{"id":42705,"date":"2026-01-23T00:56:00","date_gmt":"2026-01-22T23:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42705"},"modified":"2026-06-02T17:10:50","modified_gmt":"2026-06-02T16:10:50","slug":"wie-gerecht-ist-das-denn-einkommen-demographie-vermoegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42705","title":{"rendered":"Wie &#8222;gerecht&#8220; ist das denn? <br><b>Einkommen, Demographie, Verm\u00f6gen <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u201eYou don&#8217;t make the poor richer by making the rich poorer.\u201c <\/em>(Winston Churchill)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Welt ist ungerecht. Das ist der allgemeine Tenor. Oxfam befeuert ihn regelm\u00e4\u00dfig. Einkommen und Verm\u00f6gen sind ungleich verteilt. Schafft die Milliard\u00e4re ab und die Million\u00e4re am besten gleich mit. Das ist der Schlachtruf linker Umverteilungsaktivisten. Verteilt Einkommen und Verm\u00f6gen rigoros um. Nehmt den wenigen Reichen und gebt es den vielen Armen. Das verringert die Armut. Einkommens- und Verm\u00f6gensverteilungen werden gerechter. Korrupter Politik f\u00fcr einige Wenige wird der monet\u00e4re Boden entzogen. Die Demokratie wird gerettet, die Welt ist gerechter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Was ist gerecht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was gerecht ist, ist keine \u00f6konomische, es ist eine philosophische Frage. Die Antwort liegt im Auge des Betrachters. Das ist so bei individuellen Werturteilen. Eine Gesellschaft entscheidet im Diskurs, was sie als gerecht oder &#8222;sozial gerecht&#8220; (Wieselwort) ansieht. Gesetze und Institutionen setzen das Ergebnis des demokratischen Diskurses um. Gerecht ist, was eine Gesellschaft als gerecht ansieht. Das Urteil f\u00e4llt von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich aus. Eine Ausnahme gibt es, die Garantie eines Existenzminimums. Sie ist ein \u00fcber Gesellschaften hinweg akzeptiertes Werturteil. Geht es allerdings an die konkrete Ausgestaltung, ist der Konsens dahin.<\/p>\n\n\n\n<p>Manche Gesellschaften wollen mehr, als nur materielle Armut bek\u00e4mpfen. Sie wollen Einkommen und Verm\u00f6gen (oft bedarfsorientiert) gleichm\u00e4\u00dfiger verteilen. Darin, wie sie das machen, unterscheiden sie sich allerdings erheblich. Die einen setzen darauf, vom Markt ungleich verteilte Einkommen und Verm\u00f6gen umzuverteilen. Sie wollen es Reicheren wegnehmen und \u00c4rmeren geben. Andere setzen fr\u00fcher an. Sie setzen den staatlichen Rahmen so, dass der Markt die gesellschaftlich erw\u00fcnschten gleichm\u00e4\u00dfigeren Ergebnisse bei Einkommen und Verm\u00f6gen liefert.<\/p>\n\n\n\n<p>Inter-personelle Ungleichheit ist eine, altbekannte. Inter-generative Ungleichheit ist eine andere, die gerade wieder entdeckt wird. Demographie (und Klima) zwingen Gesellschaften eine Diskussion \u00fcber inter-personelle Ungleichheit und Gerechtigkeit auf. Die Leitlinien inter-generativer Gerechtigkeit sind unklarer. Konsens ist nur, nachfolgende Generationen sollen nicht schlechter gestellt werden. Entweder darf ihr Nettoverm\u00f6gen nicht leiden (Ergebnisgleichheit). Oder nachfolgende Generationen m\u00fcssen die gleichen Chancen auf ein gutes Leben haben, wie die heutige Generation (Chancengleichheit).