{"id":41550,"date":"2025-10-04T00:17:00","date_gmt":"2025-10-03T23:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41550"},"modified":"2025-10-04T13:36:55","modified_gmt":"2025-10-04T12:36:55","slug":"gastbeitrag-us-zoelle-wer-zahlt-wirklich-die-zeche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41550","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b><br>US-Z\u00f6lle <br><b>Wer zahlt wirklich die Zeche? <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Donald Trump behauptet, dass die massiv erh\u00f6hten US-Z\u00f6lle von den anderen L\u00e4ndern getragen werden. Wir untersuchen, wer wirklich die Zeche zahlt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zolleinnahmen der USA sprudeln, &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die protektionistische US-Zollpolitik macht sich mehr und mehr in steigenden Zolleinnahmen bemerkbar. Im August gingen beim US-Finanzministerium knapp 30 Mrd Dollar an Z\u00f6llen ein (Abb. 1). Diese Einnahmen werden in den kommenden Monaten wohl weiter steigen. Verschiedenen Sch\u00e4tzungen zufolge k\u00f6nnten sich die j\u00e4hrlichen Einnahmen mittel- bis langfristig bei etwa 400 Mrd Dollar einpendeln.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb1-1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-41561\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb1-1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb1-1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb1-1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb1-1-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb1-1-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; und die Z\u00f6lle werden bleiben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hieran d\u00fcrfte sich in den kommenden Jahren kaum etwas Grundlegendes \u00e4ndern. Zwar steht ein h\u00f6chstrichterliches Urteil \u00fcber die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der Z\u00f6lle noch aus (siehe Kasten), zu einer Politik niedriger Z\u00f6lle werden die USA aber kaum zur\u00fcckkehren. Schlie\u00dflich ist das Errichten von Zollmauern eines der wenigen Themen, in denen zwischen Republikanern und Demokraten weitgehend Einigkeit besteht. Zudem sind die Zolleinnahmen angesichts der Haushaltslage politisch kaum verzichtbar. Denn offenbar sind Z\u00f6lle die einzige M\u00f6glichkeit, um in den USA f\u00fcr den Staat h\u00f6here Einnahmen durchzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer tr\u00e4gt die Z\u00f6lle?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die Gr\u00f6\u00dfenordnung der zu erwartenden Z\u00f6lle herrscht allm\u00e4hlich mehr Klarheit:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Am Mittwoch hat die US-Regierung mitgeteilt, dass die Z\u00f6lle auf aus der EU importierte Autos r\u00fcckwirkend zum 1. August von 27,5% auf 15% gesenkt werden. Damit setzen die USA die mit der EU vereinbarten Erleichterungen um.<\/li>\n\n\n\n<li>Gestern verk\u00fcndete Trump \u00fcber die sozialen Medien die noch ausstehende Entscheidung \u00fcber die Pharmaz\u00f6lle. Danach soll ab 1. Oktober ein 100%-iger Zollsatz auf alle patentgesch\u00fctzten Medikamente anfallen, sofern die Hersteller keine US-Produktion aufbauen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Unklar ist aber, wer am Ende die Z\u00f6lle tats\u00e4chlich zahlen wird. Rein technisch ist die Antwort einfach: Der US-Importeur zahlt die Z\u00f6lle an die amerikanische Zollbeh\u00f6rde. Kurzfristig kann der Importeur auf Zollerh\u00f6hungen auch kaum reagieren, wenn er an Liefervertr\u00e4ge ohne entsprechende Anpassungsklauseln gebunden ist und er die Preise f\u00fcr seine Kunden nicht massiv anheben kann. Mittelfristig wird er jedoch versuchen, zumindest einen Teil dieser Kosten an den ausl\u00e4ndischen Exporteur und\/oder an seine US-Kunden weiterzugeben. Entsprechend wird er versuchen, seinen Einkaufspreis (vor Z\u00f6llen) herunterzuverhandeln und seinen eigenen Verkaufspreis anzuheben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bisher kaum Zugest\u00e4ndnisse der ausl\u00e4ndischen Lieferanten, &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dabei zeigen die amerikanischen Importpreise, dass die US-Importeure bei ihren ausl\u00e4ndischen Lieferanten noch keine nennenswerten Zugest\u00e4ndnisse erzielen konnten. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die Z\u00f6lle in den Importpreisindizes nicht enthalten sind. Wenn die Ausl\u00e4nder die Z\u00f6lle tragen w\u00fcrden, m\u00fcssten also die US-Einfuhrpreise deutlich fallen, damit unter Ber\u00fccksichtigung des Zollaufschlags die Preise f\u00fcr den US-Importeur gleich bleiben. Dies ist bisher offensichtlich nicht passiert. Vielmehr haben sich die Importpreise in den vergangenen Monaten kaum ver\u00e4ndert, wenn \u00fcberhaupt sind sie zuletzt sogar etwas gestiegen (Abb. 2).<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a>Allerdings gibt es gewisse Unterschiede, je nachdem aus welchem Land die Waren kommen. So sind die Preise f\u00fcr aus China importierte Waren seit Jahresanfang um etwa 3% gesunken, w\u00e4hrend sie f\u00fcr aus Deutschland importierte Produkte in den letzten Monaten leicht gestiegen sind. Die US-Importeure konnten also anscheinend ihre chinesischen Lieferanten zu gewissen Preiszugest\u00e4ndnissen bewegen, ohne dass dadurch die Belastung durch die Z\u00f6lle auch nur ann\u00e4hernd ausgeglichen w\u00fcrde, die auf Importe aus China besonders hoch sind. Hingegen konnten deutsche Lieferanten solche Zugest\u00e4ndnisse bisher wohl weitgehend vermeiden, sodass die US-Importeure zumindest bis August den gesamten Zoll getragen haben.[<a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/385f17a8-09ee-4e1c-9ea2-e1f888ca97a5?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bm9yYmVydC5iZXJ0aG9sZEB1bmktd3VlcnpidXJnLmRlOjc=#FN_Importe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">1<\/a>]<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb2-1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-41562\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb2-1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb2-1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb2-1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb2-1-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb2-1-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; aber erste Belastungen f\u00fcr den US-Verbraucher<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die ausl\u00e4ndischen Lieferanten also bisher keinen nennenswerten Teil der Z\u00f6lle tragen, waren die US-Unternehmen bei der Weitergabe der Belastung an die Verbraucher etwas erfolgreicher. Denn die Preisentwicklung bei einigen Warengruppen, die typischerweise \u2013 vor allem aus China \u2013 importiert werden, zeigt teilweise deutliche Zolleffekte. So haben sich Haushaltsger\u00e4te seit April gegen\u00fcber dem Vormonat im Durchschnitt um 0,6% verteuert, w\u00e4hrend sie sich in den zw\u00f6lf Monaten davor monatlich um etwa 0,1% verbilligt hatten (Abb. 3). IT-G\u00fcter verbilligten sich zuletzt zwar monatlich um 0,4%, womit sich ihr R\u00fcckgang aber von zuvor monatlich -0,6% verlangsamt hat. Kein Effekt ist hingegen bei den Preisen von Autos zu erkennen, dem wohl wichtigsten deutschen Produkt auf dem US-Markt. Diese sind seit April sogar etwas gefallen, w\u00e4hrend sie in den zw\u00f6lf Monaten zuvor eher gestiegen waren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb3-1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-41563\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb3-1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb3-1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb3-1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb3-1-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb3-1-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Damit haben die h\u00f6heren Z\u00f6lle wohl dazu beigetragen, dass die Verbraucherpreise f\u00fcr Waren ohne Energie und Nahrungsmittel in den letzten Monaten gestiegen sind, w\u00e4hrend sie in den vergangenen zwanzig Jahren \u2013 abgesehen von dem starken Anstieg von 2020 bis 2023, der auf die Verwerfungen und Lieferschwierigkeiten w\u00e4hrend der Pandemie zur\u00fcckzuf\u00fchren \u2013 im Trend leicht gefallen sind (Abb. 4). Allerdings steigen die Preise bereits seit August 2024 wieder, als Trump noch nicht wieder Pr\u00e4sident war.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a>Damit stellt sich die Frage, ab wann man die Preiserh\u00f6hungen auf die Z\u00f6lle zur\u00fcckf\u00fchrt. Pr\u00e4sident Trump hat ab Februar massive Z\u00f6lle eingef\u00fchrt, die in den &#8222;reziproken&#8220; Z\u00f6llen am &#8222;Liberation Day&#8220; Anfang April kulminierten. Aber bereits die Wahl des selbsterkl\u00e4rten &#8222;Tariff Man&#8220; im November 2024 k\u00f6nnte zu ersten Preisreaktionen gef\u00fchrt haben. W\u00e4hlt man letztlich pragmatisch den Jahresbeginn 2025 als Nullpunkt f\u00fcr unsere Unterscheidung in die Zeit &#8222;vor den Trump-Z\u00f6llen&#8220; und danach, ergibt sich ein Preiseffekt der Z\u00f6lle auf die Kerninflationsrate von drei Zehntel [<a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/385f17a8-09ee-4e1c-9ea2-e1f888ca97a5?