{"id":42764,"date":"2026-01-27T00:04:00","date_gmt":"2026-01-26T23:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42764"},"modified":"2026-01-30T08:34:23","modified_gmt":"2026-01-30T07:34:23","slug":"gastbeitrag-nach-den-groenland-zoellen-fokus-auf-die-fed","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=42764","title":{"rendered":"<b>Gastbeitrag <\/b><br>Nach den Gr\u00f6nland-Z\u00f6llen <br><b>Fokus auf die FED <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Die amerikanische Konjunktur zeigt sich trotz der US-Wirtschaftspolitik und der beklemmenden Nachrichtenlage erstaunlich widerstandsf\u00e4hig. Langfristig droht den USA dennoch ein Bedeutungsverlust.<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Ohne (wirtschafts)politischen Kurswechsel geriete der Satus des US-Dollars als sicherer Anlagehafen und als Weltleitw\u00e4hrung nach und nach in Gefahr. In diesem Kontext spielt die Ausrichtung der US-Notenbank Fed und deren personelle Neubesetzung eine wichtige Rolle.<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Die USA sind am Staatsanleihemarkt wegen der hohen Staatsverschuldung und der hohen Haushaltsdefizite verletzlich. Ein Sell-off ist zwar nicht auszuschliessen, aber aus zwei Gr\u00fcnden eher unwahrscheinlich.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die angek\u00fcndigten Strafz\u00f6lle f\u00fcr europ\u00e4ische Staaten sind \u2013 Stand jetzt \u2013 wieder vom Tisch. Das ist politisch und wirtschaftlich eine gute Nachricht. Noch besser w\u00e4re es, wenn den Amerikanern und insbesondere Trumps Parteifreunden durch die Gr\u00f6nland-Offensive des US-Pr\u00e4sidenten bewusst geworden ist, dass Donald Trump endg\u00fcltig \u00fcberdreht hat und er fortan von seinem Umfeld besser eingehegt wird. Ob dies so geschieht, ist jedoch spekulativ.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Widerstandsf\u00e4hige US-Konjunktur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vorerst haben die vom amerikanischen Pr\u00e4sidenten produzierten Schlagzeilen der letzten Wochen abermals das Vertrauen in die Verl\u00e4sslichkeit der USA besch\u00e4digt. Dabei steht die Entwicklung der US-Konjunktur in deutlichem Kontrast zur Nachrichtenlage und zum angerichteten Vertrauensschaden. Bisher zeigt sich die Wirtschaft \u00fcberraschend widerstandsf\u00e4hig. Aktuell werden die Wachstumsprognosen f\u00fcr 2026 vielfach aufw\u00e4rts revidiert. Anfang dieser Woche hob der Internationale W\u00e4hrungsfonds seine BIP-Prognose 2026 f\u00fcr die USA von 2,1% auf 2,4% an. Damit w\u00fcrde die US-Wirtschaft wieder oberhalb ihres Wachstumspotenzials (rd. 2%) wachsen \u2013 allen Z\u00f6llen und wirtschaftspolitischen Quersch\u00fcssen zum Trotz.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie l\u00e4sst sich die Robustheit der US-Konjunktur erkl\u00e4ren?<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein Teil der verbesserten BIP-Prognose f\u00fcr 2026 ist auf einen Basiseffekt zur\u00fcckzuf\u00fchren, denn die US-Wirtschaft ist im zweiten und dritten Quartal annualisiert mit 3,8% und 4,4% kr\u00e4ftig gewachsen. Auch das vierte Quartal d\u00fcrfte nicht schlecht gelaufen sein, sodass das US-BIP auf einem deutlich erh\u00f6hten Niveau in das neue Jahr startet, was sich positiv auf den Vorjahresvergleich auswirkt.<\/li>\n\n\n\n<li>Die USA feuern mit j\u00e4hrlichen Haushaltsdefiziten von 7-8% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) finanzpolitisch aus allen Rohren. Das treibt das Wachstum, ist aber riskant und fiskalisch letztlich nicht nachhaltig.<\/li>\n\n\n\n<li>Wirtschaftspolitische Fehlsteuerungen an einer Stelle (z.B. Zollpolitik) werden durch unternehmensfreundliche Ma\u00dfnahmen in anderen Bereichen (Steuern, Deregulierung) abgefedert.<\/li>\n\n\n\n<li>Die USA sind bei der Entwicklung von Zukunftstechnologien (Digital\u00f6konomie\/ K\u00fcnstliche Intelligenz) an der Weltspitze. Globale Marktf\u00fchrer sind in den USA beheimatet. Der B\u00f6rsenboom erh\u00f6ht \u00fcber den Verm\u00f6genseffekt die Ausgabenfreude der amerikanischen Verbraucher.<\/li>\n\n\n\n<li>Wirtschaftspolitische Weichenstellungen haben oft keine unmittelbaren Effekte, sondern wirken \u2013 positiv wie negativ \u2013 mit erheblicher Zeitverz\u00f6gerung.<\/li>\n\n\n\n<li>Die USA k\u00f6nnen als gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt von internationalen Investoren nicht in der gleichen Weise f\u00fcr wirtschaftspolitische Fehlsteuerungen \u201eabgestraft\u201c werden, wie es bei kleineren L\u00e4ndern der Fall w\u00e4re. Die USA sind zu wichtig und gerade hinsichtlich ihrer Stellung im globalen Finanzsystem oft noch alternativlos. Das gilt auch f\u00fcr den amerikanischen Anleihemarkt.