{"id":41464,"date":"2025-09-27T00:11:00","date_gmt":"2025-09-26T23:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41464"},"modified":"2026-02-24T15:52:56","modified_gmt":"2026-02-24T14:52:56","slug":"gastbeitrag-einkommen-prestige-macht-zur-politischen-oekonomie-der-politikberatung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41464","title":{"rendered":"<b>Politik(er)beratung (9) <\/b><br>Einkommen, Prestige &#038; Macht <br><b>Zur Politischen \u00d6konomie der Politikberatung <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p>In der \u00f6konomischen Theorie der Wirtschaftspolitik werden Politiker und B\u00fcrokraten h\u00e4ufig als gemeinwohlorientierte Akteure modelliert. Vertreter der Neuen Politischen \u00d6konomik (engl. Public-Choice-Theorie) in der Tradition von Anthony Downs (1930-2021) gehen hingegen davon aus, dass nicht nur Konsumenten bei ihren privaten Wahlhandlungen, sondern auch politisch-administrative Akteure bei ihren \u201epublic choices\u201c eigennutzorientiert handeln. Beispielsweise k\u00f6nnen Politiker die Instrumente der Staatsausgaben und Staatsverschuldung dazu nutzen, um wiedergew\u00e4hlt zu werden; z.B. indem sie vor der Wahl kreditfinanzierte Projekte beschlie\u00dfen, die als popul\u00e4r und stimmentr\u00e4chtig eingesch\u00e4tzt werden. Der vorliegende Kurzbeitrag eruiert, welche Implikationen sich ergeben, wenn man nicht nur Politikern, sondern auch deren wissenschaftlichen Beratern Eigennutzstreben unterstellt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinwohl &amp; Eigennutz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zu den gemeinwohlorientierten Akteuren der traditionellen \u00f6konomischen Theorie der Wirtschaftspolitik, die von Jan Tinbergen (1903-1994), Herbert Giersch (1921-2010) und anderen entwickelt wurde, werden Politiker, B\u00fcrokraten, W\u00e4hler und nicht zuletzt Politikberater im Rahmen der Public-Choice-Theorie als selbstinteressiert verstanden, somit als Nutzenmaximierer modelliert (siehe hierzu z.B. Frey et al. 2024; Kirchg\u00e4ssner 2013; Heine &amp; Mause 2008; Mause &amp; Heine 2003). Politiker, die in Reden, Wahlprogrammen oder Social-Media-Posts mehr Besch\u00e4ftigung, ebenere Stra\u00dfen, sch\u00f6nere Parks, bessere Universit\u00e4ten et cetera in Aussicht stellen, sind in dieser Sichtweise nicht prim\u00e4r an einer Steigerung der gesellschaftlichen Wohlfahrt, sondern \u2013 zum Zwecke der Machtgewinnung und -erhaltung \u2013 vorrangig an den Stimmen der B\u00fcrger interessiert; schlie\u00dflich entscheiden letztere in einer Demokratie \u00fcber den Wahlausgang und damit \u00fcber die Karriere und das Einkommen der Politiker. Das schlie\u00dft nicht aus, dass Politiker auch aus altruistischen oder ideologischen Motiven bestimmte Politikvorschl\u00e4ge unterbreiten \u2013 auch das steigert das Selbstwertgef\u00fchl und damit den eigenen Nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferhalb der Modellwelt der Public-Choice-Theorie werden vermutlich auf Seiten der Politiker Gemeinwohlorientierung, Eigennutzstreben und ggf. andere Motive zusammenwirken. Bei wissenschaftlichen Politikberatern d\u00fcrfte es \u00e4hnlich sein. So kann zun\u00e4chst davon ausgegangen werden, dass Wissenschaftler in ihrer Rolle als Politikberater in dem Sinne am Gemeinwohl interessiert sind, als dass sie Politikempfehlungen geben, die sich ihres Erachtens positiv auf das Gemeinwesen auswirken. Das bedeutet aber