{"id":41064,"date":"2025-08-07T00:44:00","date_gmt":"2025-08-06T23:44:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41064"},"modified":"2025-09-06T09:11:30","modified_gmt":"2025-09-06T08:11:30","slug":"gastbeitrag-bitte-strukturreformen-statt-umverteilungsinstrumente-warum-der-boomer-soli-kein-hebel-fuer-generationengerechtigkeit-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41064","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b><br>Bitte Strukturreformen statt Umverteilungsinstrumente! <br><b>Warum der Boomer-Soli kein Hebel f\u00fcr Generationengerechtigkeit ist <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p>Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) steht in Deutschland unter wachsendem fiskalischem Druck. Ursache ist nicht nur der demografische Wandel, der das Umlageverfahren zunehmend aus dem Gleichgewicht bringt. Auch das schwache Wirtschaftswachstum, die stagnierende Erwerbst\u00e4tigkeit und ein ungenutzte Arbeitsmarktpotenziale f\u00fchren dazu, dass die erwarteten Beitragseinnahmen hinter den Prognosen zur\u00fcckbleiben.<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich versch\u00e4rfen politisch beschlossene Leistungsausweitungen den Ausgabendruck. Der aktuelle Koalitionsvertrag sieht unter anderem die Ausweitung der M\u00fctterrente sowie die Verl\u00e4ngerung der Haltelinie beim Rentenniveau von 48?Prozent bis 2031 vor. Beides erh\u00f6ht die finanziellen Verpflichtungen der GRV, ohne strukturelle Reformen einzuleiten. Das Defizit der Rentenversicherung, das bereits 2025 auf rund sieben Milliarden Euro gesch\u00e4tzt wird, d\u00fcrfte sich unter diesen Bedingungen weiter vergr\u00f6\u00dfern. Zudem steigen auch die sogenannten impliziten Schulden \u2013 also die Summe k\u00fcnftiger Leistungsversprechen, f\u00fcr die bislang keine ausk\u00f6mmliche Finanzierung vorgesehen ist \u2013 deutlich an. Diese ansteigende Finanzierungsl\u00fccke versch\u00e4rft bestehende Verteilungskonflikte \u2013 sowohl zwischen als auch innerhalb der Generationen. Um gegenzusteuern, m\u00fcssen Einnahmen und Ausgaben der GRV wieder in ein dauerhaft tragf\u00e4higes Verh\u00e4ltnis gebracht werden unabh\u00e4ngig von der Hoffnung auf wachstums- oder besch\u00e4ftigungsbedingte Mehreinnahmen. Der politische Fokus verschiebt sich jedoch momentan von strukturellen Reformen hin zu kurzfristiger Umverteilung \u2013 mit wachsender Konfliktintensit\u00e4t zwischen und innerhalb der Generationen. Diese Entwicklung bleibt nicht ohne Resonanz in der wirtschaftswissenschaftlichen Debatte. So schl\u00e4gt etwa schon der Sachverst\u00e4ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) in seinem Jahresgutachten 2023\/24 eine progressiv ausgestaltete Rentenformel vor, mit der eine st\u00e4rkere Umverteilung innerhalb der Rentenversicherung erreicht werden soll.<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Auch das Deutsche Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) hat die Diskussion aufgenommen und in einem Papier den sogenannte \u201eBoomer-Soli\u201c vorgeschlagen, ein neues Umverteilungsinstrument innerhalb der \u00e4lteren Generationen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konzept des Boomer-Solis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Boomer-Soli ist ein Solidarit\u00e4tszuschlag von zehn Prozent auf <em>alle Alterseink\u00fcnfte<\/em>, darunter fallen gesetzliche Renten, Eink\u00fcnfte aus betrieblicher und privater Vorsorge, Pensionen sowie \u2013 je nach Ausgestaltung \u2013 auch Kapitaleink\u00fcnfte. Die Abgabe soll oberhalb eines monatlichen Freibetrags von rund 1.000 Euro greifen. Die Einnahmen w\u00fcrden in ein zweckgebundenes Sonderverm\u00f6gen flie\u00dfen und ausschlie\u00dflich zur Unterst\u00fctzung einkommensschwacher Ruhest\u00e4ndler verwendet. Laut DIW soll der Boomer-Soli dabei nur innerhalb der \u00e4lteren Generation wirken. Modellrechnungen des DIW zufolge k\u00f6nnte das Netto\u00e4quivalenzeinkommen mit Ber\u00fccksichtigung der Kapitaleink\u00fcnfte im untersten Quintil der Rentnerhaushalte um elf Prozent, im zweiten Quintil um 2,9 Prozent ansteigen, w\u00e4hrend wohlhabendere Rentner rund 0,6 bzw. 2,5 und vier Prozent (im 3., 4. und 5. Quintil) Einbu\u00dfen hinnehmen m\u00fcssten.