{"id":42096,"date":"2025-12-01T00:19:00","date_gmt":"2025-11-30T23:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096"},"modified":"2025-12-24T10:43:52","modified_gmt":"2025-12-24T09:43:52","slug":"europaeischer-emissionshandel-in-der-kritik-4-verschaerfter-c02-preis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096","title":{"rendered":"<b>Europ\u00e4ischer Emissionshandel in der Kritik (5) <\/b><br>Versch\u00e4rfter C02-Preis"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Die Bepreisung von CO2-Emissionen belastet die deutsche Wirtschaft. Wir geben einen \u00dcberblick \u00fcber j\u00fcngste Entwicklungen bei den zwei EU-Emissionshandelssystemen (ETS 1 und 2) und dem Europ\u00e4ischen CO2-Grenzausgleichssystem (CBAM). W\u00e4hrend der Grenzausgleich und die Verknappung der kostenlosen Zertifikate in der Industrie die deutsche Wirtschaft weiter belasten d\u00fcrfte, ist Deutschland f\u00fcr den Emissionshandel im Verkehr und Geb\u00e4udesektor gut vorbereitet.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Belastungen f\u00fcr deutsche Unternehmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den n\u00e4chsten Jahren kommen auf die deutsche Wirtschaft weitere Belastungen durch die CO2-Bepreisung zu:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Versch\u00e4rfung des bestehenden Emissionshandelssystems (ETS 1):<\/strong> Derzeit verteilen die L\u00e4nder im Rahmen des ETS 1, das mittlerweile den Energiesektor, die Industrie und den Flug- und Seeverkehr innerhalb der EU umfasst, etwa 40% der Zertifikate kostenlos. Der Rest der Zertifikate wird auf einer B\u00f6rse versteigert. Ab dem kommenden Jahr wird nicht nur die Gesamtmenge der zur Verf\u00fcgung stehenden Zertifikate weiter j\u00e4hrlich um 4,3% (ab dem Jahr 2028 um 4,4%) reduziert, sondern in vielen erfassten Industriesektoren wird zus\u00e4tzlich der Anteil der kostenlos zugeteilten Zertifikate fallen. Das d\u00fcrfte dazu f\u00fchren, dass der B\u00f6rsenkurs der Zertifikate in Zukunft steigt (Abb. 1).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ETS1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-42098\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ETS1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ETS1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ETS1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ETS1-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ETS1-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>&#8222;Definitive Phase&#8220; des CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM)<\/strong>: Schon seit zwei Jahren m\u00fcssen EU-Firmen beim Import von Eisen, Stahl, Zement, Aluminium, D\u00fcngemitteln, Strom und Wasserstoff aus dem EU-Ausland erfassen, wieviel CO2 bei der Erzeugung dieser Produkte anfiel. Ab dem kommenden Jahr m\u00fcssen sie nun f\u00fcr einen zunehmenden Teil dieser Importe bei der EU CO2-Zertifikate erwerben, deren Preis sich nach dem B\u00f6rsenpreis der ETS-1-Zertifikate richtet. Im kommenden Jahr m\u00fcssen f\u00fcr 2,5% der im Ausland angefallenen Emissionen Zertifikate gekauft werden. Dieser Anteil soll bis 2034 auf 100% ansteigen. Im August hat die Europ\u00e4ische Kommission Ger\u00fcchte \u00fcber eine Verschiebung dementiert und den Start der Bepreisungsphase f\u00fcr den 1. Januar 2026 best\u00e4tigt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Start eines zus\u00e4tzlichen<\/strong> <strong>Emissionshandelssystems (ETS 2)<\/strong> <strong>f\u00fcr weitere Branchen:<\/strong> Wahrscheinlich Anfang 2028 und damit ein Jahr sp\u00e4ter als bisher geplant [<a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/57921778-24a8-444d-a2b4-eeecfe955644?