nicht, dass Politikberater ihre Dienste immer und \u00fcberall v\u00f6llig uneigenn\u00fctzig anbieten. Am offensichtlichsten ist, dass z.B. Professorinnen und Professoren f\u00fcr die Erstellung von Gutachten zu bestimmten Themen ein Honorar bekommen bzw. bezahlt werden, das pers\u00f6nlich vereinnahmt wird oder dem Institutskonto gutgeschrieben wird. Auf diese Weise l\u00e4sst sich also ein Nebeneinkommen erzielen. Auch kann es sein, dass die erbrachte Expertise nicht direkt bezahlt wird, aber der Berater eine Aufwandsentsch\u00e4digung erh\u00e4lt. Damit ist \u00fcblicherweise gemeint, dass die bei Expertenanh\u00f6rungen oder Tagungen anfallenden Reise- und \u00dcbernachtungskosten erstattet werden. Auch ein Mix aus Honorar und Aufwandsentsch\u00e4digung ist m\u00f6glich. In jedem Falle k\u00f6nnten Geld und geldwerte Vorteile (z.B. Einladungen zu Expertengespr\u00e4chen in Luxushotels, mit gutem Essen, touristischem Rahmenprogramm etc.) durchaus ein Anreiz f\u00fcr Politikberater sein, ihre Dienste anzubieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie viele der in Deutschland an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen angestellten Wissenschaftler mit Politikberatung nebenher Geld verdienen (und in welchem Ausma\u00df), ist nicht bekannt bzw. wird von der amtlichen Statistik nicht erfasst. Je nach Art und Umfang der Beratungst\u00e4tigkeit bedarf es mitunter einer Nebent\u00e4tigkeitsgenehmigung durch die Hochschule. Erzielte Nebeneink\u00fcnfte m\u00fcssen bei \u00dcberschreiten gewisser Grenzen dem Finanzamt gemeldet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus kann Politikberatung aber auch in der Form nutzbringend sein, als dass man sich als Politikberater einen Namen machen kann und so sein Ansehen in Politik, \u00d6ffentlichkeit und Scientific Community steigern kann. Gilt man erstmal als Experte in einem bestimmten Bereich (z.B. als prominenter \u201eTop-\u00d6konom\u201c), dann kann dies weitere Gutachtenauftr\u00e4ge oder die Nachfrage anderer Beratungsdienstleistungen (z.B. Einladungen in Expertenkommissionen oder Talkshows) nach sich ziehen (Heine &amp; Ohliger 2023). In der Public-Choice-Theorie wird davon ausgegangen, dass Politiker prim\u00e4r an \u201eincome, prestige, and power which come from holding office\u201c (Downs 1957, S. 34) interessiert sind, was nicht ausschlie\u00dft, dass dabei auch eine Mehrung des Wohlstands des betreffenden Gemeinwesens herauskommt. Das oben Gesagte sollte indes verdeutlicht haben, dass es inkonsequent und inkonsistent w\u00e4re, bei der polit-\u00f6konomischen Analyse des Beratungsmarktes lediglich auf Seiten der Nachfrager von Politikberatung Eigennutzstreben zu unterstellen. Auch Politikberater k\u00f6nnen an Einkommen, Prestige und Macht interessiert sein, auch wenn sie dies in der \u00d6ffentlichkeit bzw. bei Befragungen h\u00f6chstwahrscheinlich nur selten zugeben werden. Aus Sicht der wissenschaftlichen Berater ist es sogar erstrebenswert, die Fiktion aufrechtzuerhalten, dass das Verhaltensmodell der traditionellen Theorie der Wirtschaftspolitik \u00e0 la Giersch et al. gilt, und Politikberater gemeinwohlorientierte und uneigenn\u00fctzige Akteure sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die These der \u00dcber-\/Unterversorgung mit Politikberatung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aktivit\u00e4ten in der Politikberatung k\u00f6nnen sich aber nicht nur auf das private Bankkonto