<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ziel des Boomer-Solis ist es, dass \u201e<em>Risiko von zu geringen Renten und Altersarmut<\/em>\u201c<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a> zu vermindern und zugleich zu verhindern, \u201e<em>die anstehenden Lasten des demografischen Wandels vor allem den j\u00fcngeren Generationen aufzub\u00fcrden<\/em>\u201c. Der \u201e<em>Boomer-Soli kann deutsches Rentensystem stabilisieren<\/em>\u201c.<a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Was auf den ersten Blick nach einem generationengerechten Ansatz klingen mag, der wohlhabendere Ruhest\u00e4ndler st\u00e4rker in die Verantwortung nimmt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Kohortenabgabe mit fragw\u00fcrdiger Systemlogik. Drei Argumente, warum Zielsetzung und Instrument des Boomer-Solis nicht \u00fcberzeugen:<a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Zielverfehlung: Umverteilung statt Strukturreform<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Zieldes Boomer-Solis \u2013 die Bek\u00e4mpfung von Altersarmut \u2013 mag grunds\u00e4tzlich berechtigt sein. Es ist jedoch zu betonen, dass er nicht zur Stabilisierung der GRV beitr\u00e4gt, sondern ein eigenst\u00e4ndiges Umverteilungsinstrument innerhalb der Generation der Ruhest\u00e4ndler ist. Die bestehenden strukturellen Herausforderungen, insbesondere die demografisch bedingte Schieflage zwischen Beitragszahlenden und Leistungsempf\u00e4ngern, werden durch die Boomer Soli weder gemildert noch adressiert. Statt struktureller Reform schl\u00e4gt das DIW somit eine neue Transferleistung vor, die einkommensst\u00e4rkere Ruhest\u00e4ndler belastet, um einkommensschw\u00e4chere Ruhest\u00e4ndler zu unterst\u00fctzen. Damit handelt es sich um eine sozialpolitische Leistungserweiterung au\u00dferhalb des beitragsfinanzierten Rentensystems \u2013 also um eine <em>Ausweitung des Sozialstaats mit neuen Transferleistungen<\/em>, nicht um eine Reform zur Sicherung der langfristigen Tragf\u00e4higkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Ziel der Entlastung der j\u00fcngeren Generationen ist als politische Aussage nachvollziehbar und grunds\u00e4tzlich erstrebenswert. Der Boomer-Soli entlastet junge Beitragszahler jedoch nicht. Im Gegenteil: Durch die zus\u00e4tzliche Abgabe auf Alterseink\u00fcnfte setzt der Vorschlag schon im Erwerbsleben negative Arbeitsanreize, die das Arbeitsangebot sinken l\u00e4sst.<a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Zudem wird durch das nachtr\u00e4gliche Eingreifen das Vertrauen in die private und betriebliche Altersvorsorge geschw\u00e4cht und der Anreiz zum Sparen gemindert \u2013 also genau die gegenteiligen Anreize, die die Koalition momentan anstrebt. Eine Entlastung der Erwerbst\u00e4tigen w\u00e4re allenfalls indirekt m\u00f6glich, etwa wenn mit der Einf\u00fchrung des Boomer-Solis die Haltelinie des Rentenniveaus aufgegeben w\u00fcrde und der Nachhaltigkeitsfaktor wieder uneingeschr\u00e4nkt in der Rentenformel wirken k\u00f6nnte. Denn dadurch k\u00f6nnten das Rentenniveau in der GRV sinken. Doch selbst in diesem Fall w\u00fcrden die Beitragszahler nicht unmittelbar entlastet, sondern lediglich der Anstieg der Beitragsbelastung ged\u00e4mpft werden, aber es w\u00e4re immerhin eine positive finanzielle Auswirkung auf die Erwerbst\u00e4tigen. Beides ist im aktuellen Koalitionsvertrag nicht vorgesehen. Im Gegenteil soll die Haltelinie, wie eingangs erw\u00e4hnt, im Rentenpaket II sogar bis zum Jahr 2031 verl\u00e4ngert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dem DIW-Vorschlag