{"id":42068,"date":"2025-11-22T00:20:00","date_gmt":"2025-11-21T23:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42068"},"modified":"2026-05-08T16:27:32","modified_gmt":"2026-05-08T15:27:32","slug":"seltene-erden-das-neue-oel-china-ist-der-elefant-im-raum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42068","title":{"rendered":"Seltene Erden: Das \u201eneue\u201c \u00d6l? <br><b>China ist der Elefant im Raum <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>&#8222;Der Nahe Osten hat \u00d6l, China hat seltene Erden.&#8220;<\/em> (Deng Xiaoping, 1987)<\/p>\n\n\n\n<p>Der Handelskonflikt, den Donald Trump angezettelt hat, ist ein Schuss in den Ofen. Handelskriege lassen sich nicht gewinnen. Die Welt wird nicht nur \u00e4rmer. Der Konflikt zeigt auch, wie stark der Westen wirtschaftlich von China abh\u00e4ngig ist. Auf die amerikanischen Z\u00f6lle antwortete Peking nicht nur mit Gegenz\u00f6llen, es aktivierte auch Exportkontrollen. Der Export seltener Erden wurde zeitweilig beschr\u00e4nkt. Dem Westen wurde vor Augen gef\u00fchrt, wie stark er von diesen Vorprodukten aus China abh\u00e4ngt. F\u00fcr den Westen war es ein d\u00e9j\u00e0 vu. In den 70er Jahren schr\u00e4nkten \u00d6lf\u00f6rderl\u00e4nder die \u00d6lf\u00f6rderung ein. Wie heute die Welt von seltenen Erden abh\u00e4ngig ist, hing sie damals am Tropf des \u00d6ls. \u00d6konomisch bekamen die \u00d6lkrisen dem Westen nicht. Das Ergebnis war eine Stagflation. Wiederholt sich die Geschichte?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>\u00d6lpreisschocks der 70er Jahre<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00d6lpreiskrisen der 70er Jahre und die Krise der Seltenen Erden haben einiges gemeinsam. Beide wurden durch geopolitische Entscheidungen ausgel\u00f6st. Die \u00d6lpreiskrise im Jahr 1973 war eine Antwort arabischer \u00d6lf\u00f6rderl\u00e4nder auf den Jom-Kippur-Krieg. Der Ausfall der iranischen \u00d6lproduktion im Jahr 1979 war der iranischen Revolution und dem Krieg zwischen Iran und dem Irak geschuldet. Die zeitweiligen chinesischen Exportkontrollen f\u00fcr Seltene Erden heute sind eine direkte Antwort aus Peking auf die exzessive und willk\u00fcrliche Zollpolitik von Donald Trump gegen China. Sie sind aber auch eine grunds\u00e4tzliche chinesische Warnung an die USA, im Wettbewerb der Systeme um die technologische Vorherrschaft, nicht zu \u00fcbertreiben. Konkreter Anlass sind amerikanische Exportbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Halbleiter nach China, um den technologischen Aufholprozess zu stoppen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer sich stark abh\u00e4ngig von Rohstoffen aus instabilen Regionen macht, geht ein systemisches Risiko ein. Eine erste Lehre aus den \u00d6lpreisschocks ist, die Risiken des Bezugs von Rohstoffen zu diversifizieren. Dieses Prinzip wurde beim \u00d6l missachtet. Und es wurde auch bei Seltenen Erden in den Wind geschlagen. Der Import von Rohstoffen h\u00e4ngt von (willk\u00fcrlichen) Entscheidungen des Auslandes ab. Eine zweite Lehre gilt f\u00fcr das wirtschaftspolitische Assignment. Die \u00d6lpreisschocks f\u00fchrten zu stagflation\u00e4ren Entwicklungen. Auf die \u00f6lpreisbedingten Angebotsschocks reagierten die Importl\u00e4nder mit expansiven Nachfragepolitiken. Das w\u00e4re auch heute in Krise um seltene Erden ein Fehler. Der Verschlechterung der terms of trade kann man nicht entkommen. Angebotsschocks bek\u00e4mpft man am besten mit Angebotspolitik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Exportkontrollen f\u00fcr Seltene Erden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erst seit Donald Trump eine Zollpolitik nach Gutsherrenart