{"id":40636,"date":"2025-06-28T00:44:00","date_gmt":"2025-06-27T23:44:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40636"},"modified":"2025-10-27T17:23:47","modified_gmt":"2025-10-27T16:23:47","slug":"wie-man-eine-leitwaehrung-ruiniert-wackelt-der-us-dollar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40636","title":{"rendered":"Wie man eine Leitw\u00e4hrung ruiniert <br><b>Wackelt der US-Dollar? <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u201eThe dollar is our currency, but it\u2019s your problem.\u201c <\/em>(John Connally)<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDer Dollar wird nicht in W\u00fcrde altern.\u201c <\/em>(Nouriel Roubini)<\/p>\n\n\n\n<p>Es h\u00f6rt sich bei Donald Trump bisweilen anders an. Aber eine weltweite Leitw\u00e4hrung zu haben, ist f\u00fcr ein Land keine Last, es ist ein Gewinn. Historisch haben es nur wenige L\u00e4nder geschafft, ihre W\u00e4hrung zu einer Leitw\u00e4hrung zu entwickeln. In der neueren Zeit gelang das Kunstst\u00fcck vor \u00fcber 100 Jahren den USA. Seit Mitte der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts ist der US-Dollar die weltweite Leitw\u00e4hrung. Er l\u00f6ste das britische Pfund ab, das im 19. Jahrhundert die weltweit wichtigste W\u00e4hrung war. Davor beherrschten die Niederlande die weltweiten W\u00e4hrungsm\u00e4rkte. Der Verlust der Leitw\u00e4hrung war wirtschaftlich und politisch schmerzhaft sowohl f\u00fcr die Niederlande als auch Gro\u00dfbritannien. Das scheint Donald Trump anders zu sehen. Bei ihm steht die Welt w\u00e4hrungspolitisch Kopf. Er w\u00fcrde lieber heute als morgen auf das \u201eexorbitante Privileg\u201c (Giscard d\u2019Estaing) des US-Dollar als Leitw\u00e4hrung verzichten. Zumindest tut er handels-, finanz- und w\u00e4hrungspolitisch gerade alles, den Dollar als weltweite Leitw\u00e4hrung zu ruinieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Warum ist der Dollar die Leitw\u00e4hrung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine W\u00e4hrung ist eine Leitw\u00e4hrung, wenn gro\u00dfe Teile der wirtschaftlichen Transaktionen weltweit in dieser W\u00e4hrung abgewickelt werden. Sie ist international die wichtigste Transaktions-, Anlage- und Reservew\u00e4hrung sein. Zur Leitw\u00e4hrung wird man nicht von heute auf morgen. Im Wettbewerb der W\u00e4hrungen setzen sich nur W\u00e4hrungen durch, deren L\u00e4nder wirtschaftlich stark und politisch m\u00e4chtig sind. Wirtschaftliche St\u00e4rke erw\u00e4chst aus einer stabilen W\u00e4hrung. Geld- und Fiskalpolitik m\u00fcssen nachhaltig auf Preisniveaustabilit\u00e4t ausgerichtet sein. Der Emittent der Leitw\u00e4hrung muss aber auch in stark in die Weltwirtschaft eingebunden sein (Netzwerkeffekte). Seine W\u00e4hrung muss frei in andere W\u00e4hrungen konvertierbar sein. Die eigenen Kapitalm\u00e4rkte m\u00fcssen offen, gro\u00df, frei von Kontrollen und sehr liquide sein. Nur dann ist eine W\u00e4hrung in der Lage, die weltweite Nachfrage nach Liquidit\u00e4t zu befriedigen und eine Versicherungsfunktion auszu\u00fcben, wenn es zu Krisen kommt (\u201esafe haven\u201c). Letztlich lebt eine Leitw\u00e4hrung vom Vertrauen in eigene Solidit\u00e4t und Liquidit\u00e4t (Martin Wolf)<\/p>\n\n\n\n<p>Die wirtschaftliche St\u00e4rke eines Landes allein macht seine W\u00e4hrung noch nicht zu einer weltweiten Leitw\u00e4hrung. Es bedarf auch politischer