geht nicht hervor, ob mit den Boomer-Soli eine solche Abkehr von der Haltelinie gefordert wird \u2013 und, ob der Vorschlag bereits vor 2031 oder erst danach eingef\u00fchrt werden soll. Sollte er vor 2031 eingef\u00fchrt werden, ist folgend keine entlastende Wirkung, auf die Beitragszahler zu erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Absenken des Rentenniveaus w\u00e4re zudem ein Paradigmenwechsel in der gesetzlichen Rentenpolitik: Eine Abkehr von der politisch garantierten Sicherung im Alter durch das Rentenniveau in der ersten S\u00e4ule, hin zu einer st\u00e4rkeren sozialstaatlichen Kompensation \u00fcber abgabenfinanzierte Umverteilung. Das w\u00e4re &#8211; insbesondere auch f\u00fcr die SPD &#8211; ein Bruch mit der bisherigen rentenpolitischen Linie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Instrumentenverfehlung: Missverst\u00e4ndnis des Sozialstaatsprinzips<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn Armutsbek\u00e4mpfung im Alter als politisches Ziel anzustreben sei, ist der Boomer-Soli in seiner konkreten Ausgestaltung eine konzeptionelle Fehlleitung. Mit der Grundrente und der Grundsicherung im Alter stehen bereits sozialstaatliche Instrumente zur Verf\u00fcgung, das gezielt auf die materielle Absicherung im Ruhestand abzielt. \u00dcber Umfang, H\u00f6he und Reichweite dieses Instruments l\u00e4sst sich politisch streiten \u2013 unzul\u00e4ssig ist jedoch, diese Aufgabe einseitig \u00fcber eine zus\u00e4tzliche Abgabe zu finanzieren, die gezielt nur eine gesellschaftliche Gruppe belastet. Die solidarische Finanzierung sozialer Sicherung ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung im Sozialstaat \u2013 keine generationeninterne. Der Vorschlag des DIW durchbricht dabei grundlegende Prinzipien der Rechts- und Sozialstaatlichkeit in mehrfacher Hinsicht: Zum einen droht eine ungleiche Behandlung gleichartiger Kohorten, was mit Blick auf Art. 3 Abs. 1 GG \u2013 dem Gleichheitsgrundsatz \u2013 verfassungsrechtlich bedenklich ist. Zum anderen greift der Boomer-Soli in bestehende Altersvorsorgestrukturen ein, die unter dem Schutz des Eigentumsrechts nach Art. 14 Abs. 1 GG stehen. Zwar ist im Einzelfall zu pr\u00fcfen, ob eine solche Belastung rechtlich zul\u00e4ssig w\u00e4re, doch unabh\u00e4ngig von der juristischen Bewertung ist das politische Signal problematisch: Wer heute vorsorgt, muss k\u00fcnftig mit staatlichen Eingriffen rechnen. Ein solcher Vertrauensbruch unterminiert nicht nur die individuelle Vorsorgebereitschaft, sondern gef\u00e4hrdet langfristig die gesellschaftliche Akzeptanz des Alterssicherungssystems.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem gilt in der gesetzlichen Rentenversicherung, die ebenfalls von der Abgabe betroffen w\u00e4re, das \u00c4quivalenzprinzip: Wer mehr einzahlt, erwirbt auch im Verh\u00e4ltnis h\u00f6here Anspr\u00fcche. Dieses zentrale Prinzip wird durch eine pauschale Zusatzbelastung konterkariert. Der Vorschlag des DIW ersetzt das beitragsorientierte Prinzip der GRV durch redistributive Logiken wie sie dem steuerfinanzierten Sozialstaat vorbehalten sind. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen beitragsbezogener Versicherung und sozialstaatlicher Umverteilung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Demografischer Wandel verlangt keine altersbezogene Zusatzbelastung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der demografische Druck auf die Sozialversicherungssysteme ist eine Folge niedriger Geburtenraten. Eine pauschale Belastung des Bommer-Solis von \u00e4lteren, verm\u00f6genden Personen ist daher nicht verursachergerecht. Stattdessen m\u00fcssten im Sinne des Generationenvertrages in der GRV die Personengruppen st\u00e4rker belastet werden, die keine Kinder bekommen haben und somit ihren \u201eVertragsbestandteil\u201c innerhalb der Versicherungsgemeinschaft nicht erf\u00fcllen. Dies betrifft sowohl die Generation der Babyboomer als auch die heutigen Erwerbst\u00e4tigen. Verursachergerecht w\u00e4re es daher, familienpolitische Komponenten st\u00e4rker in die Finanzierung der Sozialversicherungen zu integrieren \u2013 etwa durch Mehrabgaben f\u00fcr Kinderlose.