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bm9yYmVydC5iZXJ0aG9sZEB1bmktd3VlcnpidXJnLmRlOjc=#FN1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">1<\/a>] wird ein neuer separater Emissionshandel f\u00fcr die Sektoren Geb\u00e4ude und Stra\u00dfenverkehr gestartet. Lieferanten von Brennstoffen wie Benzin, Diesel und Heiz\u00f6l m\u00fcssen in Zukunft Zertifikate f\u00fcr den Verkauf der Waren abgeben. Der Einstiegspreis liegt bei 55 Euro pro Tonne ausgesto\u00dfenem CO2. Im Gegensatz zum ETS 1 wird es im ETS 2 keine kostenlose Zuteilung von Zertifikaten geben; alle Zertifikate werden versteigert. In einigen L\u00e4ndern wie Deutschland ersetzt das ETS 2 die bereits auf nationaler Ebene erhobenen Preise f\u00fcr CO2-Emissionen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>CBAM und ETS 1 gehen Hand in Hand, &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem R\u00fcckgang der insgesamt vorhandenen Emissionszertifikate spielt f\u00fcr die Branchen vor allem der R\u00fcckgang der kostenlos zugeteilten Zertifikate eine gro\u00dfe Rolle. Dieser R\u00fcckgang unterscheidet sich je nach Branche: W\u00e4hrend Stromerzeuger schon seit einigen Jahren keine Zertifikate mehr kostenlos erhalten, sinkt im kommenden Jahr der Anteil der kostenlosen Zertifikate f\u00fcr den innereurop\u00e4ischen Luft- und Seeverkehr erstmals auf Null. Andere CO2-intensive Branchen, die in besonders hohem Wettbewerb mit dem Ausland stehen, erhalten bisher gr\u00f6\u00dftenteils alle ihre Zertifikate kostenlos. Zu diesen Branchen geh\u00f6ren die Produktion von Zement bzw. Zementklinker, Eisen- und Stahlwaren, Aluminiumwaren, D\u00fcngemittel und Wasserstoff. Damit ist im kommenden Jahr Schluss. Beginnend mit einem Anteil von 2,5% der Emissionen im Jahr 2026 m\u00fcssen die Unternehmen einen immer gr\u00f6\u00dferen Anteil der Zertifikate erwerben. Im Jahr 2030 springt der Anteil auf 48,5% und klettert dann kontinuierlich bis auf 100% im Jahr 2034.<\/p>\n\n\n\n<p>Um diese besonders im internationalen Wettbewerb stehenden Branchen (Zement bzw. Zementklinker, Eisen- und Stahlwaren, Aluminiumwaren, D\u00fcngemittel und Wasserstoff) vor dem Wettbewerb mit Importen aus L\u00e4ndern mit niedrigen CO2-Preisen zu sch\u00fctzen und eine Abwanderung heimischer Unternehmen ins Ausland zu vermeiden, wird ein CO2-Grenzausgleichssystem (CBAM) eingef\u00fchrt. In diesem System steigt nach und nach die Besteuerung des CO2-Gehalts von Importen dieser Waren \u2013 und zwar parallel zum Anteil der versteigerten (also nicht kostenlos zugeteilten) ETS 1-Zertifikate in der heimischen Produktion. Im kommenden Jahr werden also unter bestimmten Annahmen zun\u00e4chst Zertifikate auf 2,5% des CO2-Gehalts der Importe f\u00e4llig. Das bedeutet in etwa einen Preisanstieg von 1% f\u00fcr importierte D\u00fcngemittel und Zement im Vergleich zum Importpreis im Jahr 2024 (Abb. 2). Im Einzelfall kann jedoch der Anteil des zu bepreisenden CO2-Gehalts f\u00fcr einen Importeur und der Preisanstieg stark abweichen [<a href=\"https:\/\/research.commerzbank.com\/links2\/doc\/html\/57921778-24a8-444d-a2b4-eeecfe955644?r=0&amp;firmId=45344&amp;id=bm9yYmVydC5iZXJ0aG9sZEB1bmktd3VlcnpidXJnLmRlOjc=#fn_2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">2<\/a>]. Ohne eine verbesserte CO2-Effizienz im Ausland und bei einem unver\u00e4nderten CO2-Preis w\u00fcrde dieser Preiseffekt bis 2030 auf etwa 20% steigen. F\u00fcr Eisen-, Stahl- und Aluminiumwaren w\u00e4re der Preiseffekt aufgrund des h\u00f6heren Warenpreises pro Tonne deutlich geringer.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets2-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-42100\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets2-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets2-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets2-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets2-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; und reduzieren die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Industrie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell wird \u00fcber die Vor- und Nachteile von CBAM (Grenzausgleich) diskutiert. Diese Debatte wird den Belastungen f\u00fcr die deutschen Unternehmen aber nicht gerecht, weil sie die deutlich wichtigeren Nachteile des ETS 1 in diesem Zusammenhang nicht ber\u00fccksichtigt. Schlie\u00dflich betrifft der ETS 1 einen gr\u00f6\u00dferen Teil der deutschen M\u00e4rkte f\u00fcr Zement, D\u00fcngemittel, Eisen-, Stahl- und Aluminiumprodukte als der CBAM. Der Gro\u00dfteil dieser Waren wird n\u00e4mlich in Deutschland produziert oder aus Mitgliedsstaaten der EU bezogen (beides f\u00e4llt unter den ETS 1, nicht unter CBAM; Abb. 3).