und die individuelle Nutzenfunktion der Berater auswirken, sondern auch auf die Gesellschaft. Unterstellt man auf beiden Seiten des Marktes f\u00fcr Politikberatung eigennutzorientiertes Handeln (d.h. stimmen-\/nutzenmaximierende Politiker als Beratungsnachfrager und nutzenmaximierende Wissenschaftler als Beratungsanbieter), dann kann es unter bestimmten Bedingungen zu einer suboptimalen Menge an Politikberatung in einem Gemeinwesen kommen. Was ist darunter konkret zu verstehen? Aus Sicht der Public-Choice-Theorie werden Politiker in erster Linie in solchen Politikfeldern und zu solchen Themen Expertise nachfragen, die ihnen nutzen. Das sind zum einen Themen, die die Mehrheit der Stimmb\u00fcrger stark bewegt, und die daher als besonders stimmentr\u00e4chtig im Hinblick auf den n\u00e4chsten Wahltermin eingesch\u00e4tzt werden. Zum anderen k\u00f6nnen Gutachten, Expertenrunden oder andere Beratungsleistungen dem Politiker im partei-internen Machtkampf oder generell im politischen Meinungs-, Willensbildungs- und Entscheidungsprozess nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Werden bestimmte Themen als besonders profitabel im gerade skizzierten Sinne eingesch\u00e4tzt, dann ist zu erwarten, dass ein wiederwahlinteressierter Politiker vornehmlich in diesen Politikbereichen Beratungsnachfrage entfalten wird. Dabei wird ein Politiker in einer bestimmten Zeitperiode die Nachfrage nach Politikberatung ineinemPolitikfeld (z.B. Arbeitsmarktpolitik, Umweltpolitik) rationalerweise so lange ausdehnen, bis der erwartete Grenznutzen aus dem Einkauf zus\u00e4tzlicherBeratungsinformationen(z.B. in Form von Stimmenzuw\u00e4chsen) den erwarteten Grenzkosten der zus\u00e4tzlichen Beratungsnachfrage (z.B. Stimmenverluste, Popularit\u00e4tsverlust) entspricht. F\u00fcr stimmenmaximierende Politiker ist das der optimale Beratungsumfang in einem Politikfeld.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Sicht des einzelnen Politikers ist es vollkommen rational, vornehmlich auf solchen Politikfeldern eine Beratungsnachfrage zu entfalten, von denen er\/sie erwartet, dass Aktivit\u00e4ten auf diesen Feldern die eigenen (Wieder-)Wahlchancen erh\u00f6hen oder sonstwie vorteilhaft sind. Da jedoch in der Public-Choice-Perspektive annahmegem\u00e4\u00df alle Politiker derart vorgehen, kann es in einem Politikfeld zu einer gesamtgesellschaftlich gesehen suboptimal hohen Beratungsnachfrage kommen. Salopp gesagt: alle investieren in ein Thema. In dem betrachteten Politikfeld liegt dann eine \u201e\u00dcberversorgung\u201c mit Beratungsinformationen vor (siehe dazu ausf\u00fchrlicher Heine &amp; Mause 2003, 2004). Verst\u00e4rkt wird dieser \u00dcberinvestitionseffekt dadurch, dass sich die eigennutzorientierten Politikberater in erster Linie auf solche Themen fokussieren werden, in denen lukrative Beratungsauftr\u00e4ge winken. Und dies sind eben genau die Themen, auf die sich auch die Rat nachfragenden Politiker konzentrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Illustration sei exemplarisch auf die deutsche Arbeitsmarkt- und Besch\u00e4ftigungspolitik zwischen Mitte der 1990er- und Mitte der 2000er-Jahre verwiesen. Hier wurde \u00fcber Jahre hinweg immer mehr Expertise nachgefragt und angeboten, obwohl sich an den wirtschaftspolitischen Handlungsempfehlungen der verschiedenen Beraterlager (u.a. Ordoliberale vs. Keynesianer) im Grunde wenig bis nichts ge\u00e4ndert hatte. Allein die Rot-Gr\u00fcne-Bundesregierung