{"id":44747,"date":"2026-08-13T00:16:00","date_gmt":"2026-08-12T23:16:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=44747"},"modified":"2026-09-21T11:13:59","modified_gmt":"2026-09-21T10:13:59","slug":"hitze-wasser-braende-in-der-klimapolitik-wird-die-anpassung-vernachlaessigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=44747","title":{"rendered":"W\u00e4rme, Wasser, Waldbr\u00e4nde <br><b>In der Klimapolitik wird die Anpassung vernachl\u00e4ssigt <\/b>"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eReducing the losses associated with disasters that will happen in coming decades is almost entirely a matter of effective adaptation policies. Using disasters to advocate for mitigation policies is misguided at best and misleading at worst. [\u2026] There are indeed very good reasons to advocate for a decarbonization of the global economy. Nevertheless [\u2026] decarbonization policies are not particularly appropriate means of modulating the impacts of future disasters.\u201c<\/em> (Roger Pielke jr)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWann wird\u2019s mal wieder richtig Sommer?\u201c Die Antwort auf diese humorvolle Frage von Rudi Carell aus den 70er Jahren ist ernster. Dieser Sommer ist, wie schon einige in den letzten Jahren, gluthei\u00df, staubtrocken und brandgef\u00e4hrlich. Vor allem die L\u00e4nder des (europ\u00e4ischen) S\u00fcdens leiden unter wochenlangen Hitzewellen, Niedrigwasser in Fl\u00fcssen, \u00dcberschwemmungen nach Unwettern und verheerenden Waldbr\u00e4nden. Die Unannehmlichkeiten des Sommers treffen immer \u00f6fter auch Deutschland. S\u00fcdeuropa hat gelernt, mit den schlechten Seiten des Sommers zu leben, es passt sich an, pragmatisch. Deutschland ist anders, grunds\u00e4tzlicher. Es will an die Wurzel des \u00dcbels, den weltweiten Klimawandel. Der m\u00fcsse gestoppt werden, besser heute als morgen, koste es was es wolle. Wer jetzt nichts oder zu wenig tue, werde daf\u00fcr morgen teuer bezahlen. Es gelte im Kampf gegen den Klimawandel eine Schippe draufzulegen. Viel helfe viel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Unannehmlichkeiten des Sommers<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der weltweite Klimawandel ist eine Tatsache. Ob menschengemacht oder nicht, ist zwar umstritten, aber unerheblich. Die Empirie ist eindeutig: Der Klimawandel verst\u00e4rkt die Unannehmlichkeiten des Sommers. Extreme Hitzewellen waren ohne Klimawandel seltener und k\u00fchler. Europa erw\u00e4rmt sich als Region besonders stark. Auch am \u00f6fter auftretenden Niedrigwasser ist der Klimawandel beteiligt. Er f\u00fchrt zu extremen Temperaturen, verst\u00e4rkt die Verdunstung und trocknet B\u00f6den und Fl\u00fcsse schneller aus. Und der Klimawandel beg\u00fcnstigt Waldbr\u00e4nde. Er erzeugt h\u00e4ufiger und intensiver \u201eFeuerwetter\u201c (Hitze, Trockenheit, Wind). Br\u00e4nde entz\u00fcndet er allerdings nicht, das tun meistens Menschen. Aber er sorgt daf\u00fcr, dass sich Waldbr\u00e4nde leichter massiv ausbreiten k\u00f6nnen. Der Klimawandel ist ein wichtiger Treiber f\u00fcr mehr Unannehmlichkeiten des Sommers, wenn auch nicht der einzige.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"946\" height=\"806\" src=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/image-51.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-44754\" srcset=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/image-51.png 946w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/image-51-300x256.png 300w, https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/bilder\/image-51-768x654.