<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammengenommen weisen sie auf jeden Fall betr\u00e4chtliche Schw\u00e4chen auf:<\/p>\n\n\n\n<p>1. <strong>Substitution durch Endkunden<\/strong>: F\u00fcr die Konsumenten in Deutschland werden nicht nur einige Importe teurer, sondern auch wegen steigender Kosten f\u00fcr Vorprodukte einige heimisch produzierte Waren. Das macht die Waren vor allem im Vergleich zu Dienstleistungen mit einem nat\u00fcrlich geringeren CO2-Abdruck teurer. Ein Beispiel: Zement und Stahlwaren flie\u00dfen in die Baukosten von H\u00e4usern ein. Der CO2-Preis macht Neubauten im Vergleich zu Bestandsbauten teurer. Die Nachfrage nach Neubauten sinkt und Menschen ziehen das Wohnen zur Miete tendenziell vor.<\/p>\n\n\n\n<p>2. <strong>Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit auf dem Weltmarkt sinkt:<\/strong> Im Gegensatz zur Mehrwertsteuer sieht die CO2-Bepreisung keine Erstattung der CO2-Kosten f\u00fcr Exporteure vor. Daher verteuert die Reduktion der kostenlosen Zertifikate die Produktion von beispielsweise Stahl in Europa im Vergleich zur ausl\u00e4ndischen Produktion. Durch den CBAM verteuert sich dar\u00fcberhinaus auch der importierte Stahl. Dies erh\u00f6ht die Kosten bei der Fertigung von Endprodukten wie Maschinen, Autos und anderen Waren f\u00fcr den Export. Das verringert die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der europ\u00e4ischen Unternehmen auf dem Weltmarkt und d\u00fcrfte sich negativ auf die Exporte niederschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit von heimischen Fertigprodukten sinkt auch im Inland:<\/strong> Selbst wenn der Grenzausgleich perfekt f\u00fcr die Waren Zement, Stahl, etc. funktionieren w\u00fcrde, sch\u00fctzt das nur diese Zwischenprodukte auf dem heimischen Markt vor dem internationalen Wettbewerb. Denn der Grenzausgleich umfasst keine Fertigprodukte. Heimische Produzenten allerdings m\u00fcssen mehr Geld f\u00fcr Zwischenprodukte bezahlen, w\u00e4hrend Produzenten im EU-Ausland das in der Regel nicht machen m\u00fcssen. Hierdurch verringert sich auch auf dem heimischen Markt ihre Wettbewerbsf\u00e4igkeit gegen\u00fcber Importen aus dem EU-Ausland.<\/p>\n\n\n\n<p>4. <strong>Keine indirekten Effekte ber\u00fccksichtigt:<\/strong> Der Grenzausgleich erfasst die direkten Emissionen, die sich aus der Fertigung von Zement, Stahl, usw. ergeben. Aber auch indirekt entstehen Treibhausgase wie in der Produktion von Strom und Rohstoffen wie Eisenerz. Diese flie\u00dfen zwar in den Fertigungsprozess f\u00fcr Stahl ein. Ihr Aussto\u00df von Treibhausgasen wird beim CBAM aber nicht erfasst. Trotz des Grenzausgleichs haben daher heimische Stahlproduzenten auf dem heimischen Markt einen Wettbewerbsnachteil gegen\u00fcber Konkurrenten aus L\u00e4ndern ohne eine CO2-Bepreisung. Denn durch das ETS 1 werden auch indirekte Quellen f\u00fcr Treibhausgase in der heimischen Produktion erfasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Solange nicht alle Branchen in allen L\u00e4ndern der Welt den selben CO2-Preis einf\u00fchren, wird es stets einen Zielkonflikt zwischen der Dekarbonisierung und der Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Industrie geben. Die Vorreiterrolle der EU im Kampf gegen den Klimawandel hat also einen Preis.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets3-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-42101\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets3-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets3-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets3-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets3-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets3-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wen trifft das ETS 2?