gab nach eigenen Angaben im Politikfeld Arbeitsmarkt &amp; Besch\u00e4ftigung im Zeitraum von Januar 1999 bis August 2001 insgesamt 51 Gutachten in Auftrag, die zusammen 4,8 Millionen Euro gekostet haben \u2013 zus\u00e4tzlich zu den turnusm\u00e4\u00dfigen Gutachten des Sachverst\u00e4ndigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) und der Wirtschaftsforschungsinstitute. Eine m\u00f6gliche und plausible Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, dass in diesem Politikfeld trotz der bereits vorhandenen Expertise immer mehr Beratungsinformationen produziert wurden, ist, dass dies den Nachfragern und Anbietern von Politikberatung als sehr vorteilhaft erschien. Die Bek\u00e4mpfung der Arbeitslosigkeit war damals eines der Top-Themen auf der politischen Agenda. Politiker konnten u.a. durch den Einkauf von Expertise Handlungswillen signalisieren. F\u00fcr wissenschaftliche Politikberater war dies ein eintr\u00e4gliches Gesch\u00e4ftsfeld (siehe zu diesem Fallbeispiel ausf\u00fchrlicher Heine &amp; Mause 2008).<\/p>\n\n\n\n<p>Unter den oben dargestellten Annahmen ist zudem zu erwarten, dass in Politikfeldern, die Politikern als wenig attraktiv erscheinen, aus gesamtgesellschaftlicher Sicht eine \u201eUnterversorgung\u201c mit Beratungsinformationen auftritt. Aufgrund eines Mangels an Expertise in bestimmten Politikfelder wird demnach verhindert, dass eine Gesellschaft ein h\u00f6heres Wohlfahrtsniveau realisieren kann; beispielsweise, weil bedeutende soziale, demographische, technologische oder andere Entwicklungen nicht erkannt oder falsch eingesch\u00e4tzt werden. Als klassische empirische Beispiele f\u00fcr Politikfelder, denen der Gro\u00dfteil der Politiker in den USA und Europa lange Zeit vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit gewidmet haben, k\u00f6nnen die Themen Umweltverschmutzung (Crenson 1971; Downs 1972), Armut (Bachrach &amp; Baratz 1970) oder demographischer Wandel (Eichhorst &amp; Wintermann 2006) genannt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine interessante neuere Entwicklung zur \u00dcber- und Unterversorgung mit Politikberatung, die der Entwicklung von Social Media geschuldet sein d\u00fcrfte, ist, dass Politiker nicht mehr prim\u00e4r Gutachten einkaufen, sondern Beratergremien schaffen, die mit Beratern einer bestimmten wirtschaftspolitischen Ideologie ausgestattet sind. Berater etablieren sich durch Social Media und andere mediale Kan\u00e4le \u00f6ffentlich als Vertreter einer bestimmten wirtschaftspolitischen Weltanschauung, die sie mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden als empirisch wahr kennzeichnen. Politiker k\u00f6nnen nun Beratergremien schaffen, in die sie diese wissenschaftlichen \u00dcberzeugungen quasi einkaufen und medial vorf\u00fchren. Die eigentliche Gutachtert\u00e4tigkeit wird nebens\u00e4chlich. Dies erkl\u00e4rt, warum man eine explosionsartige Vermehrung von Beratergremien hat, w\u00e4hrend die wirtschaftspolitischen Erkenntnisse im Grunde dieselben bleiben wie vor 30 oder 40 Jahren. Das politische Implementationsproblem bleibt freilich bestehen. In der modernen Welt der Medien verlagert sich somit die Nachfrage vom eigentlichen wissenschaftlichen Gutachten hin zur Marke eines Wissenschaftlers auf einem wirtschaftspolitischen Gebiet, was die Schnelligkeit auf dem wirtschaftspolitischen Beratermarkt und die Kommissionsflut erkl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ziel