Macht. Christine Lagarde hat k\u00fcrzlich in einem Vortrag darauf hingewiesen, dass es neben der wirtschaftlichen Macht auch rechtliche Stabilit\u00e4t und geopolitische St\u00e4rke brauche (<a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/key\/date\/2025\/html\/ecb.sp250526~d8d4541ce5.en.html\">hier<\/a>). Als Leitw\u00e4hrung wird eine W\u00e4hrung auf den (Welt)M\u00e4rkten nur anerkannt, wenn der Emittent der (Leit)W\u00e4hrung die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit (\u201erule of law\u201c) befolgt und im eigenen Land politisch stabile Verh\u00e4ltnisse herrschen. Nur dann w\u00e4chst das Vertrauen der M\u00e4rkte in eine (Leit)W\u00e4hrung. Wichtig ist auch, dass hinter einer Leitw\u00e4hrung ein Land stehen muss, das geopolitisch stark ist. Es muss sich f\u00fcr einen weltweit offenen Handel einsetzen und bereit sein, ihn auch gegen Widerst\u00e4nde durchsetzen. Politischer Druck des Emittenten der Leitw\u00e4hrung (robuste Sicherheitsgarantien, milit\u00e4rische St\u00e4rke) kann die Bereitschaft anderer L\u00e4nder erh\u00f6hen, in seiner W\u00e4hrung abzurechnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist kein Zufall, dass der US-Dollar eine Leitw\u00e4hrung wurde. Die USA erf\u00fcllten ab den 20er Jahre des letzten Jahrhunderts das Kriterium der wirtschaftlichen St\u00e4rke. Ein Gro\u00dfteil des globalen Handels wurde in Dollar fakturiert, die internationalen Finanztransaktionen auf Dollarbasis abgerechnet, die W\u00e4hrungsreserven vor allem in Dollar gehalten. Das internationale Finanzsystem wurde dollarbasiert. Die USA entwickelten auch starke Institutionen. Sie verteidigten die Rechtsstaatlichkeit, setzen sich f\u00fcr weltweit offene M\u00e4rkte ein und traten handelspolitisch als Hegemon auf. Der Aufstieg des Dollars beruhte aber auch auf \u201eharter Macht\u201c (<a href=\"https:\/\/www.soziopolis.de\/der-euro-soll-schiessen-lernen.html\">hier<\/a>). Nach dem 1. Weltkrieg entwickelten sich die USA zum globalen Gl\u00e4ubiger von Dollarschulden. Die globale Geldordnung nach dem 2. Weltkrieg wurde auf den US-Dollar zugeschnitten (Bretton-Woods). Auch die Energiem\u00e4rkte spielten den USA in die Karten. In den 70er Jahren setzten sie das Petrodollar-Arrangement durch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Profitieren die USA vom Dollar als Leitw\u00e4hrung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Leitw\u00e4hrung, wie der US-Dollar, wirft f\u00fcr den Emittenten erhebliche Ertr\u00e4ge ab, verursacht aber auch Kosten. Ertragreich ist der Dollar f\u00fcr die USA, weil er Geldsch\u00f6pfungsgewinne der Fed m\u00f6glich macht (Seigniorage). Der Nennwert des Dollars \u00fcbersteigt die Kosten der Produktion der W\u00e4hrung. Als Leitw\u00e4hrung ist der Dollar weltweit stark nachgefragt. Er steht unter st\u00e4ndigem Aufwertungsdruck. Die Anreize in der Welt sind gro\u00df, in amerikanische Verm\u00f6genswerte zu investieren. Besonders gefragt sind US-Staatsanleihen. Das erh\u00f6ht den Finanzspielraum des amerikanischen Staates und verringert seine Zinslasten. Die weltweite Fakturierung in Dollar verringert f\u00fcr amerikanische Marktakteure deren Transaktionskosten. Sie profitieren auch davon, dass sie geringeren Wechselkursschwankungen unterliegen. \u00dcber die Dominanz in SWIFT, einem weltweiten Abrechnungssystem in Dollar, erzielen die USA hohe Geb\u00fchren