{"id":41096,"date":"2025-08-09T00:05:00","date_gmt":"2025-08-08T23:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41096"},"modified":"2025-08-09T06:02:32","modified_gmt":"2025-08-09T05:02:32","slug":"energiewende-neukonzeption-statt-moralistischer-fehlschluesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41096","title":{"rendered":"<b>Energiewende <\/b><br>Neukonzeption statt moralistischer Fehlschl\u00fcsse"},"content":{"rendered":"\n<p>Kosteneffizienz spielte bei der Energiewende bislang keine nennenswerte Rolle. Die Vorstellung, dass ein klimaneutrales Energiesystem auch wirtschaftlich nachhaltig sein muss, wurde sogar lange Zeit als St\u00f6rfaktor im Transformationsnarrativ betrachtet. Zugleich herrschte oftmals reines Wunschdenken vor. So stellte die Politik sinkende Strompreise in Aussicht, die durch den Ausbau erneuerbarer Energien erm\u00f6glicht werden sollte. Durch den Kernenergie- und den Kohleausstieg sorgte sie jedoch f\u00fcr eine massive Reduktion des Stromangebots.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der moralistische Fehlschluss der Politik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie sich hierdurch die Strompreise verringern sollen, wenn zugleich erwartet wird, dass die Nachfrage nach Strom durch die politisch erw\u00fcnschte Zunahme der Zahl an Elektroautos und W\u00e4rmepumpen k\u00fcnftig steigt, ist r\u00e4tselhaft. Offenbar unterliegen gro\u00dfe Teile der Politik einem sogenannten moralistischen Fehlschluss: Steigende Preise sind politisch unerw\u00fcnscht, daher d\u00fcrfen sie nur sinken \u2013 selbst bei reduziertem Angebot und steigender Nachfrage. Dies widerspricht der \u00f6konomischen Logik.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die \u00f6konomische Realit\u00e4t sieht anders aus: Von geringen Preisen und Kosten kann leider keine Rede sein. Im Gegenteil: Zwar sind die Erzeugungskosten f\u00fcr gr\u00fcnen Strom gesunken, zumindest f\u00fcr Solarstrom, doch die Kosten f\u00fcr den unabdingbaren Ausbau der Stromnetze und -speicher steigen massiv an. Allein der Netzausbau wird laut Netzentwicklungsplan (<a href=\"https:\/\/www.netzentwicklungsplan.de\/sites\/default\/files\/2023-12\/NEP%20kompakt_2037_2045_V2023_2E_0.pdf\">NEP 2037\/2045<\/a>) bis zum Jahr 2045 weit \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/energiewende-investitionen-von-mehr-als-600-milliarden-euro-in-netze-noetig\/100054689.html\">500 Milliarden Euro<\/a> verschlingen. Das Vorhalten von unverzichtbaren Reservekraftwerken und deren dringend erforderlicher Neubau erh\u00f6hen die Kosten der Stromerzeugung zus\u00e4tzlich. Ein Hauptgrund f\u00fcr die Unverzichtbarkeit dieser Ma\u00dfnahmen ist, dass Wind und Sonne nicht immer dann Strom liefern, wenn er gebraucht wird. Und auch nicht immer dort, wo er gebraucht wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Politik w\u00e4re gut beraten, die Erneuerbaren nicht exzessiv auszubauen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese sogenannten Systemkosten f\u00fcr Netze, Speicher und Reservekraftwerke werden bei Ank\u00fcndigungen sinkender Strompreise gerne verschwiegen, k\u00f6nnten sich k\u00fcnftig aber auf hohe dreistellige Milliardenbetr\u00e4ge belaufen. Diese Kosten k\u00f6nnten weit geringer ausfallen, wenn das Ziel, bis zum Jahr 2035 einen Anteil von nahezu 100 Prozent gr\u00fcnem Strom an der Stromerzeugung zu erreichen, nicht angestrebt w\u00fcrde. Denn es ist eine Binsenweisheit, dass die letzten Prozentpunkte zur Erreichung eines Ziels die weitaus teuersten sind. Stattdessen sollte Deutschland der Kernkraft eine neue Chance geben \u2013 ebenso wie dies zahlreiche andere europ\u00e4ische L\u00e4nder tun.