betreibt, sind Seltene Erden wieder ein Thema. China setzt sie auf die \u201erote Liste\u201c von G\u00fctern, mit deren Export es Weltpolitik machen will. Seltene Erden sind 17 chemische Elemente, die f\u00fcr moderne Technologien, wie etwa Elektrofahrzeuge, Medizin, erneuerbare Energien, Elektronik, Verteidigung, wichtig sind. Sie werden in sehr geringen Mengen f\u00fcr Magnete, Batterien und elektronische Bauteile gebraucht. Tats\u00e4chlich sind sie gar nicht so selten. Sie kommen in vielen Gegenden der Welt vor. Allerdings ist es nicht ganz einfach, sie zu f\u00f6rdern, aufzubereiten und zu verarbeiten. Es fehlt an Verarbeitungskapazit\u00e4ten. Dabei geht es nicht nur um die Rohmetalle. Wichtiger sind die Legierungen, die seltene Erden enthalten und vor allem f\u00fcr neue Technologien relevant sind (<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/so-gross-ist-chinas-einfluss-auf-seltene-erden-wirklich-110761282.html\">Daniel Gros<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Der globale Markt f\u00fcr Seltene Erden war nicht immer so strukturiert wie heute. Bis Anfang der 90er Jahre waren die USA noch Marktf\u00fchrer. Danach erlosch das amerikanische Interesse an der F\u00f6rderung und Weiterverarbeitung Seltener Erden. Insgesamt zog sich der Westen als Anbieter aus dem Markt weitgehend zur\u00fcck (<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/wie-gelang-china-der-aufstieg-zum-seltene-erden-monopol-110770608.html\">Stephan Finsterbusch<\/a>). Ein wichtiger Grund war: Seltene Erden zu f\u00f6rdern und zu verarbeiten, ist umweltpolitische \u201eDrecksarbeit\u201c. Die \u00f6kologischen Folgen verst\u00e4rkten den umweltpolitischen Druck der westlichen \u00d6ffentlichkeit, auf den Abbau und die Verarbeitung zu verzichten. Die Globalisierung verst\u00e4rkte diese Entwicklung. Sie f\u00f6rderte die internationale Arbeitsteilung, auch bei seltenen Erden. Die westliche Industrie geriet immer st\u00e4rker in Abh\u00e4ngigkeit chinesisch kontrollierter Seltener Erden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"754\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/SE-1024x754.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-42081\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/SE-1024x754.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/SE-300x221.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/SE-768x566.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/SE-1536x1131.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/SE-2048x1509.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Westen stieg aus dem Angebot an Seltenen Erden aus, verst\u00e4rkt aber gleichzeitig die Nachfrage nach ihnen. Einer der wichtigsten Treiber ist die Energiewende. Windkraftanlagen, Elektrofahrzeuge, Photovoltaik, Energiespeicher, alle brauchen Seltene Erden. Getrieben wir die Nachfrage auch von der technologischen Entwicklung in der Digitalisierung, der Raumfahrttechnologie, neuerdings auch durch den verst\u00e4rkten Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz. Schlie\u00dflich tragen wachsende geopolitische Spannungen und Unsicherheiten in den Lieferketten mit dazu bei, dass die Nachfrage nach Seltenen Erden steigt. Wer sich von chinesischen Seltenen Erden unabh\u00e4ngiger machen will, versucht Best\u00e4nde an seltenen Erden zu \u201ehamstern\u201c. &nbsp;Alles in allem: Der Westen ist st\u00e4rker von Seltenen Erden aus China abh\u00e4ngig als je zuvor.