f\u00fcr internationale Finanzdienstleistungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und noch etwas f\u00e4llt ins Gewicht: Die amerikanische Politik kann den Dollar als Sanktionsinstrument einsetzen, um \u00f6konomische und nicht-\u00f6konomische Ziele durchzusetzen. Und sie tut es auch. Die Sekund\u00e4rsanktionen gegen den Iran im Jahr 2018 sind ein Beispiel. Damit wollten die USA unter Trump I den Druck auf den Iran beim Atomabkommen (JCPOA) erh\u00f6hen und verhindern, dass Drittstaaten mit dem Iran weiter Gesch\u00e4fte (\u00d6l, Finanzen, Transport, Energie) machen. Der Ausschluss von Russland nach dem \u00dcberfall der Ukraine aus SWIFT ist ein anderes Beispiel. Eine Reihe von russischen Banken wurden aus dem dollardominierten weltweiten Abrechnungsnetzwerk ausgeschlossen, um die wirtschaftliche und milit\u00e4rische Kraft des russischen Angreifers zu schw\u00e4chen. Grunds\u00e4tzlich gibt der Dollar als Leitw\u00e4hrung den USA eine finanzielle und politische Waffe in die Hand, um Staaten, die den Dollar nutzen und auf ihn angewiesen sind, aber eine andere Meinung vertreten, in die Knie zu zwingen (<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/trumps-handelsstreit-und-der-dollar-lasst-euch-nicht-provozieren-und-haltet-ausschau-nach-gleichgesinnten-raet-der-fuehrende-us-oekonom-barry-eichengreen-europa-ld.1877908\">Barry Eichengreen<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Den Ertr\u00e4gen aus dem Dollar als globaler Leitw\u00e4hrung stehen allerdings auch Kosten gegen\u00fcber, die f\u00fcr die USA anfallen. Die anhaltend hohe weltweite Nachfrage nach der Leitw\u00e4hrung erzeugt eine Tendenz zu einer anhaltenden \u00dcberbewertung des Dollars. Das hat auch Einfluss auf den (sektoralen) Strukturwandel in den USA. Der Prozess der De-Industrialisierung wird beschleunigt. Gro\u00df ist dieser Effekt empirisch allerdings nicht. Die Gesetze des Strukturwandels \u2013 schrumpfender Industrie-, wachsender Dienstleistungssektor \u2013 gelten auch ohne eine starke W\u00e4hrung. Gr\u00f6\u00dfere Kosten der Leitw\u00e4hrung fallen allerdings eher indirekt an. Die Bedingungen der USA, sich als Leitw\u00e4hrungsland g\u00fcnstig zu verschulden, schaffen Anreize f\u00fcr Private und Staat, \u00fcber die Verh\u00e4ltnisse zu leben. Damit w\u00e4chst auch die Gefahr, dass der Staat versucht, sich \u00fcber eine h\u00f6here Inflation zu entschulden. Alles in allem: Die Ertr\u00e4ge einer Leitw\u00e4hrung \u00fcbersteigen die Kosten. Giscard d\u2019Estaing hatte schon recht, die USA haben ein \u201eexorbitantes Dollar-Privileg\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Warum verliert der Dollar weltweit Marktanteile?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch W\u00e4hrungsm\u00e4rkte sind bestreitbar, zumindest grunds\u00e4tzlich. Ist die Leitw\u00e4hrung in den Augen der Nutzer nicht mehr wettbewerbsf\u00e4hig, wird sie durch eine andere ersetzt. Die historische Erfahrung zeigt allerdings, das geschieht nicht von heute auf morgen. Der Prozess l\u00e4uft langsam, meist \u00fcber Jahrzehnte. Die Ursachen sind vielschichtig. Der wichtigste Treiber sind hausgemachte Probleme. Ein langes Leben \u00fcber seine Verh\u00e4ltnisse z\u00e4hlt dazu. Steigende Anspr\u00fcche werden auf Pump finanziert. Der Druck auf die Notenbank w\u00e4chst, die Staatsschulden zu monetisieren. Eine h\u00f6here