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Generationengerechtigkeit braucht einen struktureller Reformmix<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine nachhaltiges Reformpaket der GRV erfordert keinen Umverteilungsvorschlag, sondern einen strukturierten Mix aus generationengerechten Ma\u00dfnahmen auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der <em>Ausgabenseite<\/em> bedeutet das vor allem, die Rentenphase an die steigende Lebenserwartung anzupassen: durch eine l\u00e4ngere und zugleich flexiblere Lebensarbeitszeit. Erg\u00e4nzt werden muss dies durch versicherungsmathematisch faire Abschl\u00e4ge bei vorzeitigem Renteneintritt und eine Anpassung der Rentenformel, insbesondere mit Blick auf die Beitragsjahre des Eckrentners. Auch der Nachhaltigkeitsfaktor sollte wieder uneingeschr\u00e4nkt wirken, um demografische Ver\u00e4nderungen systematisch in der Rentenanpassung zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der <em>Einnahmenseite <\/em>ist eine breitere Finanzierungsbasis notwendig. Dazu geh\u00f6rt der gezielte Abbau von Erwerbsh\u00fcrden und eine h\u00f6here Arbeitsmarktbeteiligung, insbesondere von Frauen und \u00e4lteren Arbeitnehmern. Zudem sollte der Aufbau eines Kapitalstocks f\u00fcr k\u00fcnftige Rentenverpflichtungen vorangetrieben werden. Das Konzept des Generationenkapitals liegt daf\u00fcr in der Schublade. Im Sinne des Generationenvertrages und des Verursacherprinzips w\u00e4ren auch, wie im Punkt drei ausgef\u00fchrt, st\u00e4rkere Beitragslasten f\u00fcr Kinderlose zu erw\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen die betriebliche und private Altersvorsorge b\u00fcrokratiearm ausgebaut werden, um eine renditestarke M\u00f6glichkeit und Erweiterung der Altersvorsorge zu bieten. So kann ein hohes Gesamtversorgungsniveau \u00fcber die drei S\u00e4ulen in Zukunft der Alterssicherung sichergestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Entscheidend ist, dass das \u00c4quivalenzprinzip f\u00fcr die Versicherung erhalten bleibt: Leistungen m\u00fcssen weiterhin in einem nachvollziehbaren Verh\u00e4ltnis zu den eingezahlten Beitr\u00e4gen stehen. Gleichzeitig m\u00fcssen die bestehenden Zielkonflikte in der GRV \u2013 etwa zwischen hohen Rentenniveau und Beitragsstabilit\u00e4t sowie die Lastenverteilung des demografischen Wandels \u2013 offen kommuniziert werden: Die Stabilisierung der gesetzlichen Rente ist eine gesamtgesellschaftliche und politische Aufgabe von hoher Dringlichkeit. Die notwendigen Strukturreformen sollten nicht aufgeschoben, sondern besser heute als erst 2027 im Rahmen einer neuen Rentenkommission eingeleitet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit: Mehr Sozialstaat ist keine Rentenreform<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Boomer-Soli w\u00e4re eine Ausweitung des Sozialstaats mit neuen Transferleistungen \u2013 kein Instrument zur Stabilisierung der gesetzlichen Rente. Er tr\u00e4gt nicht zur fiskalischen Nachhaltigkeit bei, sondern f\u00f6rdert einen Verteilungskonflikte innerhalb einer Generation und weicht zentrale Prinzipien der GRV auf. Was stattdessen gebraucht wird, ist ein mutiger, generationengerechter Reformmix: fair in der Lastenverteilung, nachhaltig in der Wirkung und konsistent mit den Grundprinzipien der Sozialversicherung.<\/p>\n\n\n\n<p>Quellen:<\/p>\n\n\n\n<p>Bach, S., Blesch, M. Gehlen, A., Geyer, J., Haan, P., Klotz, S. und Veltri, B. (2025): <em>Ohne direkte Mehrbelastung der Jungen: \u201aBoomer?Soli\u2018 kann wichtiger Baustein f\u00fcr Stabilisierung der Rente sein<\/em>, DIW Wochenbericht Nr.?29\/2025, S.?447\u2013456.