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Kernkraft eine neue Chance geben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>So wurde in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern der Atomausstieg gestoppt, wie etwa in Belgien, der Schweiz oder in Schweden. Zudem werden die Laufzeiten bestehender Atommeiler verl\u00e4ngert, wie in Ungarn beschlossen und in Belgien geplant, oder es sind neue Atomkraftwerke im Bau oder in Planung. Beispielsweise hat sich der Atomnovize Polen das Ziel gesetzt, zwei Kernkraftwerke zu bauen, um die Abh\u00e4ngigkeit von der Kohle zu verringern. Dazu hat Polen im Jahr 2023 einen Vertrag zum Bau eines Kraftwerks unterzeichnet, womit im Jahr 2028 begonnen werden soll. Deutschland sollte nicht l\u00e4nger aus ideologischen Gr\u00fcnden ignorieren, was in zahlreichen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern als vern\u00fcnftig angesehen wird, um Klimaziele zu erreichen und zugleich eine kosteng\u00fcnstige und stabile Stromversorgung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kernkraft ist viel sicherer als allgemein angenommen wird<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Gegenargumente der Kernkraftgegner, wie das hohe Risiko des Betriebs von Atomkraftwerken und die ungel\u00f6ste Endlagerproblematik, sind unzutreffend, wie die Technikhistorikerin Dr. Anna Veronika Wendland in einem <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/klimawandel\/dossier-klimawandel\/559559\/kernenergie-gehoert-zu-einer-guten-klimastrategie\/#node-content-title-3\">Standpunkt<\/a> f\u00fcr die Bundeszentrale f\u00fcr Politische Bildung fundiert dargelegt hat. So geh\u00f6rt die Kernenergie zu den sichersten und umweltfreundlichsten Technologien der Stromerzeugung (Ritchie 2020). Betrachtet man, wie viele Menschen pro Einheit erzeugtem Strom vorzeitig sterben mussten, liegt die Kernenergie in Bezug auf Sicherheit trotz der gro\u00dfen Atomunf\u00e4lle auf dem Level von Windkraft und Photovoltaik. Auch die radioaktiven Emissionen in der Umgebung von Kernkraftwerken sind \u2014 entgegen aller Bef\u00fcrchtungen \u2014 \u00e4u\u00dferst gering. Sie machen nur einen winzigen Bruchteil der radioaktiven Belastung aus nat\u00fcrlichen Quellen aus. So lag beispielsweise im Jahr 2020 die h\u00f6chste Dosis in der Umgebung eines Kernkraftwerks bei 0,2 Mikrosievert (Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz 2020), w\u00e4hrend die ionisierende Strahlung aus nat\u00fcrlichen Quellen mit rund 2 Millisievert ungleich h\u00f6her ausfiel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Endlagerung von hochradioaktivem Atomm\u00fcll ist ein l\u00f6sbares Problem<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Problem der Suche nach einem Endlager f\u00fcr radioaktiven Abfall sollte l\u00f6sbar sein, wie Beispiele aus Finnland und der Schweiz zeigen. Finnland hat bereits ein betriebsbereites Endlager in Granit gebaut und die Schweiz hat unweit der deutschen Grenze einen Standort mit Tongestein bestimmt. Endlager basieren auf dem Prinzip der passiven Sicherheit. Das hei\u00dft, die sichere Abdichtung des Atomm\u00fcllendlagers gegen die Au\u00dfenwelt wird nicht durch technische Vorkehrungen und menschliches \u00dcberwachungspersonal gew\u00e4hrleistet, sondern allein durch das Wirtsgestein. Dessen g\u00fcnstige Eigenschaften k\u00f6nnen die W\u00e4rme ableiten, die der Atomm\u00fcll in der Anfangszeit der Einlagerung noch entwickelt. Deutschland verf\u00fcgt \u00fcber alle drei f\u00fcr nukleare Endlager geeigneten Wirtsgesteine \u2013 Granit, Ton- und Salzgestein \u2013 und h\u00e4tte daher gute Chancen, ein Endlager zu finden. Mit dieser Aufgabe ist die <a href=\"https:\/\/www.bge.de\/de\/endlagersuche\/\">Bundesanstalt f\u00fcr Endlagersuche<\/a> betraut.