Inflation ist das Ende vom Lied. Die Solidit\u00e4t der W\u00e4hrung leidet. Das Vertrauen der Nutzer in die Leitw\u00e4hrung schrumpft. Sie wenden sich von der Leitw\u00e4hrung ab. Einen Hinweis auf einen solchen Prozess lieferten die USA in den 70er Jahren, als sie den Vietnam-Krieg und den Ausbau des Sozialstaates (auch) \u00fcber die Notenpresse finanzierten. Der Dollar wertete zwar kr\u00e4ftig ab, das internationale W\u00e4hrungsgef\u00fcge geriet aus den Fugen. Seine Rolle als Leitw\u00e4hrung verlor der Dollar dennoch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erosion des Dollar als Leitw\u00e4hrung h\u00e4lt allerdings weiter an. Eine Entwicklung setzt dem US-Dollar schon l\u00e4nger zu. Die USA verlieren \u00f6konomische Macht und milit\u00e4rische St\u00e4rke. Nach wie vor sind die USA weltweit das wirtschaftlich st\u00e4rkste Land. Die Konkurrenz holt aber wirtschaftlich auf. Den USA erwachsen harte Konkurrenten, gegenw\u00e4rtig vor allem die Europ\u00e4ische Union, vielleicht auch China. Jagdish Bagwhati und Charles Kindleberger, zwei weltbekannte \u00d6konomen, haben schon fr\u00fch den Begriff des \u201eschrumpfenden Giganten\u201c gepr\u00e4gt. Mit schrumpfender wirtschaftlicher Macht verlieren die USA auch kurz \u00fcber lang milit\u00e4risch an St\u00e4rke. Sie k\u00f6nnen die Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Nutzer des Dollars nicht mehr weltweit aufrechterhalten. Und sie wollen es auch nicht mehr. Die Erosion der milit\u00e4rischen St\u00e4rke gef\u00e4hrdet die Stellung des Dollars als Leitw\u00e4hrung. Dieser Prozess wird durch den weltweit neuen energiepolitischen Rahmen beschleunigt. Erneuerbare Energien, seltene Erden, Fracking ver\u00e4ndern die Machtpositionen. Rohstofftransaktionen werden k\u00fcnftig nicht mehr nur in Dollar denominiert. Das Petrodollar-Arrangement ist pass\u00e9.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Zerst\u00f6rt Trump den Dollar als Leitw\u00e4hrung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Donald Trump erweckt den Eindruck, dass er die (Netto)Vorteile des Dollars als Leitw\u00e4hrung nicht zu sch\u00e4tzen wei\u00df. Er tut alles, die \u201eexorbitanten Privilegien\u201c des Dollars zu sabotieren. Verstehen l\u00e4sst sich das wohl nur vor dem Hintergrund der desolaten Haushaltslage der USA (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40158\">hier<\/a>). Die US-Regierung braucht jeden Cent, den Haushalt zu sanieren, aber auch um neue kostspielige politische (Wahl)Versprechen einzul\u00f6sen. Im Umfeld der Regierung wird diskutiert, das \u201e\u00f6ffentliche Gut\u201c US-Dollar nicht mehr \u201ekostenlos\u201c der Welt zur Verf\u00fcgung zu stellen. Ausl\u00e4ndische Nutzer des Dollars sollen daf\u00fcr zahlen. Die Idee ist, Gl\u00e4ubiger amerikanischer Staatspapiere zu bewegen, auf Ertr\u00e4ge zu verzichten. Es soll Druck ausge\u00fcbt werden, dass ausl\u00e4ndische Halter ihre amerikanischen Staatsanleihen in langfristige, niedrig verzinsliche Papiere umschichten. Wer dazu nicht bereit sei, soll mit der Androhung handelspolitischer Ma\u00dfnahmen (Z\u00f6llen) und dem Entzug des milit\u00e4rischen \u201eSchutzschirmes\u201c dazu bewegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gezielte Abwertung des Dollars ist eine andere Idee. Damit sollen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Zum einen sollen