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Ungleich verteilt Einkommen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Empirie ist eindeutig, (Markt)Einkommen sind inter-personell ungleich verteilt und werden es, auch wegen KI, wohl auch bleiben. Wichtige Treiber sind einerseits individuell, wie heterogene individuelle Pr\u00e4ferenzen und unterschiedlich hohe Produktivit\u00e4ten, andererseits kollektiv, wie unvollkommene \u00f6konomische und politische M\u00e4rkte. Die Verteilung der Einkommen nach Steuern und Transfers ist \u00fcberall gleicher. Um wie viel gleicher sie ausf\u00e4llt, h\u00e4ngt davon ab, was Gesellschaften als \u201egerecht\u201c empfinden und wie sie verteilungspolitisch agieren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-42706\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht1-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht1-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Alle Gesellschaften korrigieren die ungleiche Marktverteilung. Sie w\u00e4hlen unterschiedliche Wege. Der eine ist die Umverteilung \u00fcber Steuern und Transfers. Er strebt Ergebnisgleichheit an und ist ein Negativ-Summen-Spiel. Zwei Stolpersteine erschweren den Weg: Zum einen ger\u00e4t das Ziel der gr\u00f6\u00dferen Gleichheit in Konflikt mit der \u00f6konomischen Effizienz (\u201ebig trade off\u201c). Zum anderen hat Umverteilung immer Streuverluste (\u201eleaky bucket\u201c). Schlie\u00dflich wird faktisch vor allem in der Mittelschicht umverteilt, von den \u201eNicht-Ganz-Reichen\u201c zu den \u201eNicht-Ganz-Armen\u201c (Bernhard K\u00fclp).<\/p>\n\n\n\n<p>Der andere Weg f\u00fchrt \u00fcber eine h\u00f6here soziale Mobilit\u00e4t. Er orientiert sich st\u00e4rker an dem Prinzip der Chancengleichheit und ist ein Positiv-Summen-Spiel. Der \u201eumverteilende\u201c Staat setzt im Vorfeld die Rahmenbedingungen so, dass sozialer Aufstieg bei Einkommen und Verm\u00f6gen leichter m\u00f6glich wird. Wichtige Elemente sind intaktere Familien, mehr individuelle Bildung und flexiblere Arbeitsm\u00e4rkte (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17994\">hier<\/a>). Ist diese Strategie erfolgreich, verringert sie den Zielkonflikt mit der \u00f6konomischen Effizienz und senkt die Sickerverluste der Umverteilung. Dieser Weg ist der zielf\u00fchrendere von beiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Ungleiche inter-generative Verteilung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Demographie und Klimawandel r\u00fccken die inter-generative Verteilung (Einkommen und Verm\u00f6gen) st\u00e4rker in den Blickpunkt. Was inter-generativ gerecht ist, ist ebenfalls werturteilsbeladen und deshalb umstritten. Die kontroverse Diskussion um Nachhaltigkeit zeigt exemplarisch die Schwierigkeiten. Letztlich entscheiden Gesellschaften, was sie als inter-generativ gerecht ansehen. Das ist schon bei nationalen Problemen, wie der expliziten und impliziten Verschuldung des Staates nicht einfach. Bei globalen Problemen, wie dem Klimawandel, ist es fast unm\u00f6glich (Kooperations-Dilemma).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht2-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-42707\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht2-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht2-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht2-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht2-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Diskussion um die Frage, wer demographische Lasten tragen soll, ist ein Paradebeispiel f\u00fcr (normative) Unklarheiten und falsche Schlussfolgerungen. Nur auf den ersten Blick scheint die Sache klar, wer die Verursacher der demographischen Entwicklung sind. Das sind, was die Fertilit\u00e4t angeht, die Baby-Boomer. Sie haben weniger Kinder in die Welt gesetzt. Nun m\u00fcssen sie in einem umlagefinanzierten Alterssicherungssystem auch niedrigere Renten in Kauf nehmen. Die Beitr\u00e4ge sollen \u201egenerationengerecht\u201c stabil bleiben (gleiche Anteile der Beitr\u00e4ge), die Renten d\u00fcrfen nicht mehr mit den Nominall\u00f6hnen steigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist unstrittig, die Baby-Boomer haben sich f\u00fcr weniger Kinder entschieden. Daf\u00fcr haben sie allerdings mehr in das Humankapital ihrer Kinder investiert, mehr gespart und verst\u00e4rkt in Realkapital investiert. So haben sie die Grundlagen f\u00fcr einen h\u00f6heren