<\/p>\n\n\n\n<p>Ungeachtet der vorhersehbaren Widerst\u00e4nde der Bev\u00f6lkerung gegen m\u00f6gliche Endlagerstandorte stellt sich allerdings die Frage, warum die Europ\u00e4ische Kommission festgelegt hat, dass jedes EU-Mitgliedsland seinen radioaktiven M\u00fcll auf eigenem Territorium lagern muss. Diese Bestimmung verhindert Effizienzgewinne durch innereurop\u00e4ische Zusammenarbeit. Dabei erscheint es nicht v\u00f6llig undenkbar, dass die Finnen auch hochradioaktiven Atomm\u00fcll aus Deutschland in ihr betriebsbereites Endlager einlagern w\u00fcrden, wenn sie daf\u00fcr angemessen entlohnt w\u00fcrden. Dies k\u00f6nnte f\u00fcr beide L\u00e4nder eine Win-Win-Situation sein, wenn sich Deutschland dadurch den Bau und die Suche nach einem Endlager ersparen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ob die Atomkraft eine teure Technologie ist, h\u00e4ngt entscheidend auch von der Laufzeit ab<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich ist auch das Argument, dass Kernkraft eine sehr teure Technologie sei, nicht notwendigerweise zutreffend, denn dies h\u00e4ngt in entscheidender Weise von der genehmigten Laufzeit von Atomreaktoren ab. Betr\u00e4gt diese 60 Jahre und mehr, wirken auch hohe Investitionskosten von deutlich \u00fcber 10 Milliarden Euro nicht unbedingt abschreckend, denn die Stromgestehungskosten je erzeugter Kilowattstunde (Levelized Cost of Energy, LCOE), die die durchschnittlichen Kosten der Stromerzeugung \u00fcber die gesamte Lebensdauer einer Anlage darstellen, k\u00f6nnen bei sehr langen Laufzeiten die Stromgestehungskosten aller \u00fcbrigen Technologien unterbieten \u2013 selbst wenn die Kosten der Endlagerung vollst\u00e4ndig von den Betreibern \u00fcbernommen werden m\u00fcssen und daher die Gesellschaft, anders als aktuell zu bef\u00fcrchten, keinen Teil der Endlagerkosten \u00fcbernehmen muss. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Reaktivierte abgeschaltete Atomkraftwerke k\u00f6nnten die Erneuerbaren gut erg\u00e4nzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In jedem Fall w\u00e4re die Reaktivierung der zuletzt abgeschalteten Meiler eine kosteng\u00fcnstige M\u00f6glichkeit, um klimaneutralen Strom verl\u00e4sslich zu produzieren, denn Atomstrom w\u00e4re f\u00fcr Grenzkosten von 3 bis 4 Cent je Kilowattstunde zu haben. Damit w\u00fcrden sich die reaktivierten Atomkraftwerke in der Angebotskurve (Merit Order) gleich hinter den Erneuerbaren einordnen. Der Bau einiger neuer Erdgaskraftwerke, die ein Vielfaches an Grenzkosten aufweisen werden, w\u00e4re somit \u00fcberfl\u00fcssig. Noch viel h\u00f6her l\u00e4gen die Grenzkosten dieser Gaskraftwerke, wenn sie dereinst mit gr\u00fcnem Wasserstoff betrieben werden, wie dies ab Mitte des n\u00e4chsten Jahrzehnts vorgesehen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch eine Reaktivierung einer gro\u00dfen Zahl der zuletzt abgeschalteten Atomkraftwerke k\u00f6nnten auch die hohen Systemkosten, die durch den exzessiven Ausbau der Erneuerbaren verursacht werden, weit geringer ausfallen. So m\u00fcssten nicht nur weniger Backupkraftwerke gebaut werden, sondern auch weit weniger Stromspeicher und der Netzausbau k\u00f6nnte in geringerem Ma\u00dfe erfolgen. Somit w\u00e4re eine Reaktivierung abgeschalteter Reaktoren eine sehr naheliegende Erg\u00e4nzung zum Ausbau der Erneuerbaren. Der dadurch zus\u00e4tzlich anfallende Atomm\u00fcll w\u00e4re jedenfalls kein Gegenargument gegen diese pragmatische Kombination aus grundlastf\u00e4higen Atomkraftwerken, bei Bedarf schnell anfahrbaren Erdgaskraftwerken und volatilen Erneuerbaren, denn das Endlagerproblem muss ohnehin gel\u00f6st werden. Und die vermeintliche Inflexibilit\u00e4t von Atomkraftwerken, die laut Branchenexperten weit flexibler in ihrer Betriebseise sind, als dies immer wieder f\u00e4lschlicherweise kolportiert wird, w\u00e4re keinerlei Problem, wenn zu Zeiten von Strom\u00fcbersch\u00fcssen, etwa durch zu viel Solarstrom an sonnigen Tagen, der Atomstrom in Elektrolyseuren zur Produktion von (rotem) Wasserstoff genutzt w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Reaktivierung abgeschalteter Atomkraftwerke w\u00e4re m\u00f6glich und h\u00f6chst wirtschaftlich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Studie der Radiant Energy Group (2025) vom Mai 