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Voraussichltich Anfang 2028 wird das dritte CO2-Bepreisungssystem eingef\u00fchrt \u2013 das ETS 2, das den Stra\u00dfenverkehr und den Geb\u00e4udesektor erfassen soll. Hinzu kommen Industriebranchen, die bisher nicht vom ETS 1 erfasst wurden. Konkret m\u00fcssen die H\u00e4ndler von Benzin, Diesel, Heiz\u00f6l und anderen Energietr\u00e4gern f\u00fcr den Verkehr und Immobilien CO2-Zertifikate abgeben, wenn sie die Brennstoffe in Umlauf bringen. Im Gegensatz zum ETS 1 und CBAM wird von Beginn an der komplette CO2-Gehalt bepreist. Eine kostenlose Zuteilung von Zertifkaten erfolgt nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele L\u00e4nder haben sich allerdings auf das zweite Emissionshandelssystem mit nationalen Ma\u00dfnahmen vorbereitet. Deutschland beispielsweise hat bereits f\u00fcr die entsprechenden Branchen Emissionszertifikate zum Preis von 55 Euro pro Tonne CO2 eingef\u00fchrt. In Frankreich wird eine CO2-Steuer auf die ETS 2-Bereiche erhoben, und auch Portugal hat die CO2-Bepreisung in H\u00f6he des ETS 1 auf alle Branchen der Wirtschaft eingef\u00fchrt. In diesen F\u00e4llen d\u00fcrfte der europ\u00e4ische Emissionshandel schlicht die nationalen Ma\u00dfnahmen ersetzen. Die zus\u00e4tzliche Belastung f\u00fcr Unternehmen und Konsumenten ergibt sich dann nur aus der Differenz des CO2-Preises am Ende des Jahres 2027 und dem neuen ETS 2-Preis im Jahr 2028. Dieser neue CO2-Preis wird auf einer eigenen B\u00f6rse bestimmt. Die Europ\u00e4ische Zentralbank sch\u00e4tzt, dass der Preis f\u00fcr diese Zertifikate im ersten Handelsjahr bei 59 Euro pro Tonne liegen d\u00fcrfte. Die CO2-Bepreisung vieler L\u00e4nder liegt bereits in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung (Abb. 4 und 5). Hier d\u00fcrften die Preise nur leicht steigen. Auff\u00e4llig ist au\u00dferdem, dass L\u00e4nder ohne explizite Abgaben auf CO2 (wie Italien und die Niederlande) vergleichsweise hohe Verbrauchsteuern auf fossile Energietr\u00e4ger eingef\u00fchrt haben. Auch hier ist wahrscheinlich, dass L\u00e4nder die Verbrauchsteuern senken, um den CO2-Preis aus dem ETS 2 zumindest teilweise zu kompensieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt d\u00fcrfte sich f\u00fcr Unternehmen in vielen L\u00e4ndern durch den Start des ETS 2 nur wenig \u00e4ndern. Lediglich in Spanien und Belgien k\u00f6nnte Heiz\u00f6l sp\u00fcrbar teurer werden. In diesen L\u00e4ndern k\u00f6nnte auch Benzin und Diesel teurer werden, wenn die Verbrauchsteuern hier nicht gesenkt wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets4-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-42102\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets4-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets4-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets4-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets4-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets4-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets5-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-42103\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets5-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets5-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets5-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets5-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/ets5-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf deutsche Unternehmen kommen in der Zukunft neue Belastungen aufgrund der CO2-Bepreisung zu. Diese ergeben sich vor allem aus der Verknappung der Zertifikate im ETS 1 und der Reduktion der kostenlos verteilten Zertifikate. Ab dem kommenden Jahr flankiert der Grenzausgleich die CO2-Bepreisung in diesen Branchen. Das d\u00fcrfte die Wettbwerbsf\u00e4higkeit der deutschenExporte auf dem Weltmarkt weiter reduzieren und auch in Deutschland gefertigte Endprodukte gegen\u00fcber importierten Endprodukten verteuern. Im Verh\u00e4ltnis dazu d\u00fcrfte das ETS 2 im Verkehr und Geb\u00e4udesektor eine kleinere Rolle spielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission k\u00f6nnte selbstverst\u00e4ndlich den Status Quo einfrieren und die Emissionszertifikate weiter vollumf\u00e4nglich