die Kosten f\u00fcr das Leitw\u00e4hrungsland verringert, zum anderen Staatsschulden abgebaut werden. Von Stephen Miran (<a href=\"https:\/\/www.hudsonbaycapital.com\/documents\/FG\/hudsonbay\/research\/638199_A_Users_Guide_to_Restructuring_the_Global_Trading_System.pdf\">hier<\/a>), dem Vorsitzenden des CEA, wurde vorgeschlagen, den Dollar \u201ekooperativ\u201c abzuwerten (Mar-a-Lago Accord). Vorbild ist der \u201ePlaza Accord\u201c vom 22. September 1985. Dort einigten sich die Finanzminister der USA, Deutschlands, Frankreichs, Gro\u00dfbritanniens und Japan den Dollar gegen\u00fcber der DM und dem Yen abzuwerten. Mit einem niedrigen Dollarkurs, so die Hoffnung, k\u00f6nnte es gelingen, den (auch) dollargetriebenen Prozess der De-Industrialisierung in den USA zu stoppen. Die Kosten der Leitw\u00e4hrung w\u00fcrden sinken. Ein schw\u00e4cherer Dollar ist aber nur m\u00f6glich, wenn die Geldpolitik der Fed expansiver wird. Das bedeutet allerdings eine h\u00f6here Inflation in den USA. Die amerikanischen Staatsschulden w\u00fcrden inflation\u00e4r entwertet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee, den Dollar zu schw\u00e4chen, ist eine Schnapsidee. Eine Geb\u00fchr auf die Nutzung des Dollars bedeutet nicht automatisch mehr staatliche Einnahmen f\u00fcr die USA. Die weltweite Nachfrage nach Dollar ist nicht unelastisch. Mit der H\u00f6he der Nutzungsgeb\u00fchr sinken die Renditen amerikanischer Staatspapiere. Kapitalstr\u00f6me werden verst\u00e4rkt in andere W\u00e4hrungen umgeleitet. Die \u201eLaffer-Kurve\u201c gilt auch hier. Auch eine (gezielte) Abwertung des Dollars und eine h\u00f6here Inflation in den USA ist kein Ausweg aus der amerikanischen Schuldenkrise. Es ist eine Illusion zu glauben, ein schw\u00e4cherer Dollar halte den Prozess der De-Industrialisierung in den USA auf und st\u00e4rke das wirtschaftliche Wachstum. Eine st\u00e4rkere Inflationierung in den USA ist ein kostspieliges Mittel, Staatsschulden abzubauen. Es ist weder effizient noch ist es gerecht. Alle diese Ma\u00dfnahmen \u2013 Nutzungsgeb\u00fchren f\u00fcr den Dollar, Abwertung des Dollar, h\u00f6here Inflation in den USA \u2013 bewirken vor allem eines, sie zerst\u00f6ren das Vertrauen in den Dollar. \u201eIt takes 20 years to build a reputation and five minutes to ruin it. If you think about that, you\u2019ll do things differently.\u201c (Warren Buffett)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Ist das Ende des Dollars als Leitw\u00e4hrung nahe?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Dollar als Leitw\u00e4hrung wird auch weiter unter Druck stehen. Die Konkurrenz von L\u00e4ndern weltweit wird wirtschaftlich und milit\u00e4risch weiter aufholen. Alternative Zahlungsmittel, wie Kryptow\u00e4hrungen und Stablecoins, entwickeln sich zu m\u00f6glichen Alternativen des Dollars. Die Sabotage der eigenen W\u00e4hrung durch die Trump-Regierung tut ein \u00dcbriges. Trotzdem: So schnell ist der Dollar als Leitw\u00e4hrung nicht totzukriegen. Totgesagte leben l\u00e4nger. Der Markt f\u00fcr Leitw\u00e4hrungen ist nur schwer bestreitbar. Zwar werden die Angriffe auf den Dollar zunehmen. Er wird weiter Anteile auf den W\u00e4hrungsm\u00e4rkten der Welt verlieren. Allerdings verhindert eine ausgepr\u00e4gte Pfadabh\u00e4ngigkeit einen pl\u00f6tzlichen Zusammenbruch. Netzwerkeffekte machen ihn schwer angreifbar. Es ist auch nicht davon auszugehen, dass es Trump gelingt, die \u201erule of law\u201c in den USA zu schleifen. Vor allem aber, die US-Wirtschaft ist dynamisch und wird es wohl bleiben. Vorausgesetzt die Abschottungstendenzen werden gestoppt und die distributive und politische Spaltung des Landes schreitet nicht weiter voran.