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weltweiter Klimawandel verursacht Lasten, wie Hitze, Niedrigwasser, Waldbr\u00e4nde. Die Klimapolitik hat zwei M\u00f6glichkeiten zu reagieren. Sie kann versuchen, die Ursachen des Klimawandels (Treibhausgase) zu verringern (Mitigation) und\/oder die F\u00e4higkeit von Haushalten und Unternehmen zu erh\u00f6hen, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen (Adaptation). Auf dem ersten Weg versucht sie, die C02-Emissionen (Anpassungslasten) zu verhindern. Dabei nutzt sie (effiziente) marktliche Instrumente, wie das EU-Emissionshandels-System, und (ineffiziente) interventionistische, wie Subventionen und das Ordnungsrecht. Der andere Weg ist, die Menschen in die Lage zu versetzen, sich besser, billiger und schneller an die negativen Folgen des Klimawandels anzupassen (Anpassungskapazit\u00e4t). Der Schwerpunkt der Klimapolitik liegt auf der Vermeidung, nicht auf der Anpassung. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Ineffiziente Vermeidung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die traditionelle Klimapolitik \u2013 marktlich und interventionistisch \u2013 setzt an den Ursachen des Klimawandels an, den C02-Emissionen. Klimatische Anpassungslasten sollen erst gar nicht entstehen, die Folgen, wie Unannehmlichkeiten des Sommers, heute und morgen vermieden werden. Daraus wird aber nichts. Klimapolitik ist nur erfolgreich, wenn sie global agiert. Die (gr\u00f6\u00dften) Emissionsl\u00e4nder weltweit m\u00fcssten kooperieren. Das ist bisher (eher) nicht der Fall. Die EU ist die Ausnahme. Der Anreiz f\u00fcr jedes Land, klimapolitisch Trittbrett zu fahren, ist (noch) zu gro\u00df. Nationale (europ\u00e4ische) Klimapolitik ist wenig erfolgreich. Ihr Beitrag zur weltweiten C02-Reduktion ist gering. Schlimmer noch: Es droht ein \u201egr\u00fcnes Paradoxon\u201c (Hans-Werner Sinn). Unilaterale Klimapolitik l\u00e4uft Gefahr, dass energieintensive Industrien in L\u00e4nder abwandern, in denen C02-intensiver produziert wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst wenn es gel\u00e4nge, das internationale Kooperations-Problem heute zu l\u00f6sen, h\u00e4tte eine weltweite Klimapolitik einen (sehr) langen Bremsweg (Pfadabh\u00e4ngigkeit des Klimas). Treibhausgase verweilen lange in der Atmosph\u00e4re (Roger Pielke). Es geht nicht um Jahre, sondern eher um Jahrzehnte. Bereits in der Atmosph\u00e4re und den Ozeanen gespeicherte W\u00e4rme, Bodenfeuchte Zirkulationsmuster, regionale Faktoren (z.B. weniger Aerosole) u.a. bestimmen das Wettergeschehen. Die Vorteile einer effektiven Mitigation sind r\u00e4umlich und zeitlich diffus und \u00fcber Generationen verteilt. F\u00fcr Menschen, die heute oder in den n\u00e4chsten 20 \u2013 30 Jahren leben, sind sie kaum sp\u00fcrbar. Es besteht wenig Hoffnung, dass (auch) eine erfolgreiche Politik der Mitigation auf absehbare Zeit, sp\u00fcrbare Entlastungen bei Hitze, Niedrigwasser und Waldbr\u00e4nden bringen werden. Wir werden damit auf absehbare Zeit leben m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Vernachl\u00e4ssigte Anpassung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn es nicht (internationales Kooperations-Problem) oder erst viel sp\u00e4ter (Pfadabh\u00e4ngigkeit des Klimas) gelingt, klimatische Anpassungslasten zu verringern, muss (viel) st\u00e4rker auf eine bessere (private und staatliche) Anpassung an den Klimawandel gesetzt werden. Eine effiziente Strategie der Adaptation k\u00f6nnte die Unannehmlichkeiten des Sommers verringern. Wichtige Elemente beim Schutz vor Hoch- und Niedrigwasser: Hochwasserschutz, Flussgebietsmanagement, angepasste Logistik (z.B. flachgehende Binnenschiffe). Beim Schutz vor Hitzewellen w\u00e4re etwa st\u00e4dtebauliche Begr\u00fcnung, Entsiegelung, K\u00fchlinfrastruktur, Anpassungen im Gesundheits- und Arbeitsschutz u.a. sinnvoll. Die Gefahr von Waldbr\u00e4nden k\u00f6nnten durch forstwirtschaftlichen Umbau (Mischw\u00e4lder statt Monokulturen), Totholzmanagement, Fr\u00fcherkennungssysteme, verbesserte Feuerwehrlogistik u.a. verringert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz zu den Strategien