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Bei der Bewertung der amerikanischen Wirtschaftspolitik ist zwischen kurz- und langfristigen Folgen zu unterscheiden. Kurzfristig haben die Z\u00f6lle und die allgemeine Sprunghaftigkeit der Politik der US-Wirtschaft noch keinen gro\u00dfen Schaden zugef\u00fcgt. Auch die Weltwirtschaft l\u00e4uft noch relativ solide, weil die Finanzpolitik nicht nur in den USA sehr expansiv ausgerichtet ist. Sollte die amerikanische Regierung unter Donald Trump ihre bisherigen (Wirtschafts)Politik unver\u00e4ndert fortsetzen, wird aber der Vertrauens- und Reputationsschaden das etablierte System unterwandern. Der Satus des US-Dollars als sicherer Anlagehafen und als Weltleitw\u00e4hrung geriete nach und nach in Gefahr. In diesem Kontext spielt die Ausrichtung der US-Notenbank Fed und deren personelle Neubesetzung eine wichtige Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neuausrichtung der amerikanischen Notenbank?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Donald Trump wird in K\u00fcrze den Nachfolger von Jerome Powell als Fed-Vorsitzenden nominieren. Mit Kevin Warsh, Rick Rieder, Christopher Waller und Kevin Hasset sind geldpolitisch sehr unterschiedliche Kandidaten im Rennen. Rick Rieder wird an den Wettm\u00e4rkten aktuell (Stand: 25.01.2026) als Favorit vor Kevin Warsh gehandelt. Der massive politische Druck und der r\u00fcde Umgang von Donald Trump mit dem amtierenden Fed-Vorsitzenden Jerome Powell sprechen daf\u00fcr, dass egal wer die Powell-Nachfolge antreten wird, die Geldpolitik zun\u00e4chst im Lockerungsmodus bleiben wird. Der US-Pr\u00e4sident hat mit seinem massiven Druck und einigen Personalentscheidungen wohl bereits daf\u00fcr gesorgt, dass die Zinsentscheidungen der Fed weniger unabh\u00e4ngig getroffen werden, als es die formelle Unabh\u00e4ngigkeit der US-Zentralbank suggeriert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist deshalb ein kr\u00e4ftiger Inflationsschub in den USA bereits programmiert? Nicht unbedingt. Zwar wird die T\u00fcrkei gern als Beispiel f\u00fcr die verheerenden Folgen politischer Einflussnahme auf die Zentralbank herangezogen. Pr\u00e4sident Erdogan forderte niedrigere Zinsen und wechselte die Zentralbank-Chefs seit 2018 beinahe im Jahrestakt. So kam es ab September 2021 zu einer Reihe von Zinssenkungen, die den Leitzins bis Mitte 2023 von 19% auf 8,5% dr\u00fcckten. Diese Geldpolitik war kontraproduktiv, denn im September 2021 lag die Inflationsrate bereits bei 17%. Da die Geldpolitik weiter gelockert wurde, schoss die Inflation in der Spitze auf \u00fcber 80% und der Au\u00dfenwert der Lira fiel wie ein Stein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Folgen politischer Einflussnahme sind allerdings nicht immer so direkt und klar wie in der T\u00fcrkei. Im hochverschuldeten Japan hat die Politik 2012\/13 ebenfalls Druck auf die Zentralbank ausge\u00fcbt, die Geldpolitik zu lockern. Die Folge waren lange Jahre extrem expansiver Geldpolitik einschlie\u00dflich \u201eYield Curve Control\u201c \u2013 und trotzdem blieb die Inflationsrate erstaunlich gering (s. Abb.1).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/quitgronland1-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-42774\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/quitgronland1-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/quitgronland1-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/quitgronland1-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/quitgronland1-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/quitgronland1-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Abgesehen von diesen Einzelf\u00e4llen gibt es eine positive Korrelation zwischen Zentralbankunabh\u00e4ngigkeit und Preisstabilit\u00e4t. Der empirisch nachweisbare Zusammenhang war der Grund, weshalb sich das Bundesbankmodell einer unabh\u00e4ngigen Zentralbank Anfang der 1990er Jahre international durchsetzen konnte und politisch unabh\u00e4ngige Notenbanken bis heute zu Recht als Standard gelten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"751\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/quitgronland2-1024x751.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-42776\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/quitgronland2-1024x751.png 1024w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/quitgronland2-300x220.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/quitgronland2-768x563.png 768w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/quitgronland2-1536x1127.png 1536w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/quitgronland2-2048x1502.