kostenlos f\u00fcr die Produkte bereitstellen, die einem besonders starken internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind. Da diese kostenlos zugeteilten Zertifikate gewinnbringend verkauft werden k\u00f6nnen und deren Nutzung insofern Kosten darstellen, besteht immer noch ein Anreiz zur Einsparung von Emissionen. Allerdings hat sich die Europ\u00e4ische Kommission mit dem Programm &#8222;Fit for 55&#8220; zur Versch\u00e4rfung dieser Anreize verpflichtet. Zudem wird das CBAM eine Einnahmequelle f\u00fcr die EU, und die Emissionshandelssysteme sind eine Einnahmequelle f\u00fcr die Mitgliedsl\u00e4nder. Dar\u00fcber hinaus folgt die EU weiter der Annahme, dass andere L\u00e4nder im Kampf gegen den Klimawandel nachziehen und europ\u00e4ische Unternehmen durch die Vorreiterrolle der EU langfristig einen Wettbewerbsvorteil erhalten werden. Zumindest aktuell scheint sich der politische Zeitgeist in vielen L\u00e4ndern in eine andere Richtung zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212; &#8212; &#8212;<\/p>\n\n\n\n<p><em>[1] Urspr\u00fcnglich sollte das ETS 2 zu Beginn des Jahres 2027 eingef\u00fchrt werden. Vor Kurzem hat die Europ\u00e4ische Kommission allerdings vorgeschlagen, die Einf\u00fchrung auf das Jahr 2028 zu verschieben. Zwar muss das Europ\u00e4ische Parlament noch zustimmen, das gilt allerdings als wahrscheinlich.<br><br>[2] Wie stark diese Besteuerung f\u00fcr Importeure tats\u00e4chlich steigt, h\u00e4ngt von drei Faktoren ab:<br><br>1. Dem Anteil des zu versteuernden CO2-Gehalts in dem entsprechenden Jahr. Dieser Anteil (&#8222;CBAM-Faktor&#8220;) steigt von 2,5% im Jahr 2026 auf bis zu 100% im Jahr 2034 an.<br>2. Der Abweichung zwischen dem CO2-Gehalt der importierten Waren von Industriebenchmarks. Diese Benchmarks werden von der EU festgelegt und sind noch nicht offiziell ver\u00f6ffentlicht.<br>3. Geleistete CO2-Preise im Ausland bei der Produktion.<br><br>In der Folge f\u00fchren wir die zwei Annahmen zur Benchmark-Intensit\u00e4t und fehlenden CO2-Bepreisung im Ausland fort. Im Einzelfall kann aufgrund der Differenz zum Benchmark der Anteil des bepreisten CO2-Gehalts f\u00fcr einen Importeur allerdings stark abweichen.<br><br>Das Rechenbeispiel zum Preisanstieg beruht zudem auf Sch\u00e4tzungen f\u00fcr die durchschnittliche CO2-Intensit\u00e4t der Produktion von Zement, bzw. Zementklinker (0,61 Tonnen CO2 auf eine Tonne Produkt), Stahl (1,62 T. CO2), Aluminium (1,82 T. CO2) und D\u00fcngemittel (1,60 T. CO2). Je nach exaktem Produkt und Herkunft der Ware kann die CO2-Intensit\u00e4t und der Importpreis stark abweichen. Dar\u00fcberhinaus k\u00f6nnte die CO2-Intensit\u00e4t in Zukunft abnehmen. Dies ist in der Berechnung nicht ber\u00fccksichtigt. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge der Serie \u201eEurop\u00e4ischer Emissionshandel in der Kritik\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>David Stadelmann (UBT, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42063\">Renten, Regulierung, Realit\u00e4tsverlust. Klimapolitik unter Druck<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Achim Wambach (ZEW, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42013\">Weiter freie Zertifikate<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Jan Schnellenbach (BTU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42017\">Die Gefahren des Kampfes gegen den Emissionshandel<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41935\">Klima im Wandel: Wende in der (europ\u00e4ischen) Klimapolitik?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcast zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41921\">Emissionshandel unter Druck. Steht die (marktwirtschaftliche) Klimapolitik auf der Kippe?