{"id":41521,"date":"2025-09-30T00:20:00","date_gmt":"2025-09-29T23:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41521"},"modified":"2025-10-08T14:19:37","modified_gmt":"2025-10-08T13:19:37","slug":"gastbeitrag-die-steuerliche-diskriminierung-der-kapitalertraege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41521","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b><br>Die steuerliche Diskriminierung der Kapitalertr\u00e4ge"},"content":{"rendered":"\n<p><em>In Deutschland unterliegen Kapitalertr\u00e4ge seit 2009 der Abgeltungsteuer. Sie vereinfacht die Besteuerung der Eink\u00fcnfte aus Kapitalverm\u00f6gen, die zuvor im Rahmen der Einkommensteuer erfolgte. Aufgrund des relativ niedrigen und einkommensunabh\u00e4ngigen Steuersatzes scheint die Abgeltungsteuer Kapitaleinkommen gegen\u00fcber Arbeitseinkommen zu bevorzugen. Tats\u00e4chlich ist jedoch das Gegenteil der Fall.<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p>Die Abgeltungsteuer belastet Kapitalertr\u00e4ge (Zinsen, Dividenden, Kursgewinne), die den Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person zur Abgeltung der Werbungskosten \u00fcberschreiten. Der Steuersatz betr\u00e4gt 25 % plus 5,5 % Solidarit\u00e4tszuschlag, was zu einem scheinbar moderaten Gesamtsteuersatz von 26,375&nbsp;% f\u00fchrt. Der Steuersatz bezieht sich allerdings auf nominale Kapitalertr\u00e4ge. Diese sind jedoch kein ad\u00e4quater Indikator f\u00fcr die aus Kapitaleinkommen resultierende steuerliche Leistungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einkommensbesteuerung bei Inflation<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Reinverm\u00f6genszugangstheorie definiert alles als Einkommen, was dem Reinverm\u00f6gen (Verm\u00f6gen minus Schulden) eines Steuerpflichtigen innerhalb eines bestimmten Zeitraums zugeflossen ist, unabh\u00e4ngig von der Quelle oder Regelm\u00e4\u00dfigkeit des Einkommens. \u00dcber die steuerliche Leistungsf\u00e4higkeit des Einkommens entscheidet nicht der nominale, sondern der reale Reinverm\u00f6genszugang. Die steuerliche Leistungsf\u00e4higkeit \u00e4ndert sich also nicht, wenn das Nominaleinkommen mit der Inflationsrate steigt, das Realeinkommen jedoch konstant bleibt. Die Fokussierung auf den realen Verm\u00f6genszugang empfiehlt sich unabh\u00e4ngig davon, ob eine synthetische Einkommensteuer vorliegt, die alle Einkommensarten erfasst, oder ob verschiedene Einkommensarten differenziert besteuert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings l\u00e4sst die Umsetzung des Konzepts zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Im Rahmen der pers\u00f6nlichen Einkommensteuer wird nur der Grundfreibetrag, der das Existenzminimum steuerfrei stellt, zum Ausgleich der kalten Progression j\u00e4hrlich angepasst. Leider gilt das nicht f\u00fcr alle Eckwerte des progressiven Einkommensteuertarifs, so dass oberhalb des Grundfreibetrags die reale Steuerbelastung auch bei unver\u00e4ndertem Realeinkommen steigt. Durch j\u00e4hrliche Inflationsbereinigung aller Tarifzonen (Tarif auf R\u00e4dern) sowie Anpassung aller nominal fixierten Frei- und Pauschbetr\u00e4ge lie\u00dfe sich die reale Steuerbelastung relativ einfach stabilisieren. Daran haben Politiker aber kein gro\u00dfes Interesse, auch weil sie die partielle R\u00fccknahme heimlicher Steuererh\u00f6hungen sp\u00e4ter als scheinbare Steuerreform verkaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Besteuerung der Kapitalertr\u00e4ge ist das Inflationsproblem noch gravierender. Als Bemessungsgrundlage dient der gesamte nominale Gewinn. Entsprechend der Reinverm\u00f6genszugangstheorie darf jedoch nur der tats\u00e4chliche reale Wertzuwachs besteuert werden. Soweit Kapitalertr\u00e4ge allein dem Erhalt der Kaufkraft dienen, liegt eine Scheinertragsbesteuerung vor. Hierdurch sinkt der reale Ertrag. Je nach Konstellation von Nominalzins und Inflationsrate kommt es sogar und keineswegs selten zu realen Verm\u00f6gensverlusten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Diskriminierende Besteuerung der Kapitalertr\u00e4ge<\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Effekte sind nicht progressionsbedingt, sondern treten auch bei der (bis auf den Freibetrag) proportionalen Abgeltungsteuer auf. Die effektive reale Steuerbelastung l\u00e4sst sich am Beispiel eines Nominalzinses von i = 4 % und einer Inflationsrate von p = 2 % demonstrieren. In diesem Fall betr\u00e4gt der Realzins:<br>r = (i \u2013 p ) \/ (1 + p ) = 1,96 %.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"567\" height=\"380\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/abgeltungsteuer.