Wohlstand (auch) nachwachsender Generationen gelegt. Die Jungen stehen (auch \u00f6konomisch) auf den Schultern der Alten. Ohne das (generative) Verhalten der Baby-Boomer w\u00e4re ihr Lebensstandard geringer. Nach einem richtig verstandenen Verursacher-Prinzip spricht vieles daf\u00fcr, die demographischen Lasten gemeinsam von Jung und Alt schultern zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Ungleich verteilte Verm\u00f6gen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch Verm\u00f6gen sind ungleich verteilt. Getrieben wird die Verteilung vor allem von individuellen Entscheidungen (heterogene Pr\u00e4ferenzen; unterschiedliche Humankapitalinvestitionen) und kollektiven Entscheidungen (Art des Sozialstaats; Organisation der Kapitalm\u00e4rkte). Das eigentliche Problem stark konzentrierter Verm\u00f6gen ist die potentielle Marktmacht auf \u00f6konomischen M\u00e4rkten. Sie kann Entscheidungen auf politischen M\u00e4rkten beeinflussen. \u201eRent seeking\u201c, Vetternwirtschaft aber auch die Erosion der Demokratie (\u201eone euro, one vote\u201c) sind denkbar und m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht5-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-42727\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht5-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht5-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht5-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht5-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/gerecht5-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Vieles spricht daf\u00fcr, Macht und Einfluss gro\u00dfer Verm\u00f6gen zu begrenzen. Zwei Wege sind denkbar: Umverteilung oder Wettbewerb. Der erste schr\u00f6pft gro\u00dfe Verm\u00f6gen der Reichen steuerlich und verteilt es an Arme um. Dieser Weg ist wenig effizient. Er hat mit den bekannten Problemen des Umverteilungsstaates (\u201ebig trade off\u201c und \u201eleaky bucket\u201c) zu k\u00e4mpfen. Der popul\u00e4re Weg der (massiven) Umverteilung von Verm\u00f6gen (und Einkommen) ist ein teurer Irrweg. Die Gefahr ist gro\u00df, dass er die Gesellschaft \u00e4rmer und ungleicher macht. Effizient ist das nicht, \u201egerecht\u201c wohl auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Weg ist wettbewerblich. Neuere empirische Untersuchungen (<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42450\">hier<\/a>) zeigen: Alles, was Gesellschaften reicher macht, macht sie auch gleicher (\u201eThe rising tide lifts all boats\u201c.). &#8222;Wohlstand f\u00fcr Alle&#8220; (Ludwig Erhard) wird leichter m\u00f6glich. Der Schl\u00fcssel ist mehr Wettbewerb. Wettbewerb ist das genialste Entmachtungsinstrument der Geschichte (Franz B\u00f6hm). Wettbewerbliche M\u00e4rkte verbessern individuelle Aufstiegschancen. Mehr soziale Mobilit\u00e4t erh\u00f6ht nicht nur den Wohlstand, sie verteilt ihn auch gleichm\u00e4\u00dfiger. Und: Der Einfluss \u00f6konomischer Macht auf politischen M\u00e4rkten wird begrenzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was gerecht ist, bleibt umstritten. Das ist bei Werturteilen nichts Neues. Philosophische Gerechtigkeitskonzepte verschleiern oft die verteilungspolitischen Werturteile. Letztlich entscheiden Gesellschaften im demokratischen Diskurs, was \u201egerecht\u201c ist. (Fast) alle wollen Einkommen und Verm\u00f6gen gleichm\u00e4\u00dfiger verteilen, die einen mehr, andere weniger. Gesellschaften schlagen allerdings unterschiedliche Wege ein. Einige setzen mehr auf soziale Mobilit\u00e4t (Chancengleichheit), andere st\u00e4rker auf Umverteilung (Ergebnisgleichheit). Der zweite Weg ist der ineffizientere.