des vorliegenden Beitrags war es, darauf aufmerksam zu machen, dass wissenschaftliche Politikberater bei ihrer Beratungst\u00e4tigkeit nicht nur gesellschaftliche Ph\u00e4nomene und Probleme, sondern auch den eigenen Vorteil im Blick haben k\u00f6nnen. Dieser Aspekt bleibt in der anhaltenden Debatte zum Thema Politikberatung aus unserer Sicht unterbelichtet (f\u00fcr Ausnahmen siehe z.B. Kirchg\u00e4ssner 2013; Feld 2018; Frey et al. 2024; Heine &amp; Mause 2026). Geht man davon aus, dass nicht nur Politiker, sondern auch deren Berater eigennutzorientiert handeln, dann kann es aus gesamtgesellschaftlicher Sicht zu einer \u00dcber- oder Unterversorgung von Politikfeldern mit Politikberatung kommen, da sich Nachfrager und Anbieter vorwiegend auf als attraktiv eingesch\u00e4tzte Felder konzentrieren. Dies wurde anhand eines einfachen polit-\u00f6konomischen Modells erl\u00e4utert und mit empirischen Fallbeispielen illustriert. Um die oben aufgeworfenen Hypothesen genauer empirisch testen zu k\u00f6nnen, w\u00e4ren mehr und bessere Daten notwendig. Bislang gibt es z.B. in Deutschland keine \u00f6ffentlich einsehbare Datenbank, in der alle Bundesministerien alle in Auftrag gegebenen Gutachten auflisten m\u00fcssen (Auftragnehmer, Thema, Kosten usw.). Von Zeit zu Zeit bringen investigative Journalisten etwas mehr Licht in die Beratungsbranche, was dann in den Medien f\u00fcr Gespr\u00e4chsstoff sorgt (siehe z.B. den Fall Habeck, Graichen &amp; Co. im Wirtschaftsministerium; vgl. Der Spiegel 2023). Im eigenen Interesse sollten die Beteiligten f\u00fcr mehr Transparenz auf dem Beratungsmarkt sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bachrach, P. &amp; Baratz, M.S. (1970). Power and Poverty. Theory and Practice. New York: Oxford University Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Crenson, M.A. (1971). The Un-Politics of Air Pollution. A Study of Non-Decisionmaking in Cities. Baltimore: Johns Hopkins University Press.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Spiegel (2023). Nach Kl\u00fcngelei-Verdacht: Wirtschaftsministerium legt Details zu Auftr\u00e4gen an \u00d6ko-Institut offen. <em>Spiegel Online<\/em> vom 05.05.2023, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/wirtschaftsministerium-legt-details-zu-auftraegen-an-oeko-institut-offen-a-38bea9db-0102-46fb-960c-26eda22c465e\">https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/wirtschaftsministerium-legt-details-zu-auftraegen-an-oeko-institut-offen-a-38bea9db-0102-46fb-960c-26eda22c465e<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Downs, A. (1957). An Economic Theory of Democracy. New York: Harper &amp; Row.<\/p>\n\n\n\n<p>Downs, A. (1972). Up and Down with Ecology: The Issue Attention Cycle. <em>The Public Interest<\/em> 28(Summer), S. 38-50.<\/p>\n\n\n\n<p>Eichhorst, W. &amp; Wintermann, O. (2006). Wie kann wissenschaftliche Politikberatung zu besserer Politik beitragen? Arbeitsmarktreform und demographischer Wandel. <em>Wirtschaftsdienst<\/em> 86(4), S. 228-235.<\/p>\n\n\n\n<p>Feld, L.P. (2018). Zur Politischen \u00d6konomik der wirtschaftspolitischen Beratung: Der Sachverst\u00e4ndigenrat als ordnungspolitisches Gewissen? In: Kosturkova, N. &amp; Rieger, J. (Hrsg.): Ordnungspolitisch stets auf Kurs, Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Norbert Berthold. M\u00fcnchen: Vahlen, S. 203-216.<\/p>\n\n\n\n<p>Frey, B.S., Feld, L.P., H\u00e4ner, M., Schaltegger, C.A. &amp; Kirchg\u00e4ssner, G. (2024). Demokratische Wirtschaftspolitik. Theorie und Anwendung. 