der Vermeidung von Klimalasten leidet der Kampf gegen die Folgen des Klimawandels nicht (kaum) unter dem Kollektivgut-Dilemma. Sie sind lokal anreizkompatibel (Roger Pielke). Sie orientieren sich (st\u00e4rker) an den Pr\u00e4ferenzen vor Ort, sind (vorwiegend) regional konzentriert, sie wirken (relativ) schnell und sie genie\u00dfen eine hohe Akzeptanz. Die Gefahren des Trittbrettfahrens sind eher gering, die Nutzenverl\u00e4ufe der Anpassungsma\u00dfnahmen sind nicht stark zeitversetzt. Und noch etwas macht solche Aktivit\u00e4ten sinnvoll: Sie verringern die Gefahr von \u201eMaladaptation\u201c. Ohne ausgekl\u00fcgelte Anpassungsstrategien erzwingen Extremereignisse (Hitze, Wasser, Br\u00e4nde) oft ad hoc getroffene Entscheidungen. Damit steigt aber die Wahrscheinlichkeit, dass Ma\u00dfnahmen ergriffen werden, die sich bei rationaler Betrachtung als ineffizient erweisen. Geldverschwendung ist programmiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Neue Schwerpunkte in der Klimapolitik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Klimapolitik muss ihre Schwerpunkte anders setzen. Solange es nicht gelingt, das internationale Kooperations-Problem in den Griff zu bekommen, muss eine Politik der regionalen (effizienteren) Adaptation den Vorrang vor einer nationalen Politik der (ineffizienten) Mitigation erhalten. Das eine geht aber nicht ohne das andere. Konzentriert sich die unilaterale Klimapolitik weiter auf die Vermeidungsstrategie erh\u00f6ht sie nicht nur die Anpassungslasten (\u201egr\u00fcnes Paradoxon\u201c), sie bremst auch die regionale Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Die nationale (europ\u00e4ische) Klimapolitik hat starke Risiken und Nebenwirkungen. Hohe Kosten ineffizienter Klimapolitik sind das eine, die beschleunigte Deindustrialisierung ist das andere. CBM l\u00f6st das Problem nicht. Mit sinkendem Wohlstand entzieht sie der Anpassung die erforderlichen finanziellen Mittel. Sie verringert die klimapolitische Anpassungskapazit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die missratene Energiewende versch\u00e4rft das Problem. Der Verzicht auf Kernenergie, der R\u00fcckgriff auf Kohle und Gas bewirkt zweierlei: Zum einen erh\u00f6ht er die klimatischen Anpassungslasten. Wegen des geringen Gewichts ist allerdings der Einfluss auf das Weltklima vernachl\u00e4ssigbar. Nicht vernachl\u00e4ssigbar ist zum anderen der Einfluss auf die Anpassungskapazit\u00e4t. Der Ausbau der EE mit einem Parallelsystem fossiler Energie verursacht hohe Energie- und Transformationskosten, bindet enorme finanzielle und technische Ressourcen, verschlechtert die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit, beschleunigt den Prozess der Deindustrialisierung. Es fehlen die Ressourcen, die f\u00fcr die akute Anpassung an den Klimawandel ben\u00f6tigt werden. Die Energiewende wirkt zwar kaum als Brandbeschleuniger f\u00fcr Hitzewellen, Niedrigwasser und Waldbr\u00e4nde. Sie verschlechtert aber Ausstattung und Aktionsradius der \u201eKlimafeuerwehr\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Unannehmlichkeiten des Sommers &#8211; Hitzewellen, Niedrigwasser, \u00dcberschwemmungen, Waldbr\u00e4nde &#8211; sind gekommen, um (lange) zu bleiben. Der anhaltende Klimawandel wird sie weiter befeuern. Er erh\u00f6ht die klimatischen Anpassungslasten. Von der Klimapolitik der C02-Vermeidung ist keine (schnelle) Hilfe zu erwarten. Das internationale Koordinations-Problem ist ungel\u00f6st und wird es auch bleiben. Selbst wenn sich die Weltpolitik (wider Erwarten) schnell einigen w\u00fcrde, der klimatische Bremsweg einer Politik der Mitigation ist lang, jahrzehntelang. Eine Klimapolitik der Vermeidung verringert die klimatischen Anpassungslasten auf absehbare Zeit nicht. Schlimmer noch: Ein \u201eweiter so\u201c schw\u00e4cht die Anpassungsf\u00e4higkeit der Gesellschaften an den Klimawandel. Die