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Arthur Okun (1975): Equality and Efficiency: The Big Tradeoff. Brookings Institution<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Piketty (2014): Capital in the Twenty-First Century. Harvard University Press<\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold und Klaus Gr\u00fcndler (2018): Ungleichheit, soziale Mobilit\u00e4t und Umverteilung. Kohlhammer Verlag<\/p>\n\n\n\n<p>Wissenschaftlicher Beirat beim BMWE (2021): <a href=\"https:\/\/www.bundeswirtschaftsministerium.de\/Redaktion\/DE\/Publikationen\/Ministerium\/Veroeffentlichung-Wissenschaftlicher-Beirat\/wissenschaftlicher-beirat-vorschlaege-reform-gutachten.html\">Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine Reform der gesetzlichen Rentenversicherung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Daniel Waldenstr\u00f6m (2024): Richer and More Equal. Polity Press<\/p>\n\n\n\n<p>Sachverst\u00e4ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (2025\/2026): Perspektiven f\u00fcr morgen schaffen \u2013 Chancen nicht verspielen. Wiesbaden 2025<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>David Stadelmann (UBT, 2026): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42697\">Der Staat am Sterbebett<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42450\">Verm\u00f6gensungleichheit \u2013 Ein non-issue? Empirie, Ursachen, Handlungsbedarf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42121\">Aufstand der 18. Inter-generative Verteilungskonflikte ante portas?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bernd Raffelh\u00fcschen (ALU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39058\">Rentenversicherung generationengerecht reformieren<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39547\">Verfassungs\u00e4nderung und Sonderverm\u00f6gen. Schon wieder ein Raub\u00fcberfall auf die \u201eJungen\u201c<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2024): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=37162\">Rentenpolitische Raub\u00fcberf\u00e4lle. Leben die Boomer auf Kosten der Kinder anderer Leute?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2021): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=29832\">Demographie, Klimawandel und Generationenkonflikte. Hat die Demokratie eine inter-generative Schlagseite?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2016): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=20180\">22-43-67-4. Der \u201eDa Vinci-Code\u201c der Alterssicherung<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2015): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=17994\">Ungleichheit, Umverteilung und Mobilit\u00e4t. Besteht wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcast zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42896\">Gerechtigkeit \u2013 Was ist das?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Prof. (em.) Dr. <strong>Norbert Berthold<\/strong> (JMU, W\u00fcrzburg) im Gespr\u00e4ch mit Dr. Rainer Hank (FAZ, Frankfurt)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42600\">Verm\u00f6gensungleichheit \u2013 Ein non-issue? Der Podcast zum Blog-Beitrag<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Gespr\u00e4ch zwischen Prof. (em.) Dr. <strong>Norbert Berthold<\/strong> (JMU W\u00fcrzburg) und Dr. <strong>J\u00f6rn Quitzau<\/strong> (BERGOS AG).<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was gerecht ist, bleibt umstritten. Das ist bei Werturteilen die Regel. Philosophische Gerechtigkeitskonzepte verschleiern oft die (impliziten) Werturteile. Gesellschaften entscheiden im demokratischen Diskurs, was \u201egerecht\u201c ist. (Fast) alle wollen, dass Einkommen und Verm\u00f6gen gleichm\u00e4\u00dfiger verteilt sind, einige mehr, andere weniger. Gesellschaften schlagen allerdings unterschiedliche Weg ein. Die einen setzen auf eine h\u00f6here soziale Mobilit\u00e4t (Chancengleichheit), andere st\u00e4rker auf staatliche Umverteilung (Ergebnisgleichheit). Der erste Weg ist \u00f6konomisch der effizientere. 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