u00e4tskosten verbunden. Wettbewerb und regulatorische Eingriffe erzeugen zus\u00e4tzliche Dynamiken, die kooperatives Verhalten erschweren oder Fehlanreize setzen k\u00f6nnen. Anstatt auf idealisierte Win-Win-Versprechen zu vertrauen, erscheint ein ehrlicher Umgang mit dem Nachhaltigkeitsdilemma geboten<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kaum ein Begriff hat gesamtgesellschaftlich in den letzten Jahren so viel Beachtung erfahren wie \u201eNachhaltigkeit\u201c. Die origin\u00e4re Perspektive einer nachhaltigen Ressourcennutzung, die <em>von Carlowitz<\/em> bereits 1713 am Beispiel des nachwachsenden Rohstoffs Holz in die forstwirtschaftliche Literatur einf\u00fchrte, wurde im 20. Jahrhundert zugunsten eines breiten Verst\u00e4ndnisses des Nachhaltigkeitsbegriffs, der auch soziale Belange umfasst, erweitert. Wenngleich heute das Akronym \u201eESG\u201c zum Paradigma ganzer Industrien avanciert, nimmt der \u00f6kologische Aspekt insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit einem sich ver\u00e4ndernden Klima eine prominente Stellung ein. Supranationale Organisationen, nationale Regierungen, Investoren, Kunden und Mitarbeiter formulieren Erwartungen an Staaten und private Akteure, \u00f6kologische Verantwortung zu \u00fcbernehmen und f\u00fchren immer neue Instrumente zur Messung der Zielerreichung ein. Die Regulierungsdynamik wird in hohem Ma\u00dfe durch den Druck zahlreicher Nichtregierungsorganisationen beschleunigt (vgl. <em>Glei\u00dfner<\/em>\/<em>Follert\/Daumann\/St\u00f6ckl<\/em>,2024). Dabei wird der Nachhaltigkeitsbegriff grunds\u00e4tzlich mit positiven Entwicklungen in Verbindung gebracht und es wird h\u00e4ufig suggeriert, dass es sich bei \u00f6kologischer Nachhaltigkeit und wirtschaftlichem Wohlstand um komplement\u00e4re Ziele handle: Nachhaltigkeit als Gesch\u00e4ftsmodell, das sich rechnet. Diese \u201eWin-Win\u201c-Logik ist attraktiv, aber sie greift zu kurz. Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene wird zunehmend f\u00fcr einen rationalen Umgang mit Klimarisiken (vgl. <em>Pritzl\/S\u00f6llner<\/em>, 2021; <em>Glei\u00dfner\/Daumann\/Follert<\/em>, 2021; Glei\u00dfner<em>\/Follert\/Daumann\/St\u00f6ckl<\/em>,2024) und insbesondere f\u00fcr eine \u201eKostenwahrheit\u201c (<em>Eichenberger\/Stadelmann<\/em> 2020) pl\u00e4diert. <em>Glei\u00dfner<\/em> (2023) spricht sich in diesem Zusammenhang f\u00fcr \u201emehr \u00f6konomisches Denken in der Klimapolitik\u201c aus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nachhaltigkeit kostet \u2013 zumindest in der kurzen Frist<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6konomik als Denkansatz geht von tendenziell unbegrenzten Bed\u00fcrfnissen von Individuen mit unterschiedlichen Pr\u00e4ferenzen aus, die diese jedoch mit knappen Mitteln verfolgen. Notwendigerweise entstehen Kosten des Verzichts, wenn eine Ressource einer bestimmten Verwendung zugef\u00fchrt wird und daf\u00fcr andere Verwendungen ausgeschlossen werden. Entscheider m\u00fcssen abw\u00e4gen wof\u00fcr sie ihre Mittel und M\u00f6glichkeiten einsetzen, es entstehen Trade-offs. Der vorliegende Beitrag m\u00f6chte die betriebliche Sph\u00e4re betrachten und auf die insbesondere kurzfristig zu identifizierenden Trade-offs zwischen \u00f6kologischer Nachhaltigkeit und dem wirtschaftlichen Erfolg aufmerksam machen. Eine transparente Kommunikation gegen\u00fcber den verschiedenen Stakeholdern ist unerl\u00e4sslich, um eine gemeinsame Strategie zu