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Dollar d\u00fcrfte zwar weiter Weltmarktanteile verlieren aber kurz- und mittelfristig als Leitw\u00e4hrung nicht verschwinden. Daf\u00fcr ist die W\u00e4hrungskonkurrenz auf absehbare Zeit zu schwach. Sie erf\u00fcllen nicht alle die von Christine Lagarde aufgestellten Kriterien: Wirtschaftliche St\u00e4rke, rechtliche Stabilit\u00e4t und geopolitische Macht. Die EU ist zwar wirtschaftlich stark, rechtlich stabil, geopolitisch aber unterentwickelt. Seine W\u00e4hrung, der Euro, ist (noch) keine Alternative zum Dollar. Auch der chinesische Yuan ist kein Kandidat, den US-Dollar als Leitw\u00e4hrung abzul\u00f6sen. China entwickelt zwar wirtschaftliche St\u00e4rke und geopolitische Macht, ist aber rechtsstaatlich unterentwickelt. Der Yuan ist nicht konvertibel, er hat global wenig Gewicht, die Notenbank ist nicht unabh\u00e4ngig. Die Kryptow\u00e4hrungen und Stablecoins sind f\u00fcr Barry Eichengreen, der \u00d6konom von der University of California, Berkely, ebenfalls keine Alternative zum Dollar (<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/trumps-handelsstreit-und-der-dollar-lasst-euch-nicht-provozieren-und-haltet-ausschau-nach-gleichgesinnten-raet-der-fuehrende-us-oekonom-barry-eichengreen-europa-ld.1877908\">hier<\/a>). Kryptow\u00e4hrungen seien zu volatil, als Wertaufbewahrungsmittel zu wenig vertrauensw\u00fcrdig. Stablecoins seien entweder instabil, wenn sie nur teilweise mit Sicherheiten unterlegt sind, oder zu wenig skalierbar, wenn sie voll sicherheitsgedeckt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Kenneth Rogoff, der Harvard-\u00d6konom, ist in seinem neusten Buch der Meinung (<a href=\"https:\/\/www.beck-shop.de\/rogoff-our-dollar-your-problem\/product\/39002128?srsltid=AfmBOorh6vysgOwIb8ACwO4qCR6EwvkqcJnJy6EBATEDm8QtDPlDRLCp\">hier<\/a>), die W\u00e4hrungslandschaft werde vielf\u00e4ltiger und wettbewerblicher. Viele L\u00e4nder, vor allem aufstrebende, h\u00e4tten genug von der Dominanz des Dollars. Sie wollten sich von ihm l\u00f6sen, weil sie geopolitisch vorsichtiger w\u00fcrden oder strategisch eigenst\u00e4ndiger sein wollten. Die neue Weltw\u00e4hrungsordnung werde dezentraler, digitaler und politischer. Nationale W\u00e4hrungen und regionale Bl\u00f6cke w\u00fcrden wichtiger. Im Gegensatz zu Barry Eichengreen ist er allerdings der Meinung, wirtschaftliche Transaktionen w\u00fcrden st\u00e4rker in neuen Formen, wie digitalem Zentralbankgeld und blockchainbasierten Varianten, abgewickelt werden. W\u00e4hrungen w\u00fcrden k\u00fcnftig noch st\u00e4rker politisch eingesetzt. Die \u00c4ra der einpoligen W\u00e4hrungswelt ginge zu Ende. Was komme, sei multipolarer, dynamischer und politischer. Vielleicht ist diese (W\u00e4hrungs)Welt aber auch instabiler. Wenn die Menschen schnell von einer W\u00e4hrung zur wechselten, k\u00f6nnten Netzwerkeffekte instabile Gleichgewichte schaffen, vermutet Martin Wolf, der Herausgeber der FT. Dann st\u00fcnden uns, wie in den 1920er und 1930er Jahren, unruhige w\u00e4hrungspolitische Zeiten