<\/p>\n\n\n\n<p>Bundestag (2025): Antwort der Bundesregierung auf die Gro\u00dfe Anfrage der Fraktion der CDU\/CSU \u2013 Drucksache 20\/11131 \u2013 <em>Stabilit\u00e4t und Nachhaltigkeit der Finanzierung der Sozialversicherung. <\/em>URL: <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/143\/2014319.pdf\">https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/143\/2014319.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Destatis (2025): <em>Erwerbst\u00e4tigkeit stagniert auch im Mai 2025<\/em>. &nbsp;URL: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/07\/PD25_236_132.html\">https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2025\/07\/PD25_236_132.html<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>DIW (2025): <em>\u201eBoomer-Soli\u201c kann deutsches Rentensystem stabilisieren<\/em>. Pressemitteilung vom 16. Juli 2025. URL: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.967996.de\/boomer-soli____kann_deutsches_rentensystem_stabilisieren.html\">https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.967996.de\/boomer-soli____kann_deutsches_rentensystem_stabilisieren.html<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>French, E., A.S. Lindner, C. O\u2019Dea und T.A. Zawisza (2022): &nbsp;<em>Labor supply and the pension-contribution link<\/em>, NBER Working Paper 30184, National Bureau of Economic Research, Cambridge, MA.<\/p>\n\n\n\n<p>Kindermann, F. und P\u00fcschel, V. (2023): <em>Progressive pensions as an incentive for labor force participation<\/em>, CEPR Discussion Paper DP16380, aktualisierte Version vom August 2023, Centre for EconomicPolicy Research, London.<\/p>\n\n\n\n<p>Rudolph, K. und Quitzau, J. (2025): <em>Der \u201eBoomer-Soli\u201c \u2013 kein geeignetes Rezept zur Stabilisierung des Rentensystems<\/em>. URL: <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/0OwQImvRnhyxeSvIKetqFE?si=85b3e8824eb640bf\">https:\/\/open.spotify.com\/episode\/0OwQImvRnhyxeSvIKetqFE?si=85b3e8824eb640bf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>SVR &#8211; Sachverst\u00e4ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (2023\/2024): <em>Wachstumsschw\u00e4che \u00fcberwinden \u2013 in die Zukunft investieren.<\/em> Jahresgutachten 2023\/2024. Wiesbaden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> Destatis (2025).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> SVR (2023\/2024), S. 327.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Bach et. al. (2025), S. 454.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Bach et. al. (2025), S. 448.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a> DIW (2025).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\">[6]<\/a> Basierend auf Rudolph und Quitzau (2025).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. French et. al. (2022), Kindermann und P\u00fcschel., (2023).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcasts zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/0OwQImvRnhyxeSvIKetqFE\">Der Boomer-Soli &#8211; Kein geeignetes Rezept zur Stabilisierung des Rentensystems<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Dr. J\u00f6rn Quitzau (Bergos) im Gespr\u00e4ch mit Karen Rudolph (ALU)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40975\">Sanierungsfall Sozialversicherungen?! Reformans\u00e4tze f\u00fcr Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung <\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Prof. (em.) Dr. Norbert Berthold (JMU) im Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. Bernd Raffelh\u00fcschen (ALU)<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Boomer-Soli w\u00e4re eine Ausweitung des Sozialstaats mit neuen Transferleistungen \u2013 kein Instrument zur Stabilisierung der gesetzlichen Rente. Er tr\u00e4gt nicht zur fiskalischen Nachhaltigkeit bei, sondern f\u00f6rdert einen Verteilungskonflikte innerhalb einer Generation und weicht zentrale Prinzipien der GRV auf. 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