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Abh\u00e4ngigkeit des Westens von Seltenen Erden aus China wird bestritten. <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/so-gross-ist-chinas-einfluss-auf-seltene-erden-wirklich-110761282.html\">Daniel Gros<\/a>, ein bekannter \u00d6konom an der Bocconi-Universit\u00e4t in Mailand, ist dieser Meinung. China habe zwar ein \u201eMonopol\u201c bei der Erstverarbeitung der Metalle, nicht aber bei den industriell viel wichtigeren Legierungen, wie Permanentmagnete, Wasserstoffspeicher, Stahl- und Guss-Legierungen und Katalysatoren, die alle Seltene Erden enthalten. Dort sei die Situation genau umgekehrt. Die EU und die USA exportieren mehr solcher Legierungen als sie importieren. Sie seien nicht von China abh\u00e4ngig. Es bestehe eine gegenseitige Abh\u00e4ngigkeit. China schie\u00dfe ein Eigentor, wenn es rigide Exportkontrollen f\u00fcr Seltene Erden installiere. Das sei der eigentliche Grund, weshalb Peking in Handelskonflikten mit den USA rasch zu Kompromissen bereit ist. Die Frage bleibt aber, wie k\u00f6nnen L\u00e4nder bei Legierungen von chinesischen Seltenen Erden unabh\u00e4ngig sein, wenn die Chinesen ein Monopol bei der F\u00f6rderung und Raffinierung der Seltenen Erden haben?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Marktmacht bei Seltenen Erden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die chinesische Marktmacht bei Seltenen Erden ist f\u00fcr den Westen, vor allem f\u00fcr Europa und die USA, ein Problem. Das war in der \u00c4ra der (ungehinderten) Globalisierung anders. Die M\u00e4rkte waren offen. Es existierten komplexe Lieferketten, alle hingen von allen ab. Der Westen hing von China ab, aber China auch vom Westen (<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/handelsexpertin-goldberg-ueber-trump-es-gibt-keinen-weg-zurueck-aus-dem-wirtschaftskrieg-accg-110768940.html\">Pinelopi Goldberg<\/a>). Der Glaube war im Westen weit verbreitet, dass auch k\u00fcnftig alles so bliebe, wie es war. Tats\u00e4chlich hat China die Globalisierung genutzt, um eine Monopolstellung bei Seltenen Erden zu schaffen. Der Westen hat diese Entwicklung aktiv bef\u00f6rdert. Nun ist er bei Seltenen Erden blank. In Zeiten der De-Globalisierung wird die internationale Kooperation br\u00fcchig. Alle sind auf dem Weg in die Autarkie. Das gilt auch f\u00fcr Seltene Erden. Der Westen versucht, sich von der monopolistischen Abh\u00e4ngigkeit zu l\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie wird man die chinesische Marktmacht los? Wie macht man den Markt f\u00fcr Seltene Erden bestreitbar? Die einen vertrauen auf die M\u00e4rkte, andere setzen auf den Staat. Wer auf den Markt setzt, hat die Empirie auf seiner Seite. Monopole haben eine Tendenz, sich selbst zu zerst\u00f6ren. Das gilt auch auf dem Markt f\u00fcr Seltene Erden. Monopolistische Praktiken, wie chinesische Exportkontrollen machen Seltene Erden teurer. Das erh\u00f6ht nicht nur die Anreize der Unternehmen, Seltene Erden zu ersetzen. Es st\u00e4rkt auch die Anreize f\u00fcr Konkurrenten in den Markt einzutreten. Eine Lehre aus den \u00d6lpreis-Krisen ist: Langfristig sinkt die Abh\u00e4ngigkeit von \u00d6l. Substitutionsprozesse in der Produktion und die Erschlie\u00dfung neuer \u00d6lfelder demontierten die Monopolstellung etablierter \u00d6lf\u00f6rderer (Paul Ehrlich-Julian L. Simon-Wette). Der Preis sinkt. Warum sollte das bei Seltenen Erden anders sein?