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a>Prof. (em.) Dr. <\/a><strong>Norbert Berthold<\/strong><a> (JMU) im Gespr\u00e4ch mit Prof. <\/a><strong>Achim Wambach<\/strong><a>, PhD (ZEW)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Joachim Weimann (OVGU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40039\">Beim Klima nichts Neues<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Reint E. Gropp und Oliver Holtem\u00f6ller (IWH, 2024): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=37157\">Sechs Punkte f\u00fcr mehr Effizienz<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2021): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=30167\">Produktivit\u00e4tsr\u00e4tsel, Klimawandel und Postwachstum. Mehr Fortschritt wagen, weniger Verzicht \u00fcben<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Video zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Joachim Weimann (OVGU, 2021): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=29825\">Was ist gute Klimapolitik?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bepreisung von CO2-Emissionen belastet die deutsche Wirtschaft. Wir geben einen \u00dcberblick \u00fcber j\u00fcngste Entwicklungen bei den zwei EU-Emissionshandelssystemen (ETS 1 und 2) und dem Europ\u00e4ischen CO2-Grenzausgleichssystem (CBAM). W\u00e4hrend der Grenzausgleich und die Verknappung der kostenlosen Zertifikate in der Industrie die deutsche Wirtschaft weiter belasten d\u00fcrfte, ist Deutschland f\u00fcr den Emissionshandel im Verkehr und Geb\u00e4udesektor gut vorbereitet.<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on wp_trim_excerpt --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on wp_trim_excerpt --><\/p>\n","protected":false},"author":472,"featured_media":42216,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[3988,4675],"class_list":["post-42096","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-klimatisches","tag-c02-preis","tag-stamer"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Europ\u00e4ischer Emissionshandel in der Kritik (5) Versch\u00e4rfter C02-Preis - Wirtschaftliche Freiheit % %<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"% %\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Europ\u00e4ischer Emissionshandel in der Kritik (5) Versch\u00e4rfter C02-Preis - Wirtschaftliche Freiheit % %\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"% %\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wirtschaftliche Freiheit\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-11-30T23:19:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-12-24T09:43:52+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/co2-3.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2035\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1299\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Vincent Stamer\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Vincent Stamer\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"1\u00a0Minute\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096\"},\"author\":{\"name\":\"Vincent Stamer\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/33b9c2c4ba6a2582757025520d0034b8\"},\"headline\":\"Europ\u00e4ischer Emissionshandel in der Kritik (5) Versch\u00e4rfter C02-Preis\",\"datePublished\":\"2025-11-30T23:19:00+00:00\",\"dateModified\":\"2025-12-24T09:43:52+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096\"},\"wordCount\":2213,\"commentCount\":0,\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/co2-3.png\",\"keywords\":[\"C02-Preis\",\"Stamer\"],\"articleSection\":[\"Klimatisches\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096\",\"name\":\"Europ\u00e4ischer Emissionshandel in der Kritik (5) Versch\u00e4rfter C02-Preis - Wirtschaftliche Freiheit % %\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/co2-3.png\",\"datePublished\":\"2025-11-30T23:19:00+00:00\",\"dateModified\":\"2025-12-24T09:43:52+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/33b9c2c4ba6a2582757025520d0034b8\"},\"description\":\"% %\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/co2-3.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/co2-3.png\",\"width\":2035,\"height\":1299},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Europ\u00e4ischer Emissionshandel in der Kritik (5) Versch\u00e4rfter C02-Preis\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/\",\"name\":\"Wirtschaftliche Freiheit\",\"description\":\"Das ordnungspolitische Journal\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/33b9c2c4ba6a2582757025520d0034b8\",\"name\":\"Vincent Stamer\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/stamer.png\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/stamer.