entwickeln, die insbesondere in temporaler Hinsicht an die gegenw\u00e4rtigen rechtlichen Rahmenbedingungen und sich ver\u00e4ndernde Kundenpr\u00e4ferenzen angepasst ist. \u00d6kologische Nachhaltigkeit ist kein \u201efree lunch\u201c. Viele Nachhaltigkeitsma\u00dfnahmen erfordern Investitionen in neue Technologien, ver\u00e4nderte Lieferketten und die interne Ablauforganisation und es entstehen weitere Kosten, bspw. durch Zertifizierung, Dokumentation, Kontrolle und Berichterstattung. Oftmals sind Effizienzgewinne erst in sp\u00e4teren Perioden zu erwarten, w\u00e4hrend die Umstellungskosten einer ver\u00e4nderten Produktion sofort anfallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es besteht daher in vielen F\u00e4llen ein Zielkonflikt zwischen einem zu maximierenden Gewinn und einer zu minimierenden Umweltbelastung. Solange ein Unternehmen mit gegebener Technologie produziert, gilt: Eine Reduktion der Umweltbelastung l\u00e4sst sich nur durch eine Reduktion des Outputs \u2013 also durch weniger Produktion \u2013 erreichen. Das wiederum bedeutet bei gegebenen Absatzpreisen c.p. niedrigere Erl\u00f6se und damit Gewinne. Das Spannungsverh\u00e4ltnis zeigt sich insbesondere in energie- und rohstoffintensiven Branchen, in denen technologische Alternativen noch nicht voll ausgereift oder fl\u00e4chendeckend verf\u00fcgbar sind. In der Praxis entsteht somit ein Zielkonflikt: Die Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit braucht Ressourcen, die m\u00f6glicherweise an anderer Stelle nutzenstiftender eingesetzt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Strategische Dilemmata<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen agieren nicht isoliert wie Robinson Crusoe, sondern stehen in Kooperations- und Konkurrenzverh\u00e4ltnissen mit anderen Akteuren, die ihrerseits Ziele verfolgen und strategisch agieren (vgl. z.B. <em>Homann\/Suchanek<\/em>, 2005). Die Wettbewerbssituation kann Anreize schaffen, die freiwillige Investitionen in Nachhaltigkeit hemmen. Unternehmensentscheider stehen vor interdependenten Entscheidungsproblemen: Wer beispielsweise fr\u00fch und umfassend in emissionsarme Produktionstechnologien investiert, seine Prozesse umstellt, nachhaltige Verpackungen verwendet und Vorprodukte von ebenfalls nachhaltigen Unternehmen zu h\u00f6heren Preisen bezieht, geht zun\u00e4chst in Vorleistung. Wettbewerber, die z\u00f6gern oder abwarten, k\u00f6nnen zumindest kurzfristig g\u00fcnstiger produzieren \u2013 sie profitieren vom Status quo, w\u00e4hrend der Vorreiter h\u00f6here Kosten tr\u00e4gt. Die Struktur einer Interaktion, bei der das soziales Optimum nicht erreicht wird, weil die individuell rational agierenden Akteure in einem stabilen Nash-Gleichgewicht verharren, ist als Gefangenendilemma bekannt (vgl. etwa <em>Jost<\/em>, 2001; <em>Homann\/Suchanek<\/em>, 2005). Unter der Annahme, dass beide Akteure ihren Gewinn maximieren wollen, ist das Ergebnis der simultanen Interdependenz ein kollektives Nicht-Handeln. Jeder wartet auf den anderen, niemand will als Erster Kosten tragen. Neben die strategische Unsicherheit \u00fcber das Verhalten des Wettbewerbers tritt noch eine exogene Unsicherheit. Ein praktisch relevanter Fall ist die M\u00f6glichkeit, dass Investitionen in Nachhaltigkeit zu \u201estranded assets\u201c der bisherigen Technologie f\u00fchren \u2013 also zu Verm\u00f6genspositionen, in die fr\u00fcher in der Hoffnung auf Rentabilit\u00e4t investiert wurde, die sich dann aber durch den