<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt allerdings ein Problem mit dieser Sicht: Monopole zerst\u00f6rten sich zwar selbst, es dauere aber bisweilen lange. Der unternehmerische Substitutionsprozess brauche (viel) Zeit. Alternativen zu Seltenen Erden seien (noch) Mangelware. Der Preismechanismus kann allerdings dieser Langsamkeit auf die Spr\u00fcnge helfen. Eine schnelle Entkoppelung der Lieferketten sei aber auch deshalb fraglich, weil dem Westen (noch) das know how zur F\u00f6rderung und Trennung von seltenen Erden fehle. Auch hier kann der marktliche Preismechanismus ebenfalls Wunder bewirken. Schlie\u00dflich wird darauf hingewiesen, dass es private westliche Unternehmen schwer haben d\u00fcrften, subventionierte chinesische Anbieter von Seltenen Erden anzugreifen. Einen Preiskampf werden sie kurzfristig verlieren. Das ist ein Punkt, weshalb oft gefordert wird, den westlichen Unternehmen finanziell aktiv unter die Arme zu greifen (Industriepolitik).<\/p>\n\n\n\n<p>Es spricht vieles daf\u00fcr, der Markt f\u00fcr Seltene Erden ist bestreitbar. Nur: Es dauert, oft Jahrzehnte. Bis es so weit ist, hat der Westen erhebliche Probleme. Weder ist die Versorgungssicherheit noch der milit\u00e4rische Schutz garantiert. In den Bereichen der Hochtechnologie k\u00f6nnte der Westen in R\u00fcckstand geraten. Kein Wunder, dass der Ruf nach einer gezielten Industriepolitik laut wird. Ohne staatliche Eingriffe seien monopolitische Strukturen auf dem Markt f\u00fcr Seltene Erden nicht zu beseitigen. Notwendig seien industriepolitische Aktivit\u00e4ten, um politische Erpressbarkeit zu verhindern und Versorgungssicherheit zu garantieren. Allerdings: Warum soll der Staat besser als der Markt in der Lage sein, Innovationen bei der F\u00f6rderung und Verarbeitung aber auch bei der Substitution von Seltenen Erden voranzutreiben?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Antwort auf chinesische Exportkontrollen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Alle Marktmacht aus nat\u00fcrlichen Ressourcen ist fl\u00fcchtig. Ressourcenmonopole sind tempor\u00e4r. Langfristige geopolitische Strategien, die das Monopol als Hebel gegen andere L\u00e4nder nutzen wollen, m\u00fcssen scheitern. Trotzdem kann ein Land, das tempor\u00e4re Marktmacht bei nat\u00fcrlichen Ressourcen hat, Renten anderer L\u00e4nder absch\u00f6pfen. Das gilt auch f\u00fcr die Marktmacht, die China gegenw\u00e4rtig bei Seltenen Erden hat. Die Abnehmerl\u00e4nder sind gut beraten, schnell darauf zu reagieren (<a href=\"https:\/\/www.kielinstitut.de\/de\/publikationen\/aktuelles\/kontrolle-ueber-seltenen-erden-wird-zum-herzstueck-chinesischer-industriepolitik\/\">Rolf Langhammer<\/a>). Eine erste Antwort in Europa muss sein, unternehmerische Reaktionen zu ermutigen. Unternehmen sollten Reserven anlegen, K\u00e4uferallianzen bilden und alternative Anbieter finden. Sie sollten vor allem den Preissignalen folgen und Ersatz f\u00fcr Seltene Erden im Produktionsprozess suchen. Weniger gut sind produktspezifische Subventionen, wie sie in der Industriepolitik gang und g\u00e4be sind. Die Erfahrungen sind wenig ermutigend.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine zweite Antwort sollte sein, verst\u00e4rkt Importe chinesischer Seltener Erden durch eigene von China technologisch unabh\u00e4ngige neue Lieferquellen zu substituieren. Die Knappheit an Seltenen Erden w\u00fcrde in Europa sinken, nicht aber weltweit. Es k\u00e4me zur Umverteilung. Da es neben China weltweit wenig Anbieter gibt, d\u00fcrfte diese Strategie nicht sehr ergiebig sein. Das Angebot an Seltenen Erden lie\u00dfe sich auch erh\u00f6hen, wenn es gel\u00e4nge, Seltene Erden verst\u00e4rkt zu recyclen. Auf diesem Feld werden viele M\u00f6glichkeiten noch nicht genutzt, wie die F\u00f6rderung aus Altger\u00e4ten und Halden. Auch auf der Nachfrageseite sind Verbesserungen m\u00f6glich. Eine ergiebigere Quelle k\u00f6nnte sein, Ressourcen einzusparen, indem die Unternehmen verst\u00e4rkt auf Seltene-Erde-sparenden technologischen Fortschritt setzen. Noch gibt es allerdings wenig marktf\u00e4hige Alternativen. Eine Verknappung chinesischer