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/stamer.png\",\"caption\":\"Vincent Stamer\"},\"description\":\"Commerzbank Research\",\"url\":\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=472\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Europ\u00e4ischer Emissionshandel in der Kritik (5) Versch\u00e4rfter C02-Preis - Wirtschaftliche Freiheit % %","description":"% %","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Europ\u00e4ischer Emissionshandel in der Kritik (5) Versch\u00e4rfter C02-Preis - Wirtschaftliche Freiheit % %","og_description":"% %","og_url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096","og_site_name":"Wirtschaftliche Freiheit","article_published_time":"2025-11-30T23:19:00+00:00","article_modified_time":"2025-12-24T09:43:52+00:00","og_image":[{"width":2035,"height":1299,"url":"http:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/co2-3.png","type":"image\/png"}],"author":"Vincent Stamer","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Vincent Stamer","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"1\u00a0Minute"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096"},"author":{"name":"Vincent Stamer","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/33b9c2c4ba6a2582757025520d0034b8"},"headline":"Europ\u00e4ischer Emissionshandel in der Kritik (5) Versch\u00e4rfter C02-Preis","datePublished":"2025-11-30T23:19:00+00:00","dateModified":"2025-12-24T09:43:52+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096"},"wordCount":2213,"commentCount":0,"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/co2-3.png","keywords":["C02-Preis","Stamer"],"articleSection":["Klimatisches"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096","name":"Europ\u00e4ischer Emissionshandel in der Kritik (5) Versch\u00e4rfter C02-Preis - Wirtschaftliche Freiheit % %","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/co2-3.png","datePublished":"2025-11-30T23:19:00+00:00","dateModified":"2025-12-24T09:43:52+00:00","author":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/33b9c2c4ba6a2582757025520d0034b8"},"description":"% %","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#primaryimage","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/co2-3.png","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/co2-3.png","width":2035,"height":1299},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42096#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Europ\u00e4ischer Emissionshandel in der Kritik (5) Versch\u00e4rfter C02-Preis"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/","name":"Wirtschaftliche Freiheit","description":"Das ordnungspolitische Journal","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/#\/schema\/person\/33b9c2c4ba6a2582757025520d0034b8","name":"Vincent Stamer","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/stamer.png","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/stamer.png","contentUrl":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/stamer.png","caption":"Vincent Stamer"},"description":"Commerzbank Research","url":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?author=472"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42096","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/472"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42096"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42096\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42436,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42096\/revisions\/42436"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/42216"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42096"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42096"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42096"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}