Schwenk hin zur Nachhaltigkeit nicht mehr amortisieren. Das kann auch neue Investitionen betreffen, wenn sich Technologien oder Regulierungen schneller \u00e4ndern als erwartet. Dieses strategische Abwarten ist zwar individuell rational \u2013 aber gesellschaftlich suboptimal. Es verhindert Innovation, verlangsamt Transformationsprozesse und tr\u00e4gt dazu bei, dass ambitionierte Klimaziele verfehlt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Regulierung als L\u00f6sung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Allokation knapper Mittel in Nachhaltigkeitsinitiativen wird folglich in hohem Ma\u00dfe durch Anreize bestimmt. In solchen Konstellationen k\u00f6nnte gesetzgeberische Regulierung als koordinierendes Element wirken. Sie schafft klare Spielregeln, erzeugt Anreize zur Ver\u00e4nderung und verhindert, dass einzelne Akteure vom Abwarten profitieren. CO?-Bepreisung, Emissionsgrenzwerte oder Berichtspflichten k\u00f6nnten so Wettbewerbsvorteile der Inaktivit\u00e4t beseitigen und Unternehmen einen klaren Rahmen f\u00fcr Investitionsentscheidungen geben. Doch Regulierung ist kein Allheilmittel. Erfolgt sie abrupt oder unter der Anma\u00dfung von Wissen (vgl. <em>Hayek<\/em>, 1942a, 1942b, 1945, 1974) im Hinblick auf bestimmte Technologien, kann sie bislang erfolgreiche Gesch\u00e4ftsmodelle gef\u00e4hrden und dazu f\u00fchren, dass subventionierte Unternehmen ohne tragf\u00e4higes Gesch\u00e4ftsmodell im Markt verbleiben. Derartige Verzerrungen des Wettbewerbs k\u00f6nnen auf betrieblicher Ebene zu erheblichen Erfolgseinbu\u00dfen f\u00fchren und auf gesamtwirtschaftlicher Ebene Wettbewerbsvorteile der Industrie und in der Folge den Wohlstand gef\u00e4hrden. Zwar ist die Festlegung politischer Ziele in demokratischen Gesellschaften den gew\u00e4hlten Parlamenten vorbehalten und Wissenschaftler sind grunds\u00e4tzlich gut beraten, sich allenfalls \u2013 im Rahmen einer praktisch-normativen Wirtschaftswissenschaft \u2013 im Hinblick auf die Wahl der ad\u00e4quaten Mittel einzubringen. Dennoch kann es notwendig sein, \u00fcber Ziele zu debattieren, sofern diese technisch oder wirtschaftlich kaum zu realisieren sind. In bestimmten Industrien ist das Ziel der Null-Emissionen kaum erreichbar. So wird etwa in der Produktion von Ammoniak als Grundchemikalie der D\u00fcngemittelindustrie fossiler Wasserstoff verwendet. Ein Umstieg auf gr\u00fcnen Wasserstoff ist in der kurzen Frist unrealistisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem entsteht eine implizite Erwartungshaltung seitens des privaten Sektors: Unternehmen k\u00f6nnten sich darauf einstellen, dass der Staat fr\u00fcher oder sp\u00e4ter eingreift \u2013 etwa durch Subventionen \u2013 und deshalb bewusst warten. Es entsteht ein neues Gleichgewicht, bei dem Unternehmen nur dann investieren, wenn der Staat mitfinanziert. Der Staat betreibt dann zunehmend Industriepolitik auf der Mikroebene \u2013 eine Interventionsspirale droht (vgl. <em>Mises<\/em>, 1976 [1929], 2008 [1983]). Regulierung kann ein Weg aus der Sackgasse sein, aber sie muss klug, glaubw\u00fcrdig und \u00f6konomisch konsistent ausgestaltet sein. Sie sollte sich auf den ordnungspolitischen Rahmen konzentrieren, sollte Unternehmen Planungs- und Rechtssicherheit bieten und dem Markt als Wettbewerb der Ideen und somit Entdeckungsverfahren (vgl. <em>Hayek<\/em>, 1969) \u2013 auch im Hinblick auf L\u00f6sungen bestehender Umweltprobleme \u2013 vertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mehr