{"id":40608,"date":"2025-06-24T00:37:00","date_gmt":"2025-06-23T23:37:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40608"},"modified":"2025-06-24T05:41:57","modified_gmt":"2025-06-24T04:41:57","slug":"kurz-kommentiert-warum-sanktionen-regime-stabilisieren-und-bomben-sie-entlarven-aber-nicht-stuerzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40608","title":{"rendered":"<b>Kurz kommentiert <\/b><br>Warum Sanktionen Regime stabilisieren und Bomben sie entlarven \u2013 aber nicht st\u00fcrzen"},"content":{"rendered":"\n<p>Viele autokratische Regierungen leben erstaunlich gut, stabil und vor allem lang mit westlichen Sanktionen \u2013 das belegen eindrucksvoll die Beispiele Fidel Castros in Kuba, des Kim-Clans in Nordkorea, Wladimir Putins in Russland oder der Mullahs im Iran. Mittlerweile glaubt kaum noch jemand ernsthaft, dass westliche Sanktionen solche Regime intern politisch schw\u00e4chen k\u00f6nnen. Im Gegenteil: Sie stabilisieren und st\u00e4rken sie sogar oft. Doch warum wirken Sanktionen derart paradox? Und zeigen milit\u00e4rische Angriffe, wie k\u00fcrzlich im Iran geschehen, m\u00f6glicherweise andere Effekte?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sanktionen schaden der Wirtschaft, aber n\u00fctzen dem Regime<\/h2>\n\n\n\n<p>Unstrittig ist, dass Sanktionen die wirtschaftliche Leistungsf\u00e4higkeit eines Landes massiv beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen und die Bev\u00f6lkerung stark belasten. Doch die sanktionierten Regime profitieren von dieser Situation aufgrund verschiedener Mechanismen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erstens f\u00fchren Sanktionen zur Verknappung von Importg\u00fctern, wovon heimische Ersatzproduzenten profitieren, die h\u00e4ufig direkt dem Regime oder seiner Entourage geh\u00f6ren. Das Castro-Regime in Kuba und die Revolutionsgarden im Iran kontrollieren etwa gro\u00dfe Teile der nationalen Produktion.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens erm\u00f6glicht die G\u00fcterknappheit dem Regime eine gezielte Rationierung. Wer die knappen Ressourcen kontrolliert, erzwingt Loyalit\u00e4t. Regimetreue Gruppen werden bevorzugt versorgt, w\u00e4hrend potenzielle Kritiker eher leer ausgehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Drittens profitieren Regime im Gegensatz zu privaten Unternehmern von der Umgehung der Sanktionen, da staatsnahe Kreise eher \u00fcber die notwendigen Umgehungsstrukturen verf\u00fcgen. Zwar verteuert sich der Handel, doch bleibt er f\u00fcr das Regime \u00e4u\u00dferst lukrativ, um Renten f\u00fcr sich zu generieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Viertens floriert unter Sanktionen der Schmuggel, dessen Gewinne meist dem Regime zuflie\u00dfen, weil es diesen mitkontrolliert \u2013 Serbien unter Milo\u0161evi? und der Irak unter Saddam Hussein bieten hier anschauliche Beispiele.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcnftens reduzieren Sanktionen in der Regel Reisem\u00f6glichkeiten gew\u00f6hnlicher B\u00fcrger ins Ausland und erschweren den Zugang zu unabh\u00e4ngigen Informationsquellen. Das st\u00e4rkt die staatliche Propaganda und verkompliziert zugleich die Flucht von Dissidenten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sechstens leiden auch oppositionelle Kr\u00e4fte unter den Folgen der Sanktionen, weil ihnen finanzielle und logistische Mittel aus dem Ausland fehlen. Au\u00dferdem mangelt es dem Westen h\u00e4ufig an detaillierter Kenntnis dar\u00fcber, welche Oppositionsgruppen wirklich unterst\u00fctzt werden sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese und andere Mechanismen erlauben es sanktionierten Regimen, ihre interne Macht auszubauen und erschweren zugleich den Widerstand der B\u00fcrger gegen sie erheblich. Die Bev\u00f6lkerung reagiert mitunter sogar mit einem \u201erally around the flag\u201c-Effekt auf Sanktionen, bei dem das Regime eher gest\u00fctzt als kritisiert wird \u2013 auch aus rationaler Angst vor Repressionen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stabilisieren Bombardements auch das Regime?