Wachstums- und Wohlstandsverluste (Deindustrialisierung, Energie- und Transformationskosten) sind hoch. Damit fehlen die notwendigen Ressourcen f\u00fcr eine Politik der Adaptation. Die Energiewende versch\u00e4rft die Verschwendung von Ressourcen. Viele weitere Sommer werden sein wie heute, gluthei\u00df, wasserarm, \u00fcberschwemmend und brandgef\u00e4hrlich. Zur akuten Gefahrenabwehr stehen den Nationalstaaten in den n\u00e4chsten Jahrzehnten nur Ma\u00dfnahmen der klimapolitischen Anpassung zur Verf\u00fcgung. Halten die gegenw\u00e4rtigen Handlungsblockaden der Weltpolitik an, ist der Zeitraum noch l\u00e4nger. Kurz und gut: Die Adaptation muss ein viel gr\u00f6\u00dferes Gewicht in der nationalen (regionalen) Klimapolitik erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Matthew G. Burgess, Patrick T. Brown, Matthew E. Kahn and Roger Pielke Jr. (2026), <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/profile\/Matthew-Burgess-2\/publication\/400077983_The_economics_of_climate_adaptation_optimism\/links\/69778723a50a1926b459a8cb\/The-economics-of-climate-adaptation-optimism.pdf?origin=publication_detail&amp;_tp=eyJjb250ZXh0Ijp7ImZpcnN0UGFnZSI6Il9kaXJlY3QiLCJwYWdlIjoicHVibGljYXRpb25Eb3dubG9hZCIsInByZXZpb3VzUGFnZSI6InB1YmxpY2F0aW9uIn19&amp;__cf_chl_tk=PdjjvxHNnMltI_qaV95_JehRCNwQJCKB.TG6R97fXQA-1786512462-1.0.1.1-_DGWp_6TwzRx0ywW8l.UT797Xgagpx4C2Khfivy_tNA\">The economics of climate adaptation optimism<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Podcast zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=44849\">Hitzewelle und Klimapolitik. Anpassung an den Klimawandel<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dr. J\u00f6rn Quitzau (Bergos AG) und Prof. Dr. Norbert Berthold (JMU) im Gespr\u00e4ch. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=44799\">Hitzewelle und Klimaschutzziele. K\u00fchlen Kopf bewahren<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dr. <strong>J\u00f6rn Quitzau <\/strong>(Bergos AG) im Gespr\u00e4ch mit Prof. Dr. <strong>Manuel Frondel<\/strong> (RWI)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Blog-Beitr\u00e4ge zum Thema:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Norbert Berthold (JMU, 2026): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=44894\">Weniger nationale Vermeidung, mehr lokale (regionale) Anpassung. Subsidiarit\u00e4t, fiskalische \u00c4quivalenz, Gemeinschaftsaufgabe<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Norbert Berthold (JMU, 2026): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=43084\">Industrie und Klima. Eine verh\u00e4ngnisvolle (deutsche) Beziehung?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Norbert Berthold (JMU, 2026): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=43580\">Die (deutsche) Energiewende. Macht oder \u00f6konomisches Gesetz?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Norbert Berthold (JMU, 2025): <a href=\"https:\/\/wirtschaftlichefreiheit.de\/wordpress\/?p=41935\">Klima im Wandel. Wende in der (europ\u00e4ischen) Klimapolitik?<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content --><!-- AddThis Related Posts generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Unannehmlichkeiten des Sommers &#8211; Hitzewellen, Niedrigwasser, \u00dcberschwemmungen, Waldbr\u00e4nde &#8211; werden bleiben. Der Klimawandel wird sie weiter befeuern. Er erh\u00f6ht die klimatischen Anpassungslasten. Von der Klimapolitik der C02-Vermeidung (Mitigation) ist keine (schnelle) Hilfe zu erwarten. Schlimmer noch: Sie schw\u00e4cht die F\u00e4higkeit der Gesellschaften, sich an den Klimawandel anzupassen. Die Energiewende versch\u00e4rft das Problem. Knappe Ressourcen werden verschwendet. Zur aktuellen Gefahrenabwehr steht in den n\u00e4chsten Jahrzehnten nur eine Politik der Anpassung zur Verf\u00fcgung. 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