Realismus wagen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der \u00f6ffentlichen Debatte dominiert das Narrativ, dass sich Nachhaltigkeit und \u00f6konomischer Erfolg problemlos verbinden lie\u00dfen \u2013 man m\u00fcsse sie nur \u201erichtig wollen\u201c. Dieses Denken verkennt oftmals die Realit\u00e4t unterschiedlicher Planungsperioden, die unternehmerischen Entscheidungen zugrunde liegen, sowie Opportunit\u00e4tskosten, die durch den Einsatz knapper Mittel in eine Nachhaltigkeitstransformation entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es kann argumentiert werden, dass sich die beiden Ziele in bestimmten Bereichen erg\u00e4nzen: Investitionen in ressourcenschonende Produktionstechnologien inklusive der Wiederverwertung \u00fcbersch\u00fcssiger Materialien k\u00f6nnen \u00f6kologische und \u00f6konomische Vorteile zugleich bringen. Doch diese sogenannten \u201elow-hanging fruits\u201c erscheinen in vielen Branchen begrenzt \u2013 sowohl technisch als auch betriebswirtschaftlich. Je weiter Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsbem\u00fchungen ausdehnen, desto geringer werden die zus\u00e4tzlichen \u00f6konomischen Vorteile, w\u00e4hrend die Kosten steigen. Der Nutzen sinkt am Rand \u2013 eine klassische Kurve abnehmender Grenzertr\u00e4ge.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig bestehen technologische und physikalische Restriktionen, die sich auch mit ambitionierten Zielsetzungen nicht einfach aufl\u00f6sen lassen. Die Produktion von Zement, Stahl, Kunstd\u00fcnger oder Kunststoffen ist derzeit ohne fossile Energietr\u00e4ger kaum realistisch darstellbar. Nachhaltigkeit st\u00f6\u00dft hier an Grenzen, die sich nicht durch Willenserkl\u00e4rungen, sondern nur durch langfristige technologische Entwicklungen verschieben lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund wirken politische oder unternehmerische Ank\u00fcndigungen, innerhalb kurzer Zeit vollst\u00e4ndig \u201eklimaneutral\u201c oder \u201eemissionsfrei\u201c zu werden, als teuer erkauft und in globalem Ma\u00dfstab als wirkungslos (vgl. z.B. <em>Sinn<\/em>, 2022). Zu ambitionierte Ziele, die mit Blick auf die Nebenbedingung der Existenzsicherung revidiert werden m\u00fcssen, k\u00f6nnen zu Reaktanz, und Vertrauensverlust seitens der Stakeholder f\u00fchren. Wer tats\u00e4chlichen Fortschritt will, muss zuerst die realen Zielkonflikte anerkennen \u2013 und danach handeln. Hierzu z\u00e4hlt eine offene Kommunikation der Gesch\u00e4ftsleitung gegen\u00fcber allen relevanten Interessengruppen, insbesondere den Eigenkapitalgebern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>von Carlowitz, H. C<\/em>., Sylvicultura oeconomica, Hausswirthliche Nachricht und Naturm\u00e4\u00dfige Anweisung zur Wilden Baum-Zucht, Leipzig 1713.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Eichenberger, R<\/em>., <em>Stadelmann, D<\/em>., Die politische \u00d6konomik der Klimapolitik: So wird ein Land mit Kostenwahrheit zum Vorbild beim Klimaschutz, in: GAIA \u2013 Ecological Perspectives for Science and Society, 29. Jg. (2020), S. 148-153.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Glei\u00dfner, W.