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bm9yYmVydC5iZXJ0aG9sZEB1bmktd3VlcnpidXJnLmRlOjc=#FN2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2<\/a>]. Ohne die Z\u00f6lle h\u00e4tte diese also im August nicht 3,1% betragen, sondern 2,8%. Zu \u00e4hnlichen Ergebnissen kommt eine aktuelle <a href=\"https:\/\/www.pricinglab.org\/files\/TrackingTariffs_Cavallo_Llamas_Vazquez.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Studie<\/a> von drei US-Forschern auf der Basis von Mikrodaten von mehreren Einzelhandelsunternehmen. Danach sind die Preise von importierten Waren zwischen Oktober 2024 und Anfang September 2025 trendbereinigt um 2 Prozentpunkte st\u00e4rker gestiegen als die von in den USA produzierten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb4-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-41564\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb4-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb4-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb4-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb4-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/zoellewb4-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>US-Unternehmen werden Belastung weiter abw\u00e4lzen, &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Fazit bleibt: Bisher werden die h\u00f6heren US-Z\u00f6lle weitestgehend von US-Inl\u00e4ndern getragen, und hier \u00fcberwiegend von den Unternehmen. Dies \u00fcberrascht nicht, denn diese m\u00fcssen die Z\u00f6lle tats\u00e4chlich zahlen, und es braucht Zeit, die Kosten auf die ausl\u00e4ndischen Exporteure oder die amerikanischen Verbraucher zu \u00fcberw\u00e4lzen. Letzteres wird auch dadurch verz\u00f6gert, dass die US-Konsumenten wohl nur wenige Produkte direkt beim Importeur kaufen. Oft sind Gro\u00dfh\u00e4ndler dazwischengeschaltet, bevor die Ware beim Einzelhandel zum Verkauf steht. Noch l\u00e4nger ist die Kette, wenn das importierte Gut ein Vor- oder Zwischenprodukt bzw. eine Maschine f\u00fcr die US-Industrie ist. Dann sind es noch mehr Zwischenschritte, bis die Preiserh\u00f6hung beim Konsumenten ankommt und im Verbraucherpreisindex gemessen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verteilung der Belastung durch die Z\u00f6lle wird sich daher sicherlich noch \u00e4ndern. So sollten die Lieferanten aus Deutschland und anderen L\u00e4ndern nicht darauf setzen, dass sie dauerhaft ohne Preissenkungen auskommen, wenn sie ihre Marktanteile verteidigen wollen. Es ist daher mittelfristig mit einem R\u00fcckgang der US-Importpreise zu rechnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; insbesondere an die Konsumenten, &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Den gr\u00f6\u00dften Teil der Z\u00f6lle d\u00fcrften am Ende aber die US-Verbraucher in Form h\u00f6herer Preise tragen. Denn sie haben wenig Ausweichm\u00f6glichkeiten. Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen sie zwar von importierten auf heimische Produkte ausweichen. Aber auch diese werden l\u00e4ngerfristig wegen h\u00f6herer Preise f\u00fcr importierte Vorprodukte teurer. Au\u00dferdem d\u00fcrfte die Zollmauer um den US-Markt dazu f\u00fchren, dass die heimischen Anbieter aufgrund des geringeren Wettbewerbsdrucks Preiserh\u00f6hungsspielr\u00e4ume ausnutzen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; Z\u00f6lle lassen Verbraucherpreise daher schneller steigen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie stark dieser Effekt am Ende sein wird, l\u00e4sst sich nur grob sch\u00e4tzen. Bei einem Importanteil des privaten Konsums von rund 10% und einem Anstieg des durchschnittlichen Zollsatzes um etwa 15 Prozentpunkte (von 2% auf 17%) m\u00fcssten die Unternehmen die Preise um 1,5% erh\u00f6hen, wenn die Konsumenten die Z\u00f6lle vollst\u00e4ndig tragen sollen. Hinzu kommen auf l\u00e4ngere Sicht indirekte Effekte, wenn die Preise heimischer Produkte wegen teurerer Vorprodukte oder einem geringeren Wettbewerbsdruck aus dem Ausland steigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende d\u00fcrfte der Effekt auf die Verbraucherpreise kleiner sein, da auch die ausl\u00e4ndischen Lieferanten und US-Unternehmen einen Teil der Belastung tragen werden. Insgesamt rechnen wir damit, dass die Z\u00f6lle f\u00fcr sich genommen die Verbraucherpreise um etwa ein Prozent steigen lassen werden, wovon etwa 0,7 Prozent noch ausstehen. Wir sind daher der Auffassung, dass die US-Notenbank die Inflationsgefahren untersch\u00e4tzt. All das spricht f\u00fcr tendenziell h\u00f6here US-Anleiherenditen, was auf die Renditen im Euroraum abstrahlen d\u00fcrfte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>KASTEN: Ist Trumps Zollpolitik rechtm\u00e4\u00dfig?