<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Iran steht im Zentrum aktueller Diskussionen: Nach j\u00fcngsten israelischen Luftangriffen auf iranische Atomanlagen, die inzwischen von den USA unterst\u00fctzt werden, stellt sich die Frage, ob diese milit\u00e4rische Aktion, f\u00fcr das iranische Regime stabilisierende Wirkungen zeigt wie Sanktionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich unterscheiden sich die Effekte deutlich. Die israelischen Luftangriffe offenbarten eindrucksvoll, was viele Iraner bereits ahnten: Die Verteidigungsf\u00e4higkeit des Landes ist begrenzt, trotz vermeintlich gro\u00dfer Ausgaben f\u00fcr das Milit\u00e4r und umfangreicher propagandistischer Selbstdarstellungen. Stattdessen wurden Ressourcen offenbar \u00fcber Jahre und Jahrzehnte durch das Regime veruntreut. Die iranische Luftabwehr konnte den Luftangriffen kaum etwas entgegensetzen, und hochrangige Vertreter des Regimes wurden get\u00f6tet, w\u00e4hrend die Zivilbev\u00f6lkerung weitgehend verschont blieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese offensichtliche Schw\u00e4che stellt ein Narrativ des iranischen Mullah-Regimes infrage, wonach das Land milit\u00e4risch stark und widerstandsf\u00e4hig sei. Statt nationaler St\u00e4rke zeigt sich nun ungesch\u00f6nt die Korruption und Misswirtschaft des Regimes, sogar in einem Bereich, in dem es vorgab, stark zu sein. Insofern k\u00f6nnen erfolgreiche und gezielte Bombardements ein Regime durchaus destabilisieren, indem sie ihm nahestehende F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten ausschalten und das m\u00f6glicherweise noch vorhandene Restvertrauen der Bev\u00f6lkerung endg\u00fcltig ersch\u00fcttern.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch bleibt ein Volksaufstand im Iran eher unwahrscheinlich. Trotz der offenkundigen Schw\u00e4che des Regimes gegen moderne, westliche Armeen bleiben die Risiken f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung bei einem Aufstand hoch. Die sanktionsbedingte Verarmung der B\u00fcrger und das nun zu erwartende noch brutalere Vorgehen als in der Vergangenheit gegen m\u00f6gliche interne Proteste erh\u00f6hen die Schwelle f\u00fcr ein Aufbegehren zus\u00e4tzlich. Die iranischen B\u00fcrger wissen zudem aus Erfahrungen in anderen L\u00e4ndern und aus ihrer Vergangenheit, dass auf den Sturz eines autokratischen Regimes selten eine halbwegs demokratische und halbwegs b\u00fcrgerorientierte Regierung folgt, sondern meist ein neues autokratisches Regime, das dem alten stark \u00e4hnelt. Ein Umsturzversuch birgt dar\u00fcber hinaus erhebliche Risiken eines B\u00fcrgerkriegs, wie unter anderem das Beispiel Libyen deutlich zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Sanktionen das Regime also eher st\u00fctzen, offenbaren erfolgreiche milit\u00e4rische Aktionen gegen das Regime zumindest dessen Schw\u00e4che nach au\u00dfen, Misswirtschaft und Korruption. Doch auch sie verm\u00f6gen wenig an der festgefahrenen politischen Realit\u00e4t zu \u00e4ndern: Das Regime wankt vielleicht, f\u00e4llt aber nicht, solange die B\u00fcrger es nicht st\u00fcrzen \u2013 ein Schritt, der mit hohen Risiken verbunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Reiner Eichenberger (UNIFR) und David Stadelmann (UBT): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33100\">Wie Sanktionen sanktionierte Regime st\u00e4rken k\u00f6nnen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30430\">Die Politik wirtschaftlicher Sanktionen. \u00d6konomisch kostspielig, politisch ineffizient?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcasts zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33897\">Energie-Sanktionen. Schlechter als ihr Ruf?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Prof. Dr. Norbert Berthold<\/strong> (JMU) im Gespr\u00e4ch mit <strong>Prof. Dr. Marcel Thum<\/strong> (TU Dresden und Ifo Dresden)<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele autokratische Regierungen leben erstaunlich gut, stabil und vor allem lang mit westlichen Sanktionen \u2013 das belegen eindrucksvoll die Beispiele Fidel Castros in Kuba, des Kim-Clans in Nordkorea, Wladimir Putins in Russland oder der Mullahs im Iran. Mittlerweile glaubt kaum noch jemand ernsthaft, dass westliche Sanktionen solche Regime intern politisch schw\u00e4chen k\u00f6nnen. Im Gegenteil: Sie stabilisieren und st\u00e4rken sie sogar oft. Doch warum wirken Sanktionen derart paradox? 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