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-41527\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/abgeltungsteuer.png 567w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/abgeltungsteuer-300x201.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/abgeltungsteuer-272x182.png 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Abbildung zeigt die nominale und reale Steuerbelastung der Kapitalertr\u00e4ge durch die Abgeltungsteuer. Bereits bei der gew\u00e4hlten moderaten Konstellation von Nominalzins und Inflationsrate ist der reale Steuersatz mehr als doppelt so hoch wie der nominale Steuersatz. Der reale Steuersatz erreicht schon bei nominalen Kapitalertr\u00e4gen von 6.110 Euro mit 45 % das Niveau des Spitzensatzes der Einkommensteuer. Geringere Nominalzinsen oder h\u00f6here Inflationsraten k\u00f6nnen das Problem noch einmal deutlich versch\u00e4rfen. So steigt der reale Durchschnittssteuersatz bei i = 2,6 % und p = 2 % bereits auf knapp \u00fcber 100 %.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Leistungsf\u00e4higkeitsprinzip l\u00e4sst sich die Besteuerung von Scheinertr\u00e4gen nicht vereinbaren. Vielmehr ist \u201esteuersystematisch und hinsichtlich der \u00f6konomischen Effekte zu beachten, dass der in der nominalen Rendite enthaltene Inflationsausgleich keinen Zuwachs an finanzieller Leistungsf\u00e4higkeit darstellt, sondern lediglich den inflationsbedingten Wertverzehr der Ersparnis kompensiert\u201c (Bundesbank 2017, 77). \u201eDas Leistungsf\u00e4higkeitsprinzip verlangt daher, dass der Staat bei der Kapitalbesteuerung den inflationsbedingten Substanzverlust ber\u00fccksichtigt und steuerfrei stellt\u201c (DSi 2017, 19).<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Argumente sprechen f\u00fcr die Inflationsbereinigung der Bemessungsgrundlage einer Kapitalertragsteuer. Die Relation zwischen dem realen und dem nominalen Kapitalertrag (E<sub>r<\/sub> \/ E) stimmt mit der Relation zwischen Realzins und Nominalzins (r \/ i) \u00fcberein. Daher gilt f\u00fcr den realen Kapitalertrag als Bemessungsgrundlage einer inflationsbereinigten Abgeltungsteuer:<br>E<sub>r<\/sub> = (r \/ i) E = [ (1 \u2013 p \/ i) \/ (1 + p) ] E.<br>Im oben verwendeten Szenario mit i = 4 % und p = 2 % betr\u00e4gt der reale Kapitalertrag nur knapp die H\u00e4lfte des nominalen Kapitalertrags, was die ann\u00e4hernde Verdoppelung des realen gegen\u00fcber dem nominalen Steuersatz erkl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine realwertbezogene Besteuerung privater Zinseink\u00fcnfte mag in der Praxis mit Umsetzungsproblemen bei der Ermittlung der steuerrelevanten Rendite und der Inflationsrate verbunden sein (Bundesbank 2017, 77). Angesichts der schwerwiegenden Defekte des heutigen Systems w\u00e4re allerdings selbst bei vorsichtiger Sch\u00e4tzung des Nominalzinses am oberen und der Inflationsrate am unteren Rand eine grundlegende Verbesserung der Kapitaleinkommensbesteuerung erreichbar.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Abgeltungsteuer, die sich auf reale Ertr\u00e4ge bezieht, w\u00e4re hinsichtlich der Bemessungsgrundlage mit dem Leistungsf\u00e4higkeitsprinzip vereinbar. Dann und nur dann k\u00f6nnte man sogar eine Reintegration der Kapitalertr\u00e4ge in die pers\u00f6nliche Einkommensteuer in Erw\u00e4gung ziehen. Derzeit werden Kapitalertr\u00e4ge jedoch steuerlich eindeutig diskriminiert. Bei Sparern aus den unteren und mittleren Einkommensschichten, die risikoarme geringverzinsliche Anlagen bevorzugen, f\u00fchrt die scheinbar moderate Abgeltungsteuer h\u00e4ufig zu Eingriffen in die Verm\u00f6genssubstanz. Dass real nicht existente Kapitalertr\u00e4ge auch noch ungerechtfertigterweise dem Solidarit\u00e4tszuschlag unterliegen, kommt erschwerend hinzu und unterstreicht die fundamentale Reformbed\u00fcrftigkeit der Kapitaleinkommensbesteuerung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Deutsche Bundesbank, <a href=\"https:\/\/t1p.de\/yojt0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zur Verzinsung privater Finanzanlagen unter Ber\u00fccksichtigung von Inflation und Steuern<\/a>, Monatsbericht Juli 2017, S. 71-77.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutsches Steuerzahlerinstitut (DSi), <a href=\"https:\/\/t1p.de\/u6c71\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Abgeltungsteuer erhalten \u2013 Mehrbelastungen f\u00fcr Sparer vermeiden<\/a>, Bonn 2017.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Deutschland unterliegen Kapitalertr\u00e4ge seit 2009 der Abgeltungsteuer. 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