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem Obersten Gericht der USA ist ein Verfahren anh\u00e4ngig, das kl\u00e4ren soll, ob die von Pr\u00e4sident Trump verk\u00fcndeten Z\u00f6lle rechtens sind. Im Mittelpunkt steht der International Emergency Economic Powers Act (IEEPA), auf den sich Trump bei den meisten der neuen Z\u00f6lle gest\u00fctzt hat. Einige Urteile von Bezirks- und Berufungsgerichten hielten die auf den IEEPA gest\u00fctzten Z\u00f6lle f\u00fcr nicht rechtm\u00e4\u00dfig, die Regierung hat daraufhin das Oberste Gericht angerufen. Dieses hat sich zu einem beschleunigten Verfahren bereiterkl\u00e4rt, bereits Anfang November werden die Streitparteien ihre Argumente dem Gericht vortragen. Mit einem Urteil ist aber wohl erst im Fr\u00fchjahr oder Fr\u00fchsommer 2026 zu rechnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst wenn das Gericht die Befugnisse des Pr\u00e4sidenten auf Basis des IEEPA stutzen sollte, wird das nicht das Ende der hohen Z\u00f6lle bedeuten. Trump kann noch auf eine Reihe anderer Gesetze zur\u00fcckgreifen, die allerdings teilweise l\u00e4ngere Fristen vorgeben und engere Vorgaben f\u00fcr die Zollh\u00f6he machen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212; &#8212; &#8212;<\/p>\n\n\n\n<p>[1] Bei der Bewertung der unterschiedlichen Entwicklung der Preise von Importen aus Deutschland und denen aus China ist allerdings zu beachten, dass diese in den vergangenen Jahren unterschiedliche Trends aufwiesen. So sind die Preise f\u00fcr Importe aus China im Trend gefallen, w\u00e4hrend Waren aus Deutschland eher sogar etwas teurer wurden. Zudem k\u00f6nnte der Anstieg der Importpreise f\u00fcr deutsche Produkte zumindest teilweise darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren sein, dass der Dollar seit Anfang Februar \u2013 als die US-Regierung die ersten Zollerh\u00f6hungen verk\u00fcndete \u2013 handelsgewichtet um 8% abgewertet hat. Allerdings werden die meisten US-Importe wohl in Dollar fakturiert, sodass sich der Effekt von Wechselkurs\u00e4nderungen auf die Importpreise zumindest kurz- bis mittelfristig sehr in Grenzen halten d\u00fcrfte. Hierf\u00fcr spricht auch, dass sich die Importpreise auch in den Monaten zuvor wenig bewegt haben, obwohl der Dollar deutlich zugelegt hatte.<br>[2] Seit Anfang des Jahres sind die Verbraucherpreise f\u00fcr Waren ohne Energie und Nahrungsmittel um 1,1% gestiegen, w\u00e4hrend normalerweise ein R\u00fcckgang um ein bis zwei Zehntel zu erwarten gewesen w\u00e4re. Bei einem Anteil am Warenkorb der Kernrate von einem Viertel ergibt sich ein Preiseffekt der Z\u00f6lle von drei Zehntel (1,2 x \u00bc) auf die Kerninflationsrate. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zu \u201eTrumponomics\u201c:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40158\">Handelsbilanzdefizite, Z\u00f6lle, Staatsschulden. Mit der Handelspolitik den Haushalt sanieren?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39952\">Donald Trump und der amerikanische Steuerzahler. Trittbrettfahrer, De-Industrialisierung, Zolleinnahmen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39715\">Handel, Dollar, Sicherheit. Hat Donald Trump einen Plan?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39384\">Der zollpolitische Furor des Donald Trump. Wie sollte Europa darauf reagieren?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39126\">Die seltsame \u00d6konomie des Donald Trump. Angebotspolitik, Z\u00f6lle und Abschiebungen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38993\">Donald Trump bek\u00e4mpft das falsche Defizit. Handel, Z\u00f6lle, Verschuldung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcast zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41439\">Wirtschaftspolitik in Zeiten des Zollvandalismus. Anpassungslasten verringern, Anpassungskapazit\u00e4ten erh\u00f6hen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Dr. <strong>Norbert Berthold <\/strong>(JMU) im Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. <strong>Aymo Brunetti <\/strong>(Universit\u00e4t Bern)<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donald Trump behauptet, dass die massiv erh\u00f6hten US-Z\u00f6lle von den anderen L\u00e4ndern getragen werden. 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