2025 kommt daher auch zu dem Schluss, dass die Umkehr des deutschen Atomausstiegs nicht nur technisch machbar, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll w\u00e4re. So k\u00f6nnte die Stromerzeugung aus elf reaktivierten deutschen Reaktoren laut Radiant Energy Group \u00fcber eine Laufzeit von 20 Jahren einen Marktwert von 230 Milliarden Euro haben. Bei einem Preis von 100 Euro pro Megawattstunde bzw. 10 Cent je Kilowattstunde k\u00f6nnten die m\u00f6glichen Betreiber mehr als 110 Milliarden Euro an steuerpflichtigen Gewinnen erwirtschaften. Dabei wird angenommen, dass vier Atomkraftwerke bis zum Jahr 2029 wieder in Betrieb gehen, Brokdorf bereits im Jahr 2027, und sieben weitere Reaktoren bis Ende 2032 wieder angefahren werden. Die beiden dringlichsten Ma\u00dfnahmen dazu w\u00e4ren ein sofortiges R\u00fcckbaumoratorium f\u00fcr stillgelegte Reaktoren und eine \u00c4nderung des Atomgesetzes, um den Betrieb von Kernkraftwerken wieder zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Gegensatz zu den Erneuerbaren und neuen Erdgaskraftwerken w\u00fcrden reaktivierte AKW den Steuerzahler nichts kosten, sondern sogar Steuereinnahmen einbringen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unter diesen Voraussetzungen st\u00fcnde eine Reihe von privaten Investoren bereit, bei einer Laufzeitgenehmigung von mindestens 20 Jahren die n\u00f6tigen Investitionen zu t\u00e4tigen. Eine Reaktivierung der abgeschalteten Atomkraftwerke w\u00fcrde den Staat und die Gesellschaft demnach nichts kosten \u2013 im Gegensatz zu den neuen Erdgaskraftwerken. Deren Betrieb k\u00f6nnte den Steuerzahler nach Sch\u00e4tzungen der nun nicht mehr amtierenden Ampelregierung einen zweistelligen Milliardenbetrag kosten und die Stromverbraucher m\u00fcssen deren Betrieb nach aktuellen Pl\u00e4nen mit bis zu 2 Cent je Kilowattstunde subventionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Blick auf die Stimmungslage in Deutschland h\u00e4tte wohl auch eine absolute Mehrheit der Bev\u00f6lkerung nichts gegen eine Reaktivierung von Atomkraftwerken einzuwenden: Seit der repr\u00e4sentativen <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-3357.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap f\u00fcr das ARD-Morgenmagazin<\/a> im April 2023, bei der sich rund 59 Prozent der Befragten gegen die Abschaltung der letzten drei Kernkraftwerke aussprachen, haben zahlreiche repr\u00e4sentative Erhebungen immer wieder best\u00e4tigt, dass eine absolute Mehrheit der Deutschen gegen den Atomausstieg ist. Vor diesem Hintergrund sei an das Fazit der Studie der Radiant Energy Group erinnert: \u201eEs kommt nun allein auf den politischen Willen an.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz (2020) Jahresbericht Umweltradioaktivit\u00e4t und Strahlenbelastung. <a href=\"https:\/\/doris.bfs.de\/jspui\/bitstream\/urn:nbn:de:0221-2023092039261\/3\/Jahresbericht2020.pdf\">Umweltradioaktivit\u00e4t und Strahlenbelastung &#8211; Jahresbericht 2020<\/a>, Seite 138f.<\/p>\n\n\n\n<p>Hannah Ritchie (2020) What are the safest and cleanest sources of energy? Published online at OurWorldinData.org. <a href=\"https:\/\/ourworldindata.org\/safest-sources-of-energy\">https:\/\/ourworldindata.org\/safest-sources-of-energy<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Radiant Energy Group (2025) Wiederinbetriebnahme deutscher Kernkraftwerke: Machbarkeit und Zeitplan. <a href=\"https:\/\/drive.google.com\/file\/d\/1Jhh1Hq3LKV18zxYO-K4szwCJH13hsZWi\/view\">https:\/\/drive.google.com\/file\/d\/1Jhh1Hq3LKV18zxYO-K4szwCJH13hsZWi\/view<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kosteneffizienz spielte bei der Energiewende bislang keine nennenswerte Rolle. Die Vorstellung, dass ein klimaneutrales Energiesystem auch wirtschaftlich nachhaltig sein muss, wurde sogar lange Zeit als St\u00f6rfaktor im Transformationsnarrativ betrachtet. 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