4. Aufl. M\u00fcnchen: Vahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Heine, K. &amp; Mause, K. (2003). Politikberatung als informations\u00f6konomisches Problem. <em>Jahrb\u00fccher f\u00fcr National\u00f6konomie und Statistik<\/em> 223(4), S. 479-490.<\/p>\n\n\n\n<p>Heine, K. &amp; Mause, K. (2004). Policy Advice as an Investment Problem. <em>Kyklos<\/em> 57(3): S. 403-428.<\/p>\n\n\n\n<p>Heine, K. &amp; Mause, K. (2008). \u00d6konomik der Politikberatung. In: Br\u00f6chler, S. &amp; Sch\u00fctzeichel, R. (Hrsg.): Politikberatung, Stuttgart: Lucius &amp; Lucius, S. 147-168.<\/p>\n\n\n\n<p>Heine, K. &amp; Mause, K. (2026). Politische \u00d6konomie der Politikberatung. In: Mause, K., M\u00fcller, C. &amp; Schubert, K. (Hrsg.): Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium. 2. Aufl., Berlin\/Heidelberg: Springer, im Druck.<\/p>\n\n\n\n<p>Heine, K. &amp; Ohliger, U.A. (2023). Lobbying und Soziale Medien: Wissenschaftskommunikation als Anwendungsfall. In: Polk, A. &amp; Mause, K. (Hrsg.): Handbuch Lobbyismus. Wiesbaden: Springer VS, S. 475-497.<\/p>\n\n\n\n<p>Kirchg\u00e4ssner, G. (2013). Zur Politischen \u00d6konomie der wirtschaftspolitischen Beratung. <em>Wirtschaftsdienst<\/em> 93(3), S. 198-203.<\/p>\n\n\n\n<p>Mause, K. &amp; Heine, K. (2003). \u00d6konomische Analysen wissenschaftlicher Politikberatung. <em>Politische Vierteljahresschrift<\/em> 44(3), S. 395-410.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge der Serie \u201cPolitik(er)beratung\u201d<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold: <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=36223\">B\u00fcrger, Politiker und Wissenschaftler. Notizen aus der Politikberatung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Aymo Brunetti: <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=33293\">Zur Rolle von \u00d6konominnen und \u00d6konomen in der Politikberatung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Christoph M. Schmidt: <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=31112\">Vertrauen verlangt Verantwortung. Ukraine-Krieg und \u00d6konomen-Streit<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Klaus F. Zimmermann:&nbsp;<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=31206\">Wissenschaftliche Politikberatung als Herausforderung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Achim Wambach:&nbsp;<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30417\">Notizen zur wirtschaftspolitischen Beratung durch die Wissenschaft<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Friedrich Schneider:&nbsp;<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30285\">Politikberatung in \u00d6sterreich im Unterschied zu Deutschland.&nbsp;<\/a>Einige pers\u00f6nliche Anmerkungen<\/p>\n\n\n\n<p>Gert G. Wagner:&nbsp;<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30234\">Mehr Forschungsbasierung der (Bundes)Politik (?)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Roland Vaubel:&nbsp;<a href=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=32\">Realistische Politikberatung<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts multipler Krisen boomen die Nachfrage nach und das Angebot an wissenschaftlicher Politikberatung. &#8222;Top-\u00d6konomen&#8220; und weniger prominente Wissenschaftler sind als Berater aktiv. 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