<\/em>, Wir brauchen mehr \u00f6konomisches Denken in der Klimapolitik, in: WirtschaftsWoche (2023), vom 14.01.2023, <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/konjunktur\/klimaschutz-wir-brauchen-mehr-oekonomisches-denken-in-der-klimapolitik\/28922526.html\">https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/konjunktur\/klimaschutz-wir-brauchen-mehr-oekonomisches-denken-in-der-klimapolitik\/28922526.html<\/a> (letzter Zugriff 13.05.2025)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Glei\u00dfner, W., Daumann, F., Follert, F.,<\/em> \u201eAlles zu seiner Zeit\u201c: ein kritischer Diskussionsbeitrag zum Thema Nachhaltigkeit, in: Zeitschrift f\u00fcr Umweltpolitik und Umweltrecht, 44. Jg. (2021), S.&nbsp; 500-515.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Glei\u00dfner, W., Follert, F., Daumann, F., St\u00f6ckl, S.<\/em>, \u00d6konomische Rationalit\u00e4t versus Aktivismus: Eine Analyse der deutschen Klimadebatte mit dem Structural-Cognitive Model, in: Zeitschrift f\u00fcr Umweltpolitik und Umweltrecht, 47. Jg. (2024), S. 563-582.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hayek, F.A.<\/em>, Scientism and the Study of Society. Part II, in: Economica, New Series, Vol. 9 (1942a), S.&nbsp;267\u2013291<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hayek, F.A.<\/em>, Scientism and the Study of Society. Part III, in: Economica, New Series, Vol. 11 (1942b), 27\u201339.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hayek, F.A.<\/em>, The Use of Knowledge in Society, in: The American Economic Review, Vol. 35 (1945), S.&nbsp;519\u2013530.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hayek, F.A.<\/em> Der Markt als Entdeckungsverfahren, in: Hayek, F.A. (Hrsg.), Freiburger Studien, T\u00fcbingen 1969, S.&nbsp;249-265.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hayek, F.A.<\/em>, The Pretence of Knowledge. Lecture to the memory of Alfred Nobel, December 11 1974, abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.nobelprize.org\/prizes\/economic-sciences\/1974\/hayek\/lecture\/\">https:\/\/www.nobelprize.org\/prizes\/economic-sciences\/1974\/hayek\/lecture\/<\/a> (letzter Zugriff 13.05.2025).<\/p>\n\n\n\n<p><em>Homann, K., Suchanek, A.<\/em>, \u00d6konomik. Eine Einf\u00fchrung. T\u00fcbingen 2005.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Jost, P.-J.<\/em>, Theoretische Grundlagen der Spieltheorie, in: Jost, P.-J. (Hrsg.), Die Spieltheorie in der Betriebswirtschaftslehre, Stuttgart 2001, S. 43-78.<\/p>\n\n\n\n<p><em>von Mises, L<\/em>., Kritik des Interventionismus. Darmstadt 1976 (1929).<\/p>\n\n\n\n<p><em>von Mises, L<\/em>., Vom Wert der besseren Ideen. Sechs Vorlesungen \u00fcber Wirtschaft und Politik. Dritte Vorlesung: Interventionismus. Stuttgart 2008.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Pritzl, R.\/S\u00f6llner, F.<\/em>, Rationale Klimapolitik \u2013 \u00f6konomische Anforderungen und politische Hindernisse, in: List Forum f\u00fcr Wirtschafts- und Finanzpolitik, 46. Jg. (2021), S.&nbsp;423-449.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sinn, H.-W.<\/em>, Kein Alleingang in der Klimapolitik, Die Covid-Krise als nat\u00fcrliches Experiment zeigt, weshalb es ohne einen Klimaklub mit den gr\u00f6\u00dften L\u00e4ndern nicht geht, in: Neue Z\u00fcrcher Zeitung, vom 19.02.2022, S. 28.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachhaltigkeit gilt heute als unternehmerischer Imperativ \u2013 \u00f6kologisch geboten, politisch gefordert und zugleich Treiber des Unternehmenserfolgs. In der Praxis d\u00fcrften hingegen viele Betriebe mit Zielkonflikten konfrontiert sein. Diese entstehen durch Investitionsbetr\u00e4ge, technologische Grenzen und strategische Unsicherheit. 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