Seltenen Erden k\u00f6nnten das aber \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Als dritte Antwort auf chinesische Exportkontrollen f\u00fcr Seltene Erden k\u00f6nnte die EU die Handelspolitik strategisch einsetzen. China hat \u2013 mit viel Subventionen \u2013 seine Industrieproduktion im letzten Jahrzehnt stark erh\u00f6ht. Der Handelskrieg, den Donald Trump (vor allem auch) gegen China f\u00fchrt, verringert die chinesischen Absatzm\u00f6glichkeiten auf amerikanischen M\u00e4rkten. Umso mehr ist China auf offene europ\u00e4ische M\u00e4rkte angewiesen. Daraus k\u00f6nnte ein Deal werden. Chinesische Unternehmen erhalten leichteren Zugang zum EU-Markt. Daf\u00fcr geben sie zum einen chinesische SE-Technologie zur F\u00f6rderung und Weiterverarbeitung von Seltenen Erden weiter. Das Vehikel dieses Technologie-Transfers k\u00f6nnten chinesisch-europ\u00e4ische Joint Ventures sein. Zum anderen verpflichtet sich China als Gegenleistung f\u00fcr die weitere \u00d6ffnung der europ\u00e4ischen M\u00e4rkte, die Exportkontrollen f\u00fcr Seltene Erden abzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>China hat eine monopolartige Stellung bei Seltenen Erden. Der Westen hat China das Monopol geradezu aufgedr\u00e4ngt. Er wollte mit dem \u201eschmutzigen\u201c Gesch\u00e4ft m\u00f6glichst wenig zu tun haben. Die Angst vor einer einseitigen Abh\u00e4ngigkeit von China war gering. Der Westen vertraute auf die gegenseitige Abh\u00e4ngigkeit in Zeiten der Globalisierung. Tats\u00e4chlich erodiert der kooperative Gedanke. In Zeiten der De-Globalisierung denkt jeder vor allem an sich. Im Handelsstreit, den Trump vom Zaun gebrochen hat, nutzt China die Marktmacht bei Seltenen Erden. Seine Exportkontrollen waren der \u201e\u00d6lpreisschock-Moment\u201c. Die \u00d6lpreiskrisen haben aber gezeigt, Monopole zerst\u00f6ren sich selbst. Das gilt auch bei Seltenen Erden. Nur bis es so weit ist, kann der Monopolist erhebliche Sch\u00e4den anrichten. Das fordert Unternehmen auch in Deutschland. Sie m\u00fcssen neue Lieferanten suchen, Seltene Erden einsparen, recyclen und ersetzen. Die Politik kann helfen. Sie kann die Handelspolitik strategisch einsetzen. Der Deal k\u00f6nnte sein: Leichterer Zugang f\u00fcr chinesische Industrieprodukte auf den EU-Markt gegen chinesisches know how bei Seltenen Erden und ein Verzicht auf Exportkontrollen. Die Angst vor dem Weg in die Autarkie und einseitiger Abh\u00e4ngigkeiten ist \u00fcbertrieben. L\u00e4nder sind auch weiter gegenseitig voneinander abh\u00e4ngig. Die Geschichte der \u00d6lpreiskrisen wird sich wohl nicht wiederholen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcast zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42231\">Kritische Rohstoffe, China und der Westen. Sind Seltene Erden das \u201eneue\u201c \u00d6l?<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p>Prof. (em.) Dr. <strong>Norbert Berthold<\/strong> (JUM) im Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. <strong>Rolf J. Langhammer <\/strong>(IfW)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vincent Stamer (CBK, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41899\">Wo Deutschland von China abh\u00e4ngt<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Reto F\u00f6llmi (HSG, 2023): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=34490\">Lieferketten funktionieren ohne Staat<\/a><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie heute die Welt von seltenen Erden abh\u00e4ngig ist, hing sie in den 70er Jahren am Tropf des \u00d6ls. \u00d6konomisch bekamen die \u00d6lkrisen dem Westen nicht. Das Ergebnis war eine Stagflation. 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