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Angesichts der hohen Staatsschulden in zahlreichen L\u00e4ndern d\u00fcrften viele Zentralbanken \u2013 so auch die US-Fed \u2013 stillschweigend eine gewisse Inflationstoleranz entwickeln. Eine moderate Inflation d\u00fcrfte insgeheim als kleineres \u00dcbel im Vergleich zu Staatsschulden- und Finanzkrisen angesehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob sie es wollen oder nicht, Zentralbanken werden in Krisenphasen in die Rolle eines \u201eAusputzers\u201c gedr\u00e4ngt. Sie sind \u201elender of last resort\u201c. So w\u00e4re es wahrscheinlich auch, wenn internationale Anleger in gro\u00dfem Stil Geld aus amerikanischen Staatsanleihen abziehen und damit die Anleihezinsen in die H\u00f6he treiben w\u00fcrden. Die Fed w\u00fcrde in einem solchen Notfall wohl wieder als K\u00e4ufer einspringen. Selbstverst\u00e4ndlich h\u00e4tte ein solches Vorgehen langfristig negative Nebenwirkungen, kurzfristig w\u00fcrden die M\u00e4rkte aber wohl beruhigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Szenario eines Sell-offs amerikanischer Staatsanleihen wird schon seit vielen Jahren immer wieder diskutiert. Eingetreten ist das Szenario bisher nicht. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind plausibel: Erstens gibt es einen Mangel an Alternativen: Welcher Anleihemarkt und welche Assets w\u00e4ren aufnahmef\u00e4hig genug, das aus den USA abflie\u00dfende Kapital kurzfristig zu absorbieren? Zweitens w\u00fcrden in einem solchen Szenario sehr wahrscheinlich Schockwellen durch das globale Finanzsystem gehen. Die USA sind am Anleihemarkt wegen der hohen Staatsverschuldung und der hohen Haushaltsdefizite tats\u00e4chlich verletzlich. Ausl\u00e4ndische Investoren k\u00f6nnten ihre Anleihebest\u00e4nde deshalb als \u201eWaffe\u201c benutzen. Doch wegen der internationalen Ansteckungseffekte bei einem Sell-off w\u00fcrden sie sich damit auch ins eigene Fleisch schneiden, sodass es f\u00fcr Investoren durchaus rational ist, das Geld in den USA zu belassen \u2013 trotz aller Unzul\u00e4nglichkeiten und Unw\u00e4gbarkeiten der amerikanischen Politik.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein abrupter Sell-off amerikanischer Staatsanleihen ist deshalb zwar nicht auszuschlie\u00dfen \u2013 es gibt keine Garantie f\u00fcr besonnenes Handeln \u2013, aber eher unwahrscheinlich. Zumal Donald Trump bei deutlicher Unruhe am Staatsanleihemarkt politisch relativ schnell einlenken w\u00fcrde \u2013 wie er es schon im April 2025 nach den Kursturbulenzen im Anschluss an seine Zollank\u00fcndigungen tat. Schlie\u00dflich sieht Trump die B\u00f6rse als sein Erfolgsbarometer.<\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlicher ist, dass Investoren von der amerikanischen Politik abgeschreckt werden, Neuanlagen in den USA zu t\u00e4tigen. Eine allm\u00e4hliche Abkehr von den USA und ein schleichender Bedeutungsverlust der USA sind die absehbaren Folgen, wenn Donald Trump seine Politik nicht bald \u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Uwe Vollmer (Uni Leipzig, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41640\">Feindliche \u00dcbernahme. Die US Fed unter Trump<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>J\u00f6rn Quitzau (Bergos, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41149\">Unabh\u00e4ngigkeit der Notenbanken in Gefahr. Aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Charles I. Plosser und Mickey D. Levy (Hoover, 2025):<a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=40907\"> Was die Federal Reserve tun kann, um sich selbst zu helfen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Mickey D. Levy (Hoover, 2025) und Michael D. Bordo (Rutgers, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=39648\">Trumps Z\u00f6lle und Drohungen. Kommt nun die Fed dran?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Uwe Vollmer (Uni Leipzig, 2024): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=37734\">Ist die Unabh\u00e4ngigkeit der US Fed in Gefahr?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Norbert Berthold (JMU, 2016): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=19277\">Die verlorene Unabh\u00e4ngigkeit der EZB. Zu m\u00e4chtig oder nur ein Scheinriese?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcast zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=38070\">Donald Trump und die Unabh\u00e4ngigkeit der Notenbank.<\/a> Dr. J\u00f6rn Quitzau (Bergos AG) im Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. Stefan Sch\u00e4fer (Hochschule RheinMain)<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erratische Wirtschaftspolitik von Donald Trump und sein r\u00fcdes Auftreten auf internationalem Parkett haben in der US-Wirtschaft bisher keinen tiefgreifenden Schaden angerichtet. 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