bevor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Welt der W\u00e4hrungen ordnet sich gerade neu. Der Dollar als Leitw\u00e4hrung wackelt. Er verliert an Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Die Gr\u00fcnde sind vielf\u00e4ltig. Der wichtigste Grund d\u00fcrfte sein, dass die USA schon l\u00e4nger \u00fcber ihre Verh\u00e4ltnisse leben. Damit untergraben sie nicht nur ihre wirtschaftliche Macht. Sie verlieren auch politisch und milit\u00e4risch an St\u00e4rke. Neue, wirtschaftlich aufstrebende Konkurrenten fordern die USA heraus. Sie graben ihnen wirtschaftlich das Wasser ab und gewinnen politischen Einfluss. Der Dollar als Leitw\u00e4hrung erh\u00e4lt Konkurrenz, er verliert Marktanteile. Diese Entwicklung wird beschleunigt, weil die USA unter Donald Trump handels-, finanz- und w\u00e4hrungspolitisch die eigene W\u00e4hrung gezielt schw\u00e4chen. Sie zerst\u00f6ren das Vertrauen in den Dollar. Ein pl\u00f6tzlicher Zusammenbruch der dollardominierten Weltw\u00e4hrungsordnung droht dennoch nicht. Die amerikanische Schw\u00e4che ist zwar offensichtlich. Aber auch die Konkurrenz ist (noch) schwach. Unter den Blinden ist der Ein\u00e4ugige K\u00f6nig (Martin Wolf). Trotzdem: Das Weltw\u00e4hrungssystem wird sich ver\u00e4ndern. Der Wettbewerb der W\u00e4hrungen wird intensiver. Blockchainbasierte Innovationen erweitern ihn. Es droht eine Phase w\u00e4hrungspolitischer Instabilit\u00e4t. Die Gefahr weltweiter Finanzkrisen nimmt zu.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcasts zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40696\">Gibt es ein Leben nach dem Dollar? Wie sieht es aus?<\/a> Prof. Dr. <strong>Norbert Berthold<\/strong> (JMU) im Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. <strong>Michael Frenkel<\/strong> (WHU)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38537\">Die versteckten Folgen von Bitcoin. Wer wirklich profitiert<\/a> <strong>Dr. J\u00f6rn Quitzau<\/strong> (Bergos AG) im Gespr\u00e4ch mit <strong>Prof. Dr. Ulrich Bindseil<\/strong> (EZB) und <strong>Dr. J\u00fcrgen Schaaf <\/strong>(EZB)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>J\u00f6rn Quitzau (Bergos, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40292\">U.S.-Kreditw\u00fcrdigkeit. AAA-Rating ist Vergangenheit<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Uwe Vollmer (UL, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39871\">Re-Industrialisierung durch De-Dollarisierung? Zu den amerikanischen Pl\u00e4nen einer Reform des Weltw\u00e4hrungssystems<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JUM, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39715\">Handel, Dollar, Sicherheit. Hat Donald Trump einen Plan?<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welt der W\u00e4hrungen ordnet sich gerade neu. Der Dollar als Leitw\u00e4hrung wackelt. Die USA leben schon lange \u00fcber ihre Verh\u00e4ltnisse. Das kostet sie wirtschaftliche Macht, milit\u00e4rische St\u00e4rke und politischen Einfluss. Donald Trump beschleunigt diese Entwicklung. Er zerst\u00f6rt systematisch das Vertrauen in den Dollar. Das freut die w\u00e4hrungspolitische Konkurrenz weltweit. Aber auch sie ist schwach. Ein pl\u00f6tzlicher Kollaps des Weltw\u00e4hrungssystems ist nicht zu erwarten. Unter den Blinden ist der Ein\u00e4ugige K\u00f6nig (Martin Wolf). 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